![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Postbank |
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Januar - Juni 2005
Postbank bleibt bei der Post04.02.2005 Postbank setzt Wachstumskurs fort21.03.2005 Professor Dr. Wulf von Schimmelmann, Vorsitzender des Vorstands der Postbank und Vorstandsmitglied bei der Deutschen Post AG, nannte bei der Vorstellung des Geschäftsergebnisses 2004 am 21. März 2005 als Beispiel den erfolgreichen Drittvertrieb von Baufinanzierungen über 5.500 Vermittler unter der Marke DSL Bank. Zu einer weiteren Säule des Vertriebs hat die Bank die mobile Postbank Vermögensberatung ausgebaut. Zum Jahresende 2004 hatte sie bereits 370 Berater im Einsatz, die 12.000 Kunden betreuten. Bis Ende 2005 will die Postbank Vermögensberatung 500 Berater unter Vertrag haben. Das Volumen im Konsumentenkreditgeschäft stieg 2004 um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Das Bestandsvolumen an privaten Baufinanzierungen konnte die Postbank um 5,1 Milliarden Euro auf 22.3 Milliarden Euro ausweiten. Ebenso wuchs das Investmentfonds-Geschäft. Das Neugeschäft mit Fonds wuchs um 30 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner PB Lebensversicherung konnte die Postbank 2004 einen um 233 Prozent auf 1,418 Milliarden Euro gestiegenen Mittelzufluss bei Lebensversicherungen generieren. Das Sparvolumen stieg um 4,5 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. Die Zahl der neu eröffneten Girokonten wuchs 2004 um 9,8 Prozent auf über 554.000. Mit nun 4,4 Millionen privaten Girokonten konnte die Postbank ihre Marktführerschaft weiter ausbauen. Die Postbank konnte 2004 ein Rekordergebnis erwirtschaften. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 25,6 Prozent auf 624 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 19,3 Prozent auf 421 Millionen Euro (Vorjahr 353 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrendite vor Steuern kletterte um 3 Prozentpunkte auf 13,7 Prozent. Die Postbank hat 2004 „die Bilanzsumme plangemäß weiter auf 128,2 Milliarden Euro (Vorjahr 132,6 Milliarden Euro) zurückgefahren”. Obwohl die Postbank erst seit Mitte 2004 an der Börse notiert, wird sie für das gesamte Geschäftsjahr 2004 erstmals eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie ausschütten. Postbank erwirbt Aktien am Beamtenheimstättenwerk (BHW)März 2005 Postbank gewinnt jedes Jahr eine halbe Million NeukundenApril 2005 Neuer Sperr-Notruf 116 116 noch nicht flächendeckendJuni 2005 Der neue Sperr-Notruf ist aus Deutschland kostenfrei zu erreichen. Aus dem Ausland muss die Ländervorwahl für Deutschland (meist 0049, USA und Kanada 01149, vom Handy weltweit auch +49) vorgewählt werden. Der Anruf ist dann kostenpflichtig. Der Sperr-Notruf ermittelt nach den Angaben der Anrufer das zuständige Unternehmen und leitet den Ruf dorthin weiter. Die Rufnummern der einzelnen Sperr-Callcenter bleiben weiterhin gültig. Ebenfalls weiter gültig ist die zentrale Sperr-Rufnummer für Maestro-(EC)Karten: (01805)021 021. Hier können die Karten aller deutschen Kreditinstiute gesperrt werden. Zum Start waren allerdings bei weitem nicht alle Banken, Telekommunikationsfirmen usw. an die 116 116 angeschlossen. Dabei waren die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenkassen und American Express (Kreditkarten). Privatbanken und Handy-Anbieter warten noch ab. Man wolle das System im laufenden Betrieb prüfen und dann über die Teilnahme entscheiden, hieß es beim Bundesverband deutscher Banken. Geschätzte 6 Millionen elektronische Berechtigungen werden jährlich in Deutschland bei über 100 Sperr-Rufnummern gesperrt. Zu den sperrbaren elektronischen Berechtigungen zählen Medien, die einer elektronischen Gültigkeitsprüfung unterzogen werden können, also sperrbar sind. Beispiele: Bankkunden- und Maestrokarten, Kreditkarten, Mobilfunkkarten, elektronische Signaturen, Mitarbeiterausweise mit elektronischer Zugriffskontrolle, Kundenkarten mit Zahlungsfunktion, Online-Banking- und E-Mail-Accounts. Nicht sperrbar sind Personalausweise, Reisepässe, Führerscheine, Kfz-Scheine. Handy-Guthaben am Postschalter und am Geldautomaten aufladenMai 2005 Seit Mai 2005 können T-Mobile- und Postbank-Kunden ihr Prepaid-Handyguthaben exklusiv an allen Postbank Geldautomaten aufladen. Möglich wurde dies, weil Postbank und T-Mobile ihre Zusamennarbeit ausgebaut haben. Zum Aufladen benötigt man seine Postbank Card, seine PIN und die Mobilfunknummer seiner Xtra-Karte. Nach dem Einführen der Postbank-Card in den Geldautomaten und der Eingabe der PIN erscheint auf dem Bildschirm der Auswahlpunkt „Handy aufladen”. Hier gibt der Kunde die Mobilfunknummer ein. Anschließend wählt er einen Ladebetrag. Der Betrag wird dem Postbank Girokonto belastet. Postbank will eigenständig bleibenJuni 2005 Klaus Zumwinkel, Chef der Deutschen Post, der Mehrheitseignerin der Postbank, lehnte eine solche Perspektive jedoch ab. Die Postbank stehe nicht zum Verkauf, stellte er klar. Es gebe auch keine Pläne für einen Zusammenschluss mit einer anderen Großbank. Vielmehr sei die Post-Banktochter selbst auf Expansionskurs im Privatkundengeschäft. Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann strebt einen Kauf der zweitgrößten deutschen Bausparkasse Beamtenheimstättenwerk (BHW) an. ◊
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