![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Kurier-, Express-, Postdienste |
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Januar bis März 2011
Hybridbrief: südmail in Weingarten bietet Online-Brief für 49 Cent an02.01.2011 Die zum Schwäbischen Verlag gehörende südmail GmbH übernimmt für den Preis das Drucken, Kuvertieren, Frankieren und die Zustellung der Briefe. Die Kunden können sich kostenlos online registrieren. Jeder Briefschreiber bekommt anschließend sein persönliches Passwort. Dann kann er sein zu versendendes Dokument hochladen oder er schreibt seinen Brief direkt im Portal. Die Website hat nach Auskunft von südmail ein Zertifikat, das die Verbindung sicher machen und den Datenschutz gewährleisten soll. Der „südmail Onlinebrief” steht in Konkurrenz zu anderen Angeboten alternativer Postdienstleister. Vor allem aber wird er sich gegen die groß angelegten Angebote der Deutschen Post auf der einen und der Deutschen Telekom und United Internet auf der anderen Seite durchsetzen müssen. Einen Vorteil hat der Online-Brief von südmail schon einmal im Vergleich zum E-Postbrief der Deutschen Post: Er ist günstiger. Andererseits erfüllt er aber auch nicht die hohen Sicherheitsanforderungen des geplanten De-Mail-Gesetzes wie die Konkurrenzprodukte aus Bonn. Deutsche Post wird Nationaler Förderer der Olympiabewerbung München 201811.01.2011
Die Deutsche Post wird einer der Nationalen Förderer für die Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Wie die Deutsche Post am 11. Januar 2011 bekannt gab, steht ein entsprechender Vertrag kurz vor der Unterzeichnung. Der Konzern wird die Bewerbung vor allem mit Sachleistungen fördern, außerdem soll eine finanzielle Unterstützung erfolgen. Nach Informationen von BILD München summiert sich die Förderung der Deutschen Post auf 2 Millionen Euro. Die Deutsche Post ist der 8. Nationale Förderer, zu denen bereits adidas, Allianz, BayWa, BMW Group, Flughafen München, Lufthansa und die Sparkassen-Finanzgruppe gehören.
„Die Bewerbung für Olympia 2018 ist ein nationales Anliegen. Das unterstützen wir als die Post für Deutschland aus voller Überzeugung”, sagte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand BRIEF der Deutschen Post DHL. „Mit unserem Dialogmarketing-Know-how, unseren Postdienstleistungen und dem neuen E-Postbrief bringen wir unsere Kompetenzen in der Kommunikation und beim Versand voll ein.” Klimaneutrale Produkte für umweltfreundliche Spiele Neben dem E-Postbrief der Deutschen Post wird die Bewerbungsgesellschaft auch Paket- und internationale Logistikleistungen von DHL für den Versand wichtiger Dokumente nutzen. Das Dialogmarketing-Know-how kommt bei geplanten Kampagnen zum Einsatz. „Mit ihren klimaneutralen GoGreen-Produkten trägt die Deutsche Post DHL auch dem Anspruch der Bewerber an umweltfreundliche Winterspiele Rechnung.” München ist mit Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) im Rennen um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über den Austragungsort fällt am 6. Juli 2011 im südafrikanischen Durban. Mit dem Post-Engagement haben die Bewerber nun 27 der veranschlagten 33 Millionen Euro beisammen. Derzeit investiert die Bewerbungsgesellschaft vor allem in die Werbung. Denn schließlich will die Münchener Delegation um OB Christian Ude (SPD) und Katarina Witt Anfang Juli mit einer breiten Unterstützung aus der Bevölkerung nach Südafrika reisen. Im Streit um Postident-Verfahren will das Kölner Landgericht erst Ende März 2011 urteilen / 31. März: Post verliert Rechtsstreit mit 1&104.01./31.03.2011 Die Deutsche Post hatte bestehende Verträge für diese Dienstleistung zum Jahresende 2010 gekündigt. Damit missbrauche sie ihre marktbeherrschende Stellung auf dem Gebiet der Identifizierungsverfahren, um sich einen Wettbewerbsvorteil für ihren E-Postbrief zu verschaffen, begründen die Wettbewerber um den elektronischen Brief ihre Klage. Nach dem ersten Verhandlungstermin Anfang Januar 2011 gab es keine Einigung. Hintergrund des Streits ist der Kampf um Marktanteile im neuen Geschäftsfeld der sicheren elektronischen Kommunikation zwischen dem von der Deutschen Post angebotenen E-Postbrief und der von der Telekom, 1&1 und anderen geplanten De-Mail. In beiden Fällen müssen sich die Teilnehmer am neuen elektronischen Briefverkehr mit einem amtlichen Dokument wie dem Personalausweis identifizieren. Die Post bietet für solche Identifizierungen das Postident-Verfahren an. Sowohl in den Postfilialen wie beim Briefzusteller ist die Identifizierung möglich. Der Dienst wird häufig von Direktbanken für ihre neuen Kunden genutzt. Den De-Mail-Anbietern verweigert die Post diese Dienstleistung. Die Deutsche Telekom hat sich nicht an der Klage gegen die Post beteiligt. Sie sucht nach Alternativen, weil ihre Juristen nicht sicher sind, ob sie den Rechtsstreit gewinnen können. Am 31. März 2011 verkündete die 8. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Köln das Urteil im Rechtsstreit und gab der Klage der 1&1 United Internet AG statt. Danach muss die Deutsche Post ihr Postidentverfahren für eine gesicherte Identifikation von Personen auch der Konkurrenz zur Verfügung stellen. Das Gericht erkannte in der Verweigerung der Postident-Nutzung den Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung für diese Art von Dienstleistung. „Der Einsatz von Marktmacht, um sich einen Vorteil auf einem anderen Markt zu verschaffen, widerspricht dem Ziel eines freien Wettbewerbs”, heißt es in dem Urteil. Portrait der Queen weiter auf britischen Briefmarken / Briten fürchten um ihre roten Briefkästen09.01.2011 Die britischen Monarchen zieren seit 1840 die britischen Briefmarken. Auf der ersten britischen Briefmarke, der „Penny Black” von 1840, war Königin Victoria abgebildet. Ein Verzicht auf das königliche Portrait auf den Briefmarken käme für viele Briten einer Majestätsbeleidigung gleich. Das Privatisierungsgesetz hatte daher eine aufgeregte Debatte ausgelöst. Angesichts der geplanten Privatisierung der Royal Mail bangen die Briten auch um die berühmten roten Briefkästen. Wie die Zeitung „Mail on Sunday” berichtete, wären die neuen Besitzer in der Gestaltung der Briefkästen völlig frei. Unter den Interessenten für das wirtschaftlich angeschlagene Staatsunternehmen seien unter anderem deutsche und niederländische Unternehmen, schrieb die Sonntagszeitung. Die oppositionelle Labour-Partei kritisierte an den Privatisierungsplänen der Regierung als „schändlich”, dass der neue Eigentümer der Royal Mail die „geliebten nationalen Ikonen” gelb anstreichen könnte. MEILLERGHP wagt den Neuanfang / 450 Mitarbeiter müssen gehen11.01.2011 Die Dienstleister meiller direct (Österreichische Post) und die zum Geschäftsfeld Direct Mail der Swiss Post Solutions gehörenden Aktivitäten im Bereich der adressierten Werbesendungen fusionierten zu einem neuen Unternehmen. Ende November 2010 gab dann die Europäische Kommission grünes Licht. Als weitere Geschäftsführer zur Seite stehen Krauss Bernhard Butz (CFO) und Jürgen Kremser (Technik). Dieter Simon (zunächst für den Vertrieb vorgesehen) scheidet laut MEILLERGHP auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung aus dem Unternehmen aus. Seine Aufgaben werden kommissarisch von Krauss übernommen.
Mit MEILLERGHP entsteht ein Dialogmarketingdienstleister mit derzeit 1.560 Beschäftigten und (nach eigenen Angaben) einem geschätzten Anteil von rund 9 Prozent im Geschäft der adressierten Werbesendungen. Das Unternehmen verfügt über Standorte in Deutschland, Tschechien, Polen, Russland, Frankreich, England und Schweden und hat seinen Hauptsitz im bayerischen Schwandorf. Geschäftsführer Krauss will in erster Linie „Synergiepotenziale” nutzen, um die Umsatzschwierigkeiten aus dem Rezessionsjahr 2009 und den Einbruch im Versandhandelsgeschäft abzufedern. Die Folge: An allen Standorten sollen Stellen gestrichen werden. Martin Teschke von ONEtoONE, die Fachzeitung für Direkt- und Dialogmarketing, befragte Krauss zur Zukunft des Dialogmarketings und der Unternehmensstrategie von MEILLERGHP: Hat das Mailing denn überhaupt noch eine Zukunft? Aber das große Geschäft kann man auf diese Weise doch nicht zurückholen? Investitionen in welche Bereiche und in welcher Höhe? Wie viel Stellen werden gestrichen? Deutsche Post trennt sich von verlustreichem Holland-Geschäft13.01.2011 Mit dem Abschied aus den Niederlanden schreibt die Post eine Serie von Rückzügen aus verlustreichen Auslandsengagements fort: Erst gab DHL 2008 den US-Markt auf. 2009 stieß DHL ihre Aktivitäten in Großbritannien und Frankreich ab. Derzeit versucht der deutsche Postkonzern die US-Spedition Exel Transportation Services zu verkaufen. Noch vor einem Jahr hatte Post-Chef Frank Appel angekündigt, mit Selekt Mail expandieren zu wollen. Erst 2009 hatte die Deutsche Post das Unternehmen ganz übernommen. Mit dem Verkauf von Selekt Mail ist die Deutsche Post nicht mehr im Heimatmarkt ihres größten europäischen Rivalen TNT präsent. Die Börse wertete den Rückzug der Deutschen Post aus den Niederlanden positiv: Die Post-Aktie stieg am 12. Januar um bis zu 3,1 Prozent, die TNT-Aktie gewann bis zu 4,4 Prozent. DHL vereinfacht den sicheren Transport von Autos20.01.2011
DHL Global Forwarding, einer der weltweit führenden Marktführer in der Luft- und Seefracht, hat für die Automobilindustrie 2 neue Transportlösungen entwickelt. Die zusammenklappbare Transportbox C3SB und das Doppel-Car-Rack vereinfachen die Verladung von Fahrzeugen und erhöhen die Effizienz bei der Transportraumnutzung. Darüber hinaus bieten sie bei Luft-, See- und Landtransport Schutz vor Beschädigungen aufgrund äußerer Einflüsse, wie Turbulenzen, hoher Seegang oder Straßenschäden. Beide Transportlösungen wurden nun durch das Deutsche Patentamt patentrechtlich geschützt.
„Mit der Transportbox und dem Car-Rack bieten wir unseren Kunden aus der Automobilbranche Lösungen, die höchste Anforderungen an Transportsicherheit und Transportflexibilität erfüllen. Damit unterstreichen wir erneut unsere umfassende Logistikkompetenz für einen der weltweit wichtigsten Industriesektoren”, sagt Hermann Ude, Chief Executive Officer DHL Global Forwarding, Freight. „Customized Car Safety Box”
Vergleichbare Vorteile bei der Nutzung wertvollen Transportraums bietet auch das neue Car-Rack von DHL. Durch ein variabel zu neigendes „Zwischendeck” können 2 Fahrzeuge der Limousinen-Klasse in einem Container übereinander gestapelt transportiert werden. Dadurch benötigen auch hier beispielsweise im Hauptladeraum einer Boeing747 2 Autos nur 1 Stellplatz. Solche innovativen Logistiklösungen unterstützen die strategische Ausrichtung von DHL auf globale Schlüsselindustrien wie Automotive, Technology, Life Sciences/Healthcare oder Energy. Über alle Geschäftsfelder hinweg bündelt DHL das branchenspezifische Know-how und hat zum Beispiel für die Automobilindustrie weltweit spezielle Automotive Competence Center eingerichtet. Hier kümmern sich die DHL-Mitarbeiter ausschließlich um die logistischen Anforderungen von Automobilherstellern und deren Zulieferbetriebe. Feldpostbriefe aus Afghanistan heimlich geöffnet20./27.01./19.02.2011 Wie Königshaus dem Minister und dem Verteidigungsausschuss schriftlich mitteilte, seien die Briefe teilweise mit Inhalt, aber geöffnet, und teilweise ohne Inhalt bei den Adressaten in Deutschland angekommen. Der Sprecher des mit der Untersuchung beauftragten Einsatzführungskommandos in Potsdam erläuterte, die Feldpost werde in den einzelnen Standorten gesammelt und in verplombten Containern oder Säcken ins regionale Hauptquartier nach Masar-i-Scharif gebracht. Von dort werde die Post nach Deutschland geflogen und ins zentrale Feldpostamt der Bundeswehr in Darmstadt gebracht. Die Feldpoststelle leitet die Sendungen an das nächstgelegene Briefzentrum der Deutschen Post weiter, von wo die Briefe und Pakete den Empfängern in Deutschland zugestellt werden. Pro Jahr werden in der Feldpoststelle 922.000 Briefe und 270.000 Pakete und Päckchen bearbeitet. Nach Angaben eines Postsprechers gab es bisher keine Hinweise auf Brieföffnungen. Die Feldpost wird überwiegend von Reservisten betrieben, von denen die meisten auch im Zivilberuf bei der Deutschen Post beschäftigt sind. Der Sprecher des Einsatzführungskommandos konnte jedoch nicht ausschließen, dass auf dem Weg von Afghanistan nach Deutschland auch private Dienstleister eingeschaltet sind. Hohe Bundeswehroffiziere betonten, eine dienstliche Anweisung zur Überprüfung der Soldatenpost etwa durch den Militärischen Abschirmdienst oder durch örtliche Kommandeure hielten sie für undenkbar. Gegen deutsche Soldaten besteht kein Verdacht auf Manipulationen oder Öffnung von Postsendungen aus den Einsatzgebieten der Bundeswehr in Nordafghanistan. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 27. Januar bekannt gewordener Untersuchungsbericht des Verteidigungsministeriums in Berlin. ln dem Bericht heißt es: „Nach dem derzeitigen Stand der Untersuchungen besteht gegen keinen Soldaten des deutschen ISAF-Einsatzkontingents, der mit dem Versand von Post beauftragt ist, der Verdacht auf Manipulationen oder Öffnung von Postsendungen.” Die Aussagen der befragten Soldaten „erscheinen glaubhaft und nachvollziehbar”. Die Beanstandungen betrafen den Zeitraum Oktober 2010 bis Januar 2011, also über 16 Wochen. Insgesamt hatten 24 Soldaten den Angaben zufolge 33 Unregelmäßigkeiten und Auffälligkeiten gemeldet. 4 dieser Postsendungen sind vom deutschen Zoll kontrolliert worden, laut Bericht rechtmäßig. Darüber sei ein Öffnungsvermerk erstellt worden. Damit blieben 29 Postsendungen, die auf mögliche Unregelmäßigkeiten untersucht wurden. 6 dieser Postsendungen, die auch Gegenstände enthielten (Zigarettenpäckchen oder Speichermedien), seien beschädigt gewesen. Eine Beschädigung der Briefe in Deutschland bei der mechanischen Bearbeitung der Sendungen in einer Sortiermaschine der Deutschen Post sei nicht ausgeschlossen. Treffe die „schnell rotierende Rolle der Maschine” auf Gegenstände wie USB-Sticks oder Zigarettenpackungen, sei es möglich, dass die betroffene Briefsendung beschädigt und die darin enthaltenen Gegenstände herausgepresst werden. Der Verbleib von Postsendungen, die vom Absender versandt wurden und den Empfänger nicht erreichten, könne weder vom deutschen ISAF-Kontingent noch von der Post aufgrund fehlender lnformationen nachvollzogen werden, heißt es weiter in dem Bericht. Zudem habe nicht geklärt werden können, warum bei einer Postsendung Gegenstände fehlten oder ausgetauscht wurden. Aus Vernehmungen der am Postversand beteiligten Soldaten des Einsatzkontingents sei deutlich geworden, dass die Postsendungen im Postgewahrsam des Personals des Feldpostamtes in Masar-i-Scharif unbeschädigt waren. Nicht mehr auffindbar sind den Angaben zufolge 2 USB-Sticks und 2 SD-Speicherkarten. Ausdrücklich wird in dem Untersuchungsbericht festgestellt, dass aus Sicht des Verteidigungsministeriums nicht von einem systematischen Öffnen der Postsendungen aus dem nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr gesprochen werden kann. Die Deutsche Post widersprach der Theorie, der Sendungsinhalt könnte bei der Bearbeitung in der Briefsortiermaschine herausgepresst worden sein. Ein Postsprecher sagte: „Diese Vermutung entspricht nicht der gängigen Praxis. Briefsendungen mit Inhalt wie USB-Sticks oder Zigarettenschachteln werden von unseren Mitarbeitern aussortiert, bevor die Sendungen in die Sortiermaschine kommen.” Am 19. Februar 2011 berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Unregelmäßigkeiten mit Briefsendungen von und an Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz sind, seien offenbar in Deutschland passiert. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat der Zeitung mitgeteilt, der Tatort sei in der Major-Plagge-Kaserne in Pfungstadt zu suchen. Dort ist die einzige Feldpostleitstelle eingerichtet, über die alle Briefsendungen und Pakete an deutsche Soldaten im Ausland laufen. Der Anfangsverdacht habe sich nun erhärtet. Bei 30 bis 40 Sendungen könnte es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. In der Feldpostleitstelle in Pfungstadt arbeiten Bundeswehrsoldaten, die im Zivilleben Postmitarbeiter sind. 450 solcher Beschäftigter stellt die Deutsche Post für den Feldpostdienst ab. Sie werden regelmäßig zu Wehrübungen für einige Monate vom Arbeitgeber freigestellt. In Spitzenzeiten wie vor Weihnachten sind 18 Postmitarbeiter in Pfungstadt im Einsatz. Deutscher KEP-Markt mit 11,1 Milliarden Euro Umsatz20.01.2011 Der KEP-Markt in Deutschland hat einen Jahreswert von 11,1 Milliarden Euro und ca. 2 Milliarden Sendungen. Unterstellt man ein durchschnittliches Gewicht von 6 kg pro Sendung, ergibt sich ein Volumen von 12 Millionen Tonnen. Der durchschnittliche Erlös pro Auftrag liegt dann bei 5,7 Euro. Diese Zahlen gehen aus der Untersuchung „Die Top 100 der Logistik” von Prof. Peter Klaus, Prof. Evi Hartmann und Dr. Christian Kille hervor, die jetzt im Deutschen Verkehrsverlag erschienen ist. Der Markt setzt sich aus 3 Segmenten zusammen. Mit 6 Milliarden Euro machen Standardpakete das Gros aus. Rund 1,5 Milliarden Euro entfallen auf internationale Verkehre. Der Expressmarkt kommt auf einen Jahresumsatz von ca. 3 Milliarden Euro, davon die Hälfte im internationalen Geschäft. Das kleinste Segment ist mit ca. 2 Milliarden Euro der Kuriertransportmarkt, stellt die Untersuchung fest.
Die 10 größten KEP-Unternehmen erlösen rund 9 Milliarden Euro und halten damit einen Anteil von 87 Prozent des Gesamtvolumens. Die Deutsche Post DHL hat mit 3,2 Milliarden Euro mehr als doppelt so viel Umsatz wie UPS, der zweitplatzierte Paketdienst. Knapp hinter UPS (1,4 Milliarden Euro Jahresumsatz) liegt der mehrheitlich zur französischen Post gehörende DPD mit 1,3 Milliarden Euro. Mit deutlichem Abstand folgt GLS, eine Tochter der britischen Royal Mail. GLS kommt auf einen Jahresumsatz von 888 Millionen Euro. Die Otto-Tochter Hermes konnte durch die Expansion in das von der Deutschen Post DHL dominierte C2C-Segment ihr Geschäft deutlich ausbauen. Eine traditionelle Besonderheit verzögert die Liberalisierung der Österreichischen Post: der Hausbriefkasten26.01.2011 Die Briefkastenanlagen müssen nach dem nationalen Postmarktgesetz erst 2013 auch den Konkurrenten zur Verfügung gestellt werden. Österreichs Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) verteidigt die Verspätung. Dass die Anlagen erst in 2 Jahren dem Wettbewerb geöffnet werden müssen, sei eine „angemessene Frist”. Sie erwartet auch keine Beschwerde der EU, da Österreich den Briefmarkt fristgerecht geöffnet habe. Georg Pötzl, Chef der Österreichischen Post, meint, sein Unternehmen werde bei der Kritik an der verspäteten Freigabe der Hausbriefanlagen „unfair behandelt”. Schließlich übernehme die Österreichische Post die Kosten für die Umrüstung aller Hausbriefanlagen und investiere dafür bis zu 50 Millionen Euro. Zudem seien schon jetzt 60 Prozent der Anlagen für Anbieter geöffnet. BdKEP begrüßt die stärkere Überwachung der Deutschen Post durch die Bundesnetzagentur25.01.2011 Die Bundesnetzagentur will künftig wieder die Entgelte der Deutschen Post vorab genehmigen. Die Preiskontrolle gelte auch für Teilleistungen, die die Post für ihre Wettbewerber erbringt. Der Regulierer begründet ihr strengeres Vorgehen mit massiven Beschwerden der Wettbewerber und der unzureichenden Öffnung des Briefmarktes. Mehr als 12 Jahre nach Beginn der Liberalisierung liege der Marktanteil der Deutschen Post noch immer bei 90 Prozent, schrieb die Behörde an ihren Beirat. DHL mit neuen Seetransporten zwischen China und Deutschland26.01.2011
„Mit den neuen Services bieten wir unseren Kunden flexiblere Lieferoptionen zwischen dem rasant wachsenden nordasiatischen Markt und Europa. Deutschland ist Chinas größter Handelspartner in der Europäischen Union. Unsere Direktverbindungen stärken diese Handelsbeziehung”, sagte Friedhelm Uhlhorn, Vice President Ocean Freight Germany. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen aus der Elektro-, Automobil-, Textil- und Konsumgüterindustrie in China und Deutschland profitieren von den wöchentlich je 2-mal angebotenen LCL-Services. Damit baut DHL Global Forwarding das derzeit weltgrößte LCL Netzwerk mit 45.000 Linienverkehren und jährlich mehr als 2.000.000 Kubikmetern an konsolidierten Teilladungstransporten kontinuierlich aus. Betrieben vom DHL eigenen in-house carrier Danmar Lines ermöglicht das Netzwerk eine präzise Kontrolle der Fracht. Darüber hinaus können Datenfluss, Geschwindigkeit, Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit überprüft werden. Den Kunden wird hierdurch ein lückenloses Lieferkettemanagement, einschließlich Abholservice am Ursprungsort, Konsolidierung und Dekonsolidierung, Ablieferung am Zielort sowie Zollabfertigung angeboten.” primeMail: Umsatz wächst 2010 um 15 Prozent01.02.2011 „Erst vor einigen Tagen haben wir Prime Partner gelauncht, das Partnerprogramm für Lettershops”, sagt Bartelheimer. „Jetzt im Februar werden wir Loyalty Mail auf den Markt bringen.” Im März stehen dann Press Mail und Book Mail auf dem Plan; das sind besondere Zustellservices für Zeitschriften und Bücher. Mit Loyalty Mail will der Postdienstleister seine Geschäftspartner bei der Kundenbindung unterstützen. Es geht im Kern darum, zielgruppengenaue Mailings zu konzipieren, Anschreiben zu entwerfen und herzustellen und Geschäftspartner bei der Auswahl von Präsenten zu beraten. Hinzu kommen die Einlagerung, Konfektionierung und Zustellung der Geschenke. „Danach – und das ist uns sehr wichtig – messen wir die Kundenzufriedenheit mit Hilfe von bis zu 10 unterschiedlichen Methoden”, erläutert Bartelheimer. Später sollen die Daten dann gemeinsam mit den Geschäftspartnern analysiert werden. Dieses Modell wird jetzt ausgebaut. Der Prime-Mail-Chef: „Bislang waren wir für Unternehmen aus dem Versandhandel und der Tourismusbranche tätig. Mit Loyalty Mail wollen wir nun weitere Branchen ansprechen.” Auf Wachstum ist auch der Service Prime Partner ausgelegt. primeMail verspricht Betreibern von Lettershops und Fulfillment-Dienstleistern eine neue Form von Provision. Bedingung: Die Lettershops müssen über primeMail versenden oder dem Zustelldienst Neukundenkontakte verschaffen. Die Provision wird laut primeMail jährlich als Rückvergütung in Bezug auf den Umsatz mit primeMail ausgezahlt. Name des neuen Angebots: Preferred Lettershop-Programm. primeMail ist ein Joint Venture von Hermes (Otto Group) und der Swiss Post. 2009 musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 1,2 Prozent hinnehmen. Absolute Zahlen nennt primeMail nicht. UPS erwartet beim 2011er Gewinn pro Aktie einen Anstieg von 16 bis 22 Prozent01.02.2011 Der effektive dilutierte Gewinn pro Aktie lag bei 1,11 USD, eine Zunahme von 48 Prozent gegenüber 0,75 USD im gleichen Vorjahresquartal. Während des 4. Quartals 2010 verzeichnete UPS aus dem Verkauf bestimmter Geschäftseinheiten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, einen Nachsteuervorteil (netto) in Höhe von 32 Millionen USD. Im Gesamtjahr 2010 stellte das Unternehmen 3,9 Milliarden Pakete zu. Das entspricht im Tagesdurchschnitt 15,6 Millionen Paketen. Der Umsatz stieg 2010 um 9,4 Prozent auf 49,5 Milliarden USD an. Der bereinigte Betriebsgewinn legte deutlich um 47 Prozent auf 5,8 Milliarden USD zu, wobei das internationale Paketgeschäft und der Bereich Supply Chain und Fracht mit 1,9 Milliarden USD bzw. 577 Millionen USD Rekordergebnisse verzeichneten. Der effektive Betriebsgewinn lag im Jahr 2010 bei 5,9 Milliarden USD, eine Zunahme von 55 Prozent. Der bereinigte dilutierte Gewinn pro Aktie belief sich auf 3,56 USD, ein Plus von 54 Prozent, und der effektive dilutierte Gewinn belief sich pro Aktie auf 3,48 USD, was einem Plus von 63 Prozent entspricht. „Dadurch dass wir die Stärken unseres Netzwerks dazu genutzt haben, den Kunden Lösungen anzubieten, hat UPS erneut ein außerordentliches Gewinnwachstum erzielt”, sagte Scott Davis, Chairman und CEO von UPS. „Die Chancen, die sich für das Jahr 2011 abzeichnen, ermutigen mich angesichts der Tatsache, dass UPS weiterhin in neu entstehende Märkte expandiert und dabei die Logistikkapazitäten, die wir weltweit aufgebaut haben, unter Beweis stellt.” Für 2011 stellt UPS für den dilutierten Gewinn pro Aktie eine Jahresprognose im Bereich von 4,12 bis 4,35 USD. Gegenüber den bereinigten Ergebnissen von 2010 ist das ein Anstieg von 16 bis 22 Prozent. Hiermit würde der Spitzengewinn des Jahres 2007 übertroffen.
In dem am 31. Dezember 2010 abgeschlossenen 3-Monatszeitraum stellte UPS 1,1 Milliarden Pakete zu, eine Zunahme von 3,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009. Die bereinigte Gewinnspanne verbesserte sich um 290 Basispunkte auf 13,1 Prozent. Die effektive Gewinnspanne lag bei 13,5 Prozent. Liquidität
Bei einem Umsatzwachstum von 7 Prozent stieg der Betriebsgewinn im Paketgeschäft innerhalb der USA um 37 Prozent auf 1,04 Milliarden USD an. Die Gewinnspanne um 280 Basispunkte war insbesondere verbesserten Erträgen, gestrafften Betriebsabläufen und dem Volumenwachstum zu verdanken. Der Umsatz pro Paket verbesserte sich um 3,5 Prozent, vor allem wegen höherer Grundpreise und Treibstoffzuschläge. Das durchschnittliche Tagesvolumen innerhalb der USA legte im Berichtszeitraum um 1,7 Prozent zu, wobei sich das Wachstum beim UPS Next Day Air®- und Ground-Volumen auswirkte. Das Unternehmen beobachtete eine besonders positive Reaktion der US-Kunden auf seinen neuen Service UPS Smart Pickupsm, der für diejenigen entwickelt wurde, die die Vorteile einer planmäßigen Paketabholung genießen wollen, aber keinen täglichen Paketversand haben. Bei diesem Hightech-Service, der der jüngste in einer Reihe von umweltgerechten Angeboten ist, erhalten die UPS Zusteller eine Meldung, wenn eine Abholung erforderlich ist.
Der Betriebsgewinn im internationalen Paketgeschäft stieg - bei einem Umsatzwachstum von 9 Prozent - um 15 Prozent auf 537 Millionen USD an. Als Ergebnis des Volumenwachstums, verbesserter Erträge und eines erstklassigen Kostenmanagements verbesserte sich die Gewinnspanne auf 17,6 Prozent. Das Exportvolumen legte im Tagesdurchschnitt um 8,7 Prozent zu. Das Unternehmen verzeichnete ein deutliches Wachstum bei den wichtigsten Exportländern, wobei China mit einem Plus von mehr als 30 Prozent führend war. Eine solide Performance gab es weiterhin bei den Exporten aus Europa, wo Deutschland mit 2-stelligen Wachstumsraten an der Spitze lag. Im Gesamtjahr 2010 stieg das Volumen im internationalen Paketgeschäft um 13,6 Prozent an und erreichte im Tagesdurchschnitt die Marke von 2,3 Millionen Paketen. Das ganze Jahr hindurch hat UPS seine weltweiten Netzwerkkapazitäten ausgeweitet, um die Marktchancen zu nutzen. Die Lufttransporte aus Asien etwa nahmen um 40 Prozent zu. Während des 4. Quartals 2010 hat UPS Technologien eingeführt, die auf den schnell wachsenden Markt der Nutzer mobiler Kommunikationsgeräte zielen. Die beliebten UPS Mobile Apps und die Mobile-Website stehen jetzt auch für Kunden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada bereit.
Im Segment Supply Chain und Fracht verbesserte sich der bereinigte Betriebsgewinn um mehr als das 6-fache auf 176 Millionen USD, bei einem Umsatzwachstum von 13 Prozent. Die bereinigte Gewinnspanne verbesserte sich um 630 Basispunkte auf 7,7 Prozent. UPS Freight lag mit einem Umsatzzuwachs von 23 Prozent über dem Marktwachstum, wobei sich das 2-stellige Plus bei den Sendungen pro Tag, ein höheres Gesamtgewicht der beförderten Sendungen und deutlich verbesserte Erträge auswirkten. Der Umsatz im Bereich Spedition und Logistik stieg um 10,1 Prozent auf 1,6 Milliarden USD an, bedingt vor allem durch Umsatzmanagement-Initiativen im Speditionsgeschäft. Zum Jahresende 2010 kündigte UPS eine erhebliche Ausweitung seines Healthcare-Distributionsnetzwerks mit neuen Anlagen in den USA, Asien, Europa und Kanada an. Dies ist die Antwort von UPS auf sein anhaltend schnelles Wachstum im Healthcare-Geschäft. Die Anlagen werden speziell auf den Bedarf von Pharmaunternehmen, Biotechnologiefirmen und Herstellern medizintechnischer Geräte ausgerichtet sein. Ausblick Personalnot alarmiert DAX-Konzerne02.02.2011 Nicht nur bei den Ingenieuren und anderen Hochqualifizierten wächst der Kräftemangel, sondern bei allen Arbeitskräften. Insbesondere in der Informationstechnologie und im Handel sind die Engpässe schon heute akut. Metro spüre bereits einen leichten Rückgang der Bewerberzahlen insbesondere in Ballungsräumen und Regionen in Ostdeutschland, sagte die Personalchefin des Metro-Handelskonzerns, Claudia Schlossberger, der Financial Times Deutschland. Laut dem Branchenverband BITKOM sind in der IT-Industrie derzeit Zehntausende Stellen unbesetzt. Manche Unternehmen haben bereits Schritte unternommen, um wenigstens die vorhandenen Fachkräfte zu halten. Große Konzerne wie der Softwarehersteller SAP und Siemens gaben in den vergangenen Monaten beispielsweise Beschäftigungsgarantien ab. Andere Firmen wollen Mitarbeiter vermehrt über soziale Netzwerke im Internet werben. PIN Mail AG hält Erfolgskurs und erweitert den Vorstand / Neu: E-Brief-Angebot03.02.2011
Ihre konsequente Serviceorientierung habe der PIN Mail AG im Markt der Postdienstleistungen trotz starkem Preiswettbewerb Aufwind verschafft. Das operative Ergebnis konnte erneut signifikant gesteigert werden, was PIN-Chef Dr. Axel Stirl als Ergebnis von „Dedikation in Reinkultur vom ersten bis zum letzten Mitarbeiter” bezeichnete. In 2010 hat die PIN Mail AG mit rund 1.000 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 47 Millionen Euro eine EBITDA-Rendite von über 8 Prozent erreicht. Im Jahr zuvor waren es noch 49,2 Millionen Euro. Stirl erklärte den Umsatzrückgang mit dem preisaggressiven Verhalten des „ehemaligen Monopolisten Deutsche Post”. Dennoch sei es dem Unternehmen gelungen, seine Sendungsmengen um 10 Prozent zu steigern und auch die Kundenbasis zu vergrößern. Stabilität hat das Unternehmen auch durch die Wiedergewinnung des Auftrags des Berliner Senats erhalten und kann für weitere 4 Jahre die Sendungen des Landes Berlin ausliefern. Damit könnte sich die PIN Mail AG nun mit dem stetigen Ziel des Wachstums auf neue und ausgeweitete Kernthemen konzentrieren. Seit das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig 2010 den Post-Mindestlohn von 9,80 Euro pro Stunde gekippt hat, zahlt die PIN Mail ihren Zustellern nur noch einen Stundenlohn von 8,23 Euro. Mit der Leistungszulage kommen die Zusteller auf 8,50 Euro. Um die Organisation besser steuern zu können, hat der Aufsichtsrat eine Erweiterung des Vorstandes beschlossen. Christina Lier als CFO sowie Sascha Breddin als COO werden den bisherigen Alleinvorstand Dr. Axel Stirl unterstützen. Beide künftigen Vorstandsmitglieder sind langjährige Mitarbeiter des Unternehmens. Ende März 2011 will PIN Mail ein E-Brief-Angebot starten, kündigte Stirl an. Geschäftskunden können Briefe dann elektronisch einliefern. An einem von bundesweit 4 Standorten übernimmt PIN MAIL gemeinsam mit einem Partner das Ausdrucken, Kuvertieren und Adressieren und stellt die Briefsendungen physisch zu. „Der Preis wird unter dem der Deutschen Post liegen”, erklärte Stirl. Eine elektronische Auslieferung will PIN MAIL zunächst nicht anbieten. Briefmarken-Gemeinschaftsausgabe mit Japan in der Serie „Weltkulturerbe der UNESCO”03.02.2011
Ein Album mit Erstdrucken der deutschen Sonderpostwertzeichen überreichte der Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Koschyk (CSU) u.a. an Seine Exzellenz, Botschafter von Japan, Dr. Takahiro Shinyo, sowie an den Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, Hans Schaidinger. Die Regensburger Altstadt wurde 2006 zusammen mit dem nördlich der Donau gelegenen Stadtteil Stadtamhof in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. Anlass dafür war der für Deutschland einzigartige romanische und gotische Baubestand Regensburgs, der bis heute ein authentisches Bild einer europäischen Binnenhandelsstadt des Mittelalters darstellt. Überragt wird die Regensburger Altstadt vom gotischen Dom St. Peter, der nach einem Brand des karolingisch-romanischen Vorgängerbaus ab 1273 errichtet wurde. Weitere große Wahrzeichen der Stadt sind die 1135-1146 erbaute Steinerne Brücke sowie das Alte Rathaus mit dem Reichssaal. Der Tempel Yakushi-ji wurde als Teil der Kulturgüter der alten Stadt Nara 1998 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Tempel wurde im Jahr 697 vollendet. An die Haupthalle im Zentrum schließen sich die beiden Östlichen und Westlichen Pagoden, die Große Predigthalle sowie die Korridorhallen an. Insbesondere die Große Halle (Kondo) und die Pagoden mit ihren eingefügten Zwischendächern (Mokoshi), die als schönes Merkmal des Drachenpalast-Stils bezeichnet werden, haben die Menschen zu allen Zeiten mit ihrer Eleganz fasziniert. Die Sonderbriefmarken wurden von dem Grafiker Professor Dieter Ziegenfeuter aus Dortmund gestaltet. Die deutsche Ausgabe der Marken hat einen Wert von 75 bzw. 55 Cent. Für Japan ist der Anlass für die Herausgabe der Gemeinschaftsmarken das 150-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Deutschland am 24. Januar 1861. Während die Regensburg-Marke als Teil der Gemeinschaftsausgabe in deutscher und japanischer Version aufgelegt wird, gibt die japanische Post zum Jubiläum weitere Marken mit deutschen Motiven heraus. Auf ihnen sind das Alte Rathaus in Bamberg, das Brandenburger Tor, die Dresdener Frauenkirche, das Schweriner Schloss, Schloss Neuschwanstein und die Zeche Zollverein Essen abgebildet. Bonus für Post-Mitarbeiter11.02.2011 DHL baut US-Hub am Cincinnati/Northern Kentucky Airport aus10.02.2011
DHL investiert 22,5 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines Hubs am Cincinnati/Northern Kentucky Airport, um der steigenden Nachfrage von internationalen Transportkunden gerecht zu werden. Ab März 2011 wird DHL mit den Bauarbeiten auf einer von der CVG Airport Authority gepachteten und 19 Morgen umfassenden Fläche beginnen. Das bereits bestehende Flugfeld wird erweitert, außerdem werden 9 neue Gates gebaut. Die Erweiterung schafft Platz für 9 zusätzliche Großraumflugzeuge, die die Vereinigten Staaten mit Zielen in Asien, Europa sowie Nord- und Südamerika verbinden werden.
„Unternehmen globalisieren sich zunehmend, um neue Trends im internationalen Handel zu nutzen. Durch die Erweiterung unseres CVG-Hubs wird DHL imstande sein, im Einklang mit den steigenden Anforderungen unserer im Import- und Exportgeschäft tätigen Kunden zu wachsen”, so Ian Clough, CEO, DHL Express U.S. 9 neue Gates Diese Investition verdeutlicht auch das fortdauernde Engagement von DHL in den USA, die eine Schlüsselkomponente des leistungsstarken globalen DHL-Netzwerks darstellen. In den vergangenen 2 Jahren hat DHL sein Expressgeschäft in den USA umstrukturiert und sein lange hoch defizitäres Expressgeschäft innerhalb der USA geschlossen und sich auf grenzüberschreitende Aktivitäten beschränkt, die seit Monaten kräftig anziehen. Österreichische Post erhöht Briefporto ab 1. Mai 201122.02.2011 Als ersten großen Schritt in diese Richtung präsentiert die Post ihr neues Produktportfolio im Briefbereich, das sie am 1. Mai einführen wird. „Übersichtlichere Tarifstufen, die sich an den Formaten orientieren, leichteres Handling und größere Verfügbarkeit zeichnen die neuen Angebote der Post aus. Dadurch wird die Post den Mitbewerbern im liberalisierten Markt noch konkurrenzfähiger gegenübertreten”, heißt es in der Pressemitteilung. Das neue Brief-Produktportfolio der Österreichischen Post ab Mai 2011: Vereinfacht Produktstruktur Wahlfreiheit zwischen verschiedene Zustellgeschwindigkeiten Premium Produkte Economy-Produkte Individuelle Direct Mails Neue kundenorientierte Dienstleistungen Auch zum Versand von Paketen rund um die Uhr arbeitet die Post - anknüpfend an die Paketmarke, die seit Herbst 2010 angeboten wird - an neuen Möglichkeiten, etwa in den SB-Zonen der Post-BAWAG-Standorte und an anderen stark frequentierten Plätzen die Pakete schnell und unkompliziert aufzugeben. Gerade für berufstätige Kunden scheint die Zustellung zwischen 16 und 20 Uhr interessant. Demnächst will die Post die Abendzustellung in einem Pilotprojekt testen. In den Postfilialen selbst steht auch weiterhin die Verkürzung der Warteschlangen ganz oben auf der Agenda der Post. Erste Erfolge wurden dabei bereits erzielt. So wurden seit Herbst in etwa 40 besonders stark frequentierten Filialen neue Wartezonen angelegt. Statt wie bisher an allen Schaltern stellen sich die Kunden dort nur mehr in einer gemeinsamen Warteschlange an. Somit ist gewährleistet, dass jeweils der am längsten wartende Kunde als nächster bedient wird. Dieses System wird in den nächsten beiden Jahren auch in allen gemeinsamen Filialen, die die Post mit der BAWAG P.S.K. betreibt, angewandt. Dabei werden aber auch die Erkenntnisse eines neuen Forschungsprojektes berücksichtigt. Gemeinsam mit der Universität Wien erarbeitet die Post gerade ein wissenschaftliches Modell zur laufenden Ermittlung der Wartezeiten. TNT: Am 25. Mai 2011 entscheiden die Aktionäre endgültig über die Zerschlagung des Konzerns22.02.2011 Hollands Post führt ihre Ursprünge auf das Jahr 1752 zurück. 1946 wurde in Sydney/Australien die Thomas Nationwide Transport (TNT) gegründet, die 1996 von der Koninklijke Post Nederland (KPN) übernommen wurde. Diese ging 1997 als TNT Post Group an die Börse und änderte den Namen 2005 in TNT. Nun führt die Post zwar diesen Namen weiter, gliedert aber die Express-Aktivitäten aus und behält 29,9 Prozent an der Sparte, die sich vor allem auf schnelle Zustellung Paketsendungen sowie auf Fracht und Mehrwertangebote konzentriert. Wer den Express-Bereich von TNT übernimmt, ist noch offen. Die US-Multis FedEx und UPS wurden mehrfach als Kaufinteressenten genannt. Beide haben sich aber nicht dazu geäußert. TNT Express weist für das 4. Quartal 2010 18 Millionen Euro als Kosten für die Trennung aus. Für Restrukurierungen wird bei Brief 2011 ein Mittelfluss bis zu 90 Millionen Euro veranschlagt. Für „Rebranding” sollen 30 Millionen Euro ausgegeben werden. Für 2010 legte der Gewinn nach Sonderbelastungen in 2009 um 23 Prozent auf 347 Millionen Euro zu. Im Briefgeschäft will TNT-Chef Peter Bakker einen rigiden Sparkurs fahren, um im schrumpfenden Briefmarkt zu bestehen. Noch immer trägt dieser aber den Löwenanteil zum TNT-Ergebnis bei. Für die Verkehrsmengen im Briefgeschäft erwartet Bakker 2011 einen Rückgang um 8 bis 10 Prozent.
E-Postbrief kooperiert mit Microsoft und weiteren namhaften IT-Unternehmen24.02.2011
Die Kombination des E-Postbriefs mit Microsoft Office kombiniert die sichere elektronische Schriftkommunikation der Deutschen Post mit dem gängigen Standard für Bürokommunikation. Die Vorteile: Durchgängige elektronische Prozessketten, nahtlose Geschäftsprozesse, medienbruchfreie Kommunikation. Weitere Kooperationen mit namhaften IT-Unternehmen Eine weitere Option für das Output-Management bietet die S.E.T. Software GmbH, ebenfalls offizieller Kooperationspartner für den E-Postbrief. Die vollständige Integration in die POSY-OutputFactory ermöglicht es Kunden, alle Leistungen des E-Postbriefs zu nutzen. Er wird in die Standardabläufe integriert, ohne Änderung an bestehenden Systemen. Dadurch wird dem Kunden der Umgang mit der steigenden Prozesskomplexität, zum Beispiel bei der Rückläuferverarbeitung, erheblich erleichtert. Liberalisierung der Postmärkte in Europa mit FragezeichenFebruar 2011 Als am 27. Februar 2008 die 3. Postrichtlinie in Kraft trat, begrüßte der damalige EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy diesen Schritt als Beginn der vollständigen Marktöffnung in Europa. Zugleich mahnte er: „Die Arbeit ist damit aber noch lange nicht getan. Eine Richtlinie als solche ist von geringer Bedeutung, wenn sie nicht ordnungsgemäß in einzelstaatliches Recht umgesetzt und in der Praxis konsequent angewandt wird. Wir müssen darauf achten, dass Verbesserungen in einem Bereich nicht durch Maßnahmen in einem anderen Bereich wieder zunichte gemacht werden.” Besondere Aufmerksamkeit solle potenziellen Markteintrittsbarrieren gelten, mit denen die Nutzer um die Vorteile eines dynamischen und offenen Marktes gebracht würden. Zum 1. Januar 2011 sollten gemäß der Richtlinie die Postmonopole in 10 weiteren EU-Mitgliedstaaten fallen, namentlich in Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Österreich, Portugal, Slowenien und Spanien. Damit wären rund 95 Prozent der EU-Postmärkte für den Wettbewerb geöffnet. Theoretisch, denn einige Länder haben die von der EU vorgegebene Liberalisierung noch gar nicht in nationales Recht umgesetzt. In Italien liegt gerade einmal ein Gesetzentwurf der Regierung vor. Und in den Ländern, in denen formal liberalisiert wurde, stellt sich die Frage: Wie sieht es hier faktisch mit den wettbewerblichen Rahmenbedingungen aus? POSTFORUM hat die Entwicklung in den genannten EU-Mitgliedstaaten kritisch überprüft und festgestellt: In vielen der gerade liberalisierten Ländern haben die nationalen Regierungen und Parlamente Hürden errichtet, die es potenziellen Wettbewerbern schwer machen werden, der jeweiligen „Staatspost” Marktanteile abzujagen. Beispiel Österreich: Nur die Österreichische Post hat Zugang zu den Brieffachanlagen in Mehrparteienhäusern in städtischen Gebieten. Daran ändert auch das neue Postmarktgesetz, das Kritiker schon als „Postschutzgesetz” bezeichnet haben, wenig. Denn der Post bleibt noch bis zum 1. Januar 2013 Zeit für die Umrüstung der Hausbriefanlagen, an deren Finanzierung sich zudem die privaten Postanbieter beteiligen müssen. In Belgien wird den Konkurrenten der belgischen Post genau vorgeschrieben, welchen Grad der Flächenabdeckung sie jährlich erreichen müssen, bis sie dann nach 5 Jahren die Zustellung in 80 Prozent des Landes gewährleisten müssen. In Spanien wiederum macht es das Postgesetz möglich, dass die iberische Post „Correos” ihren Kunden einen bevorzugten Zugang zu ihrem Postnetz gewährt, die Wettbewerber aber außen vor lässt. Und die Niederlande wollen den Wettbewerbern der niederländischen Post TNT TarifregeIungen auferlegen. Innerhalb von 3,5 Jahren sollen 80 Prozent der Postzusteller, die oft nicht mehr als 12 Stunden pro Woche arbeiten, einen Arbeitsvertrag bekommen. Zur Erinnerung: Der deutsche Ableger von TNT hatte sich immer am lautesten darüber beklagt, dass im deutschen Postmarkt ein Mindestlohn verankert werden sollte. Interessant ist auch folgender Trend: Jedes Land hat ein Unternehmen benannt, das jeweils den nationalen Post-Universaldienst zu erbringen hat. Die französische La Poste beispielsweise ist für 15 Jahre benannt, was ihr neben den bekannten Pflichten auch willkommene Rechte in der neuen Zeit ohne Monopol einräumt. Deutschland hingegen ist das einzige Land in der EU, das auf eine rechtliche Verpflichtung eines Post-Universaldienstleisters verzichtet. Und auch sonst geht man hierzulande einen Sonderweg: Der deutsche Postmarkt ist bereits seit 2008 vollständig für den Wettbewerb geöffnet. Mehr als 10 Prozent Marktanteil im lukrativsten Postmarkt Europas sprechen eine deutliche Sprache. Damit nimmt Deutschland in Europa einen Spitzenplatz ein. Deutsche Post und eBay kooperieren beim E-Postbrief03.03.2011
CeBIT-Premiere: Kooperation mit eBay Schrittweise immer mehr E-Postbriefe: MEDION Nutzen für My Hammer: „Punktgenau getroffen” Deutsche Post gründet „Gemeinnützige Gesellschaft für sichere und vertrauliche Kommunikation im Internet”03.03.2011
Die Deutsche Post stellte auf der CeBIT in Hannover die „Deutsche Post gemeinnützige Gesellschaft für sichere und vertrauliche Kommunikation im Internet” vor. Mit der Gesellschaft will die Deutsche Post über die Risiken im Internet aufklären und Maßnahmen zur Sicherung vertraulicher Kommunikation und sicherer Online-Transaktionen fördern. Schirmherr ist Joachim Gauck, Vorsitzender der Vereinigung „Gegen Vergessen - für Demokratie”. Als wissenschaftliche Beirätin fungiert Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fachgebiets Sicherheit in der Informatik, TU München und Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie, Darmstadt/München. „Post und Postgeheimnis sind Synonyme für sichere und vertrauliche Kommunikation. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, die Sicherheit des Briefgeheimnisses auch in der digitalen Welt zu verankern”, sagte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL. „Die Sicherheit von Daten, Transaktionen und vertraulicher Kommunikation ist eine zentrale Herausforderung für Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und jeden Einzelnen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir von so prominenter und kompetenter Seite unterstützt werden.”
Die gemeinnützige Gesellschaft wird eine Plattform für die notwendige Debatte schaffen, um Lösungswege aufzuzeigen. Dabei sollen gesellschaftliche und technische Aspekte Berücksichtigung finden. Sie richtet sich an individuelle Nutzer ebenso wie an Unternehmen und Institutionen. Schirmherr Joachim Gauck: „Gesicherte Identitäten auch im Web - dass ich weiß, wer mein Gegenüber ist; dass Anonymität dort gesichert ist, wo ich es will - beides sind Schutzmechanismen für den Zusammenhalt der Gesellschaft und Schutzmechanismen gegen Übergriffe in meine Privatsphäre. Auch wenn die Deutsche Post heute als privatwirtschaftliches Unternehmen agiert, so ist sie doch aufgrund ihres besonderen Auftrags aus meiner Sicht der richtige Akteur, die notwendige Diskussion darüber zu fördern und Aktivitäten zu entwickeln, wie wir Vertrauen und Sicherheit im Netz stärken können.” Umfrage belegt dringenden Handlungsbedarf Demnach sind 96 Prozent der Befragten die Sicherheit und Vertraulichkeit ihrer Daten im Internet wichtig. Und obwohl 61 Prozent ein gestiegenes Risiko sehen, macht noch nicht einmal die Hälfte Gebrauch von Sicherheitsmaßnahmen, die über den Basisschutz wie Virenscanner oder Firewall hinaus gehen. Teilweise aus Unkenntnis über geeignete Programme, häufig jedoch, weil bestehende Angebote als zu kompliziert und langwierig empfunden werden. Besonders gravierend sind die Risiken für Unternehmen: Über 2 Drittel von ihnen versenden regelmäßig sensible Daten wie Verträge per E-Mail, für über die Hälfte ist das heute bereits der Standardweg. Und das, obwohl hier 45 Prozent der befragten Unternehmen an der Vertraulichkeit zweifeln und über die wachsenden Risiken klagen, wie 51 Prozent der Unternehmen angeben. „Durch die zunehmende Vernetzung der Infrastrukturen in Unternehmen, Behörden und im privaten Bereich erschließt die Informations- und Kommunikationstechnik vielfältige neue Anwendungs- und Arbeitsfelder”, sagt die IT-Sicherheitsexpertin Claudia Eckert. „Das Internet wird zum zentralen Nervensystem unserer Gesellschaft, und damit gehört die Frage der Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit des Internets zu einer der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre.” Gemeinnützige Gesellschaft nimmt Arbeit auf - Stiftungslehrstuhl geplant Schweizerische Post: Wabenmarke für die Honigbiene03.03.2011
Die Wabenform stellte speziell in der Weiterverarbeitung eine grosse technische Herausforderung dar, muss ein Markenbogen doch so perforiert sein, dass eine einzelne Marke problemlos daraus gelöst werden kann. Dabei machte die Druckerei Gutenberg AG, Liechtenstein, das Rennen. Die Briefmarke zu CHF 0.85 ist seit 3. März 2011 an den Poststellen der ganzen Schweiz erhältlich. DieRedaktion.de - der neue Online-Marktplatz für Qualitätsjournalismus03.03.2011
Die Deutsche Post startete am 3. März 2011 unter www.dieredaktion.de einen neuen verlagsunabhängigen Online-Marktplatz für Qualitätsjournalismus: DieRedaktion.de führt Journalisten, Verlage, Corporate Publishing-Dienstleister sowie Unternehmen und Verbände erstmals auf einer Plattform zusammen und bietet eine Reihe an neuen Geschäftschancen für den ebenso einfachen wie effizienten An- und Verkauf von hochwertigen journalistischen Inhalten. „Mit DieRedaktion.de verbinden wir das Ziel, die Marktbedingungen für Qualitätsjournalismus in Deutschland zu verbessern und damit Vermarktungschancen für Journalisten zu eröffnen”, erläuterte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL, bei der Präsentation von DieRedaktion.de auf der CeBIT in Hannover. „Die Deutsche Post verbindet etwa als Dienstleister für die Presse eine langjährig bewährte Partnerschaft mit den Medien. Sie ermöglicht zugleich neue erfolgversprechende Geschäftsmodelle im Netz. Dafür steht unsere innovative und leistungsstarke Service-Plattform DieRedaktion.de”, so Gerdes. Die Deutsche Post konnte mit den Verlagen Axel Springer AG, der IDG Communications Media AG sowie dem Deutschen Journalisten-Verband zum Start gleich 3 starke Unterstützer für dieses Projekt gewinnen. Aus der Sicht des Unternehmens ist dies auch eine Bestätigung dafür, mit DieRedaktion.de die Bedürfnisse des Marktes getroffen zu haben. Das neue Online-Angebot schafft für den unübersichtlichen Markt der frei verfügbaren journalistischen Inhalte eine zentrale Plattform, über die insbesondere freie Journalisten ihren beruflichen Wirkungskreis vergrößern. So können sich Journalisten auf dem Portal mit ihrem detaillierten Autorenprofil präsentieren, Artikel zum Kauf anbieten, sich aktiv um von Verlagen oder CP-Dienstleistern ausgeschriebene Aufträge bewerben sowie über ein integriertes Nachrichtensystem Preise verhandeln. Damit unterstützt DieRedaktion.de Journalisten nachhaltig bei ihrer Arbeit, übernimmt das komplette Forderungsmanagement einschließlich Honorar-Vorauszahlung und sorgt mit individuellen Lizenz-Modulen für eine Sicherung des geistigen Eigentums. Nicht zuletzt gewährleistet die Registrierung via Presse-Ausweis und PostIdent-Verfahren den professionellen Zugang und die Qualität der angebotenen Beiträge. Auch für Verlage und CP-Dienstleister hält DieRedaktion.de ein breites Leistungsspektrum bereit: Ob die Zweitvermarktung bereits erschienener Beiträge, der gezielte Zugriff auf spezialisierte Fachautoren oder auch der kurzfristige Bezug neuer Artikel - DieRedaktion.de bietet Verlagen neue Möglichkeiten für mehr Qualität, mehr Flexibilität und mehr Umsatz. Ebenso eröffnet DieRedaktion.de Unternehmen und Verbänden aus allen Bereichen Zugang zu einem umfangreichen journalistischen Content-Pool für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit und ermöglicht die gezielte Ausschreibung eigener Projekte. „DieRedaktion.de ist als unabhängige Plattform eine gute Möglichkeit, die Arbeit von Journalisten und Medienhäusern zu unterstützen”, sagte Dr. Andreas Wiele, Vorstand Axel Springer AG. York von Heimburg, Vorstand IDG Communications Media AG: „DieRedaktion.de sorgt für eine bessere Übersicht und eignet sich als gute Management-Plattform zur zentralen Organisation der freien Journalisten. Damit ist DieRedaktion.de eine echte Bereicherung des Angebotes.” „Wir sehen in DieRedaktion.de ein interessantes Geschäftsmodell, um gerade als freier Journalist neue Kontakte und damit neue Einnahmequellen zu erschließen”, erläuterte Michael Konken, Bundesvorsitzender Deutscher Journalisten-Verband (DJV). Mit rund 38.000 Mitgliedern ist der DJV die größte Journalistenorganisation Europas. Medienkompetenz für die KleinstenMärz 2011
Seit März 2010 ist das Portal www.clixmix.de online, gegründet von der Deutschen Post und der Stiftung Lesen. Schirmherrin ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Clixmix ist eine Initiative der Deutschen Post unter dem Dach „Post macht Schule”. Ziel ist die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern im Grundschulalter. Clixmix unterstützt die Kinder bei der Entwicklung eines aktiven, kreativen und kritischen Umgangs mit verschiedenen Medien. Das Portal ist sicher und kindgerecht. Die Inhalte sind der aktuellen Lebenswelt von Kindern im Grundschulalter angepasst. Das Spektrum reicht dabei von Urzeit-Welten bis zum Leben auf dem Bauernhof. Für Eltern und Pädagogen gibt es einen zusätzlichen Clixmix-Erwachsenenbereich. Dort finden sich Erklärungen und Informationen zu den Chancen und Risiken der Internetnutzung durch Kinder. Diese sollen einen ersten Einstieg bieten, mit dem eigenen Kind, aber auch mit den Schülern, über die Mediennutzung zu sprechen. 20.000 Schulen, 100.000 Lehrer, 2,5 Millionen Kinder Post mobil: Filiale in der Jackentasche / Post-App für SmartphonesMärz 2011
Radar für Filialen und Briefkästen
Die Funktion „Radar” der App „Post mobil” zeigt auf dem iPhone 4 die nächsten Post-Standorte im Bild der Kamera an. / Fotos: Deutsche Post DHL Postfinder mobil und online Deutsche Post DHL übertrifft Gewinnprognose / Dividendenerhöhung für das Geschäftsjahr 201010.03.2011
Der Konzern Deutsche Post DHL hat seine Umsätze im Geschäftsjahr 2010 kräftig gesteigert und gleichzeitig die Profitabilität deutlich erhöht. Ein leichter Umsatzrückgang im BRIEF-Bereich, der unter anderem Folge der Mitte des Jahres geänderten Mehrwertsteuerregelung war, konnte durch starke Zuwächse in allen DHL-Bereichen überkompensiert werden. Insgesamt kletterte der Konzernumsatz um 11,4 Prozent auf 51,5 Milliarden Euro. Aufgrund starker Margenverbesserungen bei DHL fiel der Anstieg des operativen Gewinns noch wesentlich höher aus. Mit 2,2 Milliarden Euro lag das EBIT vor Einmaleffekten nahezu 50 Prozent über dem Vorjahreswert und mehr als 100 Millionen Euro über dem oberen Ende der im Jahresverlauf angehobenen Zielspanne für das operative Ergebnis. Ursprünglich war der Konzern von einem EBIT vor Einmaleffekten zwischen 1,6 Milliarden Euro und 1,9 Milliarden Euro ausgegangen. Die erzielten Effizienzsteigerungen führten in Kombination mit positiven Effekten aus dem Postbank-Verkauf zudem zu einer Vervierfachung des Konzerngewinns auf 2,5 Milliarden Euro. „Unsere überzeugende Leistung im vergangenen Jahr belegt eindrucksvoll, dass wir uns rechtzeitig fit für den Aufschwung gemacht haben und unsere Strategie 2015 immer besser greift”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL, Frank Appel.„Auf unserem Weg zur nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft des Konzerns hat uns das vergangene Jahr ein wichtiges Stück vorangebracht.” Ausblick Geschäftsjahr 2010 Dividende
4. Quartal 2010 Investitionen und Cashflow
Unternehmensbereich BRIEF Unternehmensbereich EXPRESS Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN Deutsche Post DHL: Roger Crook folgt Hermann Ude als Konzernvorstand für DHL Global Forwarding, Freight / Vertrag von Express-Vorstand Ken Allen um 5 Jahre verlängert09.03.2011
„Roger Crook verfügt über mehr als 2 Jahrzehnte operativer Erfahrung in der Logistikindustrie. Er war auf 3 Kontinenten tätig und ist mit den Bedürfnissen globaler Kunden bestens vertraut”", sagte Wulf von Schimmelmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Wir sind zuversichtlich, mit dieser Personalentscheidung auf die Herausforderungen und Chancen in dem Geschäftsfeld DHL Global Forwarding, Freight gut vorbereitet zu sein.” Der gebürtige Engländer Crook leitet seit Ende 2010 die Express-Geschäfte des Konzerns in Asien. Er ist Mitglied im globalen Bereichsvorstand von DHL Express und weltweit für die Vertriebsaktivitäten des Geschäftsbereichs verantwortlich. Davor war Crook CEO von DHL Express Americas. Er hatte vorher Positionen sowohl in den USA als auch in Europa inne. Crook hat maßgeblich am Aufbau von Global Customer Solutions, der globalen Funktion für die Betreuung der 100 größten Kunden des Konzerns, mitgewirkt, die er 2002 mit aus der Taufe gehoben hat. Er wird seinen Sitz in Bonn und Singapur haben. Der Aufsichtsrat des Konzerns hat außerdem den Vertrag von Ken Allen, CEO von DHL Express, regulär um 5 Jahre ab dem 1. März 2012 verlängert. Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan: DHL versucht ihren Logistikservice trotzdem aufrecht zu erhalten15.03.2011 Die Deutsche Post DHL ist mit 360 Mitarbeitern in den Bereichen Brief, Express, Global Forwarding und Supply Chains auf dem japanischen Markt aktiv. Die Gefährdung ihrer Mitarbeiter durch atomare Strahlung sieht die Deutsche Post Tochter DHL derzeit nicht. „Wir werden Maßnahmen ergreifen, wenn der Verdacht auf eine Gefährdung besteht”, sagte der Postsprecher. Mehrere deutsche Firmen hatten in den vergangenen Tagen aus Angst vor einer Ausbreitung von Radioaktivität ihre Beschäftigten aus Japan ausgeflogen oder in den Süden des Landes gebracht, darunter Daimler, Bosch, SAP und Bayer. FedEx erwartet weltweites Wachstum17.03.2011 Nach Flug-Unterbrechungen wegen des Erdbebens in Japan nahm FedEx ebenso wie UPS die Flüge zum Großflughafen Narita nahe Tokio wieder auf. Lieferungen in die vom Erdbeben und Tsunami besonders betroffene Regionen im Nordosten Japans sind aber noch immer nicht möglich. UPS: Probleme in Bahrain, Libyen und Japan16.03.2011 UPS liefert Sendungen von Hongkong nach Europa nun am nächsten Tag aus28.03.2011
Mit 4 zusätzlichen Direktflügen pro Woche bietet UPS ab sofort insgesamt 11 Flüge von Hongkong nach Europa an. So erhalten die Unternehmen aus dem Asien-Pazifik-Raum einfacheren Zugang und mehr Möglichkeiten für Geschäftsbeziehungen mit Europa und für europäische Unternehmen wird es einfacher, Produkte oder Komponenten aus Asien zu beziehen. Mit diesen Flügen erreicht UPS mehr europäische Gebiete am Folgetag als jedes andere Logistikunternehmen, verbunden mit einer umfassenden Geld-zurück-Garantie. Die neuen täglichen Direktflüge verbinden von Montag bis Donnerstag Hongkong mit Köln. Auf der Strecke werden moderne Flugzeuge des Typs B747-400 eingesetzt. Die neue Verbindung ergänzt die 7 Flüge, die UPS bereits wöchentlich von Hongkong nach Köln über Dubai anbietet. Neben der schnelleren Versandoption für Pakete werden sich die neuen Direktflüge auch auf Luftfrachtsendungen auswirken. Der neue Service deckt einen Großteil Europas ab: In 34 Ländern wird er für nicht-zollpflichtige Pakete und Dokumentsendungen, in 18 Ländern für zollpflichtige Pakete angeboten. Mit dem Express-Frachtservice von UPS können Sendungen innerhalb von 1 Tag europaweit in 18 Länder und 39 Städte geliefert werden, darunter Paris, Mailand, Prag, Frankfurt, Madrid, Barcelona und Kopenhagen. Das Luftfrachtverteilzentrum von UPS am Köln Bonn Airport ist das Herzstück des ausgedehnten und integrierten Luft- und Landnetzwerkes des Unternehmens in Europa, das 460 Betriebseinrichtungen und 156 täglich bediente innereuropäische Flugstrecken umfasst. Mit diesem Netzwerk wird sichergestellt, dass UPS an jede Adresse innerhalb Europas zustellen kann. Das leistungsstarke Netzwerk wird durch hochmoderne Technologie gestützt und bietet Unternehmen den Wettbewerbsvorteil, mit nur einem Logistikunternehmen jeden Markt von Haus zu Haus erreichen zu können. „Hongkong ist aufgrund der geografischen Nähe zum chinesischen Festland und seiner etablierten Handelsbeziehungen mit dem Rest der Welt ein strategisch wichtiger Markt für UPS”, erklärt Dan Brutto, President UPS International. „Da die EU für viele asiatische Märkte ein immer bedeutenderer Handelspartner wird, zeigt die Einführung der neuen Flüge unser Engagement, weitere und schnellere Optionen auf diesen Handelswegen anzubieten.” Österreichische Post bringt den Klick-BriefMärz 2011 Die Post druckt die Sendungen aus, kuvertiert sie und stellt sie als klassischen Brief zu. Wann genau der Klick-Brief startet, wollte das Unternehmen nicht verraten. Auch die Preise für die Hybrid-Post stehen noch nicht fest. Der Klick-Brief ist Teil der vergleichsweise jungen Online-Strategie der Österreicher. Im Internet verfügbar sind bereits ein Nachsendeauftrag und ein Urlaubsfach. Zusätzlich können sich die Postkunden Paketmarken zum einfachen Versand ausdrucken und eine E-Postkarte versenden. Die Einführung des Klick-Briefs geht auf eine im Herbst durchgeführte Kundenbefragung zurück, an der sich nach Angaben des Unternehmens rund 300.000 Österreicher beteiligt haben. So wünschten sich viele offenbar auch bessere Online-Services. Interessant: Als liebste Werbeform der Österreicher hat sich bei der Befragung das Flugblatt (bei der Deutschen Post: Postwurfsendung) herausgestellt, nach Aussage der Österreichischen Post dicht gefolgt von persönlich adressierter Werbung. Höheres Porto für „Filiale um die Ecke”? / EU-Studie über die Hauptentwicklungen auf den europäischen PostmärktenMärz 2011 Ausgiebig befassen sich die Wirtschaftsexperten mit dem Post-Universaldienst, also der Frage nach dem notwendigen Mindestmaß einer flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen. Ihrer Ansicht nach zeigt die Tatsache, dass der Universaldienst in den Ländern Europas über die vielen Jahre hinweg weitgehend unverändert geblieben ist, dass dieser nicht an den Verbraucherinteressen, sondern an der Tradition ausgerichtet ist. Doch angesichts sinkender Briefmengen, zunehmenden Wettbewerbs und der E-Substitution führe an einer Neudefinition des Universaldienstes kein Weg vorbei, Kosten und Nutzen für die Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Versorgung müssten in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Um dies zu gewährleisten, schlagen die Autoren der Studie vor, nur solche Leistungen gesetzlich vorzuschreiben, die den Kunden wirklich wichtig sind und die zu verhältnismäßigen Kosten bereitgestellt werden können. Da vor allem die Privatkunden in Befragungen jedoch dazu neigten, den gesamten Universaldienst als unverzichtbar zu betrachten, empfehlen die Experten, die Kunden nicht nur nach den gewünschten Leistungen zu fragen, sondern auch herauszufinden, ob sie bereit sind, für diese Leistungen zu zahlen. Die in Österreich mit dieser Methodik durchgeführte Pilotstudie habe so die deutliche Präferenz der Privatkunden für ein dichtes Filialnetz zu Tage gefördert, während den Geschäftskunden die häufige Zustellung so wichtig war, dass sie im Falle einer Einschränkung zu einem Wettbewerber wechseln oder zu anderen Kommunikationsmedien übergehen würden. Daraus folgern die Autoren: „Es scheint nicht wahrscheinlich, dass ein Profit maximierendes Postunternehmen die Nachfrage nach häufiger Zustellung nicht befriedigen wird.” Auch die wettbewerbliche Entwicklung auf den Postmärkten Europas wurde untersucht. Hier kommen die Experten zu dem Ergebnis, dass wirklicher Wettbewerb - gemessen an den Marktanteilen der Wettbewerber - nur in 3 Ländern herrscht, nämlich in Deutschland, den Niederlanden und Schweden. In den restlichen Ländern sei der Wettbewerb nur gering ausgeprägt. Dafür seien unterschiedliche Markteintrittsbarrieren verantwortlich, zu denen die uneinheitliche mehrwertsteuerliche Behandlung von Postdienstleistungen, nach wie vor bestehende Briefmonopole und Regelungen zu Arbeitsbedingungen der Postbeschäftigten zählten. Breiten Raum in der Studie nimmt auch die technologische Entwicklung ein. So setze die Mehrheit der Postunternehmen auf Hybrid-Post und virtuelle Zustellung. Neue Technologien leisten nach Ansicht der Autoren aber auch einen wichtigen Beitrag bei der Implementierung nachhaltiger und umweltschonender Lösungen. Beim Thema CO2-Einsparung schlägt die Studie dann auch wieder den Bogen zum Universaldienst: Denn je nachdem, wie dieser ausgestaltet ist – beispielsweise Zustellung an 5 oder 6 Tagen - hat dies naturgemäß auch Auswirkungen auf die Transportmengen und damit auf die CO2-Emissionen. Die Studie (englisch) finden Sie hier Quelle: Deutsche Post DHL POSTFORUM, Ausgabe März 2011 Post unter Dumpingverdacht31.03.2011 Wettbewerber werfen der Deutschen Post vor, Konsolidierungsrabatte in Bündelangeboten zu verstecken oder durch „Kickbacks” etwa bei Infopost-Sendungen hohe und nicht kostendeckende Preisnachlässe zu gewähren. Parallel dazu prüft die Bundesnetzagentur angebliche Dumpingpraktiken bei First Mail, einer Brieftochtergesellschaft der Deutschen Post mit Sitz in Düsseldorf. First Mail bietet ihren Kunden bei der Briefzustellung deutlich niedrigere Preise als die Deutsche Post. First Mail zahlt den Mitarbeitern nicht den Stundenlohn, der bei der Deutschen Post gilt, sondern nur den früheren Mindestlohn und kann deshalb anders kalkulieren als der Konzern. Als eigenständig operierendes Unternehmen mit eigenem Zustellnetz falle First Mail nicht unter die Preisaufsicht der Bundesnetzagentur, sagte ein Postsprecher. Deutsche Post DHL stellt in Manhattan „grüne” Fahrzeugflotte vor31.03.2011
Die Deutsche Post DHL stellt ihre Flotte von Lieferfahrzeugen für die Zustellung im New Yorker Stadtteil Manhattan vollständig auf umweltfreundliche Antriebe um. Mit dieser Maßnahme möchte das Unternehmen dazu beitragen, die Umweltbelastung im Stadtgebiet zu verringern. Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL, Frank Appel, gab die Initiative des Unternehmens in New York City bei der Vorstellung der ersten neuen Lieferwagen für die zukünftig insgesamt 80 Fahrzeuge umfassenden „grünen” Flotte bekannt. Bis September 2011 wird DHL Express 30 batteriebetriebene Elektro-Lieferwagen und 50 Transporter mit Hybridantrieb aus amerikanischer Produktion einsetzen. Damit wird der Verbrauch fossiler Kraftstoffe gesenkt und infolgedessen die CO2-Emissionen gegenüber konventionellen Fahrzeugen jährlich um über 50 Prozent reduziert. „Nachhaltigkeit, insbesondere die Senkung der CO2-Emissionen, ist ein zentraler Aspekt unseres Geschäfts und fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Als weltweit führendes Logistikunternehmen verfügen wir über ideale Voraussetzungen für die Förderung des Klimaschutzes mit dem Ziel, unsere Umwelt für künftige Generationen zu schützen”, erklärte Appel. „Da Kunden weltweit zunehmend umweltschonende Logistiklösungen verlangen, werden nachhaltige Geschäftsabläufe und Initiativen wie diejenige, die wir heute starten, gleichzeitig auch unsere Profitabilität verbessern.”
Die mehrere Millionen US-Dollar umfassende Investition in die modernen, umweltfreundlichen Fahrzeuge ist ein fester Bestandteil der globalen GoGreen-Strategie von Deutsche Post DHL. Mit dieser Strategie soll die CO2-Effizienz des Unternehmens bis 2020 weltweit um 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2007 verbessert werden. In einer Großstadt wie New York bietet diese Flotteninvestition, die zum umfassenden Programm von Bürgermeister R. Bloomberg zur Senkung der CO2-Emissionen für die ganze Stadt passt, Deutsche Post DHL die Möglichkeit, seinen Kunden nachhaltige Lösungen und eine effizientere Ressourcennutzung anzubieten.
„Unsere Investition in diese neuen umweltschonenden Fahrzeuge unterstützt eine energieeffizientere, emissionsarme Wirtschaft”, sagte Ian Clough, CEO von DHL Express USA. „Die mit amerikanischen Unternehmen eingegangene Partnerschaft stellt zudem eine Investition in die US-Wirtschaft dar.” Die neuen DHL-Fahrzeuge sind Teil des umfassenden GoGreen-Programms des Unternehmens: Dabei soll die DHL-Flotte weltweit mit Kraftstoff sparenden Transportern mit Hybrid- oder Elektroantrieb oder aerodynamisch modifizierten Fahrzeugen ausgestattet werden. Im letzten Jahr hat DHL seine Lieferfahrzeuge weltweit umgerüstet, unter anderem in mehreren europäischen und asiatischen Ländern sowie in Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Ecuador und Paraguay. Neben der Flotten- und Netzwerk-Optimierung sind die entscheidenden Ansatzpunkte des GoGreen-Programms der Deutschen Post DHL die Verbesserung der Energieeffizienz bei Gebäuden, die Einführung innovativer Technologien, die Mobilisierung von Mitarbeitern sowie die Einbeziehung von Subunternehmern und Kunden. Deutsche Post DHL hat seinen Kunden als erstes Logistikunternehmen weltweit einen klimaneutralen Versanddienst angeboten. GoGreen-Kunden erhalten für ihre klimaneutralen Sendungen eine Bescheinigung, die sie wiederum in ihrer eigenen Wertschöpfungskette nutzen können. 2010 beförderte Deutsche Post DHL weltweit über 1 Milliarde GoGreen-Sendungen wie Briefe, Pakete und Express-Sendungen. Die durch die GoGreen-Sendungen bedingten CO2-Emissionen werden dabei zu 100 Prozent durch Investitionen in externe Klimaschutzprojekte rund um den Globus ausgeglichen. Im 2. Quartal 2011 wird auch DHL Express in den USA einen klimaneutralen GoGreen-Versandservice einführen und sich damit über 30 anderen Ländern im DHL-Netzwerk anschließen, die diesen Service bereits anbieten. ◊
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