![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Telekommunikation |
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Oktober - Dezember 2004
Telefonkosten sind weiter gesunkenOktober 2004 Ortsnetzrufnummern müssen geographischen Bezug zum Nutzer habenOktober 2004 Mit ihrer Verfügung stellt die Reg TP sicher, dass der Ortsnetzbezug von Ortsnetzrufnummern im Interesse eines chanchengleichen und diskriminierungsfreien Wettbewerbs von allen Anbietern beachtet wird. So kann der Verbraucher den Ortsnetzrufnummern (Ortsnetzkennzahl, landläufig auch Vorwahlnummer) auch weiterhin grundsätzlich eine Information über die geographische Lokation des Angerufenen entnehmen. Voice over IP belebt Wettbewerb und Innovationen im TelekommunikationsmarktNovember 2004 Es gehe darum, einerseits Innovationen möglich zu machen, andererseits aber auch das im Telekommunikationsgesetz verankerte Ziel eines chancengleichen Wettbewerbs zu realisieren, erläuterte Kurth. „Dies stellt die Regulierung vor neue Herausforderungen. Heute entsteht die nächste Generation der Telefonnetzes, und der Transformationsprozess muss offen und diskriminierungsfrei gestaltet werden.” Themenschwerpunkte der Forumsveranstaltung waren Fragen zum Notruf, zur Nummerierung und die Frage der Entbündelung von DSL-Anschluss und Telefonanschluss. Beim Thema Notruf geht es nicht nur um die grundsätzliche Frage, wer zur Erbringung und Organisation des Notrufdienstes verpflichtet ist, sondern auch um die Klärung technischer Fragen wie die Lenkung von Notrufen zur örtlich nächstgelegenen Notrufstelle. Im Zusammenhang mit der Nummerierung veröffentlichte die Reg TP am 24. November 2004 die Zuteilungsregeln für nationale Rufnummern in der Gasse (0)32. Die ersten 032er Nummern will die Reg TP bereits im Januar 2005 vergeben. Die Frage der Entbündelung von DSL-Anschluss und Telefonanschluss wird im Rahmen einer möglichen Regulierungsverfügung zum Markt „Breitbandzugang für Großkunden” eingehend zu untersuchen sein, so Kurth. Es sei aber sicherzustellen, dass die Kosten der Teilnehmeranschlussleitung in jedem Fall gedeckt seien. Bei der Veranstaltung diskutierten auch Vertreter ausländischer Regulierungsbehörden und der EU-Kommission die Frage, inwieweit Harmonisierung bei der Schaffung regulatorischer Rahmenbedingungen möglich ist. Reg TP stellt „Nationale Teilnehmerrufnummern” bereit24.11.2004 Bedarf für die neue Rufnummernart hatten insbesondere Unternehmen geltend gemacht, die Internet-Telefonie anbieten wollen. Auf Grund ihrer geographischen Unabhängigkeit eröffnen die NTR den Diensteanbietern neue Leistungsmerkmale und können vom Endnutzer auch nach einem Umzug beibehalten werden. Diensteanbieter können zudem mit NTR Kunden aus ganz Deutschland bedienen, ohne auf geographische Rufnummern aus jedem der 5.200 Ortsnetzbereiche angewiesen zu sein. Einheitliche Rufnummer 116 116 für Kartensperre ab 2005 in DeutschlandDezember 2004 Den Zuschlag für die bundeseinheitliche Telefonnummer 116 116 erhielt am 21. Dezember 2004 das Unternehmen Sperr e.V. - Verein zur Förderung der Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Der Verein hat dazu die „Sperr-Notruf 116 116 GmbH” mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Hinter der Non-Profit-Organisation stehen namhafte Unternehmen wie Bertelsmann und Siemens. Die Zuteilung beinhaltet ausschließlich eine Entscheidung über das Nutzungsrecht an der neuen Rufnummer. Ihre Einrichtung und der Betrieb des zentralen Sperrverfahrens obliegen dem Zuteilungsnehmer Sperr e.V. und sind von diesem selbst zu organisieren. Der Wirkbetrieb muss innerhalb von 180 Tagen nach Zuteilung aufgenommen werden. Die Rufnummer muss aus dem Inland entgeltfrei erreichbar sein. Die Kosten sollen die Herausgeber der Karten tragen. Das Geschäftsmodell sieht jährliche Kosten von etwa 5 Cent pro Karte vor. In Deutschland werden jährlich etwa 6 Millionen Karten und Handys gesperrt. Rufnummernmitnahme im Mobilfunk darf nicht mehr als 29,95 Euro kostenDezember 2004 RegTP stoppt den Verkauf von Telefon-Endgeräten der Deutschen Telekom mit Call-by-Call-SperreDezember 2004 Internet-Handel nimmt weiter zuDezember 2004 Das Internet erschließt auch kleinen Shops ausländische Märkte. Die positive Stimmung unter den Händlern gründet nicht zuletzt auf dem Boom des grenzüberschreitenden Handels. Fast 40 Prozent der Unternehmen erzielen bereits mehr als 5 Prozent des Umsatzes über Verkäufe ins Ausland. Die Auslandsaktivitäten spiegeln sich auch in den angebotenen Bezahlverfahren wider. Je größer der Anteil des Auslandsumsatzes, desto häufiger können Kunden mit elektronischen Verfahren zahlen, vor allem mit der Kreditkarte. Mit den größten Investitionen ist in der Touristik- und Verkehrsbranche zu rechnen. 86,7 Prozent wollen den Internetvertrieb ausbauen. Händler und Kunden setzen gleichermaßen auf die Sicherheit im Bezahlverfahren. Verfahren, die gleichermaßen Kunden- und Händlerwünsche berücksichtigen, sind derzeit rar. So ist die Rechnung aus Sicht der Unternehmen zwar die kundenfreundlichste Abrechnungsart. Wegen der hohen Zahlungsausfälle tendieren die Händler aber dazu, sie nicht anzubieten. Große Akzeptanz auf beiden Seiten genießt die Überweisung. Händler bevorzugen die Abrechnung per Vorkasse, und 71,8 Prozent der Online-Käufer nutzen die Online-Überweisung. Rechnung und Nachnahme haben im Gegensatz zur Kreditkarte kaum noch Entwicklungspotenzial. Die Ergebnisse der Studie stimmen mit der Schätzung des European Information Technology Observatory (EITO) überein, die Deutschland ein überproportionales Wachstum im Online-Handel vorhersagt. Nach EITO wird Deutschland im Jahr 2007 über 80 Milliarden Euro im Online-Handel mit Endverbrauchern (B2C) umsetzen und damit der größte Markt Westeuropas sein. 2003 lag Deutschland mit einem Umatz von 15,4 Milliarden Euro noch knapp hinter Großbritannien (16,8 Milliarden Euro) und vor Frankreich (8,0 Milliarden Euro), Italien (5,9 Milliarden Euro) und Spanien (2,9 Milliarden Euro). Mobilfunkanbieter verzichten vorerst auf UMTS-KlageDezember 2004 Nach Ansicht der Reg TP war die UMTS-Auktion kein unternehmerisches sondern staatliches Handeln und deshalb nicht umsatzsteuerpflichtig. Im August 2000 hatten 6 Mobilfunkunternehmen für insgesamt gut 50 Milliarden Euro UMTS-Lizenzen ersteigert. Die beiden Neueinsteiger Mobilcom und Quam gaben ihre UMTS-Pläne inzwischen auf. Sollte der EuGH feststellen, dass bei der Lizenzvergabe Umsatzsteuer anfiel, dürfen die Unternehmen auf rund 7,2 Milliarden Euro Rückzahlung hoffen. Telekom holt Tochter T-Online zurückOktober 2004 „Zwingender Grund für die Verschmelzung” - so die Telekom - „ist die neue Strategie für die Entwicklung des Festnetz- und Breitbandgeschäfts in Deutschland. Die Einführung einer integrierten Breitbandstrategie mit kombinierten Sprach-, Internet- und TV-Angeboten für den Massenmarkt - 'Triple-Play' Modell - ist eine wesentliche Voraussetzung für künftiges Wachstum im deutschen Breitbandgeschäft.” Die Telekom geht davon aus, dass sich durch die Integration von Dienstleistungen der Umsatz je Kunde steigern, die Kundenbindung erhöhen und die Position der Telekom im Festnetzbereich wesentlich verbessern lassen. T-Online wird mit der Verschmelzung ein wesentlicher Teil des neuen Geschäftsfeldes „Breitband/Festnetz”, bleibt jedoch weiterhin eine separate Organisationseinheit innerhalb dieses neuen Geschäftsfeldes. Die Verschmelzung soll im 2. Halbjahr 2005 abgeschlossen sein. Anteile am Satellitenbetreiber SES Global verkauftNovember 2004 T-Mobile bietet „Push to Talk” anNovember 2004 Frühpensionierungen vor GerichtDezember 2004 Anfang Dezember 2004 stellte das Amtsgericht das Verfahren ein. Der Angeklagte musste 9.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung spenden. Der Vorsitzende Richter begründete die Einstellung u.a. mit Zweifeln, ob dem Angeklagten tatsächlich schuldhaftes Verhalten nachzuweisen sei. Zudem hätten die Ermittlungen überlange gedauert, ohne dass der Manager dafür Verantwortung trage. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits 1999 Anklage erhoben, die vom Landgericht Aurich zurückgewiesen worden war. Das Oberlandesgericht Oldenburg hatte diese Entscheidung aufgehoben. Deutsche Telekom reduziert Anteil am russischen Mobilfunkbetreiber MTSDezember 2004 VoIP-Netze von web.de, freenet und sipgate zusammengeschaltetDezember 2004 Web.de schaltete ihr VoIP-Netz auch mit dem der indigo networks GmbH zusammen. Damit sind kostenlose netzübergreifende Telefonate zwischen den Kunden der beiden Dienste sipgate (indigo networks) und web.de FreePhone möglich. Mit dem Peering - vergleichbar mit dem aus der Mobiltelefonie bekannten Roaming - erreichen die 3 VoIP-Anbieter in Deutschland bereits jetzt mehr als die Hälfte aller Internetnutzer. Neue Leistungsmerkmale bei InternettelefonieDezember 2004 Das AVM-DSL-Modem bietet mit VoIP die Sprachqualität von ISDN-Verbindungen. Die FRITZ!Box Fon ist eine komplette Internet- und Festnetztelefonanlage auf Basis eines DSL-Modems. Vorhandene analoge Telefone lassen sich einfach an das DSL-Modem anschließen. Während des Telefonierens über das Internet muss der PC nicht eingeschaltet sein. Das integrierte Bandbreitenmanagement sichert eine hohe Sprachqualität auch bei gleichzeitigem Surfen. Deutsche Telekom will bis 2007 weitere 20.000 Stellen abbauenDezember 2004 VoIP: sipgate baut Netz für Internettelefonie ausDezember 2004 sipgate bietet bereits seit Anfang 2004 als erstes deutsches Unternehmen kostenlose Internet-Telefonanschlüsse mit geographisch standortgerechten Vorwahlnummern an. Noch Anfang 2005 will sipgate weitere 16 Ortsnetze in sein Netz einbeziehen. Maut endlich gestartetJanuar 2005 „Die erste Etappe ist geschafft”, sagte Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) bei der Einschaltung der Automaten am 28. Dezember 2004. Aber erst in 100 Tagen wisse man mehr über den Erfolg des Systems, das im Ausland „bis nach China” bereits sehr begehrt sei. So erwägt die schwedische Regierung die Einführung des deutschen Mautsystems. Schlusskurs der T-Aktie: 16,65 EuroAm letzten Börsentag 2004 lag der Schlusskurs der T-Aktie bei 16,65 Euro (Xetra). Die Aktie der T-Online kostete 9,84 Euro. ◊
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