![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Postbank |
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Juli - Dezember 1996
Kooperationsvertrag zwischen Post und Postbank abgeschlossenDezember 1996 Wegen dieses Vorbehalts müssen noch die Modalitäten der Übertragung einer Anwartschaft auf Postbankaktien an die Deutsche Post AG geklärt werden. Bundespostminister Wolfgang Bötsch (CSU) konnte bis Jahresende den Koalitionspartner F.D.P. nicht zu einer Zustimmung zur Aktienübertragung auf die Post bewegen. Ein wesentlicher Punkt der langwierigen Verhandlungen zwischen Post und Postbank war die Frage der von der Postbank an die Post zu entrichtenden Vergütung für die Schalternutzung. Die beiden Partner einigten sich grundsätzlich auf eine Abgeltung auf Basis der Vollkosten plus Gewinnzuschlag. Die tatsächlich zu entrichtende Summe wird zunächst durch Vorgabe eines fiktiven Ausgangsbetrags von 1,2 Milliarden DM um fest vereinbarte Rationalisierungsvorgaben reduziert. Diese beziffern sich in den Jahren 1997 bis 2000 auf jährlich 8 Prozent und im Jahr 2001 auf 13 Prozent. Weitere Übereinkunft: Bis zum Jahr 2000 wird die Deutsche Post mindestens 12.000 und danach mindestens 10.000 stationäre Vertriebsstellen betreiben, in denen auch die Produkte der Postbank angeboten werden. Bundespostminister Bötsch sieht in dem Grundlagenvertrag einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Zukunft beider Unternehmen. „Damit ist ein Weg aufgezeigt, der sowohl den Infrastrukturauftrag als auch ein höchstmögliches Maß an Arbeitsplätzen sichert.” Personalentwicklung mit frischem WindSeptember 1996 So sind die starren Regelungen des Laufbahnrechts für die Postbank-Beamten gelockert worden. Sie können nun im Wege der Insichbeurlaubung mit dem Arbeitgeber ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis begründen und damit die dienst- und beamtenrechtlichen Regelungen ausschalten. Der Beamtenstatus bleibt erhalten, aber er ruht. Das System ermöglicht eine leistungsgerechte Bezahlung. 1995 bot die Postbank 200 Ausbildungsplätze für die Berufsbilder Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation. Für diese Plätze interessierten sich 3.200 Bewerber. Im vergangenen Jahr schlossen die letzten 25 Postassistentenanwärter ihre Ausbildung ab. Im gehobenen Dienst waren noch 89 Mitarbeiter in der 3-jährigen Ausbildung. Das 1994 gemeinsam mit der Bankakademie begonnene Fernstudium „Training Bankausbildung” fand auch 1995 beachtliche Resonanz. Die Teilnehmer können im Anschluss an das Studium die Externenprüfung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann bei den Industrie- und Handelskammern ablegen. Aufsichtsrat wiedergewählt12.07.1996 Postbank darf Scientology-Konten kündigen06.09.1996 Es liege ein normaler Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen Postbank und Scientology vor, der jederzeit gekündigt werden könne, sagte der Vorsitzende Richter Hans-Jürgen Voigt in seiner Urteilsbegründung. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft unterliege die Postbank auch nicht mehr der Pflicht, für jedermann ein Girokonto führen zu müssen (Kontrahierungszwang). Die Deutsche Postbank wird nun sämtliche Scientology-Konten bei allen 14 Niederlassungen auflösen. Andere Banken folgen dem Beispiel. Die Commerzbank hat bereits Firmenkonten im Zusammenhang mit Scientology gekündigt. Auch der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken hat allen genossenschaftlichen Instituten empfohlen, keine Konten für Scientologen zu eröffnen. Über die Aktivitäten der Scientology, die sich selbst als Kirche bezeichnet, wird derzeit in Deutschland heftig debattiert. Laut einem Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder vom 6. Mai 1994 stellt sich die „Scientology-Organisation den für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung zuständigen Behörden als eine Vereinigung dar, die unter dem Deckmantel einer Religionsgemeinschaft Elemente der Wirtschaftskriminalität und des Psychoterrors gegenüber ihren Mitgliedern mit wirtschaftlichen Betätigungen und sektiererischen Einschlägen vereint.” Postbank-BarometerOktober 1996
GeldKarte gewinnt an BedeutungOktober 1996 Derzeit akzeptieren nur Händler in Ravensburg / Weingarten und im Raum Hannover die GeldKarte. Schrittweise wird die Postbank aber bundesweit weitere Stellen schaffen, wo man die Karte einsetzen und aufladen kann. Postbank und BHW wollen kooperieren25.11.1996 Die Partnerschaft soll durch gegenseitige Kapitalbeteiligungen beider Unternehmen gefördert werden. Das BHW will mindestens 10 Prozent der Postbank Aktien vom Eigentümer Bund erwerben. Im Gegenzug beabsichtigt die Postbank ebenfalls mindestens 10 Prozent vom Grundkapital des BHW zu kaufen. Die Postbank will damit in das Bauspargeschäft einsteigen. Unter der Bezeichnung „Postbank Bauspar-Service” will die Bank künftig Bausparverträge vermitteln und an das BHW weitergeben. Möglicher Starttermin für die Kooperation ist das Frühjahr 1997. Schneider-Vertrag verlängert25.11.1996 ◊
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