![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Telekommunikation |
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Oktober bis Dezember 2009
Gutachten vor EuGH: Billigere Auslandstelefonate rechtens01.10.2009 Dies gelte umso mehr, als die EU-Kommission zuvor alle ihr möglichen Mittel ausgeschöpft habe. Im Vorfeld gab es wettbewerbsrechtliche Ermittlungen, Initiativen für mehr Kostentransparenz, Regulierungsmaßnahmen und politischen Druck. All dies sei aber fehlgeschlagen und von den Konzernen ignoriert worden. Der EuGH folgt in den meisten Fällen den Empfehlungen der Generalanwälte. Telekom startet ersten berufsbegleitenden Studiengang im Rahmen von Bologna@Telekom05.10.2009 Der neue Studiengang Bachelor of Engineering in Telekommunikationsinformatik ist eine von zukünftig einer ganzen Reihe von neuen Perspektiven für die Mitarbeiter der Deutschen Telekom, sich berufsbegleitend weiter zu qualifizieren. Die Weiterbildung im Unternehmen gewinnt damit an Attraktivität und entspricht gleichzeitig den Anforderungen der Bologna-Reform. „Ich habe schon lange gefordert, dass moderne Unternehmen zum Co-Produzenten von Bildung werden müssen. Jetzt kann ich Ihnen in der Praxis anschaulich zeigen, was das bedeutet", sagt Personalvorstand Thomas Sattelberger. Gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat hat die Telekom eine Vereinbarung geschlossen, die Mitarbeitern ein Studium neben dem Beruf erleichtert. Der Konzern bietet zukünftig neue Perspektiven sowohl für Bachelor-Absolventen, die den Master berufsbegleitend anschließen wollen, als auch für Absolventen der dualen Berufsausbildungen des Unternehmens, die berufsbegleitend den Bachelor erwerben möchten. Die Deutsche Telekom ist damit Vorreiter innovativer Bildungspolitik, die durch ihre Durchlässigkeit allen Talenten Bildungschancen eröffnet. Das berufsbegleitende Studium findet parallel zum beruflichen Alltag - und außerhalb der Arbeitszeit - statt. Um Studium und Beruf in Einklang zu bringen, sind das Vorlesungsprogramm der Kooperationshochschulen sowie die Arbeitszeit im Unternehmen aufeinander abgestimmt. Vorlesungen und Seminare finden nicht - wie bei einem herkömmlichen Studiengang üblich - tagsüber, sondern 2- bis 3 mal wöchentlich abends, an den Wochenenden oder gebündelt in Blockphasen statt. Das berufsbegleitende Studium erfordert deshalb persönlichen Einsatz und ein gutes Selbstmanagement. Mit der Förderung von Bachelor- und Masterstudiengängen kommt die Deutsche Telekom dem steigenden Interesse der Beschäftigten an akademischer Weiterbildung nach und erhöht damit gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität und die Bindung von talentierten Fach- und Führungskräften an den Konzern. Die Studierenden erhalten sowohl finanzielle als auch zeitliche Unterstützung. Der Konzern übernimmt jeweils die Hälfte der Studiengebühren und stellt die studierenden Mitarbeiter bis zu 10 Arbeitstage im Studienjahr für Prüfungen frei. Damit ist die Telekom eines der ganz wenigen Unternehmen, die auf diesem Feld der beruflichen Bildung Akzente setzen. Das Unternehmen wird seine Mitarbeiter bei der Weiterbildung in den Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftlehre, sowie Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützen. Die Ausweitung des Angebots auf Promotionsstipendien ist bereits geplant. Somit kann die Deutsche Telekom zukünftig mit Bologna@Telekom vom Praktikum bis zur Promotion alle nur denkbaren Perspektiven bieten. Exklusives T-Mobile Pulse geht an den Start05.10.2009
Dank des eingebauten GPS-Empfängers lässt sich das T-Mobile Pulse auch als kompaktes Navigationsgerät einsetzen. T-Mobile Kunden steht ein Downloadlink zur neuen Navigationssoftware von Navigon zur Verfügung. Der Mobile Navigator ist leicht zu bedienen und gibt Auskünfte zu Weglänge, Ankunftszeit, Raststätten, Tankstellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Grenzübertritten. Darüber hinaus sind über 400.000 Sehenswürdigkeiten wie Theater, Hotels und Einkaufszentren bereits integriert. Für solche Anwendungen sowie für Apps, die den Zugriff aufs Internet vereinfachen, stehen auf dem großen Touchscreen-Display des T-Mobile Pulse 6 personalisierbare Startseiten zur Verfügung. So haben Kunden unterwegs ihre Kontakte, Fotos und Videos ebenso rasch zur Hand wie ihre Lieblingsspiele, ihre wichtigsten Websites und sozialen Netzwerke. Top-Technik De-Mail geht in die Testphase: So einfach wie E-Mail und so sicher wie die Papierpost08.10.2009 Die Rahmenbedingungen für die sichere und vertrauliche Kommunikation im Internet - und damit für mehr Selbstbestimmung in der Informationsgesellschaft - werden vom Staat bestimmt. Die Umsetzung von De-Mail in Form konkreter Produkte bzw. Dienste erfolgt durch interessierte Unternehmen, die sich an diesen Rahmen halten. Auf diese Weise entsteht mit De-Mail eine flächendeckende und gleichzeitig wettbewerbsfreundliche Infrastruktur für sichere elektronische Kommunikation, die voraussichtlich ab dem kommenden Jahr bundesweit genutzt werden kann. Neben wichtigen Unterstützern wie dem Hightech-Verband BITKOM und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ist es dem Engagement der Internet Service Provider 1&1 Internet AG mit GMX und WEB.DE, sowie T-Home und T-Systems zu verdanken, dass De-Mail inzwischen soweit ausgereift ist, dass die Pilotierung am 9. Oktober 2009 in Friedrichshafen am Bodensee begonnen werden kann.” Bei der bundesweiten Einführung von De-Mail werden die Anbieter durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) akkreditiert. „Bürgerinnen und Bürger, die De-Mail nutzen wollen, können sich auf die von den Providern bereitgestellte Sicherungsinfrastruktur verlassen. Denn die Anbieter müssen vorab definierte Anforderungen an die Sicherheit im Rahmen einer sorgfältigen Überprüfung durch das BSI nachweisen und zwar bevor sie in Betrieb gehen”, erläuterte Dr. Hartmut Isselhorst, Abteilungspräsident im BSI auf der Pressekonferenz. Ab-gesicherte Anmeldeverfahren und Verbindungen zu dem Provider sowie verschlüsselte Transportwege sorgen dabei für einen rechtsverbindlichen De-Mail-Versand und -Empfang. „Die De-Mail macht E-Mails sicher, und zwar für alle. De-Mails sind vertraulich wie ein persönlich überreichter Brief und komfortabel wie ein Mausklick. Die De-Mail wird E-Government und E-Commerce so richtig in Schwung bringen”, prophezeite Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Hightech-Verbands BITKOM. An der Entwicklung von De-Mail beteiligen sich 4 Internet Service Provider. Auf der Pressekonferenz erläuterten sie ihre Motive für die Beteiligung an dem Projekt. Jürgen Schulz, Leiter Geschäftsbereich Öffentliche Auftraggeber, T-Systems: „Erstmals haben wir die Chance, dass sich vertrauliche, fälschungssichere und rechtsverbindliche elektronische Kommunikation deutschlandweit durchsetzt. Die Deutsche Telekom und T-Systems unterstützen dieses wichtige Projekt deshalb mit besonderem Engagement. Und wir freuen uns sehr darüber, dass der Startschuss für die De-Mail in unserer Zukunftswerkstatt T-City fällt.” Für die 1&1 Internet AG, sprach Tino Anic, Head of Portal Applications: „Das gemeinsame Ziel unserer Marken GMX und WEB.DE ist es, für die Art von elektronischer Kommunikation, die eine hohe, standardisierte Rechtssicherheit und Rechtsverbindlichkeit erfordert und daher aktuell noch in Papierform erfolgt, ein entsprechendes digitales Angebot für unsere Nutzer zu schaffen.” Christoph Schmallenbach, Mitglied des Vorstandes, Generali Deutschland Holding AG sowie Mitglied des Ausschusses Betriebswirtschaft und Informationstechnologie des GDV e.V.: „In einer Welt, in der das Internet unverzichtbar geworden ist, hat die elektronische Kommunikation auch in der Versicherungswirtschaft eine zentrale Bedeutung, die in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Um den zu Recht hohen Anforderungen an eine datengeschützte und sichere E-Mail-Kommunikation Rechnung zu tragen, gilt es nun, eine für alle zugängliche Infrastruktur zu schaffen. Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich daher im Projekt ‚Bürgerportale/De-Mail’ im Sinne ihrer Kunden und Partner von Anfang an aktiv eingebracht und ist Vorreiter bei der Pilotierung.” Erste De-Mail verschickt08.10.2009 Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, erläuterte im Anschluss an diese Premiere: „De-Mail ist eine Weiterentwicklung der ‚einfachen’ E-Mail wie wir sie heute alle kennen. Die Weiterentwicklung besteht darin, dass Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und auch die Verwaltung mit De-Mail eine einfach zu nutzende Technologie an die Hand bekommen, mit der sie sicher, rechtsverbindlich und vertraulich im Internet miteinander kommunizieren können. Geschäftliche Angelegenheiten oder Behördenkommunikation, für die bisher der Postweg oder sogar persönliches Erscheinen nötig waren, können mit De-Mail einfacher, schneller und von jedem Ort aus vollständig elektronisch erledigt werden. De-Mail ist damit so einfach wie die E-Mail und so sicher wie die Papierpost.” Der Versand der De-Mail erfolgte auf einer Pressekonferenz des Bundesinnenministeriums in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund anlässlich der am nächsten Tag beginnenden 6-monatigen Pilotierung von De-Mail in Friedrichshafen. Ab dem kommenden Jahr soll De-Mail bundesweit eingeführt werden. Die erste versandte De-Mail im Wortlaut: Betreffzeile: Erste De-Mail in Deutschland Die Antwort auf die erste versandte De-Mail: Betreffzeile: Vertrauen ist gut, De-Mail ist besser! Quelle: Bundesinnenministerium und Prof. Werner Zorn Deutsche Telekom startet De-Mail-Pilot in Friedrichshafen09.10.2009
„De-Mail macht das vernetzte Leben und Arbeiten im Internet deutlich sicherer”, so Jürgen Schulz, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Auftraggeber bei T-Systems. „Mit De-Mail haben wir erstmals die Chance, dass sich die sichere und rechtsverbindliche elektronische Kommunikation deutschlandweit bei privaten Nutzern, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung durchsetzt. Die Deutsche Telekom unterstützt dieses Projekt deshalb mit besonderem Engagement. Und wir freuen uns sehr darüber, dass der Startschuss für die De-Mail in unserer Zukunftswerkstatt T-City fällt.” Bis 9. Oktober hatten sich neben der Stadt Friedrichshafen bereits zahlreiche Unternehmen als Test-Nutzer angemeldet. Dazu gehörten unter anderem EADS, ZF Friedrichshafen, die Volksbank Friedrichshafen, die Citibank und die Sparkasse Bodenseekreis. Auch Firmen, die selbst nicht in Friedrichshafen ansässig sind, aber geschäftliche Verbindungen in die Stadt haben, können am De-Mail-Piloten teilnehmen. Die T-City-Stadt Friedrichshafen verfügt nicht nur über eine der modernsten Breitband-Infrastrukturen in Deutschland, sondern arbeitet auch eng mit Bürgern und Unternehmen zusammen, um neue innovative IT- und Kommunikationslösungen zu entwickeln und auszuprobieren. Schulz: „Aus unserer Sicht die ideale Pilotstadt für De-Mail.” Voraussetzung für die Nutzung von De-Mail ist, dass sich Sender und Empfänger einmalig registrieren und - ähnlich wie bei der Eröffnung eines Online-Bankkontos - eindeutig identifizieren. Nach erfolgreicher Überprüfung wird der Zugang mit eigenem Postfach eingerichtet und frei geschaltet. Danach kann der Nutzer mit seinem persönlichen Kennwort von jedem beliebigen Rechner aus De-Mails versenden und empfangen. Zusätzliche Hardware ist nicht erforderlich. Elektronisch signiert und rechtsverbindlich Bewährte Standardtechnologien als Basis Beirat will zügigen Ausbau des mobilen Internets / Weiße Flecken in Deutschland sollen getilgt werden / Beirat weist Kritik der EU-Kommission am Versteigerungsverfahren zurück12.10.2009 Das Votum des Beirates wertet sein Vorsitzender Minister Junghanns „als Meilenstein für die Versorgung des ländlichen Raums mit schnellem Internet”. Dies bringe einen Schub für den Ausbau des Breitbandnetzes und „stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe auch abseits von Ballungszentren”, betonte der Minister. „Die Politik hat sich die Tilgung der Weißen Flecken zum Ziel gesetzt. Mit dem heutigen Tag haben wir dabei einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht”, sagte er. Durch die Umstellung der Rundfunkausstrahlung von analoger auf digitale Technik wurde ein zusammenhängendes Frequenzband frei und konnte der Nutzung für drahtlose Telekommunikationsdienste zugeführt werden. Die besonders begehrten Frequenzen im 800-Megahertz-Bereich, auch als die Digitale Dividende bezeichnet, ermöglichen mit relativ wenigen Funkstationen den Netzausbau in ländlichen Regionen, die bis heute auf schnelles Internet verzichten müssen. Diese sogenannten Weißen Flecken können mit Glasfaserkabel für den Breitbandanschluss nicht wirtschaftlich erschlossen werden. Die neue mobile Breitbandtechnologie benötigt außerdem ein ausreichend zusammenhängendes Spektrum, um hohe Datenmengen transportieren zu können. Die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur hatte ihrem Beirat, der sich aus je 16 Mitgliedern des Bundestages und Vertretern der Länder zusammensetzt, den Entscheidungsentwurf über die Auktions- und Vergaberegeln zugeleitet. Die Festlegungen und Regelungen zum Frequenzvergabeverfahren sind nach dem Telekommunikationsgesetz im Benehmen mit dem Beirat zu treffen. Beirat weist EU-Kritik zurück Der Beirat habe die Netzagentur gebeten, Bedenken der EU-Kommission wegen etwaiger Wettbewerbsverzerrungen, welche die Kommission bereits im Vorfeld der Entscheidung geäußert habe, zurückzuweisen, hieß es in einer Mitteilung weiter. Die geplante Auktion selbst wurde dabei vom Beirat begrüßt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte berichtet, die zuständige EU-Kommissarin für Telekommunikation, Viviane Reding, bezweifele, dass die vorgesehenen Auktionsregeln mit EU-Recht vereinbar seien. So zeichne sich bei der Vergabe eine „eindeutige Diskrepanz” zulasten von E-Plus und O2 ab, zitierte die Zeitung aus einem Schreiben an Matthias Kurth, den Präsidenten der Bundesnetzagentur. Nach dem Willen der Bundesnetzagentur sollen im 2. Quartal 2010 Frequenzen im Bereich 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz versteigert werden. Besondere Relevanz haben dabei die Frequenzen im 800-MHz-Bereich, da sie eine höhere Reichweite ermöglichen. Sie sind durch die Digitalisierung im Rundfunk frei geworden - daher auch die Bezeichnung „Digitale Dividende”. Die Konzerne sollen diese Frequenzen dazu nutzen, ländliche Gebiete mit mobilen Internetzugängen zu versorgen gemäß der Breitbandinitiative der Bundesregierung, nach der bis spätestens Ende 2010 die bislang nicht versorgten Gebiete mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen abgedeckt sein sollen. Laut einem Entwurf, den die Bundesnetzagentur im Juli zur Kommentierung vorgelegt hatte, sollen die 800-MHz-Frequenzen in 6 Blöcken à 2 mal 5 MHz vergeben werden, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen geben soll. So dürfen die beiden D-Netz-Betreiber T-Mobile und Vodafone nach diesen Plänen für jeweils 2 Blöcke bieten, die beiden E-Netzbetreiber E-Plus und O2 für je 3. Begründet wurde dies damit, dass sowohl T-Mobile als auch Vodafone bereits über mehr Frequenzen im ebenfalls niedrigen 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren Konkurrenten. Letztere fühlen sich trotz der unterschiedlichen Beschränkungen benachteiligt und haben die Pläne scharf kritisiert. Um Chancengleichheit herzustellen, sollten T-Mobile und Vodafone nach den Vorstellungen der EU-Kommission einen Teil der Frequenzen aus dem 900-MHz-Spektrum an die beiden Konkurrenten abgeben, berichtete die FAZ. Denkbar sei auch, in der Versteigerung die Bietrechte von T-Mobile und Vodafone um neue Frequenzen stärker zu beschränken, so die Zeitung. Ob die Netzagentur mit Blick auf die Auktion einige Modalitäten, wie sie im Entwurf dargelegt wurden, geändert habe, wollte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage Mitte Oktober nicht sagen. Bundesagentur veröffentlicht Entscheidungen zur Frequenzversteigerung / E-Plus und O2 wehren sich vor Gericht21.10.2009
Die 1. Entscheidung regelt Modalitäten zur Vergabe von Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdienstleistungen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz. Zur Versteigerung stehen Frequenzen im Umfang von insgesamt 360 MHz. Dazu zählt auch das 60 MHz breite Spektrum im Bereich bei 800 MHz, die sogenannte Digitale Dividende. Die interessierten Unternehmen können sich nun bis zum 21. Januar 2010 um eine Zulassung zu der Versteigerung bei der Bundesnetzagentur bewerben. Die Frequenzauktion ist für das 2. Quartal 2010 geplant und soll in Form einer offenen aufsteigenden simultanen Mehrrundenauktion erfolgen. Dieses Auktionsverfahren hat sich in vorangegangenen Versteigerungen bewährt, z.B. bei der UMTS-Auktion im Jahr 2000 sowie der Auktion der BWA-Frequenzen vor 3 Jahren. Die 2. Entscheidung der Präsidentenkammer zur Flexibilisierung bestehender Frequenznutzungsrechte betrifft Frequenzen in den Bereichen 450 MHz, 900 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 3,5 GHz. Sie legt die Rahmenbedingungen zur Flexibilisierung bestehender Frequenzzuteilungen fest. Dadurch sollen frequenztechnische, wettbewerblich-ökonomische und internationale Entwicklungen nachvollzogen werden. Gegen die Auktion wehren sich die beiden Mobilfunkbetreiber E-Plus und O2 vor Gericht. Sie wollen bei der Vergabe der Frequenzbereiche mit besonders hoher Reichweite bevorzugt werden. Bei einer freien Auktion befürchten sie, gegen die finanzstarken Marktführer T-Mobile und Vodafone den Kürzeren zu ziehen, wenn sich die beiden Marktführer Vodafone und T-Mobile, die bereits heute über das Gros von Frequenzen mit hoher Effizienz und Wirtschaftlichkeit verfügen, auch vom neuen Frequenzkuchen unter 1 GHz 2 Drittel sichern. Damit widerspreche die Entscheidung der Bundesnetzagentur den Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes und dort insbesondere dem Regulierungsziel eines chancengleichen Wettbewerbs, so E-Plus. Ein chancengleicher Wettbewerb, der Voraussetzung für die Breitbandstrategie der Bundesregierung ist, werde so behindert. Unter anderem aus diesem Grund legte die E-Plus Gruppe Klage gegen das geplante Vergabeverfahren beim Verwaltungsgericht Köln ein. Parallel dazu wird das Unternehmen kurzfristig ein davon unabhängiges gerichtliches Eilverfahren einleiten. Kabelnetzbetreiber Unitymedia erstmals mit 120 Mbit/s in Deutschland21.10.2009 EuroDOCSIS 3.0 steht für die 3. Generation der internationalen Spezifikation, mit der Datenübertragungsgeschwindigkeiten von weit über 300 Mbit/s erzielt werden können. Das bedeutet, dass Unitymedia auch mit der 120 Mbit/s-Flatrate die Möglichkeiten seines Netzes bei Weitem noch nicht ausgereizt hat. Im Gegensatz zur DSL-basierten Übertragung steht Internetnutzern mit Kabelanschluss stets die volle Bandbreite zur Verfügung, unabhängig von der Entfernung zwischen dem Endkunden und dem nächsten Netzknoten. Aktuell bietet der Kabelnetzbetreiber Triple-Play Produkte mit Digital TV, Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz und Internet-Flatrate mit bis zu 32 Mbit/s im Download an. Das derzeit beliebteste Produkt Unity3play 20.000 gibt es bei vorhandenem Kabelanschluss bereits ab 25 Euro monatlich. Erstmals sind 1- und 2-stellige Internet-Domains erlaubt21.10.2009 Hintergrund des neuen Angebots ist eine Reaktion der deutschen Domain-Registrierungsstelle Denic auf das so genannte vw.de-Urteil. Der Automobilkonzern hatte in einem Gerichtsverfahren das Recht auf die Registrierung der Adresse vw.de erstritten. In der Folge hat die Denic vergangene Woche ihre Registrierungsrichtlinien überarbeitet und lässt nun neben den kurzen Internetadressen auch Domainnamen zu, die nur aus Ziffern bestehen oder mit Autokennzeichen oder anderen Top-Level-Domains identisch sind. Telekom will unter der neuen Regierung keine Regulierung mehr20.10.2009 Vor beiden Bestrebungen der Telekom warnt der Verband BREKO, in dem unter anderem über 30 alternative Anschlussnetzbetreiber zusammengeschlossen sind. Den Forderungen stünden doch erhebliche marktbeherrschende Positionen gegenüber. Zum Beispiel stehen laut BREKO 90 Prozent der Teilnehmeranschlussleitungen im Eigentum der Deutschen Telekom, davon sind 70 Prozent der Anschlusskunden im eigenen Festnetz. Ferner besitzt die Telekom einen Marktanteil von über 50 Prozent im Anschlussbereich auf dem DSL-Markt. Daher führen die Kritiker an, der Ex-Monopolist sei auch nach über 11 Jahren Liberalisierung noch immer marktbeherrschend, und im Teilnehmeranschlussbereich herrsche noch immer kein selbsttragender Wettbewerb. Kabel BW mit 100 MBit/s für 70 Prozent der Kunden22.10.2009 Im Doppel-Flatrate Angebot CleverKabel 25 (Internet-Flat mit bis zu 25 Mbit/s und Telefon-Flatrate) für monatliche 29,90 Euro gibt es ein Startguthaben von 120 Euro. Bei Buchung der Pakete CleverKabel Internet (Internet-Flat mit bis zu 20 Mbit/s und Telefonanschluss) und CleverKabel Telefon (Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz) für 19,90 Euro erhalten Neukunden 60 Euro Gutschrift. Zukunft 3.0: Innovative Tarifpakete: Vodafone mit erstem konvergentem Tarifportfolio für Geschäftskunden04.11.2009 Die neuen Festnetz-Tarife basieren auf einer Flatrate-Struktur. Der Kunde kann sich zwischen verschiedenen Anschluss- und Paket-Varianten entscheiden, die in ihrer Leistung aufeinander aufbauen. Jeder höhere Festnetz Professional Tarif inkludiert automatisch den Umfang der kleinen Pakete. Die extrem flexible Tarifstruktur sorgt beim Businesskunden für absolute Transparenz und volle Kostenkontrolle. Die Paket-Namen mitsamt ihrer Inklusiv-Zonen wurden an das bereits existierende Modell im Mobilfunk angepasst. So beginnen die neuen Tarife mit dem „Professional Paket M” - bestehend aus einem Sprachanschluss, einem DSL-Zugang mit Flatrate und Bandbreite 6 Mbit/s und kostenloser Telefonie für alle unternehmensinternen Ge-spräche - und setzen sich fort über die Größen „L” und „XL” bis hin zum Full-Flat-Paket „Professional XXL”, das die Leistungen aller anderen Pakete und zusätzlich eine Flatrate für alle Standardgespräche innerhalb Deutschlands in alle verfügbaren Netze beinhaltet. Beispiel für die Paketausstattung: Festnetz Professional Paket M Mobiles Internet von O2 HSPA+ startet in München03.11.2009
In einer ersten Phase können O2-Bestandskunden, die im Zentrum und Westen von München bzw. rund um den Münchener Marienplatz arbeiten oder wohnen, das neue mobile Breitband-Internet testen. Dazu erhalten sie einen Huawei Stick mit einer entsprechenden mobilen Daten-Flatrate. Bis zum 31.12.2009 entstehen ihnen durch die Nutzung von HSPA+ keinerlei Mehrkosten. Die hohen Up- und Download-Geschwindigkeiten von HSPA+ ermöglichen High-Quality-Internet-Fernsehen, schnellste Reaktionszeiten für Online-Spiele und effizienteres Zugreifen von unterwegs auf Unternehmensdaten. „Mobiles Internet wächst rasant und immer mehr Kunden nutzen mobile Anwendungen. Mit HSPA+ bieten wir als eines der ersten Unternehmen weltweit unseren Kunden ein völlig neues mobiles Internet-Erlebnis”, so René Schuster, CEO Telefónica O2 Germany. „Wir haben in den vergangenen Jahren rund 3,5 Milliarden Euro in unsere Netzinfrastrukturen investiert und der erst kürzlich veröffentlichte Connect Netztest 2009 bestätigt die hohe Qualität des O2 Mobilfunknetzes sowohl für Telefonieren als auch für mobiles Internet”, so Andrea Folgueiras, CTO Telefónica O2 Germany. Bundesnetzagentur veröffentlicht erstmalig Nummerierungskonzept04.11.2009 „Das vorgelegte Konzept schafft für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten eine erhöhte Planungssicherheit. Gleichzeitig bedeutet es aber auch eine Stärkung des Verbraucherschutzes”, betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, anlässlich der Veröffentlichung des Nummerierungskonzepts. Bei einer Reihe von Nummernarten ist eine Veränderung der regulatorischen Vorgaben beabsichtigt. So ist z. B. bei Mehrwertdiensterufnummern vorgesehen, bereits vor der Nummernzuteilung seitens der Bundesnetzagentur verstärkt zu prüfen, ob eine rechtswidrige Nummernnutzung zu erwarten ist. Bei Mobilfunkkurzwahlnummern soll zwar die Verwaltung grundsätzlich bei den Mobilfunkanbietern verbleiben, es wird jedoch ein allgemeingültiger rechtlicher Rahmen angestrebt. Dieser soll die Vermarktung von Kurzwahldiensten vereinfachen, indem z.B. geregelt wird, dass ein Diensteanbieter eine ihm von einem Netzbetreiber zugeteilte Nummer grundsätzlich in allen Mobilfunknetzen nutzen kann. Durch den beabsichtigten Ausschluss von sogenannten Kettenzuteilungen wird der Verbraucherschutz gestärkt, da dies im Streitfall die Ermittlung des Diensteanbieters erleichtert. Zukünftig wird jährlich ein Nummerierungskonzept herausgegeben. Telefonische Erreichbarkeit ohne Telefonbucheintrag02.11.2009 So kann man eine spezielle Service-Hotline anrufen und nennt dort zum Beispiel Namen und Wohnort des gewünschten Gesprächspartners. Der Adressat bekommt danach eine SMS mit dem Gesprächswunsch und der Nummer des Anrufers. Er entscheidet dann selbst, ob er das Telefonat führt oder nicht. Denkbar ist auch, dass die Verbindung über die Service-Hotline direkt hergestellt wird, wenn der gewünschte Gesprächspartner zustimmt. Der Vermittlungsdienst hat die Aufgabe eines virtuellen Sekretariats. Auch Handybesitzer können so ihre Erreichbarkeit verbessern, denn viele Mobilfunknummern werden nicht ins Telefonbuch eingetragen. Die Nummer des Angerufenen bleibt bei der Vermittlung geheim. Erste Anbieter wie GoYellow.de wollen bis Ende 2009 mit dem Service starten. Der Vermittlungsdienst ist für den Anrufer kostenpflichtig und kann über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Manche Anbieter wollen auch mit Mobilfunk-Netzbetreibern oder Internet-Communitys kooperieren. Deren Kunden können sich dann von den neuen Hotlines anrufen lassen, wenn sie dem vorher im Grundsatz zugestimmt haben. Falls ein Netzbetreiber eine Vermittlung in Eigenregie betreibt, können die Kunden bei der ersten Kontaktaufnahme widersprechen. Dieser Widerspruch untersagt dem Betreiber künftige Kontaktaufnahmen. Deutsche Telekom und France Telecom unterzeichnen Vertrag über den Zusammenschluss von T-Mobile UK und Orange UK05.11.2009 Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom unterstrich: „Mit diesem Joint Venture-Vertrag haben sich Deutsche Telekom und France Telecom zu einer langfristigen Partnerschaft verpflichtet. Wir haben die Verhandlungen auf beiden Seiten sehr fair geführt. Ich bin sicher, dass dieser professionelle und partnerschaftliche Geist auch die weitere Zusammenarbeit begleiten wird. Unser Joint Venture wird als Nummer 1 neue Standards im britischen Markt setzen.” Telefónica einigt sich mit Telecom Italia über Kauf von HanseNet05.11.2009
Nach Abschluss des Verkaufs wird Telefónica O2 Germany die derzeit rund 2,2 Millionen DSL-Kunden von HanseNet übernehmen. „Telefónica wird damit zu einem der führenden integrierten Telekommunikationsanbieter in Deutschland aufsteigen und über rund 15 Millionen Mobilfunk- und 2,4 Millionen DSL-Kunden verfügen”, erklärte René Schuster, CEO von Telefónica O2 Germany. HanseNet fürchtet nach Übernahme den Verlust von Arbeitsplätzen19.11.2009 Brisant liest sich dabei ein Integrationsvorschlag aus dem Hause Roland Berger. Hamburg würde demnach zu einer Art Stadtnetzbetreiber degradiert. Denn Finanzwesen, Marketing oder Vertrieb würden 2011 schon von München aus betrieben. Die Callcenter mit 1.500 Beschäftigten dürften ohnehin nach dem Verkauf veräußert werden. In Hamburg geht man davon aus, dass unter diesen Voraussetzungen 2011 nur noch 400 der insgesamt 1.300 Arbeitsplätze in der Zentrale übrig bleiben dürften. HanseNet mit leichtem Kundenschwund --1,9 Millionen Alice Kunden06.11.2009 In den ersten 9 Monaten erwirtschaftete HanseNet mit seinen Angeboten im Privat- und Geschäftskunden-Bereich einen Umsatz von 858,1 Millionen Euro. Im Mobilfunk-Bereich konnte die Kundenanzahl in den ersten 9 Monaten auf 706.700 gesteigert werden. Rund 20 Prozent aller Alice Mobilfunkkunden nutzen bereits jetzt die mobilen Datendienste, die das Unternehmen seit Anfang 2009 anbietet. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg bis Ende September 2009 auf 196,7 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,49 Prozent. Seit Anfang November 2009 bietet Alice VDSL-Anschlüsse mit bis zu 50 Mbit/s im Down- und bis zu 10 Mbit/s im Upload. 20.000 offene Stellen für IT-Experten - trotz Krise10.11.2009
Von den 20.000 offenen IT-Stellen entfallen nach den Ergebnissen der BITKOM-Studie 13.000 auf die Anwenderbranchen. Weitere 7.000 Jobs sind in der ITK-Branche selbst frei, davon 5.500 bei Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Gesucht werden in erster Linie Software-Entwickler. 61 Prozent der IT-Unternehmen mit offenen Stellen suchen Fachleute, die an der Planung, Erstellung und Implementierung von Software-Lösungen arbeiten. Ebenfalls stark gefragt sind IT-Projektmanager. „Es bestätigt sich der Trend, dass die Firmen überwiegend Mitarbeiter mit einer hohen Qualifikation benötigen”, sagte Scheer. 2 Drittel der Unternehmen suchen ausschließlich nach Hochschulabsolventen. Kaum Abstriche müssen die Beschäftigten in der ITK-Branche beim Gehalt machen. Scheer: „Die Gehälter in der Hightech-Branche sind stabil.” In gut 2 Drittel (68 Prozent) der Unternehmen liegen die Gehälter auf Vorjahresniveau, bei weiteren 15 Prozent steigen die Bezüge sogar. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Einstiegsgehältern. Nur bei 1 Viertel der Unternehmen sinken sie. 2 Drittel der Firmen geben an, dass ihre Einstiegsgehälter konstant bleiben, bei 5 Prozent steigen sie. Als Berufsanfänger erhalten junge Software-Entwickler in der ITK-Branche je nach Hochschulabschluss und Zusatzqualifikationen in der Regel zwischen 35.000 und 40.000 Euro brutto pro Jahr. Vor dem Hintergrund des seit Jahren anhaltenden Expertenmangels muss aus Sicht des BITKOM die Modernisierung des Bildungssystems und der Zuwanderungspolitik mit ganzer Kraft vorangetrieben werden. „Der Koalitionsvertrag bleibt beim Thema Bildung hinter unseren Erwartungen zurück”, so Scheer. „Es werden zwar Ziele formuliert, diese aber nicht mit konkreten Maßnahmen und Finanzierungsvorschlägen unterlegt.” Hierzu gehören die Steigerung der Studienanfängerzahlen, die Reduzierung der Abbrecherquoten oder die Qualitätssicherung der Lehre an Schulen und Hochschulen. „Wir hoffen, dass die Koalitionsparteien im Regierungsprogramm nachlegen.” Der BITKOM schlägt im Einzelnen vor:
Einen echten Durchbruch verspricht der Koalitionsvertrag demgegenüber beim Thema Zuwanderung. Bürokratische Hindernisse sollen aus dem Weg geräumt und der Zuzug von Fachkräften nach „transparenten und gewichteten Kriterien” ermöglicht werden. „Das bedeutet faktisch die Einführung eines Punktesystems, wie es der BITKOM seit Jahren fordert”, sagte Scheer. So werde erstmals eine Zuwanderung von Hochqualifizierten möglich, die sich an den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarktes ausrichtet und formal einfach handhabbar ist. Scheer: „Die Absichtserklärungen des Koalitionsvertrags zur Zuwanderung sollten jetzt möglichst schnell in ein Gesetz gegossen werden.” Hinweis zur Datenquelle: In der Studie wurden vom Marktforschungsinstitut ARIS im Auftrag des BITKOM 700 Unternehmen aus der ITK-Branche und 807 Firmen aus anderen Wirtschaftszweigen befragt. Die Auswahl ist repräsentativ für die Branche bzw. für die Gesamtwirtschaft. Befragt wurden Personalverantwortliche und Geschäftsführer. Über BITKOM: LTE Testbetrieb im Sauerland sorgt für Daten-Highway09.11.2009 Der Testversuch ist eine Kooperation der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der Landesmedienanstalt, des WDR und von Vodafone, die auf Initiative des NRW-Medienministers zustande kam. „Der LTE Standard bietet als sogenanntes Funkinternet für den mobilen Abruf von Radio- und Fernsehsendungen viele Chancen. Wir nehmen an dem Projekt aber auch teil, um sicherzustellen, dass andere Verbreitungswege dadurch nicht gestört werden”, sagte Heinz-Joachim Weber, Direktor für Produktion und Technik im WDR. Der WDR wird überdies den Einsatz von LTE für die Übertragung von Live-Reportagen in Hörfunk und Fernsehen testen. Bei dem LTE-Versuchsprojekt in Nordrhein-Westfalen werden die neuartigen Mobilfunksignale erstmals in Europa über eine Fernsehfrequenz genutzt, die durch die Digitalisierung frei geworden ist. Die Projektpartner wollen u.a. Erkenntnisse über die Verbreitung von Medieninhalten und über Störpotenziale gegenüber anderen Funksystemen wie z.B. DVB-T oder dem Kabelfernseh-Empfang gewinnen. Entertain Pur: Telefon- und Fernsehanschluss in einem Paket16.11.2009 Entertain Pur richtet sich an Kunden, die keinen Internetanschluss benötigen, für die aber TV-Unterhaltung einen hohen Stellenwert einnimmt. „Mit Entertain Pur bieten wir Telefon und Fernsehen aus einer Hand und erschließen neue Nutzergruppen für unser Entertain-Angebot”, sagt Christian P. Illek, Bereichsvorstand Marketing T-Home und Geschäftsführer Marketing T-Mobile Deutschland. „Kunden, die nicht am Internet interessiert sind, müssen nicht länger auf die innovativen Möglichkeiten von Entertain verzichten.” Das Komplettpaket Entertain Pur umfasst neben dem Telefonanschluss mehr als 120 Sender, den Zugang zu Onlinevideothek und TV-Archiv sowie die Möglichkeit zu zahlreichen Zubuchoptionen wie beispielsweise das Bundesliga-Angebot LIGA total!. Die Timeshift-Funktion steht ebenso zur Verfügung wie die Möglichkeit HD-Inhalte zu empfangen: Alle für den Empfang von Entertain notwendigen Media Receiver sind für hochauflösende Bilder ausgerüstet. Bundesnetzagentur gewinnt Eilentscheidung zu Schaltverteilern16.11.2009 Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, begrüßte die Entscheidung des VG Köln: „Wir haben jetzt hinreichende Klarheit und Sicherheit für alle investitionsbereiten Wettbewerber, die sogenannte weiße Flecken über einen Schaltverteiler erschließen wollen. Ich hoffe, dass die Deutsche Telekom die Schaltverteiler-Entscheidung der Bundesnetzagentur nunmehr unverzüglich und vollständig umsetzt. Gleichzeitig appelliere ich an sie, auf diese Weise gemeinsam mit den Wettbewerbern den Ausbau bisher nicht oder nur unzureichend versorgter Gebiete mit schnellen Internetanschlüssen zügig voranzutreiben und so ein wichtiges Anliegen der Breitbandinitiative der Bundesregierung umzusetzen.” Die Bundesnetzagentur hatte Anfang März 2009 eine erste Entscheidung bekannt gegeben, die Wettbewerbern der Telekom eine einfachere Erschließung und Versorgung weißer Flecken mit schnellen Internetanschlüssen ermöglichen soll. Danach muss die Telekom ihren Wettbewerbern den Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die sogenannte letzte Meile, auch an einem Schaltverteiler gewähren. Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabelverzweigers und die dafür erforderlichen aufwendigen Tiefbauarbeiten. Deutsche Telekom AG und FC Bayern München AG verlängern Partnerschaft bis 201317.11.2009
„Mit dem Ausbau unserer Zusammenarbeit verfolgen wir klare strategische Zielsetzungen”, betonte Christian P. Illek, Mitglied des Bereichsvorstands T-Home sowie Geschäftsführer Marketing T-Mobile Deutschland. „Wir steigern die Medienpräsenz unserer Marke T-Home und unseres Bundesliga-Angebotes LIGA total! und erzielen damit überzeugende Mehrwerte. Das Engagement ist ein wichtiger Baustein unserer Aktivitäten zur Entwicklung und Umsetzung zukunftsorientierter multimedialer Dienstleistungen für das vernetzte Leben.” Auch Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing der Deutschen Telekom, unterstrich die Bedeutung der seit 2002 bestehenden Partnerschaft mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister. „Wir haben unsere Aktivierungsmaßnahmen erheblich ausgeweitet und stoßen damit bei Fans und Zuschauern auf eine sehr gute Resonanz. Die durch die Partnerschaft erreichten Media- und Imagewerte überzeugen. Zudem ist unsere Zusammenarbeit zunehmend Business orientiert gestaltet. Dies alles unterstreicht, dass unsere Investition in die Partnerschaft mit Deutschlands bekanntestem Fußballclub richtig ist.” „Wir freuen uns, dass wir die langjährige Kooperation mit der Deutschen Telekom weiter fortsetzen werden”, sagte der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG, Karl-Heinz Rummenigge. „Der Anbieter des Bundesliga-Programms LIGA total! ist für uns der ideale Partner und ein bedeutender Motor für die Realisierung völlig neuer Informations- und Unterhaltungsangebote für den Fußball insgesamt.” Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Uli Hoeneß hob hervor: „Mit der Deutschen Telekom haben wir einen Partner an unserer Seite, der sich in erheblichem Maße für den Fußball engagiert. Wir teilen mit unserem Partner Telekom die Auffassung, dass eine solche Sponsoringpartnerschaft für beide Seiten klare Vorteile bieten muss - und daran arbeiten wir gemeinsam mit großem Erfolg.” Messbarer, kräftiger Imagegewinn Erweiterte Zusammenarbeit Ferner erhält die Deutsche Telekom Exklusivrechte an Contents rund um den beliebtesten deutschen Fußballverein, darunter Spielanalysen, Interviews, Homestorys und Reportagen. Mit all diesen Inhalten entwickelt der Telekommunikationsanbieter attraktive Bezahlangebote für seine Plattformen Entertain und MobileTV im Zusammenhang mit seinen Übertragungsrechten an der Bundesliga. Die neue Vereinbarung zwischen der Deutschen Telekom und dem FC Bayern München sieht auch vor, die Anzahl der Präsentationsspiele zu erhöhen. Damit kann der Hauptsponsor jährlich mit der Einbindung der Mannschaft in den T-Home Cup planen. Bereits in diesem Jahr hat die Deutsche Telekom das viel beachtete 2-tägige Turnier erfolgreich mit 6 Millionen TV-Zuschauern und 80.000 Stadionbesuchern durchgeführt und damit einen erheblichen Gegenwert insbesondere für das neue Programm LIGA total! geschaffen. Deutsche Telekom bittet um Zustimmung zur Zusammenführung von T-Home und T-Mobile in Deutschland19.11.2009
Die Deutsche Telekom folgt mit der neuen Führungsstruktur bereits seit Juli dieses Jahres einer stärker regional und funktional orientierten Ausrichtung. Ziel der Neustrukturierung ist es, in einer künftigen Deutschland-Gesellschaft das inländische Festnetz- und das inländische Mobilfunkgeschäft des Konzerns zusammenzuführen. Das Potenzial sei enorm, erklärte Obermann. Kunden mit Festnetz- und Mobilfunkvertrag bei der Deutschen Telekom seien zum einen wesentlich treuer. Zum anderen stellte er fest: „Heute hat nur jeder 5. unserer 29 Millionen Kundenhaushalte sowohl einen Festnetz- als auch einen Mobilfunkvertrag bei der Telekom. Sollten wir von den übrigen Kunden auch nur 1 Prozent als Doppelkunden gewinnen, kann unser Umsatz um bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr steigen.” Mit der geplanten Zusammenführung des Deutschlandgeschäfts verbessert die Telekom ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen global organisierten Telekommunikationsunternehmen, die integrierte Festnetz- und Mobilfunklösungen anbieten. Im Telekom-Konzern ist beispielsweise die ungarische Magyar Telekom bereits sehr erfolgreich als integrierter Anbieter aktiv. Alle Schritte zur Neustrukturierung hat die Telekom in Abstimmung mit dem Sozialpartner erarbeitet, um eine partnerschaftliche Umsetzung zu gewährleisten. „Bei dieser Maßnahme geht es um Kunden”, betonte Obermann. Ziele der neuen Deutschland-Gesellschaft seien verbesserte Leistungen für den Kunden, Vorteile im Wettbewerb sowie eine erhöhte Innovationskraft. Insgesamt erwartet das Unternehmen von der Ausgliederung mittelfristig positive Ergebniseffekte von bis zu 0,6 Milliarden Euro. Deutsche Telekom übernimmt Strato19.11.2009 „Mit diesem Schritt stärken wir unsere Position im sehr interessanten Wachstumsmarkt für Hosting-Lösungen”, erklärte Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom verantwortlich für das deutsche Festnetz- und Mobilfunkgeschäft. „Strato ergänzt unsere Aktivitäten im Hosting-Bereich ideal und wird vom ersten Tag der Konsolidierung an positive Beiträge für Konzernüberschuss und Free Cash-Flow liefern”, sagte van Damme. Nach der Transaktion wird die Deutsche Telekom die Nummer 2 für Webhosting-Produkte in Deutschland. Strato bietet vor allem für Privatkunden und kleine Geschäftskunden Produkte wie E-Mail, Websites, Blogs und Online-Shops sowie Dienstleistungen zur Datenspeicherung auf physischen und virtuellen Servern an. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin betreut rund 4 Millionen Hosted Domains und beschäftigt 502 Mitarbeiter. T-Systems baut Lieferfähigkeit im Ausland aus / Neues Rechenzentrum in Brasilien25.11.2009 Das neue Rechenzentrum erfüllt sehr hohe Anforderungen an die Datensicherheit, die Verfügbarkeit sowie den Zugangsschutz und erreicht damit die „Tier 3”-Klassifizierung. Zudem ist es ein „grünes” Rechenzentrum, das nach der Umweltnorm ISO 14.000 arbeitet. T-Systems nutzt energiesparende Technik, die einen Wert für die Power Usage Effectiveness (PUE) von 1,6 erreicht. Heutige PUE-Werte für umluftgekühlte Rechenzentren liegen im Schnitt bei 1,7 bis 1,8. Damit setzt T-Systems ihre Strategie des Betriebes umweltfreundlicher Rechenzentren auch außerhalb Deutschlands konsequent fort und erfüllt damit die steigenden Anforderungen ihrer Kunden nach energieeffizienter Rechenleistung. Daten und Fakten zum neuen Rechenzentrum:
Bundestag baut seinen Online-Dienst weiter aus - WebTV der Sitzungen25.11.2009
Sie können außerdem mit der neuen Embed-Funktion in eine beliebige Internet-Seite eingebunden werden, um so weitere Zielgruppen zu erschließen. Wer sich schnell und aktuell über neu eingestellte Redebeiträge informieren lassen möchte, kann einen RSS-Feed abonnieren. Dieser wird auf der jeweiligen Biografie-Seite der Abgeordneten angeboten. Der Bundestag stellt auch aufgezeichnete Fernsehsendungen in einer Mediathek bereit. Die Mediathek beinhaltet beispielsweise Plenarsitzungen, Öffentliche Anhörungen und Sitzungen der Ausschüsse, die Sendung „Im Interview”, Sitzungen der Kommissionen, das „Wissenschaftsforum des Deutschen Bundestages”, Ereignisse und Veranstaltungen im Deutschen Bundestag sowie Reden ausländischer Staatsgäste. Preissturz bei den Handys - Android Handy Samsung i7500 40 Prozent billiger24.11.2009 Handy ist jedoch nicht gleich Handy. Bei der Ausstattung gibt es erhebliche Unterschiede. Je nach Nutzer empfiehlt sich zum Beispiel der Griff zum Musik-, Foto- oder Internet-Handy. Den größten Preisverfall gibt es bei Musik-Handys und Unterhaltungs-Künstlern mit Video- oder TV-Funktion. USB-Kabel, Stereo-Ohrhörer und Speicherkartensteckplatz sind hier unabdingbar. Das TV-Handy LG HB620T mit DVB-T-Empfang kostet seit Markteinführung nur noch 94 statt 313 Euro ohne Vertrag. Dies ist eine Ersparnis von 70 Prozent. Der Preis das Musikhandys Rokr E8 von Motorola ist sogar um 71 Prozent von 265 auf 78 Euro gefallen. Auch bei Foto-Handys fallen die Preise. Sie sollten außer einem großen oder erweiterbaren Speicher auch einen Autofokus bieten. Das verbessert die Schärfe der Fotos. Das Samsung SGH-U900 kostet mit 138 Euro 60 Prozent weniger als noch im Sommer 2008. Wer einen preiswerten Alleskönner sucht, dem empfiehlt sich das Nokia N73. Das Gerät ist zwar schon etwas betagt, punktet aber nach wie vor mit wichtigen Funktionen für Musik, Fotografie und Internet. Statt 421 Euro kostet das Gerät nur noch 185 Euro. Wem E-Mail und Internet wichtig sind, der sollte jetzt das kaum ein Jahr alte Google-Handy G1 kaufen. Mit großem Bildschirm, schnellem UMTS/HSDPA und guter Schreibtastatur kostet es mittlerweile nur noch die Hälfte. Der Preis liegt bei rund 256 Euro. Auch das neue Android Handy von Samsung, das Samsung i7500, hat mittlerweile einen drastischen Preisverfall innerhalb von ein paar Wochen von 549 Euro auf rund 320 Euro erlebt. Das entspricht einen Preissturz um 40 Prozent. Studie: De-Mail mit Startschwierigkeiten01.12.2009 Pitney Bowes befragte für die Studie 100 Unternehmen in Baden-Württemberg, bei denen De-Mail aktuell als Pilotprojekt läuft. Grund dafür, dass die Unternehmen das System derzeit nicht für zentrale Abläufe einsetzen, sei, so das Ergebnis, die Rechtssicherheit. Wäre De-Mail rechtlich dem Brief gleichgestellt, würden 70 Prozent der Befragten das System benutzen. Vorbehalte existieren bei 82 Prozent aber auch aufgrund der Datensicherheit. Besonders kritisch wurde der nicht für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistete Zugang zu einem System wie De-Mail gesehen, sodass alternativ weiterhin Briefpost angeboten werden müsste. Zusätzlich sind 60 Prozent der Befragten nicht davon überzeugt, dass Unternehmer und Verbraucher alte Gewohnheiten ändern würden, solange die traditionelle Briefzustellung reibungslos funktioniere. Knapp 2 Drittel glauben außerdem nicht, dass Anwender ein kostenpflichtiges System freiwillig nutzen würden. Eine schnelle Marktdurchdringung von De-Mail sei deshalb nicht zu erwarten. „Trotz allgemein großer Zustimmung zu einem System wie De-Mail gibt es zahlreiche Hürden für eine schnelle Marktdurchdringung. Es sind derzeit noch zu viele Punkte ungeklärt”, sagt Christoph Stemann, Geschäftsführer von Pitney Bowes Deutschland. So würden die Befragten zum jetzigen Zeitpunkt das System nicht für zentrale Prozesse in der internen und externen Unternehmenskommunikation wie für Verträge sowie Rechnungen einsetzen. Gerade für die verbindliche externe Kommunikation würde das System von vielen als noch nicht geeignet angesehen werden. „Die Studienergebnisse zeigen, dass es in den nächsten Jahren eine Übergangsphase geben wird, in der verschiedene Kommunikationskanäle parallel bedient werden müssen”, sagt Stemann und fügt hinzu: „Unternehmen und Behörden brauchen deshalb Lösungen sowohl für den klassischen als auch für den digitalen Kanal.” Pitney Bowes ist im Bereich Post- und Dokumentenbearbeitung tätig und hat laut Unternehmensangaben einen Jahresumsatz von rund 6,3 Milliarden US-Dollar. 35.000 Mitarbeiter liefern Technologie, Service und Innovationen an mehr als 2 Millionen Kunden weltweit. EuGH verwirft deutsches Telekommunikationsgesetz03.12.2009 Bundesnetzagentur legt Bedingungen für den Zugang zur Anschlussinfrastruktur der Deutschen Telekom fest07.12.2009
Wettbewerber erhalten aufgrund der jetzigen Entscheidung die Zugangsmöglichkeit zu sogenannten Multifunktionsgehäusen. Bei diesen grauen Kästen handelt es sich um spezielle Kabelverzweiger, die die Telekom im Rahmen ihres Breitbandausbaus an öffentlichen Straßen und Wegen aufgestellt hat. Ferner erhalten die Netzbetreiber Zugang zu Kabelkanalanlagen oder, falls darin kein freier Platz enthalten ist, zu unbeschalteter Glasfaser der Telekom. Damit können die Wettbewerber nun ebenfalls ohne die ansonsten dafür erforderlichen zeit- und kostenintensiven Aufbau- und Grabungsarbeiten glasfaserbasierte Infrastrukturen für besonders breitbandige Nutzungen verlegen, wie die Telekom dies auch im Rahmen ihres VDSL Ausbaus bereits realisiert hat. In der Anordnungsentscheidung zwischen der Telekom und Vodafone werden die konkreten technischen und betrieblichen Modalitäten geregelt, zu denen die Telekom Zugang zu ihrer Anschlussinfrastruktur gewähren muss. Danach können Netzbetreiber ihre eigene aktive Übertragungstechnik für die Realisierung von Breitbandanschlüssen, die sogenannten DSLAMs, künftig in die Multifunktionsgehäuse der Telekom einbauen. Hierzu muss diese den Wettwerbern Zugang zu ihren Multifunktionsgehäusen gestatten. Ferner muss die Telekom den Netzbetreibern ermöglichen, Glasfaserleitungen selbst in die Kabelkanalanlagen einzuziehen und hierzu diese Kabelkanalanlagen zu betreten. Beides war von der Telekom im Vorfeld abgelehnt worden. Bei der Bekanntgabe der Entscheidung erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth: „Die angeordneten Regelungen für den Zugang zur Anschlussinfrastruktur der Deutschen Telekom sind ein weiterer wichtiger Meilenstein für mehr Wettbewerb beim Breitbandausbau und damit für eine noch bessere Breitbandversorgung der Endnutzer. Für die Entscheidung haben wir sehr detaillierte Ermittlungen angestellt. Dabei hat sich gezeigt, dass die bei den Verhandlungen über freiwillige Vereinbarungen und auch im Vorfeld der Entscheidung immer wieder adressierten Probleme und Hindernisse entweder nicht vorhanden oder aber lösbar waren. Ferner mussten wir zum Teil deutlich gegenläufige unternehmerische und öffentliche Belange gegeneinander abwägen. Damit hat die Bundesnetzagentur innerhalb eines nur 4-monatigen Beschlusskammerverfahrens nunmehr Regelungen festgelegt, auf die sich die Marktakteure in langen Verhandlungen offenbar nicht freiwillig einigen konnten oder wollten.” „Die Bundesnetzagentur erweist sich mit dieser Entscheidung einmal mehr als ein wesentlicher Treiber für den Breitbandausbau in Deutschland und wird damit ihrer Verantwortung gerecht, durch Regulierung im Interesse der Endkunden für mehr Wettbewerb zu sorgen. Die jetzt im Verhältnis zwischen der Deutschen Telekom und Vodafone festgelegten Regelungen haben Pilotcharakter für andere noch laufende Regulierungsverfahren. Ich hoffe, dass auf Basis unserer Entscheidung künftig auch freiwillige Vereinbarungen geschlossen werden. Für die Investitionspläne zahlreicher Unternehmen besteht jetzt Klarheit, und ich hoffe, dass die Ausbauabsichten der Wettbewerber jetzt auch zügig umgesetzt werden”, betonte Kurth. Bereits in einer Entscheidung vom Sommer 2007 war die Telekom grundsätzlich dazu verpflichtet worden, künftig ihre Kabelkanäle zwischen den Hauptverteilern und den Kabelverzweigern für Wettbewerber zu öffnen und für den Fall, dass ein Zugang zu den Kabelkanälen aus technischen Gründen oder aus Kapazitätsgründen nicht möglich ist, den Wettbewerbern Zugang zu unbeschalteten Glasfaserleitungen zu gewähren. Ferner war in jener Entscheidung klargestellt worden, dass die Telekom auch Zugang in ihre Kabelverzweiger gewähren muss. Die hiergegen gerichtete Klage der Telekom ist bisher erfolglos geblieben. Die Entgelte, die Vodafone für die Inanspruchnahme der nunmehr angeordneten Zugangsleistungen an die Telekom zu entrichten hat, werden in einem gesonderten Entgeltregulierungsverfahren anhand der kosteneffizienten Leistungsbereitstellung festgelegt. Dieser Entgeltmaßstab war ebenfalls bereits in der Mitte 2007 ergangenen Regulierungsverfügung vorgegeben worden. Deutsche Telekom senkt die Preise für Webkonferenzen07.12.2009 Mit Webkonferenzen können sich Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden über Internet und Telefon interaktiv austauschen. Teilnehmer in aller Welt haben dabei die Möglichkeit, Präsentationen und Dokumente in Echtzeit auf dem PC gemeinsam zu bearbeiten. Bislang galt hier stets ein Minutenpreis. Nun führte die Deutsche Telekom ein neues Preismodell ein: Pay-per-Seat. Das heißt: Kunden zahlen pro Teilnehmer je nach Meeting-Variante nur noch einmalig ab 99 Cent für den Webkonferenzservice - unabhängig von der Dauer der Konferenz, zuzüglich der Telefonkonferenzkosten. „Im Vergleich zu einer minutenbasierten Verrechnung oder dem im Markt häufig üblichen Lizenz-Modell, bietet die Abrechnung nach Teilnehmerzahl für unsere Kunden erhebliche Vorteile. Sie zahlen nur die tatsächliche Nutzung und haben keine Vertragsbindung”, sagt Peter Schamel, Leiter Mehrwertlösungen der Deutschen Telekom. Mit dem Pay-per Seat-Preismodell beschreitet die Deutsche Telekom neue Wege und schafft damit einen großen Anreiz virtuelle Konferenzen anstelle von herkömmlichen Meetings zu führen. Bedarfsgerechte Webkonferenzen Nachhaltig arbeiten Chancen durch IT und Medien - Studie zeigt Potenziale für deutsche Wirtschaft08.12.2009
Die Botschaften sind ein Extrakt der Delphi-Befragung, in der IKT-Experten insgesamt 144 Thesen zur Zukunft der Informationsgesellschaft bewerteten. Die erwarteten wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Szenarien für die kommenden 20 Jahre wurden auf einer Fachtagung in Berlin mit rund 150 Entscheidern der IT-, Telekommunikations- und Medienbranchen diskutiert. Die Studien- und Tagungsergebnisse wurden am 8. Dezember 2009 auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart präsentiert. Als zentrale Handlungsfelder wurden von den Herausgebern benannt:
Mit Blick auf die Innovationskraft der deutschen IKT sprach sich Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, für eine enge Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft aus: „Die vorliegende Delphi-Studie zur Zukunft der Informations- und Wissensgesellschaft unterstreicht, dass Deutschland in vielen Innovationsfeldern das Potenzial hat, eine internationale Führungsrolle zu übernehmen. Die Bundesregierung sieht sich als Partner der IKT-Wirtschaft, die mit ihren neuen Technologien in den Schlüsselbranchen Automobil, Energie und Gesundheit großartige Marktchancen eröffnet”. Voraussetzung hierfür seien innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, so Prof. Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreises. „Die Studie veranschaulicht die zentrale Bedeutung leistungsfähiger Kommunikationsinfrastrukturen und sie ist ein Plädoyer für die gezielte Förderung des kompetenten Umgangs aller Menschen im Umgang mit IKT – sei es im privaten oder im beruflichen Umfeld”, sagte Picot. Zur Studie „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien”: Mit IKT bis zu 25 Prozent aller CO2-Emissionen in der Industrie einsparen08.12.2009
Deutschland zählt als eine der führenden Industrienationen zu den weltweit bedeutsamen Emittenten von Schadstoffen, die für den globalen Klimawandel verantwortlich sind. Der Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektor ist zwar nur zu einem geringen Teil an den Emissionen beteiligt, bietet aber gleichzeitig ein beachtliches Klimaschutzpotenzial für andere Industriezweige - beispielsweise die Verkehrs- und Logistikbranche oder die Stromwirtschaft. Während die IKT im eigenen Bereich 13 Mt CO2e-Emissionen einsparen kann, lassen sich in den übrigen Industrien durch den konsequenten Einsatz von IKT Reduktionspotenziale von 194 Mt im Jahr 2020 erzielen. Das in der Studie verwendete „SMART”-Konzept steht für 5 Ansatzpunkte, die diese Reduktion ermöglichen: Standardisierung (Standardization), Überwachung (Monitoring), Verantwortlichkeit (Accountability), Umdenken (Rethinking) und Umwandlung (Transformation). Direkter Beitrag der IKT zur Reduktion der CO2e-Emissionen Handlungsbedarf in 5 Sektoren - Hauptpotenzial für CO2e-Reduktion in Logistik und Gebäudewirtschaft Mit möglichen Einsparungen von bis zu 85,4 Mt CO2e im Jahr 2020 bietet der Logistiksektor, zu dem auch der Straßenverkehr zählt, das größte Potenzial. Erfolgversprechende Geschäftskonzepte zur Senkung der klimaschädlichen Schadstoffe sind etwa die intelligente Steuerung des Verkehrsflusses oder die Einführung einer IKT-gestützten Städtemaut. In der Gebäudewirtschaft könnten Emissionen von bis zu 41,8 Mt CO2e eingespart werden - beispielsweise durch Gebäude-Klimamanagementsysteme. In der Industrieautomation beziffert die Studie mögliche Reduktionspotenziale auf 26,4 Mt CO2e, während sie in der Stromwirtschaft ein Einsparpotenzial von insgesamt 23,6 Mt CO2e sieht. Schließlich bietet auch die Dematerialisierung von Produkten und Dienstleistungen, z. B. durch die Einschränkung von Geschäftsreisen mithilfe von Videokonferenzen, ein Reduktionspotenzial von 16,3 Mt CO2e. Insgesamt beziffert die Studie damit jeweils das theoretisch mögliche Maximum. Die Entwicklung des Marktes allein führt jedoch zu einem realistischen Potenzial von lediglich 64 Mt CO2e - somit entsteht eine „Realisierungslücke” von rund 130 Mt CO2e. Rahmenbedingungen zur Senkung von CO2e-Emissionen schaffen
CO2e = Emissionen von Kohlenstoffdioxid oder äquivalenten Schadstoffen O2 bietet Unternehmen jetzt High-Speed Internet und Telefonanschluss im Komplettpaket08.12.2009
Basis von O2 IP-Voice-Plus ist ein SHDSL-Anschluss, der sowohl im Upstream als auch im Downstream mit bis zu 2,3 Mbit/s über eine hohe Bandbreite verfügt. Damit bestehen auch für das Versenden von großen Datenmengen genügend Leistungsreserven. Darüber hinaus bietet eine feste IP-Adresse die optimale Grundlage zur Anbindung eines eigenen Mail- beziehungsweise Webservers. Festnetztelefonie kann mit bis zu 8 Sprachkanälen parallel erfolgen. In Kombination mit O2 Mobilfunk können Unternehmen optional mit O2 IP-Voice-Plus intern komplett zum Flatpreis telefonieren und das ab 154,00 Euro netto pro Monat. Damit profitieren die Kunden von den Vorzügen eines Anbieters, eines Ansprechpartners, einer Rechnung und einer Service-Hotline für Telefonie und Internet. „Mit diesem Angebot bieten wir kleinen und mittleren Unternehmen, die Internet und Telekommunikation aus einer Hand möchten, ein hervorragendes Angebot”, sagte Jens Köpke, Leiter Produktmanagement Festnetz bei Business & Wholesale Services von Telefónica O2 Germany. Bundesnetzagentur startet bundesweiten Infrastrukturatlas zur Förderung des Breitbandausbaus08.12.2009 „Der Infrastrukturatlas soll die Nutzung von Synergien beim Infrastrukturausbau vorantreiben, denn der Aufbau von Hochleistungsnetzen und die Anbindung abgelegener Gegenden an das Breitbandinternet kann umso schneller und kostengünstiger erfolgen, je effizienter bestehende Infrastrukturen mitgenutzt werden. Mit diesem Projekt setzt die Bundesnetzagentur eine zentrale Maßnahme der Breitbandstrategie der Bundesregierung um”, erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Länder, Kreise bzw. Landkreise sowie kreisfreie Städte können als Abfrageberechtigte im Rahmen von Ausbauprojekten nunmehr einen Auskunftsantrag bei der Bundesnetzagentur stellen. Darüber hinaus sind kreisangehörige Kommunen, Telekommunikationsunternehmen sowie Planungsbüros Nutzungsberechtigte des Infrastrukturatlasses. Sie können sich über den regional zuständigen Abfrageberechtigten ebenfalls an die Bundesnetzagentur wenden. „In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie haben wir in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit Industrievertretern, Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden auf den heutigen Tag hingearbeitet. Wir hoffen, dass der Infrastrukturatlas nun auch in der Praxis zeigen kann, dass sich der Aufwand gelohnt hat”, sagte Kurth. „Anhand der Erfahrungen der nächsten Monate werden wir den Infrastrukturatlas bedarfsgerecht weiterentwickeln. Ziel ist auch, den Abfrageberechtigten einen Online-Zugriff zu ermöglichen.” Hintergrund-Information der Bundesnetzagentur zum Infrastrukturatlas: Behörden-Rufnummer 115: Direkter Draht in die Verwaltung geht im Bodenseekreis an den Start08.12.2009 Eine Nummer für alles Teilnehmende Gemeinden im Bodenseekreis 115 erstmals in einer ländlichen Region in Süddeutschland Das Warten hat ein Ende Über T-City Friedrichshafen. Wir leben Zukunft Neue Webseiten Kennung ab dem Jahr 201109.12.2009 Auch Firmen und Organisationen können individuellere Web-Adressen beantragen. Der Branchenverband BITKOM erwartet dabei ein reges Interesse an den neuen Internet-Kürzeln. In Deutschland gibt es unter anderem Initiativen für die Adressen .berlin, .hamburg und .köln. Auch Regionen und Bundesländer können unter ihrer eigenen Endung erreichbar sein. Der Branchenverband BITKOM rechnet mit einer Nachfrage von 500 bis 2.000 neuen Top Level Domains weltweit. Neben Städten und Regionen kommt die Option für Wirtschaftszweige, Unternehmen und Marken in Frage. Wie die Zulassung im Detail läuft, muss der Verwalter ICANN noch entscheiden. Fest steht bereits, dass Privatleute keine eigene Homepage-Endung nach dem Muster www.homepage.meier beantragen können. Der Grund ist, dass ICANN den wirtschaftlichen Betrieb der Adress-Endungen langfristig sichern will. Anders als bei Webseiten wie www.meier.de sind ein eigenes Geschäftskonzept und ein hohes Startkapital nötig. Allein für die Bewerbung werden rund 120.000 Euro fällig. Zusätzlich ist bis zu einer halben Million Euro für Projektmanagement, Technik und Rechtsberatung nötig. Bis zu 200.000 Euro kostet der laufende Betrieb pro Jahr. Telekom verteuert Telefonauskunft 11 8 3308.12.2009 Die 11 8 33 ist Deutschlands meistgenutzte Auskunft und bietet rund um die Uhr tagesaktuelle Informationen zu 35 Millionen Telefonbucheinträgen telefonisch und per SMS. Neben Rufnummer und Anschrift bietet die Auskunft der Telekom weitere Infos wie Öffnungszeiten, E-mail- oder Web-Adresse. 54 Kommunen bieten mittlerweile Handy-Parken an04.12.2009 Dort wo Handy-Parken angeboten wird, weisen entsprechende Aufkleber auf den Parkautomaten darauf hin. In den nächsten Monaten werden nach Auskunft der Anbieter weitere Städte hinzukommen, darunter Wiesbaden, Bad Homburg und Potsdam. Handy-Parken gibt es nicht nur in Metropolen wie Berlin, Köln oder Hamburg. Auch in vielen kleineren Städten können Autofahrer ihre Parkscheine per Mobiltelefon bezahlen. Viele kleine Kommunen sind fortschrittlicher als zum Beispiel München, wo Handy-Parken noch nicht möglich ist. Von den Autofahrern wird der neue Service ebenfalls in steigender Zahl genutzt. In manchen Städten beträgt der Handy-Anteil an den gesamten Parkvorgängen schon 10 Prozent. Bevor der Autofahrer seine Parkgebühren per Handy bezahlen kann, muss er sich bei einem von derzeit ca. 7 Anbietern anmelden und registrieren. Er bekommt dann eine Plakette für die Windschutzscheibe. Daran erkennt der Kontrolleur, dass der Fahrer des geparkten Kfz den Service Handyparken nutzt. Mit seinem Mobilgerät kann er dann per Internet die eingestellte Parkzeit überprüfen. Autofahrer können mit Handy-Parken nicht nur die lästige Kleingeldsuche vermeiden. Weil beim Handy-Parken minutengenau abgerechnet werden kann, entfällt das Überzahlen. Die Fahrer können ihren Wagen abstellen, ohne vorher überlegen zu müssen, wie lange sie wohl parken werden. Dank einer speziellen Erinnerungsfunktion wird der Autobesitzer per SMS rechtzeitig vor dem Ablauf der Höchstparkdauer gewarnt. Handyparken ist u.a. in folgenden Orte möglich (nach dem Datum der Einführung des Handyparkens sortiert): 2 Video-Beispiele für die Funktionsweise des Handy-Parkens: Bundesnetzagentur Tätigkeitsbericht 2008/2009: 60 Prozent der Haushalte nutzen einen Breitbandanschluss / „Wettbewerb belebt sich durch Internettelefonie und Kabelindustrie”14.12.2009
Breitbandmarkt „Die abflachende Wachstumskurve dürfte weniger der Wirtschaftskrise geschuldet sein als mehr der Tatsache, dass sich die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen langsam der Sättigungsgrenze nähert. Die Breitbandpenetration bezogen auf die Zahl der Haushalte liegt derzeit schon bei über 60 Prozent”, erläuterte der Präsident. Die DSL-Technik ist dabei in Deutschland nach wie vor die überragende Breitbandanschlusstechnik. Gut 91 Prozent aller Breitbandanschlüsse sind DSL-Anschlüsse. Die Zahl der Breitbandanschlüsse via TV-Kabel wird bis Jahresende voraussichtlich auf insgesamt 2,4 Millionen Anschlüsse steigen. „Die zunehmende Attraktivität der TV-Kabelanschlüsse ist auf die zügige Netzmodernisierung zurückzuführen. Etwa 24 Millionen Haushalte können bei einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis Internetzugänge und VoIP-Dienste über die TV-Kabelinfrastruktur nutzen. Die Technik ermöglicht durchgängig sehr hohe Bandbreiten”, erklärte Kurth. „Nicht zuletzt dank der starken Zuwächse bei den TV-Kabelanschlussanbietern konnten die Wettbewerber der Deutschen Telekom insgesamt ihre Marktanteile bezogen auf sämtliche Breitbandanschlüsse weitgehend stabil halten. Seit 2007 halten sie einen Marktanteil von etwa 53 Prozent. Dies ist ein Ergebnis, das auch im Hinblick auf den sich langsam sättigenden Markt als ein Erfolg zu werten ist. Die Erfolge der TV-Kabelanschlussanbieter auf den Breitbandmärkten gingen vor allem zulasten der alternativen DSL Anschlussanbieter, nicht der Deutschen Telekom”, so der Präsident weiter. Die erfreuliche Wettbewerbsentwicklung auf den Breitbandanschlussmärkten und im Breitbandbereich insgesamt ist nach wie vor beinahe ausnahmslos auf das Vorhandensein regulierter und freiwillig angebotener Vorleistungsprodukte zurückzuführen. Deshalb konzentriert sich Regulierung im Breitbandbereich auf die Vorleistungsprodukte. In Deutschland gibt es mit dem Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL), zu Breitband-Zuführungsprodukten, Bitstromzugang sowie Resale 4 bedeutende Gruppen von Vorleistungsprodukten. Diese breite Palette an Vorleistungsprodukten versetzt wettbewerbliche Anbieter in die Lage, auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Geschäftsmodelle aufzusetzen. Für die Anschlussmärkte ist der Zugang zur TAL mit Abstand das nach wie vor bedeutendste Vorleistungsprodukt. Mit weitem Abstand folgen Resale und Bitstromzugang. Investitionsvolumen und Entwicklung im Bereich der Telefonanschlüsse
Alternative Anbieter sind zunehmend in der Lage, ihren Kunden Komplettangebote aus einer Hand zu offerieren. Diese Entwicklung findet ihren Niederschlag insbesondere auch in einer Erhöhung der Wettbewerbsintensität auf dem Markt für Telefonanschlüsse, auf dem die Wettbewerber ihren Anteil in den vergangenen 3 Jahren von 13 Prozent auf deutlich über 30 Prozent steigern konnten. Deutliche Zuwachsraten sind dabei insbesondere im Bereich Kabel-TV-Infrastruktur für die Telefonie zu verzeichnen. Während im Jahr 2006 erst 0,3 Millionen Sprachzugänge auf diese Weise realisiert wurden, hat sich deren Anzahl innerhalb von nur 3 Jahren auf voraussichtlich knapp 2,4 Millionen nahezu verachtfacht.
Intensiver Wettbewerb im Mobilfunkmarkt sorgt für günstige Preise Die Teilnehmerzahl im Mobilfunk ist seit 2008 nicht mehr so stark gewachsen wie in früheren Jahren und nähert sich der Sättigung. Zum Ende des 3. Quartals lag die Teilnehmerzahl bei 108 Millionen, sodass auf jeden Einwohner etwa 1,3 SIM-Karten entfallen. Die Anzahl der Kunden von Discountanbietern steigt allerdings weiter. Während Ende 2007 nur etwa 12 Millionen Kunden diesem Segment zuzurechnen waren, gab es zum Ende des 1. Quartals 2009 bereits mehr als 20 Millionen Kunden, was einem Marktanteil von fast 20 Prozent entspricht. Vor allem die Netzbetreiber erreichen über verbundene Unternehmen und Zweitmarken, die günstige und übersichtliche Tarife anbieten, immer mehr Kunden. Während bei den Teilnehmerzahlen Sättigungseffekte deutlich werden, ist beim mobil abgewickelten Gesprächsvolumen ein deutliches Wachstum zu beobachten. So hat sich die Anzahl der (abgehenden) Verbindungsminuten zwischen 2005 und 2008 verdoppelt. Dies verdeutlicht die zunehmende Festnetz-Mobilfunk-Substitution. Der Anteil der mobilen Verbindungen am gesamten Gesprächsvolumen hat sich kontinuierlich von 14 Prozent im Jahr 2004 auf etwa 30 Prozent im Jahr 2008 mehr als verdoppelt.
Mobile Datendienste seit 2005 mehr als versiebenfacht Telefónica startet internationale M2M Einheit15.12.2009
M2M bezeichnet den Austausch von Informationen im Datenformat zwischen 2 getrennten Maschinen entweder durch Mobilfunk oder Festnetz. Diese Technik ermöglicht den Einsatz von intelligenten Messsystemen, die mobile Anbindung von Autos, Flottenmanagement und die ferngesteuerte Überwachung von Anlagen - und das ohne Beteiligung von Menschen. Die Telefónica M2M Global Unit besteht aus einem internationalen, fachübergreifenden Team aus 100 Mitarbeitern, dessen Aufgabe es ist, globale Kunden zu betreuen und die Dienste in allen Telefónica-Ländern auszurollen. Dazu gehören Techniker, Produktentwickler und Marketing-Spezialisten. Eine eigene Innovationseinheit wird zudem neue Anwendungen und Geräte für den M2M-Bereich entwickeln. M2M-Kommunikation hat heute bereits für viele Unternehmen und Branchen eine hohe Bedeutung. Die Lösungen von Telefónica gehen dabei auf die individuellen Kundenbedürfnisse ein und überwinden technologische Barrieren wie zum Beispiel: Telemetrie für kommunale Versorger (ferngesteuerte Wasser-, Strom- und Gaszählerablesungen); Sicherheits- und Alarmsysteme; ferngesteuerter Service von Verkaufsmaschinen; Verkehrssysteme (automatischer Notruf bei Unfällen, ferngesteuerter Fahrzeugservice, Kontrolle von Gasaustritten); Steuerung von Fahrzeugflotten und Gütern sowie elektronische Gesundheitssysteme. Telefónica Global M2M ist die erste integrierte Komplettlösung für Firmenkunden, die nicht auf den Mobilfunk begrenzt ist. Global M2M unterstützt auch ADSL und komplementäre Netzwerke wie Zigbee, UWB, Satellit, RFID sowie NFC und kann deshalb an globale wie auch lokale Kundenbedürfnisse angepasst werden. Telefónica entwickelt seit mehr als 10 Jahren M2M-Produkte und Dienstleistungen und ist gemessen an der Zahl der M2M-Verbindungen und Umsätze einer der weltweit führenden Anbieter in dem Bereich. In Deutschland bietet Telefónica O2 Germany Unternehmen bereits M2M-Produkte mit speziellen Tarifen und Lösungen an. Entertain überträgt HDTV-Showcase von Das Erste HD, ZDF HD und EinsFestival HD16.12.2009 „Mit dem Showcase starten wir in das HD-Jahr 2010”, sagt Christian P. Illek, Bereichsvorstand Marketing T-Home und Geschäftsführer Marketing T-Mobile Deutschland. „Wir gehen im kommenden Jahr in die HD-Offensive und bauen unser Angebot an Sendern und Inhalten auf Abruf kontinuierlich aus.” Entertain-Kunden können bereits heute Anixe HD und MTVNHD in HD-Qualität erleben. Zudem gibt es bei LIGA total! alle Spiele der Bundesliga exklusiv in High Definition - live, in der Konferenz und auf Abruf. Voraussetzung für den Empfang der TV-Sender in HD ist ein VDSL-Anschluss. Studie: Mobile Internet-Nutzung ist günstiger geworden15.12.2009 Laut einer aktuellen Auswertung des „BVDW Mobile Monitor” sind in diesem Jahr die Handy-Datentarife billiger geworden. Der Monitor wird vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. herausgegeben. Laut aktuellem BVDW Mobile Monitor Q4/2009 liegt die günstigste Mobile Internet-Flatrate für einen Monat bei 14,99 Euro (Aldi), zu Beginn des Jahres waren es noch 19,80 Euro. Dies entspricht einer Verbilligung von rund 24 Prozent. Auch der niedrigste Preis für eine Tagesflatrate ist von 2,50 Euro (Fonic) auf 1,99 Euro (Aldi) um rund 20 Prozent gesunken. Im Bereich der volumenabhängigen Mobile Internettarife gab es dagegen innerhalb des BVDW Mobile Monitor kaum Bewegung. Der günstigste Megabyte-Preis liegt hier seit Anfang des Jahres bei 19 Cent (Klarmobil Prepaid). Meilenstein: O2 mit komplett unabhängigem Netz17.12.2009 O2 hat in den vergangenen 3 Jahren knapp 3 Milliarden Euro in den Netzausbau investiert. Mit um die 17.000 GSM- und 9.500 UMTS-Basistationen verfügt O2 in Deutschland über eines der modernsten Mobilfunknetze Europas. Neben der Einführung neuer Technologien für den schnellen Up- und Download mobiler Daten hat das Unternehmen seine Mobilfunkinfrastruktur an das IP-basierte deutsche Telefónica Festnetz angebunden. „Somit ist O2 bestens für zukünftiges Wachstum gerüstet”, schreibt das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. „Die Abschaltung des ‚National Roamings' ist einer der größten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte”, so René Schuster, CEO Telefónica O2 Germany. „Wir sind nun auf Augenhöhe mit den beiden Marktführern. Mit unserer modernen Netzinfrastruktur sowie unseren innovativen Produkten wie O2 O werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen.” Auch im kommenden Jahr wird O2 weiter in seine Netzinfrastrukturen investieren. So wird 2010 der weitere Ausbau des mobilen Breitbandnetzes auf nahezu 70 Prozent Bevölkerungsabdeckung vorangetrieben. Zudem arbeitet das Unternehmen an der technischen Kommerzialisierung des live geschalteten HSPA+ Netzes in Teilen von München und prüft deutschlandweit den weiteren Roll-out. Verwaltungsgericht Braunschweig: PC unterliegt nicht GEZ Gebühren Pflicht22.12.2009 Das Verwaltungsgericht Braunschweig gab der Klage einer PC-Nutzerin aus dem Landkreis Goslar gegen den Norddeutschen Rundfunk (NDR) statt. Die Klägerin besitzt einen PC mit Internetzugang, den sie zu Hause für ihre Tätigkeit als Diplomübersetzerin und damit gewerblich nutzt. Für ihren Privathaushalt zahlt sie seit 1991 Rundfunkgebühren. Nachdem sie den NDR von dem PC unterrichtet hatte, forderte dieser sie zur Zahlung von Rundfunkgebühren auf. Er machte geltend, gewerblich genutzte PCs mit Internetzugang seien gesondert anmelde- und gebührenpflichtig. Zweitgeräte seien nur dann von der Gebühr befreit, wenn sie privat genutzt werden. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht. Gebühren seien nur für Geräte zu zahlen, die zum Rundfunkempfang bereitgehalten werden. Dies treffe für den PC der Klägerin nicht zu. Internetfähige Computer seien multifunktional und würden nicht ausschließlich zum Rundfunkempfang erworben und eingesetzt. Eine solche Nutzung sei im gewerblichen Bereich auch unüblich. Anders als bei herkömmlichen Rundfunkgeräten sei nicht davon auszugehen, dass ein Internet-PC regelmäßig auch tatsächlich zum Rundfunkempfang genutzt wird. Darüber hinaus stelle der NDR derzeit im Internet keinen gebührenrechtlich relevanten Rundfunk zur Verfügung. Er „streame” seine Radiosender, was zur Folge habe, dass nur eine begrenzte Anzahl von Personen gleichzeitig Rundfunksendungen über das Internet empfangen könne. Um Gebühren erheben zu dürfen, müsse er aber gewährleisten, dass die Nutzer jederzeit auf sein Angebot zugreifen können. Dies habe der NDR durch seine Kapazitätsangaben vor Gericht nicht belegt. Der PC der Klägerin sei jedenfalls auch deswegen von der Gebühr befreit, weil es sich um ein Zweitgerät handele. Die Gebührenfreiheit für Zweitgeräte gelte nicht nur für privat genutzte, sondern auch für gewerblich genutzte Computer mit Internetanschluss. Das Gericht nahm dazu auf sein Grundsatzurteil vom Mai 2008 Bezug. Das aktuelle Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Verwaltungsgericht hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Verfahrens die Berufung zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zugelassen. (Verwaltungsgericht Braunschweig, Aktenzeichen 4 A 149/07) Bund bekommt IPv6 Internet-Adressen - 270 Milliarden Subnetze möglich18.12.2009 Deutschland hat als erster Staat Europas für die öffentliche Verwaltung Internet-Adressen nach dem Standard Internet-Protokoll IPv6 erhalten. Wie der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, mitteilte, hat die für Europa zuständige Vergabestelle von Internet-Adressen (RIPE NCC) der öffentlichen Verwaltung Deutschlands einen zusammenhängenden IPv6-Adressraum zugewiesen, mit dem sich künftig bis zu 270 Milliarden Subnetze mit insgesamt mehr als 5 Quintillionen Adressen für Endgeräte realisieren lassen. Die Einführung von IPv6 verbessert die Handlungsfähigkeit im Internet , minimiert Probleme bei der Adressverwaltung und fördert den Einsatz neuer Technologien in Next Generation Networks (NGN). Für die Bürgerinnen und Bürger werden neue Anwendungsszenarien beim E-Government und Gesundheitswesen erschlossen. Kreative Mitarbeiter fördern Unternehmenserfolg30.12.2009
„Mit unserem Ideenmanagement möchten wir das unternehmerische Denken der Mitarbeiter fördern. Die Vorschläge stammen von Mitarbeitern, die die ihnen gestellten Aufgaben hinterfragen. Denn nichts ist so gut, als dass man es nicht noch besser machen könnte, und ganz oft schlummern in den Details unserer Prozesse wahre Optimierungsschätze”, sagte Friedrich Joussen, der als Chef von Vodafone Deutschland selbst mehrere Patente hält. Das Ideenmanagement bei Vodafone gibt allen Mitarbeitern die Gelegenheit, sich aktiv und kreativ an Innovations- und Verbesserungsprozessen zu beteiligen. Der Ideenreichtum der Vodafone Mitarbeiter bescherte Vodafone schon im Jahr 2008 ein Einsparpotenzial von 8 Millionen Euro. 2009 sind es 13 Millionen, was einer Steigerung von 62,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Eine 6-stellige Prämie erhielt beispielsweise René Görke, Niederlassungsleiter in der Region Rhein-Main, für seinen Beitrag zur nachhaltigen Kundenbindung. Dieser sieht vor, dass ein neuer Kunde telefonisch von Vodafone begrüßt wird, dass man ihm zu seinem Geburtstag gratuliert und dass er rechtzeitig informiert wird, wenn sein Vertrag zur Verlängerung ansteht. Einen ansehnlichen Teil der 6-stelligen Erfolgsprämie teilte sich René Görke mit der Arbeiterwohlfahrt Eschborn, der Pfadfinderschaft St. Georg und der Björn-Schulz-Stiftung in Berlin. Das Ideen-Highlight kam in diesem Jahr aus dem Bereich Netztechnik. Die Idee ist einfach und genial zugleich. Grundlage ist die Tatsache, dass die sogenannten Koaxialkabel, die die Netzkomponenten im Technikraum mit der Antenne verbinden, innen hohl sind. Dieser Hohlraum hat einen Durchmesser, der in der Lage ist, problemlos die neuen, leistungsfähigen Glasfaserkabel, wie man sie künftig auch für die Mobilfunktechnik der neuesten Generation (LTE) benötigt, aufzunehmen. Kurz: eine bereits vorhandene Komponente wird genutzt und muss nicht aufwendig erneuert werden. Das zahlt sich gleich mehrfach aus, denn Vodafone spart durch dieses Verfahren viel Zeit und Geld beim Ausbau der innovativen Netztechnik. Diese Idee ist eine der 30 neuen Erfindungen von Vodafone-Mitarbeitern, die beim Deutschen Patent- und Markenamt beziehungsweise beim Europäischen Patentamt in München zum Patent angemeldet wurden. Immer mehr Weihnachtsgrüße übers Internet17.12.2009 28 Prozent schicken zu diesem Anlass E-Mails. Vor einem Jahr waren es noch 33 Prozent. SMS will weiterhin gut jeder 5. versenden. An der Spitze stehen wie im vergangenen Jahr die traditionelle Weihnachtskarte oder ein Weihnachtsbrief per Post. Im Jahr 2008 war der Anteil der Deutschen, die Festtagsgrüße per E-Mail verschicken, noch um 12 Prozentpunkte gestiegen. 30 Prozent aller Befragten unter 20 Jahre verschickten eine Mail zu Weihnachten. Bei den Twens steigt der Anteil auf knapp 50 Prozent und nimmt in den darüber liegenden Altersgruppen wieder stetig ab. Nur jeder 10. Bundesbürger über 60 Jahre verschickt seine Festtagsgrüße per Mail. Senioren schreiben hingegen mit 62 Prozent weit häufiger Briefe oder Postkarten als Teenager (43 Prozent). Generell aber wird die handgeschriebene Weihnachtspost seltener. Brachten im vergangenen Jahr fast 60 Prozent der Bundesbürger eine Karte oder einen Brief auf den Weg, so sind es jetzt nur noch 52 Prozent. Neuer SMS-Rekord an den Weihnachtstagen / Vodafone-Kunden verschickten fast 140 Millionen Kurzmitteilungen29.12.2009 An Tagen wie Weihnachten ist die Auslastung des Netzes deutlich höher, als an durchschnittlichen Tagen eines Jahres. Neben den schnellen Kurzmitteilungen werden an den Festtagen auch deutlich mehr Telefonate als an anderen Tagen im Jahr geführt. Rund 208 Millionen Mal griffen die Vodafone-Kunden in Deutschland in diesem Jahr zum Hörer. Auch hier gab es einen Anstieg um mehr als 20 Prozent. Der deutliche Anstieg in beiden Bereichen zeigt, dass Flatrate-Tarife immer attraktiver und beliebter werden. Für störungsfreie Telefonate sowie den reibungslosen Versand und Empfang von SMS waren am Heiligabend sowie am 1. und 2. Weihnachtstag mehr als 140 Techniker in der Düsseldorfer Zentrale und in den Niederlassungen von Vodafone Deutschland im Einsatz oder in Bereitschaft. Das nächste SMS-Fest steht unmittelbar bevor. Auch in diesem Jahr werden bei Vodafone Spitzenwerte erwartet. Rund 150 Techniker sorgen bundesweit in der Silvesternacht für eine gute Netzqualität. Laut dem Branchenverband BITKOM verschickt fast jeder 2. Bundesbürger elektronische Silvestergrüße. Teenager im Schnitt sogar bis zu 17 Silvester-SMS. ◊
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