![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Postbank |
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Januar - März 2007
Wulf von Schimmelmann scheidet vorzeitig aus seinem Vertrag / Nachfolger ist Wolfgang KleinMärz 2007
Am 16. März 2007 bestellte der Aufsichtsrat der Postbank Dr. Wolfgang Klein zum 1. Juli 2007 zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Postbank AG. Dazu Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klaus Zumwinkel: „Wir sind sicher, dass wir mit Wolfgang Klein den richtigen Mann für die Spitzenposition bei der Postbank gefunden haben.” Bereits einen Tag zuvor hatte der Aufsichtsrat der Deutschen Post AG Klein zum Mitglied des Post-Vorstands berufen. Auch in diesem Amt folgt Klein dem scheidenden Wulf von Schimmelmann.
Klein (43) verantwortet seit 2001 bei der Postbank im Vorstandsressort Privatkunden das Produktmarketing. Vor seinem Eintritt bei der Postbank war Klein Geschäftsführendes Mitglied im Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Davor war er Generalbevollmächtigter der Direktbanktochter der Dresdner Bank. Ebenfalls im März 2007 bat Finanzvorstand Henning R. Engmann (56) den Aufsichtsrat, ihn „nach der erfolgreichen Integration der BHW-Gruppe in die Postbank” von seinem Mandat zu entbinden. Dem entsprach der Aufsichtsrat und berief Marc Heß zum 1. April 2007 zum neuen Chief Financial Officer (CFO) und Generalbevollmächtigten der Postbank. Heß (33) leitet seit 2004 den Bereich Investor Relations & Research der Postbank. Davor war er für die HypoVereinsbank Group tätig. Postbank mit Rekordergebnis und 962.000 neuen Kunden19.03.2007 Mit einem Gewinn vor Steuern von 941 Millionen Euro konnte die Postbank den Vorjahreswert um 31,6 Prozent übertreffen. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern erhöhte sich um 4 Prozentpunkte auf 18,9 Prozent. Das Handelsergebnis lag mit 245 Millionen Euro 6,1 Prozent über dem des Vorjahres, das Finanzanlageergebnis konnte um 8,1 Prozent auf 292 Millionen Euro gesteigert werden. Der Provisionsüberschuss stieg um 2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Darin enthalten sind auch die Erträge aus dem Transaction Banking und aus dem Vertrieb von Nicht-Bankdienstleistungen in den Filialen. Die Gesamterträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Zum Vorsteuerergebnis von 941 Millionen Euro trug das Retail Banking 924 Millionen Euro bei, 14,6 Prozent mehr als 2005. Das Firmenkundengeschäft erwirtschaftete 165 Millionen Euro. Das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Transaction Banking konnte mit 27 Millionen Euro das Vorjahresergebnis um 17,4 Prozent übertreffen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 695 Millionen Euro nach 489 Millionen Euro im Jahr 2005. Der Vorstand schlug für 2006 eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro je Aktie vor. In der Bilanz konnten die Forderungen an Kunden um 6,7 Milliarden Euro auf 87,2 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Darin zeigt sich insbesondere der Erfolg beim Vertrieb privater Baufinanzierungen. Das Baufinanzierungsvolumen einschließlich Bauspardarlehen stieg um 14,9 Prozent auf 62,3 Milliarden Euro. Auch beim Ratenkreditvolumen konnte die Postbank um 14,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zulegen. Auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen deutlich, nämlich um 2,4 Milliarden Euro auf 101,3 Milliarden Euro. Während die klassischen Spareinlagen dem Markttrend folgend um 2 Milliarden Euro auf 36 Milliarden Euro zurückgingen, erhöhten sich die Bauspareinlagen von 16,1 Milliarden Euro auf 17 Milliarden Euro. Im Firmenkundengeschäft steigen die Termineinlagen von 6,2 Milliarden Euro auf 8,6 Milliarden Euro. Das Eigenkapital lag mit 5,2 Milliarden Euro um 0,1 Milliarden Euro über Vorjahresniveau. Für 2007 strebt die Postbank die Akquisition von 1 Million Neukunden an. 2006 stieg die Kundenzahl um 962.000. Bei einem Zuwachs von 470.000 neuen Girokonten stieg die Zahl der privaten Girokonten bis Ende 2006 auf 4,7 Millionen. Mit Blick auf sein Ausscheiden am 30. Juni 2007 sagte von Schimmelmann: „Ich habe das große Glück, den Zeitpunkt meines Rückzugs selbst bestimmen zu können. Ich habe es immer als erstrebenswert empfunden, zu gehen, wenn es am schönsten ist und nicht erst dann, wenn alle anderen es schöner fänden, wenn man ginge.” Postbank und Western Union: Neues Produkt für Online-Banking: Bargeldversand vom Girokonto20.03.2007 In Deutschland war der Bargeldtransfer per Western Union bisher nur über Postfilialen vor Ort möglich. Der neue Online-Service ist unkompliziert: Die Postbank-Kunden benötigen lediglich einen Zugang zum Online-Banking und müssen ihr Konto einmalig für „Western Union direkt” freischalten lassen. Mit wenigen Mausklicks können sie den gewünschten Betrag direkt vom Konto abbuchen lassen und ins Ausland verschicken. Freigegeben wird der Auftrag mit einer mobilen Transaktionsnummer (TAN). Diese TAN verschickt die Postbank per SMS aufs Handy des Kunden. Das Verfahren hat der TÜV Rheinland für vorbildliche Sicherheit ausgezeichnet und ist für alle „Western Union direkt”-Aufträge kostenlos. ◊
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