![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Telekommunikation |
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April - Juni 2005
Reg TP schaltet VoIP-Rufnummer von Freenet abApril 2005 Handy-Guthaben am Postschalter und am Geldautomaten aufladenMai 2005 Seit Mai 2005 können T-Mobile- und Postbank-Kunden ihr Prepaid-Handyguthaben exklusiv an allen Postbank Geldautomaten aufladen. Möglich wurde dies, weil Postbank und T-Mobile ihre Zusamennarbeit ausgebaut haben. Zum Aufladen benötigt man seine Postbank Card, seine PIN und die Mobilfunknummer seiner Xtra-Karte. Nach dem Einführen der Postbank-Card in den Geldautomaten und der Eingabe der PIN erscheint auf dem Bildschirm der Auswahlpunkt „Handy aufladen”. Hier gibt der Kunde die Mobilfunknummer ein. Anschließend wählt er einen Ladebetrag. Der Betrag wird dem Postbank Girokonto belastet. Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post: Weitere Frequenzen für Mobilfunk15.04.2005 Die zusätzlichen Frequenzen macht das Bundesministerium für Verteidigung frei. Die Bundeswehr verzichtet auf die weitere militärische Nutzung der Erweiterungsbänder im GSM-Bereich (E-GSM-Bänder). Dieses frei gewordene Spektrum im Bereich von 880-890/925-935 MHz (10 MHz gepaart) soll dem digitalen zellularen Mobilfunk zugeschlagen werden. Reg TP senkt TAL-Mietpreis auf 10,65 EuroApril 2005 Die Reg TP hat für die Ermittlung marktgerechter TAL-Preise auf ein Kostenmodell des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste (WIK), Bad Honnef, zurückgegriffen. Mit Hilfe dieses Kostenmodells hat das WIK ein nach Effizienzkriterien optimiertes Anschlussnetz modelliert, das den Investitionsberechnungen für eine TAL zu Grunde gelegt worden ist. Statistisches Bundesamt: E-Mail gewinnt an BedeutungApril 2005 Insbesondere bei der jüngeren Bevölkerung haben E-Mails den klassischen Brief weitgehend abgelöst. 77 Prozent der 15 - 24-Jährigen gingen online, um E-Mails auszutauschen, bei den über 64-Jährigen waren es lediglich 10 Prozent. Studierende sind Spitzenreiter beim E-Mail-Versand (97 Prozent). Rentnerinnen und Rentner sind beim E-Mail-Verkehr mit 16 Prozent beteiligt, Hausfrauen mit 29 Prozent und Arbeitslose mit 43 Prozent. Bundesregierung verkauft PensionsforderungenJuni 2005 Die Verbriefungstransaktion wurde über den BPS-PT abgewickelt. Dieser verkaufte seine Forderungen an die Nachfolge-Unternehmen der Deutschen Bundespost an die eigens gegründete Zweckgesellschaft German Postal Pensions Securisations (GPPS). Diese wiederum verkaufte den Bond an Investoren und finanzierte damit den Forderungskauf. Der BPS-PT kommt mit dem Erlös seinen Pensionsverpflichtungen nach und kann den Rest anlegen. Der Verkauf, mit dem Eichel Löcher im Bundeshaushalt stopfen will, stieß bei Fonds und Banken auf eine sehr rege Nachfrage. Statt der ursprünglich eingeplanten 6 Milliarden Euro kassierte der Finanzminister 8 Milliarden Euro. Ausgegeben wurde die Anleihe in 3 Tranchen. Die 1. Tranche über 3,5 Milliarden Euro hat eine Laufzeit bis 2011, die 2. Tranche über 3 Milliarden Euro läuft bis 2016 und die 3. Tranche über 1,5 Milliarden Euro bis 2021. Die Anleihen sind mit Zinskoupons zwischen 2,75 Prozent und 3,75 Prozent ausgestattet. Neuer Sperr-Notruf 116 116 noch nicht flächendeckendJuni 2005 Der neue Sperr-Notruf ist aus Deutschland kostenfrei zu erreichen. Aus dem Ausland muss die Ländervorwahl für Deutschland (meist 0049, USA und Kanada 01149, vom Handy weltweit auch +49) vorgewählt werden. Der Anruf ist dann kostenpflichtig. Der Sperr-Notruf ermittelt nach den Angaben der Anrufer das zuständige Unternehmen und leitet den Ruf dorthin weiter. Die Rufnummern der einzelnen Sperr-Callcenter bleiben weiterhin gültig. Ebenfalls weiter gültig ist die zentrale Sperr-Rufnummer für Maestro-(EC)Karten: (01805)021 021. Hier können die Karten aller deutschen Kreditinstiute gesperrt werden. Zum Start waren allerdings bei weitem nicht alle Banken, Telekommunikationsfirmen usw. an die 116 116 angeschlossen. Dabei waren die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenkassen und American Express (Kreditkarten). Privatbanken und Handy-Anbieter warten noch ab. Man wolle das System im laufenden Betrieb prüfen und dann über die Teilnahme entscheiden, hieß es beim Bundesverband deutscher Banken. Geschätzte 6 Millionen elektronische Berechtigungen werden jährlich in Deutschland bei über 100 Sperr-Rufnummern gesperrt. Zu den sperrbaren elektronischen Berechtigungen zählen Medien, die einer elektronischen Gültigkeitsprüfung unterzogen werden können, also sperrbar sind. Beispiele: Bankkunden- und Maestrokarten, Kreditkarten, Mobilfunkkarten, elektronische Signaturen, Mitarbeiterausweise mit elektronischer Zugriffskontrolle, Kundenkarten mit Zahlungsfunktion, Online-Banking- und E-Mail-Accounts. Nicht sperrbar sind Personalausweise, Reisepässe, Führerscheine, Kfz-Scheine. VoIP-Angebote von T-OnlineApril 2005 T-Online-Kunden telefonieren miteinander ohne zusätzliche Kosten. Gespräche ins nationale Festnetz kosten 2,9 Cent pro Minute, in die nationalen Mobilfunknetze 22 Cent pro Minute. Outdoor-DSLAM macht Breitbandinternetzugang auch in glasfaserversorgten Gebieten möglichMai 2005 Mit Outdoor-DSLAM erhöht T-Com die Reichweite des Breitbandangebotes. Die kompakt gebauten Outdoor-DSLAMs sind für den Einsatz draußen („outdoor”) in den Verteilerkästen der Kabelverzweiger ausgelegt. Ebenso wie die direkt in den Vermittlungsstellen eingesetzten DSLAMs stellen sie den Kunden die für einen T-DSL Anschluss erforderliche Splitter- und Modemfunktion im Breitbandnetz zur Verfügung. Münztelefone dank Euro wieder im TrendJuni 2005 DSL Anschluss mit bis zu 6016 kbit/s30.05.2005 DSL im Höhenrausch: Auch die Telekom bietet T-DSL 6000, dazu ADSL2+, VDSL und WiMAXJuni 2005 Parallel zur bundesweiten Einführung von T-DSL 6000 stellte T-Com bereits die Weichen für die nächste Breitband-Generation. Schon Ende Mai 2005 schloss T-Com in Hannover die ersten Kunden mit der neuen ADSL2+-Technologie ans Netz an. Damit stehen in Deutschland erstmals Anschlüsse mit Datenübertragungsraten von bis zu 16 Mbit/s (also 16.000 kbit/s) zur Verfügung. Dieses Pilotprojekt will T-Com noch 2005 auf 2 weitere Städte ausweiten. Zeitgleich wird T-Com in diesen Städten auch Übertragungsraten von bis zu 25 Mbit/s realisieren und dabei die besonders hochbitratige VDSL-Technologie einsetzen. Neben der Erprobung von leitungsgebundenen neuen Techniken testet T-Com auch innovative Funk-Technologien. In St. Augustin bei Bonn und Rheinbach erprobt T-Com als erster Netzbetreiber in Deutschland den Einsatz von WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access). Dabei sollen 100 Kunden unter realen Bedingungen mit bis zu 1 Mbit/s via WiMAX surfen können. „Dieser Highspeed-Funk-Technologie kann eine Schlüsselfunktion zukommen, denn WiMAX könnte Breitbandkommunikation auch in vielen bisher unversorgten Gebieten Deutschlands ermöglichen”, so T-Com-Chef Walter Raizner. Post und Telekom haben seit Beginn der Privatisierung mehr als 200 000 Stellen abgebautJuni 2005 Die Zahl der Arbeitsplätze bei der Deutschen Post AG ist durch natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsverträge in den letzten 10 Jahren - seit 1995 - um etwa 100.000 gesunken. Die Deutsche Telekom AG hat sich seit 1995 von etwa 110.000 Mitarbeitern getrennt. Durch die Expansion in neue Geschäftsfelder und Zukäufe im Ausland ist die Belegschaft mit 247.000 im Jahr 2005 dennoch größer als vor 10 Jahren. Damals beschäftigte die Telekom 230.000 Kräfte. In Deutschland arbeiten allerdings nur 170.000 Kräfte, die übrigen arbeiten bei Tochtergesellschaften in Europa und Nordamerika. Die Telekom will den Stellenabbau in den kommenden Jahren beschleunigt fortsetzen, vor allem in der Festnetzsparte und in der Zentrale.
Quelle: Geschäftsbericht 2004 Deutsche Telekom AG ◊
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