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Postbank Januar - Juni 1996
Gutachten zu PostbankFebruar 1996 Das Institut hat Anfang 1996 das Ergebnis seiner Untersuchungen vorgelegt. Das Gutachten bestätigt die Auffassung der Bundesregierung, dass der rasche Abschluss eines neuen Kooperationsabkommens zwischen den Unternehmen zur optimalen Nutzung des Filialnetzes grundlegend für jede weitere Entwicklung ist. In diesem Kooperationsvertrag sollte den über die Postbank angebotenen Finanzdienstleistungen am Postschalter Exklusivität eingeräumt werden. Zu Stabilisierung der so gekräftigten Marktchancen beider Unternehmen hält der Bundesminister für Post und Telekommunikation, Dr. Wolfgang Bötsch (CSU), im Einvernehmen mit dem Bundesminister der Finanzen, Dr. Theo Waigel (CSU), eine Kapitalbeteiligung der Deutschen Post AG an der Deutschen Postbank AG, die nicht zu einer Beherrschung führt, d.h. im Umfang von nicht mehr als 25 Prozent + 1 Aktie, für sinnvoll. Mit diesem Konzept sieht Bötsch auch eine wirtschaftliche Voraussetzung dafür gegeben, dass der verfassungsrechtliche Auftrag aus Art. 87f Grundgesetz zur Sicherstellung einer angemessenen Infrastruktur von Postfilialen mit zeitgemäßen Leistungen erfüllt werden kann. Eckpunkte für die Privatisierung der Postbank28.06.1996 Der Deutschen Post AG wird der Kauf einer 15 Prozent-Kapitalbeteiligung aus dem Bestand der vom Bund gesetzlich an der Deutschen Postbank AG zu haltenden 25 Prozent + 1 Aktie per 1. Januar 1999 angeboten. Das Angebot steht unter dem Vorbehalt, dass Post und Postbank einen Kooperationsvertrag abschließen. Ferner erhält die Deutsche Post AG eine Kaufoption über weitere 10 Prozent aus dem Bestand der vom Bund gesetzlich zu haltenden Kapitalanteile. Diese Kaufoption ist am 1. Januar 1999 oder zum späteren Zeitpunkt der Börseneinführung der Deutschen Postbank AG zum dann geltenden Kurs bzw. Emissionspreis auszuüben. Die Kaufoption steht unter dem Vorbehalt, dass mit ihrer Ausübung die Deutsche Post AG keine beherrschende Stellung im Sinne der Rechtsprechung über die Deutsche Postbank erhält. Danach ergäbe sich für die Deutsche Post AG ab 1. Januar 1999 ein Anteilsbesitz von bis zu 25 Prozent, der nicht erhöht werden soll. Zum Verkauf stehen derzeit bis zu 75 Prozent - 1 Aktie der Anteile der Deutschen Postbank AG. Eckpunkt Infrastrukturauftrag: Der postalische Infrastrukturauftrag kann mit posteigenen Filialen und Postagenturen erfüllt werden. Zur Kostenreduzierung werden unwirtschaftliche Filialen der Deutschen Post AG abgebaut und/oder in Postagenturen umgewandelt. Postbank steigert Gewinn03.06.1996 Ende Dezember 1995 waren bei der Deutschen Postbank AG 16.224 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 13.941 vollbeschäftigt. Neumann neuer Postbank Vorstand01.04.1996 Gutes Jahr für Luxemburger TochterJuni 1996 Spitzenreiter in der Publikumsgunst beim Privatkundengeschäft war 1995 der geldmarktnahe Fonds „Rendite DM Cash” mit 665 Millionen DM. Postbank-BarometerApril 1996
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