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Telekommunikation Januar - März 2008
Studie: Über 60 Prozent der Beschäftigten arbeiten mit Computer03.01.2008 2003 lag der Wert bei 44 Prozent. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) am 3. Januar 2008 in Berlin bekannt. Der Einsatz von Computern steigert Produktivität und Effizienz. Deshalb sollte sich die Ausstattung der Schulen mit Computern deutlich verbessern, forderte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident der BITKOM. Im EU-Vergleich liegt Deutschland bei der beruflichen Computernutzung auf dem 3. Platz. Platz 1 belegt Finnland (70 Prozent), Platz 2 Schweden (64 Prozent). Durchschnittlich nutzten in der Europäischen Union 50 Prozent der Beschäftigten einen PC am Arbeitsplatz. Nachholbedarf gibt es hingegen vor allem in den südöstlichen Mitgliedsstaaten der EU. In Bulgarien verwenden 20 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsplatz-PC. In Ungarn sind es 35 Prozent. Mit der Computernutzung steigt auch die Bedeutung der elektronischen Post am Arbeitsplatz. In Deutschland hat inzwischen jeder 2. Erwerbstätige (48 Prozent) eine berufliche E-Mail-Adresse. Handy-TV: Start im Juni 2008 zur Fußball-Europameisterschaft16.01 2008 In einer Gesamtkonferenz in Düsseldorf einigten sich die Landesmedienanstalten Mitte Januar 2008 auf den Versuchsbetrieb von Handy-TV auf der Basis der DVB-H-Technologie. Das Bewerberkonsortium Mobile 3.0 soll den Betrieb durchführen. Der Probebetrieb von DVB-H soll zunächst für mindestens 3 Jahre laufen. Mit der zeitnahen Einführung gehört Deutschland zu den ersten europäischen Ländern, die mobiles Fernsehen realisieren. Mobile 3.0 GmbH ist Joint Venture von MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH und NEVA Media GmbH. Das Gemeinschaftsunternehmen verfügt über die Unterstützung der Medienkonzerne Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck, die an NEVA Media beteiligt sind, sowie des international tätigen Medien- und Technologiekonzerns Naspers, der größter Gesellschafter der MFD ist. Telekom will Tausende Beamte abgeben12.01.2008 Einen Tag, nachdem Telekom-Vorstandsvorsitzender René Obermann auf den überhöhten Personalbestand der Deutschen Telekom im Vergleich mit ihren Konkurrenten hingewiesen hatte, wurden am 11. Januar 2008 neue Pläne bekannt, die Zahl der Beamten zu verringern. Bei einer Konferenz anlässlich der Öffnung der Telekommunikationsmärkte vor 10 Jahren hatte Obermann beklagt, die Telekom beschäftige dreimal mehr Mitarbeiter als alle Konkurrenten in Deutschland zusammen. Dies zu ändern, sei deshalb besonders schwierig, weil die Telekom nicht nur etwa 145.000 Mitarbeiter im Inland beschäftige, sondern davon auch rund 65.000 Beamte der ehemaligen Deutschen Bundespost. Sie können nicht entlassen werden. Schon seit Jahren leiht die Telekom Beamte an andere Behörden aus, z.B. an die Bundesagentur für Arbeit und an die Zollverwaltung, wo die Beamten Unternehmen und Großbaustellen auf Schwarzarbeit überprüfen. Diese Praxis will der Telekom-Konzern in Zukunft forcieren. Mit verschiedenen Ministerien würden bereits Gespräche geführt, be-stätigte am 11. Januar Dietmar Welslau, Personalvorstand der Festnetzsparte und für Vivento zuständig. Zurzeit arbeiten 6.000 Beamte in der Beschäftigungsgesellschaft Vivento der Deutschen Telekom. Von dort sollen sie in den öffentlichen Dienst vermittelt werden. Bis Ende 2010 will Obermann 25 Prozent der Beamten - ca. 9.000 - „an den Staat zurückgeben” und 5 Milliarden Euro sparen. Telekom plant 4.000 Neueinstellungen im Jahr 200818.01.2008 Zudem biete die Telekom rund 3.800 Ausbildungsplätze. Die Schwerpunkte der Ausbildungsangebote liegen auf Service, Vertrieb und Technik. Die Telekom bildet vor allem für die Berufe Kaufleute für Dialogmarketing, IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker, IT-Systemkaufleute und Kauleute im Einzelhandel aus. Bundesnetzagentur stellt Frequenzen für Ultra-Wideband-Technologie bereit16.01.2008 Die UWB-Technologie ermöglicht extrem breitbandige Funkübertragungswege, die mittels äußerst geringer Strahlungsleistungen kurze Entfernungen (bis zu wenigen Metern) überbrücken. Dies ist ideal für die Versorgung innerhalb eines Raumes oder auch kleinerer Wohnungen, Büros oder Werkstätten. Ein typischer Anwendungsbereich ist auch die Versorgung des Innenraums von Fahrzeugen. Statt lästiger Verkabelung lässt sich sowohl im Bereich HiFi, Audio, Video als auch bei IT-Komponenten, z.B. Druckern, Festplatten, Monitoren, Scannern, Tastaturen und Mäusen mithilfe von UWB-Frequenzen eine drahtlose Verbindung realisieren. Auch im gewerblich-industriellen Bereich sind Anwendungen denkbar. So können die Frequenzen für Datenübertragungen bei medizinischen Anwendungen, in der Messtechnik, der Ortungs- und Überwachungstechnik sowie für die gesamte Palette von Anwendungen genutzt werden, die bislang wegen zu geringer Bandbreite nicht realisiert werden konnten. Mit der Frequenzzuteilung wird hinsichtlich der Breite des zugewiesenen Spektrums Neuland betreten. Die Frequenznutzungsbestimmungen sind daher komplex und sehen den Einsatz modernster Technik vor, um andere Funkdienste zu schützen. Verwaltungsgericht Köln bestätigt VDSL-Entscheidung der Bundesnetzagentur23.01.2008 Die Bundesnetzagentur hatte mit ihrer Verfügung entschieden, dass die Telekom ihren Wettbewerbern bei der Zugangsgewährung zur „letzten Meile” auch den Zugang zu ihren Kabelleerrohren bzw. - falls freie Leerrohr-Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen - auch zu unbeschalteter Glasfaser gewähren muss. Außerdem hatte die Bundesnetzagentur klargestellt, die Telekom müsse ihren Wettbewerbern den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung auch in den Kabelverzweigern gewähren. Damit sollen Wettbewerber in die Lage versetzt werden, ebenso eigene Hochgeschwindigkeitsnetze aufbauen zu können, wie es die Telekom mit dem VDSL-Ausbau macht. Mit ihrem Eilantrag wollte die Telekom erreichen, dass die Regulierungsmaßnahmen ausgesetzt werden und sie demzufolge vor allem ihre Kabelleerrohre zunächst nicht zugunsten ihrer Wettbewerber öffnen muss. In seiner Entscheidung kam das Verwaltungsgericht jedoch zu dem Ergebnis, die verfügten Zugangsverpflichtungen könnten im Wesentlichen weiter vollziehbar bleiben. Telekom: Zuwächse beim Mobilfunk und DSL, Rückgang bei Festnetzanschlüssen29.01.2008 T-Home nimmt im Inland wieder eine Spitzenposition bei den DSL-Breitbandanschlüssen ein. 2007 konnte T-Home eine Neukundenquote von knapp 44 Prozent erreichen. Damit verfügen mehr als 9 Millionen Kunden in Deutschland über einen Breitbandanschluss direkt von T-Home. Externe Wettbewerber vermarkten darüber hinaus rund 3,5 Millionen Resale-Anschlüsse. Damit ist die Zahl der DSL-Anschlüsse von T-Home insgesamt in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf über 12,5 Millionen Anschlüsse gestiegen. Die Festnetz-Anschlussverluste in Deutschland lagen mit 2,1 Millionen Anschlüssen für das Gesamtjahr 2007 auf Vorjahresniveau. Am 31.12.2007 betrieb die Deutsche Telekom insgesamt 36.554.000 Festnetzanschlüsse (31.12.2006: 38.961.000 = - 6,2 Prozent), davon in Deutschland 31.055.000 (31.12.2006: 33.192.000 = - 6,4 Prozent, davon ISDN-Anschlüsse: 31.12.2007: 8.624.000 gegenüber 31.12.2006: 9.035.000 = - 4,5 Prozent). T-Mobile konnte das Kundenwachstum in 2007 weiter fortsetzen. Wachstumstreiber waren die Ländergesellschaften in Osteuropa und den USA. Weltweit stieg die Zahl der Mobilfunkkunden auf 119,6 Millionen einschließlich der 2,2 Millionen Kunden von Orange Nederland (2007: + 11,1 Millionen oder 10,3 Prozent). In Deutschland konnte T-Mobile zum Jahresende die Teilnehmerzahl auf fast 36 Millionen erhöhen. Für das iPhone, das die Telekom in Deutschland exklusiv vertreibt, und einen Vertrag mit T-Mobile haben sich seit Einführung in Deutschland Anfang November 2007 70.000 Kunden entschieden. Den größten Beitrag zum T-Mobile-Wachstum im Ausland lieferte erneut T-Mobile USA mit einem Kundenbestand von 28,7 Millionen zum Jahresende 2007. Die Akquisition von SunCom wird - so die Telekom - die Position der Deutschen Telekom im US-Markt zusätzlich stärken. T-Home: Internet-Fernsehen erfolgreich im Massenmarkt gestartet / VDSL-Ausbau geht 2008 weiter29.01.2008 „Mit dem Entertain-Angebot verbindet T-Home gemeinsam mit T-Mobile ein umfangreiches IPTV-Paket mit einem schnellen Internetzugang und Flatrate-Telefonie. Damit haben wir den ersten Schritt hin zum 'vernetzten Leben' voll-zogen”, so Timotheus Höttges, Vorstand Deutsche Telekom, T-Home Sales&Service. Für 49,95 € monatlich (Basis-Paket) können Kunden surfen, telefonieren und Fernsehen über die Telefonleitung. Sie haben die Auswahl - je nach Paketumfang - aus 70 bis 150 Free- und Pay-TV-Sender, einer online-Videothek mit 2.600 Titeln und einem TV-Archiv. T-Home wird 2008 in einer 3. Tranche weitere 13 Städte mit der VDSL-Highspeed-Technik ausbauen. Vorgesehen sind die Städte Aachen, Braunschweig, Böblingen, Erfurt, Kassel, Mönchengladbach, Magdeburg, Neuss, Oldenburg, Regensburg, Saarbrücken, Ulm und Würzburg. In rund 1.000 Städten werden die Kunden Internetfernsehen via ADSL2+ buchen können. Damit steigt die Zahl der Haushalte, die einen der schnellen Internetanschlüsse und damit IPTV nutzen können, auf bis zu 20 Millionen. 2007 hat die Telekom in den Ausbau von VDSL und ADSL2+ 300 Millionen investiert. Auch für 2008 sind Investitionen in gleicher Höhe vorgesehen, davon 100 Millionen Euro für die Schließung „weißer Flecken” bei der DSL-Versorgung. E-Plus sticht Konkurrenz aus05.02.2008 Bei den Kundenzuwächsen lagen die beiden Marktführer T-Mobile und Vodafone mit 4,5 Millionen bzw. 3,3 Millionen im Jahr 2007 allerdings vor E-Plus mit 2,1 Millionen Kunden. Kabel Baden-Württemberg bietet ISDN-Anschluss und Auslands-Flatrate07.02.2008 Mit der ISDN-Option stellt Kabel BW den Kunden bei allen Varianten der „CleverKabel”-Angebote 2 Telefonleitungen und bis zu 6 Rufnummern für Telefon und Fax zur Verfügung. Durch ein neues von Siemens entwickeltes Modem können Kunden vorhandene ISDN-Endgeräte oder Telefonanlagen auch mit „CleverKabel” weiterbenutzen. Der bisherige ISDN-Telefonanschluss wird so überflüssig. Mit der Option „International Flat” kann der Kunde für die 14,90 Euro-Pauschale in die Festnetze von 25 europäischen und außereuropäischen Staaten telefonieren. Dazu zählen Länder wie Australien, Kanada, USA und Taiwan. Bei der 24,90 Euro-Pauschale sind Gespräche in 50 weitere Länder möglich, u.a. Türkei, Brasilien, Russland und China. Bundesnetzagentur veröffentlicht Eckpunkte zur Zusammenschaltung IP-basierter Netze11.02.2008 In den Eckpunkten werden die Möglichkeiten der Zusammenschaltung IP-basierter Netze unter Berücksichtigung der Entwicklung zu NGN untersucht und die regulatorischen und wettbewerblichen Auswirkungen aufgezeigt. Marke von 10 Millionen UMTS-Anschlüssen überstiegen11.02.2008 Die mobilen Datendienste (ohne SMS und MMS) sind in Deutschland zu einem Milliardenmarkt geworden. Mit mobilem Internetsurfen und E-Mails machen die Netzbetreiber derzeit über 11 Prozent des Umsatzes. Der Umsatzanteil von SMS und MMS ist hingegen leicht von 14,5 Prozent Ende 2006 auf 14,2 Prozent Ende 2007 gesunken. EU bemängelt mangelhaftes Wissen über Notrufnummer 11212.02.2008 M-Net: Schnelles Datennetz mit 100 Mbit/s in Augsburg13.02.2008 Die große Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s macht Multimediaanwendungen in bisher nicht gekanntem Komfort möglich, z.B. Fernsehen in hoch auflösender HDTV-Qualität oder Video-on-Demand. Ein Spielfilm in DVD-Qualität lässt sich in etwa 2 Minuten aus einer Online-Videothek herunterladen. Bei einem herkömmlichen DSL-Anschluss mit 2000 kbit/s dauert der Vorgang 90 Minuten. Handy-Entwickler: Touchscreens werden Telefone verändern15.02.2008 HTC setzt wie Apple mit seinem iPhone auf die sogenannte Multitouch-Technologie, bei der berührungsempfindliche Bildschirme (Touchscreens) auch Bewegungen erkennen können. „Man meint oft, die Telefone hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Aber eigentlich ging es immer nur darum, Knöpfe zu drücken, erst echte, dann virtuelle auf den Touchscreens.” In Zukunft werde die Bedienung viel mehr an Bewegungen und Aktionen aus dem Alltag angelehnt sein, erklärte Wang. Die Handy-Branche sei jahrelang auf ein Wettrüsten bei den Funktionen fixiert gewesen. „Jeder schielte auf den anderen und dachte: Oh sein Telefon kann das und das. Dann muss meines das alles auch und noch mehr können, damit ich konkurrieren kann.” Das habe sich zu einem regelrechten Teufelskreis entwickelt, wie der „Megapixel-Wahn” bei Digitalkameras. Der Bedienungskomfort für die Verbraucher sei aber auf der Strecke geblieben. Nun setze sich der Trend durch, dank komplexer Techniken wie Multitouch eine einfache Bedienung zu bieten. HTC liefert u.a. für T-Mobile und Vodafone Smartphones. Studie „Deutschland Online - Unser Leben im Netz” veröffentlicht28.01.2008 Bis zum Jahr 2015 soll die Zahl der Breitbandanschlüsse auf 30 Millionen steigen. Auch der mobile Breitband-Internet-Zugang ist den Studienergebnissen zufolge in Zukunft ein selbstverständlicher Zugang zum Netz. Bis 2015 werden mehr als 20 Millionen mobile breitbandfähige Endgeräte in Deutschland erwartet. |
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Mit der steigenden Bedeutung von Entertainment über das Internet und mobiler Internetnutzung steigt auch die Bedeutung von kombinierten Marktangeboten aus Telefonie, Internet-Zugang, internetbasiertem Entertainment, z.B. IPTV, und Mobilfunk. Die für die Studie befragten Experten erwarten, dass bis 2015 innerhalb der kombinierten Angebote der Anteil von Triple Play bzw. Quadruple Play-Angeboten*) auf knapp 50 Prozent ansteigen wird. DSL-Versorgung: Internet für alleFebruar 2008 Immerhin ist bundesweit ein schneller Internetzugang per Satellit möglich. 2 Unternehmen - filiago.de und stardsl.de - bieten derzeit Internetverbindungen per Satellit zu einer Download-Geschwindigkeit bis 1024 kbit/s zu Preisen zwischen 39,95 und 59,95 Euro an. Klaus Zumwinkel legt Aufsichtsrat-Mandat bei der Deutschen Telekom nieder15.02.2008 Deutsche Telekom deckt ab 2008 Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien27.02.2008 Deutsche Telekom übertrifft mit 19,3 Milliarden Euro EBITDA deutlich die Planungsziele28.02.2008 Am 31. Dezember 2007 beschäftigte der Telekom-Konzern 241.426 Kräfte (31.12.2006: 248.800), davon in Deutschland 148.938 (31.12.2006: 159.992). Von den Mitarbeitern in Deutschland waren 35.559 Beamte (31.12.2006: 40.380). Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer um 8 Prozent auf 0,78 Euro erhöhten Dividende für das Geschäftsjahr 2007 vor.
Quelle: Deutsche Telekom AG Geschäftsbericht 2007 Statistisches Bundesamt: Telekommunikationsdienstleistungen 2,7 Prozent billiger03.03.2008 Internet verändert auch Lexika-Angebot: Brockhaus kostenlos onlineMärz 2008 Die Ankündigung Brockhaus-Verlagshauses kommt - wie mehrere Zeitungen meinten - „einer kleinen Kulturrevolution” gleich: Der gedruckte Brockhaus geht nach 202 Jahren ins Internet. Ab 15. April 2008 soll der Lexikon-Klassiker unter www.brockhaus.de mit allen 300.000 Einträgen aus der 30-bändigen Enzyklopädie gratis verfügbar sein. Finanzieren will der Brockhaus-Verlag diesen Service mit Werbung. Bisher hatte Brockhaus sein gedrucktes Flaggschiff vor dem Internet geschützt. Lediglich einzelne Artikel bot der Verlag online gegen Bezahlung an. Doch der Konkurrenzdruck im Internet durch das 2001 gegründete, inzwischen beliebte und häufig besuchte Wikipedia-Online-Lexikon war zu stark geworden. Dem Vernehmen nach will der Verlag trotzdem weiterhin daneben gedruckte Lexika und die DVD-Ausgabe „Brockhaus multimedial” verlegen. Auch das Magazin „Der Spiegel” schützte bisher seinen umfangreiches Archiv vor dem kostenlosen Internet-Zugriff. Seit etwa März 2008 steht dieses Archiv auf der http://wissen.spiegel.de kostenlos jedem Internetnutzer zur Verfügung. „Spiegel Wissen” bietet mit rund 1,6 Millionen Einträgen weit mehr als ein bloßes Archiv. Denn nach Eingabe eines Suchbegriffs bekommt der Nutzer nicht nur Artikel aus „Spiegel”, „Spiegel.de” und dem „Manager-Magazin”. In der Trefferliste sind auch die zugehörigen Einträge aus Bertelsmann-Lexika und Wikipedia enthalten sowie Fotos und Videos. Nicht im Archiv verfügbar sind die jeweils die letzten beiden Ausgaben des Spiegel. Als Online-Ausgabe und gedruckt kosten sie je Heft 3,50 Euro. Deutsche Telekom will Anteil an griechischer OTE17.03.2008 Zweifel an Digitalradio (DAB)März 2008 ITU: Weltweit bald mehr Handy- als FestnetznutzerMärz 2008 T-Systems findet in Cognizant neuen Partner / Telekom will 3.000 Stellen bei T-Systems nach Indien verlagern19.03.2008 Die Partnerschaft ist Teil einer Neuausrichtung von T-Systems mit ihren 56.000 Beschäftigten. T-Systems als Ganzes müsse restrukturiert werden, um die Kosten zu senken, erklärte T-Systems-Chef Reinhard Clemens. Dem Vernehmen nach stehen mehrere Tausend Arbeitsplätze auf der Kippe. Die beiden Partner versprechen sich von der Kooperation Wachstumsimpulse. Sie ergänzen sich geografisch: Die Telekom ist in Europa stark, Cognizant in Nordamerika und einigen Ländern Asiens. Die Deutsche Telekom will bei T-Systems 3.000 Stellen streichen. Die Arbeitsplätze sollen zum neuen T-Systems-Partner Cognizant nach Indien verlagert werden, erklärte Clemens am 19. März 2008. Betroffen sind in erster Linie Anwendungsentwickler. ◊ |
*) Triple Play: die Zusammenführung von Internet, Telefon und IPTV/Video Quadruple Play: die Erweiterung von Triple Play durch Mobilfunk-Komponenten. Der Begriff beschreibt das Zusammenwachsen von Festnetz, Fernsehen, Breitband und Mobilfunk auf Basis der IP-Technik. |
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