Deutsche Post AG Briefzustellung in Berlin, 2006UPS AirlinesPostbank Centerfiliale Berlin-Charlottenburg, Goethestr. 2-3, 2006PIN Briefzustellung in Leipzig, 2005DHL Paketzustellung, Post in neuem DHL-Design, 1.4.2003Deutsche Telekom, Gebäudekennung, Digi Park Flughafen Köln/Bonn, 2006Vodafone Gebäude Am Seestern Düsseldorf, 2004
Post und Telekommunikation
Postbank


Juli - Dezember 2006

Postbank verkauft Prager Bausparkasse

21.07.2006
Die Postbank hat ihre 50-prozentige Beteiligung an der drittgrößten tschechischen Bausparkasse Modra Pyramida verkauft. Es sei ein Preis von 120 Millionen Euro vereinbart worden, teilte die Bausparkasse BHW mit, die seit Jahresbeginn 2006 zur Postbank gehört. Die Postbank hatte mit der BHW-Akquisition auch deren Beteiligungen in Tschechien, Indien, Italien, Belgien und Luxemburg übernommen. Da die Postbank selbst nicht in Tschechien vertreten ist, sah sie in der dortigen Bausparkassenbeteiligung keine Synergiepotenziale, hieß es aus BHW-Kreisen. Daraus sei nicht zwingend zu schließen, dass auch die BHW-Beteiligungen in den anderen Ländern zur Veräußerung anstünden.

3 Prozent mehr für Postbank-Mitarbeiter

18.07.2006
Die Postbank wird ihren knapp 4.000 Arbeitnehmern in der AG, der BCB Deutschland und der PB Firmenkunden AG vom 1. Januar 2007 an 3 Prozent mehr Gehalt zahlen. Vom 1. April 2008 an werden die Gehälter um weitere 1,5 Prozent steigen. Die in diesen Bereichen tätigen 5.000 Beamten erhalten im Mai 2007 eine Einmalzahlung von 110 Euro. Der mit der Gewerkschaft ver.di abgeschlossene Tarifvertrag läuft bis 31. August 2008.

Bereits im Mai 2006 hatte sich die Postbank mit ver.di auf einen Tarifvertrag für die in den Filialen tätigen Mitarbeiter geeinigt. Die DP Retail hat 5.300 Angestellte und 4.700 Beamte. Die Angestellten erhalten von Mai bis November 2006 eine Einmalzahlung von 250 Euro. Am 1. Dezember 2006 steigen die Gehälter um 3 Prozent, am 1. Dezember 2007 um weitere 2,5 Prozent. Für die Beamten in den Filialen gibt es im Mai 2007 eine Einmalzahlung von 110 Euro.

Postbank startet mobilen Vertrieb

17.07.2006
Am 17. Juli 2006 startete die Postbank einen zusätzllichen Vertriebsweg mit der neu gegründeten Postbank Finanzberatung AG mit Sitz in Bonn. Mit 5.000 mobilen Beratern steht ihr einer der größten Finanzvertriebe in Deutschland zur Verfügung. Sie ergänzt damit ihr stationäres Vertriebsnetz aus 850 eigenen Filialen und denen der Deutschen Post. Die neue Gesellschaft führt den 4.200 Finanzberater starken Außendienst der BHW Gruppe und die 500 Berater der Postbank Vermögensberatung zusammen. Hinzu kommen weitere 100 Baufinanzierungsberater.

Die Postbank Finanzberatung bietet ihren Kunden ein komplettes Dienstleistungsangebot mit den Schwerpunkten Baufinanzierung, Bausparen, Fonds, Versicherungen sowie Girokonten und Privatdarlehen. Bundesweit präsent ist die Finanzvertriebsorganisation in mehr als 800 Servicecentern, die ebenfalls aus der BHW Bausparkasse in die neue Firma überführt worden sind.

Postbank steigt in den DAX auf

18.09.2006
Nur 2 Jahre nach ihrem Börsengang hat die Postbank den Sprung in Deutschlands wichtigsten Börsen-Index DAX geschafft. Nachdem sich seit dem Juni 2004 der Kurs der Postbank Aktie mehr als verdoppelt hat, ist das Kriterium Marktkapitalisierung neben dem Kriterium Börsenumsatz für den DAX-Aufstieg erfüllt. Am 18. September 2006 wurde die Postbank erstmals im DAX notiert. Die Postbank ist damit Nachfolger des Pharmakonzerns Schering, der nach seiner Übernahme durch die Bayer AG aus dem DAX ausgeschieden ist. Die Postbank hat sich mit ihrer DAX-Aufnahme gegen die Mit-Kandidaten, den Pharmakonzern Merck und die Sportartikelfirma Puma, durchgesetzt.

Der Postbank war es mit einem geschickten Schachzug gelungen, die Marktkapitalisierung - ein wichtiges Aufstiegskriterium - noch in den letzten Wochen vor der Entscheidung der Deutschen Börse zu steigern. Noch Ende Juni 2006 lag die Marktkapitalisierung bei 2,9 Milliarden Euro. Durch die Kündigung einer Wandelanleihe, die Anleger in Aktien tauschen konnten, haben sich die Marktkapitalisierung und zugleich der Anteil der frei handelbaren Aktien (Free Float) erheblich erhöht. Zudem stieg Ende August 2006 der für den DAX-Aufstieg ebenfalls wichtige Aktien-Umsatz, weil in Börsenkreisen das Gerücht aufkam, die Post könnte ihre Tochter doch noch an die Deutsche Bank verkaufen. Prompt schossen der Kurs der Aktie und das Handelsvolumen nach oben.

Die Postbank Aktie wurde beim Börsengang 2004 zu einem Preis von 28,50 Euro ausgegeben. Am 18. September 2006 lag der Kurs bei 60,29 Euro.

115 Schulabgänger finden bei Postbank einen Ausbildungsplatz

26.09.2006
Die Postbank bietet im neuen Ausbildungsjahr 115 jungen Menschen eine Lehrstelle. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Postbank bildet in 4 Berufen aus: Bankkaufleute, Kaufleute für Bürokommunikation, Kaufleute für Dialogmarketing sowie im ausbildungsintegrierten Studium zum Bachelor of Science. „Die Chancen auf Weiterbeschäftigung nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen gut”, sagte Ralf Stemmer, Vorstand Ressourcen. „Engagierten Nachwuchskräften stehen Weiterbildungsmöglichkeiten zum Beispiel zum Bankfachwirt offen.”

Postbank gewinnt kräftig neue Kunden

07.11.06
Der Zustrom von Neukunden bei der Postbank hielt auch im 3. Quartal 2006 an. 248.000 neue Kunden entschieden sich für die Dienste des DAX-Unternehmens. Insgesamt konnte die Postbank in den ersten 9 Monaten 2006 715.000 neue Kunden gewinnen.

Auch mit dem Ergebnis des 3. Quartals 2006 war die Postbank zufrieden, nicht zuletzt wegen des florierenden Privatkundengeschäfts. Trotz Belastung aus der Integration des BHW und der übernommenen Postfilialen stieg das Ergebnis nach Steuern von Juli bis September 2006 auf 146 Millionen Euro (Vorjahres-Quartal: 126 Millionen Euro).

Postbank übernimmt Zahlungsverkehr der HypoVereinsbank

22.11.2006
Ab 1. Januar 2007 übernimmt die Deutsche Postbank die Abwicklung des Zahlungsverkehrs der HypoVereinsbank (HVB). Beide Institute legten am 22. November 2006 die Details fest. Die Postbank baut damit ihre Marktführerschaft im Zahlungsverkehr weiter aus und sichert sich eine gute Ausgangsposition für die weitere Expansion nach der Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsverkehrsmarkts. Für die HVB ist die Vereinbarung mit der Postbank ein weiterer Schritt zur Fokussierung auf ihre Kernkompetenz.

Mit der Übernahme steigt das Transaktionsvolumen der Postbank um weitere 1,1 Milliarden Transaktionen pro Jahr auf jährlich 7,2 Milliarden. Dr. Mario Daberkow, im Postbank-Vorstand verantwortlich für das Ressort Services: „Damit sind wir der führende Dienstleister über die gesamte Wertschöpfungskette im Zahlungsverkehr. Wir wickeln dann den Zahlungsverkehr von 4 der 5 deutschen Großbanken ab.”

Postbank-Aktie am Jahresende

29.12.2006
Am 29. Dezember, dem letzten Börsenhandelstag in 2006 notierte der Xetra-Schlusskurs der Deutsche Postbank Aktie mit 63,97 Euro.

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