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Juli bis September 2008
Studie: Privatisierung kostete 600.000 Arbeitsplätze24.09.2008 Zwar seien auch neue Arbeitsplätze in privaten Unternehmen entstanden, so bei den Wettbewerbern der Deutschen Telekom und der Deutschen Post. Unter dem Strich bleibe jedoch ein Minus von mindestens 600.000 Stellen. Zudem seien viele der neu entstandenen Arbeitsplätze nur schlecht bezahlte Minijobs. „Die von der EU geäußerte Erwartung, die Liberalisierung der Wirtschaftszweige Telekommunikation, Post, Transport und Energie werde in Europa 1 Million zusätzliche Stellen schaffen, hat sich nicht erfüllt.” Viele Ökonomen und Politiker hätten sich von den Privatisierungen größere Wachstums- und Beschäftigungspotenziale erhofft, stellte der WSI-Forscher Thorsten Schulten fest. Eine nüchterne Bilanz seien sie bislang allerdings schuldig geblieben. „Eine vollständige Erhebung über die Folgen der Privatisierungen in den letzten 2 Jahrzehnten existiert bisher nicht.” Der WSI-Studie zufolge ergibt sich folgende Arbeitsplatz-Bilanz:
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