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Postbank: Oktober bis Dezember 2009
Postbank stellt 180 Geldautomaten in OBI Märkten auf12.10.2009 Für die Postbank ist dies ein weiterer Schritt zur optimalen flächendeckenden Versorgung ihrer fast 5 Millionen Girokunden mit Bargeld. Dr. Michael Meyer, Vorstand Retail bei der Postbank: „Unsere Kunden erwarten zu Recht, dass sie ihr Bargeld dort abholen können, wo sie auch einkaufen oder Dienstleistungen beziehen. Ob Bargeld bei OBI, in einer unserer 850 Filialen, an den 7.000 Geldautomaten der Cash-Group oder bald auch an einer von 1.300 Shell-Tankstellen - wir knüpfen das Versorgungsnetz für unsere Kunden immer dichter.” „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden jetzt auch diesen Service bieten können”, sagte Peter Tepaß, OBI Geschäftsführer Vertrieb Deutschland, begeistert. „In der Postbank haben wir den Partner mit dem größten flächendeckenden Netz von Auszahlungsstellen in Deutschland gefunden.” Kunden finden die Geldautomaten der Postbank zukünftig im Eingangsbereich der OBI Baumärkte. Sie sind während der Öffnungszeiten von 8 bis 20 Uhr zugänglich. Wie bei allen Geldautomaten der Postbank können auch Kunden der Cash Group diesen Service kostenlos nutzen. Deutsche Bank will sich bei Postbank-Übernahme Zeit lassen29.10.2009 Ein Grund für ein gemächliches Tempo könnten nach Meinung von Finanzmarktexperten die anderen Übernahmen sein, mit denen die Deutsche Bank noch viel Arbeit vor sich hat. Erst am 28. Oktober hatte die Bank die Übernahme der Privatbank Sal. Oppenheim für 1,3 Milliarden Euro bekannt gegeben. Deutsche Bank will 3-Marken-Strategie fahrenOktober 2009 Damit richtet sich die Deutsche Bank vor allem darauf aus, in diesem Geschäftsfeld den Sparkassen und Volksbanken Marktanteile abzunehmen, die bisher rund 80 Prozent der Privatkunden in Deutschland bedienen. Im Rahmen dieser Strategievorgabe verstärkt die gerade zugekaufte Privatbank Sal. Oppenheim die Vermögensverwaltung für die Topkunden. Sie hat bundesweit 8 Niederlassungen. Die Postbank, an der der Frankfurter Branchenführer spätestens bis zum Jahr 2012 eine Mehrheit erworben haben will, wickelt mit ihren 850 Postbank-Centern das breite Massenkundengeschäft ab. Hinzu kommen die vorhandenen 770 Filialen der Deutschen Bank. Die Zukunft des Namens der Norisbank, die die Deutsche Bank im August 2006 für 420 Millionen Euro erworben hat, sei noch offen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Ob ihre rund 90 Filialen einen neuen Namen bekommen, sei noch nicht entschieden. Neske sagte dazu, die Positionierung des Ratenkreditspezialisten Norisbank werde das Management des größten deutschen Geldhauses „zu gegebener Zeit diskutieren”. Die Berliner Bank wiederum, deren Übernahme vor gut 3 Jahren mit 680,5 Millionen Euro zu Buche geschlagen hat, bleibt erhalten, wird aber als rein lokale Marke geführt. Der deutsche Branchenführer erwirtschaftet im langfristigen Durchschnitt rund 1 Drittel seines Gewinns im Privatkundengeschäft. Der Löwenanteil stammt nach wie vor vom Investmentbanking. Allerdings hat sich das Investmentbanking in der Finanzkrise als unzuverlässiger Gewinnbringer erwiesen. Weltweit haben deshalb viele Banken ihre Strategie verändert und das Privatkundengeschäft gestärkt. Postbank verbessert Quartalsergebnis05.11.2009
Postbank Chef Stefan Jütte erwartet, dass der Trend zur Verbesserung weiter anhält: „Als eines von wenigen Instituten in Deutschland und in Europa sind wir in der guten Position, ein ausgeglichenes Verhältnis von Kundeneinlagen und Kundenkrediten auszuweisen. Unsere operativen Stärken im Kundengeschäft und die angestoßene Weiterentwicklung unseres strategischen Programms stimmen mich zuversichtlich, dass wir unser Finanzziel erreichen können.” Nach Wegfall der krisenbedingten Sonderbelastungen will die Bank mittelfristig eine nachhaltige Eigenkapitalrendite von 13 bis 15 Prozent nach Steuern erzielen. Im Kundengeschäft hat die Postbank sich weiter gut entwickelt. Im Einlagengeschäft verzeichnete sie Rekordbestände zum Quartalsende 2009. Ihren Marktanteil im Spargeschäft konnte sie im 3. Quartal noch einmal deutlich erhöhen. Gleichzeitig stiegen die Sichteinlagen. Das Wertpapiergeschäft verzeichnete erstmals seit längerer Zeit wieder Zuwächse sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch zum Vorjahresquartal. In der Baufinanzierung setzte sich der leichte Aufwärtstrend des Vorquartals fort. Sparvolumen weiter gewachsen, Giro stabil Die Zahl der privaten Girokonten blieb mit 4,9 Millionen stabil. Die Sichteinlagen auf diesen Girokonten stiegen dagegen um 9,4 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro, was unter anderem auf das vergleichsweise niedrige Zinsumfeld zurückzuführen ist. Wertpapiergeschäft erholt sich langsam Marktanteile beim Bausparen gewonnen Bestand bei Baufinanzierungen und Ratenkrediten gestiegen Der Bestand an Ratenkrediten wuchs um 24,1 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro, während sich hier der Gesamtmarkt bis zum Ende des 1. Halbjahres 2009 nur um 3,9 Prozent ausweitete. Firmenkundengeschäft und Transaction Banking mit stabiler Entwicklung Im 3. Quartal wickelte die Postbanktochter BCB AG rund 2 Milliarden Transaktionen für die Postbank AG und ihre 3 anderen Mandanten ab. Mit insgesamt 5,9 Milliarden Transaktionen entspricht die Menge dem Niveau des Vorjahres. Gewinn- und Verlustrechnung Das Finanzanlageergebnis lag zum 30. September 2009 bei - 103 Millionen Euro nach - 549 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei verbesserte sich das Ergebnis im 3. Quartal 2009 gegenüber den Vorquartalen aufgrund rückläufiger Belastungen aus der Finanzmarktkrise und Verkaufsgewinnen aus Beständen festverzinslicher Wertpapiere nochmals und lag bei 15 Millionen Euro (im 2. Quartal: - 14 Millionen Euro). Im Ergebnis des 3. Quartals sind Belastungen aus CIT in Höhe von - 5 Millionen Euro enthalten. Im Finanzanlageergebnis verbuchte die Bank Wertkorrekturen (Impairments) auf ihr strukturiertes Kreditersatzgeschäft von insgesamt - 49 Millionen Euro (Vorjahr: - 137 Millionen Euro), davon - 8 Millionen Euro im 3. Quartal. Darüber hinaus nahm sie Wertkorrekturen auf andere festverzinsliche Wertpapiere sowie auf noch im Bestand befindliche Publikumsfonds und Beteiligungen in Höhe von insgesamt - 106 Millionen Euro vor (Vorjahr: - 413 Millionen Euro). Auf das 3. Quartal entfielen hiervon - 30 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss in den ersten 9 Monaten 2009 betrug 987 Millionen Euro und lag damit trotz einer kontinuierlichen Verbesserung im 2. und im 3. Quartal um knapp 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Hierin enthalten sind strukturell rückläufige Einnahmen aus dem Absatz von Postdienstleistungen und aus dem Verkauf von neuen Dienstleistungen in den Postbank-Filialen sowie aus dem Transaction Banking. Der Provisionsüberschuss aus dem Bankgeschäft konnte im Vorjahresvergleich diese Entwicklung nicht kompensieren, verbesserte sich jedoch im Verlauf des Jahres 2009, verglichen mit dem jeweiligen Vorquartal. Die Gesamterträge beliefen sich in den ersten 9 Monaten 2009 auf 2.313 Millionen Euro nach 2.296 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Verwaltungsaufwand verringerte sich in den ersten 9 Monaten im Vorjahresvergleich um 62 Millionen Euro auf 2.099 Millionen Euro. Diese erfreuliche Entwicklung ist insbesondere das Resultat eines aktiven Managements der „anderen Verwaltungsaufwendungen”, die sich um 66 Millionen Euro auf 946 Millionen Euro reduzierten. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert nur leicht um 14 Millionen Euro auf 1.051 Millionen Euro an. Um dem konjunkturellen Druck auf die Ertragssituation zu begegnen, will die Bank ihre Anstrengungen im Kostenmanagement weiter forcieren. Dabei verfolgt sie das Ziel, in den nächsten Jahren stetig steigende Kundenvolumina bei stabilem Verwaltungsaufwand akquirieren und abwickeln zu können. Das Ergebnis vor Steuern lag in den ersten 9 Monaten 2009 bei - 219 Millionen Euro nach - 108 Millionen Euro im selben Vorjahreszeitraum. Bei den Ertragsteuern ergaben sich positive Effekte aus der Auflösung latenter Steuern sowie durch steuerfreie Erträge und den Vorsteuerverlustausweis. Die Steuerposition belief sich auf 332 Millionen Euro nach - 2 Millionen Euro im Vorjahr. Der Konzerngewinn lag bei 112 Millionen Euro nach - 111 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie ist mit 0,51 Euro (Vorjahr: - 0,68 Euro) positiv. Hierbei ist zu beachten, dass sich die Bezugsbasis verändert hat: Die Zahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien lag bei 218,8 Millionen nach 164 Millionen in den ersten 9 Monaten des Vorjahres. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern betrug 3,0 Prozent nach -3,2 Prozent im Vorjahr, die Cost-Income-Ratio lag bei 90,7 Prozent (94,1 Prozent in den ersten 9 Monaten 2008). Bilanzentwicklung Die Kernkapitalquote nach Basel II betrug zum 30. September 2009 8,0 Prozent nach 7,4 Prozent zum Jahresende 2008 und nach 8,0 Prozent zum 30. Juni 2009. Ausblick Der mit der Optimierung bei Produkten, Services und Vertrieb verbundene weitere Abbau der Komplexität wird mit schlankeren Prozessen und einer nochmals spürbar verbesserten Effizienz einhergehen. Trotz des geplanten Volumenwachstums rechnet die Postbank dadurch mit Einsparungen im Verwaltungsaufwand von ca. 145 Millionen Euro oder rund 5 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 2008, die bis zum Jahr 2012 voll realisiert werden sollen. Zum Erreichen dieses Ziels werden die Sachkosten reduziert, und es werden durch die effizienzsteigernden Maßnahmen auch die Personalkosten gesenkt. Der dadurch entstehende moderate Stellenabbau von rund 500 bis 700 Stellen pro Jahr bis Ende 2012 wird sozialverträglich und überwiegend über die Ausnutzung der natürlichen Fluktuation realisiert. Insgesamt wird sich der Personalstand im Postbank Konzern von voraussichtlich rund 21.000 zum Ende des laufenden Geschäftsjahres bis Ende 2012 auf gut 19.000 reduzieren. Schwerpunkt des Stellenabbaus werden Verwaltungs- und Back-Office-Funktionen sein. Schärfung des Profils als kundenorientierte Produktbank Ex-Postbank-Chef kassiert 2,9 Millionen Euro Abfindung26.11.2009 Am 25. November billigte der Postbank-Aufsichtsrat Klein für sein Ausscheiden 2,9 Millionen Euro Abfindung zu. Seine Bonus-Ansprüche und sein Gehalt für 2009 seien von der Abfindung abgezogen worden, hieß es aus dem Aufsichtsrat. Bis Ende 2010 soll Klein auf Wunsch des Aufsichtsrats nirgendwo anders anheuern. Die Postbank betonte, die Abfindung liege unter Kleins vertraglichen Ansprüchen und unter den Empfehlungen des Corporate-Governance-Kodex, der maximal 2 Jahresgehälter vorsieht. 500. SHELL Tankstelle am Bargeld-Netz01.12.2009
Das Geldabheben ist unabhängig vom Tanken oder einem Einkauf in der Tankstelle. Es funktioniert mit allen gängigen Girocards (ehemals ec-Karte) sowie der Postbank SparCard. Die Kunden benötigen dafür nur ihre persönliche Geheimzahl. Die Höchstbeträge für Abhebungen von Postbank Kunden und Kunden anderer Kreditinstitute sind analog den Höchstbeträgen an Geldautomaten und richten sich nach dem jeweils eingerichteten Limit, das zwischen dem Kunden und seiner Bank vereinbart wurde. Information über Standorte Einen besonderen Service genießen Inhaber eines iPhones. Als Vorreiter des Mobile Banking bietet die Postbank mit „iPostbank” speziell für dieses Endgerät eine Applikation (App). Mit dieser App finden Bankkunden dank integrierter Navigation schnell die nächste Bargeldquelle von jedem Standort aus - egal, ob Geldautomat der Cash Group, Postbank Finanzcenter oder Shell Tankstelle. Auf Wunsch sogar mit einer Routenbeschreibung. Postbank wird Partner von Air Berlin07.12.2009 „Mit Air Berlin haben wir einen weiteren starken Partner für unser Vertriebsgeschäft gewonnen”, so Dr. Michael Meyer, Vorstand Retail der Postbank. Ziel der Postbank ist es, über Air Berlin preisbewusste Kundengruppen zu erreichen, die die Postbank bisher nicht oder nur eingeschränkt genutzt haben. Über das Vielfliegerprogramm will die Postbank dessen Teilnehmer von den Vorteilen ihrer Produkte und ihrem Service überzeugen. Durch die Partnerschaft mit Air Berlin stärkt die Postbank ihre Präsenz im Internet und unterstreicht ihre Marktführerschaft im Online-Bereich. Teilnehmer des topbonus Programms können ab sofort das „Giro plus”-Konto der Postbank erwerben. Als besonderen Kundenvorteil erhalten sie nach Eröffnung des Kontos 6.000 topbonus Prämienmeilen gutgeschrieben. Diese Meilen können zum Beispiel für einen innerdeutschen Hin- und Rückflug im Rahmen der „Schnäppchentickets” genutzt werden. Postbank Kunden sparen Geld bei der Bargeldversorgung im Ausland21.12.2009 Neben diesem neuen Service können Postbank Kunden weiterhin mit ihrer SparCard, dem Sparbuch im Scheckkarten-Format, im Ausland 10-mal im Jahr entgeltfrei Bargeld abheben. Weltweit stehen dafür über 1 Million VISA Plus-Geldautomaten zur Verfügung. Außerdem wird die Spareinlage verzinst. Im Inland baut die Postbank das SB-Banking-Netz für ihre Kunden ebenfalls sukzessive weiter aus. Dabei konzentriert sie sich verstärkt auf bankenunabhängige Standorte mit hoher Kundenfrequenz. In diese Richtung gehen die strategischen Kooperationen mit Shell und OBI. Interessenten suchen sich ihre "Bargeldquelle" unter http://www.postbank.de/geldautomaten und http://www.postbank.de/auslandsautomaten. ◊ |