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Oktober bis Dezember 2008
DHL entwickelt Konzept für Versandhandel04.10.2008 Brinks sucht für das geplante Netz ausländische Partner. „Wir befördern zwar auch schon heute Pakete in andere Länder. Aber es gibt bislang noch keine einheitlichen Standards für private Paketempfänger, die unseren Qualitätsanforderungen wie Schnelligkeit und Zuverlässigkeit entsprechen”, so Brinks beim Wiesbadener Versandhandelskongress. Diese Marktlücke zwischen teurem Kurierdienst und traditionellem Paketversand will DHL rasch schließen. Erster Pakettransport in den Weltraum08.10./12.12.2008 „Bei diesem Experiment werden mechanische Abläufe getestet. Das geschieht nur selten im Weltall, da bewegliche Teile - wie diese Paketmodelle - sehr schwierig zu handhaben sind”, erklärte Diplom-Mathematiker Wilfried Trost vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Zuvor hatten 13 Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerbs „Jugend forscht” Prognosen zum Verlauf des Weltraumversuchs durch physikalisch-mathematische Berechnungen abgegeben, die mit dem tatsächlichen Verlauf abgeglichen werden. DHL fördert die jungen Talente mit dieser Weltraummission. Anlässlich des ISS-Experiments verkaufte DHL in den Postfilialen und online ein Packset in einem speziellen Weltraumdesign und unterstützte die Stiftung „Jugend forscht” mit 25 Cent von jedem verkauften Packset. DHL plant, über diese Auftaktaktion hinaus auch langfristig die Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen. Dazu Dr. Andrej Busch, Bereichsvorstand Marketing bei DHL Paket Deutschland: „Ganz bewusst haben wir uns für dieses ungewöhnliche Projekt in einem nicht alltäglichen Umfeld entschieden. Damit unterstreichen wir unsere Kernkompetenz, den schnellen und zuverlässigen Transport von Paketen in jeden Raum der Welt. Gleichzeitig dokumentieren wir unser Engagement in der Bildungsförderung.” |
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Das Experiment an Bord der ISS hat gezeigt: Im Weltraum sind schwerere Pakete schneller. „Die Ergebnisse haben gezeigt, dass das leichte Paketmodell in der Schwerelosigkeit aufgrund von Reibungswiderständen stärker gebremst wird und somit langsamer ist”, erklärte Wilfried Trost vom DLR. 3 „Jugend forscht”-Sieger - der Rostocker Georg Schlettwein (20 Jahre), Matthias Schnaubelt (19 Jahre) aus Zwingenberg in Hessen und Lukas Varnhorst (20 Jahre) aus Wuppertal - hatten dieses Ergebnis richtig berechnet und vorhergesagt. Sie erhielten dafür von DHL Paket Deutschland am 12. Dezember 2008 Förderpreise im Gesamtwert von 6.000 Euro.
Das Experiment: Voraussetzung für die Durchführbarkeit und die Genauigkeit des Experiments ist, dass beide Paketmodelle exakt die gleiche Beschleunigung erfahren. Dafür sorgt ein mechanischer Schieber mit 4 Beschleunigungsstufen. Um bei der Durchführung auf der sich im Weltall bewegenden Raumstation zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, wird die Versuchsanordnung innerhalb der ISS befestigt. Der Weltraumtourist Richard Garriott, Sohn des früheren Apollo-Astronauten Owen Garriott, wird das Experiment jeweils einmal mit jeder Beschleunigungsstufe durchführen und die Ergebnisse per Video dokumentieren. Wenn es die Gegebenheiten erlauben, soll das Experiment auch einmal schwebend durchgeführt werden. Dazu wird die Schienenkonstruktion aus ihrer Befestigung gelöst. Details zur Versuchsanordnung:
Experiment und wissenschaftliche Fragestellung: Die internationale Raumstation ISS Die wichtigsten Daten und Fakten:
Deutsche Post: Briefpreise innerhalb Deutschlands auch 2009 stabil13.10.2008 Das Porto für den Standardbrief in Deutschland wird somit nach der Preissenkung 2003 im 7. Jahr 55 Cent betragen. Auch die Preise für andere nationale Briefprodukte (Postkarte, Kompakt-, Groß- und Maxibrief sowie Briefzusatzleistungen) bleiben unverändert. Bei Briefen ins Ausland will die Deutsche Post ihre Preisstrukturen weiter bereinigen und vereinfachen. So wird es künftig analog zum nationalen Portfolio einen internationalen Großbrief (bisher Maxibrief) bis 500 Gramm geben. Die Preise für Auslandsbriefe zwischen 50 und 100 Gramm werden erhöht, die Preise für Auslandsbriefe zwischen 100 und 500 Gramm sinken. Nach den Angaben der Deutschen Post steigen die Preise für den gesamten Warenkorb aus nationalen und internationalen Produkten nur um durchschnittlich 0,1 Prozent. Die Price-Cap-Formel ist im 2007 neu festgelegt worden und gilt bis 2011. Darin wurde der Deutschen Post eine jährliche Produktivitätsfortschrittsrate von 1,8 Prozent auferlegt. Dieser Produktivitätsfortschrittsrate wird die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Inflationsrate gegenübergestellt. Daraus ergibt sich für die Deutsche Post für das Jahr 2009 ein theoretischer Erhöhungsspielraum ihrer Porti von 0,4 Prozent. Entgelte für Mengeneinlieferungen ab 50 Briefsendungen sind seit Wegfall der Exklusivlizenz am 1. Januar 2008 von der Regulierung befreit. Sie unterliegen aber auch weiterhin einer nachträglichen Missbrauchskontrolle durch die Bundesnetzagentur.
TNT: Gewinnwarnung17.10.2008 Frachtkonzerne wie TNT, Deutsche Post, UPS und FedEx gelten als Indikatoren für die Konjunkturentwicklung, da ihr Geschäft mit der Entwicklung des Welthandels und des Gütertransports verknüpft ist. Das Premium-Expressgeschäft in Europa sei in den letzten Wochen zurückgegangen und werde sich bis Jahresende weiter verschlechtern, teilte TNT mit. Express bringt bei TNT 60 Prozent des Umsatzes. Dagegen entwickele sich das Frachtgeschäft in Südostasien und China, Indien und Brasilien positiv. Auch im Briefgeschäft erwartet TNT keine Belastungen. DHL-Versandhelfer vereinfacht Online-Paketversand für Privatkunden und kleine Geschäftskunden22.10.2008 Bundesgerichtshof bestätigt Schutz der Marke „Post”24.10.2008 Der Begriff „Post” war 2003 beim Deutschen Patent- und Markenamt als sogenannte Wortmarke der Deutschen Post eingetragen worden. Grundlage für die Eintragung war u.a. ein Gutachten, nach dem 84,6 Prozent der Verbraucher den Begriff „Post” mit der Deutschen Post verbinden. Bereits im Juni 2008 hatte der BGH in 2 Einzelfallklagen über die praktische Auslegung des Schutzes der Marke „Post” entschieden. Danach ist eine Nutzung des Begriffs „Post” durch Wettbewerber der Deutschen Post nur zulässig, wenn sie sich im Geschäftsverkehr oder ihrer Werbung durch entsprechende Zusätze klar abgrenzen. Nicht erlaubt sei jedoch eine Kombination des Begriffs „Post” mit anderen Kennzeichen wie der Farbe Gelb oder dem Posthorn. Dadurch werde eine Verwechslungsgefahr mit der Deutschen Post erhöht. DHL Express und Polar Air Cargo starten transpazifische Partnerschaft23.10.2008 DHL wird wochentäglich Flüge der Polar Air Cargo von Los Angeles, Wilmington und New York über Anchorage zu den asiatischen Zielen Hongkong, Shanghai, Seoul und Tokio nutzen, außerdem einen erweiterten Wochenendflugplan mit Flügen nach Honolulu, Sydney, Sharjah und Leipzig. „Die Partnerschaft mit Polar Air Cargo ermöglicht DHL eine spürbare Verbesserung des Time Definite-Angebots auf einer der weltweit wichtigsten Handelsrouten. Zudem erweitern wir unser transpazifisches Angebot durch die zusätzliche Anbindung an den Kennedy-Airport in New York. Damit stärken wir unsere internationalen Dienstleistungen aus den und in die USA”, sagte DHL Express-Chef John Mullen. Schon seit 31. März 2008 fliegt Polar Air Cargo mit 2 B747-400F für DHL Express die Route USA - Hongkong mit hoher Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. In Kabul werden 2 DHL-Mitarbeiter bei einem Anschlag getötet25.10.2008 FedEx baut Drehkreuz am Kölner Flughafen21.10.2008 FedEx baut mit einer Investitionshilfe in Höhe von 70 Millionen Euro durch die Flughafengesellschaft ihre größte und modernste außeramerikanische Fracht- und Verladehalle. Das 50.000 qm große Gebäude wird eine vollautomatische Sortieranlage erhalten. Auf seinem Dach werden Sonnenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 16.000 qm etwa 1,3 Gigawattstunden Strom im Jahr erzeugen. „Wir setzen auf erneuerbare Energien”, sagte Elliott. Deutsche Post verzichtet auf Gratiszeitungen23.10.2008 Die neue Kooperation resultiert aus einer im Mai 2008 getroffenen Vereinbarung beider Partner. Zuvor lagen Post und Verband im Streit um die von den Verlagen befürchtete Ausgabe einer Gratiszeitung durch die Post. Die Zeitungen sprachen von einem „ordnungspolitischen GAU” und wandten sich auch an die Bundesregierung mit der Forderung, die Presseaktivitäten der Post zu stoppen. UPS bereitet Aktionäre auf härtere Zeiten vor24.10.2008 Nach UPS-Angaben hat sich der Markt wesentlich schlechter entwickelt als erwartet. Steigende Kosten und eine höhere Zinslast haben im 3. Quartal 2008 das Nettoergebnis von UPS trotz steigender Umsätze fallen lassen. Während der Umsatz dank eines starken Auslands- und Logistikgeschäfts binnen Jahresfrist um 7 Prozent auf 13 Milliarden Dollar anzog, ging das Nettoergebnis um 10 Prozent auf 970 Millionen Dollar zurück. Im laufenden Jahr hat UPS die Investitionen um 200 Millionen Dollar auf 2,8 Milliarden Dollar gekürzt. Neue Automatenmarken der Deutschen Post24.10.2008
Eines der beiden Motive zeigt die Zentrale der Deutschen Post in Bonn, den Post Tower, das andere Motiv zeigt das Brandenburger Tor in Berlin. Neu ist: Jede Automatenmarkenrolle enthält abwechselnd beide Motive. Wer also mindestens 2 Marken wählt, erhält in jedem Fall beide Motive. Deutsche Post beteiligt sich an Postbank-Kapitalerhöhung27.10.2008 Die Deutsche Post verpflichtet sich, den entsprechend ihrer Beteiligung in Höhe von 50 Prozent plus einer Aktie auf sie entfallenden Anteil der geplanten Emission von 54,8 Millionen Aktien zum Bezugspreis zu zeichnen. Soweit der Bezugspreis 18,25 Euro nicht übersteigt, hat sich die Post weiterhin verpflichtet, sämtliche Aktien aus der Kapitalerhöhung, die nicht platziert werden können, zum Bezugspreis aufzunehmen. Damit läge der Umfang des Engagements bei maximal 1 Milliarde Euro. Die im September 2008 mit der Deutschen Bank beschlossene Vereinbarung, wonach die Deutsche Bank im 1. Quartal 2009 einen 29,75 Prozent-Anteil an der Postbank von der Deutschen Post übernehmen wird, besteht unverändert weiter. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank 29,75 Prozent der neu ausgegebenen Aktien von der Deutschen Post zum Bezugspreis erwirbt, wenn die Transaktion im 1. Quartal 2009 abgeschlossen wird. Für die alten Aktien gelten weiterhin die vereinbarten Preise. Deutsche Post erwartet deutliche Abschwächung des weltweiten Geschäftsumfeldes27.10.2008 Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein EBIT vor Einmaleffekten in Höhe von 2,4 Milliarden Euro, rund 10 Prozent weniger als im Jahr 2007 und 17 Prozent weniger als bisher prognostiziert. Für 2009 rechnet die Deutsche Post - so Finanzvorstand John Allan - wegen des weltweiten Konjunkturabschwungs und wegen der anhaltend hohen Verluste in den USA mit unsicheren Aussichten und einem schwierigen Geschäft. Die Aktien der Deutschen Post sackten nach Veröffentlichung der neuen Zahlen und der heruntergeschraubten Aussichten für 2008 um zeitweise mehr als 17 Prozent auf 7,95 Euro ab.
Arbeitsgericht Köln: GNBZ tarifunfähig31.10.2008 Die GNBZ war Ende 2007 im Streit um den Post-Mindestlohn gegründet worden. Im Gegensatz zu dem zwischen dem Arbeitgeberverband Postdienste und ver.di ausgehandelten Mindestlohn-Tarifvertrag mit 9,00 bis 9,80 Euro Stundenlohn hatte die GNBZ mit dem Bundesverband der Kurier-, Express-, Postdienste und dem Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste unter seinem Präsidenten Florian Gerster niedrigere Löhne zwischen 6,50 und 7,50 Euro pro Stunde vereinbart. Größtes DHL-Frachtzentrum im Mittleren Osten nimmt in Dubai Betrieb auf05.11.2008 „Eine wachsende Zahl von Unternehmen unterschiedlichster Branchen haben sich bereits für Dubai als attraktiven Produktions- und Logistikstandort entschieden, darunter das Gesundheitswesen, die Automobilwirtschaft und die IT-Industrie”, sagte Hermann Ude. „Als international führender Logistikkonzern unterstützen wir diese Entwicklung durch kontinuierliche Investitionen in einer der dynamischsten Regionen der Erde.” Auf einer Grundfläche von 54.000 qm nutzt das neue Logistikzentrum eine vollklimatisierte Gesamtarbeitsfläche von 80.000 qm. Die Golfregion erzielte 2007 ein Handelsvolumen von 320 Milliarden US-Dollar. Für den weltweiten Frachtmarkt erwarten Experten bis 2020 ein Wachstum auf rund 1,4 Billionen US-Dollar. Deutsche Post steigt aus dem inneramerikanischen Markt aus10.11.2008 Um künftige Unsicherheiten mit Blick auf das US-Geschäft von DHL Express auf ein Minimum zu reduzieren, wird der Postkonzern ab dem 30. Januar 2009 keine nationalen Luft- oder Bodenprodukte in den USA mehr anbieten. Die operativen Kosten bei DHL Express USA verringern sich damit von derzeit 5,4 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) auf weniger als 1 Milliarde Dollar (770 Millionen Euro). Um dieses Ziel zu erreichen, wird DHL Express USA alle rein nationalen Sortierzentren schließen und die Anzahl der Niederlassungen von 412 auf 103 reduzieren. Insgesamt werden bei DHL Express in den USA 9.500 Arbeitsplätze eingespart, zusätzlich zu den 5.400, die bereits seit Anfang des Jahres abgebaut worden sind. Die Restrukturierung wird den Konzern voraussichtlich zusätzlich 1,9 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) kosten. Der gesamte Restrukturierungsaufwand wird sich dann auf 3,9 Milliarden Dollar (3 Milliarden Euro) über 2 Jahre belaufen. Als ein Ergebnis dieser Maßnahme werden die Verluste vor Einmalkosten aus dem DHL-US-Express-Geschäft 2008 voraussichtlich 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) betragen. Die Verluste werden sich nach Einschätzung des Postvorstands im Jahr 2009 auf höchstens 900 Millionen Dollar (692 Millionen Euro) belaufen. Durch den Ausstieg aus dem rein nationalen US-Express-Markt verbleibt der DHL ein operatives Geschäft in Amerika, dessen künftige Entwicklung besser vorhersehbar sei. Das neu dimensionierte Netzwerk mit 3.000 bis 4.000 Mitarbeitern wird vollständig auf die Bedürfnisse der international orientierten Express-Kunden des Konzerns ausgerichtet sein. Ohne Einschränkung werden sämtliche weltweiten Sendungen in die USA weiterhin zugestellt, und in den USA können Kunden 99 Prozent der bisherigen internationalen Sendungen auch künftig für den grenzüberschreitenden Versand aufgeben. „Die USA bleiben ein Schlüsselmarkt für die Deutsche Post World Net” - so John Mullen, im Konzernvorstand verantwortlich für DHL Express - „zumal die anderen DHL-Geschäftseinheiten von den Restrukturierungsmaßnahmen bei Express in keiner Weise betroffen sind.” Der Konzern werde unverändert in die erfolgreichen US-Einheiten von Supply Chain/CIS, Global Forwarding/Freight und Global Mail investieren, die mit insgesamt mehr als 25.000 Beschäftigten ihre Geschäfte nachhaltig weiterentwickeln. In Vorbereitung auf eine sich abschwächende Weltwirtschaft wird der Konzern außerdem sein Wertsteigerungsprogramm Roadmap to Value intensivieren und operative und nicht-operative Kosten in sämtlichen Geschäftsbereichen um 1 Milliarde Euro bis Ende 2010 herunterfahren. Wegen der gestiegenen, nun 3 Milliarden Euro betragenden Kosten für die Restrukturierung von DHL Express in den USA und anderer Einmaleffekte infolge des erwarteten wirtschaftlichen Abschwungs wird der Konzern 2008 voraussichtlich einen berichteten Jahres-Nettoverlust ausweisen. Deutsche Post führt ihren Unternehmensbereich FINANCIAL SERVICES nicht fort / Klein gibt Vorstandsposten auf10.11.2008 Frankreich legt Börsengang von La Poste auf EisNovember 2008 Mit DHL Online Frankierung Pakete nun auch weltweit verschicken12.11.2008 Bereits bisher konnten Pakete mit der DHL Internetanwendung für den Versand innerhalb Deutschlands oder in die Europäische Union frei gemacht werden. Nun können die Kunden auch die für den weltweiten Versand notwendigen Zollunterlagen direkt am Computer ausfüllen und gemeinsam mit der Paketmarke ausdrucken. PIN Mail ist jetzt wieder „City Mail”November 2008 Aktuell beschäftigt City Mail nach Angaben ihres Geschäftsführers Harald Koch 160 Mitarbeiter. Nach dem Fall des Briefmonopols habe man „viele Einzelmaßnahmen” getroffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dank der Kooperation mit mehreren Briefdienstleistern in Baden-Württemberg könne City Mail Regensburg künftig große Teile Bayerns und fast ganz Baden-Württembergs abdecken. Deutsche Post stellt 1.000 Briefzusteller befristet ein13.11./12.12.2008 Die Bundesnetzagentur nahm die vermehrt auftretenden Klagen von Bürgern zum Anlass, der Deutschen Post mit rechtlichen Schritten zu drohen, wenn sie die Mängel in der Briefzustellung nicht „unverzüglich” beseitigt. Das geht aus einem Schreiben des Agentur-Präsidenten Matthias Kurth an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post hervor. Kurth verwies nach Angaben seines Sprechers auf „die zahlreichen Beschwerden von Kunden und Kommunalpolitikern über die sich häufenden Verspätungen und den Ausfall von Zustellungen”. Wenn die Post die Situation nicht kurzfristig in den Griff bekomme, werde die Bundesnetzagentur die Mängel in einer offiziellen Mitteilung in ihrem Amtsblatt öffentlich anprangern, kündigte Kurth an. Das wäre der erste Schritt in dem vom Postgesetz vorgesehenen Verfahren zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen (Universaldienst). Am 12. Dezember 2008 teilte die Deutsche Post mit, der Vorstand habe nach Beratungen mit ver.di und dem Gesamtbetriebsrat „Maßnahmen zur Stärkung der Briefzustellung” beschlossen. So erhalten alle 1.300 Auszubildenden, die derzeit noch kein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis haben, ab sofort ein Angebot zur unbefristeten Übernahme mit einer Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden. Außerdem wird die Deutsche Post die befristete Beschäftigung der 1.000 zusätzlichen Briefzusteller bis Ende Mai 2009 verlängern. Kooperation mit UPS ungewiss / Deutsche Post schließt Rechenzentrum in USA13.11.2008 Die Deutsche Post gibt auch eines ihrer 3 weltweiten Rechenzentren auf: Scottsdale in Arizona/USA werde geschlossen, bestätigte der Postsprecher. Die Arbeit übernehmen künftig die beiden anderen Rechenzentren in Tschechien und Malaysia, wo der Transport aller DHL-Sendungen überwacht wird. Deutsche Post eröffnet Express-Umschlagplatz in Istanbul14.11.2008 Die Deutsche Post sei mit DHL im Expressgeschäft in der Türkei bereits seit Jahren klarer Marktführer. Auch in der Logistik mit dem Transport von Gütern sei DHL in der Türkei führend. Die Türkei sei ein „Schlüsselland” für das Express- und Logistikgeschäft in der Region und im Mittleren Osten. Aus Logistiksicht habe die Türkei eine einzigartige geografische Lage zwischen 2 Kontinenten mit Seeanbindung von der Ägäis bis zum Schwarzen Meer und günstige Verkehrswege zwischen Europa und dem Nahen und Mittleren Osten. DHL erwirtschaftete nach Appels Angaben 2007 in der Türkei einen Umsatz von 270 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt DHL in der Türkei rund 2.000 Mitarbeiter. Bei der Otto Gruppe sind Tausende Jobs in Gefahr18.11.2008 In den bisher erarbeiteten Zukunftsszenarien zeichne sich ab, dass „die Standorte Burgkunstadt, Haldensleben und Pilsen dank ihrer zentralen Lage nicht infrage gestellt werden”, sagte Voigt. Ebenfalls nicht substanziell gefährdet seien die Niederlassungen in Karlsruhe, Lodz, Salzburg, Würzburg, Valdengo, Weiden und Zürich. Großauftrag von British Airways an DHL: DHL „Mädchen für alles” - vom Transport der Speisen bis zum Tellerwaschen04.12.2008 DHL organisiert die komplette Lieferkette der Dienstleistungen an Bord - von der Küche bis ins Flugzeug. Neben dem Transport von bis zu 13 Millionen Speisen pro Jahr umfasst das auch den Warenverkauf und das Medienangebot an Bord sowie weitere Komfortservices für die Passagiere. Eine weitere DHL-Einheit, Environmental & Compliance Solutions, kümmert sich um die Geschirrreinigung und Abfallentsorgung. 2 Zentralbereichsleiter der Deutschen Post vor dem Ruhestand / Nachfolger übernehmen 200908.12.2008 Der promovierte Jurist Wend war seit 1984 als niedergelassener Anwalt tätig, wirkte von 1994 bis 2003 als Bürgermeister der Stadt Bielefeld und ist seit 1998 Mitglied des Bundestages. Einen Wechsel gibt es 2009 auch an der Spitze der Konzernkommunikation. Der Leiter der Konzernkommunikation, Prof. Manfred Harnischfeger (64) scheidet zum 30. Juni 2009 vertrags- und altersbedingt aus dem Unternehmen aus. Sein Nachfolger wird Dr. Christof Ehrhart (42), derzeit Leiter der globalen Konzernkommunikation der European Aeronautic Defence und Space Company (EADS). Er übernimmt zum 1. März 2009 die Leitung der Konzernkommunikation bei der Deutschen Post World Net. Ehrhart ist im neuen Amt verantwortlich für die konzernweite interne und externe Kommunikation, das Corporate Sponsoring sowie die weltweite Markenführung der Deutschen Post World Net. Ehrhart ist promovierter Politikwissenschaftler und hat als Journalist gearbeitet, bevor er ins Kommunikationsmanagement ging. Nur noch an 5 Tagen in der Woche Briefzustellung?06.12.2008 Ein Sprecher der Post bestätigte am 5. Dezember 2008, die Deutsche Post dringe darauf, die gesetzlichen Vorgaben für die Zustellung zu lockern. In einem Positionspapier empfiehlt sie dem Bundeswirtschaftsministerium, die Pflicht entfallen zu lassen, an 6 Tagen in der Woche Briefe zuzustellen. Nach den Vorgaben der EU für eine flächendeckende Grundversorgung ist es heute schon ausreichend, wenn Zustellunternehmen an 5 Tagen pro Woche Post zustellen. In Deutschland schreibt die Postuniversaldienstleistungsverordnung (PUDLV) die Postzustellung an 6 Tagen in der Woche vor. Diese Vorschrift war für die Deutsche Post bindend, solange sie das Briefmonopol hatte, das am 1. Januar 2008 gefallen ist. Sie muss sich aber weiter daran halten, will sie ihren Status als Garant für die flächendeckende Versorgung mit Briefdienstleistungen wahren und von den Vorteilen profitieren, die damit verbunden sind, z.B. die Mehrwertsteuerbefreiung für private Briefsendungen. Die Deutsche Post will bei einer Neuauflage der PUDLV außerdem erreichen, dass bestimmte Dienstleistungen nicht mehr in jeder Filiale angeboten werden müssen, z.B. Wert- und Nachnahmesendungen, weil - so die Argumentation der Deutschen Post - die Verbraucher solche Leistungen nur selten in Anspruch nehmen. Nach Auffassung der Post sollte auch die Verpflichtung zur regelmäßigen Leerung der Briefkästen von Montag bis Samstag gelockert werden. Die Verordnungsnovelle sollte künftig lediglich eine „bedarfsgerechte Leerung” vorschreiben. Auch die Verpflichtung, bundesweit mindestens 12.000 Filialen zu betreiben, sollte gestrichen werden. Ein Postsprecher betonte, das Positionspapier ziele nur auf eine überfällige Rechtsharmonisierung in Europa ab, solle aber keineswegs einen Leistungsabbau vorbereiten. Die deutschen Vorschriften gehen in vielen Punkten über das EU-Recht hinaus. Es gebe „gegenwärtig keine Pläne, auf die tägliche Zustellung zu verzichten oder andere Leistungen zu kürzen”. PIN-Zusteller verzichten auf Urlaub07.12.2008 Die PIN Mail AG gehört zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die Verlagsgruppe hatte die Anteile der PIN Mail AG im September 2008 vom Insolvenzverwalter der früheren PIN Holding erworben. Von früher mehr als 100 PIN-Gesellschaften waren im Dezember 2008 noch rund 20 im Bundesgebiet aktiv. Zu den Kunden der Berliner PIN gehört z.B. das Land Berlin. PIN Berlin beschäftigte im Dezember 2008 ca. 1.000 Mitarbeiter. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der PIN Mail AG Berlin, Axel Stirl, entfallen ca. 20 Prozent der Briefsendungen innerhalb Berlins auf PIN. Täglich bearbeitet PIN Berlin ca. 500.000 Sendungen. Stirl rechnet ab Januar 2009 mit einem Rückgang. Die Zugeständnisse der Zusteller brächten eine Ersparnis von 1 Million Euro. Derzeit erhalten die Zusteller den gesetzlichen Mindestlohn von 9,80 Euro pro Stunde. UPS schließt ein Verteilzentrum in Spanien09.12.2008 Hermes und DPD wollen engere Zusammenarbeit10.12.2008 Im Mittelpunkt der Überlegungen stehe derzeit die Entwicklung eines gemeinsam betriebenen internationalen Transportnetzes und die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur beider Unternehmen, teilten die Unternehmen im Dezember 2008 mit. Hermes Logistik erzielte 2007 mit 13.000 Mitarbeitern einen Nettoumsatz von 874 Millionen Euro, davon entfielen mehr als 40 Prozent auf die Versandhandelsmutter Otto. Hermes unterhält deutschlandweit 61 Niederlassungen und 13.700 Paketshops. DPD hat nach eigenen Angaben 2007 mit 22.000 Beschäftigten einen Nettoumsatz von gut 1 Milliarde Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen unterhält in Deutschland über 74 Depots und rund 3.000 Paketshops und beschäftigt rund 1.100 Subunternehmer. Sowohl DPD wie Hermes räumten gegenüber der Financial Times Deutschland ein, dass sich die abflauende Konjunktur auf die Geschäfte auswirkt und Wachstumsraten von 6 und mehr Prozent vorbei sind. Wechsel an der Spitze des Post-Aufsichtsrats: Weber geht, von Schimmelmann kommt16.12.2008 „Nachdem die notwendigen Veränderungen im Vorstand erfolgreich auf den Weg gebracht wurden und die Themen Postbank und DHL USA entschieden sind, sehe ich mit Ende des Geschäftsjahres 2008 den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats gekommen”, sagte Weber. Wulf von Schimmelmann war von Anfang 1999 bis Juli 2007 Vorstandschef der Postbank und in dieser Funktion zugleich Vorstandsmitglied der Deutschen Post. Im August 2007 wechselte er in den Aufsichtsrat der Deutschen Post. Seine vorzeitige Demission als Postbank-Chef begründete er damals u.a. damit, er wolle einem Generationswechsel nicht im Weg stehen und ziehe es vor, sich ins Privatleben zurückzuziehen. Seit August 2007 ist von Schimmelmann Aufsichtsratschef der österreichischen Gewerkschaftsbank Bawag und Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Telekom. Zudem ist er als Unternehmensberater beim Beratungsunternehmen Accenture tätig. Elektronische Weihnachtspost immer beliebter / Handgeschriebene Briefe werden Luxus22.12.2008 Verschickte 2007 nur jeder 5. Deutsche (21 Prozent) Weihnachtsgrüße per E-Mail, ist es 2008 schon jeder 3. (33 Prozent). Auch die Kurznachrichten per SMS vom Mobiltelefon aus werden häufiger genutzt als im Vorjahr. Jeder 5. (20 Prozent) versandte 2007 eine SMS zum Fest, aktuell sind es bereits 23 Prozent. Mit etwas Abstand folgen MMS (unverändert 3 Prozent). Männer stehen elektronischen Weihnachtsgrüßen besonders aufgeschlossen gegenüber. Fast jeder 2. (46 Prozent) verschickte 2008 digitale Weihnachtsbotschaften. Bei den Frauen stieg von 2007 zu 2008 der Anteil von 31 auf 39 Prozent. Insgesamt ist die Gruppe derer, die elektronische Weihnachtsgrüße bevorzugen, in allen Altersgruppen gewachsen. Binnen eines Jahres stieg der Anteil der über 60-Jährigen, die zu Weihnachten E-Mails oder SMS schicken, von 7 auf 14 Prozent. Ganz selbstverständlich sind elektronische Weihnachtsgrüße bei den Jüngeren. 69 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzten dafür den digitalen Versand per E-Mail. Jeder 2. unter 30 Jahren (49 Prozent) schickte SMS, 47 Prozent versandten E-Mails. Von den täglich 70 Millionen Briefsendungen in Deutschland gehen nach den Zahlen der Deutschen Post nur noch 7 Prozent von privat an privat. Im Jahr 2000 waren es noch 10 Prozent. „Bei einem handgeschriebenen Brief geht es um die Wertschätzung des Adressaten”, stellt der Briefforscher Veit Didczuneit vom Berliner Kommunikationsmuseum fest. „Ein handgeschriebener Brief im Digitalzeitalter ist wie ein Geschenk, etwas Unvergängliches. E-Mails sind flüchtiger. Sie haben die Kommunikation zwar vermehrt, aber sie hinterlassen weniger Spuren.” Für künftige Historiker könne das zum Problem werden. Briefe als Quellen für Mentalitäten, Bildung oder Alltagskultur werden rarer. „Auch die Kunst des Briefeschreibens, sorgsam komponiertes Erzählen, ist kein Thema mehr. Die heutige Ratgeberliteratur befasst sich fast ausschließlich mit Bewerbungen und Geschäftsbriefen.” Joachim Kallinich, Professor an der Berliner Humboldt-Universität und früher Direktor des Berliner Museums für Kommunikation, sieht aber die Zukunft des Briefes nicht negativ. Für persönliche Briefe werde es Nischen geben als besondere Form der Wertschätzung. Die traditionelle Erzählweise eines Briefes könne aber mit der Zeit verloren gehen, meint Kallinich. „Die Entwicklung geht im Schreibstil in Richtung Zapp-Kultur.” Allerdings: „Auch SMS können kreativ sein”, sagt er. Nur für die Handschrift sieht er rabenschwarz. „Ich glaube, dass Kinder das Schreiben mit der Hand bald im Kunstunterricht lernen, nicht mehr im Fach Deutsch.” EU macht Druck wegen Mindestlohn16.12.2008 Richter kippen Post-Mindestlohn18.12.2008 In dem Verfahren wehrten sich einige Post-Konkurrenten dagegen, dass sie ihren Angestellten seit Januar 2008 den Mindestlohn zahlen müssen. Das Bundesarbeitsministerium hatte den Mindestlohn für die gesamte Branche der Briefdienstleistungen mit dem Ziel verordnet, angemessene Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten der Branche sicherzustellen, sagte ein Anwalt des Ministeriums vor Gericht. Nach Ansicht der Kläger dagegen diente der Mindestlohn nur dazu, nach dem Wegfall des Briefmonopols die Deutsche Post vor Wettbewerbern zu schützen. Mit dem Mindestlohn habe das Ministerium bereits „5.500 Arbeitsplätze vom Markt gefegt”, so ein Anwalt der Kläger. Wie schon in der Vorinstanz kam auch das OVG zu dem Ergebnis, das Arbeitsministerium habe mit der Verordnung die Vorgaben des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes überschritten. Nach Ansicht der OVG-Richter darf der Mindestlohn nur auf solche Arbeitgeber und Beschäftigte erstreckt werden, die nicht tarifgebunden sind. Die Kläger hatten jedoch Ende 2007 mit der neu gegründeten Gewerkschaft Neue Brief- und Zustelldienste (GNBZ) einen Tarifvertrag mit einem Mindestlohn von 6,50 Euro bis 7,50 Euro vereinbart. Den Einwand des Arbeitsministeriums, dieser Tarifvertrag sei von einer inzwischen durch das Kölner Arbeitsgericht für nicht tariffähig erklärten Gewerkschaft geschlossen worden, ließ das Gericht nicht gelten. Das OVG gab daher dem Bundesverband Kurier-, Express-, Postdienste (BdKEP) Recht. Ihm gehören mehrere Postkonkurrenten an. Der Verband sei durch die Verordnung in seinem Grundrecht auf Koalitionsfreiheit verletzt worden. Aus formellen Gründen wiesen sie allerdings die Klagen von TNT Post und PIN Mail AG ab. Diese beiden Post-Konkurrenten müssten die Frage, ob der verordnete Post-Mindestlohn an ihre Beschäftigten zu zahlen ist, vor dem Arbeitsgericht klären lassen. Nur dies sei zuständig, so die Richter. Der BdKEP dagegen, der als Arbeitgeberverband unmittelbar keine Briefzusteller beschäftigt, konnte die Frage der Rechtmäßigkeit der Verordnung nur vor dem Ver-waltungsgericht klären lassen. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) warf dem Gericht vor, mit dem Urteil die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zu ignorieren, wonach Mindestlöhne nicht durch ungünstigere Tarifverträge unterlaufen werden dürfen. Scholz kündigte Revision beim Bundesverwaltungsgericht an. 100 zusätzliche Packstationen an Esso-Tankstellen18.12.2008 Deutsche Post setzt in Deutschland flächendeckend auf ÖkostromDezember 2008 Im Rahmen seines Klimaschutzprogramms GoGreen arbeitet der Konzern an der verbesserten Erfassung des Kohlendioxidausstoßes, um weitere Möglichkeiten zur Energie- und CO2-Einsparung zu identifizieren und zu nutzen. Zusätzlich zur Umstellung auf Ökostrom setzt der Postkonzern auf effizientere Beleuchtungssysteme und optimiert die Nutzung von Heizungs- und Klimaanlagen. Auch seinen Kunden bietet der Konzern mit der Tochter DHL Neutral Services an, ihre Immobilien nach Klimaschutzkriterien zu bewerten und zu optimieren. Jüngstes Beispiel ist die Umrüstung des zentralen Distributionszentrums des Telekommunikationsanbieters O2 am Standort Wakefield in Großbritannien, das in ein klimaneutrales Lager umgewandelt wurde. Der kürzeste Weg zum Empfänger: Deutsche Post entwickelte neues Navigationssystem für Paketzustellung15.12.2008 NiZA ist eine eigene Entwicklung des Postkonzerns. Um die Erfindung zu schützen, hat die Deutsche Post World Net sie unter dem Titel „Verfahren und Vorrichtung zum Befördern einer Vielzahl von physischen Objekten” patentieren lassen. Aus 200 Zielen in wenigen Minuten eine Routenplanung erstellt
„Das Gerät ist zwar teurer als mobile Navigationslösungen. Dafür bietet es zahlreiche Vorteile: Es berechnet 5 Routen im Voraus und ist damit schneller, funktioniert auch in Tunneln und das Display ist besser ablesbar”, erklärten Monika Strauß und Thomas Müller, verantwortlich für das NiZA-Projekt. Zusätzlich zeigt das Gerät Informationen zu den geladenen Paketen an, die dem Zusteller helfen, die Sendung im Fahrzeug leicht zu finden.
Da die Fahrer ohne Umwege ihre Ziele ansteuern, sinkt der Treibstoffbedarf. Dadurch verringert sich auch der CO2-Ausstoß. DHL Paket Deutschland rechnet damit, dass sich die notwendigen Investitionen für das NiZA-Projekt mittelfristig amortisieren. Die Fahrer benötigen weniger Zeit für die Zustellung, Überstunden werden vermieden. NiZA wird weiterentwickelt
Österreichische Post will Filialnetz straffen und 8.000 Arbeitsplätze streichenDezember 2008 Der Konzern begründete die Maßnahmen damit, man müsse das Unternehmen auf die Liberalisierung des Postmarktes vorbereiten, wenn 2011 in Europa das Briefmonopol wegfällt. FedEx verschärft die Einsparungen19.12.2008 Hybridpost: Briefinnovationen für Privatkunden gegen den Trend zur elektronischen KommunikationDezember 2008 Clevercard Seit Herbst 2007 hat die Deutsche Post das Konzept mit Marken wie Nestlé und Warner Music bei 4.000 Nutzern getestet. „Dabei war der Anteil der Empfänger, die auf die Internetseite gingen, mit 35 Prozent deutlich höher als bei klassischen Werbemailings”, sagt Projektleiter Michael Schmull. Bis Ende Dezember 2008 versandte die Deutsche Post rund 300.000 Startpakete mit Lesegeräten und 6 Clevercards zum Ausprobieren an Interessenten. Schreibcenter Titelhelden Handyporto und Internetmarke siehe http://www.post-und-telekommunikation.de > Kurier-, Express-, Postdienste > 2008, Juli - September Konzern-Finanzvorstand John Allan beendet Tätigkeit Mitte 200902.01.2009 Über seine Nachfolge ist noch nicht entschieden. „Bis Ende 2009 wird Allan seine Aufgaben in vollem Umfang wahrnehmen und danach dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Appel als Senior Advisor zur Verfügung stehen.” Allan kam Ende 2005 zur Deutschen Post nach der Übernahme des britischen Logistikers Exel plc., dessen Vorstandsvorsitzender er war. Xetra-Schlusskurs der Post-Aktie am 30.12.2008: 11,91 Euro.◊ |
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