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Juli bis September 2009
ARD startet Informationskampagne zum Analog-Digital-Umstieg01.07.2009 „Wir haben uns innerhalb der ARD für einen schnellen Umstieg vom analogen auf digitales Fernsehen im Satellitenbereich ausgesprochen. Priorität haben nun weitere Gespräche mit den Marktakteuren zur Festlegung eines gemeinsamen Abschaltzeitpunktes”, so der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust. Gleichzeitig betonte Boudgoust, dass die ARD es als wichtige Aufgabe betrachte, die Zuschauer beim Wechsel in das digitale Fernsehzeitalter zu begleiten und sie über die verschiedenen Empfangsmöglichkeiten des digitalen ARD-Programmbouquets zu informieren. Im Vorfeld des HDTV-Regelbetriebes für „Das Erste” und das ZDF-Hauptprogramm ab Februar 2010 bilden HDTV-Testläufe zur Leichtathletik-WM und zur IFA sowie zu Weihnachten 2009 im „Ersten” und in „EinsFestival” besondere Programm-Highlights. ARD befremdet über negative Haltung des Privatfunkverbandes zu DABplus01.07.2009 „Mit einer Absage an DABplus würde der VPRT die Zukunft des Radios verzocken”, sagte Bernhard Hermann, der Vorsitzende der ARD-Hörfunkkommission nach der ARD-Sitzung in Bremen. Diese Haltung sei aus Sicht des VPRT sogar nachvollziehbar, aber zu kurz gedacht, weil sie die Mediennutzungsbedürfnisse junger Menschen ignoriere, so Hermann weiter: „Die kommerziellen Radioveranstalter verdienen seit Jahren gutes Geld. Das wollen sie nicht gefährden, denn der Einstieg in digitales Radio würde Investitionen erfordern. Dies würde dann natürlich den Gewinn der Gesellschafter schmälern.” „Im Übrigen ist die Einschätzung von Hillmoth nicht richtig, es gabe keine vernünftigen Geschäftsmodelle” so ARD-Vorsitzender Peter Boudgoust. Die ARD habe Konzepte für digitales Radio entwickelt, die den Erwartungen an individuelle, multimediale und der jeweiligen Alltagssituation angepasste Nutzung entsprechen und neben dem Live-Radio quasi ein Radio „on demand” beinhalten. „Diese Konzepte, die sehr wohl Spielraum für eine kommerzielle Nutzung beinhalten, hat die ARD dem VPRT vorgestellt und eine Zusammenarbeit angeboten”, erläuterte Boudgoust. Für die ARD gehe es jetzt darum, diese Konzepte in der Praxis zu überprüfen, erklärte Hermann. Deshalb habe sie bei der KEF beantragt, die in die heutige Gebühr bereits eingerechneten 30 Millionen Euro frei zu geben. Der VPRT wolle die Freigabe dieser Mittel offenbar verhindern und bezeichne die Digitalradioversuche als eine Art Marktbesetzung. Hermann: „Dies ist reine Interessenpolitik, bei der kurzfristiger Shareholder Value vor der Zukunftssicherung des Radios kommt.” Die Rechnung der Privaten, auf die weitere Ausschöpfung von UKW zu setzen, geht nach Einschätzung der ARD nur solange auf, wie die Masse der Bevölkerung weiter mit dem gewohnten analogen UKW-Radio zufrieden sei. Die nachwachsende Generation, die durch ein multimedial ausgerichtetes Medienverhalten geprägt ist, erwartet aber mehr: Radio, wie sie wollen, wann sie wollen und wo sie wollen. Ein Radioprogramm, das auch in 10 Jahren erfolgreich sein will, muss sich an diesen Erwartungen orientieren und digitale Wege nutzen, die die Verbreitung von Zusatzdiensten erlauben. Zwar ist die von Hillmoth präferierte Verbreitung über das Internet eine wichtige Ergänzung aber keineswegs eine Alternative zu einem eigenständigen digital-terrestrischen Verbreitungsweg: In vielen Gebieten ist die Nutzung des Internets als Verbreitungsweg für Radioprogramme noch sehr unkomfortabel, und sie ist zudem kostenintensiv. Jeder Sender müsse für jeden einzelnen Hörer oder Nutzer, der im Internet Radio hört, bezahlen - ebenso wie der Nutzer selbst. Mobiles Internet in ganz Deutschland - mit der Qualität wie sie UKW heute für Radio bietet - ist noch lange nicht in Sicht. Ein digital-terrestrischer Verbreitungsweg würde genau dieses bieten: zuverlässigen Empfang zu Hause und unterwegs, auf dem Küchenradio und der Stereoanlage, im Auto und auf dem Handy, zudem flächendeckend und regional differenziert in Deutschland und grenzüberschreitend frei empfangbar. Auch dürfe das Scheitern von „DAB-alt” nicht länger als Gegenargument für die Zukunftsfähigkeit von DABplus angeführt werden, betont Hermann. Die Situation habe sich grundlegend geändert. Jetzt gebe es ausreichend Frequenzkapazität mit hoher Sendeleistung, die Endgeräte seien inzwischen technisch so leistungsfähig, dass sie Mehrwert-Dienste auch darstellen könnten. Ein weiterer Vorteil von DABplus sei, dass sich die in UKW existierende Radiolandschaft fast identisch abbilden ließe, was die regionale Struktur, den restriktionsfreien Netzzugang und die leichte Auffindbarkeit der Programme in einem geschlossenen Markt der Radioanbieter betreffe. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, über den Tellerrand der deutschen Entwicklungen hinauszuschauen. Es gibt eine gesamteuropäische Entwicklung zur Digitalisierung von Radio, die sich mit unterschiedlichen Ausprägungen der „DAB-Systemfamilie” befasst. In Großbritannien, in Dänemark und der Schweiz ist DAB bereits erfolgreich im Markt etabliert. In Frankreich muss ab 2012 jedes verkaufte Radio Digitalradio empfangen können. Auch in Deutschland stellt sich die Geräteindustrie gerade auf diese veränderte Situation ein, und sie wartet auf ein klares Signal aus Richtung der Hörfunkbetreiber. Ein Verzicht auf Digitalradio, so Hermann, würde bedeuten, sich von einer europäischen Entwicklung abzukoppeln und darauf keinen Einfluss mehr nehmen zu können. „Die Zukunft des Radios ist digital!”01.07.2009
Verliert die Telekom das Monopol an der Wortmarke „Gelbe Seiten”?01.07.2009 Dies meldete „Die Welt” am 5. Juni 2009 unter Berufung auf den der Zeitung vorliegenden Beschluss. Demnach hat sich die Telegate Media AG mit ihrem Antrag auf Löschung durchgesetzt. „Die Telekom muss nun endlich begreifen, dass die alten Monopolzeiten vorbei sind”, sagte Telegate Vorstandsvorsitzender Andreas Albath der Zeitung. „Das DPMA hat ein wichtiges Signal 'pro Wettbewerb' gesetzt. Moderne 'Gelbe Seiten' Werbung im 21. Jahrhundert ist nicht mehr die Anzeige im gedruckten Branchenbuch, sondern die gezielte Kombination von digitalen Multichannel-Angeboten mit Suchmaschinenmarketing.” Der aktuellen Verfügung vorausgegangen war ein Rechtsstreit der DeTeMedien GmbH mit der ehemaligen klickTel AG (jetzt Telegate MEDIA AG) um die Verwendung des Markennamens „Gelb.de” für ein digitales Branchenverzeichnis. Die DeTeMedien GmbH wollte die Verwendung dieses Markennamens gerichtlich untersagen lassen. Eine entsprechende einstweilige Verfügung des Landgerichtes Hamburg wurde im Januar 2009 vom Oberlandesgericht Hamburg aber wieder aufgehoben. Jetzt wurde sowohl die Altmarke „Gelbe Seiten”, die sich auf gedruckte Branchenbücher bezieht, als auch die jüngere Marke für elektronische Auskunftsverzeichnisse wegen „absoluter Schutzhindernisse” durch das DPMA gelöscht. Die Telekom vermarktet über ihre Tochter DeTeMedien und 16 mittelständische Verlage die „Gelben Seiten”. Die Verlegergemeinschaft hat jetzt laut Bericht angekündigt, gegen die Löschung Rechtsmittel einlegen zu wollen. Nun müsse das Bundespatentgericht entscheiden. Bis dahin würden DeTeMedien und die Gelbe-Seiten-Verlage bei Zivilgerichten und Ämtern die Gelbe-Seiten-Marken „konsequent verteidigen”, heißt es in einer Stellungnahme laut der Zeitung. Eine Sprecherin der Telekom lehnte weitere Aussagen ab und verwies auf die veröffentlichte Stellungnahme. Über telegate AG HDTV ante portasAugust 2009 In sogenannten Showcases - auf Deutsch: im Testbetrieb - testeten die beiden Sendeanstalten HDTV-Übertragung bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin im August 2009 und zur Internationalen Funkausstellung (IFA) im August/September 2009. Auch zur Weihnachtszeit 2009 sind Testausstrahlungen geplant. Einen HD-Showcase hat EinsFestival bereits zur IFA 2007 und 2008 sowie an Ostern 2008 ausgestrahlt. Seit Juli 2009 strahlt der Kulturkanal Arte sein deutschsprachiges Programm zusätzlich in HDTV über den Satelliten ASTRA aus. Feststeht, welches Ausstrahlungsformat bei den öffentlich-rechtlichen Sendern angewandt wird. ARD, ZDF, ORF, SRG und Arte strahlen ihre HDTV-Kanäle „progressive” mit 720 Zeilen und 50 Vollbildern pro Sekunde gemäß EBU-Empfehlung aus (720p/50). In HDTV wird es also keine „Halbbilder” mehr geben, sondern nur noch „Vollbilder” wie dies heute bei hochwertigen Fernseh- und Computerdisplays üblich ist. In Zukunft ist eine noch höhere Auflösung geplant, nämlich 1080 Zeilen und 50 Vollbilder (1080p/50). Dies ist ein Vollbildmodus mit höchster Auflösung mit 1920x1080 Bildpunkte. Das digitale Fernsehen liefert eine maximale Bild- und Tonqualität und schöpft damit die Möglichkeiten des herkömmlichen SDTV-Standards (Standard Definition Television) voll aus. In eine neue Dimension des Fernsehens stößt das brillante, hochauflösende Format HDTV (High Definition Television) vor. HDTV steht für ein Fernseherlebnis, das mit einem Live-Erlebnis vor Ort vergleichbar ist. Und das sowohl mit Blick auf das Bild als auch auf den Ton. Die Fernsehbilder sind weitaus schärfer, klarer und farbintensiver als beim Standardformat SDTV. HDTV kann noch einmal 5-mal mehr Bildpunkte als der heutige Fernsehstandard SDTV darstellen - selbst kleinste Details werden mit dieser Auflösung sichtbar. Dank Dolby Digital erreicht auch der Ton Kinoqualität. Von der alten Idee zum neuen Zugpferd Bereits in den 1980er Jahren waren Bestrebungen im Gange - auch auf EU-Ebene -, unter dem Begriff HDTV das Fernsehbild durch Erhöhung der Zeilenzahl technisch zu verbessern. Die damaligen Entwicklungen basierten aber auf einem analogem HDTV und erwiesen sich als nicht zukunftsfähig. Deutsche Telekom einigt sich mit 1&1 und Vodafone über VDSL-Vorleistungsangebot22.07.2009 Das neue Vorleistungsangebot beinhaltet einen „Erfolgsfaktor”: Je mehr Kunden von den Wettbewerbern und der Deutschen Telekom gewonnen werden, desto weiter sinkt der Vorleistungspreis. Der jetzt vereinbarte monatliche Einstiegspreis beträgt bei 48 Monaten Laufzeit 25,36 Euro und bei 12 Monaten 26,28 Euro. „Marktwirtschaftliche Lösungen sind ohne Eingriffe des Regulierers möglich. Das beweist diese Einigung. Der attraktive Preis zeigt, dass wir auf unsere Wettbewerber deutlich zugegangen sind”, betonte Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom. 1&1 wird das Vorleistungsangebot VDSL Double Play nutzen. Ein Angebot für das Streaming von IPTV ist im Vertrag mit der Telekom zunächst nicht enthalten, soll aber - laut Mitteilung von 1&1 - innerhalb dieses Jahres noch geregelt werden. Außerdem verhandelt 1&1 nach eigenen Angaben mit der Telekom über ein Co-Investitions-Modell, da anders als bei ADSL hier nicht nur Netzleistung angemietet werden soll. „Um möglichst schnell eine größere Verfügbarkeit des neuen superschnellen Internet zu erreichen, ist 1&1 zu einem dem Marktanteil entsprechenden Engagement bereit”, sagte 1&1 Vorstandssprecher Robert Hofmann am 22. Juli 2009. Im März 2009 hatte die Deutsche Telekom angekündigt, ihr VDSL-Netz ohne regulatorische Vorgaben und freiwillig für Wettbewerber zu öffnen. Parallel treibt der Konzern auch den weiteren Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes voran: Für 13 deutsche Städte hat die Telekom den gemeinsamen Ausbau mit Wettbewerbern wie Vodafone, EWE, M-Net und NetAachen geplant. Weitere Gespräche dazu laufen. Höttges: „Durch die Regulierung des Netzzugangs alleine wird keine neue Infrastruktur gebaut. Was Deutschland jetzt braucht, ist Mut zu Deregulierung, denn mehr Freiheit schafft neue Wachstumsimpulse für den Breitbandmarkt.” Vodafone will in eigenes Glasfasernetz investieren / „Breitband-Monopol der Telekom muss fallen”10.07.2009 Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Arcor AG, will mit dem Piloten in Heilbronn ein Signal für mehr Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt setzen. „Wettbewerb ist investitions- und innovationsfördernd. Monopolstrukturen, wie wir sie jetzt im VDSL-Bereich erleben, bremsen Fortschritt und Investitionen.” Im Hinblick auf das Heilbronner Projekt betonte Joussen, das Zugangsmonopol der Deutschen Telekom müsse fallen. „17 Jahre Mobilfunk in Deutschland haben gezeigt: Wo ein Wettbewerb der Anbieter besteht, entstehen Angebote, Produkte und Preise im Wettbewerb. Davon profitieren die Verbraucher und der Standort Deutschland.” Der kürzlich geschlossene Vertrag über den Wiederverkauf von VDSL-Produkten der Telekom wird bei Vodafone nur als erster Schritt gewertet. VDSL-Produkte der Telekom zu verkaufen, ermöglicht Wettbewerbern und deren Kunden zwar kurzfristigen Zugang in den Markt, langfristig stärkt das jedoch das Monopol der Telekom. Vodafone testet in Heilbronn im Livebetrieb VDSL mit eigener Infrastruktur. Die „Very Highspeed Digital Subscriber Line” ermöglicht schnelles Internet mit einem Surftempo von bis zu 50 Mbit/s. 50.000 Heilbronner Haushalte sollen ab Herbst 2009 mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s surfen können. Georg Benzer, Verantwortlicher für das Netz bei Vodafone/Arcor, startete am 10. Juli 2009 das Pilotprojekt zusammen mit Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, dem Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach sowie Stephan Gammersbach, Deutsche Telekom AG. Ziel des Pilotprojektes in Heilbronn ist es, Lösungen für einen Ressourcen schonenden Aufbau der VDSL-Technologie zu realisieren und Erfahrungen beim Ausbau einer Stadt zu sammeln. „Schnelle Datenautobahnen sind in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts die wichtigste Lebensader”, betonte Vodafone-Manager Georg Benzer: „Wir setzen auf Investitionen in moderne Netze und auf echten Infrastrukturwettbewerb.” Staatssekretär Richard Drautz erklärte: „Heilbronn ist als Pilotstadt in einer besonders komfortablen Situation: Als Wirtschaftsstandort gewinnt die Stadt in ihrer Rolle als Oberzentrum mit der digitalen Struktur an Attraktivität. Und mit den neuen Hochgeschwindigkeits-Zugängen ins Internet haben wir zumindest in Heilbronn echten Wettbewerb im Sinne der künftigen Kunden, da am Ausbau gleich 2 Unternehmen beteiligt sind.” „Digitale Infrastrukturen prägen zunehmend die Attraktivität eines Standortes nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch mit Blick auf die Wohn- und Lebensqualität. Der Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet ist daher nicht nur für Großunternehmen, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands mitentscheidend”, sagte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Das gelte gerade für ein Oberzentrum wie Heilbronn mit einer Vielzahl von Betrieben. „Mit VDSL kann Heilbronn zu anderen Ballungsräumen aufschließen”, unterstrich Him-melsbach. Der VDSL-Ausbau verkürzt die letzte Meile - das Leitungsstück zwischen Hausanschluss und Vermittlungsstelle - auf wenige hundert Meter. In Heilbronn errichtet Vodafone dazu sogenannte Multifunktionsgehäuse (MFG). Sowohl Vodafone als die Deutsche Telekom installieren darin ihre Vermittlungstechnik. Die MFG werden per Glasfasern an die jeweiligen Transportnetze angebunden. Während in Heilbronn Vodafone den Ausbau des VDSL-Netzes verantwortet, realisiert das Unternehmen ein weiteres VDSL-Pilotprojekt zusammen mit der Telekom in Würzburg. In der fränkischen Stadt ist die Telekom für die Bauausführung zuständig. Deutsche Telekom setzt Breitbandausbau auf dem Land fort15.07.2009 Die Nachfrage der Kommunen ist unter anderem durch die Breitbandinitiative der Bundesregierung im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. „Wir können nicht alleine das Breitbandziel der Bundesregierung erfüllen”, so van Damme. „Die Wettbewerber, die einen Marktanteil von rund 50 Prozent halten und zuletzt von wichtigen Regulierungsentscheidungen profitiert haben, sind ebenfalls gefragt, ihr Engagement zu verstärken. Bisher stemmt die Deutsche Telekom die Investitionen in weiße Flecken auf dem Land nahezu alleine.” Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung und Regulierungsentscheidungen der Bundesnetzagentur musste die Deutsche Telekom ihre Gesamtinvestitionen in den Breitbandausbau für dieses Jahr um 100 Millionen auf 200 Millionen Euro reduzieren. Vor allem wegen der Absenkung wichtiger Vorleistungsentgelte wie dem Entgelt für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) stehen dem Konzern weniger Investitionsmittel zur Verfügung. Dennoch führt die Deutsche Telekom das Kooperationsmodell mit den Kommunen fort: Wo sich der Breitbandausbau nicht selbst trägt, können sich die Kommunen beteiligen und beispielsweise Kabelkanalanlagen oder Leerrohre zur Verfügung stellen. Alternativ sind Vereinbarungen über garantierte Mindestkundenzahlen und finanzielle Zuschüsse möglich. Um das passende Kooperationsmodell auszuarbeiten, stehen in allen Regionen Ansprechpartner bereit. Sie klären mit den Gemeinden, wie ein wirtschaftlicher Ausbau aussehen könnte. Insgesamt hat die Deutsche Telekom seit 2007 rund 1.000 solcher Kooperationen vereinbart. Seit der Einführung von DSL 1999 hat der Konzern rund 10 Milliarden Euro in die Breitbandinfrastruktur investiert. Mehr als 96 Prozent der Telekom-Anschlüsse sind DSL-fähig. Computer-Industrie will Umwelt- und Klimaschutz voranbringen22.07.2009 Als Zielsetzung soll die Hardware energiesparender werden. Computerleistungen werden zwar immer billiger, Systeme mit mehr Leistung verbrauchen aber auch deutlich mehr Energie. Das Bundesforschungsministerium fördert deshalb unter anderem das Spitzencluster „Cool Silicon” in Dresden, um bis 2013 Computer zu entwickeln, die das Doppelte leisten, aber nicht mehr Energie verbrauchen. Die „Green IT Allianz” ist eine Initiative der ITK-Wirtschaft und ein zentrales Ergebnis des 3. Nationalen IT-Gipfels vom November 2008. In Darmstadt verabschiedeten die Teilnehmer unter anderem einen entsprechenden Aktionsplan. Nach einer aktuellen Fraunhofer-Studie verbrauchen Produktion und Nutzung von ITK rund 10 Prozent des Stroms in Deutschland, mit steigender Tendenz. Weltweit sollen im Jahr 2020 rund 1,4 Milliarden Tonnen Kohlendioxid durch ITK-Nutzung entstehen. Durch eine energiesparende Nutzung können jedoch weltweit bis zu 7,8 Milliarden Tonnen CO2 eingespart werden. Vodafone testet mobiles Breitband über TV-Frequenzen25.07.2009 Im Rahmen der Projekte werden rund 50 Testhaushalte und Unternehmen in Oberwiesenthal und rund 100 Interessierte in Baden-Württemberg mit Ericsson Mobile Broadband Routern ausgestattet, die bereits in Australien kommerziell erfolgreich im Einsatz sind. Die Anwender erhalten auf diese Weise während des Testzeitraums kostenlosen Zugang zum Internet. Die Feldversuche laufen bis Mitte 2010. Das Funksystem arbeitet im niedrigen Frequenzbereich bei 850 MHz im Kanal 65 und bietet so eine deutlich höhere Reichweite als die heute für UMTS genutzten Frequenzen (2,1 GHz). Daher können mit deutlich weniger Antennenstandorten auch dünn besiedelte Gebiete mit Breitbandinternet versorgt werden. Ericsson stellt neben den Funkmodems auch die HSPA-Systemtechnik für die Tests bereit. Damit werden Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s im Downlink und bis zu 2,0 Mbit/s im Uplink möglich. Diese Geschwindigkeiten liegen über dem durchschnittlichen Datendurchsatz, den Verbraucher heute über DSL in den meisten erschlossenen Gemeinden nutzen. Vodafone Deutschland startet mit solider Entwicklung ins neue Geschäftsjahr24.07.2009 Friedrich Joussen, CEO Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender Arcor AG: „In einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld sind wir durch den erfolgreichen Wandel zum integrierten Kommunikationskonzern sehr solide aufgestellt. Wir wollen weiter wachsen und insbesondere in den Breitband-Ausbau investieren. Unser Ziel ist, mit innovativen und konvergenten Produkten aus einer Hand zum besten Kommunikationsanbieter in Deutschland zu werden.” Im Berichtszeitraum April bis Juni 2009 betrug der konsolidierte Gesamtumsatz über alle Sparten 2,228 Milliarden Euro. Maßgebliche Gründe für den Rückgang um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind regulierte Preise im Mobilfunk und weniger Roaming, da sich die wirtschaftliche Lage auf das Reiseverhalten der Geschäftskunden auswirkt. Der Service-Umsatz über alle Sparten betrug im Berichtszeitraum 2,164 Milliarden Euro. Das ist ein Rückgang um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz im Bereich mobile Datendienste konnte erneut gesteigert werden und erreichte 258 Millionen Euro. Auch der Bereich DSL entwickelte sich positiv und legte sowohl bei der Kundenzahl als auch beim Umsatz gegenüber dem Vorjahr zu. Datendienste mit erneutem Umsatzwachstum DSL-Geschäft wächst weiter 2-stellig Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden sank im Berichtsquartal um 551.000 auf 34,9 Millionen. Grund hierfür waren hauptsächlich Kunden, die wegen geringer oder keiner Nutzung ihrer Prepaid-Karten ausgebucht wurden. Insgesamt nutzten im Berichtszeitraum 38,2 Millionen Kunden die Dienste von Vodafone in Deutschland. Vodafone Deutschland und Arcor AG konsolidiert
O2 steigert operatives Ergebnis um 27 Prozent30.07.2009
Telefónica O2 Germany hat im 1. Halbjahr 2009 das operative Ergebnis (OIBDA) deutlich gesteigert. In den ersten 6 Monaten erwirtschaftete das Unternehmen ein OIBDA von 432 Millionen Euro - ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 27 Prozent. Der Umsatz durch Mobilfunk und DSL erhöhte sich auf 1,78 Milliarden Euro (+1,9 Prozent). Die Kundenzahl für Mobilfunk und DSL stieg um 773.000 auf 15,2 Millionen (+11 Prozent). Sehr erfolgreich entwickelte sich dabei das im Mai 2009 gestartete Tarifangebot O2O ohne monatliche Grundgebühr und feste Vertragslaufzeit. „Durch unser neues Angebot O2O haben wir die Kundengewinnungskosten deutlich reduziert und damit unsere Profitabilität gesteigert”, sagte Telefónica O2 Germany CFO André Krause. Die OIBDA-Marge stieg in den 6 Monaten um 4,8 Prozentpunkte auf 24,3 Prozent. Vom 1. zum 2. Quartal habe sich der Anstieg der Profitabilität nochmals erhöht, betonte Krause. Der starke Kundenzuwachs bestätige die Strategie von O2, die auf mehr Kundenorientierung, Service und den konsequenten Ausbau der Netzinfrastruktur ausgerichtet ist. Zuwachs bei mobilen Datendiensten Kundenzahl und Umsatz Der Gesamtumsatz wuchs im 1. Halbjahr um 1,9 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro. Damit konnte sich Telefónica O2 Germany von der allgemeinen Wirtschaftsschwäche abkoppeln. Aufgrund der von der Bundesnetzagentur gesenkten Terminierungsentgelte ging der mobile Serviceumsatz leicht auf 1,4 Milliarden Euro (minus 0,4 Prozent) zurück. Ohne diesen Effekt wäre der Serviceumsatz im 1. Halbjahr um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Der durchschnittliche Monatserlös pro Mobilfunkkunde (Average Revenue per User - ARPU) sank im 1. Halbjahr auf 15,80 Euro (minus 11 Prozent zum Vorjahreszeitraum). Gründe dafür waren die Reduzierung der Terminierungsentgelte durch die Bundesnetzagentur sowie die Einführung neuer günstiger Tarife, deren Effekt nicht vollständig durch den gestiegenen Umsatz durch mobiles Internet aufgefangen werden konnte. Wachstum durch Kundenzufriedenheit Mit dem Angebot ohne feste Vertragslaufzeit und ohne monatliche Grundgebühr setzt O2 bewusst auf kundenfreundliche und transparente Tarife. André Krause: „Wir wollen die Telekommunikationsbranche von Lockangeboten und Kleingedrucktem im Vertrag befreien.” Arcor wird Vodafone / Arcor AG heißt ab 1. August 2009 Vodafone AG01.08.2009
„Kompetenz, Leistung und Erfahrung aus beiden Unternehmen sind die Grundlage für konvergente und attraktive Produktangebote und unseren Service”, betonte Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vodafone D2 GmbH und Vorstandsvorsitzender der neuen Vodafone AG & Co. KG. „Unter der gemeinsamen Marke erhalten unsere Kunden innovative Lösungen aus einer Hand für Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Breitband-Internet.”
Eschborn bleibt als wichtiger Standort im integrierten Kommunikationskonzern erhalten, unter anderen mit einem globalen Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Lösungen für IPTV, Video auf Abruf und das „vernetzte Zuhause”. Mit rund 2.000 Mitarbeitern ist der Standort Rhein-Main einer der größten Vodafone-Standorte in Deutschland. Für die bisherigen Arcor-Kunden verläuft der Namens- und Markenwechsel ohne Änderungen oder Einschränkungen. „Im Gegenteil: Sie werden Teil der weltweiten Vodafone-Gruppe und profitieren von einer noch größeren Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen”, stellte Joussen fest. Deutsche Telekom unterstützt Infrastrukturausbau der Wettbewerber03.08.2009 „Die Branche benötigt möglichst schnell Planungssicherheit, um ihre Versprechen umsetzen zu können”, sagt Niek Jan van Damme, Vorstand Deutschland der Deutschen Telekom. Der Konzern hatte bereits vor einigen Monaten Wettbewerbern konkrete Angebote unterbreitet. Die Verhandlungen verliefen aber bisher ohne Ergebnis. Van Damme: „Wir sind immer noch der Überzeugung, dass Verhandlungslösungen im Markt der bessere Weg sind. Wir müssen aber feststellen, dass die Preisvorstellungen zu weit auseinander liegen, um schnell eine Einigung zu erreichen.” Auf ein VDSL-Vorleistungsangebot hat sich die Deutsche Telekom bereits mit Vodafone und 1&1 geeinigt, sodass die beiden Unternehmen ihren Kunden die superschnellen Internetanschlüsse anbieten können. Für 13 deutsche Städte hat der Konzern zudem den gemeinsamen Netzausbau mit Vodafone, EWE, M-Net und NetAachen geplant. Und schließlich hat die Deutsche Telekom in diesem Jahr bereits 400 DSL-Kooperationen mit Gemeinden geschlossen, die bis Ende 2010 an das Breitbandnetz angeschlossen werden sollen. Van Damme: „Wir werden unserer Verantwortung für den Standort Deutschland gerecht und wollen unseren Beitrag gemeinsam mit anderen leisten. Alleine kann jedoch kein Unternehmen die Breitbandstrategie der Bundesregierung umsetzen.” Die Deutsche Telekom hat seit 1999 rund 10 Milliarden Euro in moderne Breitbandinfrastruktur investiert. Der Konzern hat bereits 50 Städte mit VDSL ausgestattet, was Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s ermöglicht. Bundesnetzagentur darf jetzt bei unerlaubter Telefonwerbung durchgreifen03.08.2009 „Die unerwünschte Telefonwerbung ist inzwischen für die meisten Bürger mehr als nur ein Ärgernis. Wir alle möchten nicht in unserer kostbaren Freizeit belästigt werden, wenn wir nicht ein Interesse an Kontakten bekundet haben. Es war daher nur konsequent, dass der Gesetzgeber dem ausufernden Missbrauch der Telefonwerbung nun klare Grenzen gesetzt hat. Die Bundesnetzagentur stand bereits in der Vergangenheit durch die konsequente Bekämpfung von Rufnummernmissbrauch an der Seite der Verbraucher. Auch bei der Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung werden wir die uns zur Verfügung gestellten Mittel mit Entschlossenheit nutzen”, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. „Einen Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch werden wir nicht tolerieren.” Verbraucher ohne deren ausdrückliche Einwilligung zu Werbezwecken anzurufen, war bereits vor der Gesetzesänderung verboten. Es handelt sich dabei um eine unzumutbare Belästigung nach dem UWG. Der Gesetzgeber stellt jetzt mit der Änderung nochmals klar, dass der Angerufene vor dem Anruf ausdrücklich in den Erhalt von Werbeanrufen eingewilligt haben muss. Damit können sich die Anrufer nicht mehr auf Zustimmungserklärungen berufen, die der Verbraucher in einem völlig anderen Zusammenhang (z. B. Gewinnspiele) oder nachträglich erteilt hat. Eine weitere Neuerung ist, dass der Verstoß gegen das Verbot unerlaubter Telefonwerbung jetzt eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Die Bundesnetzagentur kann Verstöße nunmehr mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro ahnden. Auch das Telekommunikationsgesetz ist um einen Bußgeldtatbestand erweitert worden. Bei Werbeanrufen darf der Anrufende seine Rufnummer zukünftig nicht mehr unterdrücken, um seine Identität zu verschleiern und die Nachverfolgung unerwünschter Telefonwerbung zu erschweren. Bei einem Verstoß gegen dieses Verbot kann die Bundesnetzagentur dem Anrufer Bußgelder von bis zu 10.000 Euro auferlegen. „Wir sind bei der Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in erster Linie auf die Mithilfe der Verbraucher angewiesen. Deren Angaben zum konkreten Vorfall kommt eine entscheidende Bedeutung im Kampf gegen unerlaubte Telefonwerbung zu”, erläuterte Kurth. Erfolgt ein Werbeanruf ohne das Einverständnis des Verbrauchers, sollte dieser der Bundesnetzagentur vor allem folgende Daten mitteilen:
„Seien Sie im Alltag sparsam und vorsichtig im Umgang mit Ihren Daten insbesondere bei der Angabe Ihrer Telefonnummer”, betonte Kurth. „Unterstützen Sie als betroffene Verbraucher die Bundesnetzagentur bei ihrer Arbeit. Schildern Sie uns Ihre Fälle so genau wie möglich, sodass wir mit aussagekräftigen Verbraucherbeschwerden die handelnden Unternehmen zur Verantwortung ziehen können. Wir können keinem Bürger helfen, wenn er nicht in der Lage ist, uns belastbare Sachverhalte, Namen, Rufnummern oder eventuell sogar Adressen mitzuteilen. Wir wissen nicht, wer Sie angerufen hat und es gibt zum Glück keine umfassende Überwachung des Telefonverkehrs. Daher kann nur der belästigte Bürger selbst zum Erfolg unserer Arbeit beitragen. Zugleich appelliere ich auch an die werbenden Unternehmen, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten und aus Werbemaßnahmen keine Belästigung von Verbrauchern entstehen zu lassen. Dies schadet auch dem Ansehen der Unternehmen.” Beratung zu den Themen Rufnummernmissbrauch und unerlaubte Telefonwerbung finden Verbraucher unter den folgenden Kontaktdaten: Anschrift:oder Bundesnetzagentur Deutsche Telekom stabilisiert das Geschäft im 2. Quartal 200906.08.2009 Das für die USA, Großbritannien und Polen im April aufgesetzte Maßnahmenpaket beginnt zu wirken. In allen 3 Ländern sanken die operativen Kosten und stieg die EBITDA-Marge im Vergleich zum 1. Quartal. „Wir haben in einem schwierigen Umfeld zum richtigen Zeitpunkt konsequent gegengesteuert. Die Zahlen des 2. Quartals stimmen uns zuversichtlich für das Gesamtjahr. Wir bestätigen entsprechend unsere Prognose für 2009”, sagte Vorstandsvorsitzender René Obermann. Durch die Konsolidierung der griechischen OTE stieg der Umsatz im 1. Halbjahr im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 6,8 Prozent auf 32,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA legte um 5,6 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro zu und der bereinigte Konzernüberschuss um 2,0 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Beitrag der OTE betrug beim Umsatz 2,4 Milliarden Euro, beim EBITDA 0,9 Milliarden Euro. Der Free Cash-Flow lag im 1. Halbjahr bei 1,8 Milliarden Euro, wovon im 2. Quartal 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. Der Rückgang beim Free Cash-Flow gegenüber den im 1. Halbjahr 2008 erzielten 3,6 Milliarden Euro liegt vor allem im Anstieg der Investitionen begründet. Die Deutsche Telekom investierte - bereinigt um OTE - im schwierigen Umfeld des 1. Halbjahrs 2009 rund 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. So wurde beispielsweise das Mobilfunknetz in den USA ausgebaut. Es wurden auch weitere „weiße Flecken” bei der DSL-Versorgung in Deutschland geschlossen. Insgesamt 160.000 Haushalte wurden dabei erstmals an das Breitbandnetz angeschlossen. Hierzu trugen auch mehr als 400 Kooperationen mit Kommunen zum Aufbau des schnellen Internets bei. Trotz hoher Investitionen setzte der Konzern gleichzeitig seine Sparanstrengungen fort. Zum 30. Juni 2009 wurde die Kostenbasis gegenüber 2005 um 4,9 Milliarden Euro reduziert und das Ziel des Programms „Save for Service” vorzeitig erreicht. Die Sparanstrengungen im Konzern werden dennoch weitergehen. Auch die Integration der OTE bringt schneller als erwartet Erfolge. Im 1. Halbjahr wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, die zu jährlichen Synergien von 84 Millionen Euro führen. Das ist deutlich mehr, als ursprünglich für das Gesamtjahr 2009 vorgesehen war. Sehr erfolgreich verlief das Geschäft für T-Home in Deutschland. Die Festnetzsparte schraubte dank strikter Kostendisziplin die Marge nach oben, erzielte bei den DSL-Nettoneukunden im 2. Quartal einen herausragenden Marktanteil von 59 Prozent und steigerte die Kundenzahl beim IPTV-Angebot Entertain auf mehr als 720.000 vermarktete Verträge. Eine weiterhin positive Entwicklung zeigt sich bei T-Systems. Im Systemgeschäft wurden nach dem Turnaround im vergangenen Jahr die Margen gesteigert. Dank Effizienzgewinnen konnten hier leichte Umsatzrückgänge kompensiert werden. Zum 30. Juni 2009 betreute die Deutsche Telekom weltweit rund 150 Millionen Mobilfunkkunden. Auf vergleichbarer Basis sind das 8 Millionen mehr als vor einem Jahr. Im Festnetz wuchs der Kundenbestand im in- und ausländischen Retail-Breitbandgeschäft im gleichen Zeitraum um 16,7 Prozent von 12,4 auf 14,5 Millionen. Die Entwicklung der operativen Segmente im Überblick Der Umsatz der T-Mobile Deutschland fiel in den ersten 6 Monaten des Jahres um 2,2 Prozent niedriger aus als im gleichen Zeitraum 2008 und lag bei 3,8 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA sank um 4,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Einflussfaktoren waren hier neben dem unvermindert scharfen Wettbewerb auch Regulierungsentscheidungen. T-Mobile Deutschland behauptete die führende Position auf dem Heimatmarkt. In den USA wurden die Anstrengungen beim 3G-Netzausbau intensiviert. Das Jahresziel einer Bevölkerungsabdeckung von 200 Millionen bleibt im Fokus, um einen größeren Kundenkreis zu erschließen. Im 1. Halbjahr verzeichnete T-Mobile USA auf Euro-Basis einen Umsatzanstieg von 15,7 Prozent und ein EBITDA-Plus von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zuwächse sind allerdings in erster Linie auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Betrachtet man die Zahlen in US-Dollar, errechnen sich ein Umsatzplus von 0,8 Prozent und ein EBITDA-Rückgang um 2,3 Prozent. In Großbritannien hatte die EBITDA-Marge von Januar bis März noch 13,5 Prozent betragen, zwischen April und Juni stieg sie dank Kostensenkung auf 17,3 Prozent. Der Umsatz der T-Mobile UK sank im 1. Halbjahr in Landeswährung um 4,2 Prozent, das bereinigte EBITDA ging gleichzeitig um 28,0 Prozent zurück. Hier zeigt sich im Jahresverlauf eine positive Entwicklung: Während das EBITDA-Minus gegenüber dem Vorjahr im 1. Quartal noch bei 40,8 Prozent gelegen hatte, waren es im 2. Quartal nur noch minus 13,5 Prozent. Sehr erfolgreich hat die polnische PTC ihre Kostenbasis reduziert. Gegenüber dem 1. Quartal sanken die operativen Kosten um 13 Prozent. In der Folge stieg die EBITDA-Marge von 26,4 Prozent im 1. auf 38,6 Prozent im 2. Quartal und lag damit sogar über dem Vorjahreswert von 36,9 Prozent. Die COSMOTE-Gesellschaften steuerten im 1. Halbjahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 0,4 Milliarden Euro bei. Mit 1,2 Millionen Nettoneukunden seit der Erstkonsolidierung im Februar dieses Jahres verzeichneten die Gesellschaften in Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Albanien das dynamischste Kundenwachstum im Mobilfunkbereich des Konzerns. Die mobile Datennutzung bleibt ein Wachstumstreiber. So stiegen die Datenumsätze in den west- und zentraleuropäischen Mobilfunkgesellschaften im 2. Quartal um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 455 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel das Wachstum in den USA aus, wo die Datenumsätze im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 526 Millionen Dollar zulegten. Breitband/Festnetz Dank einer sehr guten Kostendisziplin erzielte T-Home Deutschland im 1. Halbjahr 2009 ein bereinigtes EBITDA von 3,2 Milliarden Euro und verbesserte gegenüber dem Vorjahr die EBITDA-Marge auf 33,4 Prozent. Auch 2. Quartal schloss mit einem bereinigten EBITDA von rund 1,6 Milliarden Euro und einer ebenfalls verbesserten EBITDA-Marge von 33,4 Prozent. Einsparungen umsatzvariabler Kosten sowie geringere Kosten für Miete, Wartung und Personal konnten den Umsatzrückgang im klassischen Festnetzgeschäft größtenteils ausgleichen. Das deutsche Breitbandgeschäft entwickelte sich im 1. Halbjahr außerordentlich gut. T-Home erreichte im 2. Quartal einen DSL-Neukundenmarktanteil von 59 Prozent. Für das 3. Quartal erwartet die Deutsche Telekom vor dem Hintergrund einer hohen Zahl auslaufender Verträge der 2007 sehr erfolgreich vermarkteten Komplettpakete und den demzufolge höheren Kündigungszahlen einen deutlich niedrigeren DSL-Neukundenmarktanteil. Das Ziel für das Gesamtjahr 2009, einen Neukundenmarktanteil von mehr als 45 Prozent zu erreichen, bleibt unverändert. Die Zahl der vermarkteten Entertain-Anschlüsse lag bis zum Ende des 1. Halbjahrs bei 721.000. Das ist ein Zuwachs von 188 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert und ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Entertain, das Fernsehen der Zukunft, als Massenmarkt-Produkt zu etablieren. Die Zahl der Festnetzanschlüsse im In- und Ausland sank im 1. Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreswert um 7,4 Prozent auf 39,6 Millionen. Deutlich weniger Kunden als in den Vorquartalen verließen zwischen April und Juni die Deutsche Telekom. So lagen die Anschlussverluste im deutschen Festnetz im 2. Quartal 2009 mit 473.000 um 175.000 unter dem 2. Quartal 2008. Dies ist der niedrigste Stand seit Ende 2005. Rund 40 Prozent der Anschlussverluste sind nicht wettbewerbsbedingt, sondern rein technisch getrieben durch den Wechsel von Resale-DSL-Kunden auf die All-IP-Plattform. Im Auslandsgeschäft wurden die Geschäftszahlen im 1. Halbjahr erheblich beeinflusst von der erstmaligen Einbeziehung der OTE seit Februar 2009. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Auslandsumsätze im Festnetzgeschäft im 1. Halbjahr um 1,3 Milliarden Euro auf 2,4 Milliarden Euro gesteigert werden. In Osteuropa verringerte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,7 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Dieser Rückgang war bedingt durch Wechselkurseffekte - im Wesentlichen in Ungarn - sowie den Wettbewerb im klassischen Festnetz und die Substitution der Festnetzleistung durch den Mobilfunk. Das bereinigte EBITDA stieg in Süd- und Osteuropa um 0,4 Milliarden Euro auf 0,9 Milliarden Euro. In Osteuropa war das bereinigte EBITDA umsatzbedingt leicht rückläufig und lag bei 0,4 Milliarden Euro. Auch im Ausland wuchs im 1. Halbjahr der Breitbandmarkt deutlich. Mit insgesamt 3,6 Millionen Breitbandanschlüssen zum 30. Juni 2009 konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 637.000 Anschlüsse erzielt werden. Systemgeschäft Die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise wirkte sich unterschiedlich im Umsatz aus: Der Gesamtumsatz lag in den ersten 6 Monaten bei 4,3 Milliarden Euro und ging damit im Jahresvergleich um 3,7 Prozent zurück. Allerdings hielten sich die Umsätze mit externen Kunden dabei trotz allgemein schwieriger Marktlage nahezu stabil. Der internationale Umsatz stieg um 3,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro und entwickelte sich wie in den Vorquartalen erfreulich. In Deutschland dagegen sank der Umsatz um 6,6 Prozent. Dieser Rückgang im Inland geht zu einem wesentlichen Teil auf das um 8,7 Prozent geringere interne Geschäftsvolumen mit der Deutschen Telekom zurück und unterstreicht den Beitrag von T-Systems zur Kostensenkung im Konzern. Der Markt für Systemlösungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) war im 1. Halbjahr des Jahres 2009 von hartem Wettbewerb geprägt. Daneben wirkte sich die globale Finanz- und Wirtschaftskrise negativ auf den Auftragseingang der T-Systems aus. Trotz zahlreicher erfreulicher Auftragsabschlüsse im 1. Halbjahr 2009 verschlechterte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 20,9 Prozent. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Vorjahreszahlen den Großauftrag der Shell Holding enthalten. Dennoch gelang es T-Systems, im 2. Quartal Großaufträge wie den mit MAN zu gewinnen. Dazu kommen neue Verträge mit der Fluggesellschaft Deutsche Lufthansa sowie internationale Erfolge mit dem Flughafenshop-Betreiber Nuance Group und dem Chemiedistributor Brenntag Asia Pacific. Mit der Übernahme des spanischen IT-Dienstleisters Metrolico stärkt die Großkundensparte der Deutschen Telekom die Marktposition auf der iberischen Halbinsel. Studie: 4 Milliarden Handy-Nutzer - In der EU mehr Handys als Einwohner06.08.2009 In den Industrieländern sind die Wachstumsraten deutlich geringer. Grund ist der bereits hohe Verbreitungsgrad von Handys. In der Europäischen Union steigt die Zahl der Mobilfunkanschlüsse 2009 um 4 Prozent auf 641 Millionen. Damit gibt es in der EU deutlich mehr Handy-Verträge als Einwohner. Vodafone und Huawei kooperieren beim Breitbandausbau auf dem Lande10.08.2009 Zudem soll durch den gemeinsamen Test auch die Kompatibilität von LTE zu Technologien und Diensten wie dem digitalen Fernsehen und dem digitalen Radio belegen, die benachbarte Frequenzspektren nutzen. T-Systems: Kündigungsschutz bis Mitte 201212.08.2009 Weichen für weiteren Personalumbau bei T-Systems gestelltDer Gesamtbetriebsrat und die Arbeitgebervertretung von T-Systems haben sich am 12. August 2009 auf eine gemeinsame Vorgehensweise beim weiteren Personalumbau verständigt. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Instrumente, die den Umbau so sozialverträglich wie möglich gestalten sollen. Nach Abschluss des Programms gilt für die Beschäftigten bei T-Systems in Deutschland ein Kündigungsschutz bis Mitte 2012. „Unser Ziel war es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von T-Systems zu verbessern und damit Arbeitsplätze auch mittelfristig zu erhalten. Das Verhandlungsergebnis gibt uns nun die Möglichkeit, den strukturell notwendigen Personalumbau möglichst sozialverträglich fortzusetzen”, sagt Dr. Matthias Schuster, Geschäftsführer Human Resources von T-Systems. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Großkundensparte der Deutschen Telekom in den Jahren 2009 und 2010 noch insgesamt rund 3.000 Stellen streichen müssen. „Als Betriebsräte sind wir generell gegen Personalabbau. Wir stellen uns aber den strukturellen Problemen von T-Systems. Deshalb haben wir im Interesse unserer Mitarbeiter eine einseitige Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen durch den Arbeitgeber verhindert”, erklärte Hans-Jürgen Kallmeier, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von T-Systems. „Das waren keine einfachen Verhandlungen. Wichtig ist, dass wir uns mit der Forderung zum Beispiel nach einem freiwilligen Abbauprogramm und der Anrechnung des Abbaus von freien Mitarbeitern auf die Abbauzahlen insgesamt durchgesetzt haben. Gleichzeitig haben wir einen Kündigungsschutz bis Mitte 2012 für unsere Mitarbeiter erkämpft.” Ziel der Arbeitnehmervertretung sei es, Härten wie betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, fügte Kallmeier hinzu. Freiwillige Instrumente Ende des Jahres wird T-Systems prüfen, inwieweit diese freiwilligen Instrumente gegriffen haben. Sollten betroffene Mitarbeiter bis dahin keine alternative Beschäftigungsmöglichkeit gefunden haben, können sie für eine befristete Zeit in eine Transfergesellschaft eintreten, die das Unternehmen gemeinsam mit Vivento, dem Personaldienstleister der Deutschen Telekom, nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren einrichtet. Mitarbeiter, die in diese Gesellschaft übergehen, lösen ihren Arbeitsvertrag mit T-Systems und werden bei Vivento in der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis unterstützt. Hintergrund für den Personalumbau Über T-Systems Handys bekommen immer mehr Funktionen12.08.2009 Aber der Renner bei der Handynutzung liegt immer noch beim Schreiben von SMS-Nachrichten. Laut dem Branchenverband Bitkom haben 2008 48 Millionen Nutzer SMS Kurznachrichten verschickt, 29 Millionen fotografieren mit ihrem Handy und über 16 Millionen hören Musik über ihr Mobiltelefon. Nur jeder 6. Handybesitzer verwendet das Gerät ausschließlich zum Telefonieren. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Nutzung der Zusatzfunktionen stark zugenommen. Mittlerweile verschicken 78 Prozent aller Mobiltelefonbesitzer SMS, vor einem Jahr waren es noch 55 Prozent. Fast 48 Prozent fotografieren mit ihrem Handy, im Vorjahr waren es 40 Prozent. Auch eine leichte Steigerung beim Musikhören gab es mit 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jeder 6. Handybesitzer synchronisiert seine Termine oder Kontakte mit dem Handy. Jeder 7. ruft seine E-Mails ab oder surft im Netz. HanseNet mit 1,87 Millionen Alice-Kunden10.08.2009 Während die Gesamtzahl der DSL-Kunden in den ersten 6 Monaten 2009 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum leicht um 3,0 Prozent auf 2,289 Millionen sank, verzeichnete das Unternehmen in seinem Kernmarkt der DSL-Kunden mit einem Alice Komplettprodukt ein deutliches Wachstum von 54.000 Neukunden. Insgesamt hat der Anbieter sein operatives Ergebnis auf 122,5 Millionen Euro gesteigert. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,0 Prozent. Alice bietet 3 verschiedene DSL-Pakete an. Alice Light ist als reiner DSL-Internetzugang ein Jahr lang bereits ab 14,90 Euro monatlich erhältlich. Alice Fun bietet eine Telefonflatrate für Gespräche im deutschen Festnetz, eine DSL-Flatrate sowie auf Wunsch eine Fernseh-Flatrate für 29,90 Euro monatlich an. Alle 3 Alice Produkte verfügen über einen Internetzugang mit bis zu 16.000 kbit/s im Download sowie über Alice E-Mail & More, ein umfangreiches E-Mail Services-Paket. Die für den TV-Zugang notwendige Hardware, die Alice Set-Top-Box, steht Kunden wahlweise für einmalig 69,90 Euro als Kauf- oder als Mietvariante für monatlich 2,90 Euro zur Verfügung. Spiegel TV sendet über Youtube11.08.2009 Unter YouTube.de/Spiegeltv können sich die Nutzer Beiträge und Sendungen aus allen Spiegel-TV-Formaten ansehen. Zudem sind dort auch Beiträge aus Spiegel Online zugänglich. Vodafone macht das mobile Internet noch schneller17.08.2009
Die theoretischen Werte sorgen auch in der Praxis für sehr schnelle Downloads. Tests unter realistischen Bedingungen mit dem neuen Nokia-Handy 6730 zeigen, dass Geschwindigkeiten von knapp 10 Mbit/s erreicht werden. So können beispielsweise Filme in hoher Qualität herunter geladen oder gestreamt werden. Doch auch Kunden mit Handys, die die neueste Technik noch nicht unterstützen, profitieren vom schnelleren Vodafone Netz, da die Daten insgesamt auch schneller von den Mobilfunkbasisstationen ins Festnetz übertragen werden. Vodafone verfügt als Komplettanbieter über ein sehr leistungsstarkes Festnetz und kann so die Basisstationen mit schnellen Glasfaserkabeln anbinden. Und wo große Datenmengen sehr schnell von einer Basisstation abgeführt werden können, sind auch ausreichend Kapazitäten für die gleichzeitige Nutzung vieler Mobilfunkkunden vorhanden. „Kunden von Vodafone können als erste in Deutschland schon heute höchste Geschwindigkeiten von 10 Mbit/s bei mobilen Datendiensten nutzen. Damit unterstreichen wir in Sachen mobile Breitbandlösungen unsere Vorreiterrolle. Wir verfügen über das leistungsstärkste Mobilfunknetz mit der besten Flächendeckung in Deutschland und bauen unsere Netze im Interesse unserer Kunden bedarfsgerecht aus”, so Hartmut Kremling, Geschäftsführer Technik von Vodafone Deutschland. „Damit können alle unsere Kunden über das mobile Breitbandnetz von Vodafone Deutschland unterwegs oft noch schneller die von zu Hause oder aus dem Büro gewohnten Internet-Dienste nutzen. Der mobile Zugriff auf das Firmennetzwerk ist dank HSDPA ebenso problemlos möglich, wie beispielsweise die Ansicht von multimedialen Webseiten oder das Streaming von Videos. Vom schnellen Uplink durch HSUPA profitieren alle, die große Datenmengen auch unterwegs versenden möchten. Ein mit dem Handy geschossenes Foto kann mit HSUPA oft schneller verschickt werden als über gewohnte DSL-Verbindungen, und Videokonferenzen lassen sich dank HSUPA in hoher Qualität durchführen.” O2 steigt bei Touch&Travel Projekt ein17.08.2009 „Durch den Einstieg von O2 können wir einer noch breiteren Kundenbasis die Vorteile des mobilen Ticketings nahe bringen und sind für einen erfolgreichen Start in ganz Deutschland gerüstet”, sagt Birgit Wirth, Projektleiterin Touch&Travel bei der Deutschen Bahn. „Immer mehr Anwendungen unseres Alltags werden auf dem Handy möglich”, ergänzt Antonio Botas, Managing Director Strategy, Brand Management & Customer Experience bei Telefónica O2 Germany. „Gerade mobiles Bezahlen ist eine der Anwendungen die sicher und praktisch über das Handy laufen. Erste Erfahrungen haben wir bereits mit dem mobilen Bezahlservice mpass gesammelt. Touch&Travel ist ein weiterer Service, der den Alltag unserer Kunden leichter macht.” Das Projekt Touch&Travel basiert auf der Technologie Near Field Communication (NFC). Sie ermöglicht den kontaktlosen Datenaustausch zwischen 2 Geräten über eine kurze Distanz. Entsprechend statten die teilnehmenden Verkehrsunternehmen alle Bahnhöfe und Haltestellen mit sogenannten Touchpoints aus. Ein Ticket zu lösen wird dann leichter denn je: Einfach das eingeschaltete Handy bei Fahrtbeginn an diese Kontaktpunkte halten und am Ziel auf dieselbe Weise wieder abmelden. Im Anschluss wird der Fahrpreis automatisch berechnet. Touch&Travel stellt sicher, dass auch der reibungslose Übergang auf andere Verkehrsmittel - beispielsweise vom ICE auf den Bus oder umgekehrt - ermöglicht wird. Das erspart dem Reisenden einen weiteren Ticketkauf. Die Abrechnung erfolgt turnusmäßig, z.B. am Monatsende, durch die DB. Die Deutsche Bahn testet die Technologie schon seit einiger Zeit. Nun steigt O2 als Partner ein. Gemeinsam mit den weiteren Projektpartnern Vodafone Deutschland, T-Mobile Deutschland, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und dem Verkehrsbetrieb Potsdam (ViP) sowie leistungsstarken Partnern aus der Industrie, wollen O2 und Deutsche Bahn Touch&Travel zur Marktreife bringen. Im nächsten Schritt sucht die DB in den kommenden Wochen weitere 3.000 Kunden, die dieses einfache eTicket-Verfahren testen. Auch die Telefónica Gruppe investiert weltweit und länderübergreifend in die NFC-Technologie und treibt entsprechende Projekte voran. So sind bereits in Großbritannien, Spanien und der Tschechischen Republik Pilotprojekte geplant oder in der Umsetzung. Bei einem groß angelegten Test in London konnten Kunden ein halbes Jahr lang O2 Wallet nutzen. Die Technologie setzt die Funktion von Kredit- und ähnlichen Karten in NFC um und ermöglicht bargeld- und kartenloses Bezahlen. Zudem evaluiert O2 weitere NFC-Anwendungen und -Projekte in Deutschland. O2 öffnet Mobilfunknetz für Voice-over-IP Dienste17.08.2009 Bisher erlaubten die Provider generell nicht das Telefonieren per Skype oder Sipgate über ihr Netz, da mit billigen Datentarifen, die mitunter teuren Mobilfunktarife der Provider ausgehebelt werden können. T-Mobile hat sogar generell die Nutzung im D1-Netz untersagt, es sei denn, der Kunde bucht eine Option für rund 10 Euro monatlich. Ähnliche Regelungen gibt es bei Vodafone und E-Plus. Als Begründung des Verbotes wird die Belastung des Mobilfunknetzes genannt. Für die mobile Internet-Telefonie können O2-Kunden zum Beispiel die Handy-Surfflatrate Internet-Pack-M von O2 buchen. Mit dieser surfen Kunden bis zu einem Volumen von 200 MB mit bis zu HSDPA-Geschwindigkeit. Anschließend können Kunden mit reduziertem Tempo weiter surfen. Die monatlichen Kosten liegen bei 10 Euro. Wem das nicht ausreicht, dem steht auch das Internet Pack L für 25 Euro im Monat zur Verfügung. Die volle Geschwindigkeit gibt es dabei bis zu einem Volumen von 5 GB. „Wir haben eines der modernsten und schnellsten mobilen Datennetze in Europa und das sollen unsere Kunden ohne Einschränkungen erleben, egal ob Surfen, E-Mailen, Instant Messaging oder eben auch Telefonieren”, so Lutz Schüler, Geschäftsführer Marketing & Sales Telefónica O2 Germany. „Mit der Öffnung unseres mobilen Highspeednetzes für VoIP-Dienste setzen wir neue Maßstäbe im Bereich mobiles Internet.” O2 erreicht in Deutschland mit seinem mobilen Datennetz nahezu 100 Prozent der Bevölkerung. Weite Teile in Deutschland sind mit HSDPA mit Geschwindigkeiten bis zu 7,2 Mbit/s und der schnellen Upload-Technologie HSUPA versorgt. Mit O2 nun noch schneller ins Internet18.08.2009 SHDSL.bis erweitert Geschwindigkeit auf bis zu 5,7 Mbit pro SekundeMit SHDSL.bis erweitert Telefónica sein Breitbandangebot für den Wholesale-Bereich. Ab Oktober 2009 stehen bis zu 5,7 Mbit/s auf einer 2-adrigen Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zur Verfügung. SHDSL.bis ist ein Standard, der höhere symmetrische Übertragungsbandbreiten ermöglicht und der Anforderung an steigenden Bandbreitenbedarf nachkommt. Die neue Bandbreite steht den Partnern von Telefónica im gesamten, jetzt abgedeckten ADSL2+-Gebiet zur Verfügung. Dies umfasst bis Ende 2009 fast 70 Prozent der deutschen Haushalte. Damit besitzt Telefónica die größte deutschlandweite Breitbandinfrastruktur nach der Deutschen Telekom. Der breitbandige Access-Service SHDSL.bis ist ein Standard mit symmetrischer Bandbreite und ermöglicht somit die gleiche Geschwindigkeit beim Up- und Download. Die Partner erhalten den Zugang zum deutschlandweiten Daten-Netzwerk von Telefónica. Die Kunden der Wholesale-Anbieter erhalten über das Netzwerk den Zugang zum weltweiten Netzwerkverbund von Telefónica S.A. „Durch die neuen Bandbreiten, die mit SHDSL.bis möglich sind, stellen wir unseren Wholesale-Partnern erneut ein attraktives Produkt zur Verfügung”, sagt Johannes Pruchnow, Managing Director Business & Wholesale Services bei Telefónica O2 Germany. „Die gestiegenen Anforderungen an Datenübertragung im Geschäftsbereich werden mit einer flexiblen Lösung adäquat umgesetzt. Unsere Partner können damit attraktive Produkte anbieten. Im nächsten Jahr werden wir zudem Geschwindigkeiten von bis zu 22,8 Mbit/s anbieten können.” Durch Linebonding über bis zu 4 Kupferdrähte werden diese Geschwindigkeiten erreicht. Ab 2010 stehen dann folgende Bandbreiten zur Verfügung:
Sipgate mit VoIP EU-Flatrate bei 28 Länder für 8,90 Euro19.08.2009 Die Auslands-Flatrate „sipgate flat” ist ausschließlich Privatkunden vorbehalten und erlaubt unbegrenzte Festnetztelefonate in alle EU-Länder inklusive Deutschland zuzüglich Schweiz. Aufgrund seiner Netzunabhängigkeit ist der Sipgate Tarif an jedem DSL- und Kabel-Internet-Anschluss nutzbar. Studie: Fast 7 Millionen VoIP Nutzer in Deutschland14.08.2009 Im Jahr 2009 wird die Zahl der regelmäßigen Nutzer in Deutschland um 20 Prozent auf rund 6,8 Millionen steigen. Das berichtet der Branchenverband Bitkom. Im Jahr 2010 soll die Nutzerzahl auf 8,2 Millionen steigen. Neben günstigen Tarifen biete das VoIP Funktionen, die vor allem im Geschäftsumfeld zum Einsatz kommen. So landen bei der Internettelefonie Sprachnachrichten, Faxe und E-Mails in einem gemeinsamen Posteingang. Mit dem starken Wachstum der Breitbandanschlüsse ist VoIP aber auch für Privatkunden interessanter geworden. Statt über den PC zu telefonieren, kann das normale Telefon direkt an das Breitband-Modem angeschlossen werden. 1&1 erfreut sich an 3,5 Millionen DSL Kunden13.08.2009 Aktuell bekommen Neukunden beim DSL Home-Net Tarif die ersten 6 Monate die Grundgebühr erlassen. Danach sind mit DSL 6000 aufwärts monatlich ab 29,99 Euro fällig. Bei den Homenet-Angeboten bekommen die Kunden bis zu 10 Rufnummern mit ISDN-Komfort. Ferner gibt es neben der Telefon-Flatrate für Gespräche ins Festnetz auf Wunsch eine kostenlose Handy-Flatrate mit einer SIM-Karte für das Handy. T-Mobile stellt NGMN Test-Netz vor24.08.2009 T-Mobile stellt im Rahmen seiner Zukunftsinitiativen für mobiles Breitband das größte europäische NGMN Test-Netz vorT-Mobile hat in Innsbruck auf der Grundlage des LTE-Standards den weltweit ersten Test für mobile Multiuser-Breitbanddienste in einem Next Generation Mobile Network (NGMN) entwickelt. Das Testnetz in Innsbruck wurde unter realen Bedingungen auf Basis des existierenden 3G-Rasters implementiert. Das in Kooperation mit dem Telekommunikationsgeräte-Hersteller Huawei durchgeführte Projekt ist mit 60 Funkzellen, die seit Anfang Juli 2009 in Betrieb sind, das größte Testnetz Europas. „T-Mobile Austria ist stolz auf seine Innovationsführerschaft im österreichischen Mobilfunkmarkt”, so Robert Chvátal, CEO von T-Mobile Austria. „Wir waren die ersten, die bereits 2005 ein flächendeckendes HSDPA-Netz einführten, und nun haben wir auch bei NGMN die Vorreiterrolle übernommen.” Mit diesem Testnetz sollen in erster Linie auf Kundenerfahrungen basierende Erkenntnisse gesammelt und die entsprechende Technologie erprobt und überprüft werden. T-Mobile konzentriert sich insbesondere auf Aspekte wie Qualität, Stabilität und Zuverlässigkeit in verschiedensten Umgebungen wie beispielsweise im Stadtzentrum oder im Straßennetz in und um Innsbruck herum. „Im Rahmen dieses Vorzeigeprojekts haben wir eine völlig neue Generation mobiler Netze implementiert. Von Remote Radio Heads bis hin zur Breitband-Glasfaseranbindung an alle Standorte bei niedrigstem Stromverbrauch”, erläutert Jim Burke, Chief Technology Officer von T-Mobile Austria. Im Rahmen dieses Tests kommen neue NGMN-Geräte zum Einsatz, die für eine Vielzahl verschiedenster Anwendungen, wie z. B. die Hochgeschwindigkeitsübertragung von Dateien und Video-on-Demand höchster Qualität, im Down- und Uplink eine Datengeschwindigkeit von 50 Mbit/s erreichen können. T-Mobile ist Mitbegründer und aktives Mitglied der LTE/SAE Trial Initiative (LSTI). „Dieser Versuch stellt die Entschlossenheit unter Beweis, mit der T-Mobile die Mobilfunkbranche vorantreibt”, kommentiert Günther Ottendorfer, Technology Director, Europa Deutsche Telekom. „Ein derartiger Versuch wird wertvolle Informationen über das langfristige Potenzial dieser Technologie liefern und zur Erprobung interessanter neuer Anwendungsmöglichkeiten für unsere Kunden beitragen.” „Wir freuen uns, T-Mobile bei diesem Projekt unterstützen zu können. Dieser gemeinsame Test unter realen Netzbedingungen ist ein Meilenstein für die Mobilfunkbranche. Als führender LTE-Anbieter wird Huawei zusammen mit T-Mobile und anderen LSTI-Mitgliedern an der Weiterentwicklung von LTE als vielseitiger Funktechnologie für alle Märkte der Welt arbeiten”, sagte Johann Behammer, CTO Huawei Technologies Deutsche Telekom Business Unit. T-Mobile hat bereits früher sein Engagement und seine Führungsrolle im NGMN-Bereich europaweit unter Beweis gestellt. Im September 2008 war T-Mobile das erste Unternehmen der Welt, das NGMN-Funktionalität erfolgreich unter echten Nutzungsbedingungen demonstrierte. Bei einem Test in Bonn erzielte T-Mobile Datenraten bis zu 150 Mbit/s, und bei einem Test in Wien Anfang dieses Jahres konnte T-Mobile eine Übertragungsgeschwindigkeit von über 130 Mbit/s „over the air” erreichen, während 4 Modems gleichzeitig in einer Zelle eingebucht waren. „Dieser Versuch ist eine notwendige Voraussetzung für die Realisierung unserer Vision einer mobilen Breitbandversorgung für alle”, so Günter Ottendorfer weiter. „Wir arbeiten in jeder Region, in der T-Mobile aktiv ist, mit größtem Einsatz daran, Vorreiter der technischen Innovation zu sein, was uns wiederum in die Lage versetzen wird, unseren Kunden das modernste mobile Breitbanderlebnis zu bieten.” Über Huawei Telekommunikation mit weltweitem Zuwachs25.08.2009 Den Spitzenplatz belegt Indien mit einem Umsatzanstieg von 12 Prozent auf rund 35 Milliarden Euro. Der Telekommunikationsmarkt in Brasilien legt im Jahr 2009 um 6 Prozent auf 52 Milliarden Euro zu und in Chinas wächst der Umsatz um 2,2 Prozent auf 107 Milliarden Euro. China ist inzwischen der drittgrößte Telekommunikations-Markt der Welt hinter den USA und Japan. In der Europäischen Union stabilisiert sich der Markt im Jahr 2009 bei einem Volumen von 362 Milliarden (minus 0,1 Prozent). Im kommenden Jahr ist wieder mit einem Plus in Höhe von 1 Prozent zu rechnen. In Deutschland sinkt der Umsatz im Jahr 2009 um 2 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro. In den USA verliert der Markt 0,4 Prozent auf 313 Milliarden Euro, um dann im Jahr 2010 wieder um 1,3 Prozent auf 317 Milliarden Euro zu steigen. Gut 80 Prozent des Umsatzes entfallen auf Telefon- und Internetdienste, der Rest auf Endgeräte und Infrastruktur für die Kommunikationsnetze. Der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten wächst im Jahr 2009 der Prognose zufolge um 2,7 Prozent auf rund 1,1 Billionen Euro. Dagegen verliert der globale Markt für TK-Endgeräte und TK-Infrastruktur um 5,6 Prozent auf 246 Milliarden Euro. T-Mobile und Sierra Wireless vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich Machine to Machine01.09.2009 Die Unternehmen teilen die Überzeugung, dass entlang der M2M-Wertschöpfungskette die Zusammenarbeit zwischen Schlüsselanbietern erforderlich ist, um die Kundenbedürfnisse zufrieden zu stellen. T-Mobile und Sierra Wireless legen dabei den Fokus auf vereinfachte und standardisierte M2M-Angebote, um eine schnelle Umsetzung von Kundenlösungen zu ermöglichen. Die Absichtserklärung bildet einen Rahmen, um gemeinsam solche vorkonfigurierten Lösungen für den M2M-Markt zu planen und umzusetzen. Sie bezieht sich sowohl auf die Bereiche der Produktentwicklung, des Marketing und des Vertriebs als auch den Einsatz von M2M-Lösungen und die Bereitstellung relevanter Dienstleistungen. Konkret beinhaltet die Kooperation die gemeinsame Feinsegmentierung des M2M-Markts, die Identifizierung von Kunden in der Automobil-, Logistik-, Navigations-, Energieversorgungs- und Sicherheitsbranche, die Entwicklung von M2M-Lösunsangeboten und die Identifizierung von Möglichkeiten, T-Mobile Dienste in Sierra Wireless Produkte zu integrieren. Die Kooperation zielt auf den gesamten europäischen Markt, der Fokus liegt zunächst auf Deutschland. Rainer Deutschmann, Senior Vice President Mobile Products der Deutschen Telekom sagt: „Wir freuen uns, mit dem Innovationsführer auf dem Gebiet der 'Embedded Modules' zu kooperieren. Durch unsere gemeinsamen Anstrengungen beabsichtigen wir, unseren M2M-Kunden, optimierte Standardlösungen anzubieten. Wir setzten alles daran, dass der M2M-Markt von den Ergebnissen unserer Kooperation profitiert.” Dan Schieler, Senior Vice President Worldwide Sales von Sierra Wireless, ergänzt: „Wir sehen ein großes Potenzial für unzählige Unternehmen, mit M2M viel Zeit und Geld einzusparen. Mit einem führenden Netzbetreiber zusammenzuarbeiten, repräsentiert einen weiteren Schritt in der Sierra Wireless Strategie, M2M-Kunden umfassende Lösungen anzubieten, die ihnen helfen, ihr Geschäft auszuweiten.” Telekom-Aufsichtsrat stimmt Gründung einer neuen Deutschlandgesellschaft zu / „Meilenstein für weiteren Konzernumbau zum Anbieter für vernetztes Leben und Arbeiten”05.09.2009 Wegweisende Produkte und umfassender Service aus einer HandDas Jahr 2009 steht im Zeichen des weiteren Zusammenwachsens von Festnetz- und Mobilfunkgeschäft in Deutschland. Vor Kurzem hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom der Bildung einer neuen Deutschlandgesellschaft zugestimmt. Damit wurde ein Meilenstein für den weiteren Umbau des Konzerns zu einem integrierten Anbieter für vernetztes Leben und Arbeiten erreicht. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentierte der Konzern in Berlin bereits erste integrierte und wegweisende Produkte für Privatkunden. So erlaubt das neue Mediencenter unabhängig von Endgerät oder Zugangsnetz einen komfortablen Zugriff auf persönliche Fotos oder die Lieblingsmusik. Die Anwendung MyCommunity bietet eine intuitiv nutzbare Bedienoberfläche für Handys, um mit Freunden und Bekannten schnell und unkompliziert Kontakt aufzunehmen. Mit deutlich über 800.000 vermarkteten Paketen steht das IPTV-Angebot Entertain vor dem Durchbruch zum Massenmarkt. Der Konzern bekräftigte das Ziel, bis Jahresende 1 Million Entertain-Pakete zu vermarkten. „Der Breitbandmarkt der Zukunft wird mit einfach zu nutzenden Produkten und Diensten sowie einem integrierten Service und Vertrieb gewonnen. Unser Marktanteil von über 40 Prozent im DSL-Neukundengeschäft bildet die Basis für unseren Erfolg in der Zukunft”, sagte Niek Jan van Damme, Vorstand Deutsche Telekom für das Deutschlandgeschäft auf der Pressekonferenz der Deutschen Telekom anlässlich der IFA 2009. „Mit der weiteren Verzahnung von Festnetz und Mobilfunk schaffen wir jetzt die strukturellen Voraussetzungen für die Fortsetzung unserer Erfolgsgeschichte im deutschen Breitbandmarkt. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu den neuen integrierten Anwendungen bestätigen unsere Strategie der konsequenten Orientierung an den Wünschen unserer Kunden für mehr Lebensqualität in einer vernetzten, digitalen Welt”, so van Damme weiter. T-Mobile Pulse - Android-basiertes Smartphone für das vernetzte Leben unterwegs präsentiert Entertain mit neuen Features und erweitertem Angebot Ab Oktober 2009 ist ein weiterer Media Receiver im Angebot, und das Entertain-Programmangebot wird um 3 neue Sender erweitert: Der neue MR 301 verfügt über eine Festplattenkapazität von 320 Gigabyte und ermöglicht damit eine Aufnahmekapazität von bis zu 230 Stunden. T-Systems veröffentlicht Positionspapier zur Zukunft des Fernsehens04.09.2009 Eine weitere These der T-Systems-Untersuchung: Sparten gewinnen neben den traditionellen Mainstream-Formaten mehr und mehr an Bedeutung. Anstatt wie ehemals vor allem die breite Masse anzusprechen, werden künftig die gezielte Ansprache bestimmter Nutzerinteressen sowie eine Einbeziehung des Konsumenten immer wichtiger. Denn das aktive und implizite Feedback der Nutzer nimmt vermehrt Einfluss auf den Inhalt. Lokalisierter und globalisierter Content bestimmt zudem die inhaltliche Struktur des jeweiligen Senders. Die Kanäle Internet, Fernsehen und Telefonie sowie der Mobilfunk wachsen peu à peu in Richtung „Quadruple Play” zusammen. Ein traditionelles Medium allein kann die Erwartungshaltung der Konsumenten nicht länger erfüllen. Aktuell nutzen weit über 800.000 Kunden das IPTV-Angebot der Telekom-Tochter T-Home. Für Ende 2009 erwartet der Branchenverband BITKOM 1,2 Millionen Abonnenten für IPTV in Deutschland, im Jahr 2010 sollen es bereits 1,8 Millionen zahlende Kunden sein. Auch die auf Pay-TV-Plattformen angebotenen Spiele, Bestellungen, Gewinnspiele oder Produktprobenanforderungen werden immer mehr Nutzer finden. Akteure im Bereich des IPTV stehen daher vor der Herausforderung, ihre Geschäftsfelder hin zu Formen der medialen Interaktion und Transaktion umzuwandeln. Voraussetzung für diesen Prozess sind erfolgreiche Nutzen-Szenarien sowohl bei den Dienstanbietern selbst als auch bei den Anwendern. Auch die Bewertungsmöglichkeiten der Nutzer werden bei der Entwicklung neuer Formate verstärkt berücksichtigt. Die 5 wichtigsten Trends
Studie: Internet-Radio ist sehr beliebt geworden - 16 Millionen Deutsche mit Web-Radio03.09.2009 Internet Radiosender werden dank schneller Internetzugänge, kostengünstiger Flatrates und der steigenden Verbreitung internetfähiger Handys immer beliebter. Zusätzlichen Schub bringen die neuen WLAN-Radios, die Internet-Sender auch ohne Computer abspielen können, teilt der Branchenverband mit. Besonders beliebt ist Web-Radio bei jungen Männern. Mehr als jeder 2. männliche Internet-Nutzer zwischen 10 und 24 Jahre hört Online-Radio. Bei den Mädchen und Frauen dieser Gruppe sind es immerhin 30 Prozent. Radio übers Internet hat einige Vorteile gegenüber dem klassischen Empfang per Antenne. So liefern Webradios häufig Informationen zu den Interpreten und Titeln, die gerade gespielt werden. Zudem können die Nutzer auf Radiostationen in aller Welt zugreifen, egal ob auf etablierte Sender oder reine Internet-Stationen. Übersichten über viele Radiostationen gibt es beispielsweise unter www.surfmusik.de , shoutcast.com oder www.medien-index.de. Nach Bitkom-Daten verfügten Ende 2008 rund 23 Millionen der fast 40 Millionen Haushalte über einen schnellen Internet-Zugang. Das entspricht 58 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Ein Jahr vorher waren es noch 50 Prozent. Für das Jahr 2009 erwartet der Verband ein Plus von 13 Prozent auf 26 Millionen Breitband-Anschlüsse. Gericht kippt Gebühren für die letzte Meile zum Kunden01.09.2009 Laut Kölner Verwaltungsgericht ist eine Modifizierung der Berechnung der monatlichen TAL-Entgelte erforderlich. Das Verwaltungsgericht Köln hatte bereits Ende vergangenen Jahres bei der Preisfestsetzung des Regulierers aus dem Jahre 1999 festgestellt, dass sich das Berechnungsmodell damals stärker an den tatsächlichen historischen Kosten orientieren muss. Jedoch war auch bei der jüngsten TAL-Entgelt-Entscheidung im März 2009 weiterhin das alte Berechnungsmodell zugrunde gelegt worden. Sollte das Urteil von 2008 und vom 28. August 2009 rechtskräftig werden, müsste die Bundesnetzagentur das monatliche Entgelt für die Jahre 1999 bis 2001 sowie 2001 bis 2003 aufgrund der geänderten Berechnungsgrundlage neu ermitteln. Der Rechtsstreit um die Höhe der TAL-Entgelte ist noch nicht abgeschlossen. Die Deutsche Telekom und die Bundesnetzagentur haben die Möglichkeit, Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einzulegen. NetCologne führt SHDSL mit bis zu 20 Mbit/s ein02.09.2009 NetCologne bietet Bandbreiten von 3, 5, 10, 15 und 20 Mbit/s an; dabei ist die Einstiegsbandbreite von 3 Mbit/s ein Novum am Markt. Dank der neuen SHDSL.bis-Technologie kann NetCologne auf Basis mehrerer Teilnehmeranschlussleitungen besonders hohe Bandbreiten zur Verfügung stellen. Daten transportiert NetCologne innerhalb des eigenen Access-Netzes mit höchster Priorität vom Standort des Kunden bis zum Internet-Backbone. Optional kann eine Managed Firewall das LAN des Kunden professionell schützen. Der LAN SHDSL-Zugang von NetCologne funktioniert ganz einfach über Kupferkabel und ist deshalb im gesamten NetCologne Gebiet verfügbar, das den Großraum Köln, Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis, Bonn, Euskirchen und den Rhein-Erft-Kreis umfasst. Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF: Die Zukunft des Fernsehens ist digital, hochaufgelöst, hybrid04.09.2009 Für den stellvertretenden ARD-Vorsitzenden Fritz Raff ist die IFA eine ideale Plattform zur Präsentation des technischen Fortschritts: „Gerade hier auf der IFA gewinnt man stets einen Eindruck davon, wie rasch dieser evolutionäre Prozess voranschreitet. Auf der anderen Seite benötigen manche Themen dann aber auch etwas länger, bis sie auf breiter Front den Weg in die Wohnzimmer der Konsumenten schaffen.” Kritisch äußerte er sich zu den Verschlüsselungstendenzen bei HD+, die einer beschleunigten HD-Einführung nicht förderlich sein dürften. Raff appellierte an Plattformbetreiber und Programmveranstalter, die Einführung des hochauflösenden Fernsehens in Deutschland nicht durch verbraucherunfreundliche Vorhaben zu gefährden. „ARD und ZDF werden ihre Programme jedenfalls weiterhin unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten verbreiten.” Mit dem Übergang auf HDTV wird der Weg in die digitale Welt weiter beschritten: „Der nächste große Meilenstein im Digitalisierungsprozess wird die Beendigung der analogen Satellitenverbreitung sein. ARD und ZDF wollen diese Entwicklung befördern und können sich den Übergang auf ausschließlich digitale Satellitenverbreitung im Frühjahr 2012 vorstellen.” Raff stellte heraus, dass es dabei vor allem auf eine intensive Information und Begleitung der Zuschauer ankomme. Mit HDTV wird ein weiterer wichtiger Schritt in die digitale Zukunft vollzogen. Bertram Bittel, der Vorsitzende der ARD/ZDF Produktions- und Technikkommission, betonte: „Der große Erfolg der HD-Übertragungen während der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin hat uns in unseren Anstrengungen bestätigt. Wir sind schon auf die Zielgerade eingebogen und werden bis zum Start des Regelbetriebes im Februar 2010 unsere Technik und Abläufe weiter optimieren. Der Anteil der in nativem HD produzierten Programme wird kontinuierlich steigen.” Auch Bittel versicherte, dass die Zuschauer für die neue HD-Qualität bereits mit ihren Gebühren bezahlt hätten und von den öffentlich-rechtlichen Sendern dafür keine extra Entgelte erhoben würden. Eine weitere neue Technik mit vielen interessanten Möglichkeiten ist Hybrid-TV, das im Rahmen des PTKO-Presseforums vorgestellt wurde. ZDF-Produktionsdirektor Dr. Andreas Bereczky attestierte: „Die Konvergenz hält zunehmend Einzug. Die technische Ausstattung in den Haushalten steigt genauso wie die Nachfrage nach multimedialen Inhalten. Bei Hybrid-TV verschmelzen nun das Internet als Transportmittel und Plattform für audiovisuelle Inhalte mit den klassischen Broadcastdiensten auf einem Display.” Bereczky betonte die Bedeutung eines einheitlichen internationalen Standards. Im Moment gebe es zwar ähnliche Konzepte der Endgerätehersteller, aber große Unterschiede bei der Umsetzung. Deutsche Telekom und France Telecom planen Zusammenschluss von T-Mobile UK und Orange UK08.09.2009 Durch das Gemeinschaftsunternehmen würde der führende Mobilfunkbetreiber in Großbritannien entstehen. Auf Basis der Daten per Ende Dezember 2008 hätte das Gemeinschaftsunternehmen 28,4 Millionen Kunden, entsprechend 37 Prozent der britischen Mobilfunknutzer. Durch Integration der Aktivitäten der Orange Broadband wird das Joint Venture Kunden künftig auch Konvergenzlösungen anbieten können. Das Gemeinschaftsunternehmen hätte 2008 pro forma einen Umsatz von 9,4 Milliarden Euro (7,5 Milliarden GBP) und ein EBITDA von 2,1 Milliarden Euro (1,7 Milliarden GBP) erwirtschaftet. Den britischen Kunden bringt der Zusammenschluss erhebliche Vorteile. Er führt zu einer erweiterten Netzabdeckung sowie einer verbesserten Netzqualität für 2G- und 3G-Dienste, in Gebäuden und außerhalb. Ebenso erhöht sich die Kundennähe durch ein dichtes Netz eigener Shops und das bei verbessertem Kundenservice. Das Gemeinschaftsunternehmen wäre deutlich stärker positioniert, um in innovative Services zu investieren und die neuen Technologien besser zu nutzen. Das geplante größere Unternehmen kann zudem erheblich effizienter im Wettbewerb mit den anderen beiden großen Mobilfunkbetreibern konkurrieren. Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom, sagte: „Wir werden Marktführer - davon profitieren unsere Kunden zum Beispiel mit dem besten Breitband-Angebot im Mobilfunk. Im zweitgrößten Markt Europas mit seinem extrem harten Wettbewerb geben wir T-Mobile UK eine klare strategische Zukunft. Wir haben mit diesem Gemeinschaftsunternehmen die beste unternehmerische Entscheidung für die Deutsche Telekom und ihre Aktionäre getroffen.” Gervais Pellissier, Finanzvorstand von France Telecom sagte: „Durch Zusammenlegung unserer Aktivitäten in Großbritannien werden wir die lange erwartete Konsolidierung auf einem von Europas wettbewerbsintensivsten Märkten vorwegnehmen und dadurch einen stark positionierten Player schaffen. Das wird den fairen Wettbewerb stärken und für unsere Kunden Vorteile bringen durch verbesserte Netzabdeckung, Servicequalität und die stärkere Fähigkeit, neue Dienste und Technologien zu entwickeln. Unsere Anteilseigner werden von einer höheren Profitabilität und einem sofortigen positiven Cash-Flow-Beitrag profitieren, ohne dass dies Auswirkungen auf die Verschuldung der Muttergesellschaften hat.” Die Opex Synergien sollen ab 2014 einen jährlichen Beitrag von geschätzt mehr als 445 Millionen GBP erreichen. Die wichtigsten Bereiche für Opex-Synergien des Joint Ventures sind:
In das neue Joint Venture will die Deutsche Telekom die gesamten Aktivitäten von T-Mobile UK frei von Barmitteln und Schulden einbringen, einschließlich der 50-prozentigen Beteiligung von T-Mobile UK am 3G-Netz Joint Venture mit Hutchinson und einschließlich steuerlicher Verlustvorträge von brutto mindestens 1,5 Milliarden GBP. France Telecom würde sämtliche Aktivitäten von Orange UK sowie 1,25 Milliarden GBP Nettoverschuldung einbringen, um die Bewertungsunterschiede der Beiträge zum Joint Venture auszugleichen. Es ist geplant, dass die Deutsche Telekom unmittelbar nach Abschluss dem Joint Venture ein Darlehen von 625 Millionen GBP gewährt, womit gleichzeitig 625 Millionen GBP an France Telecom zurückerstattet würden. Im Ergebnis hätte das Joint Venture Verbindlichkeiten von 1,25 Milliarden GBP, bestehend aus 2 Darlehen der Anteilseigner von jeweils 625 Millionen GBP von Deutscher Telekom und France Telekom. Der Aufsichtsrat des neuen Joint Ventures würde zu gleichen Teilen mit Vertretern der Deutschen Telekom und von France Telecom besetzt werden. Das Managementteam soll von Tom Alexander, zur Zeit CEO der Orange UK, als CEO und Richard Moat, derzeit CEO der T-Mobile UK, als COO geführt werden. Die Steuerung des Gemeinschaftsunternehmens würde dem Management Team weitreichende operative Entscheidungskompetenzen übertragen. Die Marken T-Mobile UK und Orange UK werden gemeinsam für 18 Monate nach Abschluss der Transaktion bestehen bleiben. In dieser Zeit soll das Management Alternativen für die Marke des Joint Ventures prüfen und wird eine Empfehlung für eine neue Markenstrategie entwickeln, die den Anteilseignern zur Zustimmung vorgelegt wird. Für die Zeit bis zum Vertragsabschluss, der für Ende Oktober 2009 erwartet wird, haben Deutsche Telekom und France Telecom eine Due dilligence vereinbart und werden die endgültigen Vertragsunterlagen ausarbeiten. Die gesamte Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates der Deutschen Telekom des Board of Directors von France Telecom sowie unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die entsprechenden Wettbewerbsbehörden. ARD modernisiert ihre Datenautobahn10.09.2009
Bertram Bittel, Direktor für Technik und Produktion des SWR und Vorsitzender der Produktions- und Technik-Kommission von ARD und ZDF, bewertet das Projekt als zukunftsweisend: ”Mit dem neuen Netz sind wir für die künftigen Produktionsanforderungen der konvergierenden Medienwelt gut vorbereitet. Der heute unterzeichnete Vertrag basiert auf einem in dreierlei Hinsicht sehr guten Konzept unseres neuen Partners: Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.” Gerade in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel sei die ARD zufrieden, dass die Beauftragung im vorgegebenen Kostenrahmen geblieben sei. Das diensteintegrierte Netzwerk HYBNET ist ein digitales Programm- und Informationsaustauschnetz. Es verbindet die Rundfunkanstalten miteinander, macht die täglichen Fernseh- und Hörfunk-Leitungsverbindungen sowie die Daten- und Kommunikationsflüsse innerhalb der ARD möglich. Das neue Netzwerk ist deutlich leistungsfähiger und kann somit wirtschaftlicher genutzt werden. Nach einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren erfolgte am 31. Juli 2009 der Zuschlag an die Firma Vodafone AG & Co. KG. Vodafone ist als Generalunternehmer beauftragt, das neue Netzwerk zu realisieren. Die Inbetriebnahme ist für den Jahreswechsel 2010/2011 geplant. Bundesnetzagentur genehmigt neue Entgelte für den IP Bitstrom-Zugang14.09.2009 Die Senkung resultiert aus Anpassungen, die sich seit der letzten Genehmigung durch Änderungen der in die Kalkulation einfließenden Entgelte anderer Vorleistungen ergeben haben. Die neuen Entgelte gewährleisten sowohl stabile Rahmenbedingungen für Investitionen in den Breitbandausbau als auch ein stabiles Preisniveau für DSL-Vorleistungen. Der IP Bitstrom Zugang hat für den Telekommunikationsmarkt eine besondere Relevanz, da die Telekom den Wettbewerbern hier DSL-Anschlüsse überlässt und den darüber geführten Datenstrom über ihr Konzentratornetz zum zugehörigen Breitband Point of Presence (POP) überführt, wo sie ihn an den Wettbewerber übergibt. Der IP Bitstrom versetzt Wettbewerber damit in die Lage, Endkunden insbesondere breitbandige Internetzugänge anzubieten und hat vornehmlich den Massenmarkt im Blick. Die Genehmigung ist bis zum 30. November 2010 befristet. Bis zum Ablauf dieser Frist wird die Bundesnetzagentur eine neue Marktanalyse vornehmen und eine darauf basierende Regulierungsverfügung für den IP Bitstrom Zugang erlassen. Wirtschaftsministerium und T-Systems stellen Forschungsbericht zu Online-Wahlen vor16.09.2009 Das Projekt hat damit den Nachweis erbracht, dass sich elektronische Wahlen verfassungsgemäß und sicher durchführen lassen. „Online-Wahlen sind rechtlich möglich, wenn die Technik so gestaltet ist, dass die Wahlprinzipien erfüllt werden können, und wenn das Recht dieser neuen Möglichkeit angepasst ist”, erklärt Prof. Alexander Roßnagel. Bei dem im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelten Verfahren werden keine Wahlmaschinen eingesetzt. Der eigentliche Wahlvorgang geschieht über das Internet. Um die geheime Stimmabgabe und den Schutz vor Manipulationen zu gewährleisten, kommt zum Beispiel eine 2-fache Verschlüsselung der Voten, die Übertragung der Wählerstimme über hochsichere verschlüsselte Verbindungen sowie die Ablage der Daten in einem Hochsicherheitsrechenzentrum zum Einsatz. Ziel des Online-Wahlverfahrens ist es nicht, die Präsenz-Wahl im Wahllokal durch eine Online-Wahl zu ersetzen. Der Fokus liegt auf Wahlen im nicht-politischen Bereich wie Betriebsrats-, Aufsichtsrats-, Personalrats- und Sozialversicherungswahlen. Obwohl bisher kein Gesetz existiert, das eine Online-Wahl erlaubt, wäre ein Einsatz auch bei politischen Wahlen denkbar. Insbesondere bei Kommunalwahlen, bei denen das Kumulieren - mehrere Stimmen können auf einen Kandidaten abgegeben werden - und das Panaschieren - mehrere Stimmen können auf Kandidaten verschiedener Listen verteilt werden - zum Einsatz kommen, stellt das System eine Erleichterung für den Wähler dar. Online-Wahlen als Instrument zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung und als Alternative oder Ergänzung zur Urnen- und Briefwahl werden immer gefragter. Das belegt eine repräsentative Forsa-Umfrage vom August 2009 im Auftrag des Branchen-Verbandes BITKOM, wonach fast die Hälfte der Bundesbürger (47 Prozent) ihre Stimme bei Wahlen gern elektronisch über das Internet abgeben würde. Vorteile von Online-Wahlen sind eine erleichterte Zugangsmöglichkeit für Wähler, die Verringerung von Zählfehlern und ungewollt abgegebenen Stimmen sowie eine raschere Auszählung und Kosteneinsparungen gegenüber einer Briefwahl. Hauptbedenken betrafen bislang Fragen der Sicherheit und Sorgen vor Ergebnismanipulationen. Kabel BW mit Breitband-Aufrüstung auf 100 Mbit/s18.09.2009 Dabei ist die maximale Bandbreite von aktuell 100 Mbit/s nicht nur in Großstädten oder Ballungsräumen, sondern auch in Gebieten verfügbar, in denen DSL nicht oder nur in geringen Bandbreiten angeboten wird. Dabei bietet CleverKabel 100 mit bis zu 100 Mbit/s die bis zu 4-fache VDSL25-Geschwindigkeit. CleverKabel 100 ist aktuell in den Regionen Rhein-Neckar (Mannheim, Heidelberg), Stuttgart, Heilbronn, Aalen, Neckar-Alb mit den Kreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalbkreis und in den Großräumen Karlsruhe und Baden-Baden verfügbar. So ist auch in einer 5.000-Einwohner-Gemeinde wie Rangendingen im Zollernalbkreis schnelles Internet mit maximal 100 Mbit/s über das Kabel möglich. Studie: Jedes 2. Kind hat ein Handy17.09.2009 Junge Nutzer begeistern sich besonders für die Multimedia-Fähigkeiten moderner Mobiltelefone. Niemand nutzt die Zusatzfunktionen von Handys so intensiv wie Kinder und Jugendliche. Rund 80 Prozent der 10- bis 17-jährigen Nutzer fotografieren mit ihrem Handy. 3 Viertel der jungen Nutzer hören Musik im MP3-Datenformat, und mehr als jeder 2. sieht sich Videos auf dem Mobiltelefon an. Multimedia-Funktionen und schickes Design sind vielen Kindern und Jugendlichen wichtig. Damit punkten heute auch Handys der Einsteigerklasse. Wenn Eltern ein Mobiltelefon für ihren Nachwuchs auswählen, sollten sie auch auf die Bedienung achten. Für Handy-Neulinge ist eine übersichtliche Menüstruktur empfehlenswert. Zahlreiche Geräte sind heute trotz vieler Funktionen gut zu bedienen. Einige Hersteller haben spezielle Kinderhandys im Angebot. Je nach Modell bieten sie eine Notruftaste oder lassen sich orten. Manche lassen sich so konfigurieren, dass nur Nummern von Eltern und Freunden gewählt werden können. Wenn die Kosten in einem festen Rahmen bleiben sollen, ist ein Prepaid-Tarif besonders geeignet. Dabei kaufen Kinder oder Jugendliche ein Handy-Guthaben, das vom Taschengeld bezahlt wird. Sie können so lange telefonieren, bis der Betrag verbraucht ist. Überraschend hohe Rechnungen sind dabei ausgeschlossen und erreichbar bleibt der Nachwuchs auch ohne Guthaben. Viele Jugendliche begeistern sich für die neuesten Hits und wollen sie als Klingelton oder MP3-Datei auf dem Handy abspielen. Zahlreiche Unternehmen bieten Songs zum Download an. Junge Nutzer sollten die Angebote zuerst gründlich vergleichen, so die Studie. Seit Oktober 2006 sind Klingelton-Abos der maßgeblichen Anbieter besonders leicht per SMS kündbar. Darauf haben sich rund 30 Unternehmen in einer Selbstverpflichtung geeinigt. Vor Abschluss eines Abos senden sie zudem eine SMS, die nochmals den Preis nennt. Erst nach einer Bestätigung durch den Nutzer kommt das Abo zustande. So wird sichergestellt, dass sich Jugendliche über die Kosten im Klaren sind. Seit 2007 gibt es dazu auch eine gesetzliche Regelung. Telekom will weitere Unternehmen für den Klimaschutz gewinnen23.09.2009 „Die derzeit schwierige Wirtschaftslage darf nicht dazu führen, dass das Thema Klimaschutz in den Hintergrund rückt”, warnte Clemens. „Denn wenn wir jetzt nicht die Basis für ein nachhaltiges Wachstum schaffen, wird die globale Erwärmung die wirtschaftlichen Probleme auf den Weltmärkten weiter verschärfen.” Saubere Technologien nicht nur für Industriestaaten Umweltschutz als Teil der Unternehmensstrategie Die Deutsche Telekom unterstützt die EU CLG seit ihrer Gründung und hat bereits Kommuniqués zu den Klimakonferenzen in Bali und im polnischen Poznan unterzeichnet. In beiden Fällen hatten sich rund 150 Unternehmen den Forderungen zum Klimawandel angeschlossen. Mobiles Fernsehen wieder im Gespräch22.09.2009 Das „Manager Magazin Online” berichtete im September von Gesprächen zwischen der Telekom und dem Unternehmen Digital TV Partner. Eine Entscheidung stehe allerdings noch aus. Das Projekt stellt einen erneuten Versuch dar, mobiles Fernsehen über den Rundfunkstandard DVB-H in Deutschland einzuführen. 2008 war das Konsortium Mobile 3.0, unter anderem von Holtzbrinck und Burda finanziert, mit einem Vorstoß gescheitert. Die Lizenz musste an die Landesmedienanstalten zurückgegeben werden. Jetzt sollen Mobilfunkbetreiber von Beginn an eingebunden werden. Der Chef des schwedischen Investors, Michael Werner, sagte dem „Manager Magazin Online”, sein Unternehmen werde sich in Kürze um eine Lizenz bei den Landesmedienanstalten bewerben. Neben der Telekom sei auch Vodafone offen für Gespräche. Spanische Telefónica expandiert in weitere 15 europäische Länder23.09.2009 Matthew Key, Chairman und CEO von Telefónica Europa, kommentierte: „Die globale Positionierung von Telefónica ermöglicht uns die schnelle und effiziente Bereitstellung von Lösungen für Festnetz und Mobilfunk, von denen multinationale Unternehmen rund um den Globus profitieren.” Telefónica verstärkt und erweitert das weltweite IP/MPLS-Backbone in den europäischen Ländern, in denen für Telefónica strategisch wichtige multinationale Unternehmen angesiedelt sind. Der Markteintritt umfasst die Bereitstellung folgender Dienstleistungen: Wide Area Network Connectivity (WAN), zentralisierter Internetzugriff, Local Area Network (LAN) wie beispielsweise Wireless LAN, Sprachdienste für das Festnetz, mobile Sprach- und Datendienste sowie Managed Security. Etabliert werden die Niederlassungen derzeit in Ländern, in denen Telefónica bisher nicht präsent war - in Frankreich, Belgien, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Schweden, Dänemark, Estland, Polen, Ungarn, Schweiz, Österreich, Rumänien und Bulgarien. „Durch die Expansion wird die Bereitstellung von Dienstleistungen für die bestehenden und zukünftigen multinationalen Geschäftskunden des Unternehmens forciert.” Mit Deutsche Post DHL kommt einer der wichtigsten europaweiten Großkunden von Telefónica aus Deutschland. Telefónica hat in diesem Jahr seine Geschäftsfelder in Deutschland gebündelt und Telefónica Deutschland sowie Telefónica O2 Germany unter dem Dach von Telefónica O2 Germany zusammengefasst. Durch die Zusammenlegung der hochmodernen IP-basierten Festnetz- und Mobilfunkinfrastruktur ist Telefónica O2 Germany in der Lage, für seine Kunden besonders attraktive, konvergente Angebote zu entwickeln. Im Januar 2009 beauftragte die Deutsche Post DHL das deutsche Logistikunternehmen Telefónica mit der Durchführung der Kommunikationsdienstleistungen für das Unternehmen in den nächsten 5 Jahren in 28 europäischen Ländern außerhalb Deutschlands. Die Deutsche Post DHL will in diesem Zeitraum über 150 Millionen Euro einsparen. O2 bringt Palm Pre auf den Markt24.09.2009
Palm Pre besticht durch das flache, elegant abgerundete und ergonomische Design und durch eine vollständige QWERTZ Tastatur, die der Anwender bei Bedarf herauszieht. In geschlossenem Zustand ist das Gerät ideal zum Telefonieren, Surfen im Internet oder auch um Musik zu hören oder Fotos und Videos anzusehen. Bei herausgezogener Tastatur eignet es sich optimal für das Schreiben von E-Mails und SMS. Durch den abgerundeten Schieber und eine Touchscreen-Oberfläche mit Gestensteuerung vereint das Palm Pre gelungenes Design mit der Palm webOS Software und ermöglicht damit den schnellen Zugriff auf Inhalte, die auf dem Gerät gespeichert sind oder im Internet liegen. René Schuster, CEO von Telefónica O2 Deutschland: „Wir haben eines der modernsten Mobilfunknetze Europas und bieten unseren Kunden eine einfache und transparente Tarifstruktur. In Verbindung mit dem Palm Pre erleben unsere Kunden mobile Kommunikation der Extraklasse. Das mobile Internet wird mit dem Palm Pre zur einfachsten Sache der Welt.” O2 bietet das Palm Pre in Deutschland mit freier Vertragswahl an. Für die mobile Internetnutzung empfiehlt O2 die Zubuchung der Handy-Surfflatrate für 10 Euro im Monat. Damit surfen Kunden bis zu einem Volumen von 200 MB mit einer Geschwindigkeit bis zu 7,2 Mbit/s (HSDPA) mobil im Internet. Anschließend wird diese auf ISDN-Niveau reduziert. Beim Kauf im O2 Shop oder online unter www.o2online.de leistet er eine Anzahlung von 1 Euro und begleicht die Restsumme in 24 Monatsraten zu je 20 Euro. Palm Pre ist mit dem Betriebssystem Palm webOS auch ein leistungsstarkes Mobilgerät für den Einsatz im Business-Alltag. Das Handy bietet Daten-Synchronisation, ermöglicht Multitasking und verfügt über eine herausziehbare Volltastatur, einen leistungsfähigen Touchscreen, erstklassige Messaging-Anwendungen sowie GPS, 3G und sicheres Wi-Fi. 14 Millionen Telekom-Kunden sparen 1.500 Tonnen Papier durch Rechnung-Online25.09.2009 Aus Sicht der Deutschen Post sieht die Rechnung anders aus: Die 14 Millionen Kunden mit Rechnung-Online erhielten bisher beim monatlichen Postversand der Rechnung 168 Millionen Briefe jährlich. Diese Menge ist für die Deutsche Post und andere Postdienstleister verloren. Für die Deutsche Post ist dies ein Ausfall von über 90 Millionen Euro Porto jährlich. Telefónica testet Mobilfunk der 4. Generation in Deutschland und 5 weiteren Ländern30.09.2009 Die von Telefónica ausgewählten Anbieter Alcatel-Lucent, Ericsson, Huawei, NEC, Nokia Siemens Network und ZTE werden in den nächsten Monaten die erforderlichen Anlagen für die Testverfahren ausrollen. Telefónica will so praktische Erfahrungen mit dem Verhalten der Technologie im produktiven Einsatz gewinnen. Das über 6 Monate angelegte Projekt steht auch anderen Anbietern offen und umfasst Feldversuche sowie die Installation von E-Node-B-Stationen. Auf Basis dieses Tests wird Telefónica seine Strategie für die mobilen Netzwerke der 4. Generation entwickeln. „Dabei werden die technologischen Anforderungen und der erforderliche Zeitrahmen für den Roll-Out und das Marketing definiert, um auch mit der neuen Technologie die marktführenden Standards bei Technik und Innovation einzuhalten, die 264 Millionen Kunden von Telefónica gewohnt sind”, so Linares. „Es gehört zu unserer Firmenphilosophie, dass wir unseren Kunden nur maximale Qualität und starke Innovationen anbieten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, testen wir die Technologie frühzeitig, um eine Strategie für die Markteinführung von LTE zu entwickeln. Dabei verfolgen wir das Ziel, das mobile Breitbandnetz weiter auszubauen und - sobald unsere Geräte und Terminals die neue Technologie unterstützen - bestmögliche Dienstleistungen anzubieten und verfügbar zu haben”, erläuterte Linares. LTE wurde unter Verwendung der aktuellen 3G-Technologien entwickelt und von internationalen Standardisierungsgremien (3GPP) normiert. Die Technologie verspricht, auf internationaler Ebene der am häufigsten genutzte Mobiltelefonstandard zu werden und im Vergleich zu bisherigen Systemen eine größere Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Unter idealen Bedingungen wird Telefónica Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 340 Mbit/s anbieten und die Kapazität der Netzwerke des Unternehmens für mobile Breitbanddienste erhöhen können. Unter anderem ermöglicht LTE eine flexiblere Frequenzverwaltung, höhere Effizienz durch eine verbesserte Betriebsautomatisierung und den umfangreichen Einsatz vieler Technologien wie beispielsweise MIMO. Mit Einsatz dieser Technologie will Telefónica sein mobiles Breitbandangebot komplettieren und mehr Möglichkeiten für Dienste schaffen, die größere Breitbandkapazitäten benötigen. Die Einführung von LTE ist abhängig von der Verfügbarkeit geeigneter Geräte für Endkunden (Datenkarten und später Telefone) sowie den Frequenzen, die erforderlich sind, um Dienstleistungen auf Basis dieser neuen Technologie anzubieten. Das Testverfahren wird in Europa in Spanien, Großbritannien, Deutschland und der Tschechischen Republik und in Lateinamerika in Brasilien und Argentinien durchgeführt. Zuletzt demonstrierte Telefónica die LTE-Technologie im April 2009 in Madrid. Dort wurden ein VoIP-Anruf und ein Video-Telefonat unter Einsatz eines LTE-Mininetzwerkes, das von Ericsson für eine Videokonferenz installiert wurde, gezeigt. Außerdem wurden eine Reihe von Daten und Bildern mit Übertragungsgeschwindigkeiten von über 140 Mbit/s heruntergeladen - das ist rund 10-mal so schnell wie die HSPA-Technologie in aktuellen 3G-Netzwerken. O2 bietet jetzt Festpreis für komplette interne Kommunikation von Unternehmen30.09.2009 Pauschalpreis für alle Telefonate von Festnetz auf Handy und umgekehrt Seit Ende September 2009 bietet Telefónica O2 Germany Firmen die unternehmensinterne nationale Kommunikation zum Pauschalpreis an. Damit erhalten insbesondere Unternehmen, bei denen zahlreiche interne Telefonate geführt werden, eine hohe Kalkulationssicherheit. Neben den Telefonaten von Handy zu Handy und von Handy zum firmeneigenen O2 Festnetz ist nun erstmals die Sprachverbindung von Festnetz zu Handy integriert. Die Einbindung der bestehenden Telekommunikationsanlage ist auch mit Festnetzanschlüssen von anderen Anbietern einfach möglich. Bei dem Angebot Company Flat mit VPN/PNP profitieren Unternehmen nicht nur von dem Kostenvorteil, sondern auch von der besseren Verwaltbarkeit der Kommunikationsmöglichkeiten. So lassen sich zur schnelleren Erreichbarkeit zwischen Festnetz- und Mobilgeräten Kurzwahlen nutzen. Zudem können Administratoren für die Handybenutzung Berechtigungsprofile für Gesprächsziele, -zeiten und -orte festlegen. Die Company Flat mit VPN/PNP steht Unternehmenskunden ab 20 Mobilfunkkarten zur Verfügung. Wer das Angebot bis zum 31. Dezember 2009 nutzt, zahlt monatlich für das Paket nur 40 Euro pro Unternehmen und 6 Euro pro Karte zusätzlich zu dem gewählten Mobilfunktarif. Die Preise für firmeninterne Gesprächsminuten entfallen. Studie: Immer mehr Senioren zieht es ins Internet30.09.2009 Senioren kann das Internet viel bieten. Online-Shopping sowie Web-Services von Ämtern, Banken und Krankenkassen helfen bei alltäglichen Aufgaben. Zudem sind E-Mails oder Video-Telefonie eine gute Möglichkeit, um mit Angehörigen und Freunden in Kontakt zu bleiben. Im EU-Vergleich liegt Deutschland im oberen Mittelfeld. Im Netz am aktivsten sind ältere Menschen in Schweden (69 Prozent), den Niederlanden (66 Prozent) und Dänemark (62 Prozent). Am wenigsten nutzen die 55- bis 74-Jährigen das Internet in Rumänien (4 Prozent), Griechenland (7 Prozent) und Bulgarien (8 Prozent). Deutsche Telekom: Green ICT Initiative30.09.2009 Rechenzentren verzichten auf CO2T-Systems bezieht den gesamten Strom in Deutschland aus regenerativer Energie. Knapp 30 Rechenzentren mit rund 20.000 Servern produzieren über ihren Stromverbrauch kein einziges Gramm CO2. Denn der Strom stammt mehrheitlich aus Wasserkraft und anderen umweltfreundlichen Energiequellen. Damit hilft der ICT-Dienstleister nicht nur seinen Kunden, die Energiebilanz zu verbessern, sondern setzt auch selbst auf Umweltschutz. T-Systems hat sich bereits seit vielen Jahren dem Umweltschutz verschrieben. So arbeitet der ICT-Dienstleister zusammen mit Intel in München an einer verbesserten Energieeffizienz. Hier erforschen beide Unternehmen, wie das Rechenzentrum der Zukunft aussieht. Eine variable Decke verändert in einem Schauraum das zu kühlende Luftvolumen. Oder ein Rauchgenerator macht Luftströmungen sichtbar. Mit diesem Wissen werden künftig Rechner bestmöglich im Raum platziert. Darüber hinaus setzt die Telekom-Tochter im eigenen Unternehmen verstärkt auf sogenannte Blade Server, um Energie zu sparen. Diese nutzen einige Bauteile gemeinsam und trennen gerade nicht genutzte Baugruppen vom Strom. ◊
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