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Kurier-, Express-, Postdienste Oktober bis Dezember 2009
Konkurrenten kämpfen gegen das Mehrwertsteuer-Privileg der Deutschen Post05.10.2009 BIEK-Chef Gunnar Uldall versicherte: „Die von der Deutschen Post in diesem Zusammenhang ins Spiel gebrachte Befürchtung, dass mit der Mehrwertsteuer das Briefporto unerschwinglich würde, ist unbegründet. Angesichts des Wettbewerbs auf dem Brief- und Paketmarkt wären Preiserhöhungen für die Deutsche Post nicht durchsetzbar. Die Kunden der Deutsche Post müssen nicht mit höheren, sondern wegen des zunehmenden Wettbewerbs eher mit sinkenden Preisen rechnen - und der Finanzminister mit einer halben Milliarde Euro an zusätzlichen Einnahmen.” BIEK vertritt u.a. die Paketdienste Hermes Logistik, TNT, UPS, FedEx, DPD und Go. Der Vorsitzende des AGV NBZ, Florian Gerster, forderte eine Streichung des „überhöhten Mindestlohns” für Briefdienste. Der Mindestlohn zwischen 8 und 9,80 Euro pro Stunde gefährde Arbeitsplätze. Er habe bereits etwa 40 Prozent aller lizenzpflichtigen Arbeitsplätze der Branche vernichtet. Der Vorsitzende des BdKEP, Rudolf Pfeiffer, sagte: „Der Wettbewerb kann nur dann wachsen, wenn auch die 3. Wettbewerbsbehinderung abgeschafft wird: Die Bundesnetzagentur muss wie im Telekommunikationsbereich die gesetzliche Grundlage durch Änderung des Postgesetzes erhalten, Großkunden-Preise des absolut marktbeherrschenden Unternehmens kontrollieren zu können. Der Mittelstand hat nur dann eine Chance, sich wettbewerbsfähig entwickeln zu können, wenn die Deutsche Post kartellrechtlich kontrolliert wird. Von der Bundesnetzagentur sind etwa 30.000 Arbeitsplätze bei den privaten Lizenznehmern registriert. Der BdKEP geht davon aus, dass schätzungsweise noch einmal mehr als die gleiche Anzahl hinzukommt bei reinen Zustellunternehmen - besonders bei Zeitungsverlagen -, die als Unterauftragnehmer nicht lizenzpflichtig sind und deshalb von der Bundesnetzagentur nicht erfasst sind. Im Postmarkt ist es der Mittelstand, der Wettbewerb und Arbeitsplätze schafft. Die Politik muss für ihn verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, damit weitere Arbeitsplätze entstehen können.” Elmar Müller, DVPT-Vorsitzender, argumentierte: „Als Verbraucherorganisation erwarten wir von einem funktionierenden Postmarkt innovative Produkte, verbesserten Service sowie angemessene Preise bei einer flächendeckenden Versorgung, wie es der Telekommunikationsmarkt beispielhaft bietet. Die 3. EU-Postrichtlinie ermöglicht dem nationalen Gesetzgeber einen schlankeren Universaldienst. Der DVPT erwartet dennoch weiterhin eine Vorgabe von bundesweit mindestens 12.000 stationären Einrichtungen mit einem festgeschriebenen Mindestangebot an Dienstleistungen. Ein neues Standortkriterium muss die demografische Standortsituation berücksichtigen. Wer ist wer? Franzosen opponieren gegen geplante Postreform06.10.2009 Damit gerät der französische Staatspräsident Nikolas Sarkozy in eine missliche Lage, denn ab 2011 fällt in der Europäischen Union das Briefmonopol. Das bedeutet, dass dann auch Frankreich seinen Briefmarkt für ausländische Wettbewerber öffnen muss. Unterbleibt die Reform, wird es für La Poste nach Meinung der Regierung schwieriger, Anschluss an die Post-Unternehmen anderer europäischer Länder zu halten, die sich längst auf den Wettbewerb im Postwesen eingestellt haben. Die französische Regierung verurteilt die Umfrage als „breite Manipulation”. Der Industrieminister Christian Estrosi betonte, die Privatisierung der Post stehe gar nicht zur Diskussion. Geplant sei vielmehr, den Staatsbetrieb in eine Aktiengesellschaft zu verwandeln, um sie für die europaweite Marktöffnung im Brief- und Paketverkehr zu wappnen. Mit 6 Milliarden Euro Schulden sei die Post heute nicht in der Lage, gegenüber Rivalen wie der Deutschen Post zu bestehen. „Der Präsident kann angesichts einer solch starken Protestbewegung nicht taub bleiben”, frohlockte der oppositionelle Sozialist Benoit Hamon. Die Sozialisten gehören neben Gewerkschaften und Globalisierungsgegnern zu den Unterstützern des Widerstands gegen eine Postreform. Sie geißeln die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft als ersten Schritt zur Privatisierung. „Die Post ist kein Unternehmen wie jedes andere, es ist das Lieblingsunternehmen der Franzosen”, erklärte Jean-Daniel Lévy von CSA. „Sie ist nicht allein Teil des öffentlichen Dienstes, sie stellt eine Verbindung zwischen verschiedenen Bevölkerungsteilen her.” Bundesfinanzministerium vergibt Briefmarkenlizenz neu05.10.2009 Die Briefmarken mit dem Aufdruck „Deutschland” - offiziell „Postwertzeichen” - werden seit 1998 - nach der Auflösung des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation - vom Bundesfinanzministerium herausgegeben. Bisher wurden die Briefmarken im Auftrag des Ministeriums von der Deutschen Post produziert und vertrieben. Der Vertrag mit der Deutschen Post läuft Ende 2010 aus. Mit dem Wegfall des Briefbeförderungsmonopols kommen auch andere Postdienstleister für diese Aufgabe infrage. Das Auswahlverfahren wird europaweit ausgetragen. Bewerben kann sich jedes Unternehmen, das spätestens ab 2011 Postdienstleistungen in Deutschland erbringen kann. Für die Lizenz muss das beauftragte Unternehmen ein jährliches Entgelt entrichten. Europaweite Bekanntmachung im „Europäischen Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften”
BDPh verfolgt das Briefmarken-Lizenzverfahren mit Skepsis06.10.2009 Nach Angaben Peschels gibt es in Deutschland etwa 3 Millionen Menschen, die Marken sammeln. 700.000 von ihnen hätten bei der Deutschen Post ein Abonnement für neue Marken. Ein neuer Lizenznehmer werde wohl nicht auf Anhieb die Service-Qualität der Deutschen Post bieten. Das Finanzministerium habe außerdem in der Ausschreibung nicht ausgeschlossen, dass die alten Marken für ungültig erklärt werden. Auch Firmen droht nach Peschels Meinung ein hoher Schaden, weil die Frankiermaschinen bei einem neuen Anbieter umgerüstet werden müssten. BSH und DHL entwickeln umweltfreundliches Transportkonzept08.10.2009 „Mit dem DHL Railservice können wir unsere Produkte bei gleichbleibender Laufzeit im Vergleich zum LKW-Transport wesentlich umweltfreundlicher befördern”, erklärt Hans-Gerd Bauerfeind, Leiter der Logistik der BSH. „Außerdem werden wir durch die guten Ankunfts- und Abfahrtszeiten noch flexibler und können noch kurzfristiger disponieren. Das ist die ideale Basis für unser nachhaltiges Wirtschaften in der Zukunft.” Bisher wurde die Fracht wöchentlich mit 120 Lastwagen vom BSH-Standort zuerst zu den Containerterminals Ulm-Dornstadt oder Kornwestheim geliefert und von dort weiterbefördert zu den Seehäfen Bremerhaven und Hamburg. Mit der Verlagerung auf die Schiene erfolgt der Transport der Im- und Exportgüter zwischen Hafen und Werk nun ohne Zwischenstopp. Dadurch wird die CO2-Effizienz von derzeit ca. 60 Gramm CO2 pro Tonnenkilometer auf 24 Gramm CO2 verbessert. Im Vergleich zum LKW-Transport ändern sich die Laufzeiten nicht. Der komplette Railservice wird von der DHL Global Forwarding Niederlassung in Stuttgart gesteuert. „Umweltbewusste Logistik muss nicht teurer sein, wie man an diesem neuen Seefrachtprojekt sieht. Darüber hinaus konnten wir auch die direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden BSH wesentlich effizienter gestalten”, so Friedhelm Uhlhorn, Vice President Sea Freight Germany von DHL Global Forwarding. Mit dem konzernweiten Klimaschutzprogramm GoGreen verpflichtet sich die Deutsche Post DHL als erstes Logistikunternehmen mit einem messbaren Klimaschutzziel. Bis zum Jahr 2020 wird der Konzern seine CO2-Effizienz im Vergleich zu 2007 um 30 Prozent steigern - darin eingeschlossen sind auch fremd vergebene Transportleistungen. Zentraler Bestandteil von GoGreen ist das Angebot CO2-neutraler oder CO2-reduzierter Logistiklösungen für die Kunden des Konzerns. De-Mail in Friedrichshafen gestartet08.10.2009 Zwar haben in den letzten 20 Jahren Internet und E-Mail das Kommunikationsverhalten der Menschheit bereits dramatisch verändert. Wichtige Dokumente, vertrauliche Briefe, Einschreiben und Bescheide lassen sich aber bisher weiterhin nur per Briefpost versenden. Denn nur für die klassische Briefpost gilt das staatlich garantierte Post- und Briefgeheimnis und die sogenannte Zustellfiktion, über die ein rechtlich wirksamer Empfang von Dokumenten nachgewiesen wird. De-Mail soll dies ändern. Das federführende Bundesinnenministerium hat dazu den Entwurf eines Bürgerportalgesetzes vorgelegt, der in Zusammenarbeit mit Telekommunikationsanbietern, Datenschützern und Massenversendern entstanden ist. Das Bürgerportalgesetz soll den technischen Rahmen definieren, in dem die elektronische Post dem klassischen Brief gleichgestellt wird. Dazu müssen die De-Mail-Betreiber beträchtlichen Aufwand betreiben. Über hochgesicherte Vermittlungsrechner (Server) müssen sie anbieterübergreifend die Identität der De-Mail-Nutzer zweifelsfrei feststellen können. De-Mail-Adressen sind durch den Zusatz de-mail.de gekennzeichnet, z.B. Anton.Muster@gmx.de-mail.de. Zum Start in Friedrichshafen haben die E-Mail-Anbieter Deutsche Telekom und die United Internet-Tochter 1&1 (Web.de, GMX) bereits die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definierten Standards für De-Mail erfüllt. Versicherungskonzerne wie HUK und Generali gehören zu den ersten Unternehmen, die bei De-Mail mitmachen. Die Bundesregierung erwartet, dass im 5. Jahr des De-Mail-Betriebes 1,3 Milliarden elektronische Botschaften und Dokumente über den Dienst ausgetauscht werden. Jährlich könne so die Wirtschaft und die privaten Nutzer bis zu 1,5 Milliarden Euro an Porto, Druck- und Kuvertierungskosten sparen. Die Deutsche Post setzt auf eine eigene Lösung. Sie erprobt derzeit -in erster Linie intern - mit 5.000 Mitarbeitern den „Brief im Netz”. Konkurrenten rüsten zum Angriff auf die Deutsche Post11.10.2009 Die Mail Alliance soll die regionalen Zustelldienste koordinieren und miteinander verknüpfen. Briefsendungen bis 1.000 Gramm sollen dann bundesweit ihren Adressaten innerhalb von 24 bis 48 Stunden erreichen. 4 strategische Verteilzentren in Deutschland sollen den reibungslosen Ablauf der Briefbeförderung sicherstellen. Die EU-Kommission genehmigte inzwischen der TNT Post Beteiligungen an 8 Brief-Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Holtzbrinck und zwar an PIN Mail AG Berlin, PIN Mail AG Woltersdorf, PIN Mail GmbH Wildau, Blitz-Kurier GmbH Rathenow, City Brief Bote GmbH Schwedt/Oder, Märkische Postdienste GmbH Brandenburg, DEBEX GmbH Potsdam und Die Briefboten GmbH Potsdam. In einem Interview mit dem Mediendienst ONEtoONE beschrieb der Geschäftsführer der TNT Post Deutschland, Mario Frusch, die Ziele des gemeinsamen Projektes: „Kerngedanke der ‚Mail Alliance’ ist es, über eine intensive Kooperation und Bündelung der jeweiligen Kräfte und Kompetenzen eine bundesweite Systempartnerschaft am Briefmarkt zu etablieren. Wir arbeiten an einer starken Verbindung: Know-how, Netze und IT-Systeme der Partner sollen systematisch miteinander verknüpft werden, um bundesweit eine leistungsstarke und flächendeckende Briefzustellung anzubieten. Damit schaffen wir eine echte und greifbare Alternative zur Deutschen Post AG. Mit ihrem immensen Wettbewerbsdruck und dominanten Verhalten trieb die Deutsche Post AG die Wettbewerber erst ins Elend - jetzt treibt sie uns zusammen: Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, um uns aus dem Wettbewerbssumpf zu befreien.” ONEtoONE: Was will die Mail Alliance anders machen als beispielsweise Pin? ONEtoONE: Muss sich die Deutsche Post zum Start der Mail Alliance warm anziehen? ONEtoONE: Mal ehrlich: Kämpfen Sie selbst eigentlich immer mit fairen Mitteln? Immerhin weigern Sie sich ja, in Deutschland den Mindestlohn zu zahlen - ausgerechnet mit dem Hinweis auf gleiche Bedingungen in einem liberalisierten Postmarkt. In Ihrer Heimat hingegen gelten Sie nicht gerade als Fan der Postliberalisierung. Der Paketmarkt in den Niederlanden ist seit über 25 Jahren liberalisiert. Bereits 1983 ist die Deutsche Post DHL mit ihrer Tochter Selektvracht in den Markt gegangen und nimmt dort bis heute im B2C-Segment eine dominante Position ein. Es stimmt, dass der Briefmarkt in den Niederlanden zum 1. April 2009 vollständig liberalisiert wurde, und zwar zu 100 Prozent. Für die niederländische TNT Post gibt es schon seit Jahren keine Protektionierungen mehr wie eine Umsatzsteuerbefreiung, vielmehr profitiert der Wettbewerb hier schon lange von einem Level Playing Field. Die Wettbewerber der niederländischen TNT Post wurden nicht - wie hier in Deutschland - von einem Tag auf den anderen mit einem völlig überhöhten Post-Mindestlohn konfrontiert - im Gegenteil: In den Niederlanden haben die Wettbewerber, darunter die Deutsche Post mit ihrem Unternehmen DHL Global Mail, 3 Jahre Zeit, um ihre derzeitige Stücklohn-Vergütung umzustellen auf ein Basisentgelt, das nach Arbeitsstunden bezahlt wird. Das heißt: Die Wettbewerber haben ganze 3 Jahre Zeit, um von ihrem derzeitigen Lohnniveau, das niedriger ist als der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in den Niederlanden, umzustellen auf einen höheren Stundenlohn - und das nur bei 80 Prozent der Mitarbeiter. Zudem war der niederländische Postmarkt schon in den Jahren zuvor stark liberalisiert worden. Deshalb konnte sich der Wettbewerb in Holland besser und schneller entfalten. Heute haben die 3 Mitbewerber im Briefmarkt zusammen schon über 15 Prozent Marktanteil - davon träumen wir in Deutschland noch! Auch grundsätzlich kann man den niederländischen und den deutschen Briefmarkt nicht vergleichen - dort gibt es 4 Briefdienstleister, während hier 800 aktive Lizenznehmer auf dem Markt sind, dort stellen die Mitbewerber lediglich an 2 Tagen in der Woche zu, während hier die Zustellung an 5 Tagen in der Woche normal ist. Insofern vergleicht man Äpfel mit Birnen, wenn man die Situation von TNT Post in den Niederlanden der der Deutschen Post in Deutschland gegenüberstellt. ONEtoONE: Die Sendungsmengen sinken, Online gräbt Offline das Wasser ab, der Datenschutz (BDSG II) wird restriktiver. Mit welchen Postdienstleistungen wollen Sie künftig in Deutschland überhaupt Geld verdienen? Klar ist: Funktionsfähiger und chancengleicher Wettbewerb bietet Privat- und Geschäftskunden vielfältige und innovative Leistungen, besseren Service und attraktive Preise. Mit Investitionen in neue Produkte und leistungsfähige alternative Zustellnetze werden wir Wachstum generieren. Dass Innovationen den Postmarkt beleben, zeigen aktuelle Beispiele wie „100!Pro Klima”-Produkte zum klimaneutralen Versand, Terminzustellung und Internet-gestützte Postdienstleistungen. Großversandhaus Quelle ist am Ende20./29.10.2009 Bereits bei der Insolvenz der Quelle-Holding Arcandor hatte die Post erklärt, es würden 560 Stellen wegfallen, 240 DHL-Stellen bei der Karstadt-Logistik und 320 bei Quelle-Logistik. Insgesamt summiert sich die Zahl der von der Arcandor-Insolvenz und dem Quelle-Aus bisher direkt betroffenen DHL-Beschäftigten damit auf 960. Rund 3.000 DHL-Beschäftigte arbeiteten bisher in der Logistik direkt für Arcandor und Quelle. DHL war größter Logistikpartner von Arcandor und wickelte einen Großteil der Lagerhaltung und des Warentransportes für Karstadt und Quelle ab. Ende Oktober begann der Ausverkauf des bestehenden Warenlagers mit rund 18 Millionen Waren. Zunächst stoppte DHL jedoch zeitweise den Versand und wartete auf ausstehende Zahlungen von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Neckermann verabschiedet sich vom Big Book-Katalog27.10.2009 „Die Zukunft des Versandhandels liegt im Internet”, sagte Henning Koopmann, Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO von Neckermann.de. „Deshalb richten wir das Unternehmen konsequent auf diesen Vertriebskanal aus. Wir wollen ein echter Online-Händler werden.” Bereits heute erwirtschaftet Neckermann.de laut Koopmann rund 60 Prozent der Umsätze online. Aktuell wächst der Versandhändler in diesem Vertriebskanal um 11 Prozent. Jeden Tag gewinnt Neckermann eigenen Angaben zufolge online mehr als 4.000 Kunden neu dazu. Im Schnitt wird mit den Online-Käufern pro Kopf rund 200 Euro pro Jahr umgesetzt. Es werde in Zukunft zwar weiterhin gedruckte Werbemittel geben, da diese auch als Impuls für Einkäufe im Internet dienen. „Ob wir in 10 Jahren noch einen 1.000 Seiten starken Katalog haben, bezweifle ich allerdings”, erklärte Koopmann. Bereits heute arbeite man an neuen Angebotskonzepten, die auch Werbemittel einschließen. Koopmann sieht in der verstärkten Online-Ausrichtung Vorteile in der Preisgestaltung. „Früher hat Neckermann.de als Schwerpunkt 2-mal im Jahr einen Katalog versandt. Das bedeutete: die Preise waren jeweils für diesen Zeitraum fixiert.” Dank innovativer Technologien und der stark erhöhten Markttransparenz im Internet müssten dort hingegen die Preise täglich überprüft werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Außerdem sei die Planung der Wa-renbestände jetzt deutlich flexibler geworden. „Das spart auch Kosten und schränkt gleichzeitig die Verfügbarkeit der Waren nicht ein”, so Koopmann. Die Ausrichtung des Unternehmens auf den Internet-Handel sollen auch die Investitionspläne von Neckermann.de unterstreichen: „Allein 2009 haben wir rund 20 Millionen Euro in unsere IT investiert. Bis 2012 kommen noch einmal mehr als 40 Millionen Euro hinzu”, sagte Steurer, Geschäftsführer Finanzen, IT und Logistik. Neckermann gehört seit 2008 zu 51 Prozent dem Finanzinvestor Sun Capital Partners. Minderheitsgesellschafter ist Primondo, die Versandhandelssparte des insolventen Arcandor-Konzerns. Offenbar ist Neckermann aber nicht in den Abwärtssog geraten. Ganz im Gegenteil, wie Marketing-Geschäftsführer Cronenberg auf einer Pressekonferenz betonte: „Das überraschende Aus für Quelle führt zu zahlreichen Anfragen von Quelle-Kunden.” Dr. Helmut Steurer, Geschäftsführer Finanzen, ergänzte: „Die Entflechtung vom Arcandor-Konzern verläuft planmäßig und ist nahezu abgeschlossen.” Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post: „Wichtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherung Brief”30.10.2009 Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL, Frank Appel, sagte: „Wir haben einen Etappensieg für die Stabilisierung des Briefergebnisses und für sichere Arbeitsplätze errungen. Wir sind überzeugt, dass wir damit einen signifikanten Beitrag zur Ergebnissicherung im Unternehmensbereich BRIEF für die nächsten beiden Jahren erreicht haben. Nur weil wir die Probleme rechtzeitig angesprochen haben, konnten wir dieses Ergebnis erzielen. Es war uns sehr wichtig, die schwierige Gesamtsituation der deutschen Wirtschaft nicht noch durch einen Streik im Brief- und Paketbereich vor Weihnachten zusätzlich zu belasten.” Lohn und Arbeitszeit Beschäftigungssicherung Fremdvergabe Hermes will in 3 Jahren mit der Deutschen Post gleichziehen21.10.2009 „Bei pessimistischen Annahmen erwarten wir 2009 in Deutschland eine Umsatzsteigerung um 4 Prozent auf 1 Milliarde Euro”, sagte Schneider. „In der optimistischen Variante kommen wir auf 8 Prozent Wachstum.” Der Markt werde hingegen nur 3 Prozent zulegen. Bei Hermes entfallen bereits 50 Prozent der Lieferungen auf E-commerce. Die Expansion ins Ausland hat bei Hermes weiter eine hohen Stellenwert. „Ende Oktober werden wir zusammen mit DPD ein Gemeinschaftsunternehmen in Russland starten”, verkündete Schneider. „Wir hoffen, dass wir in 2 bis 3 Jahren einen Marktanteil von 20 Prozent erreichen.” Japan nimmt nach 2 Jahren die Privatisierung der Post zurück21.10.2009 Die Regierung unter Führung der Demokratischen Partei Japans (DPJ) will die Post neu strukturieren und sie dazu verpflichten, im ganzen Land einheitliche Post-, Bank- und Versicherungsdienste anzubieten. Ministerpräsident Yukio Hatoyama kritisiert, die Post habe seit Beginn der Privatisierung ihre Dienste in der Fläche ausgedünnt und trage damit zur ungleichen Entwicklung zwischen Stadt und Land bei. Mit dem Beschluss verabschiedet sich die Regierung von der marktwirtschaftlichen Reformpolitik des bis 2006 amtierenden Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi. Koizumi von der Liberaldemokratischen Partei (LDP) hatte die Wahl 2005 zu einem Plebiszit über die Post-Privatisierung gemacht und haushoch gewonnen. Die Privatisierung der noch im Staatsbesitz befindlichen Post war 2007 begonnen worden. Die Post wurde damals in die Bereiche Schalterdienst, Postdienste, Postbank und Postversicherung aufgeteilt, die dann in Aktiengesellschaften umgewandelt wurden. Postdienste, Postbank und Versicherungen sollen nun wieder unter einheitlichem Management zusammengeführt werden. Neues Produkt „Wertbrief national”Oktober 2009
Wertbrief - Leistungen Der Wertbrief wird dem Empfänger oder einem Empfangsberechtigten gegen Unterschrift ausgehändigt. Die Deutsche Post haftet für wertvolle Inhalte - z.B. Schmuck oder Edelmetalle - bis zu einem Wert von 500 Euro, bei Bargeld und anderen gültigen Zahlungsmitteln bis zu einem Wert von 100 Euro. Die Haftung ist komplett ausgeschlossen, wenn der Wert des Inhalts die genannten Werte übersteigt. 35 Millionen Australische Dollar für Luftfrachtzentrum in Melbourne28.10.2009 Amadou Diallo, CEO DHL Global Forwarding Süd Asien-Pazifik, sagte dazu: „Wir haben in den letzten Jahren in Australien ein 2-stelliges Wachstum erreicht, und dieses neue Warenlager ist eine wichtige Investition in die Zukunft von Victoria und Tasmanien. Die Infrastruktur im Südpazifik wie dieser neue Hub unterstützt außerdem die gesamte Wachstumsstrategie von DHL in Asien.” In der Einrichtung mit einer Fläche von fast 50.000 Quadratmetern - mehr als doppelt so groß wie das Kricket-Feld von Melbourne - gibt es auch 2 hochmoderne Kühlräume, die für die in den „Southern States” boomenden Branchen Life Sciences und Export leicht verderblicher Güter vorgesehen sind. Mit ihrer Kühlkette bietet die neue Anlage der Lebensmittel- und der Pharma-Industrie besondere Vorteile.
Nahtloses Kühlkettennetz Der bestmögliche Lebensmittelumschlag hatte bei der Planung der neuen Anlage absoluten Vorrang. Techniken, wie automatische Alarmsysteme zur Temperaturkontrolle, große Mehrfachkühlkammern, Tiefkühlanlagen und temperaturkontrollierte Abfertigungs- und Ladebereiche, garantieren, dass die Produkte der Kunden unter Einhaltung aller geltenden Lebensmittelsicherheitsbestimmungen behandelt werden. Oft werden diese Vorschriften sogar noch übertroffen. Neben der Lagerung verderblicher Lebensmittel ist das Gebäude auch für die Produkte der wachsenden Sektoren Pharmazie, Impfstoffe und Life Sciences im Handel mit internationalen Märkten ausgelegt. Damit ist ein nahtloses Kühlkettennetz sichergestellt. Deutsche Post DHL unterzeichnet Vertrag mit T-Systems zur Vernetzung ihrer weltweiten Rechenzentren02.11.2009 Der Vertrag mit T-Systems betrifft die Hauptdatenleitungen - das sogenannte Backbone -, die die Rechenzentren der Deutschen Post DHL in Prag (Tschechische Republik) und Cyberjaya (Malaysia) sowie IT Services USA mit dem weltweiten Telekommunikationsnetz verbinden. Teil des Vertrags ist darüber hinaus eine Global Telecoms Service Management-Funktion, die durch die Steuerung der regionalen Telekommunikationsanbieter die Interoperabilität und einen nahtlosen Service im weltweiten Netzwerk sicherstellt. Die Zusammenarbeit beginnt im November 2009 und beinhaltet das Rollout eines hochmodernen MPLS-Netzwerks, das das jetzige globale Netz ersetzten wird. T-Systems ist der derzeitige Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen der Deutschen Post DHL in Deutschland. Die heute geschlossene Vereinbarung bietet eine strategische Möglichkeit, das deutsche Telekommunikationsnetz sowie die Netze anderer Regionen zu integrieren, um weiterhin einen nahtlosen Service weltweit sicherzustellen. Otto sichert sich Quelle Russland und Markenrechte05.11.2009 Der Hamburger Universalversender überzeugte mit dem besten Angebot und erhält nun die Markenrechte an Quelle und weiteren Handelsmarken. Vorab muss allerdings noch eine Prüfung durch die Kartellbehörde abgeschlossen werden. Die Marken Küchen Quelle und Foto-Quelle sind nicht im Vertrag enthalten. Vom Firmenkauf ausgeschlossen ist auch der Kundendienst Profectis, das Callcenter und der Home-Shopping-Kanal HSE 24. Die Insolvenzverwaltung wird für diese Gesellschaften die Verkaufsgespräche weiterführen. Im Zuge der Insolvenz des Arcandor-Konzerns hatte Otto für die Marke Quelle und das Russland-Geschäft von Quelle nach Angaben von Arcandor-Insolvenzverwalter Dr. Klaus Hubert Görg in einem offenen Bieterverfahren 65 Millionen Euro bezahlt. Zeitungsberichten zufolge soll Otto in etwa doppelt so viel geboten haben wie der nächste Interessent. „Bei der gesamten Primondo-Gruppe haben wir den Restrukturierungsaufwand als zu hoch eingeschätzt”, sagte Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation der Otto Group, im Gespräch mit ONEtoONE. Besonders die insgesamt 17 Landesgesellschaften von Quelle seien für Otto interessant gewesen - allen voran Russland und Österreich. Da Quelle Russland 170 Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschafte und Otto dort gut 200 Millionen umsetze, sei der Kauf interessant gewesen. Bei Quelle Österreich sei das anders gewesen. Otto sei dort zu stark vertreten. Weil kein Investor gefunden wurde, musste Quelle Österreich mittlerweile Insolvenz anmelden. Mit Quelle Russland kann die Otto Group ihre Geschäfte in einen Wachstumsmarkt weiter ausbauen. Vor 20 Jahren stieg Quelle als erstes deutsches Versandhaus in den russischen Markt ein und hat sich mittlerweile einen Kundenstamm von jungen, gutverdienenden Verbrauchern aufgebaut. Das insolvente Versandhaus beschäftigt in Russland 280 Mitarbeiter. Das Logistikzentrum der Quelle in Leipzig soll noch bis spätestens 31. Dezember 2009 die Lagerhaltung für Quelle Russland aufrecht erhalten. Der Hamburger Versandhändler nutzt zumindest einen Teil der 8 Millionen Adressdaten, die er mit dem Kauf der Marke Quelle erworben hat, für die Bewerbung eigener Produkte. „Wir wollten die Marke Quelle auch sichern, damit sie nicht in andere Hände fällt”, sagte Konzernsprecher Voigt zur Begründung für den Kauf der Markenrechte. Otto prüfe nun 3 Optionen: Man könne mit der Marke auf bestehende Angebote der Otto Group hinweisen, man könne unter der Marke Quelle eigene Sortimente entwickeln und man könne für die Eigenmarken Lizenzen vergeben. Wie auch immer sich der Konzern entscheidet: Zunächst einmal will Otto die angemieteten Adressdaten nutzen, um über die unterschiedlichen Otto-Töchter die jeweils passenden Quelle-Kunden mit Katalogen, Flyern und Aktionsmailings anzusprechen. Voigt wies ausdrücklich darauf hin, dass Otto dabei strikt die Vorgaben des Datenschutzes beachte. Die Adressen seien zur „einmaligen Verwendung” angemietet worden. Das bedeute auch, dass der Kunde vielleicht 3-mal angeschrieben werde. „Aber erst, wenn der Quelle-Kunde reagiert, sehen wir den neuen Otto-Kunden”, so der Otto-Sprecher. Dann entstehe ein Neukundenkontakt. Bei den angemieteten Adressen handele es sich um Namen, Adresse und ein kennzeichnendes Merkmal. So sensible Kundendaten wie Kontonummer, Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Kaufhistorie dürften bekanntlich nicht weitergegeben werden. Unterdessen kommt der Ausverkauf von Primondo, der Versandhandelstochter von Arcandor (ehemals Karstadt Quelle), Stück für Stück voran. So übernimmt Walter Services die Quelle-Callcenter in Cottbus und Emden. Der Teleshopping-Sender HSE 24 geht an die Beteiligungsgesellschaft Axa Private Equity. Und Küchen-Quelle hat die private Investorengruppe Franken um die Unternehmer Alexander Fackelmann und Hannes Streng für sich gewinnen können. Die Marke KarstadtQuelle Versicherungen, eine Tochter der Ergo Gruppe, verschwindet hingegen vom Markt. Der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen wird in Ergo Direkt Versicherungen umbenannt. Deutsche Post nimmt wieder Nachtluftpostflüge auf05.11.2009 Von Hannover aus richtet die Post Nachtpostflüge außer nach Stuttgart auch nach München ein. Alle 3 Nachtflugverbindungen werden in beiden Richtungen bedient. Schon vor der Einstellung des Nachtluftpostbetriebes im Juli hatte die Deutsche Post ihr Nachtluftpostnetz Schritt für Schritt reduziert. So starteten vom Flughafen Stuttgart aus 1998 noch 12 Postmaschinen pro Nacht. Im Jahr 2000 waren es noch 8 Flugverbindungen, seit Sommer 2003 gab es nur noch 4. Deutsche Post: Briefpreise in Deutschland bleiben auch 2010 stabil18.11.2009 Das Porto für den Standardbrief in Deutschland wird somit nach einer Preissenkung 2003 im 8. Jahr mit 55 Cent stabil bleiben. Auch die Preise für andere nationale Briefprodukte wie Postkarte, Kompakt-, Groß- und Maxibrief sowie Briefzusatzleistungen bleiben unverändert. Bei Briefen in das Ausland ändert sich u.a. der Preis für den Großbrief Europa mit einem Gewicht bis 500 Gramm von derzeit 3,00 Euro auf 3,40 Euro und der Preis für die Zusatzleistung Nachnahme. Auch der Preiserhöhung bei Briefen International zum Kilotarif hat die Bundesnetzagentur zugestimmt. Die wichtigsten Briefpreise 2010:
Jetzt 2.500 DHL Packstationen bundesweit / Bis 2012 nochmals 150 Paketautomaten zusätzlich24.11.2009 Aufgrund des großen Erfolgs und der positiven Kundenresonanz wird das Packstationsnetz nun aber noch weiter verdichtet. Rund 150 Packstationen werden in den kommenden 3 Jahren zusätzlich in Städten und Ballungszentren aufgestellt. Die Erreichbarkeit wird dadurch nochmals verbessert. Bereits heute können fast 90 Prozent aller Bundesbürger eine Packstation innerhalb von rund 10 Minuten erreichen. Bis jetzt haben sich etwa 1,4 Millionen Kunden für diesen innovativen Service registriert. „Die Packstation gehört mittlerweile genauso zum Stadtbild wie der Briefkasten. Sie ist durch ihre ständige Verfügbarkeit und einfache Bedienung sehr beliebt”, freut sich Christian Borger, Projektleiter Packstation bei DHL Paket Deutschland. Auch die Online-Händler, die an Packstationen ausliefern, profitieren von dieser Beliebtheit. Denn gut 1 Drittel der Packstation-Kunden kauft häufiger im Internet ein und rund 83 Prozent der registrierten Nutzer achten beim Einkauf darauf, ob eine Lieferung an die Packstation vom Versender angeboten wird. Umweltfreundlich ist die Packstation dazu: Sie hilft den CO2-Ausstoß zu senken und die Feinstaub-Belastungen in den Städten zu reduzieren. Die Nutzung der Packstationen verringert den Wegeaufwand in der Zustellung. Zusätzlich entfallen Wege der Kunden bei Abholung ihrer Sendungen, denn viele Packstationen liegen auf einer bereits geplanten Strecke, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Registrierte Kunden können für ihre Bestellungen jeden beliebigen Automat im gesamten Bundesgebiet als Zustelladresse angeben. Per SMS oder E-Mail werden Sie über den Eingang ihrer Sendung in der Packstation informiert. Natürlich ist auch das Verschicken von Päckchen und Paketen über die Packstation möglich - und das sogar ohne vorherige Registrierung. Die passenden Paketmarken gibt es direkt am Automaten oder können zuvor am heimischen PC ausgedruckt werden. Bundesweit stehen zusätzlich rund 1.000 Paketboxen für den Versand von Päckchen und Paketen zur Verfügung. Wie eine Packstation funktioniert, zeigt ein Videoclip der Deutschen Post AG 200 Postdienstleister im neuen Postportobuch11.11.2009
Nach Postleitzonen sortiert sind die Abhol- und Zustellregionen, Leistungen, Mehrwertdienste und Kontaktdaten des jeweiligen Anbieters aufgeführt. Das Deutsche Portobuch 2010 kostet 14,50 Euro. Maz Mail steigt ins Privatkundengeschäft ein30.11.2009 Maz Mail hat aus diesem Anlass 5 Briefmarken „Große Köpfe Brandenburgs” aufgelegt. Werte 0,40, 0,45, 0,80, 1,19 und 1,79 Euro. Maz Mail ist seit 2008 Mitglied im Verbund „P2-Die zweite Post”, in dem vor allem Verlage organisiert sind.
TNT prüft Optionen für Briefgeschäft außerhalb der Niederlande03.12.2009 Grund für die Überlegungen im Briefsegment sei die nur langsam fortschreitende Liberalisierung des Briefmarktes in Europa. Zudem habe die Expansion in andere Märkte nicht die erhofften Wachstumseffekte gehabt. TNT werde sich künftig außer auf das Fracht- und Paketgeschäft auf ihre niederländische Briefsparte konzentrieren. Deutsche Post DHL legt gesponsertes ADR-Programm auf07.12.2009 „Der beträchtliche Anteil unserer Aktien in US-Besitz zeugt bereits heute vom großen Interesse amerikanischer Investoren”, sagte der Finanzvorstand der Deutschen Post DHL, Larry Rosen. „Mit dem ADR-Programm werden wir unsere Beziehungen zu den Anteilseignern in den Vereinigten Staaten weiter verbessern und noch mehr US-Investoren die Möglichkeit bieten, sich am Unternehmen und seiner künftigen Entwicklung zu beteiligen.” Mittels ADRs erhalten amerikanische Investoren die Möglichkeit, sich an der Deutschen Post DHL zu beteiligen und damit gleichzeitig in den USA OTC-handelbare Zertifikate zu erwerben. Der Handel und die Abrechnung von ADRs findet OTC im US-Clearing System statt. ADRs werden in US-Dollar gehandelt. Dividendenzahlungen an ADR-Holders erfolgen in US-Dollar. Als Depotbank für die ADRs wird The Bank of New York Mellon fungieren. Die ADRs werden nicht von Deutsche Post DHL angeboten, sondern von The Bank of New York Mellon. ADRs werden in Deutschland nicht öffentlich angeboten. Bundesnetzagentur legt Tätigkeitsbericht Post 2008/2009 vor14.12.2009
Der Markt für Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP-Markt) ist in den letzten beiden Jahren weiter gewachsen und betrug rund 17 Milliarden Euro im Jahr 2008. Infolge hoher Wettbewerbsintensität hat sich ein vielfältiges Angebot für die Kunden entwickelt. Im Markt für Briefdienstleistungen zeigt sich die Wettbewerbslage seit der vollständigen Marktöffnung Anfang 2008 weiter unverändert. Die rund 750 überwiegend kleinen Wettbewerber haben in den letzten Jahren ihre Geschäftspotenziale nicht ausbauen können. Ihr Marktanteil verharrte in 2008 weiter bei der 10-Prozent-Marke. Für das Jahr 2009 erwartet die Bundesnetzagentur eine positive Tendenz.
Seit dem Wegfall der Exklusivlizenz zum 1. Januar 2008 ist die Deutsche Post AG nicht mehr gesetzlich verpflichtet, Universaldienstleistungen im Sinne der Post-Universaldienstleistungsverordnung (PUDLV) zu erbringen. Die Gewährleistung des Universaldienstes obliegt nunmehr der Bundesnetzagentur. Bei einem drohenden oder festgestellten Universaldienstdefizit stehen ihr die in §§ 13-17 Postgesetz (PostG) beschriebenen Maßnahmen (z.B. Verpflichtung eines marktbeherrschenden Unternehmens) zur Verfügung. Unabhängig davon bleibt die Deutsche Post nach § 56 PostG verpflichtet, bei beabsichtigten Dienstleistungseinschränkungen im Bereich des Universaldienstes verpflichtet, dies der Bundesnetzagentur 6 Monate vorher mitzuteilen. Die Verpflichtungen der Deutschen Post nach § 2 PUDLV, mindestens 5.000 stationäre Einrichtungen mit unternehmenseigenem Personal zu betreiben, und Postdienstleistungen zum Einheitstarif anzubieten (§ 6 PUDLV), sind ebenfalls zum 1. Januar 2008 entfallen. Im Rahmen der Ex-ante-Preisregulierung hat die Bundesnetzagentur für Kontinuität gesorgt. Die Entgelte der Deutschen Post für Einzelbriefsendungen im Inland sind auch in den letzten beiden Jahren stabil geblieben. Dies gilt ebenso für das kommende Jahr. Angesichts allgemeiner Preissteigerungen profitieren die Verbraucher hiervon unmittelbar.
In den nächsten Jahren sind weitreichende Veränderungen im Briefmarkt durch die marktweite Einführung elektronischer Briefdienstleistungen zu erwarten. Diese voraussichtlich schon in Kürze angebotenen Produkte richten sich auch an Privatkunden und können die elektronische Einlieferung mit der Zustellung der gedruckten Briefe verbinden. Daneben ist als Variante der reine Internet-Brief vorgesehen, der sich ganz auf die papierlose und zugleich sichere elektronische Übertragung beschränkt. „Insgesamt werden neue Angebote im Briefmarkt mit zusätzlichen Auswahlmöglichkeiten den Markt beleben und verändern. Ich appelliere an die Verbraucher, bestehende Chancen zum Wechsel des Postanbieters intensiver zu prüfen. Das gilt sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden, die noch nicht alle Möglichkeiten nutzen”, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.
Mobiler Service - per Handy Paket verfolgen, Filiale oder Packstation suchen und mehrDezember 2009 Immer mehr Menschen wollen auch unterwegs nicht auf die Annehmlichkeiten des Internets verzichten. Deshalb haben viele Handys heute bereits einen Web-Zugang, und ihre Zahl wächst mit fallenden Kosten rasant. Auf diesen Trend reagiert DHL mit einem speziellen Online-Angebot für Handy-Nutzer, das auf allen gängigen Handys, Blackberrys und PDAs läuft.
Mit der Adresse mobil.dhl.de erreicht man eine speziell für kleine Bildschirme optimierte Startseite und hat Zugriff auf die Sendungsverfolgung, kann Packstationen, Paketboxen und Filialen finden und erhält eine Übersicht der nationalen und internationalen Preise von DHL. Alle Bilder und Grafiken werden der Größe des Displays entsprechend angezeigt. Der DHL-Service ist kostenlos, lediglich die gewohnten Kosten für die mobile Internetnutzung fallen an. Mit diesem Service baut DHL seine Strategie konsequent aus, einfach, immer und überall erreichbar zu sein. Noch mehr Service für iPhone-Nutzer Gerry Weber plant RFID-Rollout / u.a. auch DHL eingebunden03.12.2009 Rollout in mehreren Phasen In der Logistikkette werden zunächst Produktionsstätten in Asien eingebunden. DHL werde dafür die eigenen Läger in China mit Gates ausstatten. Gleichzeitig werden Meyer & Meyer und Fiege bei den Warenausgängen ihrer Standorte in Osnabrück und Ibbenbüren Gates installieren, um Falschlieferungen zu reduzieren. Warensicherung im Store Eingenähte Pflegeetiketten mit RFID-Tag DHL als Partner für die Transportlogistik saarriva kündigt „Brief national” anDezember 2009
saarriva übernimmt die Sendungen unfrankiert von ihren Kunden, sorgt für die Frankierung und wählt den kostengünstigsten Versandweg über das eigene Netz von saarriva, die Mail Alliance oder die Deutsche Post. Im 3. Quartal 2009 hat saarriva 5.044.000 Briefsendugen zugestellt, nach eigenen Angaben mit einer Quote für „korrekt zugestellte Briefe” von 99,98 Prozent, betreute 1.693 externe Kunden, betrieb 83 Agenturen und 111 Briefkästen. Das Zustellgebiet von saarriva umfasst die Postleitregionen 66 und 54, 67, 68 und 76. saarriva bietet über die Website auch „Hybrid Post” an: Der Kunde schickt seinen Text über das Online-Briefportal an saarriva. Dort wird der Text gedruckt, kuvertiert und nach Wunsch über saarriva oder die Deutsche Post befördert. Ein 1-seitiger Brief kostet einschließlich Mehrwertsteuer und Porto beim Versand über saarriva 0,68 Euro, beim Versand über die Deutsche Post 0,71 Euro. Monopolkommission: Verbraucher zahlen zu viel Porto15.12.2009 Trotz der Abschaffung des Briefmonopols zum 1. Januar 2008 habe die Deutsche Post ihren Marktanteil sogar noch ausgebaut, kritisierte der Vorsitzende des Gremiums, Justus Haucap. „Die Wettbewerbsentwicklung auf dem Briefmarkt seit der Liberalisierung ist miserabel”, so Haucap. Der Wegfall der Exklusivlizenz sei durch die weiter bestehende Mehrwertsteuerbefreiung für die Deutsche Post und die Einführung des Mindestlohns für Briefdienste konterkariert worden. Die Regulierung des Briefmarktes durch die Bundesnetzagentur sei zu „nachsichtig”. Die Deutsche Post verdient nach Ansicht der Monopolkommission mit 15,7 Prozent eine außerordentlich hohe Umsatzrendite im Briefgeschäft. Für Haucap ist erwiesen, dass die Verbraucher in Deutschland zu viel Porto bezahlen. Die Bundesnetzagentur legt nur noch das Porto für private Briefsendungen fest. Darauf entfallen ca. 11 Prozent des Briefvolumens. Die restlichen 84 Prozent entfallen auf Geschäftspost. Dieser Bereich ist unreguliert. Nach dem Jahresbericht 2008/09 der Bundesnetzagentur kam die Deutsche Post 2008 auf einen Marktanteil von 89,6 Prozent. Für 2009 erwartet die Behörde einen leichten Rückgang auf 88,2 Prozent. Alle 2 Jahre beurteilt die Monopolkommission im Auftrag der Bundesregierung die Fortschritte bei der Liberalisierung des Telekommunikations- und Postmarktes und bewertet dabei auch die Arbeit der Bundesnetzagentur. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, räumte ein, dass der Postmarkt „nicht ganz so stark von der Wettbewerbsdynamik geprägt ist wie der Telekommunikationsmarkt”. Allerdings hält es Kurth für unzulässig, sich nur die in der Bilanz ausgewiesene Umsatzrendite der Post anzuschauen. Der Regulierer müsse eben auch nicht-öffentliche Zahlen berücksichtigen, die z.B. einen Aufschluss über Sonderlasten der Deutschen Post wie Pensionsrückstellungen gäben. Kurth verteidigte die Höhe des Briefportos in Deutschland. „Die Wettbewerber hätten es noch schwerer, wenn die Porti niedriger wären.” Kurth appellierte am 14. Dezember „an die Verbraucher, bestehende Chancen zum Wechsel des Postanbieters intensiver zu prüfen”. In den kommenden Jahren werde die Auswahl unter den Post-Anbietern weiter steigen. „Insbesondere werden neue Angebote im Briefmarkt mit zusätzlichen Auswahlmöglichkeiten den Markt beleben und verändern.” Auf die Verbraucher warte in den kommenden Jahren ein wachsendes Angebot neuer Versandmöglichkeiten für Briefe über das Internet, erklärte Kurth. Deutsche Post baut Billigtochter First Mail aus16.12.2009 Ein Sprecher der Deutschen Post bestätigte, es gäbe tatsächlich Überlegungen, das Zustellgebiet von First Mail auszudehnen. So wolle man zusätzliches Geschäft tätigen. Das Besondere an First Mail: Der Briefdienstleister ist seit dem Jahr 2000 am Markt und befördert in der Regel zu günstigeren Preisen als der Mutterkonzern aus Bonn. Dies ist unter anderem möglich, weil First Mail den Mitarbeitern nicht den Tariflohn der Deutschen Post, sondern nur den gesetzlichen Mindestlohn von 9,80 Euro pro Stunde zahlen muss. Wie der Post-Sprecher versicherte, nehme First Mail der Deutschen Post aber keine Aufträge ab. First Mail nehme nur Aufträge an, die die Deutsche Post aus preislichen Gründen niemals erhalten würde. Dies sei auch durch eine Vereinbarung mit der Gewerkschaft ver.di geregelt, die eine Fremdvergabe im Briefgeschäft bis zum Jahr 2011 untersagt. Hochgekocht sind die Expansionspläne von First Mail durch deren ungewöhnlich ehrgeizige Ausbildungspläne. Für First Mail in Düsseldorf arbeiten 190 Beschäftigte. Derzeit werden 20 junge Leute ausgebildet. In einer Stellenanzeige sucht der Briefdienstleister nun ab Februar 2010 neue Zusteller. Im Jahr 2010 soll die Zahl der Lehrlinge auf 300 steigen, 2011 sogar auf 690, wie der Post-Sprecher bestätigte. Die Vermutung liegt nahe, dass ganz offenbar eine große Zahl von Post-Auszubildenden offiziell bei First Mail lernen soll - womöglich mit einer niedrigeren Aus-bildungsvergütung. Protest regt sich aber nicht über die Lehrlingsgehälter. Volker Geyer, Vorsitzender der Deutschen Kommunikationsgewerkschaft DPVKom: „Die exorbitante Steigerung der Ausbildungsplätze bei First Mail lässt für mich nur einen Schluss zu: Die Post arbeitet nach wie vor an ihrem Ziel, die gesamte Zustellung im Wege eines Betriebsübergangs an die First Mail zu vergeben. Nun wird der Boden dafür bereitet.” Mit ihrem Vorgehen fördere die Deutsche Post „das Lohn- und Sozialdumping in der gesamten Postbranche”, so Geyer. „Dagegen werden wir uns zusammen mit den Beschäftigten der Post wehren.” Die Deutsche Post hatte First Mail 2004 von den 3 Gründern gekauft und bezeichnete das Unternehmen damals als „Versuchslabor”, in dem man sehen wolle, wie private Konkurrenten agieren könnten. Auch Swiss Post Solutions/GHP leidet unter Arcandor-Insolvenz22.12.2009 Diese extreme Situation (schwache Konjunkturlage) 2009 habe SPS gezwungen, Restrukturierungsmaßnahmen durchzuführen. Die konjunkturelle Krise und die damit verbundene rückläufige Auftragslage hätten dazu geführt, dass sich Swiss Post Solutions Dialoglösungen stärker und schneller neu ausrichten musste als ursprünglich geplant. Diese Ausrichtung sei einher gegangen mit der Konzentration auf weniger Standorte in Deutschland, so SPS. Im Klartext: Die Betriebsstätten in Sachsen (bei Ansbach) und Lichtenau wurden geschlossen und deren Produktion auf die verbleibenden Standorte verlagert. Im Zuge der Reduktion der Anzahl der Standorte ist es auch an den verbleibenden Betriebsstätten in Dettingen und Bamberg zu einem Personalabbau gekommen. Insgesamt waren laut Swiss Post Solutions rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von diesen Maßnahmen betroffen. Alle Maßnahmen seien sozialverträglich in enger Abstimmung mit den jeweils zuständigen und bereits informierten Be-triebsräten umgesetzt worden, hieß es. Swiss Post Solutions Dialoglösungen beschränkt sich dabei nicht allein auf das Thema Kostenanpassung. Vielmehr investiere man in die nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäfts in den Bereichen Directmail, Cards und Dokumenten-Output, so SPS. So sei an den Standorten Bamberg, Dettingen und Prien in neue Systeme für den Digitaldruck, die Kartenherstellung und den Dokumentenoutput investiert worden. Swiss Post Solutions GmbH Ab Juli 2010 Mehrwertsteuerbefreiung für alle Postdienstleister mit Universaldienst / Deutsche Post muss für Geschäftspost Mehrwertsteuer erheben16.12.2009
Bisher zahlen Kunden der Deutschen Post DHL in der Regel keine Mehrwertsteuer. Ihr Universaldienst ist von dieser Steuer befreit. Die Konkurrenten der Deutschen Post müssen dagegen auf ihre Briefpreise 19 Prozent Mehrwertsteuer aufschlagen, die allerdings von ihren Geschäftskunden, soweit sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, von ihrer eigenen Mehrwertsteuerpflicht abziehen können. Dies - so argumentieren die Wettbewerber - ist eine Benachteiligung der Wettbewerber und verzerrt den Wettbewerb zugunsten der Deutschen Post. Sie fordern seit Langem die Abschaffung des „Mehrwertsteuer-Privilegs” der Deutschen Post. Auch die Monopolkommission sieht das Privileg kritisch und stellte in ihrem Sondergutachten eine „Wettbewerbsverzerrung” fest. „Für diese steuerliche Ungleichbehandlung gibt es keine Rechtfertigung”, sagte ihr Vorsitzender Justus Haucap. Die vom Bundeskabinett beschlossene Streichung des Steuerprivilegs ausschließlich bei Geschäftsbriefen will die FDP-Bundestagsfraktion nicht hinnehmen. „Wir brauchen endlich gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer”, sagte FDP-Wirtschaftspolitiker Hermann Otto Solms. Die Deutsche Post ihrerseits will die Streichung des Mehrwertsteuerprivilegs für Geschäftspost nicht hinnehmen. Eine Klage gegen den eigenen Großaktionär Bund scheint nicht ausgeschlossen, falls der Entwurf vom Bundestag als Gesetz beschlossen werden sollte. „So sehr ich Verständnis für die Motivation des Bundes habe, wir haben keine andere Möglichkeit, als unsere Position zu vertreten”, sagt BRIEF-Vorstand Jürgen Gerdes. Auch Geschäftsbriefe gehören nach Meinung der Post zum Universaldienst. Die Großkundenverträge würden von der Bundesnetzagentur genehmigt, seien für jeden einsehbar und auch nutzbar. Dies seien exakt jene Kriterien für eine Steuerbefreiung, die auch vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) so definiert worden seien. Gerdes hat nichts gegen eine Mehrwertsteuerbefreiung von Wettbewerbern, die ebenfalls den Universaldienst anbieten. „Wir wollen nicht bevorzugt werden. Wenn ein Wettbewerber nachweislich den Universaldienst erbringt und dann von der Mehrwertsteuer befreit wird, werden wir uns bestimmt nicht beklagen”, so Gerdes. Für die Rivalen sei das aber keine Alternative, da sie - anders als die Post - für die Verteilung und Zustellung Subunternehmen beschäftigen, mit denen sie „steuerpflichtige Verträge” schließen müssen. Wohlfahrtsmarken 2010: „Obst” - Genuss für Augen und Nase! / Bundesfinanzministerium setzt auf Duftmarken31.12.2009
Der aufwendigen Produktion dieser neuen Serie gingen umfangreiche Tests mit Duftproben der Obstsorten voraus. Aufbringungsverfahren wurden ebenso getestet wie einwandfreie postalische Verwendung und gesundheitliche Unbedenklichkeit. Auch musste im Produktionsprozess eine Höchstzahl an Duftstoffen auf die Marken aufgebracht werden, damit der Duft nicht nach einmaligem Rubbeln verbraucht ist. Diese technischen Hürden sind überwunden. Die Marken entfalten - neben der optischen Eleganz - das ganze Aroma der jeweiligen Frucht. Die Markeninnovation wird am 7. Januar 2010 vom Bundesfinanzministerium als Herausgeber präsentiert und an den Schirmherrn des Sozialwerkes Wohlfahrtsmarken, Bundespräsident Professor Dr. Horst Köhler, in Schloss Bellevue übergeben. Der Zuschlagserlös aus dem Verkauf auch dieser „Duftmarken” kommt den Wohlfahrtsverbänden AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland zugute.
Entwurf: Karen Scholz, Bad Essen ◊ |