![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Telekommunikation |
|
|
|
Oktober bis Dezember 2006
„Vorruhestandsgesetz” für Beamte der Bundespost-Unternehmen in Kraft16.11.2006 Nach dem Gesetz können nun Beamtinnen und Beamte der Eisenbahn und der Bundespost-Unternehmen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, ihre vorzeitige Versetzung in den Ruhestand beantragen. Die Regelungen des Gesetzes sind bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Das Gesetz verpflichtet alle beteiligten Unternehmen zur Übernahme der durch den Vorruhestand entstehenden Kosten. Die Deutsche Telekom, die das Gesetz initiiert hatte, hat ein Budget von 3,3 Milliarden Euro bereitgestellt, um die Kosten für vorzeitig gezahlte Pensionen und Beihilfezahlungen für ihre ehemaligen Beamten zu übernehmen. Laut Gesetz dürfen der Bundeshaushalt und damit der Steuerzahler nicht durch die Kosten für den Vorruhestand belastet werden. Während die Deutsche Telekom mithilfe des Gesetzes ihren Personalabbau auch im Kreis ihrer Beamten voranbringen will, sieht die Deutsche Post derzeit keinen Bedarf. Dazu der Personalvorstand der Deutschen Post AG, Walter Scheurle, am 17. Oktober 2006 in einem Gespräch mit dem Verbandsvorstand des Bundesverbandes von Fach- und Führungskräften bei Post und Telekom - Deutsche Postgilde e.V. (BFPT): „Die Deutsche Telekom hat das Gesetzesvorhaben aufgrund eines großen Personalüberhangs initiiert. Die Personalsituation der Deutsche Post AG unterscheidet sich grundlegend. Der Vorruhestand ist für uns die ultima ratio, d.h. vorher müssen alle anderen Möglichkeiten der Verwendung der Beamten einschließlich des vorübergehenden Einsatzes auf Personalposten von geringerer Bewertung nach § 6 Postpersonalrechtsgesetz ausgeschöpft worden sein. Eine Vorruhestandsregelung für Beamte wird daher bei der Deutschen Post AG in absehbarer Zeit keine Anwendung finden.” Postbeamte können allerdings von sich aus Vorruhestand nach Vollendung des 55. Lebensjahres beantragen. Nach den Gesetzesbestimmungen gilt aber das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit. Das bedeutet: Solchen Anträgen muss in jedem Einzelfall die Deutsche Post zustimmen. Mobilcom startet mit Handy-TV16.10.2006 Nach Erhalt einer bundesweiten Sendelizenz im DMB-Standard (Digital Multimedia Broadcasting) baut der Mobile-TV-Provider Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) das Sendenetz für seinen mobilen TV-Dienst „walcha” in ganz Deutschland aus. Mobilcom bietet mobiles Fernsehen zunächst in 12 Großstädten, nämlich in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart, an. Zuschauer können beim mobilen Fernsehen „walcha” derzeit zwischen den 4 TV-Programmen ZDF, N24, MTV Music sowie „EntertainmentTV powered by Sat 1 und ProSieben” wählen. Für monatlich 8,95 Euro können Mobilcom-Kunden das Angebot nutzen. Internet-Telefonie bei Privatnutzern beliebt17.10.2006 Telefon-Flatrate für GeschäftskundenOktober 2006 T-Com baut T-DSL weiter aus / Verzicht auf WiMAX03.11.2006 T-Com will auch künftig in die DSL-Versorgung von Anschlussbereichen investieren und damit langfristig „eine digitale Spaltung zwischen Ballungszentren und ländlichen Räumen” verhindern. Sie nutzt dabei neue technische Möglichkeiten. Ein Baustein der Breitbandstrategie von T-Com ist die Nutzung der neuen T-DSL Variante „55 dB”. Durch Erschließung von Anschlüssen mit einer Leitungsdämpfung von 55 dB (Dezibel) anstelle 50 dB wie bisher steigert T-Com die Reichweite des Breitbandnetzes und kann weiteren 200.000 Kunden in Deutschland einen T-DSL Anschluss mit einer Übertragungsrate von 384 Kilobit pro Sekunde anbieten. Als mögliche technische Lösung hat T-Com auch die Funktechnologie WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) erprobt. T-Com verfolgte dabei 2 Geschäftsideen. Zum einen war der Einsatz der WiMAX-Technologie als fester Internetzugang in bisher nicht mit T-DSL versorgten Gebieten geplant. Zum anderen sollte durch den Aufbau sogenannter Hot Zones zusätzlich ein ortsungebundener breitbandiger Internetzugang in bereits mit T-DSL versorgten Gebieten ermöglicht werden. Nach intensiver technischer Erprobung, einer eingehenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und der Analyse der im Oktober 2006 veröffentlichten Regeln zur Frequenzvergabe im 3,5 GHz-Bereich durch die Bundesnetzagentur entschied sich T-Com, an der Frequenz-Versteigerung im Dezember 2006 nicht teilzunehmen. Bei den beiden inzwischen abgeschlossenen Pilotprojekten mit WiMAX hat sich gezeigt, das WiMAX zwar grundsätzlich eine interessante breitbandige Technologie ist, im Hinblick auf bisher nicht mit T-DSL versorgte Gebiete für T-Com jedoch technisch und wirtschaftlich keine Alternative zur ständig fortschreitenden leitungsgebundenen Technik darstellt. Für die Geschäftsidee der Hot Zones war ursprünglich ein großflächiger Ansatz geplant. Nach den Versteigerungsbedingungen der Bundesnetzagentur ist aber der Erwerb flächendeckender Frequenzen erheblich eingeschränkt. Angesichts der im Konzern vorhandenen Alternativtechnik mit UMTS und HSDPA verzichtet T-Com auf die Ersteigerung neuer Lizenzen. Deutsche Telekom: 45.000 Mitarbeiter für besseren Kundenservice24.10.2006 „Die aktuellen Rahmenbedingungen wie der rasante technologische Wandel, die sich ausweitende Regulierung und die überproportional hohen Personalkosten machen es künftig im Inland unmöglich, die gleiche Zahl von Mitarbeitern bei unveränderten Konditionen wirtschaftlich zu beschäftigen”, begründete Heinz Klinkhammer, Personal-Vorstand der Deutschen Telekom, die geplanten Maßnahmen. „Beispielsweise im Service- und Callcenter-Bereich liegen die marktüblichen Vergütungen zwischen 30 und 50 Prozent unter den Telekom-Gehältern. Wir können die betroffenen Arbeitsplätze nur dann langfristig sichern, wenn es uns gelingt, die Arbeits- und Entgeltsysteme konsequent am Marktniveau auszurichten.” Die bereits früher beschlossene Reduzierung um 32.000 Mitarbeiter bis zum Jahr 2008 soll unabhängig von der Service-Planung realisiert werden. Freenet und O2 bieten erstmals DSL ohne Telefonanschluss der Deutschen TelekomOktober 2006 Die Deutsche Telekom will mit neuen Angeboten dagegen halten. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hat u.a. ein Komplettangebot für DSL und Internet inklusive aller Festnetzgespräche (Telefon-Flatrate) angekündigt. Bundesnetzagentur kürzt Mobilfunktarife16.11.2006 Mit den Entscheidungen hat die Agentur die Terminierungsentgelte für die T-Mobile Deutschland GmbH, die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG, die O2 (Germany) GmbH & Co. OHG und - am 16. November 2006 - für die Vodafone Deutschland GmbH genehmigt. Seit 23. November 2006 betragen die Terminierungsentgelte 8,78 Cent für T Mobile und Vodafone D2 und jeweils 9,94 Cent für E-Plus und O2 (Germany). Bisher lagen die Entgelte bei 11 bzw. 12,4 Cent. Das entspricht einer Absenkung um ca. 16 Prozent gegenüber den bisherigen Entgelten. „Wir korrigieren mit der Entscheidung eine Schieflage im Wettbewerb zwischen dem Mobilfunk und dem Festnetz”, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. „Die Tarifspreizung zwischen T Mobile und Vodafone (D1- und D2-Netz) einerseits und E-Plus und O2 (E-Netze) andererseits trägt den auf der unterschiedlichen Frequenzausstattung basierenden Kosten zwischen den 900 MHz- und den 1800 MHz-Mobilfunknetzen, dem späteren Markteintritt sowie den geringeren Marktanteilen der E-Netzbetreiber Rechnung.” Verbraucherverbände erhoffen sich von der neuen Entgeltregelung billigere Handygespräche, insbesondere bei den Call-by-Call-Verbindungen. Die Entgeltgenehmigungen waren erforderlich geworden, nachdem die Bundesnetzagentur Ende August 2006 entschieden hatte, dass die Terminierungsentgelte der 4 Mobilfunknetzbetreiber künftig der Vorabgenehmigung unterliegen. Deutsche Telekom stabilisiert Inlandsgeschäft09.11.2006 Umsatztreiber in den ersten 3 Quartalen 2006 war vor allem das US-Mobilfunkgeschäft mit einer Steigerung von 18,2 Prozent. T-Mobile hatte Ende des 3. Quartals im Ausland 61 Millionen Mobilfunkkunden (in Deutschland 30,7 Millionen). Mit 802.000 Netto-Neukunden leistete T-Mobile USA den größten Beitrag zum Kundenwachstum des Geschäftsfeldes. E-Plus steigt vorerst aus Handy-TV aus08.11.2006 Ex-Telekom-Chef Ron Sommer berät russischen Mischkonzern Sistema03.11.2006 Bei seinem Deutschland-Besuch im Oktober 2006 soll der russische Präsident Putin angeblich versucht haben, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „für einen Coup zu gewinnen”, - so die Zeitung: AFK Sistema wolle seine Mobilfunk-Tochter MTS (58 Millionen Kunden) in die Deutsche Telekom einbringen. Im Gegenzug fordere Sistema 25 Prozent an der Telekom. Sommer berät auch den Großaktionär Blackstone, der im Frühjahr bei Telekom eingestiegen war und 4,5 Prozent des Aktienkapitals der Telekom hält. Ausgerüstet mit einer Sperrminorität - so die SZ - könnten Blackstone und Sistema die Geschicke des Konzerns bestimmen. Sommer könnte das Ruder bei Telekom wieder übernehmen. Aus seiner Umgebung verlautete, an einer Rückkehr zu Telekom sei Sommer nicht interessiert, auch nicht an einem Posten im Aufsichtsrat. Die Deutsche Telekom war bereits mit 40 Prozent am russischen Mobilfunkanbieter MTS beteiligt. Stückweise gab aber die Telekom ihr Anteile bis 2005 wieder ab, einerseits zur Entschuldung, aber auch wegen Differenzen mit Sistema. Russische Wirtschaftszeitung: Sistema will bei Deutsche Telekom einsteigen03.11.2006 Moskauer Investmentbanker bestätigten die Meldung. Gegenstand der Gespräche sei ein Aktientausch. Sistema könnte etwas mehr als 10 Prozent, womöglich aber auch 20 Prozent an der Deutschen Telekom bekommen. Dafür könnte bei der Maximalvariante die Sistema-Tochter MTS, russischer Mobilfunkmarktführer, vollständig in der Deutschen Telekom aufgehen. In Branchenkreisen wird vermutet, dass Sistema sich mit einem 20-Prozent-Anteil nicht zufriedengäbe, sondern auf dem Kapitalmarkt mindestens weitere 5 Prozent erwerben wolle. Dann verfügten die Russen über eine Sperrminorität mit allen Folgen für die Steuerung des Konzerns. Britischer Hedge-Fonds will Aufspaltung der Deutschen Telekom03.11.2006 Laxey Partners war 2006 bei dem Schweizer Textilmaschinen-Hersteller Saurer eingestiegen und hatte eine hohe Ausschüttung verlangt. Der Fonds hat seinen Sitz im Steuerparadies Isle of Man. Erst kurz bevor der Laxey-Brief bei Zumwinkel einging, hatte Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke das stark wachsende Mobilfunkgeschäft in den USA zum Kern der Telekom-Strategie erklärt. Kai-Uwe Ricke legt Amt als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom nieder12.11.2006
Kai-Uwe Ricke hatte sein Amt am 15. November 2002 als Nachfolger von Ron Sommer angetreten. René Obermann zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom berufen
Dr. Klaus Zumwinkel, Vorsitzender des Aufsichtsrats, sagte: „René Obermann ist eine führungsstarke Unternehmerpersönlichkeit mit über 20-jähriger Erfahrung in einer Branche, die von rasantem technologischem Wandel und permanent neuen Marktherausforderungen gekennzeichnet ist. Seine Karriere ist stark international geprägt, vor allem durch die erfolgreiche Internationalisierung von T-Mobile.” Obermann ist seit November 2002 Vorstand T-Mobile der Deutschen Telekom AG und seit Dezember 2002 gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der T-Mobile International AG & Co. KG. Nach einer kaufmännischen Ausbildung zum Industriekaufmann bei der BMW AG in München gründete Obermann 1986 das Handelsunternehmen ABC Telekom mit Sitz in Münster. Seit 1991 war er Geschäftsführender Gesellschafter der daraus entstandenen Hutchinson Mobilfunk GmbH und von 1994 bis 1998 Vorsitzender der Geschäftsführung. 1998 wechselte er zur Deutschen Telekom als Geschäftsführer Vertrieb von T-Mobile Deutschland. Vodafone: Erfolg mit UMTS und Festnetzalternativen14.11.2006 Besonderer Wachstumsfaktor waren die Umsätze mit Datendiensten (ohne SMS). Der Anteil am Umsatz erhöhte sich auf 7,4 Prozent (Vorjahreszeitraum: 4,3 Prozent). Grund für den Anstieg ist der Erfolg der UMTS-Dienste sowohl für Geschäftskunden mit mobiler Anbindung für Notebook, Blackberry-Diensten oder Privatkundendienste wie Mobile TV und Mobile Music. Stark angestiegen ist die Zahl der Sprachminuten. Waren es im Vorjahresquartal noch 6,4 Milliarden Sprachminuten, die über das Vodafone-Netz telefoniert wurden, so ist diese Zahl im Quartal Juli - September 2006 auf 8 Milliarden Sprachminuten angestiegen. Pro Kunde sind dies 93 Minuten Handytelefonie im Monat. TKG: Verband sieht Breitband-Investition durch die Definition „neue Märkte” gefährdet27.11.2006 „Neue Märkte” sollen danach dann angenommen werden, wenn es sich um Dienste und Produkte handelt, die sich von den bislang vorhandenen Diensten und Produkten hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Reichweite, Verfügbarkeit, Preis oder Qualität aus Sicht eines verständigen Nachfragers nicht unerheblich unterscheiden und diese nicht lediglich ersetzen. Der aktuelle Kompromiss der Koalitionsfraktionen aus CDU/CSU und SPD sieht vor, dass bereits bei Vorliegen eines einzigen Merkmals aus dem Kriterienkatalog ein neuer Markt angenommen werden kann, der in der Rechtsfolge grundsätzlich keiner Regulierung unterliegt. „Mit der Aufnahme dieser Formulierung in das Gesetz wäre es der Telekom nicht nur gelungen, Regulierungsschutz für ihren VDSL-Ausbau zu erhalten, sondern auch die gesamte technologische Weiterentwicklung der Netze im Wettbewerb zu gefährden”, erklärte der Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM), Jürgen Grützner. Nach der „überraschend beschlossenen” Definition soll nun bereits die Erhöhung der Reichweite ausreichend sein, um „neue Märkte” abzugrenzen und damit einen Regulierungsverzicht auszulösen. Die von der Deutschen Telekom geplante Aufrüstung der Kabelverzweiger habe gerade und vor allem das Ziel, die Reichweite für die breitbandigen Internetzugänge der Telekom deutlich zu erweitern. Genau dies würde nach dem Gesetzeswortlaut dann aber zu einer Regulierungsfreistellung führen und den Zugang der Wettbewerber zu den Kabelverzweigern verhindern. Ohne Zugang zu den Kabelverzweigern und der Glasfaserzuführung lässt sich das von den Wettbewerbern verfolgte Ziel, deutlich mehr Kunden z.B. per ADSL2+ ans schnelle Internet anzuschließen, nicht mehr realisieren. Noch schlimmer wiege, dass sogar die in Deutschland anstehende Umrüstung des gesamten Kommunikationsnetzes auf IP-Technologie von der Regulierungsfreistellung erfasst würde, so VATM-Geschäftsführer Grützner. Der Bundestag hat die Novelle des TKG am 30. November 2006 beschlossen. Der Bundesrat hat im zweiten Durchgang (zuvor am 7. Juli 2006) dem Gesetz am 15. Dezember 2006 zugestimmt. Neue Führungsspitze bei Telekom / Vorstände Raizner und Klinkhammer verlassen den Konzern05.12.2006 Der Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Telekom, Dr. Heinz Klinkhammer, 60, hat sich ebenfalls entschieden, „aus persönlichen Gründen” zum Ablauf des Jahres 2006 sein Amt niederzulegen. Klinkhammer war 1996 in den Vorstand berufen worden. Früher war er Richter an den Arbeitsgerichten in Krefeld und Oberhausen, danach im Arbeitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Stationen: Arbeitsdirektor der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, später in gleicher Funktion Mitglied des Vorstands der Mannesmann Röhrenwerke AG. Am 6. Dezember 2006 präsentierte der neue Telekom-Chef René Obermann der Öffentlichkeit sein Führungsteam. Für Raizner wurde Timotheus Höttges in den Vorstand berufen. Er übernimmt die Verantwortung für das strategische Geschäftsfeld Breitband/Festnetz (Vorstand T-Com) und für das Service- und Vertriebsgeschäft von T-Com und T-Mobile in Deutschland. Er war zuvor Programmleiter der T-Vertriebsoffensive und im Vorstand von T-Mobile International. Neu im Telekom-Vorstand ist auch Hamid Akhavan. Er ist T-Mobile Vorstand und verantwortet konzernübergreifend die Themenbereiche Innovation und Produktentwicklung im Privatkundengeschäft. Bisher war er Chief Technology and Information Officer von T-Mobile International. T-Systems-Chef Lothar Pauly, auch verantwortlich für den Geschäftskundenbereich, bleibt weiter zuständig für die Netz- und IT-Strategie. Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bleibt Karl-Gerhard Eick. Kommissarisch übernimmt er ab Januar 2007 auch das Vorstandsressort Peronal. Obermann: „Wir wollen die Deutsche Telekom zum best angesehenen Service-Unternehmen der Branche machen. Wir werden die Telekom als ‚One Company' neu definieren.” Bestimmte Funktionen wie die Unternehmensstrategie, Regulierung, Revision, Kommunikation, Organisation oder Führungskräfteentwicklung werden zusammengezogen und sollen künftig als Service-Zentrale agieren, die „der Motor für den Kulturwandel im Unternehmen” werden müsse. 3.200 E-Mail-Dienste in Deutschland04.12.2006 Das Hauptaugenmerk der Untersuchung lag auf der Gesellschaftsform, der Anzahl der Kunden sowie den Technikstandorten der Unternehmen, die E-Mail-Accounts der Öffentlichkeit anbieten. Die Studie ergab, dass der E-Mail Anbietermarkt sehr wettbewerbsintensiv ist und auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich wachsen wird. Bei Unternehmen, die im Privatkunden-Segment tätig sind, haben sich 75 Millionen Kunden registriert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Nutzer im Durchschnitt 2 verschiedene E-Mail-Adressen besitzen. Transportrekord auf der Datenautobahn: 100 Petabyte06.12.2006 Zu diesem hohen Datenvolumen tragen vor allem die internationalen Verbindungen bei. So läuft ein wesentlicher Teil des IP-Verkehrs zwischen Deutschland und den USA über die Daten-Highways der Telekom. Für den Datenzuwachs sorgen aber auch die steigende Zahl von DSL-Anschlüssen, neue Angebote wie T-Home und die damit verbundene Übertragung von Fernsehprogrammen über superschnelle Datenverbindungen. Breitband über Funk: Bundesnetzagentur versteigert Frequenzen15.12.2006 In jeder Region der Bundesrepublik Deutschland haben 3 Unternehmen den Zuschlag erhalten. In den Regionen Oberpfalz sowie Ober- und Niederbayern sind es 4 Unternehmen. „Mit 3 bundesweit neuen Anbietern von funkgestützten Breitbanddiensten wird diese Versorgung in der Fläche deutlich verbessert werden können. Damit wird der Wettbewerb auch bei diesen innovativen Technologien von Anfang an gewährleistet und der intermodale Wettbewerb zum DSL-Markt eröffnet. Die Chance, jetzt Kunden besonders in den Regionen zu gewinnen, die keine Festnetz-Breitbandversorgung haben, sollten die erfolgreichen Bieter rasch nutzen”, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. Die Bundesnetzagentur hatte bei der Ausschreibung der Versteigerung das Bundesgebiet in 28 Regionen eingeteilt. In jeder Region standen 4 Frequenzpakete zur Versteigerung an, wobei jeder Bieter in einer Region nur 1 Frequenzpaket ersteigern konnte. Den Zuschlag haben erhalten:
Zum Abschluss der Versteigerung appellierte Kurth an die Städte und Landkreise, die sich in der Vergangenheit über eine mangelhafte Breitbandversorgung beklagt hatten, auch auf die neuen Anbieter zuzugehen und deren Investitionspläne z.B. bei der Standortsuche für Antennen aktiv zu unterstützen. Bis zu 3 Mobilfunkgeräte unter einer NummerDezember 2006 T-Online schaltet Servicenummern 0180 und 0800 für DSL-Telefonie frei20.12.2006 T-Online hat zeitgleich auch Servicerufnummern mit der Vorwahl 0180 und 0800 für DSL Telefonie (VoIP) freigeschaltet. Ab Januar 2007 Rundfunkgebührenpflicht für PC mit InternetanschlussDezember 2006 Umbenennung der Fußball-Bundesliga droht zu platzen21.12.2006 Hintergrund für die Verzögerung der Entscheidung ist der rigide Sparkurs der Telekom, die ihre weltweiten Marketing-Ausgaben um 400 Millionen Euro - allein in Deutschland 200 Millionen Euro - reduzieren will. 2,3 Billionen SMS-Botschaften bis 201013.12.2006 T-Mobile: UMTS-Versorgungsgrad über 50 Prozent12.12.2006 Das UMTS-Netz von T-Mobile umfasst rund 1.200 Städte und Regionen in Deutschland. In allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern steht die Mobilfunktechnik der 3. Generation (3G) zur Verfügung. Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile das gesamte UMTS-Netz mit der Breitbandtechnik HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ausgestattet. Nach der ersten Ausbaustufe mit Übertragungsraten von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) hat T-Mobile im November 2006 in der 2. Ausbaustufe im gesamten UMTS-Netz Datenübertragungsraten von bis zu 3,6 Mbit/s freigeschaltet. T-Aktie am Jahresende29.12.2006 ◊
|
||||||||