Deutsche Post AG Briefzustellung in Berlin, 2006UPS AirlinesPostbank Centerfiliale Berlin-Charlottenburg, Goethestr. 2-3, 2006PIN Briefzustellung in Leipzig, 2005DHL Paketzustellung, Post in neuem DHL-Design, 1.4.2003Deutsche Telekom, Gebäudekennung, Digi Park Flughafen Köln/Bonn, 2006Vodafone Gebäude Am Seestern Düsseldorf, 2004
Post und Telekommunikation
Das Stichwort


Inhalt Stichwörter
Kurier-, Express-, Postdienste
Stand Thema
2007 Briefmarken sind mehr als „Postwertzeichen” / Kunst auf kleinstem Raum
2007 Von der Idee zur Marke: Wie entstehen Briefmarken?
2010 Mitglieder des Programm- und des Kunstbeirats für die Ausgabe von Postwertzeichen benannt
2010 Ideenwettbewerb 2012: Wer oder was soll auf die Briefmarke? / Themenvorschläge erwünscht
November 2008 Gutes tun - Mit Briefmarken helfen
Ein Zeichen für gute Taten - ein neues Signet für Briefmarken seit 2008
Januar 2010 Kleiner Einsatz, große Wirkung - Sondermarken mit Zuschlag:
Wohlfahrtsmarken, Jugendmarken, Umweltmarke, Philateliemarke
Telekommunikation
Stand Thema
1984/2009 Erste E-Mail in Deutschland 2. August 1984 / Erste De-Mail 8. Oktober 2009
2009 Glasfaserkabel - Grundlage moderner Datenautobahnen
2009 Lokalisierung: Wo bin ich? - Lokalisierung über das Handynetz
2009 UMTS - die 3. Mobilfunkgeneration / 5 Jahre UMTS
2009 Navigation: Mit dem Handy gut ankommen
2009 Glasfaser-Seekabel sorgen für globale Vernetzung
2009 10 Jahre Wettbewerb auf der „letzten Meile” / 14 Millionen Haushalte sind komplett zu neuen Anbietern gewechselt
2009 Vor 10 Jahren begann die Erfolgsstory DSL: 24 Millionen Breitbandanschlüsse in Deutschland
2009 Breitband: So werden IP-Netze schneller
2009 VDSL - das Breitbandnetz der Zukunft
2009 Die Glasfaser-Techniken: HYTAS
2009 IPTV: Der Zuschauer wird zum Programmdirektor
2009 Datenübertragung - Auf der Überholspur mit hoher Bandbreite
2009 50 Jahre CEPT: Pionier des GSM-Mobilfunkstandards feiert Geburtstag
2009 WAP - 10 Jahre mobiles Internet
2009 Android
2009 Videokompression: Handy TV-fähig durch Videokompression
2009 Verkehrsinformationssysteme: Staufrei durch Stadt und Land
2009 USB Modem: Das Innenleben eines Daten-Sticks
2009 Machine-to-Machine: Wenn Maschinen miteinander kommunizieren
2009 Rundfunktechnik DVB: Digital fernsehen und Radio hören / Die neue digitale Fernsehnorm heißt Digital Video Broadcasting (DVB)
2009 HDTV - Digitales Fernsehen
2009 Rundfunktechnik: HDTV ante portas
2009 HDTV bei ARD, ZDF, ORF, SRG und arte in bester Qualität
2009 Hybrid-TV
2009 Mobilfunk-Basisstationen: Ohne Festnetz funktioniert auch das Handy nicht
2009 Mit dem Handy bezahlen: sicher und bequem
2009 Handys und Basisstationen: Was ist der SAR-Wert?
2009 Hochleistungscomputer in Miniaturform: Wie sieht ein Smartphone von innen aus?
2009 Aus zwei mach eins: Mit Handys überall Musik hören
2009 Erste private deutsche GSM-Lizenz wird 20 Jahre alt
Febr. 2010 Apps im Alltag: Fit und schlank mit dem Handy
2010 Über 10 Millionen E-Mails im Monat


Briefmarken sind weit mehr als reine "Postwertzeichen" / Kunst auf kleinstem Raum

03.08.2007
Briefmarken sind bunte Spiegel unserer Alltagskultur. Sie erzählen von Menschen, die Herausragendes geleistet haben und erinnern an Ereignisse, die wir nicht vergessen dürfen. Insofern ist eine Briefmarke ein Medium, das Zeichen setzt.

Briefmarken sind Ministersache
Was nicht jeder weiß: Herausgeber der Briefmarken ist das Bundesministerium der Finanzen, verkauft werden sie derzeit von der Deutschen Post. Früher übernahm der Postminister diese Aufgabe, seit 1998 ist der Finanzminister zuständig. Rund 100 Grafiker sorgen dafür, dass jede Marke zum einzigartigen Meisterstückchen wird.

Sondermarke „200 Jahre Blindenschule Berlin”
Sondermarke „200 Jahre Blindenschule Berlin”, Ausgabetag: 2. März 2006 / Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Repräsentanten unserer Kultur und Gemeinschaft
Rund 50 Sondermarken erscheinen jährlich. Jeweils in einer Auflage von rund 10 Millionen. Auf ungefähr 3,5x3,5 cm zeigen sie anschaulich, was die Republik heute ausmacht und damals bewegte: ob Handballweltmeisterschaft (2007), Sorge um den Weltfrieden (1984) oder die Freude über das Fernsehen (1957).

Gemeinschaftsmarken, die Deutschland regelmäßig zusammen mit einem anderen Land herausgibt, erinnern darüber hinaus an nationenverbindende Personen und Ereignisse. Solche Briefmarken sind Botschafter der Freundschaft.

Kleine Wohltäter
Jedes Jahr gibt das Bundesfinanzministerium außerdem 15 Sondermarken heraus, für die zusätzlich zum Porto ein Zuschlag erhoben wird. Die kleinen Beträge von 20 bis 55 Cent kommen einem guten Zweck zugute: sozialen Hilfsprojekten, der Jugendhilfe, der Sporthilfe, dem Umweltschutz und der Stiftung für Philatelie- und Postgeschichte. Rund 11 Millionen Euro kommen so Jahr für Jahr zusammen. Eine große Leistung - erreicht mit sympathischen Mitteln.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Von der Idee zur Marke: Wie entstehen Briefmarken?

Juli 2007
Früher entschieden die Landesfürsten allein darüber, was auf einer Briefmarke zu sehen ist. Heute kann jedermann Themen vorschlagen. Jährlich gehen etwa 800 Anregungen beim Finanzministerium ein. Rund 50 haben die Chance, verwirklicht zu werden. Das letzte Wort hat der Bundesfinanzminister. Die Auswahl folgt nach einem klar definierten Kriterienkatalog.

Grafik: Entstehung einer Briefmarke
Die Entstehung einer Briefmarke / © 2008 Bundesministerium der Finanzen

Geburtshelfer der Briefmarke
Die deutschen Briefmarken sollen Deutschland repräsentieren - doch was macht unser Land aus? Bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen den Bundesfinanzminister 2 Gremien, in denen Politiker sitzen, Verwaltungsfachleute, Grafiker, Philatelisten (Briefmarkensammler) und Vertreter der Post:

  • Der Programmbeirat macht sich Gedanken über die Themen der Briefmarken, prüft die Anregungen aus der Bevölkerung für neue Briefmarken und stellt eine Vorschlagsliste für die Neuerscheinungen eines Jahres zusammen.
  • Der Kunstbeirat beurteilt die grafische Qualität der Entwürfe. 1954 wurde der Kunstbeirat zum ersten Mal einberufen, nachdem es harsche Kritik an der Gestaltung der Briefmarken der jungen Bundesrepublik gehagelt hatte.

Der Programmbeirat - 14 Mitglieder (Stand 2009) - setzt sich aus Journalisten, Philatelisten, Verwaltungsfachleuten, Postmitarbeitern und 4 Mitgliedern des Bundestages zusammen. Unter Hunderten von Anregungen aus der Bevölkerung wählt er die wichtigsten Themen aus. Dabei sind Ereignisse von lokaler Bedeutung ebenso ausgeschlossen wie Abbildungen lebender Personen (Ausnahme: die Bundespräsidenten). Es bleiben aber noch viele aktuelle Anlässe aus allen Bereichen des Lebens übrig, die die Neuausgaben zieren könnten. Ein Teil des Programms steht von vornherein fest, zum Beispiel alle Wohlfahrts-, Jugend- und Sportzuschlagsserien.

Nach der Entscheidung des Programmbeirats über das Ausgabeprogramm eines Jahres ist der Kunstbeirat am Zug, seine Auswahl aus den Entwürfen zu treffen. Ihm gehören 14 Experten an, u.a. namhafte Graphiker, 2 vom Deutschen Bundestag benannte Personen, Philatelisten und Verwaltungsfachleute (Stand 2009).

Wenn das Thema feststeht, werden verschiedene Grafiker eingeladen, einen Entwurf abzugeben. Rund 100 Grafiker kümmern sich derzeit um die Gestaltung der deutschen Briefmarken. Für jede neue Marke bittet das Finanzministerium 6 bis 8 von ihnen, einen Entwurf abzugeben. Auf einer Fläche von nur wenigen Quadratzentimetern wird jeder Entwurf liebevoll ausgestaltet. Das macht die einzelne Marke zum kleinen Kunstwerk.

Sanne Jünger ist eine von rund 100 Designerinnen in Deutschland, die Briefmarken gestalten. Keine einfache Aufgabe. Auf kleinstem Raum ein Thema gekonnt umzusetzen, ist eine Kunst für sich. Sanne Jünger, Grafikerin: „Bei der Gestaltung einer Briefmarke gibt es für mich 2 Schwerpunkte: Der eine Schwerpunkt ist, dass ich das Thema plakativ, populär darstelle, und das zweite ist, dass ich einen Hingucker schaffe.”

Welche Entwürfe wirklich ein Hingucker sind, darüber urteilt der Kunstbeirat. 3-mal im Jahr treffen sich 12 Experten. Sie diskutieren die künstlerische Umsetzung und wägen ab, ob ein Motiv grafisch gut gestaltet ist und Käufer anspricht. Das letzte Wort bei allen Entscheidungen hat der Bundesfinanzminister. Er muss jedem Thema und jedem Motiv zustimmen. Besonders am Herzen liegen dem Minister Marken, die auf soziale Aspekte eingehen.

Etwa 3 Milliarden Briefmarken werden jährlich in hoch spezialisierten Wertdruckereien gedruckt und in den Verkaufsstellen der Post in ganz Deutschland verkauft. Wohlfahrtsmarken sind ein unkomplizierter Weg, um mit kleinen Summen Großes zu bewirken. Etwa 20 Millionen Euro kommen durch sie jedes Jahr wohltätigen Projekten zugute. Ob mit Zuschlag oder ohne, jede einzelne Briefmarke ist eine kleine Kostbarkeit, die für Deutschland Zeichen setzt.

Der Video-Clip „Von der Idee zur Marke” - Stand 2009 - macht anschaulich, wie Briefmarken entstehen.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Mitglieder des Programm- und des Kunstbeirats für die Ausgabe von Postwertzeichen benannt

04.03.2010
Bei der Frage, für welche Themen offizielle Sonderpostwertzeichen herausgegeben werden sollen, lässt sich der für die Ausgabe von Postwertzeichen zuständige Bundesfinanzminister alljährlich von einem Programmbeirat beraten und eine Vorschlagsliste vorlegen. Bei der Auswahl der Künstler-Entwürfe für die Sonderpostwertzeichen berät ein Kunstbeirat.

Der Programmbeirat besteht aus 14 Mitgliedern, 2 stellt das Bundesfinanzministerium selbst, 2 kommen aus dem Kreis der Brief-Lizenznehmer, 4 sind Abgeordnete des Deutschen Bundestags, 1 wird vom Bund Deutscher Philatelisten benannt, 1 vom Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels. Außerdem sind vertreten 1 Experte Geschichte/Medien, 1 Beauftragter für Kultur und Medien der Bundesregierung, 1 Vertreter des Deutschen Presserats und 1 Mitglied der Kultusministerkonferenz.

Der Kunstbeirat besteht aus 14 Mitgliedern: 2 Angehörige des Bundesfinanzministeriums, 2 Vertreter der Lizenznehmer, 2 Bundestagsabgeordnete, 1 Vertreter des Bundes Deutscher Philatelisten, 1 Vertreter des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels und 5 Grafik-Experten und 1 Experte für Drucktechnik. Der Bundesfinanzminister beruft die Mitglieder der beiden Beiräte für die Dauer einer Legislaturperiode. Anfang März 2010 gab das Bundesfinanzministerium die Mitglieder der beiden Gremien für die 17. Legislaturperiode bekannt.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Ideenwettbewerb 2012: Wer oder was soll auf die Briefmarke? /Themenvorschläge erwünscht

Januar 2010
Briefmarkenentwürfe
Markenentwürfe / Quelle: Bundesministerium der Finanzen
Briefmarken sind kleine Botschafter unseres Landes, unserer Kultur und Geschichte. Damit dies auch so bleibt, hat das Bundesfinanzministerium Kriterien für die Auswahl der Themen definiert.

Die Marken sollen z. B. nicht nur klaren Bezug zu Deutschland haben, sondern auch ausgewogen auf die Bereiche „Staat und Gesellschaft”, „Kunst und Kultur”, „Wissenschaft und Technik”, „Natur und Umwelt” sowie „Internationales” eingehen. Innerhalb dieser Vorgaben sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bestimmen Sie mit, wovon die neuen Marken erzählen sollen!

Ulrike Bohm, Leiterin des Referats Postwertzeichen im Bundesfinanzministerium: „Wir haben dazu extra einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, der die Bürger ermuntern soll, sich noch aktiver am Entstehungsprozess und Auswahlverfahren zu beteiligen. Wir bekommen dazu über 1.000 Vorschläge im Jahr, die wir allesamt recht sorgfältig prüfen.”

Welche Ideen eine Marke wert sind, darüber diskutiert einmal im Jahr der Programmbeirat. Die Experten aus Politik und Gesellschaft wählen Themen aus, die vor allem eines sein müssen: besonders.

Briefmarken sollen Deutschland und seine kulturelle Vielfalt widerspiegeln. Dazu gehören auch bedeutende Persönlichkeiten. Zu Lebzeiten schaffen es allerdings nur die wenigsten auf eine Marke. Carl-Heinz Schulz, Ehrenpräsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels: „Wir haben 2007 eine Ausnahme gemacht, dass wir den Papst zu seinem 80. Geburtstag aufgrund seiner deutschen Herkunft gewürdigt haben. Das soll auch eine Ausnahme bleiben. Und nun haben wir zum ersten Mal noch eine Ausnahme besonderer Art gemacht, indem wir einen landesweit bekannten Eisbären auf die Marke gebracht haben.”

Schritt 1: Überlegen Sie

  • Welche Persönlichkeit hat Sie beeindruckt?
  • Welches Ereignis hat Sie bewegt?
  • Welche Idee hat Sie begeistert?
  • Welche Organisation, Bewegung oder Einrichtung hat Sie fasziniert?

Schritt 2: Schreiben Sie uns
Sagen Sie an das Bundesministerium der Finanzen unter dem Stichwort „Zeichen setzen”, was auf Ihrer Marke zu sehen sein soll und warum. Die besten Chancen haben Sie, wenn Sie 3 Dinge beachten:

  • Schlagen Sie keine lebenden Personen vor - diese dürfen in aller Regel nicht auf deutschen Briefmarken abgebildet werden.
  • Wählen Sie ein Thema, das einen Bezug zu Deutschland hat und von überregionaler Bedeutung ist. Jubiläen sollten „rund” sein.
  • Verzichten Sie auf parteipolitische oder kommerzielle Themen.

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme am Wettbewerb ist offen für alle, jede Idee ist willkommen. Sämtliche eingehenden Vorschläge werden vom Bundesfinanzministerium geprüft. Die überzeugendsten Vorschläge werden im Jahresprogramm 2012 umgesetzt. Die Gewinner erhalten jeweils ein Album mit der vollständigen Postwertzeichensammlung eines Jahres. Bei mehreren thematisch identischen Vorschlägen entscheidet das Los.

Unter allen Gewinnern werden zusätzlich 3 Sonderpreise verlost: jeweils eine Einladung zu einer offiziellen Präsentation, bei der eine Briefmarke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Teilnahmeschluss ist der 15. September 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Anmeldeformular:
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_44068/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Zeichen__Setzen/node__Formular.html?__nnn=true

Gutes tun - Mit Briefmarken helfen
Ein Zeichen für gute Taten - ein neues Signet für Briefmarken seit 2008

05.11.2008

Zeichen setzen für gute Taten
Die Sondermarken, die seit Jahrzehnten gemeinnützige Projekte und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land fördern, erhalten seit der Herausgabe der Weihnachtsmarken 2008 ein „Pluszeichen”.

Mit diesem Signet will das Bundesministerium der Finanzen als Herausgeber der deutschen Sondermarken erstens ein Zeichen setzen für das Ehrenamt in unserem Land und zweitens auf den guten Zweck der Cent-Spende beim Briefmarkenkauf hinweisen. Damit wird noch deutlicher, dass der Erwerb dieser Sondermarken mit einem „Plus” von wenigen Cent eine ganz persönliche gute Tat mit großer Wirkung ist. Wie bisher unterstützen die Cent-Erlöse in der Summe zahlreiche gemeinnützige Projekte. Dabei geht es um eine Größenordnung von rund 11 Millionen Euro pro Jahr.

Die Marke mit dem „Plus”
Das Signet wurde von Prof. Schmitz aus Wuppertal entworfen. Wesentliches Merkmal ist die Kombination von Bild- und Wortelementen. Die Zusammensetzung aus Punkten leitet sich aus der Perforation der Markenbögen ab.

Das „Plus” vor dem Cent-Wert steht für den besonderen Mehrwert dieser besonderen Marken.


Das komplette Zeichen wird auf dem Zehnerbogenrand aller Plusmarken abgebildet. Hier wird die Botschaft, wofür das Plus steht (Gutes tun) und womit es erreicht werden kann (Mit Briefmarken helfen), vermittelt. Die Kommunikation dieser Botschaft wird durch den Slogancharakter des Textes verstärkt.

Jeder Cent ist gut angelegt
Das Zeichen bürgt dafür, dass jeder Cent gut angelegt ist und direkt bei den Menschen ankommt, die auf die Solidarität unserer Gesellschaft angewiesen sind. Die Bundesarbeitgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. konnte viele Projekte mit Spendengeldern aus dem Verkauf von Plusmarken fördern. Darum gilt für jeden, der Plusmarken kauft: Jeder persönliche Einsatz ist ein Gewinn, ein echtes Plus für uns alle. Durch den Kauf der Briefmarken mit dem Plus setzen Sie ein ganz persönliches Zeichen für Hilfe, die ankommt.

Quelle: Text, Fotos und Grafiken: Bundesministerium der Finanzen

Kleiner Einsatz, große Wirkung - Sondermarken mit Zuschlag:
Wohlfahrtsmarken, Jugendmarken, Umweltmarke, Philateliemarke

Januar 2010
Wohlfahrtsmarken helfen Menschen in Not
Kind im Krankenhaus auf der Bult in Hannover, mit Siegfried
Quelle: MediaCompany / Bundesfinanzministerium
Die Kinder im Krankenhaus auf der Bult in Hannover freuen sich, wenn Siegfried kommt, der freundliche Mann mit dem grauen Bart. Wenn der da ist, spielt er mit ihnen – Quartett, Spielzeugautos, Memory. Siegfried ist einer von 70 Ehrenamtlichen, die regelmäßig in die Klinik kommen und Freude verbreiten - Lebensfreude, die wichtig ist für die Genesung. Die Spielsachen und Bastelmaterialien finanziert das Krankenhaus über den Verkauf von Wohlfahrtsmarken. Dadurch kommen jedes Jahr rund 700 Euro zusammen - ein kleiner Beitrag mit heilender Wirkung.

Wohlfahrtsmarken
Wohlfahrtsmarken gibt es in Deutschland bereits seit 1949. Jedes Jahr wird eine Serie von 4 Marken mit je einem zusätzlichen Cent-Anteil herausgegeben. Die Porto- und „Pluswerte” betragen 45 + 20 Cent, 55 + 25 Cent und 145 + 55 Cent. Seit 1969 erscheinen darüber hinaus noch jährlich 2 Weihnachtsmarken mit Werten von 45 + 20 Cent und 55 + 25 Cent.

Die Erlöse aus den Plusanteilen der Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken fließen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. zu. Unter ihrem Dach sind die 6 Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen (Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland). Seit 1949 wurden fast 4 Milliarden Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken mit einem Pluserlös von rund 600 Millionen Euro verkauft.

Am 7. Januar 2010 präsentierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Wohlfahrtsmarken 2010, die ersten deutschen Briefmarken mit Duft von Apfel, Erdbeere, Zitrone und Heidelbeere, der Öffentlichkeit und übergab Bundespräsident Horst Köhler, dem Schirmherrn des Sozialwerks Wohlfahrtsmarken, die ersten Drucke. Einen Video-Clip von der Präsentation sehen Sie hier

Jugendmarken
Seit 1962 werden sogenannte Jugendmarken herausgegeben. Mit den „Plus”-Erlösen werden „Maßnahmen zum Wohle junger Menschen” gefördert. Das kann ein Jugendtheater sein, die Sanierung eines Jugendheims oder ein historisch-politisches Jugendbildungsprojekt. Was im Einzelnen gefördert werden soll, darüber entscheidet die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

Sportmarken
In der Plusmarkenserie „Für den Sport” erscheinen jährlich 4 Briefmarken. Die Pluserlöse fließen in die Förderung des Spitzen- und Leistungssports. Verwaltet wird das Geld von der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Sporthilfe vergibt Stipendien, bezahlt Nachhilfestunden, springt bei trainingsbedingten Verdienstausfällen ein oder hilft beim Kauf von Sportgeräten. Derzeit betreut die Stiftung 3.800 Spitzen- und Nachwuchsathleten sowie 600 junge Talente. Sportmarken gibt es seit 1968.

Umweltmarke
Ein besonderes „Marken”-Zeichen ist die seit 1992 alle 2 Jahre erscheinende Sondermarke mit einem zusätzlichen Cent-Anteil zugunsten des Umweltschutzes. Empfänger dieser Erlöse ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das damit nationale und internationale Umweltschutzprojekte fördert.

Philateliemarke
In dem Jahr, in dem keine Umweltmarke erscheint, gibt es eine Plusmarke zugunsten der Stiftung für Philatelie- und Postgeschichte. Der Zusatzerlös hilft, die Briefmarke als historisches Kulturgut unseres Landes zu fördern. Diese Plusmarke gibt es seit 1993.

Empfänger der Zusatzerlöse Erlöse gesamt (Millionen Euro) seit 1949
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V rd. 600
Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. rd. 200
Stiftung Deutsche Sporthilfe rd. 130
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit rd. 6
Stiftung zur Förderung der Philatelie und Post-geschichte rd. 10

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Stichwörter: Telekommunikation



Glasfaserkabel - Grundlage moderner Datenautobahnen

Stand: Januar 2009
Sie sind haardünn und megaschnell: Hochgeschwindigkeits-Glasfasern bilden die Basis der modernen Datenautobahnen des 21. Jahrhunderts. Anlass genug, sich die „Wunderleitungen” genauer anzuschauen. / Foto: Vodafone
Glasfaserkabel - auch als Lichtwellenleiter bezeichnet - bestehen aus Quarzglas und übertragen enorme Datenmengen mit Hilfe von Licht. Ihr Zentrum besteht aus einem optisch transparenten Material. Der Kern ist von einem ebenfalls lichtbrechenden Material ummantelt. Es sorgt dafür, dass das Licht im Kabel bleibt. Eine einzige Faser hat einen Durchmesser von wenigen Mikrometern und ist kaum dicker als ein Menschenhaar. Sie ermöglicht die kaum vorstellbare Übertragungskapazität von bis zu 200 Terabit pro Sekunde - 200.000.000.000.000 Bit. Das entspricht der Datenmenge von rund 34.000 CDs. In Überlandnetzen sind mehre 100 Einzelfasern gebündelt, nicht selten bis zu 1.000.

Glasfasernetze sind konventionellen Kupferkabeln oder Satellitenverbindungen haushoch überlegen.
Vorteile:

  • deutlich höhere Transportkapazitäten
  • Überbrückung sehr großer Distanzen dank einer geringen Dämpfung: mehr als 100 Kilometer sind möglich; für eine Verstärkung sorgen bei Bedarf sogenannte Repeater
  • keine „Störung” benachbarter Fasern durch die Datenübertragung
  • hohe Abhörsicherheit.
Doch braucht man solche gigantischen Bandbreiten wirklich? Ja. Denn immer größere Datenmengen rauschen durch die Netze. So erreichte der Internetverkehr am deutschen Knotenpunkt DE-CIX in Frankfurt am Main Ende 2008 mit 600 Gigabit pro Sekunde einen neuen Spitzenwert. Gegenüber Ende 2007 verdoppelte sich der Datenverkehr. Auch 2009 erwartet der DE-CIX eine explosionsartige Zunahme des Datenverkehrs. Online-Plattformen wie YouTube und Co. mit ihren Video- und Foto-Downloads erweisen sich als wahre Breitbandfresser. Ohne Zweifel: Der rasant wachsende Bedarf an hohen Übertragungskapazitäten lässt sich technisch und wirtschaftlich nur via Glasfaser realisieren.

Fakten
In Deutschland gibt es nach Angaben der Bonner Bundesnetzagentur Glasfasernetze mit einer Länge von mehr als 300.000 Kilometern. Vodafone Deutschland und Arcor betreiben die zweitgrößte Infrastruktur in der Republik. Beide Unternehmen haben ein Lichtwellenleiternetz mit einer Länge von rund 50.000 Kilometern aufgebaut.

Quelle: Vodafone Deutschland

Lokalisierung: Wo bin ich? - Lokalisierung über das Handynetz

Stand: 22.01.2009
Die Mobilfunknetze ermöglichen die Lokalisierung von Handys. Das ist gut, wenn man irgendwo mit dem Auto auf der Landstraße liegen geblieben ist oder besorgte Eltern wissen wollen, wo sich ihr Kind gerade aufhält. Weniger gut ist es, wenn man damit heimlich überwacht wird. Daher ist es wichtig, die technische Funktionsweise und die rechtliche Grundlage für die Lokalisierung von Mobiltelefonen zu kennen.

Wenn man irgendwo auf der Landstraße mit dem Auto liegen geblieben ist, kann man mit dem Handy nicht nur Hilfe rufen, sondern auch seinen Standort durch Lokalisierung des Handys ermitteln lassen. / Foto: Vodafone

Ein eingeschaltetes Handy ist immer in Kontakt mit seinem Mobilfunknetz, beispielsweise dem Vodafone-Netz. So kann es jederzeit Anrufe und Kurznachrichten entgegennehmen. Dazu stellen das Handy und einer der nahe liegenden Funkmasten eine Verbindung her. Auf Basis dieser Information wird die Handylokalisierung durchgeführt. Wenn es sich um einen Ballungsraum handelt, sind viele dieser Funkmasten in der Nähe und das Handy kann recht genau lokalisiert werden, falls aber nur wenige Funkmasten in der Umgebung vorhanden sind, ist die Lokalisierung entsprechend ungenauer.

Lokalisierungsangebote eignen sich für viele Zwecke. Beispielsweise gibt es Suchfunktionen für Freunde oder Kinder, Hinweise auf Geschäfte oder Restaurants in der Nähe oder für Unternehmen die Überwachung eines Fuhrparks.

Kritisch ist das sogenannte Tracking immer dann, wenn Menschen heimlich und ohne ihre Zustimmung lokalisiert werden. Das ist technisch möglich, aber illegal. Denn die datenschutzrechtlich zwingende Voraussetzung für die Übermittlung und Nutzung von Standortdaten ist die Einwilligung der Betroffenen, heißt es beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz in Bonn.

Diese Voraussetzung erfüllt Vodafone bereits seit Einführung der kommerziellen passiven Lokalisierung durch den Einsatz eines speziellen sogenannten Privacy Management, welches generell die Basis für die Anmeldung der Kunden zu passiven Lokalisierungsdiensten ist. Findet eine passive Lokalisierung eines Endgerätes statt, so erhält die Person, die im Besitz des Handys ist, nach dem Zufallsprinzip, mindestens aber bei jeder 10. Lokalisierung eine SMS, in der über die Lokalisierung und die Option, diese abzustellen, informiert wird. Durch diese ergänzende Maßnahme sorgt Vodafone dafür, dass eine missbräuchliche Nutzung passiver Lokalisierungsdienste nicht möglich ist.

Nur im Notfall oder auf richterlichen Beschluss darf jedes Handy sofort über die Polizei lokalisiert werden.

Quelle: Vofafone Deutschland

UMTS - die 3. Mobilfunkgeneration / 5 Jahre UMTS

Stand: 11.02.2009
Es begann mit einer Aufsehen erregenden Versteigerung von Funkfrequenzen für rund 50 Milliarden Euro durch die Bundesregierung im Jahr 2000 bei der damaligen Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post in Bonn. Damit wurde der Weg für eine mobile Datenübertragung auf der Überholspur frei gemacht, denn nur 4 Jahre später, am 12. Februar 2004, ging Vodafone als erster Netzbetreiber mit der Vermarktung von UMTS an den Start und läutete damit ein neues Mobilfunk-Zeitalter ein. Nach 5 Jahren und anfänglicher Skepsis nutzen heute 8 Millionen Vodafone-Kunden UMTS.

Am 12. Februar 2004 startete Vodafone als erster Netzbetreiber die Vermarktung von UMTS. Jürgen von Kuczkowski, der damalige CEO von Vodafone Deutschland, gab dafür das Startsignal / Foto: Vodafone

Das erste UMTS-fähige Produkt war eine Mobile Connect Card, eine PC-Karte für das Notebook, mit der man mobil ins Internet gehen konnte. Vor der Inbetriebnahme des Netzes führte Vodafone einen Test mit mehreren Tausend Firmenkunden durch. Dieser zeigte, dass das UMTS-Netz und die PC-Karte einwandfrei funktionierten und damit bereit für die Vermarktung waren. Das Vodafone UMTS-Netz war zu diesem Zeitpunkt in mehr als 200 Städten in hoher Qualität verfügbar. Von da an konnten Vodafone-Kunden mobil mit dem Notebook mit bis zu 384 Kilobit/s, also der 6-fachen ISDN-Geschwindigkeit, arbeiten. Die ersten UMTS-Handys folgten im Mai 2004.

Der schnelle mobile Zugriff auf das Firmennetzwerk ist dank UMTS ebenso problemlos möglich wie beispielsweise die Ansicht von multimedialen Webseiten oder das Streaming von Videos. Grenzenloser Internetzugang, Multimedia auf dem Handy und mobiles Arbeiten ist mit dem Mobilfunkstandard der 3. Generation für jeden Wirklichkeit geworden.

Vodafone hat aktuell etwa 20.000 GSM-Basistationen und deckt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung ab. Mit mehr als 13.000 UMTS-Basisstationen werden mehr als 80 Prozent der Bevölkerung mit mobilem Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und im Uplink mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s abgedeckt. An mehr als 350 HotSpots in Deutschland werden schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und im nächsten Schritt Geschwindigkeiten von bis 14,4 Mbit/s erzielt. In ländlichen Regionen schließt UMTS als mobiles DSL die sogenannten weißen Flecken ohne DSL-Versorgung. Durch UMTS ist der Datenumsatz von Vodafone ohne SMS- und MMS-Versand kontinuierlich auf 1 Milliarde Euro pro Jahr angewachsen.

Die Nachfolgegeneration von UMTS heißt LTE und steht für Long Term Evolution. Diese neue Technologie wird in Zukunft die mobilen Datenraten noch einmal deutlich erhöhen und die verfügbaren Funkfrequenzen noch flexibler und ökonomischer nutzen.

Quelle: Vodafone

Navigation: Mit dem Handy gut ankommen

Stand: März 2009
Viele moderne Handys verfügen über ein eingebautes Navigationssystem und können damit ihren Besitzer im Auto oder auch zu Fuß bequem ans Ziel bringen.
Wer nur selten unbekannte Ziele aufsucht, muss kein teures Navigationssystem kaufen. Viele moderne Handys verfügen über ein eingebautes Navigationssystem und können damit ihren Besitzer im Auto oder auch zu Fuß bequem ans Ziel bringen.

Ein GPS-Handy ist auch immer dann von Vorteil, wenn man verschiedene Fahrzeuge wie zum Beispiel Leihwagen nutzt. Die Navi-Handys unterscheiden sich in ihren grundlegenden Funktionen kaum von reinen Navigationssystemen. Mit Online-Verkehrsinformationen ermöglichen Navigations-Handys eine automatische Umfahrung von Verkehrsstaus.

Das Kartenmaterial wird durch einen Server permanent auf dem aktuellen Stand gehalten. GPS-Handys verfügen über eine dynamische, bewegte Kartenanzeige inklusive Zoom- und Drehfunktion und geben ihre Routeninformationen auch als Grafik, Text und Sprache aus.

Eine Auswahl der Start- und Zieladressen kann auch aus dem Handy-Adressbuch erfolgen. Ein lokales Adressbuch speichert oft angefahrene Adressen. Der Fahrzeug- oder Fußgängermodus ist frei wählbar.

Die intuitive, fehlertolerante Suche nach Orten, Straßen und Postleitzahlen ermöglicht auch den Abruf von detaillierten Informationen zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Der Nachtmodus erleichtert die Nutzung des Navi-Handys bei schlechten Lichtverhältnissen.

Quelle: Vodafone

Glasfaser-Seekabel sorgen für globale Vernetzung

Stand 19.03.2009
Die Verbindung steht sofort: Festnetzgespräche von München zum Mobiltelefon in New York sind heute eine Selbstverständlichkeit. Doch bis das Handy klingelt, saust das Telefonsignal 3-mal durch Glasfaserkabel im Atlantik. Alles in Millisekunden. Kein Zweifel: Telekommunikation verbindet Menschen - weltweit.

Riesige Kabeltrommel an Bord:Per Schiff verlegt das Unternehmen Seacom Glasfaserleitungen auf dem Grund der Weltmeere

Beim Anruf von München nach New York rast das Signal durch Festnetze auf dem europäischen Kontinent bis zum Atlantik. Via Glasfaser-Seekabel geht es weiter zur Ostküste der USA. Dort nimmt es ein Mobilfunknetz auf. Hat dieses das Handy lokalisiert und Empfangsbereitschaft ermittelt, wird die Information über den Atlantik nach München zurückgeschickt. In Deutschland startet dann der Aufbau des Telefonates - wieder via Transatlantikkabel übermittelt.

Zu den Pionieren der Telekommunikation gehört der amerikanische Geschäftsmann Cyrus W. Field. Ihm und seiner Crew gelang es im Sommer 1858, das 1. transatlantische Tiefseekabel zwischen Neufundland und Irland zu verlegen.

Am 16. August 1858 wurde das Kabel in Betrieb genommen - mit einem 103 Worte langen Glückwunschtelegramm, das die britische Königin Victoria dem amerikanischen Präsidenten James Buchanan telegrafierte. Die Botschaft kam im Schneckentempo an. Denn pro Stunde konnten nur etwa 10 Wörter übertragen werden. Telefonate über Tiefseekabel waren damals noch nicht möglich.

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es bereits mehr als 10 transatlantische Meeresverbindungen. Seekabel, die auch Telefonate übertrugen, kamen ab 1950 zum Einsatz. Die Kommunikation erfolgte bis zu Beginn der 1990er Jahre hauptsächlich über Kupferleitungen. Als Übertragungsmedium spielen diese inzwischen so gut wie keine Rolle mehr.

Das 1. Transatlantiktelefonkabel in Glasfasertechnik nahm im Dezember 1988 seinen Betrieb auf. Es konnte 30.000 Telefonate gleichzeitig übertragen. Seitdem sind die Kapazitäten geradezu explodiert. Die heute auf dem Grund der Weltmeere liegenden Glasfaserkabel transportieren mehr als 1.000 Gigabyte pro Sekunde. Das entspricht 62 Millionen Telefonate.

Ohne leistungsfähige Infrastrukturen in den Ozeanen wäre die heutige globale Sprach- und Datenkommunikation unmöglich. So wird lediglich 20 Prozent des weltweiten Kommunikationsaufkommens via Satelliten vermittelt. Den rasant wachsenden internationalen Verkehr können nur Glasfaserkabel bewältigen. Und die globale Vernetzung schreitet weiter voran. So verlegt das Unternehmen Seacom aktuell Glasfaser-Seekabel von Südafrika nach Indien und Großbritannien. Länge: Insgesamt 15.000 Kilometer.

Das Kabel bringt erstmals dem Osten Afrikas einen Anschluss ans Breitbandzeitalter. Weitere Projekte laufen im Süden und Westen - damit möglichst viele afrikanische Länder pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf dem eigenen Kontinent den Datenturbo zünden können.

Quelle: Vodafone

10 Jahre Wettbewerb auf der „letzten Meile” / 14 Millionen Haushalte sind komplett zu neuen Anbietern gewechselt

Stand 19.02.2009
10 Jahre Wettbewerb um den Telefonkunden: Mehr als 14 Millionen Haushalte haben der Telekom schon vollständig den Rücken gekehrt und telefonieren über neue Anbieter. Der Kampf um die Kunden - er entscheidet sich auf der „letzten Meile”. Im Februar 1999 legte der Regulierer erstmals die Preise fest, die Wettbewerber für die Mitnutzung dieses Netzabschnitts an die Telekom zahlen.

„Letzte Meile” ist das Stück eines Telefonnetzes, das von der Vermittlungsstelle im Stadtviertel bis in die Wohnung eines Kunden verläuft. Diese Distanz überbrücken Kupferkabel. Fachleute sprechen auch von Teilnehmeranschlussleitungen (TAL).

Wenn ein Kunde mit seinem Telefon- und Internetanschluss komplett zu einem neuen Anbieter wechselt, mietet der Wettbewerber die Kupferleitung bei der Telekom. Über diese Leitung werden Telefonate und der Internetverkehr bis zur nächsten Vermittlungsstelle, dem Hauptverteiler, transportiert. Die Technik der Telekom-Konkurrenten übernimmt dort die Gespräche sowie die Datenpakete und leitet diese in die Weitverkehrsnetze weiter.

Bundesweit gibt es rund 8.000 Hauptverteiler. Wie in einer Wohngemeinschaft ist dort die Vermittlungstechnik mehrerer Anbieter untergebracht. Allein Vodafone Deutschland und Arcor haben fast 3.000 Hauptverteiler erschlossen. So können sie 66 Prozent aller Haushalte und Gewerbebetriebe Komplettangebote machen.

Im Februar 1999 verordnete der Regulierer einen TAL-Monatspreis von 25,40 Mark. Bis März 2009 zahlten Wettbewerber pro Anschlussleitung 10,50 Euro im Monat an die Telekom. Ab 1. April 2009 hat die Bundesnetzagentur das TAL-Entgelt auf 10,20 Euro gesenkt.

Quelle: Vodafone

Vor 10 Jahren begann die Erfolgsstory DSL: 24 Millionen Breitbandanschlüsse in Deutschland

Stand 27.03.2009
Die Deutschen zünden den Datenturbo. Rund 24 Millionen Haushalte und Unternehmen surften Ende 2008 über schnelle Breitbandanschlüsse im Internet. Mit einem Anteil von über 90 Prozent dominiert die DSL-Technik den Markt. Ihre Erfolgsstory begann vor 10 Jahren.

Ab April 1999 verkaufte die Telekom erstmals DSL-Anschlüsse in Deutschland - zunächst für Unternehmen. Im Juli 1999 folgten Angebote für Privatkunden, die damals für ein Paket aus Telefon- und DSL-Zugang sowie Surftarif rund 200 Mark im Monat zahlten.

Der Breitband-Wettbewerb nahm im Jahr 2000 mit dem Einstieg von Konkurrenten wie Arcor an Fahrt auf. So führte die Eschborner Gesellschaft als erstes Unternehmen im Juni 2000 eine DSL-Flatrate ein. Das Fundament für deren Siegeszug war gelegt. Zunächst entwickelte sich die Nachfrage bei DSL, der Digital Subscriber Line oder - übersetzt - dem digitalen Kundenanschluss, verhalten. Interessenten kämpften gegen einen Tarifdschungel. Viele Unternehmen warben mit Gratis-Angeboten - versteckten die Kosten aber im Kleingedruckten ihrer Anzeigen. Die fehlende Transparenz schreckte viele Verbraucher ab.

Ab Herbst 2004 war Schluss mit den Sternchentexten. Unter dem Motto „Operation Preis” startete Arcor Komplettpakete aus Sprach- und DSL-Anschluss sowie Flatrates fürs Telefonieren und schnelle Surfen - alles zum festen Monatspreis. Mit diesen Paketen forcierte Arcor die Entwicklung: Ab 2005 boomte Breitband - mit jährlichen Steigerungen von mehreren Millionen DSL-Kunden.

Komplettangebote gibt es heute zu einem Monatspreis von weniger als 30 Euro. Jeder 2. Haushalt ist bereits mit Hochgeschwindigkeit im weltweiten Datennetz unterwegs. Und das Tempo nimmt kontinuierlich zu: Nach Berechnungen des Marktforschungsinstitutes Dialog Consult surften Ende 2008 über 80 Prozent der Bevölkerung mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 2 und mehr Megabit pro Sekunde. Ohne Breitbandnetze wäre die Geschichte des Web 2.0 mit interaktiven Anwendungen, mit YouTube und Co. sowie den sozialen Netzwerken à la Wer-kennt-wen unmöglich gewesen. Und in einer globalisierten Wirtschaft ist schnelle Datenkommunikation einer der zentralen Standortfaktoren, von dem die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes immer stärker abhängt.

Das hat auch die Bundesregierung erkannt. Bis zum Jahr 2014 sollen nach ihrem Willen 75 Prozent aller Deutschen ein Surf-Tempo von mindestens 50 Megabit pro Sekunde nutzen können. Die DSL-Geschichte geht in die nächste Runde.

Quelle: Vodafone

Breitband: So werden IP-Netze schneller

Stand März 2009
Nahezu jeder gebraucht das Wort Breitband - aber meinen auch tatsächlich alle das Gleiche? Sprach man in den 1990ern gerne von der „Datenautobahn” Internet, so dreht sich nun quasi alles um deren mehrspurigen Ausbau. Doch tatsächlich bedeutet Breitband nicht, dass die.Kabelstränge des World Wide Web schlicht an Umfang zunehmen und daher breiter werden. Band steht also nicht für das Kabel, sondern vielmehr für „Frequenzband”. Über diese Frequenzen werden die Daten übermittelt.

Die Zukunft heißt Glasfaser - Daten werden mit Hilfe von Licht übermittelt
Foto: Deutsche Telekom AG

Das Synonym für Highspeed
Bandbreite bezeichnet den Abstand zwischen 2 dieser Frequenzen - je weiter diese auseinander liegen, desto mehr Daten können übertragen werden und desto schneller verläuft die Übertragung selbst. Das Wort Breitband ist im Sprachgebrauch mittlerweile zu einem Synonym für die höhere Geschwindigkeit der gesendeten und empfangenen Daten geworden.

Von ISDN zu DSL
Eng verbunden mit dieser Beschleunigung sind die 3 wichtigen Buchstaben D, S und L. Sie stehen für Digital Subscriber Line, was soviel wie digitale Teilnehmer-Anschlussleitung bedeutet. Durch diese werden die Daten mit einem Vielfachen der Geschwindigkeit transportiert, zu der die Schmalbandtechnologie ISDN in der Lage wäre.

Highspeed und Tempolimit
Sagt man DSL, so war bislang die Technik ADSL gemeint. A wie asymmetrisch weist darauf hin, dass die Daten schneller empfangen, als versendet werden können. Über die Distanz vom Anbieter von Inhalten im Netz, hin zum Kunden, sausen die Daten dann wie auf einer Datenautobahn mit Höchstgeschwindigkeit. Auf dem Weg vom Kunden zurück herrscht dort allerdings ein striktes Tempolimit.

Maßgeschneiderte Technik
Das aktuelle Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Telekom AG basiert auf der VDSL-Technik. Wobei V für Very high bitrate steht, da ist der Name Programm. Theoretisch könnten die transportierten Daten mit dieser Technik in beide Richtungen mit gleicher Geschwindigkeit fließen und das rasend schnell. Das Netz der Telekom ist auf den Bedarf des Kunden abgestimmt und hält ein Verhältnis von etwa 10:1 ein. Also erreichen ihn Daten 10-mal schneller, als er sie versendet. Das macht Sinn, da er in erster Linie Konsument ist, der im Internet surft oder das Fernsehprogramm nutzt und nicht Anbieter.

Allein mit Kupfer geht es nicht
Aber auch im Erdreich vollzieht sich ein Wechsel. ADSL-Technik hat eine herkömmliche Telefonleitung genutzt, die sogenannte Kupfer-Doppelader. Werden jedoch gleichschnelle Signale über einen Strang aus solchen Leitungen gesendet, so sinken dadurch Reichweite und Geschwindigkeit der Datenübertragung.

Glasfaser und Kupfer gemeinsam
Die Lösung dieses Problems heißt Glasfaser. Das moderne Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom für VDSL ist ein Hybridnetz aus Glasfaser und Kupfer. Kupferleitungen überbrücken jetzt nur noch die sogenannte Letzte Meile bis zum Kunden, das Herz des Netzwerks ist aus Glasfaser - dem Stoff aus dem die Geschwindigkeitsträume sind.

Quelle: Deutsche Telekom

VDSL - das Breitbandnetz der Zukunft

Stand März 2009
Von Hamburg bis München, von Düsseldorf bis Berlin - die Deutsche Telekom macht Deutschland mit ihrem neuen Netz zur Hochgeschwindigkeits-Nation. Bis Mitte des Jahres 2006 verfügten 10 deutsche Städte über die modernste Kommunikationsinfrastruktur in Europa. Rund 3 Millionen Haushalte werden damit erreicht.

Voll mit modernster Technik - die Multifunktionsgehäuse der Deutschen Telekom
Foto: Deutsche Telekom AG

Auf der Basis des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes entwickelt die Deutsche Telekom einen neuen Markt für innovative Multimedia-Dienstleistungen. Innovation hat auch ihren Preis, genauer gesagt eine Investition allein in den ersten 10 Städten von rund 500 Millionen Euro.

VDSL macht den Daten Dampf
Das Herzstück dieses Netzes besteht aus Glasfaser. Bereits zur Jahresmitte 2006 hatte die Deutsche Telekom mehr als 10.000 Kilometer davon verlegt und 14.000 Multifunktionsgehäuse aufgestellt. Diese Gehäuse ersetzen die Kabelverzweiger (KVZ) die bislang die Kunden mit dem Netz der Telekom verbunden haben und als „graue Kästen” im Stadtbild wahrgenommen wurden. In den neuen Gehäusen hat neben der bewährten auch VDSL-Technik ihren Platz. Sie macht den Daten Dampf und beschleunigt sie auf bis zu 8-fache Geschwindigkeit von beispielsweise T-DSL 6000.

Digitaler Teilnehmeranschluss
VDSL ist die Abkürzung für Very high bitrate Digital Subscriber Line. Das heißt so viel wie Digitaler Teilnehmeranschluss mit sehr hoher (Daten-)Übertragungsrate. Diese neuste Generation der Datenübertragungstechnik hat eine sogenannte Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit und eine Upstream-Geschwindigkeit von bis zu 5 Megabit pro Sekunde. Der Kunde erhält die Daten also 10-mal schneller als er sie versendet.

Glasfaser bis zum Bordstein
Solche hohen Verbindungsgeschwindigkeiten lassen sich über das gute alte Telefonkabel aus Kupfer nur über relativ kurze Distanzen realisieren (300 bis 1.000 Meter). Sprich auf der „letzten Meile” vom Hausanschluss bis auf die Straße, aber nicht bis zur nächsten Vermittlungsstelle. Für das VDSL-Netz der Telekom war es daher notwendig, die neue Breitband-Technik so nahe wie möglich zu den Kunden zu bringen. Sie steckt daher in den Multifunktionsgehäusen und schickt die Daten vom Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz über die Letzte Meile zum Kunden oder zurück. Diese Ausbauvariante nennt man „Fibre to the curb”, also „Glasfaser bis zum Bordstein”.

Neue Stufe des digitalen Zeitalters
Mit dieser Infrastruktur konnten in 10 deutschen Städten bereits zum Start im Sommer 2006 rund 2,9 Millionen Haushalte - das sind etwa 50 Prozent - die neuen Dienste nutzen, bis zum Jahresende 2006 schon rund 90 Prozent der Haushalte.

Quelle: Deutsche Telekom AG

Die Glasfaser-Techniken: HYTAS

Stand März 2009
Eine auch in Deutschland verbaute Technik für aktive optische Anschlüsse heißt HYTAS. Das Wort HYTAS ist die Abkürzung für „Hybrides Teilnehmer Anschlusssystem”. Wie sich aus der Wort-Konstellation erahnen lässt, handelt es sich bei dieser Technik um einen hybriden Netzaufbau. HYTAS vereint also Glasfaser- und Kupferleitungen in einer Technik.

HYTAS ist eine 1994 von ke Kommunikation-Elektronik entwickelte Technik zur Realisierung von Telefonanschlüssen auf Basis aktiver optischer Komponenten.

Das System wird nach Herstellerangaben weltweit in mehreren Ländern eingesetzt und ist Bestandteil des ISIS-Konzeptes (Integriertes System zur Bereitstellung von Netzinfrastruktur auf optischer Basis) der Deutschen Telekom. Im Gegensatz zu passiven optischen Netzwerken verwendet HYTAS aktive Komponenten.

Quelle: Wikipedia

IPTV: Der Zuschauer wird zum Programmdirektor

09.04.2009
Die Zukunft des Fernsehens ist digital. Und künftig bestimmt der Zuschauer selbst, was er wann schaut. Antenne, Satellit und Kabel bekommen Konkurrenz, denn in Deutschland etabliert sich ein weiteres Übertragungsmedium: IPTV oder Fernsehen über das Internet.

Die auf dem sogenannten Internet-Protokoll (IP) basierte „Ausstrahlung” macht das Fernsehen in Zukunft zu einem interaktiven Medium und noch komfortabler: Mit IPTV wird zum Beispiel zeitversetztes Fernsehen möglich. Damit wird jeder Zuschauer sein eigener Programmdirektor. Darüber hinaus lassen sich Sendungen ganz einfach aufzeichnen. Und Zuschauer können „on demand” - also auf Wunsch und zeitunabhängig - auf Online-Videotheken sowie TV-Archive zugreifen. Mit weit mehr als 100 Sendern bietet IPTV zudem ein breites Spektrum an Programmen, das auch viele Angebote für spezielle Interessen - beispielsweise 24-Stunden-Kanäle für Wellness-Fans oder Liebhaber deutscher Volksmusik - beinhaltet.

Wer IPTV nutzen möchte, benötigt schnelles DSL mit einer Geschwindigkeit von mindestens 6 Mbit/s. Eine Set-Top-Box, die vom Anbieter mitgeliefert wird, überträgt das TV-Signal auf den Fernsehapparat.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Datenübertragung- Auf der Überholspur mit hoher Bandbreite

29.05.2009"
Schon heute erreichen Mobilfunknetze Übertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde und damit die Geschwindigkeit von DSL-Verbindungen. Aber was bedeuten diese Angaben für den Anwender dieser Technologien, wenn er beispielsweise ein Digitalfoto von einem Megabyte Dateigröße herunterladen will?

Ein hohe Bandbreite sorgt dafür, dass hohe Datenvolumen schnell im Mobilfunk- oder Festnetz übertragen werden können. Mit der aktuell verfügbaren mobilen Übertragungstechnik HSDPA von 7,2 Mbit/s dauert das Herunterladen eines ein Megabyte großen Digitalfotos 1,7 Sekunden, ein Musiktitel mit 5 Megabyte wird in 8 Sekunden übertragen und ein Film von 90 Minuten Länge und einem Gigabyte Daten in 29 Minuten.

Je nach Geschwindigkeit brauchen die DSL-Netze für die Übertragung von Daten beispielsweise 3 Sekunden für ein Digitalfoto, 7 Sekunden für einen Musiktitel und 22 Minuten für einen Film. Die Übertragungsgeschwindigkeiten reichen derzeit bis zu 16 Mbit/s.

Vodafone hat aktuell etwa 20.000 GSM-Basistationen und versorgt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung mit einem Mobilfunk-Zugang. Mehr als 13.000 UMTS/HSPA-Basisstationen decken über 80 Prozent der Bevölkerung mit einem mobilen Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und HSUPA mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s ab. An mehr als 650 HotSpots in Deutschland werden schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und im nächsten Schritt Geschwindigkeiten von bis 14,4 Mbit/s über HSDPA erzielt. Überall dort, wo aktuell noch keine Versorgung mit HSDPA und HSUPA gegeben ist, wird EDGE angeboten.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

50 Jahre CEPT: Pionier des GSM-Mobilfunkstandards feiert Geburtstag

26.06.2009
Eines der ersten GSM-Handys in Deutschland war der legendäre „Knochen” von Motorola / Foto: Vodafone D2 GmbH
Sie gehört zu den Pionieren des digitalen Mobilfunks: die Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications - kurz CEPT. Am 26. Juni 2009 feierte die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation ihren 50. Geburtstag.

Die von 19 staatlichen Post- und Telekommunikationsunternehmen gegründete CEPT zählt zu den Wegbereitern des digitalen Mobilfunkstandards GSM. Das „Global System for Mobile Communications” verhalf der Handy-Kommunikation in den 1990er Jahren zum Durchbruch. Nach dem Vermarktungsstart setzte sich GSM schnell als der weltweit am meisten verbreitete Standard durch.

1982 beschlossen 26 europäische Telekommunikations-Unternehmen die Gründung einer CEPT-Arbeitsgruppe, die bereits unter dem Kürzel GSM firmierte. Diese „Groupe Spécial Mobile” sollte einen einheitlichen paneuropäischen Mobilfunkstandard erarbeiten. Grenzüberschreitende mobile Kommunikation - heute eine Selbstverständlichkeit - war damals die Vision. Bereits 3 Jahre später unterzeichneten Deutschland, Frankreich und Italien einen ersten Entwicklungsvertrag für den neuen Standard. 1987 verständigten sich die Telekommunikationsanbieter auf einen Fahrplan für die Markteinführung.

1 Jahr später gründete die CEPT das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI). Unter dem Dach der neuen Standardisierungsorganisation setzten die GSM-Experten 1989 ihre Arbeit fort. Das Projekt erhielt zusätzliche Dynamik, weil bei der ETSI Netzbetreiber, Hersteller und Regulierer an einem Tisch saßen.

In Deutschland wurde das erste kommerzielle Telefonat mit einem Handy am 30. Juni 1992 geführt - im GSM-Netz von Vodafone (damals D2). Der Siegeszug des Mobilfunks konnte beginnen.

Die CEPT ist heute eine Dachorganisation der Regulierungsbehörden und Ministerien aus 48 europäischen Staaten. Das für Telekommunikation zuständige Büro der CEPT hat seinen Sitz in Kopenhagen. Als Forum für regulatorische Themen im Post- und Telekommunikationssektor will die CEPT die Zusammenarbeit der Mitgliedsorganisationen auf europäischer Ebene fördern und so zu einer Harmonisierung der nationalen Regelungen beitragen. Auch mit Fragen der Frequenzverwaltung beschäftigt sich die Konferenz.

WAP - 10 Jahre mobiles Internet

05.06.2009
Vor 10 Jahren kamen die ersten Handys auf den Markt, die einen Vorgeschmack auf das mobile Internet gaben. Sie waren in der Lage, Internetseiten mit Hilfe des „Wireless Application Protocol” (WAP) auf ihrem Display darzustellen.

Das 7110 von Nokia war das erste WAP-fähige Handy weltweit. Es zeichnete sich durch sein großes Schwarz/weiß-Display und durch eine Klappe, die zum Schutz der Tastatur gedacht war, aus. Da das Telefon zeitgleich mit dem Kino-film „Matrix” erschien und einen dort gezeigten Sprungmechanismus hat, wird es häufig als das Matrix-Handy bezeichnet.

2002 folgten die ersten Geräte mit Displays, die auch Farben darstellen konnten, wie zum Beispiel das Ericsson T68. Mit einer Ansteckkamera konnte man mit diesem Handy schon Fotos machen und als MMS versenden.

2003 präsentierte Vodafone das Sharp GX10 mit integrierter Kamera und dem direkten Zugriff auf das Vodafone live!-Portal. Alle diese Modelle arbeiteten mit GPRS, dem „General Paket Radio Service”. Dieser erreicht mit 57,6 kbit/s eine Übertragungsrate mit der es erstmalig möglich war, Bilder und Töne mobil zu übertragen.

2004 ging das mobile Internet dann endgültig mit UMTS auf die Überholspur. Jetzt war es möglich mit 384 kbit/s Daten mobil zu übertragen. Eines der ersten UMTS-Handys in Deutschland von Vodafone war das Samsung Z100. Mit ihm konnte man erstmals Handy-TV auf dem Display verfolgen und Musikstücke und Klingeltöne schnell herunterladen.

Heute ist ein Smartphone wie das HTC Magic der aktuelle Stand der Technik. Vergleicht man es heute mit einem WAP-Handy von einst, kann man schon äußerlich feststellen, was diese 10 Jahre technische Weiterentwicklung bedeuten. Moderne Smartphones besitzen eine Kamera für Fotografie und Video. Ihr satter Sound ersetzt vielfach den MP3-Player und mit GPS kann man sich an jedem Ort der Welt schnell orientieren und den Weg ans Ziel finden. Hohe Bandbreiten von bis zu 7,2 Mbit/s sorgen für schnellen Datendurchsatz auf dem Handy und so für schnellen, mobilen Zugriff auf das Web. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Anwendungen für die Unterhaltung, die Organisation des Alltags oder die Kommunikation mit Freunden per Facebook, Youtube oder Twitter handelt.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Android

01.06.2009
Android ist ein Betriebssystem und auch eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Smartphones, Mobiltelefone und Netbooks, die von der Open Handset Alliance entwickelt wird. Ein großer Teil der Software ist frei und quelloffen.

Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Handy-Betriebssystem namens Android zu entwickeln. Das Android Betriebssystem ist freie Software und wird unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht.

Als erstes Gerät mit Android als Betriebssystem kam am 22. Oktober 2008 das HTC Dream unter dem Namen T-Mobile G1 in den USA auf den Markt.

Quelle: Wikipedia

Videokompression: Handy TV-fähig dank Videokompression

28.08.2009
Dienste wie YouTube und die Vodafone Videothek liefern von selbstgemachten Filmchen bis zu aktuellen Blockbustern Videos in bester Qualität auf PCs und Handys. Möglich wird das erst durch die sogenannte Videokompression. Sie macht aus riesigen Dateien Videos, die auch in Echtzeit übertragen werden können. Bekannt ist dieses Komprimierungsverfahren unter dem Namen MPEG. Die kryptische Abkürzung steht für „Moving Picture Experts Group”.

Wesentlich mit entwickelt hat diese Verfahren Prof. Dr. Thomas Wiegand mit seinem Team. Die Vodafone Stiftung für Forschung verlieh dem Wissenschaftler, darum im Juli 2009 den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone Innovationspreis 2009. In den USA hatte Wiegand, der an der Technischen Universität Berlin sowie am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut arbeitet, bereits den begehrten Filmpreis „Emmy” in der Kategorie Technik erhalten.

Der Videokodierstandard erhöht die Geschwindigkeit der Bildübertragung um das 2- bis 3-fache und ermöglicht so ruckelfreie und brillante Bilder im Digitalfernsehen, im Internet oder auf dem Handy. Vereinfacht dargestellt, funktioniert das Verfahren so, dass von jedem Bild nur die Teile gespeichert und übertragen werden, die sich von Bild zu Bild verändern.

Thomas Wiegand und seine Mitarbeiter haben mehrere Jahre lang an der Software gearbeitet. Mit Erfolg: Der Videokodierstandard H.264 ermöglicht erste Multimedia-Anwendungen, die auf dem Streaming qualitativ hochwertiger und kompakter Bewegtbilder über das Web basieren. Von dem Verfahren. profitiert besonders die drahtlose Übertragung.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Verkehrsinformationssysteme: Staufrei durch Stadt und Land

02.07.2009
Grafik Staumeldung Immer mehr Autofahrer nutzen Navigationsgeräte. Ob fest im Auto eingebaut, mobil oder direkt im Handy integriert. Die geführte Navigation ist besser und sicherer als Kartenlesen auf dem Beifahrersitz. Noch besser wird Navigation durch intelligente Verkehrsinformationssysteme, die auch anonymisierte Daten aus dem Mobilfunknetz nutzen. Denn die sorgen dafür, dass man nicht nur den kürzesten oder schnellsten Weg findet, sondern nach Möglichkeit auch staufrei ans Ziel kommt. HD Traffic nennt sich dieser innovative Service.

Um ein immer aktuelles Gesamtbild der Verkehrslage liefern zu können, nutzt HD Traffic gleich mehrere Quellen. Dazu gehören die auch von Radiosendern im Verkehrsfunk ausgestrahlten TMC-Informationen sowie Daten von Straßenmeistereien und Messpunkten entlang viel befahrener Strecken. Besonders schnell, präzise und aktuell werden die Verkehrsinfos durch anonymisierte Mobilfunkdaten, die TomTom, weltweit führender Anbieter von Navigationsgeräten, von Vodafone erhält. Ausgewertet werden Standortdaten der Handybesitzer. Computerprogramme erkennen, wo sich sehr viele Handy-Nutzer zugleich aufhalten und langsamer bewegen als üblich. Wenn also zahlreiche Vodafone Kunden zeitgleich mit 30 statt 100 km/h auf einer Autobahn fahren, kann TomTom frühzeitig einen Stau erkennen und Besitzer von entsprechenden Navigationsgeräten auf eine Ausweichroute schicken.

Die Infos stellt TomTom den Nutzern seiner neuesten Navigeräte und auf einer Karte sowie in einer Listenansicht im Internet zur Verfügung. Verkehrsbehinderungen und Staus auf Autobahnen, Bundes- und kleineren Straßen lassen sich für ganz Deutschland, ein Bundesland oder einzelne Großstädte anzeigen. Alle 3 Minuten erfolgt eine Aktualisierung.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

USB Modem: Das Innenleben eines Daten-Sticks

16.07.2009
Grafik USB-Datenstick Die Nutzung mobiler Datendienste mit Note- und Netbooks erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Allein bei Vodafone stiegen die Datenumsätze im vergangenen Jahr um 21 Prozent. Die Gründe dafür sind attraktive Datentarifangebote, aber auch der einfache Umgang mit USB-Modems, den sogenannten Daten-Sticks. Die mobilen Modems funktionieren wie ein Handy und ermöglichen den schnellen Internetzugang per tragbarem Computer überall aus dem Mobilfunknetz.

Der Daten-Stick ähnelt einem Speicher-Stick und wird ebenfalls in den USB-Eingang des Net- oder Notebooks eingesteckt. Wenige Sekunden später ist man im Netz und kann überall aus dem Mobilfunknetz E-Mails per Note- oder Netbook senden und empfangen oder im Internet surfen Treiber und Software starten automatisch. Aber wie stellt ein Daten-Stick den Zugang zum Internet her?

Ein Daten-Stick bzw. das USB-Modem ist ähnlich wie ein Handy aufgebaut. Der Zugang ins Internet erfolgt also wie bei einem Telefonat. Im Inneren des Modems befinden sich ein Chip-Set, Elektronik-Elemente, der Antennenanschluss und eine Vodafone-SIM-Karte. Damit baut das USB-Modem eine Verbindung mit dem Vodafone-Mobilfunknetz auf und sorgt für den Datentransfer.

Bis zu aktuell 7,2 Mbit/s sind mit einem USB-Modem beim Empfang von Daten per HSDPA (= High Speed Downlink Packet Access) möglich. Die bekanntesten Hersteller solcher Sticks sind Huawei und ZTE.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Machine-to-Machine: Wenn Maschinen miteinander kommunizieren

24.07.2009
Roboter Machine-to-Machine: Sicherheitsroboter überwachen beispielsweise Fußballstadien mit Hilfe der mobilen Machine-to-Machine-Kommunikation
Foto: Vodafone D2 GmbH
Machine-to-Machine (kurz M2M) steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern mit einer zentralen Leitstelle. So ist auch die Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen möglich, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird. Die M2M-Technologie verknüpft Informations- und Kommunikationstechnik mit der Mikrosystemtechnik sowie Logistik. So entsteht ein Internet intelligenter Dinge - das sogenannte „Internet der Dinge”.

M2M-Lösungen können in jedem Wirtschaftszweig Arbeitsabläufe rationalisieren und zu Produktivitätssteigerungen führen. Zum Beispiel melden sich Verkaufsautomaten selbstständig bei einem zentralen Rechner, wenn sie neu bestückt werden müssen. Regelfahrten des Automatenbetreibers können so vermieden werden. Darüber hinaus kommt es zur Vermeidung von Ausfallzeiten. Die damit verbundenen Rationalisierungen der Geschäftsprozesse und die daraus folgenden Kosteneinsparungen bergen für die Industrie - und auch für die Gesellschaft - ein riesiges Potenzial.

Vodafone führt eine globale „Machine to Machine” (M2M)-Serviceplattform ein, die Firmen helfen soll, umfangreiche drahtlose M2M-Projekte zu nutzen und zu verwalten. Die neue Plattform wird zusätzlich durch ein Expertenteam mit weltweiter Zuständigkeit für das Wachstum des M2M-Geschäftes von Vodafone unterstützt. Die drahtlose M2M-Kommuniktion soll den Service für Geschäftskunden beispielsweise in den Bereichen Smart Metering (intelligente Zähler), Connected Cars (vernetzte Autos) und bei der Fernüberwachung von technischen Einrichtungen verbessern.

2008 betrugen die Einnahmen der Betreiber drahtloser M2M-Lösungen weltweit 3 Milliarden Euro. Die Marktforscher von der Analystenfirma Berg Insight prognostizieren bis 2012 einen Anstieg auf 8,9 Milliarden Euro.

Vodafone wird seinen Kunden eine zentrale Anlaufstelle zur Bewältigung des komplexen Bereichs der M2M-Verbindungen, von der ersten Konzeptentwicklung bis hin zur Unterstützung bei nationalen und multinationalen Anwendungen zur Verfügung stellen.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Rundfunktechnik DVB: Digital fernsehen und Radio hören /
Die neue digitale Fernsehnorm heißt Digital Video Broadcasting (DVB)

04.05.2008
DBV-Logo Es gibt sie in 3 Basis-Varianten und jede ist bestens für ihren Übertragungsweg angepasst:

  • DVB-T (terrestrial) für die drahtlose Übertragung von digitalen Programmen über terrestrische Sender,
  • DVB-C (cable) im Kabel und
  • DVB-S (satellite) über Satellit.

Da es sich um ein vollständig digitales System handelt, ist der gleichzeitige Transport von Fernseh- und Radioprogrammen sowie unterschiedlichster Zusatzdienste technisch möglich.

Seit einiger Zeit sind bereits auch Weiterentwicklungen der Basisvarianten spezifiziert: So ist DVB-H (for handhelds) eine Variante von DVB-T, speziell entwickelt für kleine batteriebetriebene Geräte wie Handys oder Taschenfernseher mit sehr kleinem Display. DVB-S2 ist dagegen eine Weiterentwicklung des DVB-S-Standards für die Satellitenübertragung. DVB-S2 steigert die mögliche Datenrate durch die Verwendung verbesserter Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren. Zum Empfang sind eigene für diese Standards geeignete Geräte nötig.

Digital empfangen
Für den Empfang von digitalem Fernsehen ist ein zusätzlicher Digitalreceiver notwendig. Weil der meist auf, neben oder unter dem Fernseher steht, heißt er auch „Set-Top-Box”. Daneben gibt es auch TV-Geräte mit eingebautem Digitalreceiver. Je nachdem ob man im Kabel, über Satellit oder über Antenne empfängt, ist darauf zu achten, den richtigen Receiver für den gewünschten Empfangsweg einzusetzen. Konkretes Beispiel: Ein reiner DVB-C-Empfänger für digitales Kabelfernsehen kann nicht für den DVB-T-Empfang über Antenne genutzt werden oder umgekehrt. Für den Empfang von interaktiven und multimedialen Zusatzdiensten muss der Receiver außerdem MHP-tauglich sein.

Während das digitale Programmangebot über Antenne (DVB-T) je nach Bundesland und Startregion variiert, bietet die ARD über Satellit und im Kabel ein einheitliches Programmbouquet unter dem Markennamen ARD Digital.

Recht beliebt sind heute Festplatten-Receiver. Sie zeichnen Sendungen auf einer eingebauten Festplatte auf, die viele Stunden Material aufnehmen kann. Praktisch ist das, wenn man mal zu spät zum „Tatort” kommt: Wer die Sendung einprogrammiert hat, kann den Krimi trotzdem von Anfang an sehen, während die Festplatte im Hintergrund weiter aufzeichnet.

ARD DIGITAL: Mehr vom Fernsehen
ARD Digital ist die digitale Programmfamilie der ARD. Alle TV- und Radioprogramme der ARD-Rundfunkanstalten sowie zahlreiche interaktive, programmbegleitende Dienste gehören dazu. Wie groß das Angebot ist, aus dem man zu Hause wählen kann, hängt davon ab, ob man die Fernsehprogramme digital über Antenne (DVB-T), Kabel (DVB-S) oder Satellit (DVB-S) empfängt. Dabei ist über Satellit das komplette Angebot von ARD-Digital empfangbar. Alle Programme sind unverschlüsselt und ohne Extrakosten empfangbar. Zum Angebot gehören auch 3 spezielle digitale TV-Programme: EinsPlus ist der Ratgeber- und Servicekanal mit Sendungen aus dem Ersten und der ARD-Landesprogramme. EinsExtra bietet ein umfangreiches Informationsangebot und EinsFestival ist ein vielfältiges Unterhaltungsangebot mit Filmen, Serien, Dokumentationen und Musik.

Quelle:Logo BR

HDTV - Digitales Fernsehen

03.08.2009
Das digitale Fernsehen liefert eine maximale Bild- und Tonqualität und schöpft damit die Möglichkeiten des herkömmlichen SDTV-Standards (Standard Definition Television) voll aus. In eine neue Dimension des Fernsehens stößt das brillante, hochauflösende Format HDTV (High Definition Television) vor. HDTV steht für ein Fernseherlebnis, das mit einem Live-Erlebnis vor Ort vergleichbar ist. Und das sowohl mit Blick auf das Bild als auch auf den Ton. Die Fernsehbilder sind weitaus schärfer, klarer und farbintensiver als beim Standardformat SDTV. HDTV kann noch einmal 5-mal mehr Bildpunkte als der heutige Fernsehstandard SDTV darstellen - selbst kleinste Details werden mit dieser Auflösung sichtbar. Dank Dolby Digital erreicht auch der Ton Kinoqualität.

Bei der Entscheidung für die ideale HD-Bildauflösung stand für die ARD das „bessere Bild” im Mittelpunkt des Interesses. Neben der Auflösung des einzelnen Fernsehbildes wurde auf die optimale Darstellung von bewegten Bildern geachtet. Die Zuschauer sollen auch bei schnelleren Bewegungen HDTV ohne Unschärfen genießen können. Das Format 720p/50 liefert dafür eindeutig die besten Ergebnisse. Bei diesem Auflösungsformat werden doppelt so viele Vollbilder pro Sekunde übertragen wie etwa beim Format 1080i/25 und der Schärfeeindruck bewegter Szenen ist deutlich besser. Die ARD wird HDTV deshalb im Format 720p/50 ausstrahlen.

HDTV-Begeisterte konnten sich in diesem Jahr 2009 bereits zur Leichtathletik-WM und zur IFA einen Eindruck vom Fernsehen in HD-Qualität verschaffen. Vor dem Start des HDTV-Regelbetriebes zu den Olympischen Winterspielen im Februar 2010 startet die ARD zur Weihnachtszeit einen weiteren HDTV-Testlauf im Ersten HD und in Einsfestival HD.

Mit dem Start des Regelbetriebs wird der Anteil an nativen HD-Produktionen - also den bereits in HD-Auflösung produzierten Sendungen - Schritt für Schritt erhöht. Den Anfang machen besonders beliebte Sendungen wie die Krimireihe Tatort, Dokumentationen, Fernsehfilme, aber auch Sportereignisse, die in HD produziert und ausgestrahlt werden. Die einzelnen Landesrundfunkanstalten investieren nach und nach in die HD-Technik, um selbst immer mehr Programm in HDTV produzieren zu können.

Quelle: ARD

Rundfunktechnik: HDTV ante portas

03.09 2009
HDTV-Fernseher liegen voll im Trend. 30 Prozent der deutschen Haushalte haben bereits einen. ARD und ZDF werden ab den Winterspielen 2010 in Vancouver zusätzlich zum Standardfernsehen in HDTV senden. Wer auf die neue Technologie umsteigen will, sollte jedoch einiges beachten.

Bei den HDTV-Pionieren waren die Fernsehapparate noch groß, schwer und teuer. Bereits 1985 testete der BR als erste deutsche Rundfunkanstalt den Umgang mit der damals noch analogen HDTV-Technik. In den 1990er Jahren verebbten dann mangels Kundeninteresse die Diskussionen um die Einführung dieser Technik. Zumindest in Europa war für lange Zeit nichts mehr von hochauflösendem Fernsehen zu hören.

Von der alten Idee zum neuen Zugpferd
Aus dem Dornröschenschlaf erweckt wurde HDTV durch die Einführung digitaler Technologien. Sowohl die Verfügbarkeit von erschwinglichen HDTV-tauglichen Fernsehgeräten und Receivern, als auch das steigende Angebot an HDTV-Kanälen und -Produktionen führten dazu, dass hochauflösendes Fernsehen wieder in das Blickfeld der Endkonsumenten geriet. Heute liegen HDTV-taugliche Flachbildschirme voll im Trend. Zum Ende 2008 rechnete die Branche mit einem Marktanteil von 30 Prozent.

Was ist HDTV?
Jeder, der sich ein neues Fernsehgerät anschaffen will, wird derzeit mit der Abkürzung HDTV konfrontiert. Was haben diese 4 Buchstaben zu bedeuten?

High Definition Television (HDTV):
HDTV ist ein weltweit digitaler TV-Standard und ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen (Standard Definition Television, SDTV) durch eine erhöhte Auflösung auszeichnen.

Das HDTV-Bild hat schärfere Konturen, eine bessere Farbdarstellung und eine bis zu 5-mal höhere Auflösung als der herkömmliche PAL-Standard. HDTV-Bilder werden digital produziert und übertragen. Das Bildformat wurde generell auf 16:9 festgelegt.

Die HDTV-Ausstrahlungsformate
Im HDTV-Standard sind eine Reihe von Formaten definiert Um sie voneinander zu unterscheiden, werden sie nach Zeilenzahl (720 oder 1080), Anzahl der effektiven Vollbilder pro Sekunde (z.B. 25 oder 50) und Abtastverfahren (i = interlaced / Halbbilder / Zeilensprungverfahren oder p = progressive / Vollbilder) benannt. Aktuell sind Vertikalauflösungen von 720 (Vollbilder) und 1080 Zeilen (Halbbilder) gebräuchlich. Der bisherige Fernsehstandard PAL bietet lediglich 576 sichtbare Zeilen (Halbbildverfahren).

HDTV in der ARD
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland haben ihren Fahrplan für die Einführung von HDTV bereits fertig gestellt. Das Erste - sowie das ZDF - wird ab der Winterolympiade 2010 in Vancouver zusätzlich zum Standardfernsehen in HDTV übertragen - über Satellit und teilweise im digitalen Kabel.

Noch vor dem Regelbetrieb sind ab Sommer 2009 sogenannte Showcases und Testausstrahlungen zur Leichtathletik-WM, zur IFA in Berlin und während der Weihnachtszeit geplant. Einen HD-Showcase hat EinsFestival bereits zur IFA 2007 und 2008 sowie an Ostern 2008 ausgestrahlt. Zur Weihnachtszeit 2009 wird erneut ein Demonstrationsprogramm gesendet. Seit Juli 2009 strahlt der Kulturkanal arte sein deutschsprachiges Programm zusätzlich in HDTV über den Satelliten ASTRA aus. Wann auch die Dritten Programme als zusätzliche HD-Kanäle gesendet werden, steht noch nicht fest.

Ausstrahlung in 720p/50
Klar ist dagegen, welches Ausstrahlungsformat bei den öffentlich-rechtlichen Sendern angewendet wird. ARD, ZDF, ORF, SRG und arte strahlen ihre HDTV-Kanäle „progressive” mit 720 Zeilen und 50 Vollbildern pro Sekunde gemäß der EBU-Empfehlung aus (720p/50). In HDTV wird es also keine „Halbbilder” mehr geben, sondern nur noch „Vollbilder”, wie man dies heute von hochwertigen Fernseh- und Computerdisplays kennt. Die Zukunft ist noch schärfer: Sie lautet 1080p/50 (Vollbildmodus mit höchster Auflösung 1920 x 1080).

Tipps und Glossar
Wer schon jetzt auf den HDTV-Zug aufspringen will, muss beachten: Anders als technische Neuerungen wie beispielsweise das Farbfernsehen, ist HDTV auf keiner Ebene (Ausstrahlung, Empfänger, Wiedergabegerät) mit dem Standard-Digitalfernsehen SDTV abwärtskompatibel. Das heißt, für den Empfang von HDTV benötigen die Zuschauer Empfangs- und Wiedergabegeräte, die in der Lage sind, HDTV-Signale zu verarbeiten und darzustellen.

Aufpassen beim Shoppen
Beim Kauf von HDTV-Empfangsequipment sollte nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern auch auf die Qualitätssiegel der EICTA (European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association):

Das „HD ready”-Logo für Fernsehdisplays und das „HD TV”-Logo für Receiver (Set-Top-Boxen) garantieren wichtige Mindestanforderungen für den Empfang von HDTV.

Beide Logos stehen dafür, dass die Geräte bestimmte Auflösungen (mindestens 720 Zeilen) und Eingangsformate (mindestens 720p und 1080i sowie HDCP-codierte Signale) verarbeiten können. Displays, die ein „HD ready 1080p”-Logo tragen, können auch die höchste HDTV-Stufe (1080p) wiedergeben und erfüllen daher noch weitergehende Kriterien.

Die verschiedenen „Full HD”-Logos, die häufig Geräte zieren, sagen hingegen nichts über die Leistungsfähigkeit des Displays aus. Sie sind lediglich marketingstrategische Bezeichnungen der Hersteller.

Der Pocket-Guide bietet alle wichtigen Infos zum hochauflösenden Fernsehen und hilft bei der Anschaffung eines neuen Fernsehgerätes
Was bedeutet das?
HDTV
(High Definition Television) Hochauflösendes Fernsehen
SDTV
(Standard Definition Television)Fernsehen in Standardauflösung (PAL: 576 Zeilen)
HDCP
(High-bandwith Digital Content Protection)zur Verschlüsselung des HDTV-Signals zwischen Receiver und Display, als Kopierschutz
HDMI
(High Definition Multimedia Interface)Schnittstelle zwischen HDTV-Display und Receiver
DVB-S
(Digital Video Broadcasting - Satellite)Digitale Übertragungsnorm für Fernsehen und Radio über Satellit
DVB-S2
Weiterentwicklung von DVB-S; zeichnet sich durch höhere Bandbreiteneffizienz aus und wird zunehmend für die HDTV-Übertragung eingesetzt
MPEG 4
(Moving Picture Experts Group)MPEG-Standard, der u.a. Verfahren zur Video- und Audiokompression beschreibt

Quelle: BR-online

HDTV bei ARD, ZDF, ORF, SRG und arte in bester Qualität

August 2009

Hier ein Info-Blatt des
Logo IRT

HDTV bei ARD, ZDF, ORF, SRG und ARTE in bester Qualität

Hybrid-TV

10.09.2009
Hybrid-TV ist das Fernsehen der Zukunft. Auf der Basis von HTML werden Funktionen und Inhalte aus dem Internet mit dem Fernsehprogramm verknüpft. Das Ergebnis ist ein neues interaktives Fernseherlebnis für den Zuschauer. Über die Farbtasten der Fernbedienung ist die ARD Startleiste aufrufbar, die sämtliche angebotenen Anwendungen übersichtlich präsentiert und miteinander verbindet.

Die Elektronische Programmvorschau (EPG) kann direkt aus dem laufenden Programm heraus abgerufen werden. Ebenso wird es möglich sein, ein 2. verkleinertes Bild mit einem anderen Fernsehprogramm auf dem Bildschirm aufzurufen. In dieser HTML-Umgebung kann von einer Seite direkt auf ein Fernsehprogramm umgeschaltet oder die Aufzeichnung einer Sendung vorprogrammiert werden. Zusatzinformationen, wie beispielsweise Nachrichtenticker, lassen sich synchron zum Fernsehprogramm einblenden.

Per Fernbedienung können künftig eine die TV-Edition der ARD Mediathek gestartet und einzelne ARD-Sendungen, wie Natur- und Reisedokumentationen, Politik- und Kulturmagazine, Nachrichten- und Bildungssendungen, zeitversetzt abgerufen werden. Grafiken und Abbildungen machen den Teletext der Zukunft anschaulicher und verständlicher. Die neue Fernsehwelt ist nicht nur bunt, sondern vor allem informativ und individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen zugeschnitten.

Quelle: ARD

Mobilfunk-Basisstationen: Ohne Festnetz funktioniert auch das Handy nicht

17.09.2009
Basisstation auf Förderturm
Basisstation auf Förderturm
Foto: Vodafone
Handys sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nahezu überall, sogar in der U-Bahn, verbinden die kleinen Mobiltelefone Menschen auf der ganzen Welt miteinander und mittlerweile auch mit dem Internet. Doch nicht alles am Mobilfunk ist mobil. Eine herausragende Rolle für die zuverlässige Kommunikation spielen die so genannten Basisstationen.

Handys sind im eingeschalteten Zustand ständig über Mobilfunk mit der nächst gelegenen Basisstation verbunden. Diese ist in Städten meist nicht mehr als 200 Meter und in ländlichen Regionen mehrere Hundert Meter entfernt. Immer dann, wenn ein Telefonat mit dem Handy geführt oder im Internet gesurft wird, werden die Gespräche oder Daten in Bruchteilen von Sekunden von der Basisstation an das Handy und umgekehrt übermittelt. Die Basisstation selbst ist bei Vodafone mit extrem leistungsstarken Verbindungen an das Festnetz angebunden. Mehrere Hundert Gespräche und Datenverbindungen können so gleichzeitig übertragen werden und erreichen auf diesem Weg den Gesprächspartner. Telefoniert auch der mobil, wird das Gespräch nahezu ohne Zeitverlust vom Handy über die Basisstation von einem Punkt auf der Erde über das Festnetz bis zu der Basisstation an einem anderen Punkt auf der Erde, die dem Gesprächspartner am nächsten ist, und von dort wiederum auf dessen Handy übertragen. Beim Surfen im Internet läuft es fast genauso. Nur, dass hier über die Basisstation Datenpakete vom Handy an einen Server und zurück übertragen werden.

Gesehen hat eine solche Basisstation wohl fast jeder schon einmal. Zu erkennen sind sie an den vielen Antennen, die auf einem Turm montiert beispielsweise an Autobahnen stehen. In Städten sind die Basisstationen häufig nur an Antennenanlagen auf höher gelegenen Hausdächern zu erkennen. Um insbesondere historische Stadtbilder zu erhalten, werden häufig auch Basisstationen so gebaut, dass sie von außen gar nicht als solche zu erkennen sind. Möglich wird das zum Beispiel, wenn die Antennen in der Spitze eines Kirchturms untergebracht werden.

Quelle und Foto: Vodafone D2 GmbH

Mit dem Handy bezahlen: sicher und bequem

02.10.2009
Handys werden immer funktionaler. Mittlerweile ist auch das sichere und bargeldlose Bezahlen mit dem Handy möglich. Kleine Beträge können direkt mit der Mobilfunkrechnung beglichen werden, für größere Summen wird das Lastschriftverfahren einfach per Handy angestoßen.

Mit dem kostenlosen Service „Vodafone Mobiles Bezahlen” können digitale Produkte wie Klingeltöne oder Parktickets bis zu einem Betrag von etwa 10 Euro mit dem Handy bezahlt werden. Durch Übertragung der Mobilfunknummer kann der Kunde schnell und einfach seinen Einkauf via SMS, im WAO oder mobilen Web tätigen. Zusätzlich sichert ein Zahlungscode den Kaufvorgang ab. Nach der Zahlungsbestätigung werden die Beträge mit der Mobilfunkrechnung verrechnet.

Mpass ist ein neues netzübergreifendes Bezahlsystem von Vodafone und O2 für z.B. alle Mobilfunkkunden mit einem deutschen Bankkonto. In Online-Shops wie www.Cinemaxx.de oder www.Blume2000.de können Kinokarten und Blumensträuße mit dem Handy bezahlt werden. Nachdem der Kunde die Zahlungsmethode im Onlineshop ausgewählt hat, stößt er ohne Angabe seiner Kontodaten lediglich mit seiner Mobilfunknummer und selbst gewählter mpass-Pin die Bezahlung an. Um die Zahlung final zu autorisieren, muss er lediglich eine zugesandte Auftrags-SMS zur Freigabe beantworten. Dieser 2-stufige Mechanismus macht mpass besonders sicher. Der Kaufbetrag wird dann per Lastschriftverfahren direkt vom Bankkonto abgebucht. Damit bietet mpass auch die Möglichkeit, größere Beträge zu zahlen.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Handys und Basisstationen: Was ist der SAR-Wert?

22.10.2009
Im gut ausgebauten Vodafone-Netz benötigen Handys weniger Sendeleistung - das hält den SAR-Wert niedrig
Foto: Vodafone D2 GmbH
Beim mobilen Telefonieren senden Handys und Mobilfunkbasisstationen wechselseitig elektromagnetische Felder aus. Diese Felder sind das Transportmittel für die Funksignale, die Informationen zum Teil über mehrere Kilometer vom Sender zum Empfänger übermitteln. Der menschliche Körper kann die Energie der elektromagnetischen Felder absorbieren und in Wärme verwandeln. Dies führt zu einer Temperaturerhöhung von Körpergewebe, die sogenannte thermische Wirkung. Gemessen wird dies mit dem sogenannten SAR-Wert. SAR ist die Abkürzung für die „spezifische Absorptionsrate”. Sie ist die physikalische Größe und das Maß für die Aufnahme von elektromagnetischer Energie in biologischem Gewebe. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm Körpergewicht (Watt/kg) ausgedrückt.

Die elektromagnetischen Felder, die von Basisstationen aus auf den Menschen einwirken, sind dabei in der Regel weitaus geringer als die Felder, die beim mobilen Telefonieren direkt am Ohr erzeugt werden. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der SAR-Wert, desto weniger wird das Gewebe erwärmt. Aufgrund der Leistungsregelung haben Handys aber im täglichen Einsatz zumeist einen niedrigen SAR-Wert, da sie in gut ausgebauten Netzen mit einer hohen Dichte von Sendemasten wie zum Beispiel bei Vodafone insgesamt mit einer geringeren Sendeleistung arbeiten. Endgeräte und Basisstationen regeln ihre Sendeleistung automatisch auf das erforderliche Minimum herunter.

Handy-Hersteller messen die SAR-Werte im Labor. Vodafone liefert als Netzbetreiber und Mobilfunkanbieter die Information zum SAR-Wert der Handys bei den technischen Informationen immer mit.

Der SAR-Grenzwert für Felder von Mobilfunkbasisstationen beträgt 0,08 Watt/kg für die allgemeine Bevölkerung. Dieser Wert ist über den gesamten Körper gemittelt. Der Teilkörpergrenzwert für die elektromagnetischen Felder, die beim Gebrauch des Handys in der Höhe des Kopfes entstehen, beträgt 2 Watt/kg. Er ist über 10 g Körpergewebe gemittelt. Diese Grenzwerte stellen sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung des ganzen Körpers in der Nähe von Mobilfunkbasisstationen unter 0,02 °C liegt. Und auch die örtliche Temperaturerhöhung, die beim Gebrauch eines Handys in Teilen des Körpers entsteht, ist geringer als 0,1 °C. Der Teilkörpergrenzwert berücksichtigt zudem den theoretischen Maximalfall. Das bedeutet: Ein Nutzer kann an 7 Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren, ohne gesundheitlichen Risiken ausgesetzt zu sein. Alle Handys, die Vodafone anbietet, unterschreiten den zulässigen SAR-Wert von 2 W/kg.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Hochleistungscomputer in Miniaturform: Wie sieht ein Smartphone von innen aus?

06.11.2009
E-Mails empfangen und versenden, im Internet surfen, mit Freunden in Verbindung bleiben, soziale Netzwerke nutzen, Musik hören und Filme gucken, Fotos und Videos selbst machen und verschicken oder von Tür zu Tür navigieren - alles Dinge, die noch vor Kurzem nur mit leistungsfähigen Computern möglich waren. Doch dank moderner Smartphones und leistungsstarker Mobilfunknetze ist all dies heute jederzeit und nahezu überall mobil möglich. Von außen betrachtet unterscheiden sich Smartphones kaum von einem herkömmlichen Handy. Doch ihr Inneres gleicht eher einem Hochleistungscomputer, der extrem verkleinert wurde.

Am Beispiel vom BlackBerry Bold, das unter anderem bei Vodafone erhältlich ist, lässt sich gut erkennen, was alles in einem aktuellen Smartphone steckt und wofür es benötigt wird. Neben der „QWERTZ”-Tastatur, die wie bei einem Computer alle Buchstaben nur in kleinerer Form bietet und so das schnelle Schreiben von E-Mails erlaubt, unterscheidet sich ein Smartphone von einem Handy mit herkömmlichen Ziffern insbesondere durch ein großes und hochauflösendes Display, auf dem sich auch gut Filme und Fotos betrachten lassen, die besondere Technik zum Empfangen und Senden von Daten, zum Beispiel um im Internet surfen zu können oder E-Mails zu empfangen sowie durch nachfolgend genannte Features:

Handy-Bauteile BlackBerry Bold

Foto: Vodafone D2 GmbH
1 Audio-Buchse zum Anschluss des Stereo-Headsets
2 Micro-USB-Buchse zum Anschluss des Ladegeräts und zur PC-Synchronisation
3 Stummschaltung mit der im Gehäuse integrierten Taste
4 Kontakt für Lautsprecher der Lautsprecher selbst ist in der Frontplatte integriert
5 Tastatur-Kontakte für die Tasten in der Frontplatte
6 Mini-Trackball „Pearl” die Bedienkugel der BlackBerrys
7 GPS-Empfänger empfängt Positionsdaten von Satelliten und gibt diese an Navigationsprogramme
8 Hauptprozessor und Speicher unter diesem Blech sind „Baseband-Chip” und Arbeitsspeicher montiert
9 Mini-Rüttelmotor für den Vibrations-Alarm
10 Kamera-Modul Objektiv und Bildverarbeitungssensor für Foto- und Videoaufnahmen
11 Kontakt für LED-Blitz er speist den Blitz und löst ihn aus
12 Bluetooth-Chip und -antenne für die drahtlose Verbindung beispielsweise von Headsets oder Freisprecheinrichtungen
13 WLAN-Chip samt Antenne verbindet das Smartphone drahtlos mit Netzwerken
14 Stecker für Display-Kabel Display-Modul (nicht abgebildet) wird hier eingesteckt
15 Audio-Chips Chips und Mini-Verstärker für den Ton
16 SIM-Karten-Halter er nimmt die Mobilfunk-Karte auf
17 Steckplatz für Speicherkarte hier passt eine Micro-SDHC-Karte zur Speichererweiterung hinein
18 Verstärker für Mobilfunk Bauteile zur Verstärkung und Antennensteuerung (GSM und UMTS)
19 Steuerchips für Mobilfunk Sender und Empfänger für GSM/UMTS
20 Mikrofon überträgt die Stimme des Anrufers

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Aus zwei mach eins: Mit Handys überall Musik hören

12.11.2009
Das Handy ist für viele Menschen schon längst eine mobile Jukebox. Heutzutage werden mehr Musikhandys als MP3-Player verkauft. Gründe dafür sind die verbesserte Soundqualität, der größere Speicherplatz, aber auch die signifikante Steigerung der Akkuleistung der Handys. Mobil herunterladbare Musikangebote sorgen zudem dafür, dass nur noch ein Gerät für den Musikgenuss unterwegs genutzt wird.

Über 1 Million Titel umfasst das Musikangebot von Vodafone für grenzenloses Musikvergnügen für unterwegs und daheim. Durch den Verzicht auf digitales Rechte-Management (DRM) kann man die bei Vodafone digital erworbene Musik hören, ohne sich Gedanken zu machen, wo und auf welchem Abspielgerät. Die PC-Software zur Musikverwaltung ergänzt sich spielend mit der mobilen Variante, dem Mobile Music Client. Die günstigen Musik-Pakete runden das Angebot ab. So wird das Kaufen und Hören digitaler Musik in jeder Lebenslage noch einfacher und günstiger.

Über die Kosten für das Musikstück hinaus entstehen beim mobilen Download auf das Handy keine weiteren Übertragungskosten! Voraussetzung hierfür ist die Happy Live Tarif Option, die die meisten Vodafone Vertragskunden haben. Die Abrechnung erfolgt einfach über die Mobilfunkrechnung.

Wenn man mal nicht weiß, was für ein Lied man gerade hört, hilft der MusicFinder. Er ist ein Dienst für Mobiltelefone, der Tracks und Songs erkennt. Für viele Handymodelle gibt es einen Client zur lokalen Installation auf dem Gerät, mit dem der Dienst bequem genutzt werden kann. Man hält das Handy nur kurz in Richtung der Musikquelle und schon wird der Musiktitel angezeigt. Nach erfolgreicher Identifizierung werden bis zu 5 Optionen angeboten, den Track zu erwerben: als Musikstück, Klingelton, Video, Wallpaper (des Künstlers) oder Freizeichenton. Besitzer anderer Telefon-Modelle wählen einfach die 221122 und können die Songs auch ohne Applikation erkennen.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Erste private deutsche GSM-Lizenz wird 20 Jahre alt

04.12.2009
Es war das Top-Thema in den abendlichen Nachrichten vor 20 Jahren: Am 7. Dezember 1989 wurde offiziell die erste private GSM-Lizenz von der Bundesregierung vergeben. Die Lizenz erhielt ein Konsortium unter der Leitung von Mannesmann, dem außerdem Cable&Wireless, die DG Bank und Pacific Telesis angehörten. Die damaligen Mitbewerber um die Lizenz waren allesamt Schwergewichte der deutschen Wirtschaft: Daimler Benz, BMW, MAN und der Axel-Springer-Verlag. Schon 2 1/2 Jahre später, im Sommer 1992, ging das D2-Netz, das erste private Mobilfunknetz, in Betrieb.

Vor 20 Jahren telefonierte man noch mit ziemlich großen Handys / Foto: Vodafone D2 GmbH

Das Standardkürzel „GSM” (Global System for Mobile Telecommunications) wurde zwischen 1991 und 1992 umgewandelt in das Stoßgebet „God Send Mobiles!”. Denn bereits im Juni 1991 begann der Probebetrieb des Netzes in 15 Ballungsgebieten und Anfang 1992 war das D2-Netz vollständig betriebsbereit. Es fehlte nur noch eins: die Mobiltelefone. Im Juni desselben Jahres erhielten die ersten Hersteller von GSM-Mobiltelefonen wie Ericsson und Motorola die europaweite Zulassung für ihre Prototypen und Ende Juni 1992 wurden die ersten 1.000 kommerziellen Mobiltelefone geliefert und fanden umgehend reißenden Absatz.

Die ersten D2-Telefone kosteten 2.500 DM bis 3.000 DM. Allerdings war das zur damaligen Zeit ein sensationell niedriger Preis, denn aus dem C-Netz musste man noch rund 10.000 DM für Autotelefone auf den Tisch legen. Das Mobiltelefon war bis zu dem Zeitpunkt noch identisch mit dem Autotelefon und angesichts der Einstiegspreise und der hohen monatlichen „Grundgebühren” im C-Netz ein Luxusgut nur für gut betuchte Kreise. Die große Vision zum Netzstart bestand darin, mobiles Telefonieren für breite Bevölkerungsmassen erschwinglich zu machen. So kostete beispielsweise vor 20 Jahren eine Mobilfunkminute während des Tages 1,44 DM bei einer Monatsgrundgebühr von 77,52 DM. In der Nebenzeit, also zwischen 19 und 7 Uhr, nur noch 49 Pfennige. Heute ist eine Mobilfunkminute mit dem Prepaid-Handy schon ab 5 Cent zu haben und Vieltelefonierer stellen sich ihre Flatrates ganz nach Bedarf ab 4,95 Euro im Monat zusammen.

Bereits im August 1996, 4 Jahre früher als geplant, wurde der 2.000.000 Mobilfunkkunde begrüßt. Nur weitere 2 Jahre später betrug die Zahl der Mobilfunkkunden bereits knapp 14 Millionen. Im 2. Quartal 2009 meldete die Bundesnetzagentur 107 Millionen Teilnehmer. So gesehen gibt es in Deutschland inzwischen mehr Handys als Einwohner.

Quelle: Vodafone D2 GmbH

Erste E-Mail in Deutschland 2. August 1984 / Erste De-Mail 8. Oktober 2009

02.08.1984/08.10.2009
Mit viel Optimismus wurde Anfang der 1990er Jahre in Dortmund und Karlsruhe das kommerzielle Internet in Deutschland eingeläutet. Beide Projekte EUnet (in Dortmund) und XLINK in Karlsruhe sind heute nicht mehr zu finden. Es bleibt die Erinnerung an den Internet-Provider XLINK, der am 1. November 1993 den Sprung aus der Universität Karlsruhe in die freie Wirtschaft gewagt hat.

Aber auch vor der Ausgründung gab es schon XLINK, und dort wurden bereits 1984 die ersten E-Mails per Internet mit USA ausgetauscht. Die erste offizielle elektronische Nachricht an einen eigenen deutschen Mailserver erreichte am 2. August 1984 aus USA Deutschland, eine neue Ära beginnt. Absender war Laura Breeden vom Computer Science Network (CSNET), einem Netz für Forschung und Hochschulen in den USA mit internationalen Anbindungen. Empfänger waren Prof. Michael Rotert, damals Technischer Leiter des Rechenzentrums der Informatik der Universität Karlsruhe, und Prof. Werner Zorn, damals Professor für Informatik an der Uni Karlsruhe. Beide arbeiteten schon seit Jahren intensiv an Entwicklung und Aufbau eines elektronischen Nachrichtensystems.

Am 1. Mai 2000 verschwand mit dem Umbennen in KPNQwest der Name XLINK. Am 19. August 2002 kam es zur Eröffnung der Insolvenz, nachdem KPNQwest in Europa in sich zusammenfiel. Die E-Mail hatte längst ihren Siegeszug angetreten.

Prof. Werner Zorn hat für eine Ausstellung in Karlsruhe 2004 zahlreiche Dokumente als „Meilensteine” des hindernisreichen Weges von 1982 bis 1993, bis zur XLINK-Ausgründung am 10. Dezember 1993, zusammengestellt. Mit seiner freundlichen Genehmigung sind einige dieser Dokumente hier abgebildet:

1. eigene Mailbox der Uni Karlsruhe bei University College London (ULC)

28. Februar 1984: 1. direkter E-Mail-Kontakt mit CSNET (Laura Breeden)

8. März 1984: „General Information”
1. Mail von Prof. Larry Landweber, Univ. Madison, Wisconsin

16. April 1984: Vertrag mit CSNET

16. April 1984: Mail von Prof. Larry Landweber/Dick Edmiston, CSNET CIC „Approval to proceed...”

23. Juli 1984: Pressemitteilung Prof. Werner Zorn, Uni Karlsruhe:
CSNET-HOST an der Informatik Karlsruhe funktionsbereit

16. Juli 1985: Schreiben Prof. Zorn an Staatsministerium Baden-Württemberg: Vorschlag China-Kopplung

27. November 1985: Zusage China-Kopplung
Zusammenarbeit der Universität Karlsruhe mit China auf dem Gebiet der Datenkommunikation
(Erlass Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg vom 15.11.1985 UU 081.84-Ka/32)

3. März 1986: Abschrift aus
Heft 3 der „NNN- Neueste Netznachrichten” mit dem Leitartikel
„Quo vadis- DFN?”

28. August 1986: Pressemitteilung der Uni Karlsruhe:
1. Dialogverbindung Deutschland - China (Datex-P/X.25)

Computerwoche 37/1986:
„X.25-Dialog zwischen Deutschland und China”
TU Peking und Universität Karlsruhe nutzen Datex-P und Satelliten

20. September 1987:
Weltweit erste offene Email-Verbindung Chinas mit Deutschland
„Across the Great Wall...”

28. November 1987:
NSF approvement
Offizielle Anerkennung der China E-Mail-Verbindung durch die US National Science Foundation

BelWü entsteht als TCP/IP-Insel
BelWü Baden-Württemberg erweitertes Nahbereichsnetz
Stand Februar 1988
Verbund zwischen Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm

Karlsruher CSNET- Relay wächst zur nationalen und internationalen Drehscheibe
CSNET- Relay Verbund, Januar 1988

Erste „Blüte” des Hacker-Wesens in Karlsruhe
Clifford Stoll „Stalking a Wily Hacker”, 1988

Informatik Karlsruhe realisiert INTERNET-Anschluß
Pressemitteilung Mai 1988

23. Januar 1989:
VASCOM-Angebot über eine 9.6 kbps-Leitung von Karlsruhe nach New York

6. Februar 1989:
Xlink-Angebot an MWK/BelWue über Internet-Anschluss

23. Januar 1989:
Zugang des Landes Baden-Württemberg zum NSFNET
Auftrag des MWK an Xlink

Herzlichen Dank an
Prof. Dr. Ing. Werner Zorn
für die Bereitstellung dieser historischen Dokumente und seine Zustimmmung zur Aufnahme in diese Dokumentation.




Newsletter 1/1990: Vielen Dank an Yasar Arman für die Überlassung des Scans dieses Zeitdokuments.





8. Oktober 2009: Erste De-Mail verschickt

25 Jahre nachdem Prof. Werner Zorn, einer der Gründerväter des deutschen Internet, die erste E-Mail empfing, die jemals an ein deutsches Postfach geschickt wurde, hat ihm Dr. Bernhard Rohleder vom Hightech-Verband BITKOM am 8. Oktober 2009 die erste De-Mail geschickt.

Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, erläuterte im Anschluss an diese Premiere: „De-Mail ist eine Weiterentwicklung der ‚einfachen’ E-Mail wie wir sie heute alle kennen. Die Weiterentwicklung besteht darin, dass Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und auch die Verwaltung mit De-Mail eine einfach zu nutzende Technologie an die Hand bekommen, mit der sie sicher, rechtsverbindlich und vertraulich im Internet miteinander kommunizieren können. Geschäftliche Angelegenheiten oder Behördenkommunikation, für die bisher der Postweg oder sogar persönliches Erscheinen nötig waren, können mit De-Mail einfacher, schneller und von jedem Ort aus vollständig elektronisch erledigt werden. De-Mail ist damit so einfach wie die E-Mail und so sicher wie die Papierpost.”

Die 1. offizielle De-Mail wurde versaandt auf einer Pressekonferenz des Bundesinnenministeriums in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund anlässlich der am nächsten Tag beginnenden 6-monatigen Pilotierung von De-Mail in Friedrichshafen. Ab Ende 2010 soll De-Mail bundesweit eingeführt werden.

Die erste versandte De-Mail im Wortlaut:

Betreffzeile: Erste De-Mail in Deutschland

Sehr geehrter, lieber Herr Prof. Zorn,
vor 25 Jahren haben Sie die erste E-Mail in Deutschland empfangen. Schon damals war klar, dass die E-Mail eine einzigartige Erfolgsgeschichte schreiben wird. Ein Vierteljahrhundert später machen wir einen weiteren großen Schritt, und Sie sind wieder an der Premiere beteiligt: Heute erhalten Sie die erste De-Mail in Deutschland.

Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die De-Mail ebenso durchsetzen wird wie die bekannte E-Mail. De-Mails sind vertraulich wie ein persönlich überreichter Brief und komfortabel wie ein Mausklick. Die De-Mail wird E-Government und E-Commerce so richtig in Schwung bringen.

Herzliche Grüße
Bernhard Rohleder

Die Antwort auf die erste versandte De-Mail:

Betreffzeile: Vertrauen ist gut, De-Mail ist besser!

Sehr geehrter Herr Dr. Rohleder,
herzlichen Dank für die erste De-Mail. Mit zunehmender rechtlicher Relevanz der Kommunikation über das offene Internet stellt dieser neue Dienst einen großen Schritt nach vorn dar, über den ich mich schon zu meiner Zeit an der Uni Karlsruhe gefreut hätte.

Ich wünsche dem Projekt eine große Akzeptanz und seinen Förderern und Anbietern viel Erfolg!

Ihr Prof. Werner Zorn

Quelle für den De-Mail-Vorgang: Bundesinnenministerium und Prof. Werner Zorn

Apps im Alltag: Fit und schlank mit dem Handy

18.02.2010
Applikationen, abgekürzt Apps, sind aktuell ein heiß diskutierter Trend - für Anbieter und Nutzer. Die kleinen Serviceprogramme lädt man kostenfrei oder gegen Entgelt aus einem Onlineshop direkt aufs Handy. Sie sind für den Alltag als Helfer in allen Lebenslagen konzipiert, so auch beim Thema Frühlingsdiät. Sie begleitet alljährlich die Fastenzeit nach Karneval.

Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind die Empfehlungen hinter allen Diät- und Fitnesstipps. Beim Ernährungsmanagement oder beim Erfassen und Auswerten von Aktivitäten helfen Apps zielsicher. Bei „Barcoo” und bei „Das ist drin” scannt einfach die Handykamera den Barcode von Lebensmitteln. Aus Datenbanken steuern dann die Zucker- und Fettwerte, Anteile der gesättigten Fettsäuren und des Natriums aufs Display. Eine Lebensmittel-Ampel vermittelt einen ersten Überblick. Eine besonders innovative App, die Vodafone ausgezeichnet hat. Noch sind zwar nicht sämtliche Marktwaren erfasst, doch jeder Nutzer kann Werte ergänzen - so wächst auch der Datenbestand. Beim „DietMaster”, „Diet Coach” oder „Diets” füttert man seine eigene Datenbank mit persönlichen Werten. Über die Details der Mahlzeiten lassen sich die Kalorien errechnen und eine Ernährungsgraphik erstellen. Bei „Diets” wird die Kalorienzahl direkt Bewegungswerten gegenübergestellt.

Neben Ernährungstabellen gibt es vor allem aus der Sport-Ecke eine Vielzahl von Apps, die kostenfrei oder kostenpflichtig passend unterschiedliche Elemente kombinieren. „Buddy Runner” oder „Cardio Trainer” zeigen die eigene Jogging-Strecke während des Trainings auf einer Karte, ermitteln Distanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch. Mit diesen Grundlagen lassen sich ausgeklügelte und ganz persönliche Fitnessprogramme entwickeln.

Die App-Welten sind mit einer Vielzahl von Lösungen bestückt. Wie und ob man sie nutzt, ist so individuell wie das eigene Handy. Doch es geht auch anders: Fürs Fasten bietet die Katholische Kirche ein ausgefallenes Angebot: die Fasten SMS. Bis Ostern unterbricht eine SMS mit einem Bibelspruch den Tagesablauf - zum Nachdenken und Innehalten. Details erläutert die Website www.kirche.tv. Die Aktion hat bereits eine Fanseite auf Facebook unter dem Titel „SMS-Fasten”. Und für den Zugriff auf Facebook gibt es natürlich gleichfalls Apps - oder sogar weitergehende Vernetzungsmöglichkeiten, etwa auf dem neuen Vodafone 360.

Quelle: Vodafone

Über 10 Millionen E-Mails im Monat

07.01.2010
Ob geschäftlich oder privat: die „Electronic Mail” eroberte am Ende der 1. Dekade des neuen Jahrtausends die Pole-Position bei der Internetnutzung im Privathaushalt. Das belegen die Erhebungen des Statistischen Bundesamtes in der Studie „Informationsgesellschaft in Deutschland 2009”. Unzählige E-Mails rasen heute rund um den Globus - als Botschaft aus dem privaten Bereich und natürlich auch als Geschäftspost. Alleine an Vodafone Deutschland werden monatlich mehr als 10 Millionen E-Mails adressiert. Und die elektronische Post hat Zukunft: mehr und mehr wird sie auch unterwegs über mobile Endgeräte wie Smartphones genutzt.

Als vor 25 Jahren, im August 1984, die erste elektronische Post Deutschland erreichte, ahnte niemand, dass diese Technik unsere Kommunikationswelt nachhaltig verändern würde. Empfänger war Michael Rotert, damals Technischer Leiter der Informatikrechnerabteilung an der Universität Karlsruhe (TH). Laura Breeden in Cambridge (Massachusetts) hatte ihm eine Grußnachricht vom Computer Science Network (CSNET) gesendet *). Eine Kopie dieser Mail ging zeitgleich an Prof. Werner Zorn, Uni Karlsruhe. Die Übermittlung hatte mehrere Stunden gedauert.

Heute rasen E-Mails in Sekunden um den Globus. Von den monatlich über 10 Millionen E-Mails an Vodafone in Deutschland ist ein Großteil Spam - unerwünschte Werbung, schlimmstenfalls mit Viren verseuchte Post. Überwachungssysteme filtern diese penibel aus. Lediglich 1,8 Millionen E-Mails finden schließlich den Weg auf die Bürobildschirme der Vodafone-Angestellten. Rechnet man dies auf die Gesamtzahl der Vodafone Mitarbeiter in Deutschland hoch, vom Pförtner bis zur Geschäftsleitung, erhält jeder durchschnittlich 6 E-Mails pro Arbeitstag - ausschließlich von Adressaten außerhalb des Unternehmens. Hinzu kommen hausinterne Mitteilungen und E-Mails aus dem weltweiten Konzern an die deutschen Kollegen. Gemeinsam übersteigen sie das Aufkommen der exter-nen Zusendungen um ein Vielfaches.

Auch im privaten Bereich hat sich die elektronische Post durchgesetzt: Laut Branchenverband BITKOM versenden heute 85 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahre private Mails, das sind knapp 43 Millionen Bundesbürger. Über die Hälfte der bundesdeutschen Internetnutzer kontrolliert täglich das persönliche elektronische Postfach. Zunehmend werden dabei auch mobile Geräte genutzt, sogenannte Smartphones. Die praktischen Helfer erlauben über Mobilfunkverbindungen fast überall den E-Mail-Empfang und -Versand. Und selbst auf den kleinen Tastaturen eines Smartphones lassen sich schnell formvollendete Nachrichten tippen. Ein kleiner Kniff hilft dabei: In den Autotext-Funktionen (meist erreichbar im Menü Einstellungen) hinterlegt man einfach persönliche Grußformeln als Buchstabenkombinationen. Ein „mfg” wandelt das Smartphone dann automatisch zum „Mit freundlichen Grüßen”, ein „thx” zum „herzlichen Dank”, ein „lg” zu „mit lieben Grüßen” und mit „sw” wünscht man ganz freundlich ein „schönes Wochenende„.

Quelle: Vodafone

*) Die erste E-Mail in Deutschland erhielt am 3. August 1984 Prof. Michael Rotert, damals Technischer Leiter der Informatikrechnerabteilung an der Universität Karlsruhe (TH). Ein Kopie ging - wie das Original-Dokument beweist - an Prof. Werner Zorn, damals ebenfalls Uni Karlsruhe.

Das Dokument stellte freundlicherweise Prof. Werner Zorn zur Verfügung. An ihn ging auch die erste De-Mail. Sie wurde am 8. Oktober 2009 im Rahmen der Pressekonferenz in Berlin verschickt, bei der Staatssekretär Hans Bernhard Beus, Bundesinnenministerium, das Projekt De-Mail in Friedrichshafen startete. Absender der De-Mail war Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Hightech-Verbands BITKOM. Der Text der De-Mail und die Antwort von Prof. Zorn darauf: Siehe http://www.post-und-telekommunikation.de/Tk_2009_4_Okt-Dez.php

Einzelheiten und Dokumente rund um die Geschichte der E-Mail siehe Stichwort „Erste E-Mail in Deutschland 1984...”

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