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Postbank Juli bis September 2009
KAS BANK erwirbt Fondsverwaltung der Postbank in Deutschland16.07.2009 Albert Röell, Chairman des Managing Board der KAS BANK: „Wir sind hocherfreut, das unser Plan zum Erwerb der Deutschen Postbank Privat Investment Kapitalanlagegesellschaft von Erfolg gekrönt wurde, da die Übernahme perfekt zu unserer Wachstumsstrategie in Europa und auf dem institutionellen Markt in Deutschland passt. Seit Juli 2008 bieten wir Pensionskassen und Versicherungsgesellschaften über unsere Tochtergesellschaft KAS Investment Servicing GmbH in Wiesbaden Dienstleistungen im Fondsadministrationsbereich an. Mit dem Kauf der PPI haben wir einen weiteren Schritt unternommen, um unsere Aktivitäten als Master-KAG für Publikumsfonds und Fondsverwaltung weiterzuentwickeln.” Horst Küpker, Vorstand Financial Markets der Postbank: „Durch den Verkauf können wir uns im Fondsgeschäft auf unsere Kernkompetenzen Fondsmanagement und Vertrieb konzentrieren. Die Verwaltung übernimmt mit der KAS BANK ein hochspezialisierter Fondsverwalter. Das ermöglicht uns Kostenvorteile bei unverändert höchster Leistung.” Für die Kunden der Postbank ändert sich durch den Verkauf nichts. Die Fonds werden unter den bekannten Namen vom selben Management fortgeführt. Auch die Kundendepots bleiben erhalten und der Vertrieb der Fonds bleibt unverändert. Die gut 20 Mitarbeiter der PPI am Standort Bonn werden von der Postbank übernommen. Profil: KAS BANK N.V. Postbank: Kunden können Kartenlimite individuell festlegen / Service gilt für Bargeldverfügungen an Geldautomaten im Ausland22.07.2009 Änderung des Kartenlimits per Mausklick: Beim Online-Banking können die Kunden unter „Einstellungen” im Menüpunkt Sicherheit das Auslandswochenlimit für alle Postbank Cards einsehen und jederzeit ändern. Sie legitimieren sich dazu mit ihrer iTAN oder der mobilen TAN. Das Limit ist täglich änderbar. Die Änderung ist spätestens innerhalb einer Stunde wirksam. In Abhängigkeit von der Höhe des Kontoguthabens bzw. des für das Konto eingeräumten Kredits ist maximal die Einstellung des 7-fachen Tageslimits möglich. Änderungen des Kartenlimits sind auch per Telefon-Banking über das Callcenter oder schriftlich möglich. Die Möglichkeit, das Kartenlimit für Bargeldverfügungen an ausländischen Geldautomaten individuell einzustellen, bietet die Postbank an, um ihre Kunden vor Kartenmissbrauch im Ausland zu schützen. Das ergänzt die Maßnahmen, die die Postbank bereits ergriffen hat, um die Sicherheit am Geldautomaten zu gewährleisten und ihre Kunden vor Schaden zu schützen. Postbank Kunden können sich mit ihrer Postbank Card weltweit an rund 1 Million Geldautomaten mit Bargeld versorgen. Standardmäßig beträgt der persönliche Verfügungsrahmen für Abhebungen am Geldautomaten im Ausland bis zu 1.500 Euro innerhalb von 7 Tagen. Postbank schreibt auch im 2. Quartal 2009 rote Zahlen30.07.2009 Wegen der Finanzkrise musste die Bank Wertberichtigungen von 148 Millionen Euro vornehmen. Der Zinsüberschuss als größter Ertragsbringer fiel um 9 Prozent auf 566 Millionen Euro, der Provisionsüberschuss um fast 4 Prozent auf 337 Millionen Euro. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 konnte die Postbank ihre Kernkapitalquote um 1,7 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent steigern. „Für eine Bank mit Schwerpunkt im Privatkundengeschäft ist das ein befriedigendes Niveau”, sagte Bankchef Stefan Jütte. Jütte zeigte sich für die nächste Zukunft zuversichtlich. „Das Schlimmste ist überstanden”, sagte Finanzchef Marc Heß. Postbank kauft Watergate-Hotel22.07.2009 „Watergate” wurde zum Inbegriff für dunkle politische Machenschaften. Im US-Präsidenten-Wahlkampf 1972 wurden mehrere Männer bei einem Einbruch in das Büro des Demokratischen Parteivorstands im Watergate-Komplex erwischt, als sie dort Wanzen installieren wollten. Enge Mitarbeiter von Präsident Richard Nixon wurden damit in Verbindung gebracht. Der Präsident musste zurücktreten. Ex-Postbank-Chef hat auf Gehalt noch nicht verzichtet04.08.2009 Klein hatte im Frühjahr nach heftiger Kritik an Bonuszahlungen für den Postbank-Vorstand erklärt, er wolle in diesem Jahr auf sein Gehalt verzichten und für 1 Euro arbeiten. Das restliche Gehalt wolle er spenden. Der Ankündigung Kleins, auf sein Gehalt zu verzichten, war in der Öffentlichkeit heftige Kritik an Bonuszahlungen für die Postbank-Vorstände vorausgegangen. Sie hatten trotz der Finanzkrise, die auch die Postbank schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte, Millionen-Bonuszahlungen kassiert. Der Aufsichtsrat hatte die Zahlungen als „Halteprämie” bewilligt, nachdem die Deutsche Post die Postbank an die Deutsche Bank verkauft hatte. Klein verdiente 2008 demnach 3,3 Millionen Euro. 2,4 Millionen Euro entfielen auf die „Halteprämie”. Die Postbank hatte 2008 einen Verlust nach Steuern in Höhe von 821 Millionen Euro eingefahren. ◊ |