|
Telekommunikation Januar bis März 2009
UMTS Broadband von Vodafone ermöglicht Live-Videoübertragung direkt aus dem fahrenden Auto07.01.2009 Am 7. Januar startete die Tour in Irschenberg im Südosten Deutschlands. Nach rund 20.000 Kilometern sollte dann am 22. März an der nördlichsten Erdgastankstelle in Westerland auf Sylt die Reise planmäßig zu Ende gehen. Während der 80 Tage-Tour wurden aus dem Fahrzeug Videos live ins Internet übertragen. Möglich war das durch das gut ausgebaute UMTS Broadband-Netz von Vodafone Deutschland und dessen weit reichende und engmaschige Flächendeckung. Mit der nächsten Ausbaustufe von HSDPA und HSUPA lassen sich im Vodafone-Netz nochmals deutlich höhere Datenraten als heute erzielen, versprach Vodafone: An HotSpots im gesamten Bundesgebiet werden Vodafone-Kunden schon in diesem Jahr von Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde im Downlink und von bis zu 5,8 Megabit pro Sekunde im Uplink profitieren. Der jüngste Netztest der Fachzeitschrift Connect bestätigte die vergleichsweise hohe Datenübertragungsrate des Vodafone-Netzes. Bei Fahrten durch ganz Deutschland wurde unter anderem ermittelt, mit welcher Geschwindigkeit sich Daten über die Mobilfunknetze herunterladen lassen. In ihrer Bewertung sparte die Connect nicht mit Lob: „Mit einer Download-Geschwindigkeit von über 1 Megabit pro Sekunde im ländlichen Raum verdoppelt Vodafone fast das Ergebnis des schon schnellen Zweitplatzierten T-Mobile. Das zeugt von einem exzellenten breitflächigen UMTS-Netzausbau in kritischen Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte.” Deutsche Telekom bietet bis zu 3.500 neuen Mitarbeitern Arbeitsplätze und berufliche Perspektive in 200922.01.2009 Eine vorausschauende Beschäftigungspolitik müsse Antworten auf den demographischen und technologischen Wandel im Unternehmen finden, um die Talentstruktur des Unternehmens konsequent an aktuellen wie künftigen betrieblichen Anforderungen auszurichten, so Sattelberger. „Der Mix aus intern ausgebildeten Nachwuchskräften und extern gewonnenen Absolventen und Experten ist für die Deutsche Telekom das Fundament für eine zukunftsweisende Personalstruktur.” In diesem Zusammenhang ist auch das Angebot von bundesweit wieder rund 3.600 Ausbildungsplätzen zu sehen. Die Schwerpunkte der Ausbildungsangebote liegen vor allem im IT-Bereich und der Technik, aber auch im Service und Vertrieb. Mit insgesamt fast 12.000 Auszubildenden ist die Deutsche Telekom der größte Ausbildungsbetrieb in Deutschland. In der aktuellen Wirtschaftskrise sei die Deutsche Telekom ein Hort der Stabilität, der vielen jungen Menschen eine gute Perspektive bietet, resümierte Personalvorstand Thomas Sattelberger: „Eine erstklassige Ausbildung legt nicht nur den Grundstein für eine gute berufliche Entwicklung, sondern verbessert die Beschäftigungschancen gerade auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten.” Die Ausbildungsqualität, die Berufseinsteiger bei der Telekom genießen, lässt sich auch an Zahlen fest machen: Im vergangenem Jahr haben die Industrie- und Handelskammern 114 Auszubildende der Deutschen Telekom, darunter Bundes- und Landessieger sowie Kammerbeste, ausgezeichnet. Die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Telekom als internationaler Hightech-Konzern hängt im Übrigen auch davon ab, wie das politische Klima für weitreichende Investitionen in neue Technologien gestaltet werde. „Wenn die politischen Rahmenbedingungen beim Ausbau des modernen Glasfasernetzes stimmen, lassen sich durch die von uns geplanten Investitionen unmittelbare Wachstumsimpulse mit positiven Beschäftigungseffekten weit über die Deutsche Telekom hinaus erzielen”, betonte Sattelberger. „Das kann sich zu einer richtigen Jobmaschine entwickeln.” Deutsche Telekom und EWE kooperieren beim VDSL-Ausbau27.01.2009 „Kein Anbieter wird alleine für eine flächendeckende Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur sorgen können, das wäre zu teuer. Für Niedersachsen haben wir mit EWE einen starken Partner gefunden”, betonte Timotheus Höttges, Vorstand Deutsche Telekom Sales & Service, T-Home. Die Deutsche Telekom und EWE halten solche Kooperationen für notwendig, um die bisher vorgestellten Ziele der Breitbandstrategie der Bundesregierung erreichen zu können. „Die Absicht, bis 2018 allen Haushalten Breitbandanschlüsse mit 50 Megabit pro Sekunde bereitzustellen, ist ambitioniert. Damit Deutschland in der globalen Wissensgesellschaft und bei den modernen Internetentwicklungen nicht den Anschluss verliert, ist ein Ausbau der Infrastruktur aber unerlässlich”, so Höttges weiter. „Erforderlich dafür ist aber ein investitionsfreundliches Regulierungsumfeld, das sowohl eine langfristige Risikoverteilung für die hohen Investitionen unter den Marktteilnehmern gewährleistet, als auch finanzielle Spielräume für Infrastrukturinvestitionen berücksichtigt.” Damit Deutschland möglichst flächendeckend mit moderner Infrastruktur ausgebaut werden kann, muss weiter in den Ausbau investiert werden. Die Deutsche Telekom hält Kooperationen zwischen Unternehmen der Branche für dringend erforderlich. „Die Deutsche Telekom und EWE sind zur Zusammenarbeit beim Infrastrukturaufbau bereit. Die Branche kann mit dem gemeinsamen Ausbau der modernen Netztechnologie dem Wirtschaftsstandort Deutschland im Rahmen des Konjunkturpakets wichtige Impulse geben”, sagte EWE-Vorstand Heiko Harms. Mehr Breitband für Deutschland: Telekom versorgt 400 Gemeinden mit DSL07.01.2009 Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), der die Kooperationen unterstützt, begrüßte die Initiative der Deutschen Telekom. „Auch der ländliche Raum braucht eine Breitbandversorgung, um sein wirtschaftliches Potenzial und die Wachstumschancen nutzen zu können. Wir freuen uns deshalb, dass die Deutsche Telekom ihr Versprechen hält und so vielen Gemeinden zu schnellen Internetanschlüssen verholfen hat”, sagt Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB. Insgesamt kann die Deutsche Telekom inzwischen 96 Prozent der Haushalte mit DSL-Anschlüssen versorgen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um 2 Prozentpunkte. Der Konzern hat 2008 rund 300 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert, davon sind rund 100 Millionen gezielt in die Schließung von „weißen Flecken” in der Breitbandversorgung auf dem Land geflossen. „Auch in diesem Jahr werden wir mit jeder interessierten Gemeinde nach Lösungen suchen, wie ihre Bürger schnelle Internetanschlüsse bekommen können”, so Timotheus Höttges, Vorstand T-Home, Sales & Services bei der Deutschen Telekom. Unterschiedliche Kooperationsmodelle Deutsche Telekom baut Führung auf dem deutschen DSL- und Mobilfunkmarkt aus und wächst im Ausland weiter29.01.2009 Mit einem Marktanteil bei den DSL-Neukunden in Deutschland von rund 45 Prozent und fast 1,6 Millionen neuen Kunden erreichte T-Home 2008 das selbst gesteckte Ziel. Im 4. Quartal 2008 lag der Neukundenmarktanteil sogar nahe der 50-Prozent-Marke. Die klare Spitzenposition auf dem deutschen DSL-Markt mit nun 10,6 Millionen Retail-Bestandskunden und einem Gesamtmarktanteil von rund 46 Prozent wurde in den vergangenen 12 Monaten gefestigt. Rund 500.000 Kunden haben sich bis zum Jahresende für das Triple-Play-Angebot Entertain entschieden, womit die Deutsche Telekom ihre Erwartung erfüllt hat. Auch in Osteuropa findet das Thema Internet-Fernsehen immer mehr Freunde. Die Telekom-Töchter in Kroatien, der Slowakei, Ungarn, Mazedonien und Montenegro haben insgesamt mehr als 220.000 Kunden zum Jahresende 2008 für das Fernseherlebnis gewonnen. Die Zahl der Anschlussverluste lag am unteren Ende der zu Jahresbeginn abgegebenen Prognose von 2,5 bis 3 Millionen. In diesem Wert sind 2008 neben den wettbewerbsbedingten und regulatorisch gesteuerten Verlusten erstmals auch die durch den Wechsel von Resale-Kunden auf All-IP-Plattform technisch getriebenen Anschlussverluste enthalten. Auf den Mobilfunkmärkten setzte sich die Aufwärtsentwicklung 2008 fort. Die Gesamtkundenzahl der Gesellschaften in Europa und den USA betrug zum Jahresende 128,3 Millionen. Damit stieg die Kundenzahl organisch um 7,6 Millionen. Von diesem Zuwachs entfallen mehr als 5 Millionen auf das Vertragskundensegment, das nun 65,9 Millionen Kunden umfasst. Dabei verteidigte T-Mobile Deutschland seine Führungsposition im Inland. Mit mehr als 950.000 neuen Vertragskunden wurde das hohe Niveau des Vorjahres erneut erreicht. In der erfolgreichen Einführung des Apple iPhone 3G und des attraktiven Tarifportfolios sieht T-Mobile die Hauptgründe für diese Entwicklung. Positiv verlief auch das Vertragskundengeschäft der polnischen Tochter PTC. Mit knapp 920.000 neuen Laufzeitkunden steigerte PTC den hohen Wert aus 2007 noch einmal um 5 Prozent. Der prozentuale Anteil der Vertragskunden am Gesamtbestand stieg darüber hinaus in Tschechien, Großbritannien und Österreich. Auch das Geschäft der südosteuropäischen Mobilfunkgesellschaften entwickelte sich im abgelaufenen Jahr sehr positiv. Ein deutliches Plus bei den Vertragskunden verzeichneten die Landesgesellschaften in Kroatien, der Slowakei und Ungarn. T-Mobile USA verzeichnete zum Jahresende einen Kundenbestand von 32,8 Millionen einschließlich der seit Februar 2008 voll konsolidierten SunCom. Der organische Kundenzuwachs - also ohne Einbeziehung von SunCom - lag damit bei knapp 3 Millionen gegenüber dem Jahresende 2007. Einschließlich SunCom lag der gesamte Kundenzuwachs bei 4,1 Millionen. Bei der Mobilisierung des Internets setzte die US-Mobilfunktochter mit dem Start des T-Mobile G1 am 22. Oktober 2008 Maßstäbe. Das weltweit erste Android-basierte Endgerät stößt auf große Nachfrage. Mit der konsequenten Aufrüstung des Mobilfunknetzes schafft T-Mobile USA die Voraussetzung für weiteres Wachstum im mobilen Datengeschäft. Ende des Jahres erreichten die breitbandigen Mobilfunkdienste der 3. Generation rund 107 Millionen Menschen in den USA. Diese Zahl soll sich durch den weiterem Netzausbau in 2009 nahezu verdoppeln. Entwicklung der Kundenzahlen für 2008 Breitband/Festnetz
Anmerkungen zur Tabelle Breitband/Festnetz: 1) Telefonanschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen. Mobilfunk
Anmerkungen zur Tabelle Mobilfunk: 1) In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: Die Kunden von SunCom, die zum Stichtag 2007 1,1 Millionen betrugen und zum Stichtag 2008 1,2 Millionen, wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen, obwohl die Anteile erst zum 22. Februar 2008 übernommen wurden. Aus diesem Grund wird die Veränderung des Kundenstamms der SunCom aber erst ab dem Zeitpunkt der Konsolidierung (22. Februar 2008) mit eingerechnet. Deutsche Telekom: PersonalbestandsentwicklungJanuar 2009
Quelle: Geschäftsbericht 2008 der Deutschen Telekom AG Über 3 Millionen DSL-Kunden / Vodafone wächst im Breitbandmarkt weiter03.02.2009 Der Breitbandmarkt in Deutschland wächst weiter. Davon profitieren auch Vodafone und Arcor. Im Jahr 2008 konnte Vodafone einschließlich Arcor 520.000 neue DSL-Kunden gewinnen, allein im letzten Quartal 123.000. Mobilfunk nutzen inzwischen 36,169 Millionen Kunden von Vodafone, das sind 2,249 Millionen mehr als vor einem Jahr. „Die Nachfrage nach Breitband ist weiterhin groß. Mit über 3 Millionen DSL-Kunden und unserem leistungsfähigen eigenen Netz sind wir in diesem Markt sehr erfolgreich und für die nächsten Schritte bestens gerüstet. Telekommunikation und der Zugang zu Breitband-Internet ist die Lebensader für jede Wissensgesellschaft. Wir stehen in den Startlöchern, in die neuen Breitbandnetze für die Städte und die Versorgung der ländlichen Gebiete zu investieren. Dafür sind jetzt schnelle Entscheidungen der Politik für ordentliche Rahmenbedingungen notwendig”, kommentierte Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender Arcor AG. Breitband-DSL von Vodafone oder Arcor nutzen inzwischen 3,003 Millionen Kunden. Außerdem haben 7,686 Millionen Kunden ein UMTS-Handy oder nutzen mobile Breitbandanbindungen mit ihrem Notebook. Gerade der Markt für Smartphones, Notebooks und Netbooks, die mit mobiler Breitbandanbindung automatisch ausgestattet sind, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Entsprechend wachsen die Datenumsätze (ohne SMS/MMS): Im 4. Quartal 2008 erwirtschaftete Vodafone damit 248 Millionen Euro, das sind 24,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Inzwischen ist dieses Segment umsatzstärker als SMS/MMS. Die Zahl der Mobilfunkkunden lag mit 36,169 Millionen Ende Dezember 2008 auf weiterhin hohem Niveau. Über das gesamte Kalenderjahr wurden 2,249 Millionen Kunden hinzugewonnen. Lediglich im letzten Quartal gab es aufgrund von Ausbuchungen von Prepaid-Kunden einen leichten Rückgang um 22.000 Mobilfunkkunden. Mobil wird immer mehr telefoniert. Das Gesamtvolumen im 4. Quartal 2008 stieg auf 11,847 Milliarden Minuten, ein Plus von 9,4 Prozent. Jeder Kunde hat damit durchschnittlich pro Monat 111 Minuten mit dem Handy telefoniert. Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick
Digitale Dividende: Münchner Kreis diskutiert Lösungswege im Tauziehen um RundfunkfrequenzenJanuar 2009 Im Rahmen der Konferenz „Digitale Dividende” haben schon im November 2008 auf Einladung des Münchner Kreises Vertreter der IT- und Telekommunikationsbranchen und der Rundfunkanbieter Lösungswege im Tauziehen um die Rundfunkfrequenzen diskutiert. Begleitet von Experten aus Wissenschaft und Politik wurden Wege zur Nutzung der Digitalen Dividende aufgezeigt, die alle Interessen der verschiedenen Akteure berücksichtigen. Die frei gewordenen Frequenzen können für eine Vielzahl zusätzlicher Anwendungen und Dienste genutzt werden. Sowohl die Anbieter von Rundfunkprogrammen als auch von Mobilfunk, drahtlosem Internet, mobilem Fernsehen, Radiomikrofonen und sogar medizinischen Sensoren könnten hiervon profitieren. Auch für die parallele Nutzung der Frequenzen durch unterschiedliche Anwendungen liegen inzwischen die technischen Voraussetzungen vor. Jedoch ist die Nachfrage für bestimmte Frequenzbereiche deutlich größer als das Angebot. „Nicht weniger bedeutend als der wirtschaftliche Wert der Digitalen Dividende ist ihr sozialer und kultureller Wert”, gab Prof. Dr. Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreises, zu bedenken. „Vernünftig verteilt hilft uns der Frequenzgewinn dabei, die befürchtete Spaltung unserer Gesellschaft in Gruppen mit und ohne Teilhabe an den Errungenschaften des digitalen Zeitalters zu verhindern”, betonte Picot. So wäre eine flächendeckende Versorgung mit günstigen Breitbandverbindungen ins Internet eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen am digitalen Leben. Vor Kurzem hat EU-Kommissarin Viviane Reding betont, wie wichtig die Digitale Dividende für breitbandige Internetanwendungen im ländlichen Raum ist. Sie schlug eine 50:50-Lösung vor. Das durch die Digitalisierung frei werdende Spektrum solle zwischen Rundfunk und Mobilfunk jeweils hälftig aufgeteilt werden. In vielen Ländern wurden bereits Entscheidungen über die Verwendung der digitalen Dividende für Zwecke des Mobilfunks getroffen. Am weitesten fortgeschritten sind die USA. Hier wurde der obere Bereich des UHF-Bandes unlängst in einem Auktionsverfahren vergeben. Die ausgeschriebenen Lizenzen wurden dabei ausschließlich von Telekommunikations-Unternehmen erworben. Der zunehmende Einsatz von Marktmechanismen in der Frequenzvergabe zielt im Prinzip darauf ab, Frequenzen an diejenigen Nutzer zu vergeben, die die größte Wertschöpfung versprechen. Die zugrunde liegende Annahme ist, dass sich das Wertschöpfungspotenzial der Nutzer in deren Zahlungsbereitschaft widerspiegelt. „Die Gültigkeit dieser Annahme ist allerdings kritisch zu überprüfen”, meinte Dr. Christian Koboldt von DotEcon Ltd. Schließlich würden konkurrierenden Nutzungsmöglichkeiten zum Teil völlig unterschiedliche Frequenzanforderungen und Geschäftsmodelle zugrunde liegen, die einen Vergleich ihrer Wertschöpfung kaum erlauben. Die Entscheidungen der von der Internationalen Fernmeldeunion ITU veranstalteten Weltfunkkonferenz 2007, die im Herbst 2008 in Genf stattfand, bildeten auf der Fachkonferenz des Münchner Kreises einen wesentlichen Hintergrund der Diskussionen. Wie diese Entscheidungen aus der Sicht der Telekommunikations-Branche zu beurteilen sind, erläuterte Michael Krämer von E-Plus Mobilfunk. Danach seien die für den Mobilfunk freigegebenen UHF-Frequenzen wegen ihrer höheren Reichweite von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, da die größeren Funkzellen weniger Basisstationen und damit geringere Investitionskosten erforderten. Gerade in ländlichen Gebieten mit niedriger Kundendichte sei das wichtig. Skeptischer beurteilte Dr. Klaus Illgner-Fehns vom Institut für Rundfunktechnik die Beschlüsse der Weltfunkkonferenz. Die langfristige Planungssicherheit der Rundfunkanstalten werde dadurch in Frage gestellt. Kameras, drahtlose Mikrofone und der Reportagefunk, die bisher in den Lücken zwischen den analogen UHF-Kanälen betrieben werden konnten, benötigten nun eine neue Frequenzheimat im UHF-Band. Seitens der Bundesregierung hob Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hervor, dass die Digitale Dividende in erster Linie dem Rundfunk zur Verfügung gestellt werden solle. Staatssekretär Martin Stadelmaier von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, sagte, er könne sich eine Zustimmung der Länder für eine Nutzung bestimmter Frequenzbereiche durch den Mobilfunk vorstellen. Dies bedinge andererseits, dass andere Frequenzen allein dem Rundfunk vorbehalten bleiben müssten. Stichwort: Münchner Kreis De-Mail nimmt Fahrt auf: Pionierprojekt für rechtsverbindliche De-Mail startet in Friedrichshafen04.02.2009 Die De-Mail soll technisch so einfach zu bedienen sein wie E-Mail und dabei mindestens so zuverlässig, sicher und rechtsgültig wie die Papierpost. Dafür schafft das BMI die rechtlichen Grundlagen und definiert die technischen Rahmenbedingungen. Mit der zertifizierten Lösung lassen sich elektronische Nachrichten zuverlässig, vertraulich und fälschungssicher versenden und empfangen. An dem Projekt beteiligen sich weitere Technologie-Unternehmen sowie Banken und Versicherungen. Ziel des bereits auf dem IT-Gipfel im November 2008 vereinbarten Pilotversuchs ist es, ein lebensechtes Szenario mit möglichst vielen Anwendungsbereichen der De-Mail zu entwickeln. Dazu gehören rechtsverbindliche Abschlüsse von Versicherungspolicen oder die komplette Durchführung von Verwaltungsangelegenheiten via Internet. T-Systems unterstützt das BMI unter anderem dabei, die Lösung zu konzipieren und benutzerfreundlich zu gestalten. In der Pilotphase bietet die Telekom-Tochter De-Mail-Dienste für Geschäftskunden an und unterstützt sie auf Wunsch bei der Integration der De-Mail in ihre Geschäftsprozesse. Außerdem stellt T-Systems Dienste bereit, mit denen sich Nutzer sicher anmelden und authentifizieren können. Privatkunden wird die Deutsche Telekom die De-Mail-Dienste über T-Home anbieten. Mobiles Internet von O2: Mit HSPA+ schneller als je zuvor / Download mit 28 Mbit pro Sekunde17.02.2009 Bundesregierung: Schneller Internetzugang für alle18.02.2009 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Leistungsfähige Breitbandnetze zum schnellen Wissens- und Informationsaustausch sind Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Breitbandnetze sind für Wirtschaft und Gesellschaft mittlerweile so bedeutend wie Schienen, Straßen oder Energienetze. Trotz einer bislang guten Entwicklung können viele Haushalte in ländlichen Regionen die Möglichkeiten eines breitbandigen Internetzugangs derzeit noch nicht nutzen. Bis 2010 sollen die Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen und flächendeckend leistungsfähige Anschlüsse verfügbar gemacht werden. Die Bundesregierung strebt an, dass bis 2014 für 75 Prozent aller Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Breitbandatlas Außerdem werden die Voraussetzungen für eine rasche Nutzung der Digitalen Dividende geschaffen: Durch die Umstellung des Rundfunks von der analogen auf die digitale Technik sind Frequenzen freigeworden, die nun unter anderem für drahtloses Breitband-Internet genutzt werden können. Vodafone: Versorgung der „weißen Flecken” kurzfristig über mobiles DSL18.02.2009 Joussen betonte, Vodafone wird in den weiteren Ausbau in Deutschland investieren und die Bundesregierung bei ihren Zielen unterstützen. Kurzfristig sei wichtig, einen Teil der durch Fernsehen und Radio nicht genutzten Rundfunkfrequenzen zugunsten der Breitbandversorgung der ländlichen Gebiete durch Bund und Länder frei zu geben. Für den mittel- und langfristigen Ausbau Deutschlands mit Glasfaser sei eine übergreifende Allianz der richtige Weg. Der Erfolg der liberalisierten Märkte im Mobilfunk und im Festnetz habe gezeigt, dass nur durch echten Infrastrukturwettbewerb die beste Lösung für die Konsumenten und den Standort Deutschland gefunden wird. Ein solcher Wettbewerb müsse auch die Grundlage für den weiteren Glasfaserausbau sein. Alte Monopole dürften nicht wettbewerbsverzerrend wieder aufleben. „Der starke Wettbewerb hat Deutschland im Mobilfunk und Festnetz gut getan. Ein starker Wettbewerb bei Glasfaser ist wichtig für Deutschland und die Verbraucher”, so Joussen. Studie „LIFE - Digitales Leben” in Bonn veröffentlicht24.02.2009
Die digitale Vernetzung ist auf dem Vormarsch Konzipiert und realisiert wurde die Studie „LIFE - Digitales Leben” von Professor Dr. Thomas Hess, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung „Zehnvier”. Die zentralen Ergebnisse der Studie wurden am 24. Februar 2009 im Rahmen des Workshops „Erlebnis Digitaler Lifestyle” in Bonn veröffentlicht. |
Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Breitbandstrategie der Bundesregierung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zentrale Ergebnisse der Studie Selbstverständlicher Umgang mit digitalen Medien - auch mobil Vernetzung erhöht Lebensqualität, Lifestyle wird wichtiger Wachstum bei Breitband und mobiler Vernetzung in Deutschland Steigende Nutzung moderner Kommunikationsformen Konsumenten wollen einfache und personalisierte Angebote Lebensbereiche im Einzelnen Hohe Bedeutung digitaler Medien in der Freizeit Familie und Freunde als Treiber der digitalen Vernetzung Trend zu mobilem und netzbasiertem Arbeiten Digitales Einkaufen wird Alltag Über die Studie Deutsche Telekom erweitert Vorstand und will sich stärker regional und integriert aufstellen / Festnetz und Mobilfunk werden verschmolzen26.02.2009
Aufbauend auf den Ergebnissen soll künftig der Vertrieb, das Marketing und der Kundenservice für das deutsche Mobilfunk- und Festnetzgeschäft in einem Vorstandsressort zusammengefasst werden. Produkte und Innovation, die IT und die Technik sollen künftig europaweit gesteuert werden und der Einkauf weltweit. Diese Funktion soll im Vorstand im neuen Ressort Operations (COO) gebündelt werden.
Als eine erste Maßnahme wurde am 26. Februar das Ressort eines Vorstands für Süd- und Osteuropa beschlossen. Ab sofort wird Guido Kerkhoff (41), bisher Leiter des Bereichs Konzernrechnungswesen und -controlling, als Vorstandsmitglied dieses neue Ressort aufbauen. Er wird ab 1. Juli 2009 die Beteiligungen in dieser Region führen. Der Aufsichtsrat stimmte auch den weiteren personellen Vorschlägen von Obermann zu: Als neuen Finanzvorstand bestellte der Aufsichtsrat Timotheus Höttges (46) zum 1. März. Höttges hatte als Vorstand T-Home, Sales & Service über 2 Jahre das Breitbandgeschäft der Telekom zum Erfolg geführt und Entertain (IPTV) im Massenmarkt eingeführt. Zuvor war er verantwortlich für Vertrieb und Kundenservice der T-Mobile International in Europa. Seinen Platz bei T-Home übernimmt zeitgleich Niek Jan van Damme (47), seit Anfang 2004 Geschäftsführer von T-Mobile Netherlands. Mitte des Jahres soll van Damme die Verantwortung für Vertrieb, Marketing und Service für Festnetz und Mobilfunk in Deutschland übernehmen. Zum gleichen Zeitpunkt soll Hamid Akhavan seine erweiterte Rolle als COO einnehmen. Er soll auch weiterhin im Vorstand für die Mobilfunkländer Großbritannien, Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien zuständig bleiben. Deutsche Telekom übertrifft Finanzziele für 200827.02.2009 Im vergangenen Jahr stieg das bereinigte EBITDA gegenüber 2007 um 0,7 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro und lag damit oberhalb der ursprünglichen Erwartung von rund 19,3 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich um 14,0 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Konzernüberschuss konnte auf 1,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt werden. Beim Free Cash-Flow übertraf der Konzern mit 7,0 Milliarden Euro den Vorjahreswert von 6,6 Milliarden Euro mit einem Plus von 6,9 Prozent deutlich. Trotz erhöhter Investitionen in den Marktauftritt konnte damit bei einem leicht um 1,4 Prozent gesunkenen ausgewiesenen Umsatz von 61,7 Milliarden Euro die Ertragskraft weiter verbessert werden. Auf organischer Basis, also unter Berücksichtigung von Veränderungen des Konsolidierungskreises und von Wechselkursen, lag der Umsatz stabil bei 62,0 Milliarden Euro. Auch die Bilanz- und Verschuldungskennzahlen zeigen weiter eine stabile und solide Unternehmensverfassung: So stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten im Jahresvergleich lediglich um rund 1 Milliarden Euro auf 38,2 Milliarden Euro, obwohl die Deutsche Telekom 2008 einen Nettoaufwand von rund 4,4 Milliarden Euro für die 25-prozentige Beteiligung an der griechischen OTE sowie den Erwerb der amerikanischen SunCom hatte. Basierend auf diesen guten Ertrags- und Finanzzahlen schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung der Deutschen Telekom am 30. April die Ausschüttung einer Dividende von 0,78 Euro je Aktie vor. Ausblick Die Entwicklung der operativen Segmente im Überblick Mobilfunk Im deutschen Mobilfunkgeschäft behauptete T-Mobile im abgelaufenen Jahr seine Marktführerschaft, so Obermann. Mehr als 950.000 neue Vertragskunden gewann das Unternehmen 2008 und erreichte damit nahezu den hohen Wert aus dem Vorjahr. Während der Umsatz 2008 auf dem wettbewerbsintensiven Markt um 2,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro zurückging, stieg gleichzeitig das bereinigte EBITDA um 3,1 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Weiterhin 2-stellige Wachstumsraten zeigen die Finanzkennzahlen der T-Mobile USA. Der Umsatz stieg 2008 gegenüber dem Vorjahr um 13,5 Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA legte um 16,0 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar zu. Auf Eurobasis fallen die Zuwächse mit 6,3 Prozent beim Umsatz und 8,5 Prozent beim bereinigten EBITDA wegen der Schwäche des US-Dollars geringer aus. Der Kundenbestand der US-Tochter wuchs im Jahresverlauf um 4,1 Millionen Kunden, davon organisch um knapp 3 Millionen. Hinzu kamen weitere 1,1 Millionen Kunden der seit Februar 2008 konsolidierten SunCom. Zum 31.Dezember 2008 hatte T-Mobile USA damit 32,8 Millionen Kunden. Ein wichtiger Wachstumstreiber bleiben die Gesellschaften in Zentral- und Osteuropa. Der Umsatz stieg um 10,0 Prozent auf mehr als 6,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA legte sogar um 14,3 Prozent zu. Mit mehr als 2,5 Milliarden Euro EBITDA leisteten diese Länder damit erneut einen wichtigen Beitrag zum Konzernergebnis. Den meisten Landesgesellschaften gelang es, die Profitabilität zu steigern. So verbesserte etwa die polnische PTC die EBITDA-Marge gegenüber 2007 von 32,9 Prozent auf 34,7 Prozent. Gleichzeitig wuchs der Vertragskundenbestand der PTC um mehr als 15 Prozent auf nun 6,3 Millionen. Breitband/Festnetz T-Home konnte die führende Marktposition im DSL-Markt in Deutschland ausbauen. Auf Jahresbasis betrug der Marktanteil im DSL-Neukundengeschäft 45 Prozent und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Mit 10,6 Millionen Retail-Bestandskunden konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die klare Spitzenstellung auf dem deutschen DSL-Markt weiter untermauert werden. Im Gesamtjahr ließen sich zudem mehr als eine halbe Millionen Kunden registrieren, die von Wettbewerbern zu T-Home zurückkehren möchten. Damit lag diese Zahl erstmals deutlich höher als die Zahl der Kunden, die an den Wettbewerb verloren wurden. Die Anschlussverluste lagen im Jahr 2008 bei knapp unter 2,5 Millionen. In den Anschlussverlusten sind neben den wettbewerbsbedingten und regulatorisch gewollten auch die technisch bedingten Verluste durch die Migration von Resale-DSL-Kunden auf IP-basierte Anschlüsse enthalten. Auch haben sich bereits 480.000 Kunden für das Triple-Play-Angebot „Entertain” entschieden, womit die Deutsche Telekom ihre Erwartungen erfüllt hat. Auch in Osteuropa findet das Thema Internet-Fernsehen immer mehr Freunde. In den Tochtergesellschaften in Kroatien, der Slowakei, Ungarn, Mazedonien und Montenegro waren es zum Jahresende 2008 insgesamt mehr als 220.000 Kunden. Geschäftskunden Im Jahr 2008 schloss T-Systems eine Partnerschaft im Bereich Systemintegration mit dem amerikanischen Anbieter Cognizant. Diese Zusammenarbeit trägt erste Früchte. So konnte T-Systems bislang 16 gemeinsame Aufträge mit einem Gesamtumsatz von 70 Millionen Euro und einen Auftragseingang von 121 Millionen Euro erzielen.
Quelle: Deutsche Telekom AG Bundesnetzagentur fördert die Erschließung „weißer Flecken” durch alternative Anbieter03.03.2009 Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabel-verzweigers und die dafür erforderlichen aufwendigen Tiefbauarbeiten. „Die Bundesnetzagentur zeigt mit der heute ergangenen Entscheidung, dass sie das Problem der „weißen Flecken” aktiv angeht und die nötigen regulatorischen Voraussetzungen dafür schafft, dass auch in ländlichen Gebieten künftig jeder einen schnellen Internet-Anschluss bekommen kann. Insofern trägt die heutige Entscheidung bereits der erst vor Kurzem von der Bundesregierung beschlossenen Breitbandstrategie Rechnung. Ich appelliere jetzt an die Wettbewerber, von der neuen Zugangsmöglichkeit regen Gebrauch zu machen”, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth. Deutsche Telekom verbindet digitale Welten02.03.2009 Mit Software-as-a-Service bietet die Deutsche Telekom auch für Geschäftskunden ein innovatives Angebot, das es ermöglicht, von unterschiedlichen Standorten aus noch einfacher über das Internet zusammenzuarbeiten. „Das ist vernetztes Leben und Arbeiten”, so ein Telekom-Sprecher. Einfache und intuitive Bedienbarkeit „Wir wollen unseren Kunden der führende Partner in der digitalen Welt sein und ihnen die besten Produkte und Dienste bieten”, bekräftigte Hamid Akhavan, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Die Deutsche Telekom will mit der Vision vom vernetzten Leben und Arbeiten dem geänderten Nutzerverhalten ihrer Kunden Rechnung tragen, denn Kommunikation wird immer individueller. Menschen sind Teil von Gemeinschaften (Familie, Freunde, Kollegen), mit denen sie in Kontakt bleiben möchten. Mit den neuen kombinierten Angeboten hat der Kunde jederzeit und unabhängig davon, ob er unterwegs oder zu Hause ist, Zugriff auf seine persönlichen Kontakte. Der große Trend, den die vorgestellte Produktsuite aufgreift und wirksam unterstützt, ist die zunehmende Digitalisierung medialer Inhalte. Immer mehr Menschen speichern ihre Musik, Fotos oder Videos in digitaler Form ab. Über das Mediencenter der Deutschen Telekom können sie nun ihre Daten zentral verwalten und haben jederzeit über PC, Handy oder auch den Fernseher Zugriff darauf. Durch die neuen Internetanwendungen für E-Mail, Musik, Foto und Video wird die Nutzung digitaler Medien im Internet erstmals wirklich endgeräte- und netzunabhängig. Festnetz, Internet und Mobilfunk wachsen zusammen T-Mobile setzt konsequent auf überragende Netzleistung01.03.2009
HSDPA 7,2 und HSUPA 2,0 HotSpot - im ICE und auf dem Wasser Um den Kunden auch in Zukunft die beste Netzleistung und -qualität zu bieten, arbeitet T-Mobile intensiv am NGMN, dem Next Generation Mobile Network. Die neue Technologie wird 5 bis 10 Mal höhere Bandbreiten als HSDPA und HSUPA ermöglichen. Eine der möglichen NGMN-Technologien ist LTE (Long Term Evolution). T-Mobile hat die Leistungsstärke von LTE bei Live-Demos in Bonn und auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona bereits eindrucksvoll dargestellt. Mit LTE lassen sich im Download-Bandbreiten von bis zu 170 Mbit/s erreichen. CeBIT 2009: T-Mobile demonstriert mit LTE die Netztechnik der Zukunft01.03.2009
„Wir freuen uns, den CeBIT-Gästen aus aller Welt bei uns das Mobilfunknetz der Zukunft am Beispiel LTE live präsentieren zu können”, sagte Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik bei T-Mobile Deutschland. „Wir unterstreichen damit den Führungsanspruch von T-Mobile in Sachen Netzleistung und maximale Übertragungsraten. Unsere Kunden können heute und morgen Spitzentempo und hervorragende Qualität genießen, wenn sie per Handy, Smartphone oder Mini-Notebook im Internet surfen.” Showcase auf Achse T-Mobile hat bereits auf der CeBit 2008 LTE mit über 100 Mbit/s auf dem Messestand demonstriert. Im Pilotaufbau in Bonn konnte im Herbst 2008 weltweit erstmals auch Handover in realer Umgebung zwischen Zellen demonstriert werden. Auf der Testroute verlief die mobile Datenübertragung mit Datenraten von rund 50 Mbit/s unterbrechungsfrei und ohne Beeinträchtigung der Datenqualität. Mit dem Mobilitätsfeature ist eine wichtige Anforderung an die Technik des Zukunftsnetzes bereits erfüllt. T-Mobile ist damit der erste Netzbetreiber weltweit, der eine LTE-Demonstration mit Handover zeigen konnte. T-Home: Erfolgsstory Breitband kundenorientiert weiterentwickeln01.03.2009
Ebenso erfolgreich verlief der bisherige VDSL-Ausbau: Insgesamt können in Deutschland rund 10,9 Millionen Anschlüsse geschaltet werden. Der Ausbau in den 50 größten deutschen Städten wird Mitte 2009 fertiggestellt. Durch diese Investitionen können damit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s realisiert werden. „Mit unseren Investitionen in die Breitbandinfrastruktur haben wir den Grundstein für den Erfolg gelegt und nicht nur in den Ballungsräumen investiert. Nur wir haben uns die kontinuierliche Erschließung des ländlichen Raums nicht nur auf die Fahne geschrieben, sondern tatsächlich dort investiert”, so Timotheus Höttges, Vorstand Deutsche Telekom, Sales&Service. „Allein in diesem Jahr werden wir wieder 300 Millionen Euro investieren - davon 100 Millionen in den ländlichen Raum, um mindestens 250.000 Anschlüsse realisieren zu können. Entscheidend sind hierfür die Rahmenbedingungen.” Die Deutsche Telekom setzt auf kommunale Kooperationen. Bisher wurden bereits 72 Kooperationen geschlossen. Deutschland braucht mehr Breitband Die Deutsche Telekom setzt auch auf die Zusammenarbeit mit Wettbewerbern, um Deutschland schneller und effizienter mit moderner Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur zu versorgen. So testet die Deutsche Telekom mit Vodafone in Würzburg und Heilbronn, wie ein gemeinsamer VDSL-Ausbau funktionieren kann. Mit EWE hat der Konzern vereinbart, beim Glasfaserausbau in 8 niedersächsischen Städten und in Bremerhaven zu kooperieren. Die Deutsche Telekom öffnet ihr VDSL-Netz für Wettbewerber Mit bis zu 50 Mbit/s surfen: VDSL Double Play-Angebot für Endkunden Der andere Weg führt in die Highspeedwelt. Mit Call & Surf Comfort VDSL sind Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s buchbar. Mit den neuen Angeboten auf VDSL-Basis rundet das Unternehmen das bestehende Breitbandportfolio ab. Entertain: Eine Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde Mehr Inhalte - Qualität in Serie Ab Sommer 2009 können alle Entertain-Kunden über den eigenen Fernseher E-Mails lesen, Musik hören, persönliche Fotos und Videos ansehen und alle Inhalte mit Freunden und Bekannten teilen. Dieser Service ist bei allen Entertain-Paketen inklusive. Zudem stehen jedem Kunden bis zu 10 Gigabyte (GB) Online-Speicherplatz für eigene Musik, Fotos und Videos zur Verfügung. Mit dem „Mediencenter” können Kunden die persönlichen Dateien online verwalten und über den eigenen Fernseher abrufen. So können Entertain-Nutzer auf dem TV-Gerät das eigene Postfach auf neue E-Mails prüfen und diese direkt lesen. Auch Musik, private Fotos und selbst gedrehte Videoclips sind dann über den Fernseher abrufbar. Zusätzlich können alle Inhalte nach einer Freigabe im Mediencenter auch mit anderen Personen geteilt werden. So können Freunde und Bekannte zum Beispiel die freigegebenen Urlaubsfotos auf dem eigenen Fernseher zu Hause genießen. Bundesverfassungsgericht: Verwendung von Wahlcomputern verfassungswidrig03.03.09 Der Einsatz von Wahlgeräten an sich ist verfassungsrechtlich zwar nicht zu beanstanden. Die Bundeswahlgeräteverordnung ist jedoch verfassungswidrig, weil sie nicht sicherstellt, dass nur solche Wahlgeräte zugelassen und verwendet werden, die den verfassungsrechtlichen Voraussetzungen des Grundsatzes der Öffentlichkeit genügen. Die bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag eingesetzten rechnergesteuerten Wahlgeräte entsprachen nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht den Anforderungen, die die Verfassung an die Verwendung elektronischer Wahlgeräte stellt. Allerdings gibt es auch keine Neuwahlen. Nach der Begründung des Gerichtes führt der Einsatz der Wahlgeräte nicht zur Auflösung des Bundestages, weil der Bestandsschutz der gewählten Volksvertretung die festgestellten Wahlfehler mangels irgendwelcher Hinweise darauf, dass Wahlgeräte fehlerhaft funktioniert hätten oder manipuliert worden sein könnten, überwiegt. Deutsche Telekom und M-net bauen gemeinsames Glasfasernetz in Augsburg09.03.2009 „Kooperationen wie die mit M-net zeigen, dass die Deutsche Telekom nicht nur zur Zusammenarbeit bereit ist, sondern diese auch umsetzt. Wir werden zudem auch anderen Wettbewerbern Zugang zu unserem VDSL-Netz ermöglichen”, betonte Timotheus Höttges, Vorstand Deutsche Telekom. Durch den gemeinsamen Ausbau in Augsburg soll nahezu das gesamte Ortsnetzgebiet mit schneller Breitbandinfrastruktur erschlossen werden. Das wäre durch unabhängige Initiativen der beiden Netzbetreiber allein nicht gewährleistet. Die Kooperation vermeidet, dass einige Bereiche des Stadtgebiets doppelt und andere gar nicht versorgt werden. Die beiden Unternehmen werden sich gegenseitig Zugang zum Netz ermöglichen, zudem erhalten auch Dritte Netzzugang. Die M-net investiert in den nächsten Jahren mehrere 100 Millionen Euro in glasfaserbasierte Breitbandnetze in München und Augsburg sowie in weiteren bayerischen Städten. Deutsche Telekom und ver.di verständigen sich auf Schlichtungsergebnis13.03.2009 Ein weiteres Ergebnis der Schlichtung: Die Mitarbeiter der Servicegesellschaften, die durch die mit ver.di 2007 vereinbarte Gehaltsabsenkung einen persönlichen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Servicegesellschaften geleistet haben, erhalten einen zusätzlichen Aufstockungsbetrag von insgesamt 3,1 Prozent. Alle anderen Beschäftigten der Servicegesellschaften erhalten - wie die Mitarbeiter des Konzerns auch - 3 Prozent Lohnerhöhung für 2009 und 2,5 Pro-zent für 2010. Der Personalvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, zeigt sich zufrieden: „Das Ergebnis ist ein vernünftiger Kompromiss. Es ist uns gelungen, eine maßgeschneiderte und differenzierte Lösung für die unterschiedlichen Mitarbeiterbelange zu erarbeiten. Gleichzeitig wurden die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Unternehmens berücksichtigt. Außerdem halten wir mit diesem Ergebnis bei den Servicegesellschaften in punkto Wettbewerbsfähigkeit Kurs.” Das Unternehmen habe sein Versprechen eingelöst, die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen, so Sattelberger. Wenn Maschinen mit Maschinen kommunizieren - die neue M2M-Karte von O216.03.2009 M2M ist eine Technik, die sich aus der Telemetrie entwickelt hat. Sie ermöglicht die drahtlose Übermittlung von Maschinendaten über Mobilfunknetze. Schon heute sind M2M-SIM-Karten in unterschiedlichsten Geräten und Anwendungen im Einsatz: Sie funken automatisch die Daten von Wetterstationen, Verkaufsautomaten, Stromzählern und Alarmanlagen. Sie verwalten und orten Fahrzeugflotten, überwachen weit entfernte Fertigungsanlagen und helfen, Diebesgut oder verlorene Container aufzuspüren. Laut einer Analyse von Strategy Analytics wird sich der weltweite mobile M2M-Markt bis 2014 auf 57 Milliarden US-Dollar mehr als verdreifachen, wie die Computerwoche berichtete. Auch in Deutschland sieht O2 eine wachsende Nachfrage. „Die Einsatzmöglichkeiten für M2M nehmen immer mehr zu”, sagte Karola Bode, Leiterin des Geschäftskundenbereichs von O2. Schneller Internetzugang über den Fernseh-Mast12.03.2009 Bei einem europaweit einmaligen Pilotversuch haben die Telekom und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg am 12. März 2009 eine Lösung vorgestellt, mit der sich auch ländliche Regionen versorgen lassen. Statt im Ort viele Mobilfunksender zu installieren, baute die Telekom in Wittstock ein Funknetz mit einem Radius von 18 Kilometern auf, das nur einen einzigen Sender benötigt. Technisch ist das möglich, weil das neuartige Netz auf einer Frequenz betrieben wird, die bisher dem Fernsehen vorbehalten war. Die Signale sind langwelliger als die bei Mobilfunk, sie breiten sich damit weiter aus und durchdringen auch Gebäude besser. Viele TV-Frequenzen sind derzeit noch ungenutzt, seit in Berlin und Brandenburg die analogen Fernsehsender abgeschaltet wurden. Der Nachfolger der analogen Fernsehtechnik, das digitale Antennenfernsehen DVB-T, kommt mit weniger Frequenzen aus. Wenige Wochen zuvor hat die Bundesregierung beschlossen, diese ungenutzten Frequenzen - die sogenannte Digitale Dividende - für die Versorgung mit schnellem Internet neu zu vergeben. Noch vor einer Neuvergabe der Frequenzen durch die Bundesnetzagentur hat die Telekom in Wittstock den Pilotversuch gestartet. Vodafone und Arcor schließen Management-Integration ab: Beide Unternehmen künftig mit identischer Führungsriege31.03.2009 Vodafone Deutschland CEO Friedrich Joussen: „Unser Ziel ist es, der beste Komplettanbieter Deutschlands zu werden. Die einheitliche Führung ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Wir sind als integrierter Kommunikationskonzern hervorragend aufgestellt. Mein ausdrücklicher Dank gilt dabei Dr. Michael Hann, der das Unternehmen verlässt. Er war am reibungslosen Zusammenwachsen von Vodafone Deutschland und Arcor maßgeblich beteiligt. Michael Hann hatte großen Anteil an der Erfolgsgeschichte von Arcor in den vergangenen Jahren. Er war ein Mann der ersten Stunde der Festnetzliberalisierung und hat Arcor in 13 Jahren an entscheidender Stelle gestaltet.” „Eine sehr enge und frühzeitige Verzahnung in der strategischen und operativen Führung zwischen Vodafone Deutschland und Arcor ist wichtig, um sicherzustellen, dass Vodafone-Kunden integrierte Produkte aus Mobilfunk, Festnetz, Datendiensten und Breitband-Internet sowie den besten Service erhalten. Produkte und Services für die Kunden sollen schnellstmöglich aus einer Hand erlebbar gemacht werden”, so Joussen weiter. Handy als StaumelderMärz 2009 Nutzen können diese Technik allerdings nur Besitzer von Oberklasse-Navigationsgeräten, in denen ein Handymodul für Datenempfang integriert ist. Derzeit kostet der Service z.B. mit den Navigationsgeräten Tom-Tom Go 740 oder 940 Live monatlich 9,95 Euro. Techniktrend: Kleiner, mobiler, vernetzterMärz 2009 Auf der Computermesse CeBIT im März 2009 wurden auch Netbooks mit berührungsempfindlichem Bildschirm (Touchscreen) präsentiert, wie sie bisher vor allem bei Internethandys wie dem iPhone bekannt waren. Ein weiterer Trend scheint mehr und mehr in die Wohnzimmer einzuziehen: die Vernetzung von Unterhaltungselektronik. So waren beim aktuellen Fernsehertest der Stiftung Warentest im März 2009 bereits 4 TV-Geräte mit einem LAN-Netzwerkanschluss, über den die Geräte Musik und Videos vom Computer wiedergeben können. Bundesnetzagentur will Deutsche Telekom AG weiterhin zu Call-by-Call und Preselection verpflichten18.03.2009 Der Entwurf stellt klar, dass die Verpflichtung zu Call-by-Call und Preselection ebenso für IP-basierte Anschlüsse gilt. „Call-by-Call und Preselection machten im Jahr 2008 noch 33 Prozent der Wettbewerberangebote aus. Damit ist deren Bedeutung angesichts von Flatrate- und Bündelangeboten zwar rückläufig, dennoch stellen diese Zugangsvarianten für bestimmte Kundengruppen nach wie vor eine wichtige Option dar. Die Regulierungsziele der Förderung nachhaltig wettbewerbsorientierter Telekommunikationsmärkte und der Sicherstellung eines chancengleichen Wettbewerbs wie auch die Interessen der Verbraucher und die tatsächliche Nachfrage rechtfertigen es nicht, diese Wahlmöglichkeiten durch Beenden der Verpflichtung abrupt zu unterbinden”, erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Auch die Anschluss-Entgelte der Deutschen Telekom sollen nach wie vor einer nachträglichen Regulierung unterliegen. Als neu hinzukommende Maßnahme sieht der Entwurf die Verpflichtung der Telekom vor, Wettbewerbern Telefonanschlüsse zur Weiterüberlassung anzubieten. Dieses sogenannten Anschluss-Resale hat die Telekom bisher ohne ausdrückliche Verpflichtung durch die Bundesnetzagentur angeboten. Die jetzt vorgesehene Verpflichtung zu einem Anschluss-Resale-Angebot soll die Voraussetzungen für die Festlegung und Standardisierung von Geschäftsprozessen schaffen. Alternative Netzbetreiber können so auf einer verlässlichen Rechtsgrundlage für eigene Kunden Anschlüsse von der Deutschen Telekom beziehen, um auch in Regionen tätig werden zu können, in denen der eigene Infrastrukturausbau noch nicht abgeschlossen ist. Aufgrund der zu beobachtenden Verfestigung wettbewerblicher Strukturen auf dem Telekommunikationsmarkt sieht der Verfügungsentwurf im Gegenzug jedoch auch vor, die Regulierung in bestimmten Bereichen zu lockern. So soll künftig die Pflicht der Telekom entfallen, der Bundesnetzagentur geplante Entgeltmaßnahmen 2 Monate vor deren Inkrafttreten anzuzeigen bzw. ihr Verträge über individuell vereinbarte Leistungen unmittelbar nach Vertragsschluss zur Kenntnis ge-ben zu müssen. Schneller Weg durch den Nummernsalat: zentrale Auskunftsnummer für öffentliche Verwaltung 11524.03.2009 Der Pilotbetrieb der 115 als zentrale Auskunftsnummer für alle Fragen an die öffentliche Verwaltung hat begonnen. Zahlreiche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie Berlin, Hamburg und Oldenburg in Niedersachsen sind beteiligt. Die 115 wird Bürgerinnen und Bürgern den telefonischen Zugang zu Leistungen der öffentlichen Verwaltung erleichtern. An D115 hätten sich bisher diejenigen Kommunen, Länder und Bundesbehörden mit großem Engagement beteiligt, die die gute Idee der einheitlichen Behördenrufnummer erkannt hätten, sagte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Start des Pilotbetriebs. Einer der Partner im Pilotbetrieb ist die Deutsche Telekom. Ihr Großkundensegment T-Systems hat die 115 im Telekom-Netz eingerichtet und sie in anderen Festnetzen vorangetrieben. Die Telekom übernimmt die Anrufe aus den jeweiligen Netzen, prüft, ob der Anrufer zu einer Pilotregion zählt, und leitet sie dann weiter. Erfahrung mit Behörden-Servicerufnummern hat T-Systems in Italien und Spanien gesammelt. In Rom setzt die städtische Verwaltung für die 060606 auf eine Wissensdatenbank und ein Kunden-Managementsystem von T-Systems. Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca hat T-Systems den Aufbau der zentralen Rufnummer 010 begleitet. Bundesnetzagentur genehmigt neue Entgelte für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung und neue Mobilfunkterminierungsentgelte31.03.2009 Für die Anmietung der TAL müssen die Wettbewerber künftig monatlich 10,20 Euro an die Deutsche Telekom entrichten. Bisher waren es 10,50 Euro. Die Telekom hatte im Januar eine Erhöhung auf 12,90 Euro beantragt. Mit dem monatlichen Überlassungsentgelt werden in erster Linie die erforderlichen Investitionen beispielsweise für das Material und die Verlegung der letzten Meile abgedeckt. Anlässlich der Bekanntgabe dieser Entscheidung erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth: „Die moderate Absenkung des TAL-Preises ist das Ergebnis eines sehr sorgfältig und transparent durchgeführten Genehmigungsverfahrens. Bei der Durchführung des gesetzlich vorgegebenen Prüfprogramms hat sich gezeigt, dass seit der letzten Entscheidung vor 2 Jahren zwar einerseits die Tiefbau- und Kupferpreise, die maßgeblich in die Kalkulation des Investitionswertes für die TAL eingehen, gestiegen sind. Diese Entwicklung wird andererseits aber durch gegenläufige Effekte überkompensiert. So ist der gewichtete Kapitalzinssatz nach Steuern mit 7,19 Prozent leicht niedriger als bisher, wobei eine Eigenkapitalrendite von knapp unter 15 Prozent vor Steuern zugrunde gelegt wird. Zwar wurden von uns angesichts der Finanzkrise jetzt deutlich höhere Beschaffungskosten für Fremdkapital in Höhe von über 6 Prozent anerkannt, allerdings war dadurch auch ein Rückgang der Eigenkapitalrenditen zu verzeichnen. Darüber hinaus mussten wir die Effekte der Unternehmenssteuerreform 2008, die zu einer weiteren Entlastung geführt haben, jetzt erstmals berücksichtigen. Einer weitergehenden Absenkung des TAL-Preises, wie sie überwiegend von den Wettbewerbern gefordert worden war, konnte nicht stattgegeben werden. Wir haben an unserem bereits seit 10 Jahren praktizierten und bewährten Ansatz festgehalten, die Entgelte auf der Basis aktueller Wiederbeschaffungskosten zu ermitteln, weil hierdurch am besten Anreize für Investitionen in moderne Netze gesetzt werden. Demgegenüber würde ein zu niedriger Preis bereits getätigte Investitionen entwerten sowie neue beeinträchtigen und damit den Regulierungszielen zuwiderlaufen”. Die Ermittlung und Genehmigung der TAL-Entgelte erfolge anhand des bereits in den vorangegangenen Verfahren verwendeten Kostenmodells für das Anschlussnetz des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation (WIK), Bad Honnef, sowie der von der Telekom eingereichten Kostennachweise. Da sich deren Qualität weiter verbessert hat, konnte jetzt auch bei der TAL in noch stärkerem Maße als bisher auf die Kostenunterlagen der Telekom zurückgegriffen werden. Nach der heute gegenüber den 4 Mobilfunkanbietern bekannt gegebenen Entscheidungen betragen die Terminierungsentgelte ab dem 1. April 2009 in die Mobilfunknetze 6,59 ct/min. für die beiden D-Netze und 7,14 ct/min. für die E-Netze. Die neuen Entgelte liegen damit für T-Mobile und Vodafone D2 um gut 16 Prozent, für E-Plus und O2 um knapp 19 Prozent unter den bisherigen Entgelten von 7,92 ct/min. bzw. 8,80 ct/min. „Die Tarifreduzierung beruht ganz überwiegend auf den gegenüber der letzten Entscheidung deutlich gestiegenen Verkehrsmengen in den Mobilfunknetzen, die insbesondere auf On-Net- und Datenverkehre zurückzuführen sind. Diese für den Mobilfunk erfreuliche Entwicklung zeigt, dass mobile Sprach- und Datendienste erheblich stärker als bisher genutzt werden. Dies führt bei einer stabilen Kostensituation und effizienten Netzen zu geringeren Minutenpreisen. Insoweit sind die heute genehmigten Entgelte das Ergebnis einer Neuverteilung der Kosten aufgrund der Mengenverschiebungen in den Mobilfunknetzen. Die künftig niedrigeren Terminierungsentgelte beugen darüber hinaus einer Quersubventionierung der Mobilfunknetze durch die Festnetzbetreiber vor und tragen damit dem Gesichtspunkt des chancengleichen Wettbewerbs noch besser Rechnung. Die Festnetzbetreiber haben es jetzt in der Hand, die gesunkenen Vorleistungsentgelte an die Verbraucher weiterzugeben”, sagte Kurth. Nachdem in der letzen Genehmigung von Ende 2007 die Entgelte nur eines E-Netzbetreibers auf der Basis vorgelegter Kostenunterlagen ermittelt und daraus dann die Kosten für die D-Netzbetreiber abgeleitet werden konnten, war es jetzt möglich, auch die Kosten eines D-Netzbetreibers aufgrund aussagekräftiger Kostennachweise direkt zu ermitteln. Bei der Kalkulation der Terminierungsentgelte sind neben den Netzkosten auch wieder die Kosten für die UMTS-Lizenz auf Basis aktueller Wertermittlung berücksichtigt worden. Bei der Bestimmung des für den Mobilfunkbereich maßgeblichen Kapitalzinssatzes waren die gleichen Effekte wie bei der Bestimmung des TAL-Kapitalzinses zu berücksichtigen. Mit 8,29 Prozent liegt dieser zwar unter dem bisherigen Niveau, aber leicht über dem entsprechenden Festnetzzinssatz. Die Tarifspreizung der Terminierungsentgelte zwischen den D- und E-Netzbetreibern ist gegenüber der letzten Genehmigung noch einmal leicht reduziert worden. Die Reduzierung trägt dem Umstand Rechnung, dass sich die Nachteile der E-Netzbetreiber gegenüber den D-Netzbetreibern mit fortschreitender Zeit weiter verringern. „Die heute ergangenen Entgeltentscheidungen im Festnetz und im Mobilfunkbereich sorgen für stabile und berechenbare Rahmenbedingungen im deutschen Telekommunikationsmarkt und ermöglichen auch in Zukunft Investitionen in moderne Infrastruktur. Trotz der mittlerweile üblichen und sehr schnellen Reaktionen appelliere ich an alle Beteiligten, die getroffenen Entscheidungen erst gründlich zu prüfen, bevor Festlegungen getroffen werden. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass Entgeltentscheidungen nicht immer auf uneingeschränkte Akzeptanz aller Marktakteure stoßen. Dazu sind die Interessenlagen zu unterschiedlich. Mit den heutigen Entscheidungen erfüllen wir unseren gesetzlichen Auftrag, die Verbraucherinteressen zu wahren, für chancengleiche Wettbewerbsbedingungen zu sorgen, effiziente Infrastrukturinvestitionen zu fördern und Innovationen zu unterstützen”, so Kurth abschließend. Die monatlichen Überlassungsentgelte für den Zugang zur TAL gelten für einen Zeitraum von 2 Jahren bis zum 31. März 2011, die Genehmigung der Mobilfunkterminierungsentgelte ist bis zum 30. November 2010 befristet worden. Telekom überprüft Investitionen für Breitbandausbau31.03.2009 Unternehmen, die in den kostenintensiven Aufbau auf dem Land investieren, brauchen Investitionsanreize auch bei den Vorleistungspreisen und Sicherheit bei den Laufzeiten. „Die Entscheidung der Behörde ist für uns ein Investitionshemmnis”, so Höttges. „Während die Bundesnetzagentur in anderen Branchen wie Energie den Investitionsbedarf in moderne Infrastruktur durchaus berücksichtigt und Netzbetreibern höhere Entgelte zubilligt, kennt sie bei der Regulierung des Telekommunikationsmarktes auch in einer Wirtschaftskrise nur ein Ziel: Dienstleistungen immer billiger machen.” Die Deutsche Telekom hatte in ihrem Antrag auch die Kosten für den sozialverträglichen Personalumbau geltend gemacht. „Diese Sonderlasten waren der Bundesnetzagentur detailliert dargelegt worden, sodass eine Berücksichtigung beim TAL-Entgelt erstmals möglich gewesen wäre. Die Kosten für Personalmaßnahmen und die nachgewiesenen Kosten für die Vivento, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft der Deutschen Telekom, wurden jedoch nicht bei der Preisfestlegung anerkannt. Damit werden die gesamten Umbaukosten der Marktliberalisierung bei der Deutschen Tele-kom belassen - aus Sicht des Unternehmens eine sozial unverträgliche Regulierungspolitik der Behörde.” Auf Basis der aktuell vermieteten Anschlüsse, die bei mehr als 8 Millionen liegen, würden dem Konzern damit durch die Entscheidung ein hoher 2-stelliger Millionenbetrag entzogen, so Höttges. Die Deutsche Telekom hatte 2008 rund 100 Millionen Euro in den Ausbau weißer Flecken investiert und damit mehr als 400.000 Haushalte zusätzlich mit einem Breitbandanschluss versorgt. Für 2009 ist eine ähnliche Investitionssumme vorgesehen und der Konzern hatte auch beabsichtigt, diese Summe noch aufzustocken, um die Breitbandversorgung im ländlichen Raum in Deutschland zu verbessern. „Angesichts des regulatorischen Rahmens müssen in den kommenden Wochen zusätzliche Investitionen überprüft werden. Auch bei den bereits geplanten Ausbauprojekten muss die Wirtschaftlichkeit noch einmal bewertet werden. Die Deutsche Telekom muss als Unternehmen solche Veränderungen der Rahmenbedingungen in ihren Planungen berücksichtigen”, so Höttges. Hintergrund TAL ◊ |
Studie „LIFE - Digitales Leben” | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||