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Allgemeines Januar - Dezember 2000
Matthias Kurth neuer Vizepräsident der Regulierungsbehörde01.03.2000 Foto: RegTP Bild vergrößern Kurth war zuvor Mitglied der Geschäftsführung der Frankfurter Colt Telekom GmbH. Der ehemalige Richter und Rechtsanwalt war von 1978 bis 1994 Mitglied des hessischen Landtags und von 1994 bis 1999 Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium. Kurth ist der erste in der Führungsspitze der Regulierungsbehörde, der von einem Telekom-Wettbewerber kommt. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger lehnt Kurth eine Lockerung der Regulierung im Bereich des Sprachtelefondienstes auf absehbare Zeit ab. Bundesdruckerei geht an die britische Apax16.11.2000 Der Druck von Banknoten, Postwertzeichen und Personaldokumenten macht nur noch etwa die Hälfte des Umsatzes in Höhe von 1 Milliarde DM aus. Stark zugenommen hat der Umsatz mit Sicherheits- und Chipkartentechnik. 13 Milliarden DM für Bahn- und Post-Pensionen / Bundeszuschüsse für Pensionen steigen alarmierend
August 2000 Der Bund - so der Finanzminister - müsse im Jahr 2000 allein an das Bundeseisenbahnvermögen noch 10,4 Milliarden DM abführen. Der Bundeszuschuss an die 3 Pensionskassen für die Ruhestandsbeamten der früheren Deutschen Bundespost und ihrer Nachfolge-Unternehmen steigt von 8,4 Milliarden DM im Jahr 2000 schrittweise auf 10,8 Milliarden DM im Jahr 2004. Als Grund für den massiven Anstieg der Post-Pensionen nannte das Bundesfinanzministerium die günstige Vorruhestandsregelung, die von den Bediensteten im letzten Geltungsjahr (1999) sehr stark genutzt worden sei. Zudem müssen die Nachfolge-Unternehmen der Bundespost seit 2000 weniger Beiträge an die Unterstützungskassen zahlen. Nach den gesetzlich festgelegten Fix-Beträgen bis 1999 zahlen Post, Postbank und Telekom seit dem Jahr 2000 jährlich nur noch ein Drittel der Bezüge der noch aktiven Beamten an die Pensionskassen. Von 7,21 Milliarden DM im Jahr 1999 sank der Gesamtbetrag der 3 Unternehmen auf 3,5 Milliarden DM in 2000. Gemeinsame Versorgungskasse für Post, Postbank und TelekomDezember 2000 Die gemeinsame Versorgungskasse wird als Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation e.V. (BPS-PT) arbeitsteilig tätig und übernimmt für den Bund treuhänderisch die Finanzverwaltung. Sie ist für das gesamte Auszahlungsgeschäft der Versorgungs- und Beihilfeleistungen mit jährlich mehr als 13 Milliarden DM für 270.000 Pensionäre der Post, Postbank und Telekom verantwortlich. Sitz des BPS-PT ist Bonn. Bis 2004 wird die Zahl der Pensionäre aus den 3 Unternehmen auf etwa 286.000 steigen. ◊ |