![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Kurier-, Express-, Postdienste |
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Januar bis März 2009
Weltweit bricht der Luftfrachtverkehr ein06.01.2009 Konkurrenten verlieren Marktanteile an Deutsche Post07.01.2009 2008 haben insgesamt 69 Unternehmen ihren Marktaustritt erklärt. 38 Post-Konkurrenten haben 2008 Insolvenzgeld an ihre Mitarbeiter gezahlt, so das Ministerium weiter. Die Gesamthöhe der Zahlungen belief sich demnach auf 14,3 Millionen Euro. Dabei habe es sich ausschließlich um Unternehmen des Post-Konkurrenten PIN gehandelt. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Gudrun Kopp kritisierte, die Bundesregierung verhindere mit ihrer Politik fairen Wettbewerb auf dem Postmarkt. Der Mindestlohn und die Mehrwertsteuerbefreiung für den ehemaligen Staatskonzern Deutsche Post benachteilige die Konkurrenten. UPS baut bei seinen Airlines Stellen abFebruar 2009 Deutsche Post World Net und Telefónica schließen europäischen Telekommunikationsvertrag über 350 Millionen Euro / Telefónica übernimmt Mobilfunk-, Festnetz- und Datendienste für 125.000 Mitarbeiter an 2.400 Standorten in 28 europäischen Ländern07.01.2009 Telefónica wird damit der Hauptdienstleister für die europäischen Festnetz- und Mobildienste des Konzerns Deutsche Post World Net. Der Vertrag soll während seiner Laufzeit zu Kosteneinsparungen von mehr als 150 Millionen Euro führen. Telefónica wird ihre Dienste für 125.000 Post-Mitarbeiter und 2.400 Standorte in Europa zur Verfügung stellen und darüber hinaus die Internet Protocol (IP)-Netzwerkdienste der Deutschen Post World Net neu strukturieren. In Spanien werden die Dienstleistungen von Telefónica selbst erbracht, in Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik und der Slowakei von der Tochtergesellschaft O2 und in 23 weiteren westeuropäischen Ländern von neuen operativen Einheiten oder im Rahmen von Partnerschaften. Vorbehaltlich der regulären Zustimmung durch die Kartellbehörden und nach Abschluss der Transaktion sollen die Dienste ab dem Frühsommer 2009 von einem rund um die Uhr arbeitenden Servicezentrum in Prag bereit gestellt werden. Deutschland ist aufgrund eines langfristigen Vertrags mit der Deutschen Telekom von der Vereinbarung mit Telefónica ausgenommen. „Die Deutsche Post World Net ist in den vergangenen Jahren durch Zukäufe stark gewachsen. In manchen Ländern gibt es mittlerweile mehrere Netze mit unterschiedlichen Standards”, so John Allan, Finanzvorstand der Deutschen Post World Net und verantwortlich für das Vorstandsressort Global Business Services. „Deshalb freuen wir uns, dass Telefónica unsere europäischen Netzwerkdienste in den nächsten 5 Jahren managen und neu strukturieren wird. So können wir unsere betrieblichen Strukturen insgesamt kosteneffizienter gestalten.” Im Zuge des Ausbaus ihres globalen IP-Netzes in Europa wird Telefónica Fernnetzdienste (WAN) ebenso wie zentralisierte Internetzugänge, Lokalnetzdienste (LAN) wie zum Beispiel Wireless LAN, Festnetzsprachdienste, mobile Sprach- und Datendienste sowie allgemeine IT-Dienstleistungen wie zum Beispiel Netzwerksicherheit, Web-Conferencing, Unified Messaging und netzübergreifende Kommunikationsanwendungen (Fixed Mobile Convergence) zur Verfügung stellen. Der Vertrag umfasst mehr als 100.000 LAN-Ports, über 60.000 Festnetzgeräte sowie 80.000 Mobilverbindungen inklusive 24.000 Mobiltelefone und Smartphones. Kontinuierliche technische Neuerungen und klare Service Level Agreements, die ebenfalls im Vertrag festgeschrieben sind, sollen zu weiteren Kosteneinsparungen in den nächsten 5 Jahren führen. Im Rahmen ihres Kapitalmarktprogramms Roadmap to Value hat die Deutsche Post World Net bereits umfangreiche Maßnahmen zur Senkung der Kosten und Steigerung der Profitabilität im gesamten Konzern umgesetzt. Neben Europa zielt der Konzern auch auf eine Optimierung seiner Telekommunikationsdienste in den USA, Lateinamerika, dem asiatisch-pazifischen Raum sowie in den Schwellenländern. Diese Maßnahmen sollen im Jahr 2009 ebenfalls zu weiteren Kosteneinsparungen führen. Wie bereits angekündigt, will der Konzern seine Kosten insgesamt bis Ende 2010 um 1 Milliarde Euro senken. Für Telefónica handelt es sich bei dem Vertrag mit einem Gesamtvolumen von knapp 350 Millionen Euro um den größten paneuropäischen Kontrakt über integrierte Festnetz- und Mobilfunkdienste. Bei Deutsche Post World Net deckt das Abkommen die Unternehmensbereiche Freight/Global Forwarding, Supply Chain/Corporate Information Solutions, Express, Global Mail sowie Global Business Services in 28 europäischen Ländern mit Ausnahme Deutschlands ab. An der Ausschreibung hatte sich auch die Deutsche Telekom beteiligt. Das Angebot der Großkundentochter T-Systems kam jedoch nach Informationen der Financial Times Deutschland nicht in die engere Auswahl. Stattdessen rang dort der US-Telekomriese AT&T mit Telefónica um den Zuschlag. Offenbar wollte die Telekom den Auftrag nicht um jeden Preis. „Unternehmen wie Telefónica und AT&T wollen einen Fuß in den europäischen Markt bekommen. Dafür sind sie auch bereit, zunächst bei Großkunden draufzulegen”, war in der Branche zu hören. Auswirkungen auf die enge Verbindung von Telekom und Post in Deutschland hat das Geschäft nicht. In Deutschland kümmert sich die Deutsche Telekom um die IT-Infrastruktur bei der Deutschen Post und liefert Mobilfunk- und Festnetzleitungen. Die Deutsche Post wiederum sorgt für den Versand von Handys der Telekom und verkauft Telekom-Verträge in ihren Filialen. Deutsche Post wird vorübergehend Großaktionär bei Deutsche Bank14.01.2009
Im Gegenzug erhält die Deutsche Post die Erlöse aus der Gesamttransaktion am Tag des Closing und damit 3 Jahre früher als erwartet. Die Unternehmen gehen vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden von einem Closing bis spätestens 27. Februar 2009 aus. Der Barwert der Transaktion entspricht 4,9 Milliarden Euro. In einem ersten Schritt wird die Deutsche Bank 50 Millionen Aktien der Postbank - das entspricht einem Anteil von 22,9 Prozent - voraussichtlich im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung im Wert von etwa 1,1 Milliarden Euro unter Ausschluss des Bezugsrechts erwerben. Infolgedessen wird die Deutsche Post einen Anteil von rund 8 Prozent an der Deutschen Bank halten. Über die eine Hälfte dieser Aktien kann die Deutsche Post ab Ende April 2009 frei verfügen. Die andere Hälfte dieser Aktien ist ab Mitte Juni veräußerbar. Für eine Veräußerung sind marktschonende Mechanismen vereinbart worden. Für die Zeit bis zur Veräußerbarkeit sind in bestimmtem Umfang Kurssicherungsmaßnahmen zulässig und zum Teil auch vorgesehen. Zeitgleich zeichnet die Deutsche Bank eine Pflichtumtauschanleihe der Deutschen Post, die nach Ablauf von 3 Jahren inklusive der aufgelaufenen Zinsen in 60 Millionen Aktien oder 27,4 Prozent der Postbank getauscht wird. Dabei handelt es sich um eine Nullkupon-Anleihe mit einer Verzinsung von 4 Prozent p.a. Der Barwert zum Zeitpunkt des Closing beträgt voraussichtlich 2,7 Milliarden Euro. Für die verbleibenden Aktien (26,4 Millionen Aktien bzw. 12,1 Prozent) bestehen weiterhin Kauf- und Verkaufsoptionen. Die Optionen werden durch die Zahlung des Barwertes zum Zeitpunkt des Closing in Höhe von 1,1 Milliarden Euro besichert. Die Fristen zur Ausübung der Optionen laufen nun zwischen dem 36. und 48. Monat nach Abschluss der Transaktion. Durch Besicherung der Verkaufsoption und durch die Zeichnung der Pflichtumtauschanleihe erhält die Deutsche Post unmittelbar liquide Mittel von voraussichtlich 3,8 Milliarden Euro, wovon 3,1 Milliarden Euro bereits am 2. Januar 2009 an die Deutsche Post geflossen sind. Für die Deutsche Bank reduziert sich bei Closing der neuen Struktur die erwartete Tier 1-Kapitalbelastung von ursprünglich 2,2 Milliarden Euro auf 1,0 Milliarde Euro. Die Werte der einzelnen Tranchen können zum Closing noch adjustiert werden. Stefan Krause, Finanzvorstand der Deutschen Bank, sagte: „Wir freuen uns, dass wir mit der Deutschen Post gemeinsam eine Anpassung des Beteiligungsvertrags erreichen konnten. Damit unterstreicht die Deutsche Bank, dass ungeachtet des schwierigen Marktumfeldes die strategische Beteiligung an der Postbank weiterhin von hohem Wert ist.” John Allan, Finanzvorstand der Deutschen Post, fügte hinzu: „Die neue Struktur erlaubt es uns, schneller und mit weniger Risiko aus dem Bankgeschäft auszusteigen. So können wir mehr Ressourcen freisetzen, um uns auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren. Gleichzeitig schafft die neue Struktur die Basis für eine klare Eigentümerstruktur bei der Postbank. Wir sind sehr froh, dass wir eine Vereinbarung erzielt haben, von der alle Beteiligten noch stärker profitieren.” Hintergrund des spektakulären Einstiegs der Deutschen Post beim Branchenprimus Deutsche Bank sind die Probleme der Deutschen Bank, die im Herbst 2008 vereinbarte Übernahme der Post-Tochter Deutsche Postbank zu finanzieren. Ursprünglich sollte das Institut in einem ersten Schritt bis Ende März 2009 knapp 30 Prozent der Postbank-Anteile für rund 2,8 Milliarden Euro kaufen. Wegen der Finanzkrise habe allerdings die Deutsche Bank ernste Schwierigkeiten, die 1. Tranche ganz in bar zu entrichten, hieß es in Finanzkreisen. Stattdessen zahlt die Deutsche Bank nun kurzfristig zumindest teilweise in eigenen Aktien. Deutsche Bank Finanzvorstand Stefan Krause erklärte am 14. Januar, die neue Struktur erhöhe die Flexibilität der Deutschen Bank bei der Übernahme der Postbank und lasse vor allem mehr Spielraum im zeitlichen Ablauf. Die Deutsche Bank habe aber nach wie vor keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob sie die Postbank am Ende tatsächlich komplett übernehmen wolle. Er betonte, sein Institut könne die 1. Tranche der Postbank-Aktien - insgesamt 22,9 Prozent - jederzeit am Markt verkaufen. Dann müsse sie zwar weiterhin den zweiten Schritt der Übernahme gehen, käme jedoch weiterhin nicht über 30 Prozent der Anteile und müsse den Minderheitsaktionären somit auch kein Pflichtangebot unterbreiten. Wie die Financial Times Deutschland am 15. Januar 2009 berichtete, waren die Änderungen in der Finanzarchitektur der Übernahme offenbar dringend nötig, um angesichts der Rekordverluste bei der Deutschen Bank - allein im 4. Quartel 2008 ein Verlust von 4,8 Milliarden Euro - nicht die gesamte Übernahme zu gefährden. Postchef Frank Appel betonte: „Wir wollen nicht Großaktionär der Deutschen Bank bleiben. Wir wollen vielmehr vollständig aus dem Bankgeschäft aussteigen und uns auf unser Kerngeschäft Logistik konzentrieren.” Die Post könne sich aus der Beteiligung bis Mitte 2009 zurückziehen. Appel kündigte auch an, er wolle den Vorsitz im Postbank-Aufsichtsrat behalten. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di warnte davor, die veränderten Konditionen der Postbank-Übernahme zu nutzen und Arbeitsplätze abzubauen. Uwe Foullong, ver.di-Bundesvorstand, forderte die Deutsche Bank auf, an der geplanten 2-Marken-Strategie festzuhalten und auch den Vertrieb von Bankprodukten über die Filialen der Deutschen Post fortzuführen. Die Anleger reagierten enttäuscht auf die Nachrichten aus dem Bonner Posttower. Die Postbank-Aktie brach um 16,8 Prozent ein und rutschte auf ein Rekordtief von 11,94 Euro. „Die Phantasie auf eine schnelle Übernahme und ein Pflichtangebot an die freien Aktionäre ist raus”, begründete ein Händler den Kursrutsch. Deutsche Post und Deutsche Bank schließen Transaktion zum Verkauf von Postbank-Aktien ab25.02.2009 Die Übernahme der 50 Millionen Postbank-Aktien, entsprechend einem Anteil von 22,9 Prozent, im Rahmen der ersten Tranche erfolgt mit Eintragung der Sachkapitalerhöhung von 50 Millionen Deutsche Bank-Aktien zugunsten der Deutschen Post in das Handelsregister. Mit der Eintragung der Kapitalerhöhung wird die Deutsche Post mit rund 8 Prozent an der Deutschen Bank beteiligt sein. Diese Aktien sind wie vorgesehen über Kurssicherungsmechanismen im Wert teilweise abgesichert. Über die eine Hälfte dieser Aktien kann der Konzern ab Ende April frei verfügen, die andere ist ab Mitte Juni veräußerbar. Für eine Veräußerung sind marktschonende Mechanismen vereinbart worden. Im Rahmen der oben genannten Transaktion hat die Deutsche Bank in einer 2. Tranche eine Pflichtumtauschanleihe der Deutschen Post zu 100 Prozent gezeichnet, die nach Ablauf von 3 Jahren inklusive der aufgelaufenen Zinsen vollständig in 60 Millionen Aktien - oder 27,4 Prozent der Postbank-Aktien - getauscht wird. Royal Mail nur teilweise steuerfrei18.01.2009 TNT hatte gegen die Steuerbefreiung für den ehemals staatlichen Postdienst Royal Mail geklagt. Einerseits geht es um europäische Vorgaben zum Steuerrecht, andererseits um die Versorgung der Allgemeinheit mit Postdienstleistungen. Kokott sagte, grundsätzlich könnten auch andere Zustellunternehmen von der Steuerbefreiung profitieren, sofern sie zu standardisierten Tarifen für die Allgemeinheit arbeiteten. Denn das Ziel, im Rahmen der Daseinsvorsorge solche Leistungen kostengünstig für die Allgemeinheit zu erhalten, werde auch im liberalisierten Markt verfolgt. Kokott schloss das Privileg jedoch aus, wenn Sendungen zu individuell ausgehandelten Preisen befördert würden. Universaldienstleistungen sind nach Meinung von Juliane Kokott von der Mehrwertsteuer zu befreien. Postdienstleister, die den Universaldienst flächendeckend gewährleisten, seien nämlich sogenannte öffentliche Posteinrichtungen im Sinn der EU-Mehrwertsteuersystemrichtlinie. Auf ihre Eigentumsverhältnisse oder das Vorliegen eines Monopols käme es dabei nicht an. In Deutschland ist eine ähnliche Regelung vorgesehen. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung, der noch im Frühjahr 2009 verabschiedet werden soll, sollen ab 2010 Geschäftskunden der Deutschen Post Mehrwertsteuer auf das Briefporto zahlen. Zugleich sollen auch Wettbewerber in den Genuss der Steuerbefreiung kommen. Dazu müssen sie allerdings „Universaldienstleister” sein und die Sendungen in ganz Deutschland „flächendeckend” befördern. Die Mehrwertsteuerbefreiung für Privatkunden soll bestehen bleiben, außer bei Paketen über 10 Kilogramm. John Allan wird Chairman in England20.01.2009 DSG International verkauft Elektroprodukte wie Computer und Kameras und betreibt dazu verschiedene Handelsketten in Großbritannien und auf dem Kontinent. Zu den Ketten gehören u.a. Currys, PC World und Electro World. DHL verbindet Europa und Nahost auf der Straße20.01.2009 „Die Nutzung unserer DHL Middle East Landverkehre ermöglicht erhebliche Einsparungen bei den Versandkosten und eine Verbesserung der gesamten Lieferkette”, erklärte Thomas George, CEO DHL Freight. Um kurze Laufzeiten zu gewährleisten, werden alle europäischen Sendungen in 13 Hauptumschlagzentren konsolidiert und in das Transit Center in Istanbul weitegeleitet. Von dort aus wird die Fracht in das DHL-Netzwerk im Nahen Osten eingespeist. DHL verfügt im Nahen Osten über 16 Verteilzentren und 20 Lkw-Terminals. Anfangs wird DHL einmal pro Woche von Istanbul aus Lkw mit Frachtsendungen aus Europa nach Amman in Jordanien fahren, dem nahöstlichen Verteilkreuz für die Bodenverkehre. „Die Verlader machen zunehmend Druck auf die Transportkosten, wollen gleichzeitig aber nur geringe Abstriche bei der Beförderungsqualität oder bei den Laufzeiten hinnehmen”, beschreibt George die Situation. „Bei den Straßentransporten liegen wir im Ratenvergleich rund 20 Prozent über den Schifftransporten, aber deutlich günstiger als bei der Luftfracht.” Die Beförderungsdauer mit Lkw zwischen Köln und Dubai liegt bei 15 Tagen. „Ein Dampfer ist 10 Tage länger unterwegs. Mangels Konkurrenz haben wir mit unseren Landverkehren ein Alleinstellungsmerkmal.” DHL übernimmt alle administrativen Aufgaben wie die Zollabfertigung, die Dokumentenabfertigung und den Abschluss der Risikoversicherung. Zumwinkel erhält von der Deutschen Post jährlich rund 1 Million Euro Pension und lässt sich die Pension als Einmalbetrag in Höhe von 20 Millionen Euro auszahlen24.01.09 / März 2009 Für erhebliche Aufregung und Empörung sorgte im März 2009 die Meldung, Zumwinkel habe sich seine Pensionsansprüche mit einem Einmalbetrag von 20 Millionen Euro auszahlen lassen. Diese Möglichkeit sei in seinem Vertrag vorgesehen gewesen, erklärte Zumwinkel in einem Zeitungsinterview. Vor allem bei Politikern und Sozialverbänden stieß der Vorgang auf scharfe Kritik. Zumwinkel hat seinen Wohnsitz nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zu 2 Jahren Gefängnis mit Bewährung von Köln nach Italien verlegt, wo er seit Jahren eine Burg am Gardasee besitzt. Auch Wulf von Schimmelmann wählt Einmalzahlung seiner Pensionsansprüche15.03.2009 Von Schimmelmann ist derzeit Aufsichtsratsvorsitzender des Postkonzerns. DHL stärkt führende Position in Latein- und Südamerika / Expresszentrum in Mexiko eröffnet26.01.2009 DHL wird in Lateinamerika in den nächsten 2 Jahren rund 200 Millionen US-Dollar investieren, wie DHL Express CEO John Mullen jüngst ankündigte. Erst vor Kurzem errichtete DHL für 4,5 Millionen US-Dollar ein neues Hub in Panama. Die Umschlagkapazitäten konnten dadurch um 250 Prozent auf 5.000 Sendungen pro Stunde gesteigert werden. Außerdem hat DHL ein Umschlagzentrum in Montego Bay, Jamaika eröffnet und in Mexiko seine Transportflotte durch umweltfreundliche Lieferfahrzeuge ersetzt. DHL Express ist bereits seit 30 Jahren in Mexiko vertreten. Mit dem ersten sogenannten „Smart Gateway” Mexikos nutzt DHL nun hochmoderne Technologie- und Automationssysteme, die es unter anderem erlauben, dass 100 Prozent aller Einfuhrsendungen mit Hilfe eines Röntgensystems durchleuchtet werden können. Auch das neue Callcenter stellte eines der größten und modernsten Einrichtungen seiner Art in Lateinamerika dar. Widerstand gegen Mehrwertsteuer-Pläne für die Deutsche Post29.01.2009 Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung soll die Mehrwertsteuer-Befreiung von Geschäftskunden der Deutschen Post Ende 2009 auslaufen. Sie sollen künftig - wie bei allen anderen Postdienstleistern - den vollen Steuersatz von 19 Prozent zahlen. Privatkunden hingegen sollen ihre Briefe und Pakete bis 10 kg mit der Deutschen Post auch künftig mehrwertsteuerfrei verschicken können. Dieses Steuerprivileg ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass die Deutsche Post weiterhin eine flächendeckende Versorgung bis in den entlegensten Winkel garantiert. Nach den Plänen der großen Koalition ist die Mehrwertsteuer-Befreiung nicht nur der Deutschen Post vorbehalten. Sie kann auch allen anderen Dienstleistern zuerkannt werden, die eine vergleichbare Grundversorgung anbieten. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Kerstin Andreae, bezeichnete dies jedoch als „Scheinlösung”, die keinen fairen Wettbewerb zulasse. Ein komplettes Angebot an Universaldienstleistungen könne ausschließlich die Deutsche Post erbringen. Deshalb müsse das Steuerprivileg auch in Teilbereichen möglich sein, in denen Brief- oder Paketdienste die Grundversorgung in ihrem Spezialbereich anbieten. T-Systems wird Global Partner der DHL Innovation Initiative30.01.2009 Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Unternehmen ihr jeweiliges Know-how einsetzen, um mit Hilfe von Telematik oder Mobilfunktechnik die Effizienz in Lieferketten zu verbessern. Dafür werden die Unternehmen gemeinsame Konzepte entwickeln, Produkttests und -vorführungen durchführen und gemeinsam mit anderen Partnern Pilotprojekte initiieren. „Wir freuen uns, dass sich mit T-Systems ein weiteres führendes Industrieunternehmen unserer Initiative angeschlossen hat”, sagte John Allan, Finanzvorstand der DHL-Muttergesellschaft Deutsche Post World Net und verantwortlich für das Vorstandsressort Global Business Services. „Diese Vereinbarung unterstreicht die anerkannte Qualität und den großen Erfolg der DHL Innovation Initiative.” Als Partner der DHL Innovation Initiative will T-Systems, der führende europäische Anbieter von Informations- und Telekommunikationstechnik (ICT) für die Transport- und Logistikbranche, das technologische Know-how der Deutschen Telekom einsetzen, um innovative Dienstleistungen für die Logistik- und Postkunden der Deutschen Post World Net zu entwickeln. „T-Systems wird seine umfassende Erfahrung in der Entwicklung innovativer technischer Lösungen in die Partnerschaft einbringen”, erklärte T-Systems-Geschäftsführer Reinhard Clemens. „Auf diese Weise können wir die Deutsche Post bei der kontinuierlichen Verbesserung ihres Serviceangebots unterstützen.”
Ein zentraler Schwerpunkt der Partnerschaft sind die Mobilfunkdienste. So wollen die beiden Unternehmen gemeinsam untersuchen, inwieweit Mobilfunklösungen zur Prozessoptimierung im Konzern Deutsche Post World Net beitragen oder den Komfort und die Verfügbarkeit bestehender Produkte und Dienstleistungen verbessern können. Außerdem erhoffen sich die beiden Partner gemeinsame Erfolge bei der Identifizierung neuer Informations- und Kommunikationstrends und der Bewertung ihrer Auswirkungen auf das Logistik- und Postgeschäft. Das DHL Innovation Center bündelt die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Logistikdienstleisters DHL. Bei der Entwicklung innovativer Lösungen für die Logistikbranche und andere Industriezweige setzt das DHL Innovation Center auf schlagkräftige Partnerschaften. Im Gegenzug dafür, dass sie ihre innovativen Technologien einbringen, erhalten die Partner Einblick in die Geschäftsprozesse und Anforderungen der Logistikindustrie. Außerdem bietet das DHL Innovation Center die Möglichkeit, Labortests von Produkten und Lösungen durchzuführen sowie Pilotstudien in Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen des Konzerns anzustoßen. Zu den weltweiten Partnern der Initiative zählen aktuell T-Systems, SAP, Intel, Motorola und IBM. Wissenschaftliche Partnerschaften bestehen mit der Fraunhofer Gesellschaft und dem Massachusetts Institute of Technology. „Rückzug der Deutschen Post aus US-Expressgeschäft wie geplant erfolgt!”03.02.2009 DHL betreibt jetzt nur noch das internationale Geschäft mit eiligen Sendungen aus den USA und in die USA. DHL-Kooperation mit UPS vor dem Aus04.02.2009 Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel, drängt auf eine Entscheidung. Es müsse sich in den kommenden Wochen entscheiden, ob die noch andauernden Gespräche zu einem Ergebnis kommen, sagte er dem Handelsblatt in Düsseldorf. Appel hatte im Mai 2008 angekündigt, über 10 Jahre für 10 Milliarden US-Dollar Luftfracht von UPS transportieren zu lassen. Der Vertrag sollte bis zum Jahresende 2008 unterschrieben sein. Im November 2008 gab Appel dann aber angesichts der Milliardenverluste bekannt, sich ganz aus dem US-Expressgeschäft zurückzuziehen und nur noch internationale Sendungen in die und aus den USA zu befördern. Künftig wird wahrscheinlich weiterhin der alte DHL-Partner ABX Air die Flüge innerhalb der USA übernehmen. Allerdings sind von einst 100 Frachtflugzeugen nur noch 12 für DHL im Einsatz. Über ein Drittel nutzt Werbung per Post05.02.2009 Zwar nutzten immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen Direct Mail für ihre Kommunikationsmaßnahmen. Dennoch fällt laut Studie das Gros der Werbeausgaben weiterhin auf Großunternehmen: Mehr als 47 Prozent der Ausgaben stammen aus Unternehmen, die über 25 Millionen Euro für ihre Werbung aufwenden, die jedoch nur 1 Prozent aller Direct-Mail-Nutzer repräsentieren. Die 10 größten Werbungtreibenden im Direct-Mail-Bereich investierten 2008 zusammen 739 Millionen Euro an Werbeaufwendungen und erzeugten damit über ein Fünftel (20,5 Prozent) des gesamten Werbedrucks. Das werbeintensivste Unternehmen war der Quelle Versand. 128 Millionen Euro und damit insgesamt 87,3 Prozent seines Mediabudgets investierte der Versandhändler in Direct Mail. Der Versandhandel ist nach wie vor Treiber des Mediums: Mit 1,4 Milliarden Euro nutzte die Branche Direct Mail am intensivsten, gefolgt von den Handelsorganisationen mit 726 Millionen Euro und der Produktgruppe Möbel und Einrichtung mit 170 Millionen Euro. Das ausgabenstärkste Medium sind adressierte Werbesendungen, auf die im vergangenen Jahr rund 2,2 Milliarden Euro entfielen. Der unadressierte Versand verbuchte 1,3 Milliarden Euro, die teiladressierten Werbesendungen 79 Millionen Euro. Bei den Werbesendungstypen entfiel der größte Ausgabenanteil auf die Briefsendung mit einem Anteil von 36,7 Prozent, gefolgt von den Katalogen (27 Prozent), Prospekten (26,8 Prozent), Wurfzetteln und Flyern (8,4 Prozent) sowie Werbepostkarten (1,1 Prozent). Otto Group muss Arbeitsplätze abbauen04.02.2009 Im Kern will die Otto Group die Auslieferung in Burgkunstadt und Haldesleben sowie die Retourenlogistik in Hamburg, Hanau und Pilsen bündeln. Das führt zur teilweisen Schließung von Standorten und Umbesetzung von Mitarbeitern. Von Verlagerung oder Abbau sind nach Mitteilung des Konzerns 990 von insgesamt 7.800 Arbeitsplätzen betroffen. Unterm Strich sollen 360 Arbeitsplätze gestrichen werden. Zudem hält der Vorstand „Anpassungen der Mitarbeiterkonditionen” für notwendig. „Vor dem Hintergrund langjährig gewachsener Standort- und Tarifstrukturen sind bei der Lagerlogistik der Otto Group Veränderungen notwendig”, hieß es zur Begründung der drastischen Einschnitte. „Neue Wettbewerber bieten im Distanzhandel optimierte Serviceleistungen zu geringeren Kosten an.” Im Zentrum stünden die schnellere Belieferung der Kunden und die Senkung der Stückkosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau. Die Auslieferung der kleinvolumigen Sortimente soll demnach künftig in deutlich ausgebauten Betrieben in Haldensleben und Burgkunstadt gebündelt werden. Das hat laut Planungsentscheidung zur Folge, dass die Auslieferung in Hamburg und Graz geschlossen wird. Ein Erhalt aller 4 Auslieferungsstandorte sei wirtschaftlich und logistisch nicht sinnvoll, so der Konzern. Die Entscheidung gegen Hamburg und Graz fiel aufgrund der dezentralen Lage im Logistik-Verbundsystem der Otto Group. Die Abwicklung retournierter Waren soll künftig in einem ausgebauten Retourenstandort Hamburg sowie in Pilsen und in einem verkleinerten Retourenbetrieb in Hanau erfolgen. Die Retourenbetriebe Burgkunstadt und Graz sollen nach diesem Konzept geschlossen werden. Hermes Europa baut sein Paketnetz in Großbritannien aus09.02.2009 Schneider will das Hermes-Paketnetz auch auf Russland ausweiten. Zunächst plant er Tests in St. Petersburg und Moskau. Großbritannien will eigene Postbank aufbauen09.02.2009 Adam Crozier, der Chef der Royal Mail, begrüßte den Vorstoß aus der Politik. „Wir wollen unser Angebot an Finanzdienstleistungen gerne deutlich ausbauen”. Die 12.000 britischen Postfilialen bieten derzeit einige Finanzdienstleistungen wie Kreditkarten, Zahlungsverkehr und Versicherungen an. Nach Mandelsons Plänen würde die Royal Mail zu einem ernsthaften Konkurrenten für die Privatbanken auf der Insel und könnte Girokonten und entsprechende Geldkarten anbieten und Kredite an Privatkunden und kleinere Firmen vergeben. FedEx eröffnet neues asiatisches Drehkreuz in Südchina10.02.2009 Die neue Drehscheibe auf dem internationalen Baiyun Flughafen von Guangzhou verbindet das dynamische Produktions- und Handelszentrum im Perlfluss-Delta mit den 220 Ländern und Regionen, in denen FedEx weltweit aktiv ist. Deutsche Post gewinnt Prozess um Staatshilfe für belgische Post vor EU-Gericht11.02.2009 Die Deutsche Post hatte sich beschwert, dass die EU-Kommission die Kapitalerhöhung - eine Beihilfe des belgischen Staates für die belgische Post - durchgewunken habe, ohne ein förmliches Prüfverfahren einzuleiten und Mitwettbewerbern die Möglichkeit zu Stellungnahmen zu geben. Ein Sprecher der Deutschen Post sagte, die Eingabe der Deutschen Post habe sich nicht gegen die belgische Post gerichtet. Hintergrund sei alleine gewesen, dass sich die Deutsche Post mit Blick auf Beihilfeverfahren gleiches Recht für alle wünsche. Deutsche Post plant keine Veränderung oder Einschränkung der Briefzustellung16.02.2009 Die „Wirtschaftswoche” hatte im Februar 2009 berichtet, die Deutsche Post plane, Briefsendungen künftig an allen 7 Wochentagen zuzustellen, allerdings für das bisherige Porto nur noch von Dienstag bis Samstag. Wer auch eine Zustellung am Sonntag oder Montag wolle, müsse ein höheres Entgelt zahlen. Diesem Bericht widersprach Konzernsprecher Manfred Harnischfeger energisch. „Das ist blanker Unsinn. Es gibt keine Pläne, die Zustellung zu ändern oder das Porto zu erhöhen.” Beides sei wirtschaftlich unvernünftig und politisch nicht machbar. Nach einem Bericht der „Welt” soll die Unternehmensberatung McKinsey 2008 einen Verkauf des Briefgeschäfts geprüft haben. Hintergrund sei ein schrumpfender Markt, eine Abhängigkeit von der Politik und zunehmende Konkurrenz durch andere Anbieter und E-Mail. Appel wies solche Vorstellungen stets als abwegig zurück, gleichwohl betonte er, die Logistik sei das Wachstumsfeld der Zukunft. TNT rechnet mit Umsatzrückgang17.02.2009 Im Schlussquartal 2008 verzeichnete der mit TNT Post auch auf dem deutschen Markt aktive Konzern mit einem Umsatz von 2,93 Milliarden Euro einen Rückgang um 2,4 Prozent gegenüber dem 4.Quartal 2007. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank dagegen um 37 Prozent auf 160 Millionen, der Nettogewinn schrumpfte sogar um 60 Prozent auf 59 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2008 erwirtschaftete der Konzern eine leichte Zunahme des Umsatzes um 1,2 Prozent auf 11,15 Milliarden Euro. Der Nettogewinn aus dem Gesamtjahr fiel um 44 Prozent auf 556 Millionen Euro. Deutsche Post bläst Bilanzpressekonferenz ab und lädt zu Telefonkonferenz ein16.02.2009 DHL will Textilindustrie Südostasiens erobern / Pilotversuch in Indien18.02.2009 In der Bekleidungsbranche beginnt DHL einen Pilotversuch: Von der südindischen Stadt Tirupur im Bundesstaat Tamil Nadu aus, der „Strick-Hauptstadt Indiens”, will DHL künftig die Textilindustrie auch der umliegenden Länder beraten. „Logistik ist viel mehr als das Hin- und Herschieben von Kisten. Es geht um Datenverarbeitung, Einkauf, Qualitätssicherung, Versand, Zoll. Im Endeffekt werden wir in Indien der verlängerte Arm unserer Auftraggeber in Europa und Amerika sein”, erklärte Diallo. Die Krise biete die Chance, den Kunden wie Adidas, Boss, Marks & Spencer oder Walmart Dienstleistungen anzubieten. „Wenn sich unser Ansatz hier bewährt, werden wir noch 2009 ähnliche Zentren in Bangladesch, Indonesien, Kambodscha, Sri Lanka und Vietnam aufbauen.” In Südostasien liegt das Frachtvolumen der Bekleidungsindustrie bei 3,9 Milliarden Dollar im Jahr. Allein Indien hat 30.000 Bekleidungshersteller, mindestens 3 Millionen Menschen arbeiten in der Branche. Abnehmer sind zu gleichen Teilen Europa und Nordamerika mit je einem Fünftel des Gesamtmarktes in der Seefracht und je 30 Prozent in der Luftfracht. Das Volumen - so Diallo - wachse jährlich um 4 Prozent. Das gesamte Frachtvolumen zwischen Südasien und Europa dürfte demnach in 5 Jahren von 0,9 Millionen Tonnen 2008 auf 1,1 Millionen Tonnen ansteigen. Finanzinvestor CVC wechselt von dänischer Post zur belgischen PostFebruar 2009 Der Verkauf in Kopenhagen ist Teil einer Transaktion, bei der es um die Zusammenführung der dänischen und der schwedischen Post geht. Den Anteil in Belgien übernimmt CVC von der dänischen Post für 373 Millionen Euro. CVC und Post Danmark waren 2006 gemeinsam bei der belgischen Post eingestiegen. Nach „Plusbrief Individuell” nun auch „Pluskarte Individuell”18.02.2009 Ob als persönlicher Festtagsgruß, als Einladung zu einer Familienfeier oder einfach, um guten Freunden eine kleine Freude zu bereiten: Die Einsatzmöglichkeiten der „Pluskarte Individuell” sind so vielseitig wie die aufgedruckten Motive. Die Postkarten kann der Kunde einfach unter www.pluskarte-individuell.de entwerfen und bestellen. Auch für Unternehmen ist die „Pluskarte Individuell” eine originelle Art der Kundenansprache. Durch ihre persönliche Note sorgt sie für hohe Aufmerksamkeit bei den Empfängern. Und so funktioniert es: Der Kunde wählt zuerst das Postkartenformat (C6 oder DIN lang), lädt dann die gewünschten Bilder elektronisch hoch und fügt die Motive online ein. Neben der Marke steht die ganze Vorderseite für eigene Motive und Fotos zur Verfügung. Wahlweise kann die Karte auch direkt mit einem Text versehen werden, beispielsweise bei Einladungen oder Danksagungen. Die Mindestbestellmenge beträgt 20 Exemplare und kostet rund 30 Euro. Gegen einen Aufpreis besteht die Möglichkeit, die Karte als Geschenk in einer hochwertigen Verpackung zu versenden. Briten wollen Teile der Royal Mail verkaufen25.02.2009 Mandelson sucht einen Partner, der Kapital und Erfahrung für die Modernisierung der Abläufe mitbringt. Die Regierung will ihm die bestehenden Pensionsverpflichtungen abnehmen. Das Filialnetz Post Office soll in staatlicher Hand bleiben. Mandelson will es für den Aufbau einer Postbank als Konkurrenten für die Privatbanken nutzen. Interesse an einer Beteiligung hat der niederländische Postkonzern TNT. Auch der Deutschen Post haben Finanzkreise Interesse an einer Beteiligung nachgesagt. Der Konzern hat dies dementiert. Die Royal Mail verliert immer mehr Paket- und Massenbriefkunden an ausländische Konkurrenten. Sie beklagt seit Jahren, dass ihr die finanziellen Mittel fehlen, um ähnlich wie die Deutsche Post ihr Verteilnetz konsequent zu modernisieren. Ein wesentlicher Grund dafür sind die Zuschüsse, die sie an die betriebliche Pensionskasse zu leisten hat. Ein im Dezember 2008 vorgelegter Bericht beziffert die Lücke, die zwischen Zahlungsverpflichtungen und Vermögen der Kasse klafft, auf 5,9 Milliarden Pfund (6,7 Milliarden Euro). Die Gewerkschaft CWU läuft gegen die Teilprivatisierung Sturm und sieht darin einen Einstieg in die volle Privatisierung. Springer-Verlag klagt gegen PIN-Insolvenzverwalter25.02.2009 Springer will erzwingen, dass bei der Verteilung der PIN-Insolvenzmasse luxemburgisches und nicht wie geplant deutsches Recht angewandt wird. In Luxemburg, wo der Briefdienst seinen Sitz hatte, würden Gesellschafterdarlehen gleichberechtigt und nicht wie in Deutschland nachrangig behandelt, sodass Springer auf höhere Zahlungen hoffen könnte. Deutsche Post World Net beruft Ken Allen in den Vorstand / John Mullen scheidet aus25.02.2009
Allen hatte bisher unterschiedliche Positionen im Konzern inne, zuletzt als CEO von DHL Express USA. Dort war er für die gegenwärtig laufende Umsetzung des Restrukturierungsprogramms von DHL US-Express zuständig. Der gebürtige Brite kann auf eine lange Berufserfahrung bei DHL zurückblicken, wo er besonders in schwierigen Situationen eine positive Trendumkehr erreichen konnte. Bevor Allen im vergangenen Jahr in den USA seine bisherige Aufgabe übernahm, war er CEO von DHL Express in der Region EEMEA (Osteuropa, Naher Osten und Afrika). In dieser Zeit konnte er in dieser Region Ertragswachstum und -margen innerhalb von 2 Jahren verdoppeln. Zuvor leitete er DHL Express Canada und arbeitete für das Unternehmen auch in verschiedenen Funktionen in der Region Asien/Pazifik.
John Mullen (53) war seit 1994 im Konzern tätig. Seit 2002 war DHL Express sein Hauptaufgabenbereich, wo er die Position des CEO in der Region Asien/Pazifik innehatte. Unter der Führung von Mullen als CEO wurde DHL Express zu einem Bereich zusammengeführt. Während dieser Zeit stiegen die Margen im Geschäft außerhalb der USA fast um das Doppelte. Das US-Geschäft blieb dagegen immer eine äußerst schwierige Herausforderung. Daher leiteten Mullen und seine Mitarbeiter den Restrukturierungsprozess ein, der mit der Schließung des Express-Inlandsgeschäfts in den USA am 30. Januar 2009 endete. Laut Pressemitteilung der Deutschen Post waren „gesundheitliche Probleme der Grund für den Entschluss von John Mullen, sich aus der operativen Arbeit zurückzuziehen. Seine umfangreiche Reisetätigkeit und die extreme Arbeitsbelastung bestärkten ihn in seiner Entscheidung. Mullen steht aber dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Er wird daher den Vorstandsvorsitzenden Frank Appel für einige Zeit in beratender Funktion als Senior Advisor unterstützen.” Die Ablösung Mullens galt in Branchenkreisen schon seit Wochen als sicher. Er habe sich als der Verantwortliche für die Abwicklung des hochdefizitären US-Expressgeschäfts „nicht mit Ruhm bekleckert”, war - wie die Financial Times Deutschland am 26. Februar schrieb - schon Anfang Januar aus dem Bonner Konzern zu hören. „Ich möchte John herzlich für seine Leistung in den vergangenen 15 Jahren danken und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft. Ken Allen möchte ich die allerbesten Wünsche für die Arbeit in seiner neuen Position aussprechen,” erklärte Frank Appel. Deutsche Post: Im 13. Jahr erstmals ein Verlust von 1,69 Milliarden Euro25.02.2009 Im Gesamtjahr 2008 lag das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) vor Einmaleffekten bei 2,41 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung der Sonderabschreibungen und Aufwendungen verzeichnete der Konzern im Gesamtjahr 2008 einen EBIT-Verlust in Höhe von 567 Millionen Euro (2007: + 2,1 Milliarden Euro). „Wir gehen davon aus, dass das Jahr 2009 für die gesamte Logistikbranche ein sehr hartes Jahr werden wird”, sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Appel in der Tele-fon-Bilanzkonferenz. „Nachdem wir im Jahr 2008 die dringenden Themen der Vergangenheit erfolgreich erledigt haben, muss der Fokus jetzt mehr denn je auf Kostensenkungen und der Schaffung von Liquidität liegen.” Angesichts der beispiellosen Rückgänge bei den Volumina und des unsicheren Konjunkturausblicks werde der Konzern keine konkrete Prognose für dieses Jahr abgeben, so Appel. Der spürbare Nachfragerückgang im 4. Quartal 2008 habe sich im bisherigen Verlauf des 1. Quartals 2009 noch verstärkt und alle Regionen und die meisten Branchen erfasst. „Wir gehen davon aus, dass sich der Volumenrückgang in der 1. Jahreshälfte 2009 oder sogar noch länger im selben Maße fortsetzen wird”, sagte Appel. Vor diesem Hintergrund werde das Unternehmen der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 60 Cents pro Aktie für 2008 vorschlagen (2007: 90 Cent). Unternehmensbereich BRIEF Unternehmensbereich EXPRESS Außerhalb der USA verzeichnete der EXPRESS-Bereich aufgrund höherer Treibstoffzuschläge ein Wachstum von 3,9 Prozent. In Europa blieb der Umsatz stabil (6,6 Milliarden Euro), wobei die neuen EU-Mitgliedstaaten, Frankreich und die skandinavischen Märkte mit einem kräftigen organischen Wachstum einen wichtigen Beitrag leisteten. In der Region Americas sank der Umsatz um 14,5 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. In Lateinamerika wurde ein 2-stelliges organisches Umsatzwachstum verzeichnet, in den USA dagegen führten die Wirtschaftskrise und die Entscheidung von DHL, das inländische Expressgeschäft aufzugeben, zu einem Rückgang des organischen Umsatzes um 13,4 Prozent. In den Regionen Asien-Pazifik und EEMEA (Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika) wuchs der Umsatz erneut um 6,6 Prozent bzw. 15,2 Prozent. Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING/FREIGHT Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN/CIS Der Unternehmensbereich verzeichnete einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 675 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 577 Millionen Euro im Vorjahr. Der Verlust ist vor allem auf Restrukturierungskosten in Höhe von 124 Millionen Euro, die Abschreibung der Marke Exel in Höhe von 382 Millionen Euro und Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 610 Millionen Euro zurückzuführen. Aufgegebene Geschäftsbereiche Ausblick Mitarbeiter 2008 waren im Konzern durchschnittlich beschäftigt: ![]() Quelle: Deutsche Post AG BRIEFSTATION: Einstellung des Pilotprojekts am 27. Februar 200927.02.2009 Mit neuen Geräten und Konstruktionen hatte die Deutsche Post frühere Versuche mit Briefannahme-Automaten wiederbelebt. Nach der Beschreibung der neuen Stationen auf der Homepage der Post konnten Geschäftskunden rund um die Uhr an den BRIEFSTATIONEN ihre Geschäftsbriefe stapelweise einliefern und frankieren, auch Einschreibebriefe. „Die BRIEFSTATIONEN beherrschen rund 150 Produktvarianten für den nationalen und internationalen Versand”, sagte im November 2008 Hans Schneider, Projektleiter BRIEFSTATION bei der Deutschen Post. „Dazu gehören Bücher- und Warensendungen, Infobriefe und der klassische Brief, vom Standard- bis zum Maxibrief.” Alle Zusatzleistungen wie Einschreiben, Rückschein oder Nachnahme konnte der Kunde an einem Touchscreen-Terminal wählen. Infobriefe schob der Kunde in den entsprechenden Briefbehältern komplett in den Automaten. Unfrankierte Sendungen ließen sich einzeln oder stapelweise zur Frankierung in ein Annahmefach des Automaten legen. Bezahlt hat der Kunde bargeldlos mit der Postcard, der kostenlosen Geschäftskundenkarte der Deutschen Post. Im Innern der BRIEFSTATION wurden die Sendungen „mithilfe modernster Technik” nach Länge, Breite und Höhe vermessen und gewogen. Mit diesen Daten ermittelte der Automat die korrekte Frankierung. Damit die Frankierung auch an der richtigen Stelle landete, stellte der Automat mit einem computergestützten System zur Bilderkennung fest, ob sich der Textblock der Adresse an der richtigen Stelle befand. Lag der Brief „falsch” herum, schleuste der Automat die Sendung über das Rückgabefach wieder aus. Die Frankiereinheit druckte ein Label mit dem korrekten Porto. Im nächsten Schritt wurde das Label in der Frankierzone auf die Sendung geklebt. Die Daten des Barcodes wurden auch für die Sendungsverfolgung (Track & Trace) bereitgestellt. Die BRIEFSTATION konnte durch das eingebaute Behältermanagement mehrere Tausend Sendungen aufnehmen. War ein bestimmter Füllgrad vor der täglichen Leerung erreicht, wurde automatisch das zuständige Briefzentrum für eine zusätzliche Leerung benachrichtigt. Bei einer Störung alarmierte der Automat auch den technischen Service. Die Frankfurter BRIEFSTATIONEN hat nach Angaben der Deutschen Post die TeleFrank GmbH aus Altendambach bei Suhl in Thüringen entwickelt und hergestellt. Ein Unternehmen aus Südkorea sei zuvor an der Aufgabe gescheitert, sagte ein Postsprecher. Standorte in Frankfurt waren: Gutleutstraße 340-344, Lyoner Straße 11, Guerickestraße 8, Saalburgallee 19. Schon Mitte 2005 testete die Deutsche Post 3 BRIEFSTATIONEN in Köln. Hersteller war die südkoreanische Firma Samkyung. Der Leistungsumfang entsprach den Frankfurter Automaten. Österreichische Post wandelt 300 defizitäre Filialen in Partner-Filialen um03.03.2009 „Mit der Schließung der 300 Filialen können wir einen Verlust von zuletzt 12 Millionen Euro abbauen”, rechtfertigte Filialnetz-Vorstand Herbert Götz Anfang März 2009 die Maßnahme. Pro Filiale seien jährlich 65.000 Euro an Kosten angefallen. Demgegenüber stünden 15.000 Euro, die ein Postpartner durchschnittlich an Provision erhält, rechnete Götz den Journalisten vor. Götz kündigte an, weitere defizitäre Postfilialen zu schließen. IVECO baut für die Deutsche Post 4.500 Paketzustellfahrzeuge04.03.2009 Bei den neuen IVECO Fahrzeugen handelt es sich um eine für die Deutsche Post entwickelte Transportlösung, die speziell auf die Auslieferung von Paketen ausgerichtet ist und die eine verbesserte Version des aktuellen Modells darstellt. Als Basisfahrzeug dient ein 3,5 Tonner Iveco Daily mit 116 PS. Er besitzt beispielsweise ein automatisiertes Schaltgetriebe zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Dieses übernimmt vom Anfahren, Schalten bis zum Bremsvorgang und Zurückschalten das komplette Fahrmanagement. Im Vergleich mit Automatikgetrieben ist der Wirkungsgrad wesentlich höher. Das 2,3 Liter Triebwerk des Fahrzeugs ist dank Oxydationskatalysator sehr umweltfreundlich und bereits serienmäßig Euro 4 konform. Zusätzlich sind die Dieselfahrzeuge für die Deutsche Post mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet, der sie zum umweltfreundlichsten Modell macht, das nach dem derzeitigen Stand für diesen Einsatz auf dem Markt erhältlich ist. Der Partikelfilter senkt den Russpartikelausstoß deutlich unter die derzeit geltenden Grenzwerte. Für die Deutsche Post ist der Einsatz dieses Fahrzeugs ein wichtiger Schritt im Rahmen ihres GoGreen Programms, die CO2 Effizienz bis 2012 um 10 Prozent zu verbessern. Lawrence A. Rosen neuer Finanzvorstand bei der Deutschen Post World Net10.03.2009
„Wir sind hoch erfreut darüber, dass wir Larry Rosen als neuen CFO gewinnen konnten”, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post. „Larry Rosen verfügt über große Erfahrung in den Bereichen Finance und Treasury und hat auch international einen hervorragenden Ruf sowohl bei institutionellen Investoren als auch bei Privatanlegern.” Der US-Amerikaner Rosen kam im Jahr 2003 als Finanzvorstand zur Fresenius Medical Care, dem weltweit führenden Anbieter von Dialyse-Produkten und Dienstleistungen. Vorher war Rosen 3 Jahre lang als Group Senior Vice President und Treasurer für die Aventis S. A. in Straßburg (Frankreich) tätig. Zwischen 1984 und 2000 arbeitete er in verschiedenen Positionen bei den Aventis Vorgängerunternehmen Hoechst AG und American Hoechst/Hoechst Celanese Inc. Postchef Frank Appel richtet Konzern mit Strategie 2015 auf die Zukunft aus / Neuer Konzernname „Deutsche Post DHL”11.03.2009
„Wir müssen besser werden, wenn wir Mitarbeiter, Kunden und Investoren langfristig an uns binden wollen. Und: Wir können um ein Vielfaches besser werden, wenn wir unsere Schwachstellen gezielt angehen”, beschrieb Frank Appel seine Vision für den Konzern. „Unser Ziel ist es, 'Die Post für Deutschland' zu bleiben und 'Der Logistikdienstleister für die Welt' zu werden.” Nach der aggressiven Expansionsphase der vergangenen Jahre werde das Unternehmen nun so ausgerichtet, dass alle vorhandenen Kräfte zur Steigerung des organischen Wachstums freigesetzt werden können. „Wir müssen den Konzern nicht neu erfinden, sondern mehr aus dem machen, was wir haben - im Interesse unseres eigenen Geschäfts und aus Verantwortung für die Welt, in der wir uns als weltweit führender Logistiker bewegen”, so Appel.
Die neue Konzernstrategie beinhaltet im Wesentlichen eine auf die Deutsche Post und DHL ausgerichtete Konzernstruktur und eine engere Verzahnung der DHL-Geschäftsfelder, unter anderem durch die Schaffung eines zusätzlichen übergreifenden Führungsgremiums. Hinzu kommen Programme zur Vereinfachung der Planungsprozesse, eine noch stärkere Fokussierung auf die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden sowie die Untermauerung der von Frank Appel propagierten offenen Führungskultur mit einem Anreizsystem, das Leistung und respektorientiertes Miteinander in den Mittelpunkt stellt. Mit der Umsetzung der Strategie will der Konzern seine starke Position im deutschen Briefmarkt verteidigen und die Profitabilität bei DHL steigern. Mittelfristig soll in allen Konzernbereichen ein organisches Wachstum von jährlich 1 bis 2 Prozentpunkten über dem Marktdurchschnitt erreicht werden. Darüber hinaus wird angestrebt, dass sich Profitabilität, Cash Conversion und Kapitalrendite im oberen Viertel der Gruppe vergleichbarer Wettbewerber bewegen. Angesichts der momentanen Wirtschaftskrise ist das kurzfristige Ziel, die solide Liquiditätslage beizubehalten und die Kosten weiter zu senken. Hierzu soll auch das im November 2008 vorgestellte IndEx-Programm im Rahmen des Kapitalmarktprogramms Roadmap to Value beitragen, das Einsparungen nicht-operativer Kosten in Höhe von mindestens 1 Milliarde Euro bis Ende 2010 vorsieht. Das Erreichen der Finanzziele der Strategie 2015 soll mittelfristig zu einer zufriedenstellenden Rendite für die Aktionäre führen. Grundlage für die neue Stoßrichtung ist eine umfassende Analyse der Schwachstellen und Potenziale des Unternehmens, zu der in den vergangenen Monaten alle Konzernbereiche beigetragen haben. Hierbei hat sich gezeigt, dass die im Rahmen der bestehenden Initiativen First Choice und Roadmap to Value gestarteten Maßnahmen zwar greifen, aber nicht ausreichen und dass die einzelnen Geschäftsfelder noch enger miteinander zusammenarbeiten müssen. Auch kann DHL seine Umsätze erheblich steigern, wenn die logistischen Anforderungen der Kunden zukünftig bereichsübergreifend erfüllt werden. Im Briefbereich wurden trotz eines schrumpfenden Gesamtmarkts Wachstumspotenziale in den Bereichen Dialog Marketing, elektronische Kommunikation und Paket identifiziert. Im Detail sollen folgende Maßnahmen ergriffen und Programme implementiert werden:
Zusammenfassend sagte Frank Appel: Namenszusatz Exel entfälltMärz 2009
Deutsche Post will Online-Brief einführen12.03.2009 Österreichische Post sagt DHL Kampf an13.03.09 Bisher ist trans-o-flex auf Pharmakunden spezialisiert. „Das Unternehmen will künftig nicht nur Pharmakonzerne im Blick haben, sondern auch kleinere und mittelgroße Firmen stärker bedienen”, so Mende. FedEx verfehlt Prognosen20.03.2009 „Die Härte und die zu erwartende Dauer der Rezession zwingen uns, mehr zu unternehmen”, sagte FedEx-Chef Fred Smith mit Blick auf das Sparprogramm. Statt 600 Millionen Dollar soll im nächsten Geschäftsjahr 1 Milliarde Dollar eingespart werden. Hatten bisher die 36.000 amerikanischen der weltweit 290.000 FedEx-Mitarbeiter Gehaltseinbußen hinnehmen müssen, sollen nun auch Beschäftigten außerhalb der USA die Löhne gekürzt werden. Stellenstreichungen sind ebenfalls geplant. Pilotprojekt SmartTruck erprobt innovative Tourenplanung bei der Paketzustellung in Berlin19.03.2009
Die Deutsche Post DHL testet damit nicht nur die Funktionsfähigkeit einer völlig neuen Technologie und deren Wirtschaftlichkeit, sondern erhofft sich davon auch einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. „Ein solches Konzept ist vollkommen neu in der Branche”, sagte Dr. Keith Ulrich, Leiter Technology & Innovation Management der Deutschen Post DHL. „Die dynamische Tourenplanung errechnet nicht nur im Voraus den besten Routenverlauf. Das System berücksichtigt erstmalig in Echtzeit aktuelle Verkehrsinformationen in Innenstädten, beispielsweise über Staus oder Baustellen, und passt die Route entsprechend an.” Möglich wird dies durch die Überwachung der DHL Fahrzeuge und von fast 500 Berliner Taxen per Global Positioning System (GPS). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt das Projekt im Rahmen der Förderinitiative „Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr - Innovationsoffensive für die Märkte von morgen”. Andreas Liessem vom Referat Verkehrstechnologien: „Zielsetzung des öffentlich geförderten Forschungsprojekts SmartTruck ist der Nachweis, wie mit intelligenter Technologie unsere Innenstädte vom Verkehr entlastet und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Logistikunternehmen gesteigert werden kann.” Die SmartTrucks sollen aber nicht nur dem Klimaschutz dienen, sondern auch den Service für Versender und Empfänger verbessern. So sind die transportierten Sendungen mit Radio Frequency Identification (RFID)-Etiketten versehen. Diese ermöglichen die permanente Erfassung und Überwachung des Beladungszustands der Fahrzeuge. Dadurch erreicht DHL mit SmartTruck eine höhere Genauigkeit bei der Abholung und Zustellung, kann besser auf Ad hoc-Aufträge reagieren und die Abholzeiten präzise angeben. Kunden sollen per SMS-Benachrichtigung über die geplante Abholzeit ihrer Sendungen informiert werden. Die SmartTruck-Technologie wurde im konzerneigenen DHL Innovation Center in Troisdorf entwickelt. Projektpartner sind neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Motorola und Quintiq. Während der 3-monatigen Pilotphase führen die beiden SmartTrucks gemeinsam mit weiteren Fahrzeugen, deren Touren dynamisch geplant werden, jeden Tag etwa 500 Abhol- und Zustellfahrten durch. Nach erfolgreichem Abschluss der Tests ist geplant, SmartTrucks auf den rund 160 Express-Touren in Berlin, aber auch in weiteren Innenstädten, in ländlichen Gebieten und im Ausland einzusetzen. DHL-Drehkreuz Leipzig spürt die Krise19.03.2009 Deutsche Post investiert 420 Millionen Euro ins Briefgeschäft / 385 neue Briefsortiermaschinen bis 201223.03.2009 Umweltfreundliche Technologie Die neue Maschinen-Generation ist auch aufgrund modernster Technologie umweltschonend. Die Deutsche Post wird allein durch diese Maßnahme den jährlichen CO2 Ausstoß um fast 5.000 Tonnen reduzieren, zugleich brauchen die neuen Maschinen 22 Prozent weniger Strom. Der Konzern Deutsche Post DHL hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen seines Klimaschutzprogramms GoGreen die CO2-Effizienz bis 2012 um 10 Prozent zu verbessern. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di befürchtet, die neuen Briefsortiermaschinen könnten zu einem massiven Stellenabbau führen. „Wir schätzen, dass 6.000 Teilzeitkräfte in den bundesweit 82 Briefzentren gefährdet sind”, sagte Anton Hirtreiter, Leiter des Fachbereichs Postdienste, Speditionen und Logistik bei ver.di Bayern. Zudem dürfte die Wochenarbeitszeit für viele Beschäftigte von derzeit 15 bis 20 Stunden um 2 bis 3 Stunden reduziert werden. Laut einer internen Studie rechnet der Postkonzern selbst mit der Einsparung von 1.400 Personaleinheiten, also Vollzeitstellen mit einer Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden. Das geht aus einem internen Papier der Post zum Projekt SK Bf 2007 hervor, das der Zeitschrift „Euro am Sonntag” vorliegt. Ein Konzernsprecher erklärte dagegen, die Post werde „keinen Mitarbeiter wegen der neuen Maschinen entlassen”. Betriebsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen. Zudem würden die neuen Maschinen über mehrere Jahre verteilt beschafft. Daher würden Rationalisierungseffekte „nur allmählich” greifen. Dies lasse sich durch die natürliche Fluktuation auffangen. Niederlande kippen Briefmonopol24.03.2009 Die niederländische Regierung hatte die vollständige Liberalisierung ihres Postmarktes mehrfach verschoben, um der TNT weitere Zeit zur Vorbereitung zu verschaffen. Kritisiert wurden immer wieder vermeintlich ungerechte Wettbewerbsbedingungen im europäischen Ausland. Ein Dorn im Auge waren der niederländischen Regierung und TNT vor allem die Mehrwertsteuerbefreiung der Deutschen Post und die Mindestlohnverordnung in Deutschland. Auch ihre jetzige Entscheidung zur Liberalisierung knüpft die niederländische Regierung an Voraussetzungen: „akzeptable Arbeitsbedingungen für holländische und ausländische Postunternehmen, insbesondere in Deutschland”. Offenbar versucht die Regierung, sich noch ein Hintertürchen offen zu halten oder zumindest über die EU Druck auf Deutschland auszuüben. Das Gesetz zur kompletten Abschaffung des Briefmonopols in den Niederlanden muss noch vom Parlament verabschiedet werden. Die Deutsche Post DHL begrüßte die von der holländischen Regierung angekündigte vollständige Öffnung des niederländischen Briefmarktes zum 1. April 2009. Die Deutsche Post ist seit vielen Jahren mit ihren Tochterunternehmen DHL Global Mail und Selekt Mail im holländischen Briefmarkt tätig und dort bereits heute einer der führenden Briefdienstleister. „Die heutige Entscheidung ist gut für unsere Kunden und für Global Mail, denn mehr Wettbewerb bedeutet mehr Auswahl, mehr Service, bessere Qualität und günstigere Preise”, so Thomas Kipp, CEO Global Mail Europe. „Die seit langer Zeit angekündigte Öffnung ist längst überfällig, denn der deutsche Briefmarkt ist bereits seit Anfang 2008 uneingeschränkt für den Wettbewerb offen, auch für das holländische Postunternehmen TNT. Im Gegenzug konnte die Deutsche Post in Holland bisher nicht in einen freien und fairen Wettbewerb eintreten.” Deutsche Post erweitert klimaneutrales Versandangebot um Auslandsbriefe26.03.2009 Bei den klimaneutralen GoGreen-Produkten und -Dienstleistungen der Deutschen Post DHL werden die CO2-Emissionen vollständig erfasst und ausgeglichen. Geschäftskunden können damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Express-Sendungen können seit 2006 klimaneutral verschickt werden. Mittlerweile steht der Service für Geschäftskunden in mehr als 20 europäischen Ländern zur Verfügung. Darüber hinaus hat DHL Express im vergangenen Jahr GoGreen in 17 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum eingeführt. Im Bereich DHL Paket Deutschland gibt es die umweltfreundliche Versandoption seit 2007 und im Bereich BRIEF seit 2008. Bislang haben Geschäftskunden etwa 5,5 Millionen Pakete und über 100 Millionen Briefe klimaneutral verschickt. Größter GoGreen-Kunde im Bereich BRIEF ist der Versicherungskonzern Allianz. Zertifiziertes System Konzernweite Klimaschutzziele Ausgangspunkt für die Berechnung ist das Jahr 2007. In einem ersten Schritt soll die CO2-Effizienz der eigenen Aktivitäten bis 2012 um 10 Prozent verbessert werden. Im Fokus stehen dabei die Optimierung der Luft- und Fahrzeugflotte, die Steigerung der Energieeffizienz, die Entwicklung innovativer Technologien, die Motivation der Mitarbeiter zu klimabewusstem Verhalten sowie die Einbeziehung von Kunden und Subunternehmern. Heinrich-Bauer-Verlag legt sich mit der Deutschen Post an27.03.2009 Dazu Lutz Glandt, Vorstand Presseservices bei der Deutschen Post: „Wir nehmen den Wettbewerb ernst, fühlen uns aber gut aufgestellt.” Die Deutsche Post stellt jährlich 6,9 Milliarden adressierte Infosendungen zu. Hamburger Millionär macht zum 3. Mal der Post Konkurrenz31.03.2009 Am 31. März 2009 startete er einen 3. Versuch. Seine Kunden müssen ihm ihre Sendungen per Internet übermitteln und Werbebotschaften in ihren Sendungen dulden. Giersch druckt die Sendungen aus und verschickt sie für seine Kunden kostenlos. Dafür hat er sich die Marke Porto-Freibrief eintragen lassen. Der Absender muss sich bei Giersch registrieren und wählt am Computer aus einer Sponsoren-Galerie Werbung aus, die dem Brief beigelegt wird. Damit will Giersch den Versand finanzieren. ◊
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