![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Das Stichwort |
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Stichwörter: Kurier-, Express-, Postdienste Briefmarken sind weit mehr als reine „Postwertzeichen” / Kunst auf kleinstem Raum03.08.2007 Briefmarken sind Ministersache
Repräsentanten unserer Kultur und Gemeinschaft Gemeinschaftsmarken, die Deutschland regelmäßig zusammen mit einem anderen Land herausgibt, erinnern darüber hinaus an nationenverbindende Personen und Ereignisse. Solche Briefmarken sind Botschafter der Freundschaft. Kleine Wohltäter Quelle: Bundesministerium der Finanzen Von der Idee zur Marke: Wie entstehen Briefmarken?Juli 2007
Geburtshelfer der Briefmarke
Der Programmbeirat - 14 Mitglieder (Stand 2009) - setzt sich aus Journalisten, Philatelisten, Verwaltungsfachleuten, Postmitarbeitern und 4 Mitgliedern des Bundestages zusammen. Unter Hunderten von Anregungen aus der Bevölkerung wählt er die wichtigsten Themen aus. Dabei sind Ereignisse von lokaler Bedeutung ebenso ausgeschlossen wie Abbildungen lebender Personen (Ausnahme: die Bundespräsidenten). Es bleiben aber noch viele aktuelle Anlässe aus allen Bereichen des Lebens übrig, die die Neuausgaben zieren könnten. Ein Teil des Programms steht von vornherein fest, zum Beispiel alle Wohlfahrts-, Jugend- und Sportzuschlagsserien. Nach der Entscheidung des Programmbeirats über das Ausgabeprogramm eines Jahres ist der Kunstbeirat am Zug, seine Auswahl aus den Entwürfen zu treffen. Ihm gehören 14 Experten an, u.a. namhafte Graphiker, 2 vom Deutschen Bundestag benannte Personen, Philatelisten und Verwaltungsfachleute (Stand 2009). Wenn das Thema feststeht, werden verschiedene Grafiker eingeladen, einen Entwurf abzugeben. Rund 100 Grafiker kümmern sich derzeit um die Gestaltung der deutschen Briefmarken. Für jede neue Marke bittet das Finanzministerium 6 bis 8 von ihnen, einen Entwurf abzugeben. Auf einer Fläche von nur wenigen Quadratzentimetern wird jeder Entwurf liebevoll ausgestaltet. Das macht die einzelne Marke zum kleinen Kunstwerk. Sanne Jünger ist eine von rund 100 Designerinnen in Deutschland, die Briefmarken gestalten. Keine einfache Aufgabe. Auf kleinstem Raum ein Thema gekonnt umzusetzen, ist eine Kunst für sich. Sanne Jünger, Grafikerin: „Bei der Gestaltung einer Briefmarke gibt es für mich 2 Schwerpunkte: Der eine Schwerpunkt ist, dass ich das Thema plakativ, populär darstelle, und das zweite ist, dass ich einen Hingucker schaffe.” Welche Entwürfe wirklich ein Hingucker sind, darüber urteilt der Kunstbeirat. 3-mal im Jahr treffen sich 12 Experten. Sie diskutieren die künstlerische Umsetzung und wägen ab, ob ein Motiv grafisch gut gestaltet ist und Käufer anspricht. Das letzte Wort bei allen Entscheidungen hat der Bundesfinanzminister. Er muss jedem Thema und jedem Motiv zustimmen. Besonders am Herzen liegen dem Minister Marken, die auf soziale Aspekte eingehen. Etwa 3 Milliarden Briefmarken werden jährlich in hoch spezialisierten Wertdruckereien gedruckt und in den Verkaufsstellen der Post in ganz Deutschland verkauft. Wohlfahrtsmarken sind ein unkomplizierter Weg, um mit kleinen Summen Großes zu bewirken. Etwa 20 Millionen Euro kommen durch sie jedes Jahr wohltätigen Projekten zugute. Ob mit Zuschlag oder ohne, jede einzelne Briefmarke ist eine kleine Kostbarkeit, die für Deutschland Zeichen setzt. Der Video-Clip „Von der Idee zur Marke” - Stand 2009 - macht anschaulich, wie Briefmarken entstehen. Quelle: Bundesministerium der Finanzen Mitglieder des Programm- und des Kunstbeirats für die Ausgabe von Postwertzeichen benannt04.03.2010 Der Programmbeirat besteht aus 14 Mitgliedern, 2 stellt das Bundesfinanzministerium selbst, 2 kommen aus dem Kreis der Brief-Lizenznehmer, 4 sind Abgeordnete des Deutschen Bundestags, 1 wird vom Bund Deutscher Philatelisten benannt, 1 vom Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels. Außerdem sind vertreten 1 Experte Geschichte/Medien, 1 Beauftragter für Kultur und Medien der Bundesregierung, 1 Vertreter des Deutschen Presserats und 1 Mitglied der Kultusministerkonferenz. Der Kunstbeirat besteht aus 14 Mitgliedern: 2 Angehörige des Bundesfinanzministeriums, 2 Vertreter der Lizenznehmer, 2 Bundestagsabgeordnete, 1 Vertreter des Bundes Deutscher Philatelisten, 1 Vertreter des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels und 5 Grafik-Experten und 1 Experte für Drucktechnik. Der Bundesfinanzminister beruft die Mitglieder der beiden Beiräte für die Dauer einer Legislaturperiode. Anfang März 2010 gab das Bundesfinanzministerium die Mitglieder der beiden Gremien für die 17. Legislaturperiode bekannt. Quelle: Bundesministerium der Finanzen Ideenwettbewerb 2012: Wer oder was soll auf die Briefmarke? /Themenvorschläge erwünschtJanuar 2010
Die Marken sollen z. B. nicht nur klaren Bezug zu Deutschland haben, sondern auch ausgewogen auf die Bereiche „Staat und Gesellschaft”, „Kunst und Kultur”, „Wissenschaft und Technik”, „Natur und Umwelt” sowie „Internationales” eingehen. Innerhalb dieser Vorgaben sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bestimmen Sie mit, wovon die neuen Marken erzählen sollen! Ulrike Bohm, Leiterin des Referats Postwertzeichen im Bundesfinanzministerium: „Wir haben dazu extra einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, der die Bürger ermuntern soll, sich noch aktiver am Entstehungsprozess und Auswahlverfahren zu beteiligen. Wir bekommen dazu über 1.000 Vorschläge im Jahr, die wir allesamt recht sorgfältig prüfen.” Welche Ideen eine Marke wert sind, darüber diskutiert einmal im Jahr der Programmbeirat. Die Experten aus Politik und Gesellschaft wählen Themen aus, die vor allem eines sein müssen: besonders. Briefmarken sollen Deutschland und seine kulturelle Vielfalt widerspiegeln. Dazu gehören auch bedeutende Persönlichkeiten. Zu Lebzeiten schaffen es allerdings nur die wenigsten auf eine Marke. Carl-Heinz Schulz, Ehrenpräsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels: „Wir haben 2007 eine Ausnahme gemacht, dass wir den Papst zu seinem 80. Geburtstag aufgrund seiner deutschen Herkunft gewürdigt haben. Das soll auch eine Ausnahme bleiben. Und nun haben wir zum ersten Mal noch eine Ausnahme besonderer Art gemacht, indem wir einen landesweit bekannten Eisbären auf die Marke gebracht haben.” Schritt 1: Überlegen Sie
Schritt 2: Schreiben Sie uns
Teilnahmebedingungen Unter allen Gewinnern werden zusätzlich 3 Sonderpreise verlost: jeweils eine Einladung zu einer offiziellen Präsentation, bei der eine Briefmarke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Teilnahmeschluss ist der 15. September 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Quelle: Bundesfinanzministerium Gutes tun - Mit Briefmarken helfenEin Zeichen für gute Taten - ein neues Signet für Briefmarken seit 2008 05.11.2008 Zeichen setzen für gute Taten
Mit diesem Signet will das Bundesministerium der Finanzen als Herausgeber der deutschen Sondermarken erstens ein Zeichen setzen für das Ehrenamt in unserem Land und zweitens auf den guten Zweck der Cent-Spende beim Briefmarkenkauf hinweisen. Damit wird noch deutlicher, dass der Erwerb dieser Sondermarken mit einem „Plus” von wenigen Cent eine ganz persönliche gute Tat mit großer Wirkung ist. Wie bisher unterstützen die Cent-Erlöse in der Summe zahlreiche gemeinnützige Projekte. Dabei geht es um eine Größenordnung von rund 11 Millionen Euro pro Jahr. Die Marke mit dem „Plus” Das „Plus” vor dem Cent-Wert steht für den besonderen Mehrwert dieser besonderen Marken.
Das komplette Zeichen wird auf dem Zehnerbogenrand aller Plusmarken abgebildet. Hier wird die Botschaft, wofür das Plus steht (Gutes tun) und womit es erreicht werden kann (Mit Briefmarken helfen), vermittelt. Die Kommunikation dieser Botschaft wird durch den Slogancharakter des Textes verstärkt. Jeder Cent ist gut angelegt Quelle: Text, Fotos und Grafiken: Bundesministerium der Finanzen Kleiner Einsatz, große Wirkung - Sondermarken mit Zuschlag:Wohlfahrtsmarken, Jugendmarken, Umweltmarke, Philateliemarke Januar 2010
Wohlfahrtsmarken
Die Erlöse aus den Plusanteilen der Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken fließen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. zu. Unter ihrem Dach sind die 6 Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen (Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland). Seit 1949 wurden fast 4 Milliarden Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken mit einem Pluserlös von rund 600 Millionen Euro verkauft. Am 7. Januar 2010 präsentierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Wohlfahrtsmarken 2010, die ersten deutschen Briefmarken mit Duft von Apfel, Erdbeere, Zitrone und Heidelbeere, der Öffentlichkeit und übergab Bundespräsident Horst Köhler, dem Schirmherrn des Sozialwerks Wohlfahrtsmarken, die ersten Drucke. Einen Video-Clip von der Präsentation sehen Sie hier Jugendmarken Sportmarken
Umweltmarke Philateliemarke
Quelle: Bundesministerium der Finanzen Intelligente RFID-Systeme – Auf dem Weg zum Internet der DingeApril 2010
Schon seit den 1950er Jahren wird die RFID-Technologie genutzt. Aber erst seit 10 Jahren arbeiten Forscher und Nutzer gezielt daran, die Technologie für den kommerziellen Einsatz in der Industrie, im Handel und bei Dienstleistern zu erschließen. Die Deutsche Post DHL war von Anfang an dabei und ist - noch einmal verstärkt durch die Gründung des Innovationsbereiches innerhalb des Unternehmens - zusammen mit den Herstellern maßgeblich an der Weiterentwicklung der RFID-Technologie beteiligt. Und zwar in enger Zusammenarbeit mit globalen Partnern wie IBM, Motorola, SAP, T-Systems, Oracle, mittelständischen Technologieanbietern wie 7ID oder Tricon und Forschungsinstituten wie zum Beispiel den Fraunhofer Gesellschaften. Oberstes Ziel ist die Erarbeitung von Lösungsstandards, die problemlos in globale Netzwerke eingebunden werden können. DHL Solutions & Innovations hat im eigenen Konzern alle Voraussetzungen dafür geschaffen, RFID in den Zielindustrien zu etablieren. Durch eine abgestimmte und gemeinsame Umsetzung der Technologie profitieren zukünftig die Kunden von DHL von erhöhter Transparenz durch Echtzeitinformationen, verringerten Zugriffszeiten, Prozessoptimierungen sowie neuen Business-Logiken. Es gibt bereits eine Reihe von Großkunden, die beim Einsatz von RFID auf die Innovation von DHL setzen. Beispiele:
Längst hat man auch die Einsatzmöglichkeiten in der Kühllogistik gesehen und bedient sich wachsend dieser Technologie. Es gibt RFID-Chips, die auch die Einhaltung der Kühltemperaturen während der Transportkette überwachen und bei kritischen Veränderungen notfalls Alarm auslösen. Die RFID-Lösung „SmartSensor Temperature” wurde von DHL Solutions & Innovations entwickelt und wird stetig verbessert und erweitert, etwa zur Überwachung von Luftfeuchtigkeit und Erschütterungen beim Warentransport. Noch vor einigen Jahren gab es eine lebhafte Diskussion zum Thema Datenschutz beim RFID-Einsatz. Theoretisch könnte die Technik benutzt werden, um z.B. Kleidung mit Chips auszustatten und den Träger zu überwachen. Für die Logistikanwendungen in Transport und Lager geht es um den Informationsfluss von Waren und nicht um die elektronische Überwachung von Personen. Darum stellte auch der Bundesdatenschutzbeauftragte richtig, dass RFID datenschutzrechtlich nicht problematisch sei, „sofern keine Verknüpfung mit personenbezogenen Identifikationsdaten erfolgt.” Wie funktioniert RFID? Sehen Sie hier einen Clip der Deutschen Post AG. Quelle: Deutsche Post AG / Postforum April 2010 Stichwörter: Postbank Finanzen: Wie setzt sich IBAN zusammen?Juli 2010 So setzt sich die IBAN für ein deutsches Konto zusammen
Wie viele Zeichen hat Ihre Kontonummer? Beispiel: Ihre Kontonummer lautet 22335566. Damit sie 10 Zeichen einnimmt, werden 2 Nullen vor der Kontonummer eingefügt: 00 22335566. Die IBAN lautet dann zum Beispiel: DE 88 10010010 0022335566. Jetzt IBAN nachschauen und merken Hat Ihre Kontonummer 10 Ziffern? Übrigens: Zur besseren Übersichtlichkeit soll die IBAN gemäß den Vorgaben in Vierergruppen unterteilt werden. Im Zahlungsverkehr wird eine IBAN aber immer ohne Leerstellen angegeben. Quelle: Deutsche Postbank AG Stichwörter: Telekommunikation Glasfaserkabel - Grundlage moderner DatenautobahnenStand: Januar 2009
Glasfasernetze sind konventionellen Kupferkabeln oder Satellitenverbindungen haushoch überlegen.
Fakten Quelle: Vodafone Deutschland Lokalisierung: Wo bin ich? - Lokalisierung über das HandynetzStand: 22.01.2009
Ein eingeschaltetes Handy ist immer in Kontakt mit seinem Mobilfunknetz, beispielsweise dem Vodafone-Netz. So kann es jederzeit Anrufe und Kurznachrichten entgegennehmen. Dazu stellen das Handy und einer der nahe liegenden Funkmasten eine Verbindung her. Auf Basis dieser Information wird die Handylokalisierung durchgeführt. Wenn es sich um einen Ballungsraum handelt, sind viele dieser Funkmasten in der Nähe und das Handy kann recht genau lokalisiert werden, falls aber nur wenige Funkmasten in der Umgebung vorhanden sind, ist die Lokalisierung entsprechend ungenauer. Lokalisierungsangebote eignen sich für viele Zwecke. Beispielsweise gibt es Suchfunktionen für Freunde oder Kinder, Hinweise auf Geschäfte oder Restaurants in der Nähe oder für Unternehmen die Überwachung eines Fuhrparks. Kritisch ist das sogenannte Tracking immer dann, wenn Menschen heimlich und ohne ihre Zustimmung lokalisiert werden. Das ist technisch möglich, aber illegal. Denn die datenschutzrechtlich zwingende Voraussetzung für die Übermittlung und Nutzung von Standortdaten ist die Einwilligung der Betroffenen, heißt es beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz in Bonn. Diese Voraussetzung erfüllt Vodafone bereits seit Einführung der kommerziellen passiven Lokalisierung durch den Einsatz eines speziellen sogenannten Privacy Management, welches generell die Basis für die Anmeldung der Kunden zu passiven Lokalisierungsdiensten ist. Findet eine passive Lokalisierung eines Endgerätes statt, so erhält die Person, die im Besitz des Handys ist, nach dem Zufallsprinzip, mindestens aber bei jeder 10. Lokalisierung eine SMS, in der über die Lokalisierung und die Option, diese abzustellen, informiert wird. Durch diese ergänzende Maßnahme sorgt Vodafone dafür, dass eine missbräuchliche Nutzung passiver Lokalisierungsdienste nicht möglich ist. Nur im Notfall oder auf richterlichen Beschluss darf jedes Handy sofort über die Polizei lokalisiert werden. Quelle: Vofafone Deutschland UMTS - die 3. Mobilfunkgeneration / 5 Jahre UMTSStand: 11.02.2009
Das erste UMTS-fähige Produkt war eine Mobile Connect Card, eine PC-Karte für das Notebook, mit der man mobil ins Internet gehen konnte. Vor der Inbetriebnahme des Netzes führte Vodafone einen Test mit mehreren Tausend Firmenkunden durch. Dieser zeigte, dass das UMTS-Netz und die PC-Karte einwandfrei funktionierten und damit bereit für die Vermarktung waren. Das Vodafone UMTS-Netz war zu diesem Zeitpunkt in mehr als 200 Städten in hoher Qualität verfügbar. Von da an konnten Vodafone-Kunden mobil mit dem Notebook mit bis zu 384 Kilobit/s, also der 6-fachen ISDN-Geschwindigkeit, arbeiten. Die ersten UMTS-Handys folgten im Mai 2004. Der schnelle mobile Zugriff auf das Firmennetzwerk ist dank UMTS ebenso problemlos möglich wie beispielsweise die Ansicht von multimedialen Webseiten oder das Streaming von Videos. Grenzenloser Internetzugang, Multimedia auf dem Handy und mobiles Arbeiten ist mit dem Mobilfunkstandard der 3. Generation für jeden Wirklichkeit geworden. Vodafone hat aktuell etwa 20.000 GSM-Basistationen und deckt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung ab. Mit mehr als 13.000 UMTS-Basisstationen werden mehr als 80 Prozent der Bevölkerung mit mobilem Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und im Uplink mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s abgedeckt. An mehr als 350 HotSpots in Deutschland werden schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und im nächsten Schritt Geschwindigkeiten von bis 14,4 Mbit/s erzielt. In ländlichen Regionen schließt UMTS als mobiles DSL die sogenannten weißen Flecken ohne DSL-Versorgung. Durch UMTS ist der Datenumsatz von Vodafone ohne SMS- und MMS-Versand kontinuierlich auf 1 Milliarde Euro pro Jahr angewachsen. Die Nachfolgegeneration von UMTS heißt LTE und steht für Long Term Evolution. Diese neue Technologie wird in Zukunft die mobilen Datenraten noch einmal deutlich erhöhen und die verfügbaren Funkfrequenzen noch flexibler und ökonomischer nutzen. Quelle: Vodafone Navigation: Mit dem Handy gut ankommenStand: März 2009
Ein GPS-Handy ist auch immer dann von Vorteil, wenn man verschiedene Fahrzeuge wie zum Beispiel Leihwagen nutzt. Die Navi-Handys unterscheiden sich in ihren grundlegenden Funktionen kaum von reinen Navigationssystemen. Mit Online-Verkehrsinformationen ermöglichen Navigations-Handys eine automatische Umfahrung von Verkehrsstaus. Das Kartenmaterial wird durch einen Server permanent auf dem aktuellen Stand gehalten. GPS-Handys verfügen über eine dynamische, bewegte Kartenanzeige inklusive Zoom- und Drehfunktion und geben ihre Routeninformationen auch als Grafik, Text und Sprache aus. Eine Auswahl der Start- und Zieladressen kann auch aus dem Handy-Adressbuch erfolgen. Ein lokales Adressbuch speichert oft angefahrene Adressen. Der Fahrzeug- oder Fußgängermodus ist frei wählbar. Die intuitive, fehlertolerante Suche nach Orten, Straßen und Postleitzahlen ermöglicht auch den Abruf von detaillierten Informationen zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Der Nachtmodus erleichtert die Nutzung des Navi-Handys bei schlechten Lichtverhältnissen. Quelle: Vodafone Glasfaser-Seekabel sorgen für globale VernetzungStand 19.03.2009
Beim Anruf von München nach New York rast das Signal durch Festnetze auf dem europäischen Kontinent bis zum Atlantik. Via Glasfaser-Seekabel geht es weiter zur Ostküste der USA. Dort nimmt es ein Mobilfunknetz auf. Hat dieses das Handy lokalisiert und Empfangsbereitschaft ermittelt, wird die Information über den Atlantik nach München zurückgeschickt. In Deutschland startet dann der Aufbau des Telefonates - wieder via Transatlantikkabel übermittelt. Zu den Pionieren der Telekommunikation gehört der amerikanische Geschäftsmann Cyrus W. Field. Ihm und seiner Crew gelang es im Sommer 1858, das 1. transatlantische Tiefseekabel zwischen Neufundland und Irland zu verlegen. Am 16. August 1858 wurde das Kabel in Betrieb genommen - mit einem 103 Worte langen Glückwunschtelegramm, das die britische Königin Victoria dem amerikanischen Präsidenten James Buchanan telegrafierte. Die Botschaft kam im Schneckentempo an. Denn pro Stunde konnten nur etwa 10 Wörter übertragen werden. Telefonate über Tiefseekabel waren damals noch nicht möglich. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es bereits mehr als 10 transatlantische Meeresverbindungen. Seekabel, die auch Telefonate übertrugen, kamen ab 1950 zum Einsatz. Die Kommunikation erfolgte bis zu Beginn der 1990er Jahre hauptsächlich über Kupferleitungen. Als Übertragungsmedium spielen diese inzwischen so gut wie keine Rolle mehr. Das 1. Transatlantiktelefonkabel in Glasfasertechnik nahm im Dezember 1988 seinen Betrieb auf. Es konnte 30.000 Telefonate gleichzeitig übertragen. Seitdem sind die Kapazitäten geradezu explodiert. Die heute auf dem Grund der Weltmeere liegenden Glasfaserkabel transportieren mehr als 1.000 Gigabyte pro Sekunde. Das entspricht 62 Millionen Telefonate. Ohne leistungsfähige Infrastrukturen in den Ozeanen wäre die heutige globale Sprach- und Datenkommunikation unmöglich. So wird lediglich 20 Prozent des weltweiten Kommunikationsaufkommens via Satelliten vermittelt. Den rasant wachsenden internationalen Verkehr können nur Glasfaserkabel bewältigen. Und die globale Vernetzung schreitet weiter voran. So verlegt das Unternehmen Seacom aktuell Glasfaser-Seekabel von Südafrika nach Indien und Großbritannien. Länge: Insgesamt 15.000 Kilometer. Das Kabel bringt erstmals dem Osten Afrikas einen Anschluss ans Breitbandzeitalter. Weitere Projekte laufen im Süden und Westen - damit möglichst viele afrikanische Länder pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf dem eigenen Kontinent den Datenturbo zünden können. Quelle: Vodafone 10 Jahre Wettbewerb auf der „letzten Meile” / 14 Millionen Haushalte sind komplett zu neuen Anbietern gewechseltStand 19.02.2009 „Letzte Meile” ist das Stück eines Telefonnetzes, das von der Vermittlungsstelle im Stadtviertel bis in die Wohnung eines Kunden verläuft. Diese Distanz überbrücken Kupferkabel. Fachleute sprechen auch von Teilnehmeranschlussleitungen (TAL). Wenn ein Kunde mit seinem Telefon- und Internetanschluss komplett zu einem neuen Anbieter wechselt, mietet der Wettbewerber die Kupferleitung bei der Telekom. Über diese Leitung werden Telefonate und der Internetverkehr bis zur nächsten Vermittlungsstelle, dem Hauptverteiler, transportiert. Die Technik der Telekom-Konkurrenten übernimmt dort die Gespräche sowie die Datenpakete und leitet diese in die Weitverkehrsnetze weiter. Bundesweit gibt es rund 8.000 Hauptverteiler. Wie in einer Wohngemeinschaft ist dort die Vermittlungstechnik mehrerer Anbieter untergebracht. Allein Vodafone Deutschland und Arcor haben fast 3.000 Hauptverteiler erschlossen. So können sie 66 Prozent aller Haushalte und Gewerbebetriebe Komplettangebote machen. Im Februar 1999 verordnete der Regulierer einen TAL-Monatspreis von 25,40 Mark. Bis März 2009 zahlten Wettbewerber pro Anschlussleitung 10,50 Euro im Monat an die Telekom. Ab 1. April 2009 hat die Bundesnetzagentur das TAL-Entgelt auf 10,20 Euro gesenkt. Quelle: Vodafone Vor 10 Jahren begann die Erfolgsstory DSL: 24 Millionen Breitbandanschlüsse in DeutschlandStand 27.03.2009 Ab April 1999 verkaufte die Telekom erstmals DSL-Anschlüsse in Deutschland - zunächst für Unternehmen. Im Juli 1999 folgten Angebote für Privatkunden, die damals für ein Paket aus Telefon- und DSL-Zugang sowie Surftarif rund 200 Mark im Monat zahlten. Der Breitband-Wettbewerb nahm im Jahr 2000 mit dem Einstieg von Konkurrenten wie Arcor an Fahrt auf. So führte die Eschborner Gesellschaft als erstes Unternehmen im Juni 2000 eine DSL-Flatrate ein. Das Fundament für deren Siegeszug war gelegt. Zunächst entwickelte sich die Nachfrage bei DSL, der Digital Subscriber Line oder - übersetzt - dem digitalen Kundenanschluss, verhalten. Interessenten kämpften gegen einen Tarifdschungel. Viele Unternehmen warben mit Gratis-Angeboten - versteckten die Kosten aber im Kleingedruckten ihrer Anzeigen. Die fehlende Transparenz schreckte viele Verbraucher ab. Ab Herbst 2004 war Schluss mit den Sternchentexten. Unter dem Motto „Operation Preis” startete Arcor Komplettpakete aus Sprach- und DSL-Anschluss sowie Flatrates fürs Telefonieren und schnelle Surfen - alles zum festen Monatspreis. Mit diesen Paketen forcierte Arcor die Entwicklung: Ab 2005 boomte Breitband - mit jährlichen Steigerungen von mehreren Millionen DSL-Kunden. Komplettangebote gibt es heute zu einem Monatspreis von weniger als 30 Euro. Jeder 2. Haushalt ist bereits mit Hochgeschwindigkeit im weltweiten Datennetz unterwegs. Und das Tempo nimmt kontinuierlich zu: Nach Berechnungen des Marktforschungsinstitutes Dialog Consult surften Ende 2008 über 80 Prozent der Bevölkerung mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 2 und mehr Megabit pro Sekunde. Ohne Breitbandnetze wäre die Geschichte des Web 2.0 mit interaktiven Anwendungen, mit YouTube und Co. sowie den sozialen Netzwerken à la Wer-kennt-wen unmöglich gewesen. Und in einer globalisierten Wirtschaft ist schnelle Datenkommunikation einer der zentralen Standortfaktoren, von dem die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes immer stärker abhängt. Das hat auch die Bundesregierung erkannt. Bis zum Jahr 2014 sollen nach ihrem Willen 75 Prozent aller Deutschen ein Surf-Tempo von mindestens 50 Megabit pro Sekunde nutzen können. Die DSL-Geschichte geht in die nächste Runde. Quelle: Vodafone Breitband: So werden IP-Netze schnellerStand März 2009
Das Synonym für Highspeed Von ISDN zu DSL Highspeed und Tempolimit Maßgeschneiderte Technik Allein mit Kupfer geht es nicht Glasfaser und Kupfer gemeinsam Quelle: Deutsche Telekom VDSL - das Breitbandnetz der ZukunftStand März 2009
Auf der Basis des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes entwickelt die Deutsche Telekom einen neuen Markt für innovative Multimedia-Dienstleistungen. Innovation hat auch ihren Preis, genauer gesagt eine Investition allein in den ersten 10 Städten von rund 500 Millionen Euro. VDSL macht den Daten Dampf Digitaler Teilnehmeranschluss Glasfaser bis zum Bordstein Neue Stufe des digitalen Zeitalters Quelle: Deutsche Telekom AG Die Glasfaser-Techniken: HYTASStand März 2009 HYTAS ist eine 1994 von ke Kommunikation-Elektronik entwickelte Technik zur Realisierung von Telefonanschlüssen auf Basis aktiver optischer Komponenten. Das System wird nach Herstellerangaben weltweit in mehreren Ländern eingesetzt und ist Bestandteil des ISIS-Konzeptes (Integriertes System zur Bereitstellung von Netzinfrastruktur auf optischer Basis) der Deutschen Telekom. Im Gegensatz zu passiven optischen Netzwerken verwendet HYTAS aktive Komponenten. Quelle: Wikipedia IPTV: Der Zuschauer wird zum Programmdirektor09.04.2009 Die auf dem sogenannten Internet-Protokoll (IP) basierte „Ausstrahlung” macht das Fernsehen in Zukunft zu einem interaktiven Medium und noch komfortabler: Mit IPTV wird zum Beispiel zeitversetztes Fernsehen möglich. Damit wird jeder Zuschauer sein eigener Programmdirektor. Darüber hinaus lassen sich Sendungen ganz einfach aufzeichnen. Und Zuschauer können „on demand” - also auf Wunsch und zeitunabhängig - auf Online-Videotheken sowie TV-Archive zugreifen. Mit weit mehr als 100 Sendern bietet IPTV zudem ein breites Spektrum an Programmen, das auch viele Angebote für spezielle Interessen - beispielsweise 24-Stunden-Kanäle für Wellness-Fans oder Liebhaber deutscher Volksmusik - beinhaltet. Wer IPTV nutzen möchte, benötigt schnelles DSL mit einer Geschwindigkeit von mindestens 6 Mbit/s. Eine Set-Top-Box, die vom Anbieter mitgeliefert wird, überträgt das TV-Signal auf den Fernsehapparat. Quelle: Vodafone D2 GmbH Datenübertragung - Auf der Überholspur mit hoher Bandbreite29.05.2009"
Ein hohe Bandbreite sorgt dafür, dass hohe Datenvolumen schnell im Mobilfunk- oder Festnetz übertragen werden können. Mit der aktuell verfügbaren mobilen Übertragungstechnik HSDPA von 7,2 Mbit/s dauert das Herunterladen eines ein Megabyte großen Digitalfotos 1,7 Sekunden, ein Musiktitel mit 5 Megabyte wird in 8 Sekunden übertragen und ein Film von 90 Minuten Länge und einem Gigabyte Daten in 29 Minuten. Je nach Geschwindigkeit brauchen die DSL-Netze für die Übertragung von Daten beispielsweise 3 Sekunden für ein Digitalfoto, 7 Sekunden für einen Musiktitel und 22 Minuten für einen Film. Die Übertragungsgeschwindigkeiten reichen derzeit bis zu 16 Mbit/s. Vodafone hat aktuell etwa 20.000 GSM-Basistationen und versorgt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung mit einem Mobilfunk-Zugang. Mehr als 13.000 UMTS/HSPA-Basisstationen decken über 80 Prozent der Bevölkerung mit einem mobilen Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und HSUPA mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s ab. An mehr als 650 HotSpots in Deutschland werden schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und im nächsten Schritt Geschwindigkeiten von bis 14,4 Mbit/s über HSDPA erzielt. Überall dort, wo aktuell noch keine Versorgung mit HSDPA und HSUPA gegeben ist, wird EDGE angeboten. Quelle: Vodafone D2 GmbH 50 Jahre CEPT: Pionier des GSM-Mobilfunkstandards feiert Geburtstag26.06.2009
Die von 19 staatlichen Post- und Telekommunikationsunternehmen gegründete CEPT zählt zu den Wegbereitern des digitalen Mobilfunkstandards GSM. Das „Global System for Mobile Communications” verhalf der Handy-Kommunikation in den 1990er Jahren zum Durchbruch. Nach dem Vermarktungsstart setzte sich GSM schnell als der weltweit am meisten verbreitete Standard durch. 1982 beschlossen 26 europäische Telekommunikations-Unternehmen die Gründung einer CEPT-Arbeitsgruppe, die bereits unter dem Kürzel GSM firmierte. Diese „Groupe Spécial Mobile” sollte einen einheitlichen paneuropäischen Mobilfunkstandard erarbeiten. Grenzüberschreitende mobile Kommunikation - heute eine Selbstverständlichkeit - war damals die Vision. Bereits 3 Jahre später unterzeichneten Deutschland, Frankreich und Italien einen ersten Entwicklungsvertrag für den neuen Standard. 1987 verständigten sich die Telekommunikationsanbieter auf einen Fahrplan für die Markteinführung. 1 Jahr später gründete die CEPT das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI). Unter dem Dach der neuen Standardisierungsorganisation setzten die GSM-Experten 1989 ihre Arbeit fort. Das Projekt erhielt zusätzliche Dynamik, weil bei der ETSI Netzbetreiber, Hersteller und Regulierer an einem Tisch saßen. In Deutschland wurde das erste kommerzielle Telefonat mit einem Handy am 30. Juni 1992 geführt - im GSM-Netz von Vodafone (damals D2). Der Siegeszug des Mobilfunks konnte beginnen. Die CEPT ist heute eine Dachorganisation der Regulierungsbehörden und Ministerien aus 48 europäischen Staaten. Das für Telekommunikation zuständige Büro der CEPT hat seinen Sitz in Kopenhagen. Als Forum für regulatorische Themen im Post- und Telekommunikationssektor will die CEPT die Zusammenarbeit der Mitgliedsorganisationen auf europäischer Ebene fördern und so zu einer Harmonisierung der nationalen Regelungen beitragen. Auch mit Fragen der Frequenzverwaltung beschäftigt sich die Konferenz. Quelle: Vodafone WAP - 10 Jahre mobiles Internet05.06.2009 Das 7110 von Nokia war das erste WAP-fähige Handy weltweit. Es zeichnete sich durch sein großes Schwarz/weiß-Display und durch eine Klappe, die zum Schutz der Tastatur gedacht war, aus. Da das Telefon zeitgleich mit dem Kino-film „Matrix” erschien und einen dort gezeigten Sprungmechanismus hat, wird es häufig als das Matrix-Handy bezeichnet. 2002 folgten die ersten Geräte mit Displays, die auch Farben darstellen konnten, wie zum Beispiel das Ericsson T68. Mit einer Ansteckkamera konnte man mit diesem Handy schon Fotos machen und als MMS versenden. 2003 präsentierte Vodafone das Sharp GX10 mit integrierter Kamera und dem direkten Zugriff auf das Vodafone live!-Portal. Alle diese Modelle arbeiteten mit GPRS, dem „General Paket Radio Service”. Dieser erreicht mit 57,6 kbit/s eine Übertragungsrate mit der es erstmalig möglich war, Bilder und Töne mobil zu übertragen. 2004 ging das mobile Internet dann endgültig mit UMTS auf die Überholspur. Jetzt war es möglich mit 384 kbit/s Daten mobil zu übertragen. Eines der ersten UMTS-Handys in Deutschland von Vodafone war das Samsung Z100. Mit ihm konnte man erstmals Handy-TV auf dem Display verfolgen und Musikstücke und Klingeltöne schnell herunterladen. Heute ist ein Smartphone wie das HTC Magic der aktuelle Stand der Technik. Vergleicht man es heute mit einem WAP-Handy von einst, kann man schon äußerlich feststellen, was diese 10 Jahre technische Weiterentwicklung bedeuten. Moderne Smartphones besitzen eine Kamera für Fotografie und Video. Ihr satter Sound ersetzt vielfach den MP3-Player und mit GPS kann man sich an jedem Ort der Welt schnell orientieren und den Weg ans Ziel finden. Hohe Bandbreiten von bis zu 7,2 Mbit/s sorgen für schnellen Datendurchsatz auf dem Handy und so für schnellen, mobilen Zugriff auf das Web. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Anwendungen für die Unterhaltung, die Organisation des Alltags oder die Kommunikation mit Freunden per Facebook, Youtube oder Twitter handelt. Quelle: Vodafone D2 GmbH Android01.06.2009 Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Handy-Betriebssystem namens Android zu entwickeln. Das Android Betriebssystem ist freie Software und wird unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht. Als erstes Gerät mit Android als Betriebssystem kam am 22. Oktober 2008 das HTC Dream unter dem Namen T-Mobile G1 in den USA auf den Markt. Quelle: Wikipedia Videokompression: Handy TV-fähig dank Videokompression28.08.2009 Wesentlich mit entwickelt hat diese Verfahren Prof. Dr. Thomas Wiegand mit seinem Team. Die Vodafone Stiftung für Forschung verlieh dem Wissenschaftler, darum im Juli 2009 den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone Innovationspreis 2009. In den USA hatte Wiegand, der an der Technischen Universität Berlin sowie am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut arbeitet, bereits den begehrten Filmpreis „Emmy” in der Kategorie Technik erhalten. Der Videokodierstandard erhöht die Geschwindigkeit der Bildübertragung um das 2- bis 3-fache und ermöglicht so ruckelfreie und brillante Bilder im Digitalfernsehen, im Internet oder auf dem Handy. Vereinfacht dargestellt, funktioniert das Verfahren so, dass von jedem Bild nur die Teile gespeichert und übertragen werden, die sich von Bild zu Bild verändern. Thomas Wiegand und seine Mitarbeiter haben mehrere Jahre lang an der Software gearbeitet. Mit Erfolg: Der Videokodierstandard H.264 ermöglicht erste Multimedia-Anwendungen, die auf dem Streaming qualitativ hochwertiger und kompakter Bewegtbilder über das Web basieren. Von dem Verfahren. profitiert besonders die drahtlose Übertragung. Quelle: Vodafone D2 GmbH Verkehrsinformationssysteme: Staufrei durch Stadt und Land02.07.2009 Um ein immer aktuelles Gesamtbild der Verkehrslage liefern zu können, nutzt HD Traffic gleich mehrere Quellen. Dazu gehören die auch von Radiosendern im Verkehrsfunk ausgestrahlten TMC-Informationen sowie Daten von Straßenmeistereien und Messpunkten entlang viel befahrener Strecken. Besonders schnell, präzise und aktuell werden die Verkehrsinfos durch anonymisierte Mobilfunkdaten, die TomTom, weltweit führender Anbieter von Navigationsgeräten, von Vodafone erhält. Ausgewertet werden Standortdaten der Handybesitzer. Computerprogramme erkennen, wo sich sehr viele Handy-Nutzer zugleich aufhalten und langsamer bewegen als üblich. Wenn also zahlreiche Vodafone Kunden zeitgleich mit 30 statt 100 km/h auf einer Autobahn fahren, kann TomTom frühzeitig einen Stau erkennen und Besitzer von entsprechenden Navigationsgeräten auf eine Ausweichroute schicken. Die Infos stellt TomTom den Nutzern seiner neuesten Navigeräte und auf einer Karte sowie in einer Listenansicht im Internet zur Verfügung. Verkehrsbehinderungen und Staus auf Autobahnen, Bundes- und kleineren Straßen lassen sich für ganz Deutschland, ein Bundesland oder einzelne Großstädte anzeigen. Alle 3 Minuten erfolgt eine Aktualisierung. Quelle: Vodafone D2 GmbH USB Modem: Das Innenleben eines Daten-Sticks16.07.2009 Der Daten-Stick ähnelt einem Speicher-Stick und wird ebenfalls in den USB-Eingang des Net- oder Notebooks eingesteckt. Wenige Sekunden später ist man im Netz und kann überall aus dem Mobilfunknetz E-Mails per Note- oder Netbook senden und empfangen oder im Internet surfen Treiber und Software starten automatisch. Aber wie stellt ein Daten-Stick den Zugang zum Internet her? Ein Daten-Stick bzw. das USB-Modem ist ähnlich wie ein Handy aufgebaut. Der Zugang ins Internet erfolgt also wie bei einem Telefonat. Im Inneren des Modems befinden sich ein Chip-Set, Elektronik-Elemente, der Antennenanschluss und eine Vodafone-SIM-Karte. Damit baut das USB-Modem eine Verbindung mit dem Vodafone-Mobilfunknetz auf und sorgt für den Datentransfer. Bis zu aktuell 7,2 Mbit/s sind mit einem USB-Modem beim Empfang von Daten per HSDPA (= High Speed Downlink Packet Access) möglich. Die bekanntesten Hersteller solcher Sticks sind Huawei und ZTE. Quelle: Vodafone D2 GmbH Machine-to-Machine: Wenn Maschinen miteinander kommunizieren24.07.2009
M2M-Lösungen können in jedem Wirtschaftszweig Arbeitsabläufe rationalisieren und zu Produktivitätssteigerungen führen. Zum Beispiel melden sich Verkaufsautomaten selbstständig bei einem zentralen Rechner, wenn sie neu bestückt werden müssen. Regelfahrten des Automatenbetreibers können so vermieden werden. Darüber hinaus kommt es zur Vermeidung von Ausfallzeiten. Die damit verbundenen Rationalisierungen der Geschäftsprozesse und die daraus folgenden Kosteneinsparungen bergen für die Industrie - und auch für die Gesellschaft - ein riesiges Potenzial. Vodafone führt eine globale „Machine to Machine” (M2M)-Serviceplattform ein, die Firmen helfen soll, umfangreiche drahtlose M2M-Projekte zu nutzen und zu verwalten. Die neue Plattform wird zusätzlich durch ein Expertenteam mit weltweiter Zuständigkeit für das Wachstum des M2M-Geschäftes von Vodafone unterstützt. Die drahtlose M2M-Kommuniktion soll den Service für Geschäftskunden beispielsweise in den Bereichen Smart Metering (intelligente Zähler), Connected Cars (vernetzte Autos) und bei der Fernüberwachung von technischen Einrichtungen verbessern. 2008 betrugen die Einnahmen der Betreiber drahtloser M2M-Lösungen weltweit 3 Milliarden Euro. Die Marktforscher von der Analystenfirma Berg Insight prognostizieren bis 2012 einen Anstieg auf 8,9 Milliarden Euro. Vodafone wird seinen Kunden eine zentrale Anlaufstelle zur Bewältigung des komplexen Bereichs der M2M-Verbindungen, von der ersten Konzeptentwicklung bis hin zur Unterstützung bei nationalen und multinationalen Anwendungen zur Verfügung stellen. Quelle: Vodafone D2 GmbH Rundfunktechnik DVB: Digital fernsehen und Radio hören /Die neue digitale Fernsehnorm heißt Digital Video Broadcasting (DVB) 04.05.2008
Da es sich um ein vollständig digitales System handelt, ist der gleichzeitige Transport von Fernseh- und Radioprogrammen sowie unterschiedlichster Zusatzdienste technisch möglich. Seit einiger Zeit sind bereits auch Weiterentwicklungen der Basisvarianten spezifiziert: So ist DVB-H (for handhelds) eine Variante von DVB-T, speziell entwickelt für kleine batteriebetriebene Geräte wie Handys oder Taschenfernseher mit sehr kleinem Display. DVB-S2 ist dagegen eine Weiterentwicklung des DVB-S-Standards für die Satellitenübertragung. DVB-S2 steigert die mögliche Datenrate durch die Verwendung verbesserter Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren. Zum Empfang sind eigene für diese Standards geeignete Geräte nötig. Digital empfangen Während das digitale Programmangebot über Antenne (DVB-T) je nach Bundesland und Startregion variiert, bietet die ARD über Satellit und im Kabel ein einheitliches Programmbouquet unter dem Markennamen ARD Digital. Recht beliebt sind heute Festplatten-Receiver. Sie zeichnen Sendungen auf einer eingebauten Festplatte auf, die viele Stunden Material aufnehmen kann. Praktisch ist das, wenn man mal zu spät zum „Tatort” kommt: Wer die Sendung einprogrammiert hat, kann den Krimi trotzdem von Anfang an sehen, während die Festplatte im Hintergrund weiter aufzeichnet. ARD DIGITAL: Mehr vom Fernsehen Quelle: 03.08.2009 Bei der Entscheidung für die ideale HD-Bildauflösung stand für die ARD das „bessere Bild” im Mittelpunkt des Interesses. Neben der Auflösung des einzelnen Fernsehbildes wurde auf die optimale Darstellung von bewegten Bildern geachtet. Die Zuschauer sollen auch bei schnelleren Bewegungen HDTV ohne Unschärfen genießen können. Das Format 720p/50 liefert dafür eindeutig die besten Ergebnisse. Bei diesem Auflösungsformat werden doppelt so viele Vollbilder pro Sekunde übertragen wie etwa beim Format 1080i/25 und der Schärfeeindruck bewegter Szenen ist deutlich besser. Die ARD wird HDTV deshalb im Format 720p/50 ausstrahlen.
Mit dem Start des Regelbetriebs wird der Anteil an nativen HD-Produktionen - also den bereits in HD-Auflösung produzierten Sendungen - Schritt für Schritt erhöht. Den Anfang machen besonders beliebte Sendungen wie die Krimireihe Tatort, Dokumentationen, Fernsehfilme, aber auch Sportereignisse, die in HD produziert und ausgestrahlt werden. Die einzelnen Landesrundfunkanstalten investieren nach und nach in die HD-Technik, um selbst immer mehr Programm in HDTV produzieren zu können. Quelle: ARD Rundfunktechnik: HDTV ante portas03.09 2009 Bei den HDTV-Pionieren waren die Fernsehapparate noch groß, schwer und teuer. Bereits 1985 testete der BR als erste deutsche Rundfunkanstalt den Umgang mit der damals noch analogen HDTV-Technik. In den 1990er Jahren verebbten dann mangels Kundeninteresse die Diskussionen um die Einführung dieser Technik. Zumindest in Europa war für lange Zeit nichts mehr von hochauflösendem Fernsehen zu hören. Von der alten Idee zum neuen Zugpferd Was ist HDTV? High Definition Television (HDTV): Das HDTV-Bild hat schärfere Konturen, eine bessere Farbdarstellung und eine bis zu 5-mal höhere Auflösung als der herkömmliche PAL-Standard. HDTV-Bilder werden digital produziert und übertragen. Das Bildformat wurde generell auf 16:9 festgelegt. Die HDTV-Ausstrahlungsformate HDTV in der ARD Noch vor dem Regelbetrieb sind ab Sommer 2009 sogenannte Showcases und Testausstrahlungen zur Leichtathletik-WM, zur IFA in Berlin und während der Weihnachtszeit geplant. Einen HD-Showcase hat EinsFestival bereits zur IFA 2007 und 2008 sowie an Ostern 2008 ausgestrahlt. Zur Weihnachtszeit 2009 wird erneut ein Demonstrationsprogramm gesendet. Seit Juli 2009 strahlt der Kulturkanal arte sein deutschsprachiges Programm zusätzlich in HDTV über den Satelliten ASTRA aus. Wann auch die Dritten Programme als zusätzliche HD-Kanäle gesendet werden, steht noch nicht fest. Ausstrahlung in 720p/50 Tipps und Glossar Aufpassen beim Shoppen
Der Pocket-Guide bietet alle wichtigen Infos zum hochauflösenden Fernsehen und hilft bei der Anschaffung eines neuen Fernsehgerätes
Quelle: BR-online HDTV bei ARD, ZDF, ORF, SRG und arte in bester QualitätAugust 2009 Hier ein Info-Blatt des HDTV bei ARD, ZDF, ORF, SRG und ARTE in bester Qualität
10.09.2009 Die Elektronische Programmvorschau (EPG) kann direkt aus dem laufenden Programm heraus abgerufen werden. Ebenso wird es möglich sein, ein 2. verkleinertes Bild mit einem anderen Fernsehprogramm auf dem Bildschirm aufzurufen. In dieser HTML-Umgebung kann von einer Seite direkt auf ein Fernsehprogramm umgeschaltet oder die Aufzeichnung einer Sendung vorprogrammiert werden. Zusatzinformationen, wie beispielsweise Nachrichtenticker, lassen sich synchron zum Fernsehprogramm einblenden. Per Fernbedienung können künftig eine die TV-Edition der ARD Mediathek gestartet und einzelne ARD-Sendungen, wie Natur- und Reisedokumentationen, Politik- und Kulturmagazine, Nachrichten- und Bildungssendungen, zeitversetzt abgerufen werden. Grafiken und Abbildungen machen den Teletext der Zukunft anschaulicher und verständlicher. Die neue Fernsehwelt ist nicht nur bunt, sondern vor allem informativ und individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen zugeschnitten. Quelle: ARD Mobilfunk-Basisstationen: Ohne Festnetz funktioniert auch das Handy nicht17.09.2009
Handys sind im eingeschalteten Zustand ständig über Mobilfunk mit der nächst gelegenen Basisstation verbunden. Diese ist in Städten meist nicht mehr als 200 Meter und in ländlichen Regionen mehrere Hundert Meter entfernt. Immer dann, wenn ein Telefonat mit dem Handy geführt oder im Internet gesurft wird, werden die Gespräche oder Daten in Bruchteilen von Sekunden von der Basisstation an das Handy und umgekehrt übermittelt. Die Basisstation selbst ist bei Vodafone mit extrem leistungsstarken Verbindungen an das Festnetz angebunden. Mehrere Hundert Gespräche und Datenverbindungen können so gleichzeitig übertragen werden und erreichen auf diesem Weg den Gesprächspartner. Telefoniert auch der mobil, wird das Gespräch nahezu ohne Zeitverlust vom Handy über die Basisstation von einem Punkt auf der Erde über das Festnetz bis zu der Basisstation an einem anderen Punkt auf der Erde, die dem Gesprächspartner am nächsten ist, und von dort wiederum auf dessen Handy übertragen. Beim Surfen im Internet läuft es fast genauso. Nur, dass hier über die Basisstation Datenpakete vom Handy an einen Server und zurück übertragen werden. Gesehen hat eine solche Basisstation wohl fast jeder schon einmal. Zu erkennen sind sie an den vielen Antennen, die auf einem Turm montiert beispielsweise an Autobahnen stehen. In Städten sind die Basisstationen häufig nur an Antennenanlagen auf höher gelegenen Hausdächern zu erkennen. Um insbesondere historische Stadtbilder zu erhalten, werden häufig auch Basisstationen so gebaut, dass sie von außen gar nicht als solche zu erkennen sind. Möglich wird das zum Beispiel, wenn die Antennen in der Spitze eines Kirchturms untergebracht werden. Quelle und Foto: Vodafone D2 GmbH Mit dem Handy bezahlen: sicher und bequem02.10.2009 Mit dem kostenlosen Service „Vodafone Mobiles Bezahlen” können digitale Produkte wie Klingeltöne oder Parktickets bis zu einem Betrag von etwa 10 Euro mit dem Handy bezahlt werden. Durch Übertragung der Mobilfunknummer kann der Kunde schnell und einfach seinen Einkauf via SMS, im WAO oder mobilen Web tätigen. Zusätzlich sichert ein Zahlungscode den Kaufvorgang ab. Nach der Zahlungsbestätigung werden die Beträge mit der Mobilfunkrechnung verrechnet. Mpass ist ein neues netzübergreifendes Bezahlsystem von Vodafone und O2 für z.B. alle Mobilfunkkunden mit einem deutschen Bankkonto. In Online-Shops wie www.Cinemaxx.de oder www.Blume2000.de können Kinokarten und Blumensträuße mit dem Handy bezahlt werden. Nachdem der Kunde die Zahlungsmethode im Onlineshop ausgewählt hat, stößt er ohne Angabe seiner Kontodaten lediglich mit seiner Mobilfunknummer und selbst gewählter mpass-Pin die Bezahlung an. Um die Zahlung final zu autorisieren, muss er lediglich eine zugesandte Auftrags-SMS zur Freigabe beantworten. Dieser 2-stufige Mechanismus macht mpass besonders sicher. Der Kaufbetrag wird dann per Lastschriftverfahren direkt vom Bankkonto abgebucht. Damit bietet mpass auch die Möglichkeit, größere Beträge zu zahlen. Quelle: Vodafone D2 GmbH Handys und Basisstationen: Was ist der SAR-Wert?22.10.2009
Die elektromagnetischen Felder, die von Basisstationen aus auf den Menschen einwirken, sind dabei in der Regel weitaus geringer als die Felder, die beim mobilen Telefonieren direkt am Ohr erzeugt werden. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der SAR-Wert, desto weniger wird das Gewebe erwärmt. Aufgrund der Leistungsregelung haben Handys aber im täglichen Einsatz zumeist einen niedrigen SAR-Wert, da sie in gut ausgebauten Netzen mit einer hohen Dichte von Sendemasten wie zum Beispiel bei Vodafone insgesamt mit einer geringeren Sendeleistung arbeiten. Endgeräte und Basisstationen regeln ihre Sendeleistung automatisch auf das erforderliche Minimum herunter. Handy-Hersteller messen die SAR-Werte im Labor. Vodafone liefert als Netzbetreiber und Mobilfunkanbieter die Information zum SAR-Wert der Handys bei den technischen Informationen immer mit. Der SAR-Grenzwert für Felder von Mobilfunkbasisstationen beträgt 0,08 Watt/kg für die allgemeine Bevölkerung. Dieser Wert ist über den gesamten Körper gemittelt. Der Teilkörpergrenzwert für die elektromagnetischen Felder, die beim Gebrauch des Handys in der Höhe des Kopfes entstehen, beträgt 2 Watt/kg. Er ist über 10 g Körpergewebe gemittelt. Diese Grenzwerte stellen sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung des ganzen Körpers in der Nähe von Mobilfunkbasisstationen unter 0,02 °C liegt. Und auch die örtliche Temperaturerhöhung, die beim Gebrauch eines Handys in Teilen des Körpers entsteht, ist geringer als 0,1 °C. Der Teilkörpergrenzwert berücksichtigt zudem den theoretischen Maximalfall. Das bedeutet: Ein Nutzer kann an 7 Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren, ohne gesundheitlichen Risiken ausgesetzt zu sein. Alle Handys, die Vodafone anbietet, unterschreiten den zulässigen SAR-Wert von 2 W/kg. Quelle: Vodafone D2 GmbH Hochleistungscomputer in Miniaturform: Wie sieht ein Smartphone von innen aus?06.11.2009 Am Beispiel vom BlackBerry Bold, das unter anderem bei Vodafone erhältlich ist, lässt sich gut erkennen, was alles in einem aktuellen Smartphone steckt und wofür es benötigt wird. Neben der „QWERTZ”-Tastatur, die wie bei einem Computer alle Buchstaben nur in kleinerer Form bietet und so das schnelle Schreiben von E-Mails erlaubt, unterscheidet sich ein Smartphone von einem Handy mit herkömmlichen Ziffern insbesondere durch ein großes und hochauflösendes Display, auf dem sich auch gut Filme und Fotos betrachten lassen, die besondere Technik zum Empfangen und Senden von Daten, zum Beispiel um im Internet surfen zu können oder E-Mails zu empfangen sowie durch nachfolgend genannte Features: Handy-Bauteile BlackBerry Bold
Quelle: Vodafone D2 GmbH Aus zwei mach eins: Mit Handys überall Musik hören12.11.2009 Über 1 Million Titel umfasst das Musikangebot von Vodafone für grenzenloses Musikvergnügen für unterwegs und daheim. Durch den Verzicht auf digitales Rechte-Management (DRM) kann man die bei Vodafone digital erworbene Musik hören, ohne sich Gedanken zu machen, wo und auf welchem Abspielgerät. Die PC-Software zur Musikverwaltung ergänzt sich spielend mit der mobilen Variante, dem Mobile Music Client. Die günstigen Musik-Pakete runden das Angebot ab. So wird das Kaufen und Hören digitaler Musik in jeder Lebenslage noch einfacher und günstiger. Über die Kosten für das Musikstück hinaus entstehen beim mobilen Download auf das Handy keine weiteren Übertragungskosten! Voraussetzung hierfür ist die Happy Live Tarif Option, die die meisten Vodafone Vertragskunden haben. Die Abrechnung erfolgt einfach über die Mobilfunkrechnung. Wenn man mal nicht weiß, was für ein Lied man gerade hört, hilft der MusicFinder. Er ist ein Dienst für Mobiltelefone, der Tracks und Songs erkennt. Für viele Handymodelle gibt es einen Client zur lokalen Installation auf dem Gerät, mit dem der Dienst bequem genutzt werden kann. Man hält das Handy nur kurz in Richtung der Musikquelle und schon wird der Musiktitel angezeigt. Nach erfolgreicher Identifizierung werden bis zu 5 Optionen angeboten, den Track zu erwerben: als Musikstück, Klingelton, Video, Wallpaper (des Künstlers) oder Freizeichenton. Besitzer anderer Telefon-Modelle wählen einfach die 221122 und können die Songs auch ohne Applikation erkennen. Quelle: Vodafone D2 GmbH Erste private deutsche GSM-Lizenz wird 20 Jahre alt04.12.2009
Das Standardkürzel „GSM” (Global System for Mobile Telecommunications) wurde zwischen 1991 und 1992 umgewandelt in das Stoßgebet „God Send Mobiles!”. Denn bereits im Juni 1991 begann der Probebetrieb des Netzes in 15 Ballungsgebieten und Anfang 1992 war das D2-Netz vollständig betriebsbereit. Es fehlte nur noch eins: die Mobiltelefone. Im Juni desselben Jahres erhielten die ersten Hersteller von GSM-Mobiltelefonen wie Ericsson und Motorola die europaweite Zulassung für ihre Prototypen und Ende Juni 1992 wurden die ersten 1.000 kommerziellen Mobiltelefone geliefert und fanden umgehend reißenden Absatz. Die ersten D2-Telefone kosteten 2.500 DM bis 3.000 DM. Allerdings war das zur damaligen Zeit ein sensationell niedriger Preis, denn aus dem C-Netz musste man noch rund 10.000 DM für Autotelefone auf den Tisch legen. Das Mobiltelefon war bis zu dem Zeitpunkt noch identisch mit dem Autotelefon und angesichts der Einstiegspreise und der hohen monatlichen „Grundgebühren” im C-Netz ein Luxusgut nur für gut betuchte Kreise. Die große Vision zum Netzstart bestand darin, mobiles Telefonieren für breite Bevölkerungsmassen erschwinglich zu machen. So kostete beispielsweise vor 20 Jahren eine Mobilfunkminute während des Tages 1,44 DM bei einer Monatsgrundgebühr von 77,52 DM. In der Nebenzeit, also zwischen 19 und 7 Uhr, nur noch 49 Pfennige. Heute ist eine Mobilfunkminute mit dem Prepaid-Handy schon ab 5 Cent zu haben und Vieltelefonierer stellen sich ihre Flatrates ganz nach Bedarf ab 4,95 Euro im Monat zusammen. Bereits im August 1996, 4 Jahre früher als geplant, wurde der 2.000.000 Mobilfunkkunde begrüßt. Nur weitere 2 Jahre später betrug die Zahl der Mobilfunkkunden bereits knapp 14 Millionen. Im 2. Quartal 2009 meldete die Bundesnetzagentur 107 Millionen Teilnehmer. So gesehen gibt es in Deutschland inzwischen mehr Handys als Einwohner.Quelle: Vodafone D2 GmbH Erste E-Mail in Deutschland 2. August 1984 / Erste De-Mail 8. Oktober 200902.08.1984/08.10.2009 Aber auch vor der Ausgründung gab es schon XLINK, und dort wurden bereits 1984 die ersten E-Mails per Internet mit USA ausgetauscht. Die erste offizielle elektronische Nachricht an einen eigenen deutschen Mailserver erreichte am 2. August 1984 aus USA Deutschland, eine neue Ära beginnt. Absender war Laura Breeden vom Computer Science Network (CSNET), einem Netz für Forschung und Hochschulen in den USA mit internationalen Anbindungen. Empfänger waren Prof. Michael Rotert, damals Technischer Leiter des Rechenzentrums der Informatik der Universität Karlsruhe, und Prof. Werner Zorn, damals Professor für Informatik an der Uni Karlsruhe. Beide arbeiteten schon seit Jahren intensiv an Entwicklung und Aufbau eines elektronischen Nachrichtensystems. Am 1. Mai 2000 verschwand mit dem Umbennen in KPNQwest der Name XLINK. Am 19. August 2002 kam es zur Eröffnung der Insolvenz, nachdem KPNQwest in Europa in sich zusammenfiel. Die E-Mail hatte längst ihren Siegeszug angetreten. Prof. Werner Zorn hat für eine Ausstellung in Karlsruhe 2004 zahlreiche Dokumente als „Meilensteine” des hindernisreichen Weges von 1982 bis 1993, bis zur XLINK-Ausgründung am 10. Dezember 1993, zusammengestellt. Mit seiner freundlichen Genehmigung sind einige dieser Dokumente hier abgebildet:
Herzlichen Dank an
Newsletter 1/1990: Vielen Dank an Yasar Arman für die Überlassung des Scans dieses Zeitdokuments.
8. Oktober 2009: Erste De-Mail verschickt 25 Jahre nachdem Prof. Werner Zorn, einer der Gründerväter des deutschen Internet, die erste E-Mail empfing, die jemals an ein deutsches Postfach geschickt wurde, hat ihm Dr. Bernhard Rohleder vom Hightech-Verband BITKOM am 8. Oktober 2009 die erste De-Mail geschickt.Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, erläuterte im Anschluss an diese Premiere: „De-Mail ist eine Weiterentwicklung der ‚einfachen’ E-Mail wie wir sie heute alle kennen. Die Weiterentwicklung besteht darin, dass Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und auch die Verwaltung mit De-Mail eine einfach zu nutzende Technologie an die Hand bekommen, mit der sie sicher, rechtsverbindlich und vertraulich im Internet miteinander kommunizieren können. Geschäftliche Angelegenheiten oder Behördenkommunikation, für die bisher der Postweg oder sogar persönliches Erscheinen nötig waren, können mit De-Mail einfacher, schneller und von jedem Ort aus vollständig elektronisch erledigt werden. De-Mail ist damit so einfach wie die E-Mail und so sicher wie die Papierpost.” Die 1. offizielle De-Mail wurde versaandt auf einer Pressekonferenz des Bundesinnenministeriums in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund anlässlich der am nächsten Tag beginnenden 6-monatigen Pilotierung von De-Mail in Friedrichshafen. Ab Ende 2010 soll De-Mail bundesweit eingeführt werden. Die erste versandte De-Mail im Wortlaut: Betreffzeile: Erste De-Mail in Deutschland Die Antwort auf die erste versandte De-Mail: Betreffzeile: Vertrauen ist gut, De-Mail ist besser! Quelle für den De-Mail-Vorgang: Bundesinnenministerium und Prof. Werner Zorn Apps im Alltag: Fit und schlank mit dem Handy18.02.2010 Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind die Empfehlungen hinter allen Diät- und Fitnesstipps. Beim Ernährungsmanagement oder beim Erfassen und Auswerten von Aktivitäten helfen Apps zielsicher. Bei „Barcoo” und bei „Das ist drin” scannt einfach die Handykamera den Barcode von Lebensmitteln. Aus Datenbanken steuern dann die Zucker- und Fettwerte, Anteile der gesättigten Fettsäuren und des Natriums aufs Display. Eine Lebensmittel-Ampel vermittelt einen ersten Überblick. Eine besonders innovative App, die Vodafone ausgezeichnet hat. Noch sind zwar nicht sämtliche Marktwaren erfasst, doch jeder Nutzer kann Werte ergänzen - so wächst auch der Datenbestand. Beim „DietMaster”, „Diet Coach” oder „Diets” füttert man seine eigene Datenbank mit persönlichen Werten. Über die Details der Mahlzeiten lassen sich die Kalorien errechnen und eine Ernährungsgraphik erstellen. Bei „Diets” wird die Kalorienzahl direkt Bewegungswerten gegenübergestellt. Neben Ernährungstabellen gibt es vor allem aus der Sport-Ecke eine Vielzahl von Apps, die kostenfrei oder kostenpflichtig passend unterschiedliche Elemente kombinieren. „Buddy Runner” oder „Cardio Trainer” zeigen die eigene Jogging-Strecke während des Trainings auf einer Karte, ermitteln Distanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch. Mit diesen Grundlagen lassen sich ausgeklügelte und ganz persönliche Fitnessprogramme entwickeln. Die App-Welten sind mit einer Vielzahl von Lösungen bestückt. Wie und ob man sie nutzt, ist so individuell wie das eigene Handy. Doch es geht auch anders: Fürs Fasten bietet die Katholische Kirche ein ausgefallenes Angebot: die Fasten SMS. Bis Ostern unterbricht eine SMS mit einem Bibelspruch den Tagesablauf - zum Nachdenken und Innehalten. Details erläutert die Website www.kirche.tv. Die Aktion hat bereits eine Fanseite auf Facebook unter dem Titel „SMS-Fasten”. Und für den Zugriff auf Facebook gibt es natürlich gleichfalls Apps - oder sogar weitergehende Vernetzungsmöglichkeiten, etwa auf dem neuen Vodafone 360. Quelle: Vodafone Über 10 Millionen E-Mails im Monat07.01.2010 Als vor 25 Jahren, im August 1984, die erste elektronische Post Deutschland erreichte, ahnte niemand, dass diese Technik unsere Kommunikationswelt nachhaltig verändern würde. Empfänger war Michael Rotert, damals Technischer Leiter der Informatikrechnerabteilung an der Universität Karlsruhe (TH). Laura Breeden in Cambridge (Massachusetts) hatte ihm eine Grußnachricht vom Computer Science Network (CSNET) gesendet *). Eine Kopie dieser Mail ging zeitgleich an Prof. Werner Zorn, Uni Karlsruhe. Die Übermittlung hatte mehrere Stunden gedauert. Heute rasen E-Mails in Sekunden um den Globus. Von den monatlich über 10 Millionen E-Mails an Vodafone in Deutschland ist ein Großteil Spam - unerwünschte Werbung, schlimmstenfalls mit Viren verseuchte Post. Überwachungssysteme filtern diese penibel aus. Lediglich 1,8 Millionen E-Mails finden schließlich den Weg auf die Bürobildschirme der Vodafone-Angestellten. Rechnet man dies auf die Gesamtzahl der Vodafone Mitarbeiter in Deutschland hoch, vom Pförtner bis zur Geschäftsleitung, erhält jeder durchschnittlich 6 E-Mails pro Arbeitstag - ausschließlich von Adressaten außerhalb des Unternehmens. Hinzu kommen hausinterne Mitteilungen und E-Mails aus dem weltweiten Konzern an die deutschen Kollegen. Gemeinsam übersteigen sie das Aufkommen der exter-nen Zusendungen um ein Vielfaches. Auch im privaten Bereich hat sich die elektronische Post durchgesetzt: Laut Branchenverband BITKOM versenden heute 85 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahre private Mails, das sind knapp 43 Millionen Bundesbürger. Über die Hälfte der bundesdeutschen Internetnutzer kontrolliert täglich das persönliche elektronische Postfach. Zunehmend werden dabei auch mobile Geräte genutzt, sogenannte Smartphones. Die praktischen Helfer erlauben über Mobilfunkverbindungen fast überall den E-Mail-Empfang und -Versand. Und selbst auf den kleinen Tastaturen eines Smartphones lassen sich schnell formvollendete Nachrichten tippen. Ein kleiner Kniff hilft dabei: In den Autotext-Funktionen (meist erreichbar im Menü Einstellungen) hinterlegt man einfach persönliche Grußformeln als Buchstabenkombinationen. Ein „mfg” wandelt das Smartphone dann automatisch zum „Mit freundlichen Grüßen”, ein „thx” zum „herzlichen Dank”, ein „lg” zu „mit lieben Grüßen” und mit „sw” wünscht man ganz freundlich ein „schönes Wochenende„. Quelle: Vodafone *) Die erste E-Mail in Deutschland erhielt am 3. August 1984 Prof. Michael Rotert, damals Technischer Leiter der Informatikrechnerabteilung an der Universität Karlsruhe (TH). Ein Kopie ging - wie das Original-Dokument beweist - an Prof. Werner Zorn, damals ebenfalls Uni Karlsruhe. Das Dokument stellte freundlicherweise Prof. Werner Zorn zur Verfügung. An ihn ging auch die erste De-Mail. Sie wurde am 8. Oktober 2009 im Rahmen der Pressekonferenz in Berlin verschickt, bei der Staatssekretär Hans Bernhard Beus, Bundesinnenministerium, das Projekt De-Mail in Friedrichshafen startete. Absender der De-Mail war Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Hightech-Verbands BITKOM. Der Text der De-Mail und die Antwort von Prof. Zorn darauf: Siehe http://www.post-und-telekommunikation.de/Tk_2009_4_Okt-Dez.php 15.04.2010
Es gibt unterschiedliche Frequenzen, zum Beispiel die Herzfrequenz, Tonfrequenz, Umlauffrequenz oder Radiofrequenz. Folgt man der modernen Wortbedeutung lässt sich die Frequenz auf viele Alltagssituationen übertragen: Wie oft schaue ich täglich auf mein Mobiltelefon – selbst das lässt sich als wiederholender Vorgang als Frequenz abbilden, auch wenn er keine Schwingungen verursacht - zumindest bei den meisten. Apropos Mobiltelefon – im Bereich der beiden Mobilfunknetze in Deutschland (das D-Netz und das E-Netz) werden Frequenzbänder in den Bereichen 900 MHz und 1800 MHz verwendet. Bei den UMTS-Funknetzen, mit denen man über das Mobiltelefon im Internet surfen kann, liegt die Hertz-Größe etwas höher: der Bereich ab 2100 MHz (das sind 2.100 Millionen Schwingungen pro Sekunde!) wird fast überall auf der Welt genutzt. In Nordamerika verwenden die Netze übrigens überwiegend das 1900 MHz Band. Genauer betrachtet sind Frequenzbänder keine wirklichen Bänder, sondern Teilbereiche der elektromagnetischen Wellen, die zur technischen Kommunikation benötigt werden. Frequenzbereiche, die bislang in Deutschland für Radio- und TV-Übertragungen genutzt worden sind, stehen übrigens künftig für mobile Lösungen zur Verfügung. Diese Frequenzen wurden frei, als der bislang analoge Rundfunk digitalisiert wurde, denn die digitale Übertragung benötigt weniger Frequenzbreite als die analoge. Die deutschen Mobilfunkanbieter ersteigerten diese freien Bereiche im April/Mai 2010 bei der Bundesnetzagentur. Versteigert wurden dabei auch die wichtigen Frequenzen bei 800 MHz. Aufgrund der relativ geringen Hertz-Größe sind die Wellen länger und haben eine größere Reichweite. Ein Vorteil, denn damit kann man schnelles Internet über Funk in ländliche Regionen bringen, die bislang keinen festen Internet-Anschluss hatten. Quelle: Vodafone D2 Deutschland GmbH Weltfernmeldetag14.05.2010 Rund 4,6 Milliarden Mobilfunkteilnehmer weltweit hat der Internationale Telekommunikationsverband (ITU) für das Jahr 2010 errechnet – in der Statistik entspricht das etwa 67 Prozent der Weltbevölkerung. Rund 1,7 Milliarden Menschen haben einen Internetzugang. Der Zahlenwert lohnt eine genauere Betrachtung: Während in den Industrienationen über 3 Fünftel der Bevölkerung einen Internetanschluss haben, sind es laut ITU in Entwicklungsländern kaum 1 Fünftel. Oder anders formuliert: 4 von 5 Menschen fehlt in solchen Ländern jeglicher Zugang zum globalen Informationsmedium, zur Wissensgesellschaft. Was dies heißt, zeigt das Beispiel Ghana. Seit fast genau einem Jahr ist der Kommunikationskonzern Vodafone hier tätig. 2009 besaß lediglich jeder 3. Ghanaer ein Handy. Und nur rund 5 Prozent der Einwohner hatten einen eigenen Internetanschluss, so die ITU. Es fehlte schlichtweg an Infrastruktur. Seit Dezember 2009 hat Vodafone über 300 Millionen US-Dollar in das Telekommunikationssystem des afrikanischen Staates investiert. Zum 1. Mai 2010 hat Ghana nun den internationalen Standard des Vorwahl- und Rufnummernsystems einführen können. Standards, wie sie für wirtschaftliche Entwicklungen mit entscheidend sind. Es entstehen die Grundlagen, die nötig sind, damit viele Ghanaer künftig an der globalen Wissensgesellschaft teilnehmen können. Quelle: Vodafone D2 Deutschland GmbH Zugang: Mit Hochgeschwindigkeit auch ohne Kabel ins Web24.06.2010
Wie leistungsfähig Mobilfunknetze wie etwa das von Vodafone Deutschland sind, belegt eindrucksvoll die Zahl von 22 Millionen Gigabyte, die allein im letzten Jahr an Daten mit Note- und Netbooks sowie Smartphones per Funk von Vodafone-Kunden mobil übertragen wurden. Diese Daten eng auf A4-Papier gedruckt, ergeben einen Turm von 5,5 Milliarden Seiten, der 550 km in die Höhe ragt. Der Kölner Dom passt 3.500 Mal aufeinander gestapelt in einen Turm dieser Höhe. Schon heute sind über Mobilfunk Geschwindigkeiten von mehr als 10 Mbit/s zu erreichen. Einen kompletten Song lädt man damit in weniger als 5 Sekunden herunter, einen ganzen Spielfilm in ca. 20 Minuten. Mit LTE wird sich das noch einmal deutlich beschleunigen, selbst aufwendige Webseiten sind dann schon in dem Moment auf dem Bildschirm zu sehen, in dem die Adresse eingetippt wurde. Um das möglich zu machen, hat Vodafone Deutschland in den letzten 10 Jahren durchschnittlich bis zu 2 Milliarden Euro pro Jahr aus eigenen Mitteln in seine Netze und in diesem Jahr 1,43 Milliarden Euro in neue Funkfrequenzen investiert. Dank höherer Effizienz und neuer Netzstruktur auf Basis des Internet-Protokolls werden mit LTE die Kosten pro übertragenes Megabyte nicht steigen. Quelle: Vodafone D2 Deutschland GmbH Das Wohnzimmer wird zum 3D-Kino / Auftakt der Eishockey-WM am 7. Mai 2010 in 3D06.05.2010 1. 3D-Bildschirm Die aktuellen 3D-Displays arbeiten mit dem sogenannten stereoskopischen Verfahren. Dabei wird abwechselnd jeweils für ein Auge ein Bild dargestellt, während das andere Auge dank einer speziellen Brille verdeckt bleibt. So entsteht im Gehirn ein 3-dimensionales Bild. Für ein flimmerfreies Bild benötigt jedes Auge eine Bildfrequenz von mindestens 60 Hz. Durch das abwechselnde Abdunkeln halbiert sich die verfügbare Frequenz für jedes Auge. Daher muss der Bildschirm das gesamte Bild mit einer Frequenz von mindestens 120 Hz anzeigen. 3D-fähige Fernseher können auch das normale Programm in 2D ohne Qualitätseinbußen wiedergeben. Für den Empfang der 3D-Fernsehbilder ist ein HD-tauglicher Receiver oder eine HD-taugliche Set-Top-Box nötig. 2. 3D-Shutterbrille 3. 3D-Blu-ray-Laufwerk 4. 3D-Filme und –Spiele Auch die Inhalte müssen natürlich in 3D produziert worden sein. Animierte Filme gibt es bereits überwiegend in 3D. Das Animationsstudio Pixar („Toy Story”, „Ice Age”) hat angekündigt, künftig ausschließlich 3D-Filme produzieren zu wollen. Reale Filmszenen müssen dagegen immer mit 2 Kameras aufgenommen werden, daher ist ihre Produktion aufwendiger. Doch auch solche Filme wird es vermehrt in 3D geben. Computerspiele werden seit Ende der 1990er Jahre fast ausschließlich in 3D produziert. Daher gibt es hier schon heute ein breites Angebot. Quelle BITKOM 1 Jahr öffentlich-rechtliches Fernsehen in HD-Qualität - Tipps für den Einstieg ins hochauflösende Fernsehen11.02.2011
Vor genau einem Jahr begann im Deutschen Fernsehen ein neues Zeitalter. ARD und ZDF starteten am 12. Februar 2010 bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver den Regelbetrieb mit hochauflösenden Übertragungen. Die Bildschärfe der HDTV-Bilder ist bis zu 5-mal höher als bisher. „Der Regelbetrieb der öffentlich-rechtlichen Sender in HD hat dem hochauflösenden Fernsehen den Durchbruch ermöglicht”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. 2010 wurden nach Angaben des Marktforschungsinstituts EITO 9,6 Millionen Flachbildfernseher in Deutschland verkauft. Für dieses Jahr wird ein Rekordabsatz von 9,8 Millionen Geräten erwartet. Seit Einführung der ersten HD-fähigen Flachbildfernseher wurden knapp 30 Millionen Geräte verkauft. „Hochauflösendes Fernsehen hat in Rekordzeit die deutschen Wohnzimmer erobert. HDTV kann schon von 1 Drittel der 40 Millionen Haushalte geschaut werden”, so Scheer.
Der BITKOM gibt Tipps, wie der Einstieg in die hochauflösende Fernsehwelt funktioniert:
Nähere Informationen gibt es im kostenlosen „Leitfaden zum hochauflösenden Fernsehen der Zukunft (HDTV)”“ unter www.bitkom.org/de/themen/54914_54439.aspxund hier. Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE, IDC und GfK zusammen. Quelle BITKOM 150 Jahre Telefon - Meilensteine: Vom Hebdrehwähler bis zum Smartphone07.09.2011
Quelle: Deutsche Telekom AG Umfrage zu Telefon 201117.10.2011
Kurioses und Interessantes aus 150 Jahren Telefon 07.09.2011 … die ersten Sätze, die Philipp Reis am 26. Oktober 1861 in sein „Telephon” sprach, ziemlich kurios waren? Sie lauteten: „Die Sonne ist von Kupfer” und „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.” … das erste deutsche Telefonbuch auch „Buch der Narren” genannt wurde? Es erschien am 14. Juli 1881 in Berlin mit dem Titel „Verzeichniss der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten” und enthielt 187 Einträge. … etwa 10 Prozent der Paare in Deutschland werktags nur über Telefon, SMS, Chat und E-Mail Kontakt halten, weil sie in einer Fernbeziehung leben? … das „Rote Telefon” - Symbol für die Kommunikation zwischen Moskau und Washington während des Kalten Krieges - gar nicht existiert hat? Um gefährliche Missverständnisse beim Simultandolmetschen auszuschließen, gab es keine direkte Sprechverbindung zwischen den Staatsoberhäuptern der beiden Supermächte, sondern lediglich eine Fernschreiberverbindung. … dafür aber die 300 wichtigsten Funktionäre der Kommunistischen Partei in China durch ein „Rotes Telefon” miteinander verbunden sind? … die Briten Europameister im Verlieren von Mobiltelefonen sind? Jährlich verbummeln rund 4,5 Millionen Briten ihr Mobiltelefon: Allein etwa 800.000 Handys werden im Pub vergessen, 315.000 bleiben im Taxi liegen. … sich das Leben für Angela Merkel (Red: 2011 Bundeskanzlerin) nach eigener Aussage „dramatisch verändert” hat, seit es SMS gibt? Sie schreibe Textnachrichten nicht nur während Sitzungen, sondern auch zu Hause beim Kochen. Die Handy-Mailbox hat die Bundeskanzlerin hingegen abgeschaltet - das Abhören der Nachrichten dauere ihr zu lange. … fast 3 Millionen Deutsche nach eigenen Angaben schon einmal per E-Mail oder SMS eine Beziehung beendet haben? … die Schauspielerin Marlene Dietrich ganz vernarrt ins Telefonieren war? Die Diva soll es auf monatliche Telefonrechnungen von 15.000 D-Mark gebracht haben. … der Musiker Marius Müller-Westernhagen seiner Frau Romney Williams vor über 20 Jahren spontan am Telefon einen Heiratsantrag gemacht hat? … in amerikanischen Spielfilmen Telefonnummern lange Zeit mit der „555” anfingen, die als Vorwahl gar nicht existierte? So wollte man mögliche Überschneidungen mit „echten” Telefonnummern vermeiden. … das Telefon nicht nur in Filmen wie „Bei Anruf Mord” oder „Schlaflos in Seattle” eine zentrale Rolle spielt, sondern auch in vielen Songs? Von Helge Schneiders „Telefonmann” über „55555” von der Jazzkantine oder „Hanging on the Telephone” von Blondie bis hin zu „I Just Called to Say I Love You” gibt es mehr als 30 Hits über das Telefon. … Peter Frankenfelds „Valsch Ferbunden” aus den 1960er Jahren die erste Radiosendung in Deutschland war, in der Telefonstreiche gespielt wurden? … es in rund 1 Drittel aller Telefonate um Verabredungen geht? … statistisch gesehen weltweit 6 von 10 Menschen ein Handy besitzen? Weder Autos noch Kühlschränke oder Fernseher sind so verbreitet wie Mobiltelefone. … es in Deutschland aktuell rund 39 Millionen Festnetzanschlüsse gibt? … 83 Prozent der Deutschen ab 14 Jahre über mindestens 1 Handy verfügen? … 2011 weltweit voraussichtlich über 1,4 Milliarden Handys im Wert von 174 Milliarden Euro verkauft werden? … das Mobiltelefon noch in den frühen 1990er Jahren für manche Zeitgenossen ein derart wichtiges Statussymbol war, dass sie nur für eine Attrappe rund 800 D-Mark ausgaben? … es die ersten Ansätze für den Mobilfunk schon vor über 90 Jahren gab? 1918 wurde auf der Militärbahnstrecke zwischen Berlin und Zossen die Zug-Telefonie erprobt. 1926 wurde diese Technik in allen D-Zügen auf der Strecke Hamburg-Berlin eingeführt. … die erste Telefonzelle 1904 in Berlin aufgestellt wurde? Eine echte Erfolgsgeschichte - bis sich das Mobiltelefon durchsetzte: 1989 gab es in Deutschland rund 162.000 Telefonzellen, 2009 waren es nur noch etwa 94.000. … die Weiterentwicklung des Telefons durch eine Erpressung beschleunigt wurde? Erfinder Alexander Graham Bell wollte die Tochter seines Geldgebers heiraten, der jedoch seine Zustimmung davon abhängig machte, dass das Telefon zum Patent angemeldet werden konnte. … die ersten Telefone außerhalb von Poststellen in Deutschland nur innerhalb von Unternehmen und wohlhabenden Haushalten eingesetzt wurden? Man rief damit ab 1877 etwa nach dem Schichtleiter oder der Dienerschaft. … 1896 die ersten Telefone mit Wählscheibe eingesetzt wurden? … das erste mobile Telefon fürs Auto alles andere als handlich war? Das Hauptgerät musste im Kofferraum untergebracht werden und wog 16 Kilo. … man mit den ersten Autotelefonen besser am Straßenrand parkte, wenn man telefonieren wollte? Denn fuhr man während des Gesprächs von einem Sendebereich in den nächsten, wurde die Verbindung unterbrochen. Der Anrufer musste den neuen Kanal erst per Hand suchen. … das erste richtige Handy länger als eine DIN-A4-Seite war und im Juni 1983 auf den Markt kam? Mit 800 Gramm wog „der Knochen” so viel wie eine Flasche Wasser und bereits nach einer halben Stunde Sprechzeit war sein Akku leer. … die erste SMS am 3. Dezember 1992 verschickt wurde? 2011 werden die Deutschen voraussichtlich mit 46 Milliarden Kurznachrichten für einen neuen SMS-Rekord sorgen. … zum Jahreswechsel 2010/2011 fast 70 Millionen SMS allein im Netz der Deutschen Telekom verschickt wurden? An einem normalen Tag sind es um die 35 Millionen Kurzmitteilungen. … Barack Obama bereits unmittelbar nach seiner Wahl zum Präsidenten der USA im November 2008 zum Telefonhörer griff, um mit 9 seiner zukünftigen Amtskollegen in aller Welt erste Absprachen zu treffen? Moskau stand übrigens nicht auf seiner Anrufliste. … Salavador Dalís berühmtes Hummer-Telefon voll funktionstüchtig war? Der Künstler nutzte einfach einen seinerzeit gebräuchlichen englischen Telefonapparat und setzte die bemalte Gipsattrappe eines Hummers darauf. … die bundesweit einheitliche Notrufnummer der Polizei - die 110 - im Jahr 1973 eingeführt wurde? Vorher musste man die unterschiedlichen Rufnummern der örtlichen Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kennen, um im Notfall Hilfe herbeirufen zu können. … es in Deutschland 120 Notruf-Einrichtungen gibt und dort alle 20 Sekunden ein Gespräch beginnt? … Philipp Reis dem „Telephon” seinen Namen gab? Der Begriff setzt sich zusammen aus „tele” (griechisch für „fern”) und „phone” (Laut, Ton, Stimme, Sprache). … in den Telefonvermittlungsstellen zunächst junge Männer eingesetzt wurden? Sie wurden jedoch bald durch Frauen ersetzt, weil deren höhere Stimmlage am Telefon besser zu verstehen war. So entstand ein neues Berufsbild: das „Fräulein vom Amt”. Die Telefonistinnen mussten jung, ledig, gebildet und aus gutem Hause sein. … ein misstrauischer Bestattungsunternehmer die automatische Vermittlung erfand? Almon Strowger argwöhnte, die Damen in der Vermittlungsstelle seiner Heimatstadt würden Anrufe von Hinterbliebenen bevorzugt an die Konkurrenz weiterleiten. Deshalb entwickelte er den Hebdrehwähler - Basis für die ersten automatisch arbeitenden Telefonvermittlungsstellen. Quelle: Deutsche Telekom AG ... die Phrase „The quick brown fox jumps over the lazy dog” (der schnelle braune Fuchs springt über den faulen Hund), mit 35 Buchstaben, als meistbenutzter Test für Schreibmaschinen und Tastaturen dient, da es sich dabei um ein kohärentes und kurzes Pangramm des englischen Alphabets handelt, also alle darin vorkommenden Buchstaben abdeckt. Dieser Satz wurde 1988 von der ITU-T in 3 verschiedenen englischsprachigen Versionen als Prüftext in der Empfehlung R.52 beschrieben. Quelle: Wikipedia „Pangramm” 20 Jahre Mobilfunk: 1992 - 2012Vodafone: 20 Jahre D2-Netz
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Die Mobilfunktelefone haben dafür eine rasante Entwicklung durchlaufen. Ihre Modellanzahl ist vielfältig und jedes aktuelle Smartphone ein Leistungsträger mit einer großen Anzahl an Applikationen, also Serviceprogrammen. Musikplayer, Foto- und Videokamera, die elektronische Post sind oft inklusive. Im Jahr 2011 wurden erstmals mehr Smartphones als übliche Handys abgesetzt. Jeder 3. Deutsche besitzt einen solchen Alleskönner, sogar jeder 2. bei den unter 30-Jährigen. Beflügelt wird der Trend durch steigende Datenraten im Mobilfunk: Zwischenzeitlich toppt der Mobilfunkstandard LTE bereits die kabelgebundene DSL-Anbindung auf der Kupferbasis.
Beginn des D2-Netzes
Start in ein vernetztes Land
Der Sommer 1992 markiert in Deutschland den Beginn der heutigen Mobilfunklandschaft in Deutschland: Die Netze D2 und D1 starteten nahezu zeitgleich. Für D2 erwies sich der Beginn der Mobilfunkzeitalters zunächst als Start mit Hürden und Hindernissen, wie ein Rückblick zeigt.
Für das D2 Netz war ein Januartag im Jahr 1991 historisch. Die Spannung muss fast greifbar in der Luft gelegen sein, denn rückblickend setzte Wolfgang Wussow, Geschäftsführer Finanzen der damaligen Mannesmann Mobilfunk (MMO), mit dem allerersten D2-Telefonat einen Meilenstein für die Mobilität von Millionen Menschen. Er telefonierte aus einem Testwagen des Netzausrüsters Ericsson mit Lee Cox von Pacific Telesis in San Francisco.
Zuvor war offiziell am 15. Februar 1990 der Lizenzvertrag für das D2-Netz unterzeichnet worden, kurze Zeit nach den epochalen Veränderungen in Deutschland mit der späteren Vereinigung. Keiner hatte bei der Planung diese umwälzenden Entwicklungen absehen können. Deshalb erstreckte sich die D2-Lizenz ursprünglich auch nur auf die alten Bundesländer und Westberlin. Eine neue Planung musste nach der Wiedervereinigung her, kurzfristig und doch mit gleicher Qualität. Die 2. Planung legte das Fundament für ein gesamtdeutsches Netz. Sie mündete schließlich in der zusätzlichen Genehmigung für den Aufbau des D2-Netzes in den neuen Bundesländern. Diese wurde im Februar 1991 erteilt.
Doch die Startschwierigkeiten für das D2-Netz hatten eine Fortsetzung. Zwar liefen die Investitionen für die Infrastruktur weiter und das Netz war Mitte 1991 startklar, es fehlten aber die einkalkulierten Einnahmen. Der Grund: Es gab keine Mobiltelefone, mit denen Kunden das D2-Netz hätten nutzen können. Der kommerzielle Netzstart verzögerte sich daher bis in den Juni 1992 hinein. In dieser Zeit wandelte sich das Standardkürzel „GSM” (Global System for Mobile Telecommunications) in eine Art Stoßgebet: „God Send Mobiles!”
Die Wende zum Besseren zeichnete sich erst Anfang Juni 1992 ab. Dann nämlich erhielten die ersten Hersteller von GSM-Mobiltelefonen wie Ericsson und Motorola die europaweite Zulassung für ihre Prototypen. Die Produktion konnte anlaufen und Ende Juni 1992 waren die ersten Tausend kommerziellen Mobiltelefone verfügbar. Der private Netzbetrieb konnte endlich gestartet werden, zwar einige Zeit später als geplant, aber noch einen Tag vor dem damals staatlichen Wettbewerber D1. Und nun begegnete dem Mobilfunk eine mittlerweile 20 Jahre andauernde Fortsetzung: die Innovationskraft für mobile Leistungen erfordert stetig neue Technologien und Netzerweiterungen - aktuell gestaltet Vodafone mit LTE die 4. Mobilfunkgeneration.
Motor des Fortschritts
Innovationstreiber Mobilfunk
Die Telekommunikation ist Innovationstreiber - deutlich sichtbar an der Entwicklung der Netzgenerationen und ihrer Anwendungen. Konnten mit den ersten Handys nur Telefongespräche geführt werden, drangen bald schon viele neue Trends in die Mobilfunkgeräte: SMS, MP3 Player, Fotokamera, Navigation und schließlich der Internetzugang inklusive Applikationen. Heute ist neben der Mobilität die Vernetzung in der Informationsgesellschaft zur Alltäglichkeit geworden.
Grundstein der Innovationen waren und sind die Protokolle des Mobilfunkstandard GSM. Er bot und bietet Spielraum für kühne Ideen und ist ein solides Fundament für die Entwickler.
Die ersten Mobiltelefone für die GSM-Technik waren reichlich voluminös und spartanisch in der Ausstattung. Dahinter steckte aber lediglich der akute Einstieg in die Produktion von Geräten bei vorhandenem D2-Netz. Ein Innovationsfeuerwerk mit unzähligen integrierten Funktionen folgte. Augenscheinlichste Kriterien dabei: Das Gewicht schrumpfte, die Preise ebenfalls. Und zwar rapide. Die Netzevolution führte zu GPRS und EDGE - zunächst mit schmaler Internetleistung und eigens für die Mobilfunkwelt angepassten WAP-Portalen. Mit UMTS wuchs das mobile Breitbandnetz. Heute sind das Surfen mit dem Smartphone im „richtigen” Internet, die ständige Vernetzung zur Social Community via Facebook, Twitter, Xing & Co oder die Servicevielfalt per Applikationen Alltag.
Nun steht der Durchbruch von der sogenannten Megabit- zur Gigabitgesellschaft an. Treiber dabei ist die LTE-Technologie (Long Term Evolution). Damit sind schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download und bis zu 10 Megabit pro Sekunde im Upload möglich. Der Vorteil: Große Dateien und selbst hochauflösende Videos können in Hochgeschwindigkeit aus dem Netz heruntergeladen und auch versandt werden.
Bereits im Sommer 2010 hat Vodafone in bundesweit bisher unterversorgten ländlichen Regionen mit dem Ausbau begonnen. Seit Dezember 2010 bietet Vodafone seinen Kunden LTE-Tarife und LTE-Hardware an. Derzeit steht in mehreren Tausend Gemeinden in ganz Deutschland auf mehr als 40 Prozent der Fläche rund 14 Millionen Haushalten die neue Mobilfunkgeneration zur Verfügung. Damit ist das turboschnelle Surfen in bisher unversorgten Gebieten in ganz Deutschland möglich. Und auch diese Weiterentwicklung des Netzes wird kluge Köpfe zu neuen Innovationen antreiben. Die erste LTE-Handygeneration ist auf dem Markt und auch LTE-Tablets verbreiten sich rasant. Die kleinen Flachbildschirme für unterwegs können punkten durch ihre multimediale Vielfalt, streamen TV Programme und bieten die Tageszeitung oder Bücher auf dem Bildschirm.
Und in Zukunft? Laut einer Studie des Netzwerkausrüsters Ericsson wird es im Jahr 2017 9 Milliarden Smartphones weltweit geben - davon 5 Milliarden mit Breitbandanschluss. Und bei Teilnehmern, die permanent online sind, dürfte nach diesen Schätzungen der Datenverkehr in den Mobilfunknetzen in den nächsten 5 Jahren um das 15-fache anwachsen. Und auch hier gilt: Das Netz ist die Wurzel der Innovation.
Premiere
Das ist Deutschlands erster Handy-Kunde
Günter Brandt besorgte sich Mobiltelefon im Ausland und SIM-Karte bei D2
Günter Brandt hat Mobilfunkgeschichte geschrieben. Der Personalberater war der erste Kunde im D2-Netz in Deutschland. Denn der Bochumer hat vor 20 Jahren als erster einen D2-Mobilfunkvertrag unterzeichnet. Auf der Hightech-Messe CeBIT erhielt er im März 1992 seine SIM-Karte. Und das, obwohl das D2 Netz noch nicht offiziell eröffnet war und es eigentlich gar keine Mobiltelefone in Deutschland gab.
Günter Brand hatte aber bereits ein Handy - genauer ein Telefon mit D-Netz-Technik. Er hatte das Gerät im Ausland direkt bei Nokia eingekauft, da für Handys in der Bundesrepublik seinerzeit noch die Zulassung fehlte. 2.800 DM hatte Brandt für seinen mobilen Begleiter bezahlt. Ein sensationell niedriger Preis, kosteten doch die sperrigen Autotelefone für das Vorläufernetz, das damalige analoge C-Funknetz der Bundespost, noch rund 10.000 DM. Dennoch: Für das neuartige Mobiltelefon musste man im Vergleich eines jetzt aktuellen Smartphones eine stolze Kaufsumme hinblättern. Für Günter Brandt hatte Erreichbarkeit oberste Priorität. Als Headhunter musste der heute 64-Jährige auf seinen Reisen durch die ganze Republik mobil ansprechbar sein.
Doch was tun, wenn zwar das Gerät für den neuartigen Mobilfunk vorhanden ist, aber eine Netzkarte fehlt? Günter Brandt wusste einen Ausweg. Über seine Kontakte zu Mannesmann sprach er auf der Messe CeBIT den damaligen Vertriebschef und späteren Unternehmenslenker Jürgen von Kuczkowski an. „Ich sagte ihm, dass mich mein großer C-Netz-Telefonapparat im Kofferraum stört. Daraufhin bot er mir spontan einen Vertrag für eine damals ganz neue Technik an”, erinnert sich Brandt.
Das neue Telefon hatte Brandt mit der Karte nun komplettiert: Jetzt erlebte er den kommenden Mobilfunkalltag hautnah. Unzählige Male informierte er die Polizei sofort über Unfälle und spielende Kinder auf den Autobahnen und rief so schnelle Hilfe herbei. Auch ermöglichte er bei Autobahn-Vollsperrungen anderen „Stauopfern”, die damals noch kein Handy hatten, wichtige Telefonate. Etliche wichtige Geschäfte wurden so über sein Handy gesichert und Liebesbeziehungen gerettet. „Es war eine Attraktion und große Hilfe, ein Autotelefon benutzen zu können”, sagt Brandt. Übrigens: Bis heute hat Günter Brand seine Rufnummer und seinen Anbieter nicht gewechselt.
Durchbruch
Mobilfunk: Aus Luxus wird Alltag
Günstiger und leistungsfähiger - Handys im Wandel
Kaum ein Gegenstand hat in den vergangenen Jahren eine derart steile Karriere hingelegt: Waren Mobiltelefone im analogen C-Netz noch Luxusgut für Schwerreiche, so wurden sie dank der Digitaltechnik der D-Netze für jedermann erschwinglich und so selbstverständlich wie ein Kuli oder Taschenrechner. Das Handy ist heute zugleich Arbeitsmittel, Freizeitspaß und nützlicher Alltagsbegleiter für die Kommunikation in der Mediengesellschaft. Das Fundament dafür sind stets weiterentwickelte und leistungsfähige Netze, rapide gesunkenen Gerätpreise und die Flatrates fürs ungestörtes Plaudern und Surfen.
Doch zurück zu den Anfängen: Die ersten D2-Telefone kosteten vor 20 Jahren noch zwischen 2.500 DM und 3.000 DM. Eine stolze Summe für damalige und heutige Verhältnisse, seinerzeit allerdings im Marktvergleich ein sensationell niedriger Preis. Denn aus dem C-Netz war man Kosten von rund 10.000 DM für Autotelefone gewohnt. Mobiles Telefonieren war im Juni 1992 identisch mit Autotelefon und angesichts der Einstiegspreise und der hohen monatlichen „Grundgebühren” im C-Netz nur für gut betuchte Kreise finanzierbar. Dann kam mit GSM das D2-Netz.
Die große Vision zum Netzstart: Mobiles Telefonieren für die breite Bevölkerung erschwinglich machen! 20 Jahre später ist diese ehrgeizige Mission längst erfüllt. Mobilfunk gehört zum Alltag der Deutschen, der Europäer und verändert das Kommunikationsverhalten in vielen Ländern der Welt. Und neben den Geräten sind auch die Kosten für Gespräche und Dienste mit dem Handy seit Beginn des Mobilfunks enorm gesunken.
Vor 20 Jahren kostete eine Mobilfunkminute während des Tages 1,44 DM bei einer Monatspauschale von 77,52 DM. In der Nebenzeit, also zwischen 19.00 Uhr und 07.00 Uhr, fielen 0,49 DM pro Minute an. Das änderte sich grundlegend im Laufe der Mobilfunkgeschichte. Schon rund 10 Jahre später kostete der D2-Fun-Tarif im monatlichen Basispreis 10,99 Euro oder umgerechnet 21,51 DM. Die Minutenpreise mussten extra beglichen werden. Heute gibt es für knapp 10 Euro den Laufzeittarif bei Vodafone inklusive Sprachflatrate ins Vodafone Netz oder in der Allnet 100 Variante mit 100 Sprachminuten in alle deutschen Netze. Und: Einfache, aber leistungsstarke Handys für den Alltagsgebrauch sind in Warenhäusern und im Multimedia-Fachhandel aktuell schon ab 29 Euro erhältlich - und das vertragsfrei ohne Bindung an ein Netz oder an eine bestimmte SIM-Karte.
Startschuss für Roaming
Aufbruch ins grenzenlose Netz
GSM ermöglichte Handy-Telefonate über Ländergrenzen
Heute gang und gäbe - 1992 ein absoluter Durchbruch: das mobile Telefonieren über nationale Ländergrenzen hinweg. 7 Monate nach dem Start von D2 öffnete das erste Roaming die nationalen Mobilfunkschranken. Bis dahin endete jedes Mobilfunkgespräch spätestens am Schlagbaum. Mehr noch: Geräte des analogen Funknetzes C wurden zum Schutz der nationalen Funklizenzen bisweilen an den Schlagbäumen zum Nachbarland verplombt. Wer im analogen Netz funkte, war national geregelt. Mit dem gemeinsamen digitalen GSM-Standard ordnete sich die Welt für die mobile Telefonie neu. Und dieses grenzlose Kommunikationsmodell eroberte mit seinem technischen Standard von Europa aus die Welt. Heute können Vodafone-Kunden auf ihren Reisen in 184 Ländern mobil telefonieren und haben weltweit 399 Netze von Roaming-Partnern zur Auswahl.
Mit Suisse PTT realisierte D2 die erste mobile Reisefreiheit. Handy-Gespräche und auch der Zugang zur Mailbox waren nun für die D2-Kunden bei ihren Reisen im Alpenland möglich. Neben den guten Verbindungen zu den Eidgenossen rückte auch der hohe Norden kommunikativ näher an Deutschland heran. Dänemark beispielsweise: Gleich 2 Anbieter ermöglichten den Kunden das Telefonieren über die Grenzen hinweg. Die Dansk Mobil Telefon und die Tele Danmark Mobil. Sie boten ein ganzes Bündel von Diensten: Telefonie, Anrufumleitung, Mailbox-Zugang und Anrufsperrung. Verbindungen nach Schweden? Auch kein Problem. Die Televerket Radio glänzte mit genau den gleichen Diensten wie das Nachbarland Dänemark. Allerdings war eine Anrufumleitung noch nicht möglich. Weiter ging es mit Finnland. Die Finnland Radiolinjia sprengte Grenzen mit den Möglichkeiten der Telefonie, Anrufumleitung, Mailbox-Zugang und Anrufsperrung.
Zur britischen Insel gab es Anfang 1993 Netz übergreifende Kommunikation, genauso wie nach Frankreich, Italien, Norwegen und Belgien. Im 2. Quartal des gleichen Jahres stießen Spanien, Portugal, Luxemburg, Österreich und Irland hinzu. Die Niederlande fand sich Ende 1993 im mobilen Bund ein.
Allerdings war das grenzenlose Gespräch damals etwas kostspieliger als heute. So kostete die Verbindung von Dänemark nach Deutschland 2,09 DM. Und heute? Der Minutenpreis beträgt im EU-Ausland knapp 35 Cent (ab 01. Juli 2012). Ankommende Telefonate kosten dann übrigens knapp 10 Cent. Insgesamt können Vodafone-Kunden auf ihren Auslandsreisen inzwischen in 184 Ländern mit ihrem Handy telefonieren. Selbst auf Reisen durch exotische Länder wie Äquatorial Guinea, Abchasien, Bhutan oder Neukaledonien sind Kunden von Vodafone Deutschland auf ihrem Handy erreichbar.
Nächste Generation
Das Netz macht erfinderisch
Mobilfunk macht Ampeln in Zukunft überflüssig
Die Zukunft ist das Zuhause von morgen: Forscher entwickeln bereits die Szenarien der nächsten, der 5. Mobilfunk-Generation. Das Erleben von Live-Konzert-Mitschnitten auf mobilen Geräten in Echtzeit, die Perspektive eines Lieblingsspiels bei einem heißen Fußballderby auf dem Platz, die Vermeidung von Unfällen durch intelligente und rasant schnelle Mobilfunktechnik. Für Gerhard Fettweis, Inhaber des Vodafone-Stiftungslehrstuhls an der TU-Dresden, sind das keine Fantastereien. Die Weiterentwicklung von LTE (Long Term Evolution), dem jüngsten Standard zur Übertragung von digitalen Daten per Mobilfunk, wird seiner Meinung nach den Alltag eines jeden Menschen ändern.
„Bisher sind die nutzbaren Datenraten etwa alle 5 Jahre um den Faktor 10 gestiegen. Die Rechenleistung in den verfügbaren Mikroprozessoren hat sich sehr ähnlich entwickelt”, sagt Fettweis. Und diese Turbogeschwindigkeit stoße die Tür zu ganz neuen Möglichkeiten auf. Fahrzeuge würden etwa über Mobilfunk kommunizieren. Die Technik würde zur Kontrollinstanz oder könne den Fahrer gar ganz ersetzen, sagt der international renommierte Mobilfunk-Forscher. Das Resultat: Es entstünde ein ganz neuer Freiraum für die Stadtplanung, da bislang notwendige Ampelanlagen entfielen.
Die 5. Mobilfunkgeneration könne bis zu tausendmal so schnell werden wie die aktuelle Hochgeschwindigkeitstechnik LTE. Reaktionszeiten innerhalb der Mobil-zu-mobil-Kommunikation schrumpften auf eine Millisekunde. Möglich werde das durch den Ausbau der Basisstationen mit weiteren Antennen und die Unterteilung der Funkzellen in mehr Sektoren. Hinzu käme eine Kommunikation der Basisstationen untereinander. Mit dem Prinzip des „Multiple Input, Multiple Output” - oder auch kurz MIMO-Technik ist eine Vervielfachung der Datenrate möglich, wie der Forscher sagt. Dies sei in der Evolution der Netze bis heute stets so gewesen. „Noch vor Kurzem hätte sich niemand vorstellen können, seine Fotos und Videos jederzeit von unterwegs zu verschicken. Heute ist das bereits Realität.”
Dabei zeigt bereits der Blick auf die aktuelle, die 4. Netzgeneration, das gewaltige Potenzial des schnellen mobilen Internetzugangs: Der Daten- und Programmspeicher in der Wolke wird Türöffner für das mobile Büro, Autos erhalten automatische Notrufsysteme, fernauslesbare Zähler senken den Energiebedarf und es wächst ein Internet der Dinge. Jedes Gebrauchsgut mit Datenchip kann sich darin vernetzen und Informationen tauschen. Mein Wecker zeigt mir dann Wetterdaten und Verkehrslage, klingelt nötigenfalls etwas früher, schaltet aber auch die Klimaanlage des Autos in den Wohlfühlbereich.
LTE ist noch eine junge Technik: Bei Vodafone startete der Netzausbau im Herbst 2010. Bereits innerhalb weniger Monate wurde der Großteil der ländlichen Regionen, die zuvor kein Breitband-Internet hatten, dank LTE an die Datenautobahn angebunden. Weiteres Wachstumspotenzial für LTE bieten die Städte. Nach Düsseldorf bringt Vodafone in den kommenden Monaten Dresden, Leipzig, Dortmund sowie viele weitere Großstädte ans LTE-Netz. In Berlin, München und Hannover profitieren Bewohner und Besucher bereits in weiten Teilen durch die Versorgung mit LTE. Die breite Basis für viele Neuerungen wächst rasant.
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| 1992 Motorola International 1000 Das „Porty” ist meistens in Autos eingebaut. |
1993 Ericsson GH 172 Das erste D2 Privat-Handy, mit dem Mannesmann Mobilfunk die kommerzielle Vermarktung startete. Zuerst ist nur SMS-Empfang möglich. |
1994 Motorola International 3200 Der „Knochen” wiegt über 500 Gramm und misst fast 20 Zentimeter. |
1994 Motorola International 3200 Seitenansicht |
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| 1995 Nokia 2110 Mit dem „Volkshandy” begann der Siegeszug von SMS. |
1995 Siemens Handy |
1995 Siemens Handy |
1995 Siemens Handy, Antenne ausgezogen |
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| 1995 Nokia Handy |
1995 Nokia Handy mit ausgezogener Antenne |
1999 Nokia 7110 Eines der ersten WAP-fähigen Handys, die das Internet mobil machen |
1999 Nokia 7110 - offen |
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| 2002 Sharp GX 10 Das erste Handy mit dem Dienst Vodafone live!, dem mobilen Nachrichten- und Unterhaltungsportal |
2002 Sharp GX 10 aufgeklappt |
2002 Sony Ericsson Z1010 Das erste UMTS-fähige Handy im Vodafone-Portfolio |
2002 Sony Ericsson Z1010 - aufgeklappt |
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| 2007 iPhone 2G Das erste Smartphone mit Internet-Browser |
2007 Samsung P1 |
2012 HTC Velocity 4G Das erste LTE-fähige Smartphone |
2012 HTC Velocity 4G |
Quelle und Fotos: Vodafone
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| © Deutsche Telekom AG vergrößern (PDF) |
D-Netz läutet Mobilfunkzeitalter ein
Viele können sich heutzutage ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Das kleine Technik-Wunder ist längst mehr als nur ein Telefon. Es erfüllt viele verschiedene Funktionen gleichzeitig und ist dadurch zu unserem ständigen Begleiter geworden. Kaum vorstellbar, dass vor 20 Jahren nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung im Besitz eines Mobiltelefons war. Dies änderte sich mit der kommerziellen Einführung des D-Netzes am 1. Juli 1992. Das D-Netz löste seine Vorgänger A-, B- und C-Netz ab und läutete die 2. Generation der Mobiltelefonie ein. Das D-Netz machte die mobile Kommunikation massenmarktfähig. Die dazu benötigten Endgeräte kosteten damals jedoch noch ein kleines Vermögen. Rund 3.000 DM musste man für ein Mobiltelefon bezahlen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt verdiente ein Arbeitnehmer 1992 in Deutschland im Jahr 46.820 DM. Dank der sich immer weiterentwickelnden Technik und der steigenden Nachfrage an Mobilfunkgeräten, wurden diese aber bereits Mitte der 1990er Jahre immer günstiger.
SMS, günstige Tarife und Prepaid-Karten
Der nächste Meilenstein in der mobilen Telefonie war der Short Message Service, kurz SMS. Die digitale Übertragung von Textbotschaften wurde in Deutschland 1994 eingeführt und entwickelte sich in kurzer Zeit zum meistgenutzten Handy-Dienst nach dem Telefonieren. Die Mobilfunkpreise sanken 1996 spürbar. Die Grundgebühr fiel von 50 DM auf knapp 30 DM. Im folgenden Jahr wurden die Guthabenkarten (Prepaid-Cards) eingeführt.
GPRS und UMTS
Nach der Sprache wurden die Daten mobil. Der General Packet Radio Service - GPRS - gleicht der Übertragungstechnik im Internet. Die Technik ist die Grundlage für alle über das Telefonieren hinausgehenden Nutzungsmöglichkeiten des Handys und wird nach wie vor für viele Anwendungen genutzt. 2004 wurde GPRS teilweise von UMTS abgelöst. Das Universal Mobile Telecommunications System ist der aktuelle Standard zur Übertragung von Daten über Mobilfunknetze und wird als 3. Mobilfunkgeneration (3G) bezeichnet. Die UMTS-Technik bietet neben der Telefonie auch die Möglichkeit, unterschiedlichste Multimedia- und Datendienste in Anspruch zu nehmen. Hierzu zählen neben der Benutzung des Internets auch Videostreaming oder Videotelefonie.
World Wide Web - das Internet revolutioniert den Mobilfunk
Im Jahr 1999 wurde das Internet mobil. Mithilfe der WAP-Technologie (Wireless Application Protocol) wurden die Inhalte des Internets für den Empfang auf Mobiltelefonen angepasst. Damals lief die Datenübertragung allerdings noch sehr langsam und die Inhalte mussten komprimiert werden. Der Nutzer fand auf dem Mobiltelefon also nur eine reduzierte Version des übertragenen Inhalts wieder. Das mobile Internet machte es 2002 möglich, E-Mails auf dem Handy zu empfangen und bereits ein Jahr später konnten entsprechende Handys auch zum Empfang von Fernsehsendungen genutzt werden. 2008 besaßen laut der Studie „Mobile Web Watch” bereits 62 Prozent der Deutschen ein internetfähiges Handy.
Smartphones auf dem Vormarsch
1998 kamen mit der Modellserie Communicator von Nokia die ersten Smartphones auf den Markt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mobiltelefonen sind Smartphones in Konstruktion und Bedienung nicht nur für das Telefonieren optimiert, sondern ermöglichen die komfortable Nutzung einer ganzen Reihe von Anwendungen. Typische Merkmale sind bis heute große und hochauflösende Bildschirme, alphanumerische Tastaturen und Touchscreens. Diese Eigenschaften der „intelligenten” Telefone dienen vor allem der Nutzung des mobilen Internets.
Im Februar 2002 kam in Deutschland der Blackberry auf den Markt. Ein Mobiltelefon, das speziell zum Lesen und Schreiben von E-Mails entwickelt wurde. Schon bald wurde der Blackberry zum unverzichtbaren Accessoire für Geschäftsleute.
Einen weiteren Meilenstein in der Smartphone-Technologie setzte Apple im Jahr 2007 mit dem iPhone. Das Gerät bestach durch seine unkomplizierte Bedienbarkeit - mobiles Surfen war kein Hexenwerk mehr.
2009 brachte der Suchmaschinen-Gigant Google mit dem T-Mobile G1 sein erstes Handy mit dem Betriebssystem Android auf den Markt.

T-Mobile G1 / Foto: T-Mobile
Allen 3 Geräten, Blackberry, iPhone und Android-Handy, war eines gemeinsam, sie wurden von der Telekom auf dem deutschen Markt eingeführt. Seither sind Smartphones auf dem Vormarsch: 2010 machten sie mit 7,4 Millionen abgesetzten Geräten bereits 37,8 Prozent des gesamten Handymarktes aus. 2011 besaß bereits jeder 3. Deutsche ein Smartphone.
Apps erobern den Mobilfunkmarkt
Apps gibt es eigentlich schon solange es Mobiltelefone gibt. Sie bezeichnen Anwendungen auf dem Handy wie beispielsweise Wecker, Kalender oder Spiele. Nach dem der iPhone App Store 2008 seine Pforten öffnete, erfuhren Apps einen nicht vorhergesehenen Boom. Apps geben dem Nutzer die Möglichkeit, das eigene Handy ganz nach seinen persönlichen Bedürfnissen zu erweitern. In Deutschland nutzen über 10 Millionen Bundesbürger Apps auf ihrem Handy. Handynutzer zwischen 14 und 29 Jahren haben im Schnitt 22 Anwendungen installiert.

LTE: noch schnelleres Internet für das Handy
Die Telekom hat im Sommer 2010 in Kyritz an der Knatter den ersten LTE-Sendemasten in Europa in Betrieb genommen. LTE steht für Long Term Evolution, die 4. Mobilfunkgeneration. Mithilfe von LTE ist es gelungen schnelles Internet auch in solche Gebiete zu bringen, die mit Festnetzanschlüssen nicht ausreichend versorgt werden konnten. Darüber hinaus bietet LTE die Möglichkeit, Daten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunden über die Luftschnittstelle zu versenden. Derzeit wird LTE auch in Flugzeugen getestet: in naher Zukunft sollen Fluggäste über Wlan auf das Bordnetz zugreifen und ganz normal surfen können. Zum Flugzeug gelangen die Daten aber nicht wie bislang über Satelliten, sondern über angepasste LTE-Bodenstationen.
Connected Car, Connected Home: Die Zukunft ist vernetzt
Elektronische Geräte, die wir im Haushalt, unterwegs oder im Büro nutzen, besitzen immer öfter eine Schnittstelle zum Internet. Deshalb können sie auf intelligente Weise miteinander verknüpft werden. Schon heute lassen sich Festplattenrekorder beispielsweise über ein Smartphone steuern und Aufnahmen programmieren, obwohl man vielleicht gerade hunderte Kilometer von Zuhause entfernt ist. In den nächsten Jahren werden Angebote dieser Art sprunghaft ansteigen und unser Leben bequemer und einfacher machen. Neben dem Haus wird in Zukunft auch das Auto vernetzt sein. So werden künftige Technologien, Apps und Services für die Weiterentwicklung von Sicherheit, Komfort, Kommunikation und Entertainment im Auto sorgen. Im Jahr 2016 sollen bereits 80 Prozent der global verkauften Autos vernetzt sein. Es werden dann weltweit 210 Millionen vernetzte Wagen auf den Straßen rollen.
Zukunftsvisionen
Die Zukunft des Mobilfunks wird noch einige Überraschungen bereithalten, denn eines steht fest: die Entwicklung ist noch lange nicht am Ende. Mobile Services und Anwendungen für das Handy wie beispielsweise Mobile Payment (Bezahlung per Handy) oder Eye Control (das menschliche Auge steuert Handy-Funktionen) sind schon in den Startlöchern und bieten ganz neue Möglichkeiten in der Mobilfunk-Nutzung.
20 Jahre Mobilfunk - Wo geht die Reise hin?
Gesundheit
E-Health-Lösungen sorgen dafür, dass sich Krankenkassen, Kliniken, Ärzte und Patienten sicher vernetzen. Patienten bringt dies eine bessere Versorgung. Gleichzeitig bieten sich Chancen für den dringend benötigten Umbau unserer Gesundheitssysteme, damit die Kosten nicht immer neue Rekorde erreichen. Die Ausgaben im deutschen Gesundheitswesen sind in den letzten 10 Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen und haben die Höhe von 287 Milliarden Euro erreicht. Zudem wird es aufgrund der demografischen Entwicklung immer mehr Leistungsempfänger und immer weniger Beitragszahler geben. Das Gesundheitswesen muss darauf reagieren und neue Prozesse und Strukturen entwickeln. Ein Weg liegt in der besseren Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT).
In Friedrichshafen erproben Ärzte mit Hilfe der Telekom beispielsweise das Diabetes-Management-System GlucoTel. Die Lösung überträgt Zuckerwerte vom Messgerät der Patienten per Bluetooth an das Handy des Patienten und von dort automatisch in ein Online-Tagebuch. Das Portal verfügt über die gleichen Sicherheitsstandards wie im Online-Banking. Ein weiterer Trend ist der Einsatz von Tablets in Kliniken. Ärzte greifen über die handlichen Kleincomputer direkt am Krankenbett auf die im Kliniksystem hinterlegten Befunde oder Röntgenbilder zu. Sie haben somit stets einen aktuellen Überblick über alle Informationen zu ihren Patienten. Gegenwärtig erprobt die Berliner Charité die Technologie gemeinsam mit der Telekom und SAP. Mit Erfolg: Viele Ärzte kennen die neuen Tablets privat und haben darauf gewartet, deren Vorteile auch beruflich zu nutzen. Ebenso die Patienten: Weil der Arzt stets alle Daten dabei hat und Bilder etwa sofort zeigen kann, verstehen sie die medizinische Behandlung besser als zuvor.
Auto
Das Internet drängt mit großer Macht ins Auto und mit ihm jede Menge Daten, Dienste und Applikationen. Das Auto entwickelt sich zu einem vernetzen Endgerät und wird zum rollenden Büro. Bei allen Entwicklungen hat die Sicherheit Vorfahrt. Damit Internet und Miniprogramme auch während der Fahrt stets zur Verfügung stehen, kombiniert die Telekom verschiedene Techniken so, dass der Bordcomputer stets Empfang hat. Dazu gehören Übertragungskanäle wie UMTS, HSDPA und GPRS. Gemeinsam mit BMW stellt die Deutsche Telekom den Telematik-Dienst „Connected Drive” zur Verfügung. Allen Fahrzeugklassen des Münchner Autobauers werden ein mitdenkendes Wartungssystem, erweiterte Verkehrsinfos, einen automatischen Notruf oder Google-Dienste angeboten. T-Systems und Continental entwickeln seit 2009 ein Multimediasystem, das Navigation, Internet- und Online-Dienste zusammenführt.
Energie
Klimawandel und endliche Ressourcen mahnen, erneuerbare Energien zu nutzen. Die Europäische Union fordert deshalb bis 2020 einen Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 20 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, garantiert die Bundesregierung etwa eine Einspeisevergütung für Solarstrom. Derzeit liefern Photovoltaik-Anlagen in Deutschland bis zu 25 Gigawatt Strom. Das entspricht etwa der Leistung von 25 Kernkraftwerken. Diese Strommenge ist nur schlecht kalkulierbar, da die Sonne nicht immer scheint. Darüber hinaus kann das Stromnetz keine Energie speichern, die Energieversorger müssen aber den zusätzlichen Strom abnehmen. Dies bringt das Stromnetz zunehmend aus dem Takt - es droht der Ausfall. Die sichere Versorgung aus erneuerbaren Ressourcen kann langfristig nur ein Stromnetz gewährleisten, das sich selbst steuert.
Die Rede ist vom sogenannten Smart Grid, das mit Hilfe von IT und Telekommunikation gemanagt wird. Voraussetzung dafür ist das Wissen, welche Strommenge wann und wo eingespeist und entnommen wird. Dies umfasst sowohl die Wirtschaft als auch die Privathaushalte. Konsumenten werden zu Produzenten, der Anteil erneuerbarer Energien steigt und die Steuerung des Energienetzes wird zur Denksportaufgabe. Smart Grids helfen auf die Sprünge. Elektronische Zähler sind die Basis für dieses intelligente Netz. Denn sie stellen die Transparenz her. Als Partner der Energiewirtschaft installiert die Telekom die neuen Zähler sowie zentrale Kommunikationsboxen. Damit werden Verbrauchsdaten ausgelesen, übertragen und verarbeitet. So bietet die Telekom Infrastruktur und Software für die Geschäftsprozesse der Energiewirtschaft als Cloud Computing an. Die gesamte ICT-Unterstützung für diese Prozesse kommt damit aus der Wolke - mit über 1.600 Einzelbausteinen. Erfahrungen aus Pilotprojekten zeigen, dass Haushalte dank aktueller Verbrauchsdaten Stromfresser identifizieren, ihr Verhalten ändern und so rund 5 Prozent Strom und damit Kosten sparen. So profitieren Umwelt, Wirtschaft und Endverbraucher von „smarter” ICT.
Geld
Die Nutzung von mobilen Geräten für Zahlungsdienste- und Berechtigungsmanagement ist ein wichtiger Trend im Mobilfunk. In vielen Ländern laufen entsprechende Projekte. Studien prognostizieren alleine für mobile Zahlungsdienste gut 2 Milliarden weltweite Nutzer im Jahr 2013. Eine Basis für derartige Mehrwertdienste bietet die Universal lntegrated Circuit Card (UICC), die als nächste Generation der SIM-Karte nicht nur deren Funktion für mobile Kommunikation unterstützt, sondern als Plattform zugleich die Integration einer Vielzahl von Sicherheitsanwendungen Dritter erlaubt. Auf dieser Grundlage ist in den Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) ein Rahmen für Lösungen entwickelt worden, der das Handy in Kombination mit der Near Field Communication-Technologie (NFC) befähigt, mobile Zahlungs- und Identitätsmanagement-Funktionalitäten zu beherbergen. mWallet eröffnet Möglichkeiten, Dienste in Bereichen wie Zahlung, Tickets, Bonusprogramme oder Zugangskarten in der realen Welt sowie im Internet einheitlich und sicher zu realisieren. Das in den T-Labs entwickelte mWallet macht das Telefon zur Geldbörse, die einfach zu bedienen und sicher zu nutzen ist. Die Benutzungsoberfläche ist analog zu einer physischen Brieftasche mit einer Vielzahl unterschiedlicher Karten gestaltet, die die verschiedenen Zahlungs- und Authentifizierungsdienste im mWallet repräsentieren.

Quelle: Deutsche Telekom AG
„Ich sehe was, was Du nicht siehst”2012
Per kostenloser App können Smartphones über ihre Kameraoptik diesen QR-Code entschlüsseln. Dieser enthält beispielsweise einen Teil des nachfolgenden Textes.
Der alte Kinderspruch kommt zu neuen Ehren, seitdem sich immer mehr Handys als Alleskönner in den schnellen Mobilfunknetzen tummeln.
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Per kostenloser App können Smartphones über ihre Kameraoptik diesen QR-Code entschlüsseln. Dieser enthält beispielsweise einen Teil des nachfolgenden Textes. / Grafik: Deutsche Telekom AG |
E-Mail statt Brief, Internetbanner statt Anzeige, QR-Code statt Video-URL: Das papierlose Büro gibt es trotzdem noch nicht. Im Gegenteil: Druckmedien erleben eine gewisse Renaissance, weil sie sich durch die Integration digitaler Medien wirkungsvoll aufwerten lassen. Ein Grund sind die sogenannten Quick Response-Codes (QR) und Augmented Reality (AR, „erweiterte Realität”).
Die kostenlose App und eine Autofokus-Linse vorausgesetzt, sind „QR” und „AR” für Smartphones wahre Fundgruben. Immerhin gehören die Schweizer Messer unter den Handys mittlerweile zur Grundausstattung der jungen Generation. Sie sind die Kommunikationsmittel der Zukunft. In Beruf und Freizeit bestimmen sie den Alltag.
Alle setzen auf gerasterte Quadrate
Seit einigen Jahren finden QR-Codes Verbreitung. Über die schwarz-weiß gerasterten Quadrate verlinken Printmedien auf Animationen, Fotos, Videos oder andere Zusatz-Informationen. Scannt der Leser mit seinem Smartphone etwa den QR-Code eines Werbeplakats ab, verbindet es sich automatisch mit einer speziellen Internetseite und führt den Leser zu weiteren, idealerweise nützlichen Informationen. So kann etwa auf Werbeplakaten die gesamte Vielfalt der technischen Informationen zum beworbenen Produkt transportiert werden.
Ein Handy hat Mehrwert
QR-Codes bieten sich auch zum Einsatz in Mailings, auf Einladungen oder in Anzeigen an. Überall dort, wo weiterführende Informationen nicht untergebracht werden können oder sollen, bieten QR-Codes vielfältige Möglichkeiten für einen Mehrwert. Bei der Nutzung von „Augmented Reality” steht man zwar noch am Anfang, doch eröffnen AR-Anwendungen Nutzern wie Anbietern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in der Kommunikation.
Nur das Bild zählt
Hierfür ist nämlich kein sichtbares Code-Quadrat als Marker notwendig. Vielmehr können beliebige Fotos und Grafiken in visuellen Medien als Marker definiert werden. Auf dem Smartphone wird dann eine Videosequenz, Animation oder eine Präsentation gezeigt, die sich über den abgefilmten, realen Hintergrund legt. Durch drehen des Smartphones sind außerdem effektvolle 3-D-Visualisierungen möglich, beispielsweise Produktanimationen oder Filmtrailer. Der Smartphone-User benötigt für AR neben einer eingebauten Autofokus-Kamera lediglich eine kostenlose Applikation, die sich im gewohnten App-Store herunterladen läßt.
Quelle Deutsche Telekom AG
Faszinierend und innovativ: Wie M2M die Welt verändert11.09.2012
Wir lassen uns vom Smartphone den Weg zeigen, anstatt uns mit faltbaren Straßenkarten herumzuschlagen. Wir bestellen unser Taxi auf Knopfdruck per App. Die technische Entwicklung der letzten Jahre hat unser Leben bequemer gemacht. Auch M2M vereinfacht unseren Alltag zunehmend. Und das still und heimlich im Hintergrund. Doch was bedeutet M2M und wie funktioniert diese „unsichtbare” Technologie?
Nähern wir uns M2M erst mal auf der begrifflichen Ebene
Wikipedia schreibt: „Machine-to-Machine (kurz M2M) steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird. Die M2M-Technologie verknüpft dabei Informations- und Kommunikationstechnik.”
Soweit so gut. Aber was bedeutet M2M in der Praxis?
Transport-Unternehmen nutzen M2M zum Beispiel, um ihren Fuhrpark zu überwachen und die Routen ihrer Lastwagen zu planen und besser kontrollieren zu können. Damit stellen sie sicher, dass die Ladung rund um die Uhr überwacht wird. Natürlich lassen sich auch andere Dinge mit der M2M Technologie überwachen. Beispielsweise gefräßige Nager. So hat M2M-PLUS, die Produktmarke der E-Plus Gruppe, gemeinsam mit den Partnern BioTec-Klute und BSC Computer ein wirklich ungewöhnliches M2M-Konzept entwickelt: eine kommunizierende Mausefalle, die simst und mailt, und so die entsprechende Stelle darüber informiert, dass sie zugeschnappt ist und gelehrt werden möchte.
M2M überwacht Mäuse. Und was noch?
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Was M2M noch alles kann, erklärt Ulrich Coenen, Chief Innovation Officer der E-Plus Gruppe, im Artikel „Internet der Dinge oder: Das ewige Gleichnis vom schlauen Kühlschrank” auf UDL Digital. Auf dem Digital Public Affairs Blog der E-Plus Gruppe berichtet er regelmäßig von Innovationen aus der digitalen Welt.
Quelle: E-Plus Gruppe
Vor 50 Jahren startete das Satellitenfernsehen08.07.2012
Vor 50 Jahren begann die Ära der Satellitenkommunikation: Am 10. Juli 1962 schoss die NASA in Cape Canaveral den ersten aktiven Kommunikationssatelliten ins All. Dank Telstar 1 konnte Ende Juli 1962 erstmals Live-Fernsehen zwischen Amerika und Europa übertragen werden. Dieser erste Kommunikationssatellit war allerdings nur 226 Tage aktiv. Durch einen außeratmosphärischen Atombombenversuch der USA wurde er so stark beschädigt, dass er im Februar 1963 komplett ausfiel. Trotzdem steht er bis heute für den Beginn der Satelliten-Ära. „Der Start von Telstar 1 stellt einen Meilenstein dar. Durch die Satellitentechnologie wurde es möglich, weltweit Fernsehbilder in Echtzeit zu übertragen”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Kempf. Seitdem hat sich die Satelliten-Technologie zu einem großen Erfolg entwickelt: Nach aktuellen Schätzungen sind derzeit knapp 1.000 Satelliten im Einsatz. Ihr Vorteil: Sie ermöglichen Fernsehempfang und Internetzugang auch an Orten ohne Festnetz- oder Mobilfunkzugang.
Kommunikationssatelliten haben die Verbreitung des Fernsehens stark vorangetrieben. Mittlerweile kann ein Satellit bis zu 500 Fernsehkanäle gleichzeitig übertragen. Zum Vergleich: Die Übertragungskapazität von Telstar 1 lag 1962 bei 1 Fernsehkanal. Auch in Deutschland ist der Fernsehempfang per Satellit weit verbreitet: Insgesamt empfangen mehr als 17 Millionen Deutsche Fernsehen per Satellit. Dabei ist das Signal nicht mehr mit dem von Telstar 1 vergleichbar. Am 30. April 2012 wurde der analoge TV-Empfang über Satellit abgeschaltet. Seitdem sind nur noch digitale Kanäle per Satellit in Deutschland zu empfangen.
Auch als Zugang zum Internet werden Satellitenverbindungen genutzt. Etwa 35.000 Haushalte werden nach Angaben der Bundesnetzagentur derzeit per Satellit mit Internet versorgt, mehr als 100.000 Bundesbürger kommen per Satellit ins World Wide Web. Insbesondere in entlegenen Regionen, die nur schwer mit Festnetz oder Mobilfunk erreicht werden können, bietet die Satellitentechnologie eine leistungsfähige Alternative. Der Internetzugang per Satellit bietet dabei Bandbreiten von bis zu 10 Mbit/s, die ab 40 Euro pro Monat zu haben sind. Ein Anschluss mit 6 Mbit/s ist bereits ab 30 Euro erhältlich. Kempf: „Internet via Satellit ist eine interessante Reservetechnologie für die letzten verbliebenen weißen Flecken auf der Breitbandlandkarte, die auch mit der neuen Technologie LTE kurzfristig nicht erschlossen werden können.”
Quelle: BITKOM
Beste Bildqualität für Flachbildfernseher28.08.2012
Der Boom bei Flachbildfernsehern geht weiter. Anfang 2012 standen in 4 von 5 Haushalten (78 Prozent) Flat-TVs. Bis 2016 soll der Anteil nach BITKOM-Berechnungen auf 98 Prozent steigen. Einer der Hauptgründe für die Beliebtheit ist die hohe Bildqualität. „Flachbildfernseher bieten durch ihre hohe Auflösung besonders scharfe Bilder”, sagt Michael Schidlack, TV-Experte beim BITKOM. „Was viele Nutzer nicht wissen: Um die beste Bildqualität zu erhalten, braucht der Fernseher Videos in hoher Auflösung”. Doch nicht jeder Fernsehanschluss überträgt TV-Bilder in hoher Auflösung, dem sogenannten HDTV. Mit dem „Überall-Fernsehen” per Antenne kann derzeit noch kein HD-Fernsehsignal in Deutschland empfangen werden. Auch auf die richtige Verbindung zwischen Fernseher und dem TV-Empfänger oder Blu-ray-Spieler muss geachtet werden. Hierfür müssen sogenannte HDMI-Kabel eingesetzt werden. Sie sind erforderlich, um digitale Videosignale in hohen Auflösungen zu übertragen.
BITKOM gibt Tipps, wie Filme in hoher Auflösung in optimaler Qualität auf dem Fernseher gezeigt werden können:
Empfangswege für HD-Fernsehen
Fernsehprogramme in hoher Auflösung gibt es ausschließlich über digitale TV-Anschlüsse. Dazu gehören digitales Satellitenfernsehen (DVB-S), digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und internetbasierte TV-Anschlüsse (IPTV). Über einen digitalen Antennenanschluss (DVB-T) oder analogen Kabelanschluss können hingegen keine HD-Fernsehsignale empfangen werden.
HD-taugliche Empfänger
Damit der Fernseher die per Satellit oder Kabel ankommenden HD-Signale auch verarbeiten kann, braucht man zunächst einen HDTV-tauglichen Empfänger. Der kann entweder bereits in das TV-Gerät eingebaut sein oder als eigenständiges Gerät mit dem Fernseher verbunden werden. Dadurch können auch ältere Flachbildfernseher für den Empfang von Programmen in hoher Auflösung nachgerüstet werden, sofern sie das HD-ready-Logo tragen. Externe Empfänger müssen für HD-Fernsehen per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden werden.
Privatsender verschlüsseln HD-Programme
Private Sender verschlüsseln ihr HD-Programm häufig. Um sie schauen zu können, wird ein Empfänger mit einer Schnittstelle für sogenannte CI-Module benötigt, mit denen die Fernsehsignale entschlüsselt werden. Anbieter von internetbasierenden TV-Anschlüssen liefern in der Regel einen passenden Receiver mit, der die Entschlüsselung übernimmt. Für deren Empfang ist ein solches zusätzliches CI-Modul nicht erforderlich.
Internet-TV
Öffentlich-rechtliche HD-Programme können auch über das Internet als Stream mit Diensten wie Zattoo empfangen werden. Ein Kabel- oder Satellitenanschluss ist dafür nicht notwendig. Eine schnelle Internetverbindung mit mindestens 6 Mbit/s reicht aus. Empfangsgeräte, die das Video aus dem Internet auf den Fernseher bringen, gibt es bereits im Handel. Um in den Genuss von HD-Auflösung zu kommen, muss allerdings ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu IPTV-Anschlüssen ist die Bildqualität jedoch in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen Bandbreite schwankend.
Blu-ray-Discs
Wer nicht warten möchte bis sein Lieblingsfilm im Fernsehen läuft, kann Videos in hoher Auflösungen auch auf Blu-ray-Discs kaufen oder leihen. Diese bieten neben dem Film in voller HD-Auflösung auch Kinosound und viele Extras. Die klassische DVD bietet dagegen kein HD-Bildmaterial. Zwar können einige modernen DVD-Spieler und viele Blu-ray-Player die Auflösung der DVD-Filme hochrechnen. An die Bildqualitäten von „echten” HD-Videos kommen sie jedoch nicht heran. Um die volle Auflösung des Films genießen zu können, muss der Blu-ray-Player mit einem sogenannten HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen werden.
Online-Videotheken
Filme und Serien in HD-Qualität gibt es auch in Online-Videotheken. Viele Fernseher mit Internetanschluss haben solche Dienste bereits vorinstalliert. Auch mit internetfähigen Blu-ray-Playern, Set-Top-Boxen und Spielekonsolen können Internet-Videotheken genutzt werden. Der große Vorteil: Filme und Serien sind jederzeit abrufbereit und nie vergriffen. Um auch Videos in hoher Auflösung über das Internet zu übertragen oder herunterzuladen, ist ein schneller Breitband-Anschluss notwendig. Empfohlen wird, um längere Ladezeiten zu vermeiden, auch bei Online-Videotheken ein Internetzugang mit mindestens 6 Mbit/s.
Quelle: BITKOM
E-Plus: Mobiles Internet per Smartphone Mobiles Internet: Wie das WWW aufs Handy kommt25.08.2012
Die Anfänge des Internets waren Faszination und Folter zugleich. Analoge Modems beförderten maximal 56 kbit/s. Und auch wenn Webseiten damals abgespeckter als heute daherkamen, verlief der Seitenaufbau häufig aufreizend langsam.
Inzwischen sind wir verwöhnt. Das Festnetz bietet diverse DSL-Varianten, die allesamt in weiten Teilen der Republik Datenübertragungen im Mbit/s-Tempo ermöglichen. Und längst sorgen auch die Mobilfunknetze für Surfgeschwindigkeiten auf diesem Niveau. Es liegt dabei in der Natur der Zellenstruktur von Funknetzen, dass je nach Anzahl der Nutzer in einer Funkzelle sich theoretische Höchstgeschwindigkeiten im Netz allerdings mehr oder weniger stark reduzieren können. Allerdings reichen stabile 1-2 Megabit pro Sekunde für ein gutes Surferlebnis per Smartphone im mobilen Internet auf den allermeisten Seiten im Normalgebrauch locker aus.
Langer Weg durchs Netz – in Sekundenbruchteilen absolviert
Aber die Datenübertragung per Funkverbindung etwa zu einem Smartphone oder Tablet ist ja nur der letzte Schritt. Zuvor müssen die Daten aus dem Internet überhaupt erst einmal ins E-Plus Netz gelangen. Wer beispielsweise mit dem Browser auf seinem Smartphone eine Webadresse eingibt, ruft die entsprechenden Daten auf einem Server ab, der irgendwo auf der Welt steht und ans Internet angeschlossen ist. Von da nehmen die Bits nahezu per Lichtgeschwindigkeit ihren Weg durch Glasfaserleitungen – von Router zu Router. Ihr Ziel ist klar, denn die geräteeigene IP-Adresse des anfordernden Endgeräts ist ebenso bekannt wie dessen aktuelle Position.
Letztere ist eine Funkzelle im E-Plus Netz. Also suchen sich die Daten einen Übergang vom Internet in das Netz der E-Plus Gruppe. Solche Netzübergänge heißen auch Internet-Knoten oder Internet Peering Points. Die E-Plus Gruppe betreibt gleich mehrere solcher Knoten. Über diese Knoten laufen sämtliche Daten, die Kunden der E-Plus Gruppe über das Internet auf ihre Geräte laden. Die Inhalte von Webseiten gehören ebenso dazu wie zum Download aufgerufene Dateien oder der E-Mail-Verkehr.
Einmal über diese Peering Points ins E-Plus Netz gelangt, nehmen die Daten dann ihren ganz normalen Weg über die klassischen UMTS-Netz-Elemente. Zunächst über das sogenannte Transportnetz und schließlich von der Basisstation (Node B) über die Funkverbindung zum jeweiligen Endgerät. Schließlich erscheint die Webseite auf dem Display. Seit dem Aufrufen der Webadresse sind da vielleicht 1 oder 2 Sekunden vergangen. Mitunter auch weniger als 1 Sekunde.
Optimierung für die mobile Nutzung
Der Weg der Daten über das UMTS-Netz ist aber nicht das einzige, was die mobile Internet-Session von jener am heimischen PC mit DSL-Anschluss unterscheidet. Auch die übertragenen Inhalte können variieren. Wer etwa mit dem iPhone-Browser Safari www.bahn.de aufruft, wird automatisch auf mobile.bahn.de geleitet. Gegenüber der Seite, wie man sie am PC-Bildschirm sieht, ist diese mobile Version dann deutlich abgespeckt. Das funktioniert, weil die angesteuerten Web-Adressen automatisch erkennen, über welche Art Browser sie aufgerufen werden. Stammt die Anforderung von einem Smartphone-Browser, übermitteln manche Sites dann automatisch eine datenreduzierte Version ihrer Seite.
Genau diese Vereinfachung und Optimierung für die mobile Nutzung von Webinhalten und Online-Werkzeugen sind das Erfolgsmerkmal von Apps. Mit diesen Kleinstprogrammen muss niemand mehr umständlich über einen Browser auf dem kleinen Handydisplay nach der passenden Website suchen. Einmal auf dem Smartphone über einen App-Store installiert, reicht ein Klick und das für die mobile Nutzung optimierte Webprogramm hilft ohne Umwege bei der Erfüllung so ziemlich aller denkbaren mobilen Wünsche. Statt einer Google-Trefferliste mit Links für die Wettervorhersage gibt’s die Wetterprognose direkt aufs Display.
Das Internet ist das gleiche – nur die Nutzungsart unterscheidet sich
Wäre zum Schluss nur noch ein Missverständnis der mobilen Kommunikation zu klären. Denn die oftmals genutzte Formulierung „Mobiles Internet” führt in die Irre, klingt es doch nach einem speziellen Internet fürs Handy. Dabei ist es genau das gleiche eine Internet – das eben nur mobil genutzt wird. Und zwar immer öfter von immer mehr Kunden in Deutschland und in aller Welt.
Quelle: E-Plus-Gruppe
Adressenhandel und unerwünschte Werbung: Robinson-ListeSeptember 2012
Wieso werde ich überhaupt angeschrieben?
Für die (Werbe)Wirtschaft werden sogenannte qualifizierte Adressen immer wichtiger. Dabei handelt es sich nicht nur um die reine Adresse, sondern um ein „Paket”, in dem auch zusätzliche Informationen wie z.B. das Alter, besondere Interessen (Hobbies, Autos, Restaurants etc.), Familienstand (verheiratet, 2 Kinder unter 2 Jahren, Single,...), Gehaltsklasse und weitere Informationen enthalten sind. Es ist nämlich wesentlich erfolgversprechender, die Werbung für den teuren, 2-sitzigen Luxussportwagen an Singles über 30 Jahre mit mindestens 80.000 Euro Jahresverdienst zu schicken als an die 4-köpfige junge Familie mit einem Jahreseinkommen von 40.000 Euro.
Da durch gezielte Bewerbung der (aus Sicht des Anbieters) am meisten geeigneten Bevölkerungsgruppe viel Geld für „sinnlose” Werbung gespart werden kann, hat sich ein regelrechter Markt rund um qualifizierte Adressen gebildet. Sogenannte Adressverlage tun nichts anderes, als Adressen und möglichst viele öffentlich zugängliche Zusatzinformationen zu sammeln, um ihren Kunden die für Werbebriefe geeigneten Adressen verkaufen zu können. Je treffender und spezieller die Qualifizierungen sind, desto mehr kostet eine Adresse. So ist eine Liste der Bewohner eines bestimmten Stadtteils wesentlich billiger pro Adresse zu haben als eine Liste Alleinerziehender mit mindestens 2 Kinder aus dem gleichen Stadtteil.
Woher kommen die Informationen?
Die Informationen kommen aus den unterschiedlichsten, öffentlich zugänglichen Quellen und häufig auch vom Betroffenen selber. Zwar kommt es auch vor, dass Daten unrechtmäßig erhoben, verarbeitet und genutzt werden, aber sehr häufig gibt man im Laufe der Zeit an den verschiedensten Stellen Informationen preis, ohne sich über die weitere Verwendung Gedanken zu machen, oder man unterschreibt Datenschutz-Klauseln, die den Namen nicht verdient haben. Unter öffentlich zugänglichen Quellen fallen beispielsweise Telefon-, Telefax-, und Branchenbücher, Internet-Seiten, Handelsregister, Teile der Melderegister, Schuldnerverzeichnisse, öffentliche Bekanntmachungen aller Art und viele mehr.
Die Bekanntgabe durch eigenes Zutun geschieht beispielsweise durch Visitenkarten (Messebesuch o.ä.), Teilnahme an Preisausschreiben, Aufgabe von Zeitungsanzeigen, Nachsendeaufträgen, Teilnahme an Kundenbindungsprogrammen (wie z.B. der Payback-Karte), Abschluss von Telefonverträgen, Bestellung über Versandhandel, Buchung einer Reise u.s.w. Oftmals wird dabei versäumt, die mit der jeweiligen Vertragsgestaltung verbundenen Datenschutzklauseln genau zu lesen und unerwünschte Zwecke zu streichen oder den Zweck von vorneherein zu begrenzen.
Was kann ich tun?
Die Adresse und sonstige Informationen sollten nur zweckgebunden angegeben werden. Wenn Sie z.B. eine Reise buchen, sollten Sie schriftlich unter den Vertrag setzen „Keine Adressweitergabe an Dritte” oder zumindest „Keine Verwendung dieser Daten für Werbezwecke oder Zwecke der Markt- und Meinungsforschung”.
Widersprechen Sie der Weitergabe Ihrer Daten zu Werbezwecken auch gegenüber der Meldebehörde in Bezug auf die Weitergabe von Wählerlisten an die Parteien vor Wahlen oder die Weitergabe von Meldeangaben an Adressbuchverlage.
Verändern Sie Ihre Adresse bei verschiedenen Gelegenheiten (Teilnehmerlisten von Tagungen, Warenbestellung, Reisebuchung o.ä.) geringfügig, z.B. durch Einfügung eines Mittelnamens „Helga M. Mustermann”. Wenn Sie sich notieren, wo Sie die jeweils veränderte Adresse abgegeben haben, können Sie bei so mancher Werbung erkennen, wer Ihre Adresse weitergegeben hat.
Schicken Sie die Werbung mit dem Vermerk „Zurück an Absender” wieder zurück.
Nehmen Sie Ihr Recht auf Auskunft gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz wahr und fordern Sie den Absender der Werbung auf, Ihnen Auskunft zu erteilen:
Herkunft und Empfänger müssen von Adressunternehmen jedoch nur dann genannt werden, wenn Sie begründete Zweifel an der Richtigkeit der Daten geltend machen.
Sie können beim speichernden Unternehmen (also bei jedem, der Sie mit Werbebriefen angeschrieben hat, aber auch bei Adresshändlern, von denen Sie wissen, dass sie Ihre Adresse speichern) der Nutzung Ihrer Daten für Zwecke der Werbung oder Markt- und Meinungsforschung gemäß § 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz jederzeit widersprechen - also bereits bei Abgabe der Adresse oder Abschluss eines Vertrages, aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt. Die weitere Verwendung Ihrer Daten durch die speichernde Stelle wäre dann strafbar.
Robinsonliste
Wollen Sie Ihren Widerspruch im kommerziellen Bereich möglichst effizient gestalten und breit streuen, so bietet sich die Aufnahme in die sogenannte Robinson-Liste an. Es handelt sich hierbei um eine von der deutschen Werbewirtschaft geführte Liste „werbeunwilliger BürgerInnen”, die von den Mitgliedern des Deutschen Direktmarketing-Verbands beachtet wird, d.h. von diesen wird Ihre Adresse gesperrt. Allerdings erzielt man hierdurch keinen vollständigen Erfolg, denn nur ein Teil der Adresshändler ist dem Verband angeschlossen und die Aktualisierung der Liste erfolgt nicht eben häufig. Zwischen Eintragung und erstem Erfolg kann daher einige Zeit vergehen, denn erst bei der jeweils nächsten Aktualisierung von Adressbeständen wird Ihre Anschrift ausgefiltert. Die Eintragung muss alle 5 Jahre erneut beantragt werden.
Beantragen Sie die Aufnahme in die Robinson-Liste unter:
Deutscher Direktmarketing-Verband e.V.
Robinson-Liste
Postfach 1401
71243 Ditzingen
Haben Sie das Gefühl, dass in einem Sie betreffenden Fall ein Datenschutzverstoß vorliegt, so wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Datenschutz-Aufsichtsbehörde. Die Zuständigkeit richtet sich dabei nach dem Bundesland, in dem das beschuldigte Unternehmen seinen Sitz hat. Die Anschriften der Aufsichtsbehörden finden Sie im Internet unter www.datenschutz.de (Stichwort: Institutionen) oder Sie können sie telefonisch bei der Geschäftsstelle der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e.V., Bonner Talweg 33-35, 53113 Bonn, Tel. 0228/22 24 98 erfragen.
Der Bundesbeauftragte für die Datensicherheit und die Informationsfreiheit (BfDI) hat zum Thema „Adresshandel und unerwünschte Werbung” eine Broschüre herausgegeben.
Quelle: Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V.
Individualisierter Verbraucherschutz mit der DDV-Robinsonliste22.07.2008
Verbraucher wollen selbst wählen, welche Werbung sie erhalten möchten
Immer mehr Verbraucher entschließen sich, die Robinsonliste des Deutschen Dialogmarketing Verbandes DDV zu nutzen, um selbst entscheiden zu können, aus welchen Bereichen sie Werbung erhalten möchten und aus welchen nicht. Ein Eintrag in die Robinsonliste ermöglicht es, nur noch erwünschte personalisierte Werbesendungen zugesandt zu bekommen und sich vor unaufgefordert zugeschickten zu schützen. Bis Ende Juni 2008 haben sich 18.000 Bürger neu eintragen lassen, damit sind es nun insgesamt 675.440 Einträge. Erfreuliche Entwicklung: Gestiegen ist der Anteil derjenigen, die sich für die „Alternative B” entschieden haben, einem Ausschlussverfahren, bei dem man ankreuzen kann, aus welchen Branchen man keine Werbung mehr erhalten möchte. Zurzeit machen bereits 11 Prozent der Neuzugänge von dieser Möglichkeit Gebrauch, sich auf Werbung zu konzentrieren, die erwünscht ist. Der DDV fühlt sich damit einmal mehr bestätigt, dass die im Jahr 2005 eingeführte Alternative B für die Bürger einen hohen Nutzwert hat.
Die Robinsonliste gibt es bereits seit 1971. Sie bezieht sich auf unaufgefordert zugesandte personalisierte Werbebriefe, nicht auf Werbung aus Unternehmen, mit denen der Verbraucher bereits in Kontakt getreten ist. Unternehmen gleichen die Robinsonliste mit ihren Werbeadressen ab und verzichten auf das Versenden von personalisierter Werbepost an die dort enthaltenen Adressen. Bei über 90 Prozent des Gesamtvolumens an Werbebriefen erfolgt bereits ein Einsatz der Robinsonliste auf freiwilliger Basis. Eine Robinsonliste für Telefonwerbung bietet der DDV nicht an, da es diese nach der Rechtsauffassung des Verbandes nicht geben kann. Die Gesetzgebung sieht vor, dass für Anrufe bei Privatpersonen - anders als bei der Zusendung von Werbebriefen - stets die vorherige Zustimmung zu einem Anruf vorliegen muss. Ein Abgleich mit „gesperrten Adressen” oder einer Negativliste ist von daher systemwidrig. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich über die Robinsonliste auf der Website www.ddv-robinsonliste.de informieren.
Quelle: Deutscher Direktmarketing-Verband
Werbung und AdresshandelSeptember 2012
Die werbliche Ansprache bestehender oder potenzieller Kunden ist für die Unternehmen von herausragender Bedeutung, um den Absatz zu steigern und sich neue Zielgruppen zu erschließen. Die Sammlung und Auswertung ihrer personenbezogenen Daten bildet die Grundlage einer möglichst interessenbezogenen Werbung durch die Unternehmen. Werbung und Adresshandel sind dabei eng miteinander verbunden, da die werbenden Unternehmen häufig nicht nur ihre eigenen Datenbestände nutzen, sondern auch auf die Kenntnisse spezialisierter Dienstleister zurückgreifen.
Für die Kunden kann die Information über neue Produkte und Rabattaktionen willkommen sein – oder einfach nur stören. Die folgenden Informationen sollen Ihnen einen Überblick über die Bestimmungen und Rechte im Zusammenhang mit dem Datenhandel und der Werbung geben. Sie sind der gemeinsam vom BfDI und mehreren Landesdatenschutzbeauftragten herausgegebenen Broschüre „Adresshandel und unerwünschte Werbung” entnommen, welche zudem viele weitere praktische Tipps enthält.
Wie kommen die werbenden Unternehmen an meine Adresse?
Einige Unternehmen führen gezielt Preisausschreiben, Verlosungen oder Informationsveranstaltungen durch, um an Anschriften und werberelevante Informationen zu kommen. Auch Kundenbindungsprogramme und Rabattsysteme dienen häufig diesem Zweck. Viele Werbende greifen darüber hinaus auf Adressbestände anderer Unternehmen und Organisationen zurück.
Dabei kann es durchaus sein, dass das werbende Unternehmen selbst weder Ihre Adresse noch sonstige Informationen über Sie speichert. Denn oft führen Unternehmen die Werbung nicht selbst durch, sondern beauftragen ein anderes Unternehmen damit, für sie zu werben. Diesem Dienstleister wird es überlassen, die konkreten Adressen aus eigenen Beständen auszuwählen oder von einem Adressmakler oder -händler zu mieten.
Nicht nur Adresshandelsunternehmen vermieten oder verkaufen auf spezielle Zielgruppen zugeschnittene Datenbestände. Auch andere Unternehmen und sonstige Organisationen können ihre Kunden- oder Mitgliederadressen vermieten oder verkaufen. Das gilt beispielsweise für Versandhandelsunternehmen. Diese können aufgrund langfristiger Geschäftsbeziehungen mit ihren Kundinnen und Kunden zahlreiche Adressen anbieten, wenn sie dabei bestimmte Regeln einhalten, die das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vorschreibt.
Sind Weitergabe und Nutzung meiner Adresse für Werbezwecke zulässig?
Grundsätzlich dürfen Sie ohne Ihre Einwilligung nicht persönlich mit Werbung angesprochen werden. Es gibt aber leider zahlreiche Ausnahmen von diesem Grundsatz. Bei bestimmten personenbezogenen Daten, den sogenannten Listendaten, ist es oft auch ohne Ihre Einwilligung möglich, dass diese Daten für Zwecke der Werbung genutzt und weitergegeben werden, solange Sie nicht widersprechen oder die verantwortliche Stelle nicht aus sonstigen Gründen annehmen muss, dass Ihre schutzwürdigen Interessen der Werbenutzung entgegenstehen.
Zu den Listendaten gehören nicht nur Name und Anschrift, Titel und akademischer Grad, sondern auch Geburtsjahr, Berufs-, Branchen oder Geschäftsbezeichnung sowie ein Merkmal, das die einzelne Person als einer Gruppe angehörend kennzeichnet, beispielsweise Teetrinker(in), Golfspieler(in) oder Hundebesitzer(in).
Diese Listendaten können auch ohne Ihre Einwilligung für Werbezwecke verwendet werden, wenn das werbende Unternehmen die Daten von Ihnen selbst erhalten oder aus öffentlichen Branchen-, Adress- oder Telefonverzeichnissen entnommen hat. Darüber hinaus können diese Daten für die Spendenwerbung für gemeinnützige Organisationen verarbeitet werden. Auch berufliche Werbung unter Ihrer dienstlichen oder geschäftlichen Adresse ist ohne Weiteres erlaubt.
Eine Weitergabe von Listendaten für die Werbenutzung ist darüber hinaus möglich, wenn gesetzliche Kennzeichnungs- und Informationspflichten eingehalten werden, die für die Betroffenen den Weg ihrer Daten nachvollziehbar machen.
Außerdem können Unternehmen ihre eigenen Adressdateien nutzen, um für andere Unternehmen Werbung zu machen. Es muss lediglich aus der Werbung erkennbar sein, bei welcher Stelle die Adressen gespeichert sind und welche Stelle die Werbung betreibt.
Weitere personenbezogene Daten – zum Beispiel zu Ihrem Kauf- und Zahlungsverhalten – dürfen immer nur dann für Werbezwecke weitergegeben oder genutzt werden, wenn Sie vorher eingewilligt haben. Eine wirksame Einwilligung setzt voraus, dass Sie über den Zweck der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung unterrichtet wurden. Außerdem müssen Sie darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung freiwillig ist und Sie sie jederzeit widerrufen können. Wenn Sie Ihre schriftliche Einwilligung gemeinsam mit anderen Erklärungen abgeben sollen, muss die Einwilligung optisch hervorgehoben werden.
Wie kann ich mich vor der Weitergabe meiner Adresse schützen?
Wenn Sie ausdrücklich um Ihre Einwilligung in die Nutzung Ihrer Daten für Werbezwecke gebeten werden, überlegen Sie gut, ob Sie Ihre Daten wirklich für diesen Zweck preisgeben wollen. Auch wenn Ihnen Rabatte oder Bonuspunkte angeboten werden, lohnt sich das oft nicht. Die späteren Belästigungen können ärgerlich sein, und manche Sonderangebote oder Rabatte, mit denen Sie gelockt werden sollen, entpuppen sich als Mogelpackung. Der Abschluss eines Vertrages darf übrigens nicht von einer Einwilligung abhängig gemacht werden, soweit ein anderer Zugang zu gleichwertigen vertraglichen Leistungen ohne die Einwilligung nicht oder nicht in zumutbarer Weise möglich ist.
Auch gesetzlich erlaubter Adresshandel und Werbung werden unzulässig, sobald Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung oder Nutzung Ihrer Daten für Werbezwecke erheben. Dazu müssen Sie gegenüber der verantwortlichen Stelle (zum Beispiel der werbenden Firma oder dem Adresslieferanten) erklären, dass Ihre Daten für Zwecke der Werbung weder genutzt noch weitergegeben werden sollen. Sie können gleichzeitig auch der Verarbeitung Ihrer Daten für die Markt- und Meinungsforschung widersprechen, wenn Sie das wünschen. Ihr Widerspruch könnte beispielsweise wie folgt lauten:
„Ich widerspreche der Nutzung oder Übermittlung meiner Daten für Werbezwecke und für die Markt- oder Meinungsforschung.”
Sie können jederzeit widersprechen, also auch bereits dann, wenn Sie Ihre persönlichen Daten erstmals gegenüber einem Geschäfts- oder Vertragspartner angeben. Damit können Sie erreichen, dass es gar nicht erst zur Zusendung von Werbebriefen kommt.
Auf Ihr Widerspruchsrecht müssen Sie übrigens bei der Werbeansprache hingewiesen werden und erfahren, wie und wo Sie Widerspruch einlegen können.
Wie erfahre ich, wer mit meiner Anschrift handelt oder wirbt?
Hier helfen Ihnen einige Informationspflichten und Auskunftsrechte, die im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt sind:
Haben Unternehmen oder sonstige Organisationen vor, die von Ihnen erhaltenen Daten nicht nur für den vereinbarten Zweck, sondern beispielsweise auch für Werbezwecke zu verarbeiten oder zu nutzen, so müssen sie Sie bereits bei Erhebung Ihrer Daten über diese Zwecke und die möglichen Arten von Empfängern der Daten unterrichten (§ 4 Absatz 3 BDSG).
Wenn Unternehmen gezielt durch Verlosungen, Preisausschreiben, Haushaltsbefragungen oder bei Informationsveranstaltungen Daten erheben, um sie anschließend für Werbezwecke zu verwenden oder zu veräußern, müssen Sie von vornherein um Ihre Einwilligung in diese Nutzung für Werbezwecke gebeten werden und über die Tragweite dieser Einwilligungserklärung informiert werden. Wenn Sie die Einwilligung mündlich erteilen, ist Ihnen der Inhalt Ihrer Einwilligung später schriftlich zu bestätigen. Elektronische Einwilligungen müssen protokolliert werden, und Sie müssen jederzeit die Möglichkeit haben, den Inhalt Ihrer Einwilligung noch einmal abzurufen (§ 4a, § 28 Absatz 3a BDSG).
Mit dem Werbeschreiben selbst müssen Sie über die verantwortliche Stelle für die Verarbeitung Ihrer Adressdaten (zum Beispiel das werbende Unternehmen) sowie über Ihr Widerspruchsrecht informiert werden (§ 28 Absatz 4 Satz 2 BDSG).
Wenn das werbende Unternehmen keine eigenen Datenbestände nutzt, sondern etwa ein Adresshandelsunternehmen mit der Werbung beauftragt, muss sich aus dem Werbeschreiben eindeutig ergeben, welche Stelle für die Datennutzung verantwortlich ist (§ 28 Absatz 4 Satz 2 BDSG).
Wurden die Daten, die für Werbezwecke genutzt werden, ursprünglich durch ein anderes Unternehmen erhoben, so muss sich aus dem Werbeschreiben auch ergeben, welches Unternehmen Ihre Daten erstmalig erhoben hat (§ 28 Absatz 3 Satz 4 BDSG).
Ihr Auskunftsrecht: Sie können gemäß § 34 Absatz 1 BDSG von dem werbenden Unternehmen oder dem Adresslieferanten grundsätzlich Auskunft verlangen über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten, ihre Herkunft, den Zweck der Speicherung und die Empfänger, an die Daten weitergegeben werden. Soweit konkrete Empfänger noch nicht genannt werden können, reicht es, Kategorien von möglichen Empfängern der Daten wie beispielsweise Autohändler oder Versandhandelshäuser anzugeben. Dieses Auskunftsrecht wird für nach dem 1. April 2010 erhobene oder gespeicherte Daten durch eine gesetzliche Pflicht zur Dokumentation der Herkunft für übermittelte Adressdaten unterstützt (§ 34 Absatz 1a BDSG).
Nur wenn ein gewerbsmäßiger Adresshändler ein überwiegendes Interesse an der Wahrung eines Geschäftsgeheimnisses darlegt, kann er die Auskunft zu Herkunft und Empfänger der Daten verweigern.
Wie kann ich mich vor unerwünschter Werbung schützen?
In jedem Einzelfall Werbewiderspruch einzulegen, kann sehr aufwendig sein. Im Folgenden haben wir daher noch ein paar Empfehlungen, wie Sie die Werbeflut möglichst weitgehend von Briefkasten, Telefon, Faxgerät und PC fernhalten können:
Werbung per Post
Briefkastenaufkleber „Keine Werbung bitte”
Der Aufkleber schützt vor Werbematerial und sonstigen, nicht an Sie adressierten Postwurfsendungen. Die Verteilerinnen und Verteiler müssen sich an Ihren Wunsch halten. Tun sie es nicht, liegt ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vor. In diesem Fall können Sie selbst oder ein Verbraucherverband gegen das Verteiler- bzw Werbeunternehmen zivilrechtlich vorgehen.
Keinen Schutz bietet der Aufkleber vor Werbezuschriften, die persönlich an Sie adressiert sind. Auch bei Werbung, die zwar nicht namentlich adressiert ist, aber an die Bewohner eines konkreten Hauses gesendet wird, hilft der Aufkleber leider nicht. Denn die Post kann und darf in diesen Fällen nicht feststellen, ob es sich um unerwünschte Werbung oder aber um eine von Ihnen veranlasste Zusendung oder etwa um ein Schreiben Ihrer Hausverwaltung handelt.
Robinson-Liste
Für adressierte Werbebriefe bietet der private Deutsche Dialog-Marketing-Verband (DDV) Verbraucherinnen und Verbrauchern an, sich in die sogenannte Robinson-Liste eintragen zu lassen. Die dem DDV angeschlossenen Unternehmen erhalten dann die Nachricht, dass Sie keine Werbung wünschen. Auf diesem Weg erreichen Sie eine deutliche Reduktion der Werbeflut. Eine Eintragung gilt für 5 Jahre. Das Formular für die Aufnahme in die Liste erhalten Sie bei:
DDV, Robinson-Liste, Postfach 1401, 71243 Ditzingen,
Telefon: 0 71 56 / 95 10 10,
oder unter www.ddv-robinsonliste.de.
Werbung per Telefon, Fax oder SMS
Sie können gegen Werbende, die Sie ohne Ihre Einwilligung per Telefon, Fax oder SMS mit Werbung ansprechen, in der Regel zivilrechtlich vorgehen. Sie können dazu Unterlassung der Werbung verlangen oder eine Stelle einschalten, die die werbende Stelle abmahnt. Unterstützung dafür erhalten Sie bei den Verbraucherschutzverbänden oder bei der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Die Adressen finden Sie im Anhang der Broschüre. Die Verbraucherschutzorganisationen sind zur außergerichtlichen Rechtsberatung und -besorgung auf dem Gebiet des Verbraucherrechts berechtigt. Sinnvoll ist dieses Vorgehen jedoch nur dann, wenn die Werbung von einem in Deutschland ansässigen Anbieter stammt.
Auch hier besteht zwar die Möglichkeit einer Eintragung in Robinsonlisten oder vergleichbare Listen gegen Telefon-, Telefax- oder E-Mail-Werbung. Da Werbung auf diesem Weg im Gegensatz zur Briefwerbung generell nur mit Einwilligung erlaubt ist, haben solche Listen jedoch wenig Sinn. Manchmal werden sogar Gebühren für die Eintragung in die Listen verlangt. Das ist besonders unseriös. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Listen gegen die Telefon-, Telefax- oder E-Mail-Werbung missbräuchlich genutzt werden, um gerade den eingetragenen Personen Werbung zu senden. Auf einen Eintrag kann deshalb verzichtet werden.
Telefonwerbung
... ist ohne Ihr vorheriges Einverständnis unzulässig. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, haben Sie 2 Möglichkeiten: Entweder Sie weisen die anrufende Person knapp auf die Rechtswidrigkeit des Anrufs hin und beenden das Gespräch. Oder Sie versuchen, das werbende Unternehmen zu identifizieren. Da eine Rufnummernunterdrückung für Werbeanrufe verboten ist, sollten Sie mindestens die Telefonnummer des werbenden Unternehmens festhalten können.
Die Bundesnetzagentur hält unter www.bundesnetzagentur.de ein Formular bereit, mit dem Sie Anzeige erstatten können, wenn Sie unerlaubte Telefonwerbung erhalten. Mit diesem Formular werden die Angaben erfragt, die die Bundesnetzagentur für ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubter Telefonwerbung benötigt.
Fax- und SMS-Werbung
... ist ebenfalls ohne Ihr vorheriges Einverständnis unzulässig. In vielen Fällen ist es sehr schwierig, den entsprechenden Unterlassungsanspruch durchzusetzen. Denn die Absender der rechtswidrigen Werbefaxe oder SMS, die oft nicht identisch mit den Werbenden sind, lassen sich – wenn überhaupt – nur mit großem Aufwand ermitteln. Vielfach werden Fax oder Handy-Nummern nicht gezielt ausgewählt, sondern durch Computer erstellt. Wegen der einfachen und allseits bekannten Nummernstruktur bedarf es nur eines kleinen Programms, das automatisch Nummern erzeugt. An die künstlich erzeugten Verbindungsnummern werden dann Faxe oder Werbe-SMS versandt – in der Hoffnung, dass sich hinter möglichst vielen Nummern tatsächliche Anschlüsse verbergen. Auch für die Anzeige unzulässiger Fax und SMS-Werbung finden Sie unter www.bundesnetzagentur.de Formulare.
Werbung per E-Mail
Auch die Werbung per E-Mail ist meist nur dann erlaubt, wenn Sie Ihre Einwilligung erteilt haben. Sie ist allerdings auch zulässig, wenn das absendende Unternehmen Ihre E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von Ihnen erhalten hat. In diesem Fall darf das Unternehmen Ihre E-Mail-Adresse aber nur zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwenden. Sie können sich auch gegen diese Werbung wehren, indem Sie der Verwendung Ihrer E-Mail-Adresse für Werbezwecke widersprechen. Auf das Recht zum jederzeitigen Widerspruch muss das werbende Unternehmen Sie hinweisen. Unterlässt es dies, ist die Werbung unzulässig.
Quelle: Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Internet der Dinge oder: Das ewige Gleichnis vom schlauen Kühlschrank06.09.2012
mit freundlicher Zustimmung von E-Plus Gruppe lesen Sie hier einen Beitrag von Ulrich Coenen Innovation
Internet der Dinge: Intelligenter Kühlschrank
Haben Sie das auch schon gehört? In der vernetzten Welt wird demnächst sogar der Kühlschrank die Milch nachbestellen, sobald diese leer ist! Merkwürdigerweise ist dieser Kühlschrank das Sinnbild für die Vernetzung von intelligenten Geräten und Maschinen geworden. Um das Phänomen „Internet der Dinge” zu erklären, greift man gerne auf den Kühlschrank zurück. Ein einfaches Beispiel, das jeder gut nachvollziehen kann.
Doch während dieser schlaue Kühlschrank immer noch ein Nischendasein fristet, haben die Maschinen und Geräte um uns herum schon längst damit begonnen, untereinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Für dieses Kommunikationsverhalten gibt es viele Begriffe. „Machine-to-Machine” oder „Internet der Dinge” sind dabei die populärsten. Die E-Plus Gruppe hat sogar einen eigenen Geschäftsbereich gegründet, der sich speziell mit dieser sogenannten M2M-Technologie befasst. Dort werden Unternehmen Datenprodukte angeboten, die es Maschinen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren.
Internet der Dinge oder: Das ewige Gleichnis vom schlauen Kühlschrank / Foto: E-Plus
Was verbirgt sich dahinter? Prinzipiell handelt es sich um eine Technologie, die Geräte internetfähig macht. Maschinen werden mit einem Modem ausgestattet, welches Daten senden und empfangen kann. Gleichzeit haben die Geräte Sensoren, um die wesentlichen Informationen zu erfassen, die sie schließlich melden sollen. Ein fiktiver Dialog der Maschinen könnte dann folgendermaßen klingen:
Zugegeben, das klingt sehr nach einem Monolog, aber das Prinzip sollte klargeworden sein. Warum bekommt man aber so wenig von der Vernetzung der Maschinen mit? Der Grund ist ganz einfach: Unternehmen misstrauen neuen Technologien. Das beste Argument, sie zu überzeugen, ist das Versprechen, Kosten zu sparen. Somit setzen Firmen dort auf Machine-to-Machine Kommunikation, wo sie offensichtlich schnell Geld einsparen können. Wenn der intelligente Stromzähler automatisch meldet, wie viel Strom Familie Müller letzes Jahr verbraucht hat, muss man keinen Außendienstmitarbeiter zum Ablesen des Zählerstandes vorbei schicken. Das spart bares Geld.
So hält diese Technologie also erst einmal Einzug in Geschäftsprozesse, mit denen der normale Endverbraucher nicht in Berührung kommt. Wenn Sie im Büro einen Kopierer nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dieser mit einer SIM-Karte ausgestattet ist und eigenständig an die Herstellerfirma meldet, wann die nächste Wartung fällig ist. Dies bekommen Sie nur nicht mit. Ob nun aber der Füllstand der Druckerpatrone oder der Füllstand der Milchflasche im Kühlschrank gemeldet wird – die Idee ist die gleiche, die Technologie auch. Nur interessiert sich heutzutage noch keiner so richtig für den Füllstand von Milchflaschen. Das ist aber auch nur eine Frage der Zeit. Es kann durchaus sein, dass in 5 Jahren der mobile Supermarktservice bei Ihnen klingelt und Ihnen mitteilt, dass Ihre Wurst abgelaufen und die Milch leer ist.
Haben Unternehmen in diese neue Technologie Vertrauen gefasst, werden sie sicherlich auch überlegen, ob es Anwendungsmöglichkeiten gibt, die über das reine Einsparen von Kosten hinausgehen. Dabei könnten tatsächlich spannende Produkte entstehen, die auch für Endverbraucher sichtbar werden. Besonders weit gekommen ist man hier allerdings noch nicht. Ein gelungenes Beispiel ist der Amazon Kindle. Fragen Sie mal einen Nutzer, ob er weiß, wie die Bücher geladen werden. Wahrscheinlich weiß noch nicht mal jeder 2., dass der Kindle mit einer SIM-Karte ausgestattet ist. Diese ist nämlich fest verbaut, und als Käufer schließt man keinen Mobilfunkvertrag mehr ab.
Derzeit gibt es noch nicht besonders viele solcher Beispiele vom Internet der Dinge im Umfeld von Privatanwendern. Man muss den Unternehmen allerdings auch zugutehalten, dass dies ein schwieriges Terrain ist. Jede gute Idee konkurriert fast automatisch mit einem Smart Phone und einer schlauen App. Wozu soll ich mir ein intelligentes Navi mit SIM-Karte kaufen, wenn mein iPhone dies genauso gut kann? Warum soll ich mit einem GPS-Tracker meine Joggingstrecke auswerten, wenn ich mir die gleiche Anwendung für 0,79 Euro aus dem AppStore herunterladen kann?
Trotzdem können wir gespannt sein, mit welchen kreativen Ideen die Unternehmen das Internet der Dinge zu uns tragen werden. Im Bereich Home Automation sind schon erste spannende Produkte sichtbar. Schon lange wird an Ansätzen geforscht, das Haus intelligenter zu machen. Dabei kommt es zu einem cleveren Zusammenspiel von einzelnen Elementen wie Lichtschalter, Stromschalter, Rauchmelder, Alarmanlage, usw. Diese Liste lässt sich wahrscheinlich noch lange fortsetzen. Und dann ist es auch nicht mehr besonders weit, bis wir uns vom intelligenten Stromzähler über die schlaue Steckdose bis zum Kühlschrank vorgetastet haben. Wer weiß, vielleicht bestellt sogar der Kühlschrank irgendwann automatisch Milch nach, sobald sie leergetrunken ist.
Uli Coenen ist Chief Innovation Officer (CIO) der E-Plus Gruppe. Er schreibt monatlich auf UdL Digital über Innovationen aus dem Mobilfunk.
Wenn die Kuh per SMS den Bauern ruft19.10.2012
Auch Kühe können SMS verschicken - dank Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Mit den Produkten Vel'Phone® und HeatPhone® von MEDRIA Technologies, französischer Spezialist für Lösungen zur Echtzeit-Überwachung, erhält der Landwirt automatisch Nachricht, wenn die Kuh bald ein Kalb bekommen wird oder empfangsbereit ist. Die Deutsche Telekom und MEDRIA haben jetzt eine Partnerschaft für den Vertrieb dieser Lösung für die Landwirtschaft geschlossen und statten in einem ersten Schritt europaweit 5.000 Bauernhöfe mit diesen Anwendungen und SIM-Karten der Telekom aus.
„M2M-Lösungen können in nahezu allen Branchen einen hohen Nutzen bringen”", sagt Jürgen Hase, Leiter des M2M-Kompetenzzentrums der Deutschen Telekom. „Wir setzen auf innovative Partner wie MEDRIA, die die besonderen Anforderungen und Lösungen ihrer Branche kennen. Um die Interessen unserer Kunden bestmöglich zu bedienen, entwickeln und vertreiben wir gemeinsam mit Partnern vielfältige nützliche M2M-Anwendungen.”
Für MEDRIA war die exzellente Netzqualität der Deutschen Telekom Ausschlag gebend. „Die hohe Qualität des Telekom Mobilfunknetzes garantiert uns, dass die wichtigen Infos sicher übertragen werden und hoch verfügbar sind”, sagt Emmanuel Mounier, MEDRIA’s Managing Director. „Ein weiterer Vorteil ist die Unterstützung der Deutschen Telekom beim Marketing – inklusive der Nutzung des M2M Marketplace, wo jetzt auch unsere MEDRIA Produkte erhältlich sind.”
Spezielle Sensoren in einem Halsband messen die Vitaldaten der Kuh, erfassen ihre Aktivität und senden diese Informationen an einen Datensammler, der im Stall oder auf der Weide installiert wird. Der Datensammler sendet bei Auffälligkeiten mittels M2M-SIM-Karte über das hoch verfügbare Telekom Mobilfunknetz eine entsprechende Information als SMS an den Bauern. Zusätzlich werden die gesammelten Daten alle 30 Minuten per Mobilfunk an einen Server übertragen und archiviert. Die gemessenen Daten sind nicht nur als SMS auf dem Handy verfügbar. Der Bauer kann die Vitaldaten seiner Kühe auch auf der Internet-Plattform „Daily Web Services" nachvollziehen.
Dank der M2M-Kommunikationstechnologie muss der Landwirt nicht mehr nächtelang im Stall ausharren. Die M2M-Lösung gibt ihm die Sicherheit, dass er rechtzeitig vor der Geburt eines Kälbchens bei der Kuh sein und eingreifen kann oder die kurze Brunstzeit der empfangsbereiten Kuh früh genug erkannt wird. Das Resultat: eine höhere Reproduktionsrate der Herde und, durch die Vermeidung von Notfällen, gleichzeitig weniger Stress für den Landwirt.
Weitere Informationen zum Thema M2M finden Sie auf der Website der Deutschen Telekom unter http://www.telekom.com/medien/medienmappen/155448
Quelle: Deutsche Telekom AG
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