Deutsche Post AG Briefzustellung in Berlin, 2006UPS AirlinesPostbank Centerfiliale Berlin-Charlottenburg, Goethestr. 2-3, 2006PIN Briefzustellung in Leipzig, 2005DHL Paketzustellung, Post in neuem DHL-Design, 1.4.2003Deutsche Telekom, Gebäudekennung, Digi Park Flughafen Köln/Bonn, 2006Vodafone Gebäude Am Seestern Düsseldorf, 2004
Post und Telekommunikation
Postbank


Januar - Dezember 2002

Euro-Umstellung ohne Probleme / Rd. 600 Filialen der Deutschen Post an Neujahr 2002 geöffnet

Januar 2002
Ca. 600 Filialen der Deutschen Post hatten am Neujahrstag 2002, dem Beginn des Euro-Bargeld-Zeitalters, für einige Stunden geöffnet, um vor allem den Geschäftskunden der Postbank eine zusätzliche Möglichkeit zu bieten, sich rechtzeitig mit Euro-Bargeld auszustatten. Der Service wurde sehr gut angenommen. In nur einer Stunde hoben 25.000 Kunden Barbeträge in der neuen Währung von ihren Konten ab.

Eine Schlüsselrolle spielten die 2.300 Geldautomaten der Postbank. Sie waren schon ab 0.00 Uhr des Neujahrstages für Postbank-Kunden die wichtigste Euro-Quelle. Bis 1. Januar 2002, 11 Uhr, hatten sich bereits 60.000 Kunden über die Postbank-Geldautomaten die neuen Scheine besorgt.

In der Silvesternacht leisteten die Großrechner der Postbank Schwerstarbeit. 4 Millionen Girokonten, 19 Millionen Sparkonten, 13 Millionen Freistellungsaufträge und 400.000 Baufinanzierungen waren auf Euro umzustellen. 50 Millionen Euro hat die Postbank für die Umstellung auf Euro aufgewendet.

Deutsche Postbank weiter im Aufwind

Mai 2002
Die Deutsche Postbank AG hat sich im Geschäftsjahr 2001 mit einem Ergebnis von 343 Millionen Euro vor Steuern um fast 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbessert. Dies ist mit Abstand das beste Ergebnis in der Geschichte der Postbank. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann: „In vielen Bereichen haben wir Marktanteile gesteigert.” Das Spar- und Investmentfonds-Volumen erreichte 35,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 34,5 Millionen Euro). 2001 konnte die Postbank netto fast 120.000 Girokonten im Privatkundensegment hinzugewinnen.

Die Erträge des Postbank Konzerns sind um 60 Millionen Euro auf 2,166 Milliarden Euro gestiegen. Durchschnittlich waren 10.510 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 10.943). Nach Steuern schloss die Postbank mit einem Jahresüberschuss von 190 Millionen Euro (Vorjahr: 149 Millionen Euro).

Minuten-Service ersetzt Postanweisung

29.04.2002
Die 140 Jahre alte Postanweisung hat ausgedient. Am 29. April 2002 gab die Postbank die sofortige Einstellung des Postanweisungsdienstes bekannt. Schon im Juni 2000 hatte die Deutsche Post die Telegraphische Postanweisung aus ihrem Produktangebot gestrichen. Ersatz für die Postanweisung ist der „Minuten-Service”, der schon seit Längerem beim Geldtransfer ins Ausland praktiziert wird. Die Postbank reagiert damit auf das Kundenverhalten. Immer weniger Kunden, im Jahr 2001 rd. 250.000, - so die Postbank - nutzten die traditionelle Postanweisung, um Bargeld innerhalb Deutschlands von einem Ort zum anderen zu übermitteln und vom Briefzusteller an der Haustüre auszahlen zu lassen.

Der Minuten-Service bietet gegenüber der Postanweisung gravierende Vorteile: Musste der Empfänger der Postanweisung mindestens einen Tag auf sein Geld warten (Einzahlung in bar am Postschalter, Beförderung der Postanweisung zusammen mit der Briefpost, Auszahlung durch Zusteller), kann er nun in Minutenschnelle - in der Regel spätestens 30 Minuten nach Auftragserteilung - in jeder größeren Postfiliale den Betrag entgegennehmen. Zudem war die Postanweisung auf maximal 1.500 Euro begrenzt. Beim Minuten-Service Inland gibt es diese Betragsgrenze nicht.

Im internationalen Verkehr ist der Geldtransfer per Minuten-Service rund um den Globus, auch in exotische Länder möglich. Mittlerweile stehen dafür 100.000 Agenturen des Vertragspartners Western Union in 191 Ländern bereit.

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