![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Telekommunikation |
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April - Juni 2004
Reg TP startet Anhörung zum Thema Voice over IP21.04.2004 Bei der Anhörung standen verschiedene Themenkomplexe im Mittelpunkt: u.a. Geschäftsmodelle, die Einordnung von VoIP unter rechtlichen Gesichtspunkten, Nummerierung, Zugang und Zusammenschaltung, Marktdefinition und mögliche Markteintrittsbarrieren, Fernmeldegeheimnis, Notruf. Die steigende Bedeutung des Themas spiegelt sich auch in der regulatorischen Diskussion auf nationaler und internationaler Ebene wider. So plant die EU-Kommission die Erarbeitung einer Position zu VoIP. In den Niederlanden, Großbritannien und den USA laufen ebenfalls Anhörungen zu diesem Themenkomplex. Fachleute gehen davon aus, die Telefonie über das Internet könnte eines Tages das herkömmliche leitungsgebundene Telefonnetz überflüssig machen. Reg TP versagt der Telekom Genehmigung des beantragten „10 Cent-Tarif”, genehmigt aber den Nachfolgeantrag (12 Cent-Tarif)25.06.2004 Die zuständige Reg TP-Beschlusskammer war der Ansicht, das beantragte monatliche Aufgeld in Höhe von 4,22 Euro und die für jede Inlandsverbindung pro angefangener Stunde anfallenden 10 Cent reichen offenkundig nicht aus, die entstehenden Kosten zu decken. Somit enthalte der „10 Cent-Tarif” unzulässige Abschläge. Dadurch würden die Wettbewerbsmöglichkeiten anderer Unternehmen unzumutbar beeinträchtigt. Die Telekom kündigte an, einen neuen Antrag zu stellen. Am 25. Juni 2004 genehmigte die Reg TP das von der Telekom beantragte Nachfolgeangebot, einen 12 Cent-Tarif. Im Nachfolgeantrag hatte die Telekom das monatliche Grundentgelt auf 4,68 Euro und das stündlich zu zahlende Entgelt für City- und Deutschlandverbindungen von 10 auf 12 Cent erhöht. Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation e.V.Juni 2004
Seit 2000 zahlen die Unternehmen statt der Festbeträge jährliche Beiträge in Höhe von 33 Prozent der Bruttobezüge der jeweils noch aktiven Beamten und der fiktiven Bruttobezüge der ruhegehaltsfähig beurlaubten Beamten (also Beamte, die zeitweise als Angestellte oder Leitende Angestellte bei den AG und ihren Tochterunternehmen beschäftigt sind - Insichbeurlaubung). Im Jahr 2003 zahlte die Deutsche Post AG Beiträge in Höhe von 664 Millionen Euro (Vorjahr 645 Millionen Euro) und die Deutsche Postbank AG 77 Millionen Euro (Vorjahr 80 Millionen Euro) an den BPS-PT (Zahlen nach Geschäftsbericht 2003). Die Deutsche Telekom AG zahlte 2003 an den BPS-PT 809 Millionen Euro (Vorjahr 838 Millionen Euro). Nach dem Gesetz zur Neuordnung des Postwesens und der Telekommunikation (PTNeuOG) gleicht der Bund Unterschiedsbeträge zwischen den laufenden Zahlungsverpflichtungen der Unterstützungskassen/BPS-PT einerseits und den Beiträgen der 3 Bundespost-Aktiengesellschaften Deutsche Post AG, Deutsche Postbank AG und Deutsche Telekom AG und den Vermögenserträgen andererseits „auf geeignete Weise” aus (z.B. Dividenden und Verkauf von Post- und Telekom-Aktien aus dem Bundesbesitz) und gewährleistet, dass der BPS-PT jederzeit in der Lage ist, die gegenüber ihren Trägerunternehmen übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Soweit der Bund hiernach Leistungen an den BPS-PT erbringt, kann er von den 3 Bundespost-Aktiengesellschaften keine Erstattung verlangen. 2004 erbringt der BPS-PT Versorgungs- und Beihilfeleistungen für ca. 271.000 Post- und Telekom-Versorgungsempfänger (VE). Der BPS-PT rechnet mittelfristig mit einem Absinken dieser Zahl, langfristig aber mit einem Ansteigen auf voraussichtlich bis 294.000. Als Folge dieser Entwicklung beziffert der BPS-PT die Versorgungslasten bis 2090 auf 580 Milliarden Euro. Dazu werden die 3 Bundespost-Aktiengesellschaften rund 20 Milliarden Euro beisteuern. Der Bund muss rund 560 Milliarden Euro aufbringen. Die Entwicklung von 1995 bis 2003 zeigt nachstehende Tabelle nach den Daten des BPS-PT.
Quelle: BFPT Stationärer Handel der Telekom in eigenständige GmbH ausgegründet01.05.2004 Der im Mai 2004 abgeschlossene Tarifvertrag sieht weiter eine 38-Stunden-Woche für die Mitarbeiter der T-Punkte vor. Das Arbeitszeitmodell erlaubt eine flexible Verteilung der Arbeitszeit auf Jahresbasis, um saisonale Schwankungen im Kundenstrom berücksichtigen zu können. Bei den beiden obersten Vergütungsgruppen ist eine Mehrarbeit von 12 bzw. 24 Stunden pro Monat mit dem Entgelt abgegolten. Die Bezahlungsstruktur mit 10 Vergütungsgruppen orientiert sich am Marktniveau des Einzelhandels. Die Jahresgehälter der Beschäftigten ergeben sich aus einem fixen und einem variablen Anteil. Preise für DeutschlandverbindungenApril 2004 AT&T plant Telefondienste per Internet in EuropaApril 2004 Gerangel um die ersten UMTS-HandysMai 2004 Der neue Standard ermöglicht Handy-Kunden, im Internet zu surfen und Daten mit bis zu 2 Mbit/Sekunde herunterzuladen. Erstmals bietet das Vodafone-UMTS-Handy auch Videotelefonie. Auch Filmsequenzen und Sport-Clips lassen sich abrufen. Telekom stellt 2004 wieder 4.000 Auszubildende einMai 2004 Telekom stärkt Präsenz in den USAMai 2004 Im 1. Quartal 2004 konnte T-Mobile USA ihren Marktanteil weiter ausbauen. Mit 1,2 Millionen Nettoneuzugängen konnte „ein hervorragender zweiter Platz unter den ‚Big 6'-Betreibern in den USA erreicht werden”, so die Telekom. Der Umsatz stieg gegenüber dem ersten Quartal 2003 um 43 Prozent auf 2,6 Milliarden US-Dollar, das EBITDA wuchs um 46 Prozent auf 507 Millionen US-Dollar. Personalentwicklung bei der TelekomJuni 2004
Freenet bietet VoIP-Telefonnummer anJuni 2004 Kostenlos sind allerdings nur Telefongespräche zwischen iPhone-Kunden. Höhere Entgelte als bei Inlandsgesprächen (1 Ct/Min.) fallen bei Auslandsgesprächen an: Je nach Land kostet ein Gespräch 4,9 Ct/Min. (Zone 1) oder 85 Ct/Min. (Zone 2) rund um die Uhr. Zu Zone 1 gehören Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Spanien, Schweiz, Tschechien, Kanada, USA. Alle anderen Länder fallen in Zone 2. Telekom-Umbau beschlossen: Weg vom 4-Säulen-Modell24.06.2004 Mit dem Umbau will Ricke ein von ihm selbst geschaffenes Problem lösen: Seit seinem Amtsantritt Ende 2002 hatte er den 4 Spartenchefs neue Freiheiten gegeben, um sie zu besseren Ergebnissen anzuspornen. Doch die Arbeitsfelder der Konzernsparten überlappen sich. Durch den Ergebnisdruck wurden die Sparten mehr und mehr zu Rivalen. So stellt T-Com Anschluss und Leitungen und vertreibt eigene Produkte dafür, während T-Online das Internetpaket für T-Coms schnelle DSL-Anschlüsse verkauft. T-Online ist somit der verlängerte Arm von T-Com. T-Systems betreut derzeit die Großkunden des Konzerns, doch die meisten Firmenkunden versorgt T-Com. Nach dem neuen Modell will Ricke die Festnetzsparte T-Com und die Internettochter T-Online zu einem Geschäftsfeld zusammenfassen. Während sich für T-Mobile nichts ändert, verschiebt der Konzern die von T-Com betreuten 200.000 mittelgroßen Geschäftskunden zur IT-Dienstleistungssparte T-Systems.
Quelle: Geschäftsbericht 2004 der Deutsche Telekom AG British Telecom investiert Milliarden in ein Internet-basiertes TelefonnetzJuni 2004 IP-Netze können im Gegensatz zu den herkömmlichen Telefonnetzen sowohl Daten als auch Sprache übertragen. Das spart nicht nur Geld, da aus 2 Netzen nur noch eines wird, es bietet auch die Möglichkeit, zusätzlich zum Telefon eine „verschmolzene Multimedia-Welt” anzubieten. BT verspricht sich jährliche Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro. Da die IP-Übertragungstechnik die Wartung des Netzes vereinfacht, geht BT von weniger Personalbedarf aus. Von den derzeit 100.000 Arbeitsplätzen will BT in den kommenden Jahren 5.000 Jobs pro Jahr streichen. „Das Gleiche wie BT werden wir auch machen”, sagt Roland Kittel, Technik-Vorstand der Deutsche Telekom-Festnetzsparte T-Com. „Weltweit werden alle Anbieter auf die IP-basierte Telefontechnik wechseln.” Die Deutsche Telekom will sich allerdings mehr Zeit lassen als BT und erst bis 2012 ihr gesamtes Netz IP-fähig machen, weil sie erst 1998 - anders als BT - ihr Festnetz mit hohen Investitionen digitalisiert hat. ◊
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