![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Postbank |
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Juli - Dezember 2005
Kundenwachstum stabilisiert sich auf hohem NiveauJuli 2005 Starke Zuwächse verzeichnete das Baufinanzierungsgeschäft. Gegenüber dem Jahresende erhöhte sich das Volumen um 4,5 Milliarden Euro oder 20,2 Prozent auf 26,8 Milliarden Euro. Insgesamt erreichten die Kundeneinlagen zum 30. Juni 2005 ein Volumen von 72 Milliarden Euro und die Kundenkredite ein Volumen von 40,8 Milliarden Euro. Postbank übernimmt 850 PostfilialenOktober 2005 „Wir sind überzeugt, dass auf Dauer die großen Filialen gerade für das beratungsintensive Neugeschäft absolut entscheidend sein werden”, sagte Postbank-Vorstandsvorsitzender Wulf von Schimmelmann beim 3. Internationalen Retailbankentag. In den ausgewählten Filialen werden - so Schimmelmann - mehr als 80 Prozent des filialgestützten Neugeschäfts der Postbank getätigt. Die Bindung der Postbank an Postfilialen ist derzeit in einem Kooperationsvertrag zwischen Post und Postbank zunächst bis 2009 festgeschrieben. Erst dann kann der Vertrag mit dreijähriger Frist gekündigt werden. „Mit der Übernahme der 850 Filialen in eigene Regie ist für die Postbank die Unsicherheit zumindest für diese Filialen beseitigt”, so der Postbank-Chef. Zu den finanziellen Konditionen erklärte von Schimmelmann, die Übernahme werde „Cash-flow-neutral” sein. „Heute zahlt die Postbank für die Nutzung der Filialen einen Preis an die Deutsche Post, in 2004 waren es insgesamt 490 Millionen Euro. Davon entfielen 450 Millionen Euro auf Vertriebs- und Bestandsprovisionen. Zum Beispiel zahlen wir für ein neues Girokonto an die Post 100 Euro Vertriebsprovision, bei einer Baufinanzierung ist es ein bestimmter Prozentsatz. Künftig zahlen wir anstelle von Provisionen die Personal- und Sachkosten für die einschließlich ihrer 9.500 Mitarbeiter übernommenen Filialen und erhalten andererseits von der Deutschen Post Provisionen für die Abwicklung der postalischen Geschäfte.” Übernahme von 850 Postfilialen perfekt / Postbank zahlt an Mutter-Konzern 986 Millionen Euro27.12.2005 Mit der Änderung der Eigentümerschaft wechselten an Neujahr auch 9.600 Beschäftigte ihren Arbeitgeber und arbeiten künftig für die Postbank. Die Deutsche Postbank erhofft sich von der Transaktion einen positiven Ergebnisbeitrag von jährlich 150 Millionen Euro. Postbank übernimmt Beamtenheimstättenwerk (BHW) Hameln25.10.2005 Der Gesamtkaufpreis für 100 Prozent der Aktien wird nach den Erwartungen der Postbank bei 1,79 Milliarden Euro liegen und damit unter dem derzeitigen Marktwert der BHW-Anteile von mehr als 2,6 Milliarden Euro. Die Transaktion „wird rein bar abgewickelt” - ohne eine Kapitalerhöhung. Professor Dr. Wulf von Schimmelmann, Vorstandsvorsitzender der Postbank: „Die BHW-Gruppe passt perfekt zu uns. Mit der Übernahme des Vorsorgespezialisten BHW schaffen wir Deutschlands führenden Finanzdienstleister für Privatkunden.” Zusammen mit den 3 Millionen BHW-Kunden umfasst der Kundenstamm der Postbank 14,5 Millionen. Die Position als klare Nummer eins im deutschen Markt - so von Schimmelmann - dokumentiert sich auch bei einigen Schlüsselprodukten. In der Baufinanzierung stünden Postbank und BHW mit einem Volumen von mehr als 46 Milliarden Euro unangefochten an der Spitze. Beim Sparen und Bausparen haben sie mit 59 Milliarden Euro ebenfalls eine Spitzenposition. Auch bei den Sichteinlagen nehmen sie mit 16 Milliarden Euro die führende Stelle ein. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil ist - wie der Postbank-Chef erläuterte - „das unübertroffene Netz an Vertriebswegen.” Neben den 850 Filialen, die die Postbank zum 1. Januar 2006 von der Deutschen Post übernimmt, nutzt die Postbank aus dem Filialnetz des Mutterkonzerns Deutsche Post weitere 8.000 Postfilialen. Dazu kommen ab 1. Januar 2006 gut 800 Service-Zentralen von BHW. „Herzstück des BHW-Vertriebs sind die 4.200 freien Berater. Dazu kommen 400 Berater der Postbank Vermögensberatung. Mit dann 4.600 Handelsvertretern verfügen Postbank und BHW zusammen über einen der größten Mobilen Vertriebe einer Bank in Deutschland.” Mit der Marke DSL Bank ist die Postbank schon seit einigen Jahren im Drittvertrieb mit vermittelten Baufinanzierungen und zunehmend auch bei Ratenkrediten erfolgreich. Sie kann auf ein Kooperationsnetz von 5.500 Partnern zurückgreifen. Von BHW kommen nun 1.000 Partner und 4.200 sogenannte Vertrauensleute hinzu. „Der BHW-Standort Hameln bleibt erhalten, ebenso wie die Marke BHW”, bekräftigte von Schimmelmann. Kurs der Postbank-Aktie am letzten Börsentag 2005 - 30.12.2005 - (Schlusskurs): 49,00 Euro◊
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