![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Post und Telekommunikation Telekommunikation |
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Januar bis März 2011
Billiger telefonieren: Handytarife weiter unter 4 ct/Min. - Ferngespräche ab 0,90 ct/Min.05.01.2011 Bei den billigen Handygesprächen liegt Ventelo mit der Einwahlnummer 01098 und einer Tarifansage mit 3,93 ct/Min. vorn. Mit Tarifansage gehts weiter bei Callax 01077 mit 3,98 ct/Min. und 010049 mit 4,39 ct/Min. Gespräche ins nationale Festnetz kosten bei 010057 Telecom mit 0,90 ct/Min. an Werktagen in der Zeit von 9-18 Uhr. Allerdings muss der Nutzer mit kurzfristigen Tariferhöhungen rechnen, wobei der Anbieter nicht mit Tarifansagen warnt. Zur Hauptzeit 9 bis 18 Uhr verlangt Ventelo 01088 0,92 ct/Min. Es folgt Intellinet 010033 mit 0,94 ct/Min. bis 0,6 ct/Min. Bei 010029 kann der Nutzer für 1,30 ct/Min. telefonieren. Telekom steigert die maximale Bandbreite in den Call & Surf Mobil Tarifen11.01.2011
Dabei bleiben die Grundpreise so hoch wie bisher und beginnen nach wie vor bei 19,95 Euro monatlich für den Call & Surf Mobil S inklusive eines vergünstigten Handys. Darüber hinaus erhöht die Telekom auch das Spitzentempo der Speed Option: Statt mit bislang maximal 14,4 Mbit/s sind Neu- und Bestandskunden ab sofort mit bis zu 21,6 Mbit/s online. Diese Übertragungsrate steht seit Jahresanfang in Deutschland im gesamten UMTS-Netz der Telekom zur Verfügung. Die Speed Option kostet 9,95 Euro monatlich und ist zu den Tarifpaketen Complete Mobil L und XL zubuchbar. tagesschau.de-App schon mit 700.000 Downloads11.01.2011 Mit der Tagesschau-App können Smartphone-Nutzer Video-Streams werktags von 9 bis 20.15 Uhr sehen. Darüber hinaus alle weiteren Sendungen live wie Tagesthemen, Nachtmagazin und den Wochenspiegel. Die App bietet außerdem die Tagesschau in 100 Sekunden, die bereits auf vielen herkömmlichen Mobiltelefonen abrufbar ist. Die Reihenfolge der Filme wird durch die Tagesschau-Redaktion journalistisch gewichtet und bietet so eine stete Aktualität. Ein Sendungsarchiv gibt es zusätzlich. Der Verband der Zeitschriftenverleger (VDZ) hat die veröffentlichte kostenlose Tagesschau-App als eine offenkundige Wettbewerbsverzerrung kritisiert. Das App-Angebot werde aus dem Gebührentopf finanziert und stehe in Konkurrenz zum Print-Angebot der Zeitungsverleger. Aktuell versuchen die Zeitschriften-Verlage, sich auf dem App-Markt mit kostenpflichtigen Apps zu ihren Print-Medien gegen die ARD-Konkurrenz zu behaupten. Skype mit 27 Millionen Online Nutzern10.01.2011 Telekom: LIGA total! Zeigt die Bundesliga live in 3D16.01.2011
LIGA total!, das Bundesliga-Angebot der Telekom, startet mit einer technischen Neuheit in die Rückrunde: Erstmals im deutschen Fernsehen wird ein Bundesligaspiel live in 3D übertragen. Die Premiere findet am 16. Januar 2011 mit dem Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln statt. Danach zeigt die Telekom pro Spieltag eine Sonntagspartie der Bundesliga live in 3D. Die 3D-Spiele sind für alle Kunden des TV-Angebots Entertain mit einem LIGA total! HD-Abo ohne Aufpreis auf Kanal 321 verfügbar. LIGA total! zeigt alle Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga live, in der Konferenz und auf Abruf. Alle Spiele der Bundesliga sowie die Konferenz sind auch in HD-Qualität verfügbar. Zudem bietet LIGA total! interaktive Funktionen wie die persönliche Konferenz, die Blitztabelle und die Torschützenliste mit allen Toren auf Abruf. Mit der Übertragung der Bundesliga live in 3D setzt die Telekom einen weiteren 3D-Meilenstein: Bereits im Mai 2010 konnten Entertain-Kunden in einer ersten 3D-Liveübertragung das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM verfolgen. Seit September 2010 bietet die Telekom als erster und einziger TV-Anbieter in Deutschland Filme, Sport- und Musikevents in 3D auf Abruf an. Die 3D-Inhalte aus Online-Videothek und TV-Archiv sind für alle Entertain-Kunden verfügbar. Jeder Entertain Media Receiver ist schon jetzt in der Lage, 3D-Signale zu verarbeiten. Ein Hardware-Austausch ist damit nicht erforderlich. Einzige Voraussetzung für den Abruf von 3D-Inhalten via Entertain ist ein 3D-fähiges TV-Gerät mit dazugehöriger Brille. Für Live-TV in 3D ist zudem ein VDSL-Anschluss notwendig. Telekom bietet günstige Daten-Flatrates für Prepaid-Kunden20.01.2011
Eine gute Nachricht für alle Prepaid-Kunden der Telekom, die per Handy oder Smartphone surfen und mailen möchten: Mit Xtra Handy DayFlat und Xtra Handy Flat bietet ihnen die Telekom 2 attraktive Optionen für das vernetzte Leben unterwegs. Xtra Kunden sind damit beim mobilen Surfen, Mailen oder Networking so flexibel wie beim Telefonieren. Dabei nutzen sie alle Vorteile einer Flatrate: Nur einmal pro Tag oder Monat zahlen und komfortabel das Internet nutzen. Die beiden neuen Angebote sind ideal für Smartphones und ab dem 1. Februar 2011 verfügbar. Die Option Xtra Handy DayFlat ist der ideale Einstieg ins mobile Surfen. Sie empfiehlt sich für Prepaid-Kunden, die nur gelegentlich mit dem Handy aufs Internet zugreifen. Mit der Xtra Handy DayFlat können sie dabei mit bis zu 384 kbit/s das Internet nutzen. Der Tagesnutzungspreis beträgt 99 Cent. Die Flat gilt je Kalendertag, also von 0 bis 24 Uhr. Xtra Handy DayFlat ist in den neuen Tarifen Xtra Card, Xtra Nonstop und Xtra Click, die jeweils ein Startguthaben von bis zu 15 Euro enthalten, voreingestellt. Die Option lässt sich auch zu allen bestehenden Xtra Tarifen zubuchen. Allen Prepaid-Kunden der Telekom, die öfter surfen und mailen wollen, bietet die Option Xtra Handy Flat ein unbeschwertes Internetvergnügen. Der Monatspreis von nur 9,95 Euro sorgt für volle Kostenkontrolle. Nutzer können per Smartphone oder Handy mit UMTS-Geschwindigkeit, also einer Bandbreite von bis zu 384 kbit/s, aufs Internet zugreifen. Xtra Handy Flat ist sowohl zu den aktuellen als auch zu allen früheren Xtra Tarifen zubuchbar. Tengelmann Energie, KiK und Deutsche Telekom starten Pilotprojekt zum Smart-Metering25.01.2011
Die Tengelmann Energie erfasst künftig in der Marktrolle als Messstellenbetreiber den Stromverbrauch aus 50 KiK-Filialen und überträgt die Messdaten in die zentrale Datenbank der Tengelmann Energie sowie an den Kunden KiK und den lokalen Netzbetreiber. Ziel ist es, die Verbrauchsdaten im Viertelstundentakt verfügbar zu machen. Optional können weitere Untermessungen wie Licht, Klimaanlagen und Heizung aufgeschaltet werden. Bis Ende Januar 2011 schafft die Telekom die Basis für das künftige Energiemanagement der 50 ausgewählten KiK-Filialen. Sie installiert in den KiK-Märkten die elektronischen Zähler, Kommunikationsboxen und Datenverbindungen. Die Datenkommunikation zwischen Zähler und Zentrale erfolgt über die Deutsche Telekom. „Mit diesem Pilotprojekt verschaffen wir uns einen differenzierten Überblick über das Verbrauchsverhalten unseres Kunden KiK, können so die Bedarfssituation gemeinsam mit dem Kunden analysieren und für die Zukunft den Energieeinsatz optimieren”, sagt Guido Schick, Geschäftsführer der Tengelmann Energie. „Über die rund 2.600 Märkte können wir derzeit nur die Jahresverbrauchswerte erfassen und vergleichen. Da die eingesetzte Technik in den Märkten einen hohen Wiederholungsgrad hat, lassen sich die Ergebnisse der 50 Pilotmärkte bereits teilweise auf die anderen Filialen übertragen”, so Michael Albring, Projektleiter bei der Tengelmann Energie. „Nur wer seinen aktuellen Stromverbrauch kennt, kann auch richtig sparen”, erklärt Gabriele Riedmann de Trinidad, bei der Telekom verantwortlich für das Konzerngeschäftsfeld Energie. „Im Privathaushalt sind so zwischen 10 und 15 Prozent Einsparung möglich, im gewerblichen Umfeld sind mehr als 25 Prozent möglich. Darüber hinaus rückt mit jedem installierten Zähler das intelligente Stromnetz näher. Und nur mit diesem werden wir es schaffen, dezentrale erneuerbare Energien in die Grundlast zu integrieren.” Bundesnetzagentur legt neue Regulierungsbedingungen für die „letzte Meile” zur Stellungnahme vor25.01.2011 Die Bundesnetzagentur hat eine wichtige Entscheidung für die künftige Regulierung von Glasfaseranschlüssen getroffen. Zukünftig soll bei neuen Glasfaser-Teilnehmeranschlussleitungen (Glasfaser-TAL) der Telekom Deutschland GmbH lediglich eine Ex-post-Kontrolle vorgenommen werden. Den Entwurf einer entsprechenden Regulierungsverfügung hat die Bundesnetzagentur der EU-Kommission und den nationalen Regulierungsbehörden der anderen EU-Mitgliedstaaten zur Stellungnahme übermittelt. „Die Ex-post-Regulierung der Glasfaser-TAL ist eine Lösung, die den Interessen aller Beteiligten gerecht wird. Sie schafft Planungssicherheit für die Telekom Deutschland GmbH, ohne sie unnötig einzuengen. Ihren Wettbewerbern gibt sie die Gewissheit, dass sie weder überhöhte Preise noch technische Zugangshemmnisse befürchten müssen. Die Bundesnetzagentur steht bei Konflikten bereit, um Missbrauch zu verhindern und im Zweifelsfall faire Konditionen durchzusetzen”, erklärte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. „Eine Ex-ante-Regulierung wäre zurzeit nicht nur unverhältnismäßig, sie würde auch praktische Schwierigkeiten aufwerfen, weil wir vorläufig mit zahlreichen hypothetischen Annahmen zu den Baukosten und den Risikozuschlägen für die neue Infrastruktur arbeiten müssten. Die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher für höhere Bandbreiten ist begrenzt. Marktuntersuchungen zeigen, dass die Schmerzgrenze relativ schnell erreicht wird. Die Konkurrenz der Kabelnetzbetreiber, die ihre Netze ebenfalls auf höhere Geschwindigkeiten aufrüsten, tut ein Übriges, um den Preissetzungsspielraum der Telekom Deutschland GmbH zu begrenzen. Deshalb rechne ich damit, dass schon die vorhandenen Marktkräfte die Telekom Deutschland GmbH daran hindern werden, missbräuchlich überhöhte Zugangspreise festzusetzen, die den Wettbewerbern keine Luft zum Atmen lassen. Realistische Vorleistungspreise, die eine ausreichende Marge ermöglichen, liegen auch in ihrem eigenen Interesse, um das neue Anschlussnetz möglichst rasch auszulasten”, so Kurth weiter. Ein erster Entscheidungsentwurf war bereits im vergangenen Jahr zur nationalen Konsultation mit den Marktbeteiligten vorgestellt worden. Dieser basierte auf der erneuerten Marktdefinition und Marktanalyse der Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur für den Markt zur „letzten Meile”. Die Untersuchung führte zu dem Ergebnis, dass die Telekom Deutschland GmbH auf diesem Markt nach wie vor über beträchtliche Marktmacht verfügt. In den Markt wurden erstmals auch massenmarktfähige reine Glasfaser-TAL aufgenommen, nachdem die Telekom Deutschland GmbH einen entsprechenden Ausbau angekündigt hatte. Für die Glasfaser-TAL sah der ursprünglich konsultierte Entwurf der Regulierungsverfügung dieselbe Regulierungsintensität wie bei der Kupfer-TAL vor. Insbesondere war geplant, auch diese Zugangsentgelte der Vorabgenehmigung zu unterwerfen. Nach Auswertung der nationalen Konsultation ist nunmehr beabsichtigt, für die Glasfaser-TAL von einer strengen Ex-ante-Regulierung abzusehen. Diese Entgelte sollen in der kommenden Regulierungsperiode zunächst der Ex-post-Kontrolle nach den Missbrauchsmaßstäben unterliegen. Für die klassische Kupfer-TAL sieht der nun vorgelegte Entscheidungsentwurf die Fortsetzung der bisherigen Regulierung vor. Danach bleibt die Telekom Deutschland GmbH zur Zugangsgewährung zu ihren TAL, zur Kollokation, zur Zugangsgewährung in ihre Multifunktionsgehäuse und zu ihren Kabelleerrohren, zur Nichtdiskriminierung und zur Vorlage der abgeschlossenen TAL-Verträge bei der Bundesnetzagentur verpflichtet. Die Entgelte für die Zugangsgewährung muss sie sich auch künftig von der Bundesnetzagentur nach dem Maßstab der Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung genehmigen lassen. Die EU-Kommission und die Regulierungsbehörden der anderen EU-Mitgliedstaaten haben nun Gelegenheit, binnen eines Monats Stellung zu dem von der Bundesnetzagentur vorgelegten Entscheidungsentwurf zu nehmen. Die endgültige Regulierungsverfügung kann daher voraussichtlich Ende Februar/Anfang März 2011 ergehen. M2M Service Portal: Komfortable Echtzeit-Kontrolle in der mobilen Maschinenkommunikation26.01.2011
„Mit der Bereitstellung des M2M Service Portals unterstreicht die Telekom ihr nachhaltiges Engagement im Wachstumsmarkt M2M: Immer mehr Branchen und Unternehmen setzen auf die Vorteile der mobilen Anbindung von Objekten aller Art an die Zentrale, um etwa Verbrauchsdaten in Echtzeit auszulesen oder Maschinen fernzusteuern und ihren Betrieb zu überwachen”, so die Telekom in ihrer Pressemitteilung. Die wesentlichen M2M-Marktsegmente sind die Automobilbranche, die Energiewirtschaft, Gesundheit sowie der Bereich Transport und Logistik. E-Plus mit Rekordergebnis und 20,4 Millionen Kunden26.01.2011 Während der Gesamtumsatz im Jahresverlauf um 1,9 Prozent auf 3,241 Milliarden Euro zulegte, wuchs der Umsatz aus Mobilfunkdienstleistungen sogar um 2,3 Prozent auf 3,092 Milliarden Euro. Im 4. Quartal von Oktober bis Dezember legte der Serviceumsatz im operativen Geschäft um 6,1 Prozent zu. E-Plus sieht das Wachstum im anhaltenden Vermarktungserfolg der Eigenmarken sowie starke Zuwächse im Geschäft mit Partnermarken. Auch eine intensivere Nutzung der Angebote durch die Kunden sowohl im Sprach- als auch im Datenbereich hatte einen positiven Effekt. Besonders gut entwickelte sich in den letzten Monaten die Nachfrage nach Datenprodukten, bei denen E-Plus Flatrates sowie eine Kombination von Smartphone und Datentarif mit Internet-Flatrate inklusive unter der Marke Base anbietet. 31 Prozent der durchschnittlichen Kundenumsätze kommen inzwischen aus Diensten abseits der Gesprächsumsätze. Über 50 Prozent der derzeit in den Shops verkauften Endgeräte sind Smartphones. Ende 2010 telefonierten und surften 20,4 Millionen Kunden im Netz der E-Plus Gruppe. Das sind 1,4 Millionen mehr als Ende 2009. Im 4. Quartal 2010 entschieden sich 528.000 zusätzliche Kunden für eine der Marken des Unternehmens oder eines Kooperationspartners. Darin enthalten sind 177.000 Postpaid-Kunden. NetCologne und Vodafone kooperieren beim Glasfaserausbau25.01.2011
Das Vodafone Surf-Sofort UMTS Paket kostet monatliche 19,95 Euro und beinhaltet eine Doppel-Flatrate. Die DSL Geschwindigkeit beträgt maximal 6.000 kbit/s. Dafür können Kunden mit dem UMTS Surf-Stick gleich surfen. Nach den ersten 3 kostenlosen Monaten werden 9 ct/Min. fällig. Die Kunden bekommen 50 Euro Startguthaben. Wer eine DSL 16.000 Geschwindigkeit will, zahlt monatliche 24,90 Euro. Statistik: Telefonieren ist billiger geworden / Preisrückgang bei Handygesprächen um 17 Prozent21.01.2011 Die Telefondienstleistungen im Festnetz/Internet waren im Jahr 2010 um 1,8 Prozent preiswerter als 2009. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den Wettbewerb bei den Komplettangeboten bestehend aus Telefon- und DSL-Anschluss mit Telefon-Flatrate und Internet-Flatrate zurückzuführen. Geringfügig teurer mit 0,2 Prozent wurden dagegen Festnetztelefonate, die nicht im Rahmen der Flatrates der Komplettangebote geführt wurden. Das Mobiltelefonieren verbilligte sich im Jahresdurchschnitt 2010 im Vergleich zum Jahr 2009 um 2,8 Prozent. Erneut sanken neben den reinen Gesprächspreisen auch die Preise für die mobilen Datendienste auf dem Handy. Bezogen auf das Jahr 2005 ist der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen um 10,6 Prozent gefallen. Die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz/Internet sanken in diesem Zeitraum um 8,4 Prozent. Im Mobilfunk lagen die Preise für Handytelefonate und für die Datennutzung um 17,2 Prozent niedriger als im Jahr 2005. Cloud Computing beherrscht die CeBIT20.01.2011 Mehr als die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen steht dem Cloud Computing noch skeptisch gegenüber. Größte Zurückhaltung herrscht beim Thema Risiko. Wer von einer eigenen IT-Infrastruktur umrüstet auf externes Datenmanagement hat Angst vor dem Verlust der Kontrolle über die eigenen Daten. Die Anbieter von Cloud Computing argumentieren: IT-Anwender erhöhen durch den Einsatz von Cloud Computing ihre Effizienz und steigern damit ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig ist die Technologie eine Herausforderung für die mittelständischen Anbieter von Software und IT-Services. Nach einer Studie der Experton Group wird der Umsatz mit Cloud Computing in Deutschland von 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Das Umsatzwachstum liegt nach Meinung der Experton Group bei durchschnittlich 48 Prozent pro Jahr. Keine Einheitskennung für De-Mail-Briefe25.01.2011
Die Entscheidung ist ein wichtiger Etappensieg für die Deutsche Post. Trotz der ungeklärten Rechtslage hat sie bereits viele Millionen in die Werbung für ihren E-Postbrief investiert und nach eigenen Angaben mehr als 1 Million Adressen für den neuen Service mit dem Domänenamen „epost.de” vergeben. Dies war riskant: Der Bundesrat hatte noch Ende November 2010 in seiner Stellungnahme zum De-Mail-Gesetz verlangt, eine einheitliche Adressen-Kennung, zum Beispiel „de-mail.de”, gesetzlich vorzuschreiben. Konkurrenten der Deutschen Post haben diesen Zusatz bereits in ihre Adressen integriert. GMX zum Beispiel verwendet die Kennung „GMX.De-Mail.de”. Die Nutzer müssten auf den ersten Blick erkennen können, dass es sich um einen besonders geschützten Dienst handelt, argumentierte der Bundesrat. Dies sei Voraussetzung, um Vertrauen in das neue Angebot aufzubauen. Zudem verlangte die Länderkammer die Portabilität der Adressen. Das heißt: Kunden müssten bei einem Wechsel des De-Mail-Anbieters ihre Adresse ohne Änderung mitnehmen können. Beide Forderungen sind nun vom Tisch. „Das Gesetz wird nur regeln, was zwingend notwendig ist. Die Gestaltung ihrer Marken bleibt den einzelnen Unternehmen überlassen”, sagte der CDU-Abgeordnete Clemens Binninger. Er ist Berichterstatter für den Innenausschuss, der über den Gesetzentwurf abstimmt und damit die Schlussphase des Gesetzgebungsverfahrens einleitet. Von der freien Marken- und Namensgestaltung verspricht sich Binninger mehr Wettbewerb und möglichst niedrige Preise für die Endkunden. Bei den Sicherheitsanforderungen soll es als Standard bei der bisher vorgesehenen Transportverschlüsselung bleiben. Nur als Option für besonders sensible Inhalte werde es die von Datenschützern und vom Bundesrat verlangte aufwendige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geben, sagte Binninger. Die Transportverschlüsselung gewährleiste für die üblichen Anwendungen einen völlig ausreichenden Schutz, ohne die Nutzer durch zusätzliche Anforderungen abzuschrecken. So sieht dies auch die Deutsche Post, die ihre Plattform Ende 2010 in einem Hacker-Wettbewerb 6 Wochen lang hatte testen lassen. Das System habe allen Angriffen standgehalten. O2 Laptop Flat S: neue Business-Flat für Gelegenheitssurfer28.01.2011 „Die O2 Laptop Flat S richtet sich an mobile Gelegenheitssurfer, die hohen Wert auf Flexibilität legen”, sagt Johannes Pruchnow, Geschäftsführer Business Telefónica O2 Germany. Die volle Internet-Geschwindigkeit gibt es bis 1,2 Gigabyte pro Monat. Damit lassen sich beispielsweise 4.000 E-Mails mit Anhang (Größe 300 Kilobyte) abrufen oder ungefähr 400 Minuten Video-Konferenz führen (unverbindliche Durchschnittswerte). Danach kann unbegrenzt in GPRS-Geschwindigkeit weiter gesurft werden. Das Paket wird mit einem kostenlosen O2 Surfstick geliefert. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. O2 macht mobilies Laptop-Surfen noch günstiger27.01.2011 Immer mehr Kunden möchten das mobile Internet nutzen und benötigen dafür keine großen Datenvolumina. Bisherige Angebote im Markt sind darauf nicht ausgerichtet. Für diese Kunden bietet O2 ab 1. Februar mit dem Internet-Pack-Spezial die ideale Flatrate: Der Nutzer kann für 15 Euro im Monat unbegrenzt auf dem Laptop surfen, ab einem Gigabyte wird lediglich die Surfgeschwindigkeit reduziert. O2 Kunden profitieren von voller Kostenkontrolle bei 6 statt wie marktüblich 24 Monaten Laufzeit. Selbst ohne Internet-Pack profitiert man von einer attraktiven Zusatzoption. Die Nutzung des mobilen Internets kostet ohne Flatrate nur 9 Cent pro Minute. Durch den integrierten Tages-Airbag kann der Nutzer bei Erreichen von 3,50 Euro für den Rest des Tages kostenlos weiter surfen. Mobile Datengeräte wie Surfsticks und Mini-Notebooks lassen sich über O2 My Handy zu dem Datentarif hinzukaufen. O2 führt das Internet-Pack-Spezial zusätzlich zum bestehenden Internet-Pack-L ein, das sich besonders für die intensive mobile Internetnutzung eignet. Die Flatrate mit ebenfalls 6 Monaten Laufzeit bietet für monatliche 25 Euro 5 Gigabyte Datenvolumen bei voller Geschwindigkeit. Mehrheit gegen Handy-Nutzung im Flugzeug30.01.2011
Auffällig ist: Je älter die Menschen, desto eher lehnen sie die Handynutzung an Bord ab. Ab 50 Jahren ist eine klare Mehrheit dagegen, während die Jüngeren die Nutzung im Flugzeug erlauben würden – wenn auch großteils mit Einschränkungen. Mobilfunk im Flugzeug funktioniert, wenn die Fluggesellschaft eine Basisstation an Bord der Maschine installiert. Diese leitet Gespräche der Fluggäste über eine Außenantenne an einen Satelliten weiter. Auch SMS, MMS und mobiles Internet sind möglich. Bei diesem Verfahren wird die Bord-Elektronik des Flugzeugs nicht gestört. Eine Flughöhe von 3.000 Metern über Grund ist nötig, auch um Störungen der Handynetze am Boden zu vermeiden. Beim Starten und Landen sind Handy und andere elektronische Geräte nach wie vor tabu. Für die Handynutzung auf Inlandsflügen hat die Bundesregierung bereits 2008 die rechtliche Grundlage geschaffen. Doch deutsche Fluggesellschaften halten sich mit einer Handy-Erlaubnis zurück, zumal die Flugzeugflotte dafür erst aufgerüstet werden müsste. Außerdem haben manche Airlines eigene Kommunikationskanäle im Angebot, etwa fest installierte Bordtelefone in einigen Flugzeugen. Das Surfen im Internet kann über ein bordeigenes WLAN-Netz ermöglicht werden. Ein solches System bietet Lufthansa seit Dezember auf ausgewählten Flügen an. Unabhängig vom Anbieter gilt: Die Preise für solche elektronischen Bord-Services liegen deutlich über den am Boden üblichen Mobilfunk-Tarifen. Zur Methodik: Die Untersuchung hat das Meinungsforschungsinstitut Aris im Januar 2011 für den BITKOM durchgeführt. Es wurden 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. E-world 2011: Telekom baut elektronischen Zähler zur Drehscheibe für das intelligente Haus aus01.02.2011
Der internationale Spezialist für elektronische Zähler Hexing baut einen neuartigen Smart Meter. Bislang erforderte die Lösung der Deutschen Telekom zum Auslesen, Übertragen und Verarbeiten von Verbrauchsdaten den elektronischen Zähler und zusätzlich eine Kommunikationsbox. Hexing verheiratet nun diese beiden Geräte. Damit wird die Lösung kostengünstiger und einfacher. Das Gerät kommt im August 2011 auf den Markt.
Mit diesem Zähler halbiert sich die Installationszeit auf etwa die Hälfte. Die Frage der Datenübertragung zwischen Zähler und Kommunikationsbox entfällt. Das Gerät arbeitet zuverlässiger als die erste Generation der elektronischen Zähler und weist eine längere Lebensdauer auf. Darüber hinaus kann diese neue Generation künftig auch die Haustechnik steuern. „Mit diesem neuartigen Zähler erhalten Energieversorger, Messstellenbetreiber und die Wohnungswirtschaft eine zukunftssichere Lösung für die Energie- und Haustechnik”, erklärte Gabriele Riedmann de Trinidad, verantwortlich für das Geschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom. „Das Gerät bietet deutliche Preis- und Qualitätsvorteile und fügt sich nahtlos ein in unsere Dienstleistung für das Auslesen, Übertragen und Verarbeiten von Verbrauchsdaten. Darüber hinaus zieht damit auch schon die Intelligenz für das Steuern der Haustechnik in den Keller ein.” Streit zwischen Telekom-Konzern und ehemaligen Organmitgliedern gütlich beigelegt01.02.2011
Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel halten weiterhin ihren Rechtsstandpunkt aufrecht. Sie haben insbesondere keinerlei Pflichtverletzung eingeräumt und keinen Schadensersatzanspruch anerkannt. Sie haben sich im Vergleichswege verpflichtet, einen beträchtlichen Teil des der Deutschen Telekom entstandenen Schadens durch Zahlungen in jeweils gleicher Höhe auszugleichen und einen jeweils gleichen, recht namhaften Teilbetrag dieser Zahlungen nicht gegenüber der D&O–Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung), geltend zu machen („Selbstbehalt”). „Vorstand und Aufsichtsrat begrüßen es, dass hiermit auf der Hauptversammlung am 12. Mai 2011 ein weiterer Schritt zur Abarbeitung der Vorgänge aus den Jahren 2005/2006 getan werden kann”, schreibt die Deutsche Telekom in ihrer Pressemitteilung. Die Deutsche Telekom hatte im April 2009 beide ehemalige Organmitglieder aufgefordert, rund 1 Million Euro Schadensersatz zu leisten. Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel waren im Juni 2010 mangels Tatverdachts eingestellt worden. Internet-Telefonie boomt02.02.2011
BITKOM erklärt, worauf man bei VoIP achten sollte:
Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO wird von der BITKOM Research GmbH betrieben, einer Tochtergesellschaft des BITKOM e.V. Das EITO arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE und GfK zusammen. Die Zahlen zur Nutzung von VoIP beinhalten keine softwarebasierte Internet-Telefonie, wie zum Beispiel Skype. Cyberwar erfordert Kooperation von Staat und Wirtschaft04.02.2011
Die Bedrohung durch einen möglichen Cyberwar erfordert eine enge Kooperation staatlicher Stellen mit der ITK-Wirtschaft. Darauf wies der Hightech-Verband BITKOM vor der Münchner Sicherheitskonferenz hin. Cyberwar ist in diesem Jahr eines der Schwerpunktthemen der Veranstaltung. „Der Schutz gegen Cyberattacken lässt sich rein militärisch nicht darstellen, da hier zivile und militärische Sicherheit verschmelzen. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Stellen nötig”, sagte Prof. Dieter Kempf vom BITKOM-Präsidium. Der BITKOM begrüßt, dass die NATO dem Thema Cyberwar inzwischen große Beachtung schenkt. In ihrem neuen strategischen Konzept hebt sie Cyberattacken als eines von 3 möglichen zukünftigen Bedrohungsszenarien hervor, neben Raketenangriffen und terroristischen Attacken. „Bei der Sicherung des nötigen Expertenwissens zur IT-Sicherheit steht die Bundeswehr natürlich im Wettbewerb mit der Wirtschaft. IT-Sicherheitsexperten werden auch dort zunehmend gesucht. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob die aktuellen Besoldungs- und Laufbahnmodelle hinreichend sind, um gut ausgebildete Mitarbeiter dem Militär dauerhaft zu erhalten”, so Kempf. Die Vorfälle in Estland 2007 und Georgien 2008 sowie die aktuelle Problematik um den Trojaner StuxNet haben gezeigt, wie sicherheitskritisch IT-Infrastrukturen für Wirtschaft und Staat sind. StuxNet war vermutlich zum Angriff auf Industrieanlagen entwickelt worden und hatte eine bestimmte Kombination von Steuersystemen ausgewählter Maschinen zum Ziel. Der technische Hintergrund: Moderne Maschinen und Anlagen kommen ohne vernetzte Sensoren und Steuerkomponenten nicht mehr aus. Aufgrund dieser zunehmenden Vernetzung, zum Teil auch über das Internet, entstehen neue Angriffspunkte bei den Produzenten und Betreibern großer Maschinen und Anlagen. „Viele Unternehmen haben zwar ein ausgereiftes Sicherheitskonzept für ihre eigene Unternehmens-IT, doch nur wenige passen ihre produktspezifischen Sicherheitskonzepte an die aktuelle Bedrohungslage an, die sich durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen und Anlagen ergibt”, sagte Kempf. Zur Verbesserung der Sicherheit gibt es spezifische Lösungen, wie Firewalls oder Verschlüsselungstechnologien, sowie Bausteine, Vorgehensmodelle und Muster. „Ausgangspunkt ist immer eine Risikoanalyse des kompletten Systems. Dabei sollten neben der Anlage selbst auch die angrenzenden Systeme wie PCs mit Software zur Maschinenüberwachung und alle Kommunikationskanäle der Komponenten einbezogen werden”, so Kempf. Wichtig bei der Risikoanalyse und dem Entwurf eines Sicherheitskonzepts: Durch die verstärkte Vernetzung können das tatsächliche Angriffsziel - etwa die komplexe Werkzeugbahn einer Fräse - und die Schwachstelle der Verteidigung auch geografisch weit voneinander entfernt sein. Kempf: „StuxNet sollte als Warnung verstanden werden – jetzt muss gezieltes Sicherheits-Engineering folgen, nicht Aktionismus vor der Drohkulisse eines Cyberwars”. Internet-Adressen werden knapp05.02.2011 Künftig sollen nicht nur Computer und Handys eine IP-Adresse erhalten, sondern auch alle möglichen anderen Geräte wie Stromzähler, Jalousien oder Kühlschränke. Die Rede ist vom „Internet der Dinge”. Vorher müssen alle Geräte auf den neuen Standard gebracht werden. „Das ist so ähnlich wie die Umstellung von 4-stelligen auf 5-stellige Postleitzahlen”, erklärt Prof. Christoph Meinel, der das Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam leitet und Vorsitzender des deutschen IPv6-Rates ist. „Im Backbone ist das Netz schon vollständig umgerüstet”, sagt Hans-Martin Lichtenthäler bei der Deutschen Telekom. Oberste Verwalterin der IP-Adressen ist die Internet Assigned Numbers Authority (IANA). Sie verteilt die Adressen mithilfe der Number Ressource Organization (NRO) in Blöcken an 5 regionale Verwaltungsstellen wie die für Europa zuständige RIPE in Amsterdam. RIPE gibt sie an die Telekommunikationsunternehmen weiter. Ab Herbst 2011 will die Deutsche Telekom zunächst bei Geschäftskunden damit beginnen, die neuen IPv6-Adressen zu verteilen. Danach beginnt auch bei den Privatkunden die neue Ära. Die IPv4-Adressen reichen nach Meinung von Prof. Meinel noch bis Juni/Juli 2011. „Wer dann keine Adresse hat und eine haben will, kann keine mehr kriegen. Da hilft nur ein Umstieg auf IPv6.” Zeit für die Umstellung hatten alle Verantwortlichen: Der neue Standard wurde Ende 1995 auf den Weg gebracht. Nach der Umstellung der Geräte muss der Datenverkehr mit dem neuen Standard aufwendig getestet werden. Bei den Betriebssystemen sieht es besser aus: die aktuellen Windows-, Mac- und Linux-Systeme können alle mit IPv6 umgehen. Hintergrund: Das Internetprotokoll ist die zentrale technische Voraussetzung für den Austausch von Daten im Netz. Die wichtigste Aufgabe des Standards ist es, ein einheitliches Format für die Adressen festzulegen, mit dem sich die ans Netz angeschlossenen Geräte ansprechen lassen. Zusammen mit dem Übertragungsprotokoll TCP (Transmission Control Protocol) bildet das IP (Internet Protocol) die als TCP/IP bezeichnete Grundlage für alle Internetdienste von der E-Mail bis zu interaktiven Web-Anwendungen. Die Basis für das Internet-Protokoll wurde 1974 von den Netzpionieren Vint Cerf und Bob Kahn beschrieben. Das bis jetzt gültige Internetprotokoll – Version IPv4 – wurde 1981 festgelegt. Die Entwicklung von IPv5 wurde abgebrochen. Stattdessen wurde Ende 1995 IPv6 entwickelt. De-Mail-Adressen: Industrie und Verbände fordern einheitliche De-Mail-Domain07.02.2011
Unternehmen und Verbände fordern einheitliche Domain Nachteile für den Mittelstand behindern den Wettbewerb Die wichtigsten Argumente für eine einheitliche De-Mail-Domain:
Das mobile Internet boomt07.02.2011
Die steigende Beliebtheit mobiler Internetanwendungen führt zu einem sprunghaften Anstieg des Datenvolumens, das in den Netzen der Mobilfunkbetreiber bewegt wird. Nach Berechnungen des BITKOM hat sich die in den deutschen Mobilfunknetzen übertragene Datenmenge im vergangenen Jahr auf 70 Millionen Gigabyte mehr als verdoppelt. Das entspricht dem Inhalt von rund 15 Millionen DVDs. „Smartphone-Nutzer können mit ihren Geräten überall auf unzählige Anwendungen zugreifen”, sagte Joussen. Derzeit existieren weltweit rund 520.000 mobile Applikationen (Apps) für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme. Die Anwendungen reichen von Spielen über Nachrichten- und Auskunftsdienste bis zu Navigationshilfen und E-Book-Readern. Einen zusätzlichen Schub für das mobile Internet bringt der Erfolg tragbarer Computer. „Nach den Netbooks rollen jetzt die Tablet-PCs den Markt auf”, sagte Joussen. Mit 9,5 Millionen Stück wurden im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr mobile Computer verkauft. Anders als andere Geräte besitzen die meisten Tablet-PCs ab Werk ein UMTS-Modem, mit dem die Nutzer an nahezu jedem Ort in Deutschland ins Netz gehen können. Wegen ihrer im Vergleich zu den Smartphones größeren Bildschirme eignen sich Tablet-PCs noch besser zum mobilen Surfen, E-Mail lesen oder für datenintensive Anwendungen wie Videostreamings. „Die Mobilfunkbetreiber setzen derzeit ein riesiges Investitionsprogramm für den Ausbau ihrer Netze um”, sagte Joussen. Nur so könnten die Anbieter das steigende Datenvolumen bewältigen und schnelle Downloads gewährleisten. Im Mobilfunk fließen in den kommenden Jahren allein zwischen 8 und 10 Milliarden Euro in den Ausbau der neuen Übertragungstechnik LTE. Die Nachfolgetechnologie von UMTS erreicht Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s. Bis zum Jahresende 2010 wurden bereits 1.500 Mobilfunkstandorte umgerüstet, die 200.000 Haushalte mit der neuen Technik versorgen können. Bis zum Abschluss des 1. Quartals 2011 werden weitere 1.500 LTE-Standorte hinzukommen. Joussen: „Im Laufe des Jahres wollen wir den letzten weißen Fleck auf der Breitbandlandkarte geschlossen haben.” Vor diesem Hintergrund hält der BITKOM politisch motivierte Umsatzeinbußen für kontraproduktiv. Die Bundesnetzagentur hatte angekündigt, die Durchleitungsgebühren (Terminierungsentgelte) drastisch zu senken. Zudem fallen auf Druck der EU-Kommission die internationalen Roaming-Tarife. Bereits seit mehreren Jahren sind die Erlöse der Mobilfunkbetreiber mit Sprachdiensten rückläufig. In Deutschland erwartet der BITKOM nach einem Rückgang von 2,2 Prozent im Vorjahr ein Minus von 3,5 Prozent im Jahr 2011 auf 15,8 Milliarden Euro. Den Anbietern werden damit Mittel entzogen, die sie dringend für den Breitbandausbau im Mobilfunk und im Festnetz benötigen. Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten IDATE, IDC, PAC und GfK zusammen. CeBIT 2011: Vodafone Managed PBX vernetzt Firmenstandorte weltweit08.02.2011
Die virtuelle Telekommunikationsanlage Managed PBX ist Teil der neuen Vodafone-Produktfamilie Unified Communications, die Mobilfunk, Festnetz und PC in einer integrierten Anwendung zusammenführt. So können Mitarbeiter mit ihrem Videokonferenzsystem länderübergreifende Besprechungen abhalten oder per Messaging-Anwendung kurze Nachrichten schnell und einfach austauschen. Vodafone Managed PBX wird im Rechenzentrum von Vodafone gehostet. Dadurch sind für die Firmen keine weiteren Investitionen in eine moderne Telekommunikationsanlage erforderlich. Eine Firma, die auf die Lösung von Vodafone setzt, ist die Grohe AG. Für das Unternehmen mit weltweit 21 Standorten ist eine schnelle und zuverlässige Kommunikation rund um den Erdball sehr wichtig. Vodafone hat mit seiner leistungsstarken Netzinfrastruktur diese Standorte nicht nur zusammengeschlossen, sondern auch zusammen mit seinem Partner Cisco Systems die IP-basierte TK-Anlage integriert. „Eine verlässliche IT-Infrastruktur ist einer der Katalysatoren für unseren Erfolg”, betont Michael Staade, Chief Process Officer der Grohe AG. „Genau das bietet Vodafone unserem Unternehmen.” Umfrage: Weiterhin schlechter Service bei den DSL- und Kabelnetz-Providern08.02.2011 Bei einer Leser-Umfrage von ComputerBild haben mehr als 60 Prozent der Kunden ihrem Anbieter schlechte Noten erteilt. In der Zeit von Januar bis Dezember 2010 hatten rund 5.300 Nutzer ihre Erlebnisse mit DSL- und Kabel-Providern geschildert und regionale sowie überregionale Anbieter bewertet. Kriterien waren unter anderem Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis der DSL-Produkte. Nicht einmal die Hälfte der Befragten wollen ihren DSL-Provider weiterempfehlen. Die Note „ausreichend” erhielten 6 DSL-Anbieter, weitere 6 schnitten mit „befriedigend” ab, nur 2 verdienten sich die Note „gut”. 2 von 14 Unternehmen verbesserten ihre Gesamtnote, 11 wurden schlechter bewertet als bei der letzten Umfrage. Beliebtester Provider ist der regionale Anbieter Net Cologne, der den Vorjahresbesten Unitymedia auf Platz 2 verwies. M-Net in Bayern rangiert mit der Gesamtnote 2,7 auf dem 3. Platz. Überregionaler Spitzenreiter 2010 ist die Telekom auf Platz 4. Trotz leicht verschlechterter Gesamtnote stieg das Unternehmen um 5 Ränge und verdrängte O2, den beliebtesten überregionalen Anbieter 2009, auf Platz 6. Schlusslicht Versatel erhielt mit einer Ausnahme nur ausreichende Wertungen. Die Befragten kritisierten bei den Providern vor allem fehlendes Fachwissen, Schlampigkeit und Unfreundlichkeit. Teure Sonderrufnummern steigern noch den Ärger. Nur 40 Prozent der Nutzer sind mit der Hotline ihres Anbieters zufrieden. Einige Provider kämpfen mit einer Service-Offensive gegen ein schlechtes Image an. So erstattet etwa Alice seinen Kunden bei nicht reibungsloser Erledigung von Problemen die Grundgebühr. Telekom bietet VDSL 50 zum Preis von VDSL 25 an / 70 Euro Guthaben07.02.2011 außerdem bietet die Telekom ihren Neukunden bei einem Telefon- und DSL-Anschluss 12 Monate lang einen Rabatt von 10 Prozent auf den Grundpreis. Zusätzlich bekommen Kunden beim Tarif Call&Surf Comfort mit VDSL 25 ein Startguthaben von 70 Euro. Bei diesem Tarif werden monatlich 44,95 Euro fällig. Mit Rabatt sind es monatlich 40,45 Euro. Auch die Entertain-Produkte, DSL Anschluss mit IPTV, gibt es um 10 Prozent verbilligt. Beispiel: Tarif Entertain Comfort 40,95 Euro statt 44,95 Euro. Entertain Comfort und Entertain Premium beinhalten eine Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz, eine Highspeed-DSL-Flatrate sowie IPTV mit rund 70 Sendern. Zudem stehen Leistungsmerkmale von Entertain wie zeitversetztes Fernsehen, Online-Videothek, persönlicher Videorekorder und der Programm Manager zur Programmierung via PC und Handy zur Verfügung. Die Vertragslaufzeit von Entertain beträgt 24 Monate. CeBIT 2011: Vodafone und Microsoft bieten Cloud-Services für Geschäftskunden an10.02.2011
Vodafone und Microsoft bieten Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern eine Lösung zur verbesserten Zusammenarbeit und Kommunikation an. Anwender können künftig bekannte Microsoft-Produkte mobil nutzen. Das Programmpaket ist eine aus mehreren Bausteinen bestehende Kommunikationslösung, die den Mitarbeitern ausgewählte Anwendungen von Microsoft wie beispielsweise Share Point und Office Communications Online für E-Mail, Termin- und Adressverwaltung auf Arbeitsplatz-Rechnern und Smartphones zur Verfügung stellt. Die Nutzer greifen per Internet Browser oder einer speziellen Client-Software auf die Cloud-basierten Anwendungen zu, die auf den Servern von Vodafone liegen. Seit Oktober 2010 setzt das BMW-Autohaus Hans Brandenburg auf die Microsoft Online Services von Vodafone. Das Autohaus beschäftigt in insgesamt 4 Niederlassungen rund um Düsseldorf zirka 200 Mitarbeiter. Hier bietet sich der Einsatz von „Microsoft Exchange Online 2010” an. Vodafone nimmt dem Kunden den Betrieb und die Wartung von E-Mail und Dokument-Managementsystemen vollständig ab. „Das war ein wichtiger Grund für die Vodafone Services und die damit verbundene Verringerung des Installations- und Pflegeaufwands” erläutert Thomas Westhoff, IT-Leiter der Hans Brandenburg GmbH. Auch Telefónica O2 Germany bietet Smart Metering an10.02.2011
O2 hat die Essener Zabel Group als neuen Großkunden für seine Lösungen der Kommunikation von Maschine-zu-Maschine (M2M) gewonnen. Die Unternehmensgruppe für Gebäudetechnik erweitert ihr Angebot um intelligente Energiezähler, die sich über das Mobilfunknetz ablesen lassen. In den kommenden 2 Jahren wird die Zabel Group dafür 150.000 SIM-Karten mit M2M-Verträgen von O2 kaufen. Anschließend ist die regelmäßige Abnahme von weiteren Karten geplant, der Auftrag umfasst fast 700.000 Einheiten über mehrere Jahre. Die Zabel Group verkauft ihre neuartigen Zähler an Energieversorger, die Industrie und Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die damit den Verbrauch ihrer Kunden über das Mobilfunknetz fernablesen können. Durch Smart Metering sparen sie nicht nur Zeit beim Ablesen, sondern auch Kosten, weil sie damit ihren Energieverbrauch steuern können. Besonders in der Gebäudeleittechnik, bei der ganze Gebäude per Software überwacht und gesteuert werden, ist das Smart Metering extrem leistungsfähig. Zu jedem neuen Zabel-Stromzähler gehört ab sofort eine SIM-Karte von O2 sowie der dazugehörige M2M-Mobilfunkvertrag. Zusätzlich kaufte die Unternehmensgruppe auch 90 Blackberrys mit den zugehörigen SIM-Karten und Business-Verträgen von O2 sowie eine umfangreiche VPN-Standortvernetzung für die Verbindung von Firmenniederlassungen. Zu dem Paket gehört außerdem die Bereitstellung von Festnetztelefonie für die Standorte der Zabel Group. „Mit O2 haben wir einen Partner gefunden, der optimal zu unseren Plänen im Smart-Metering-Bereich passt”, erklärt Jens Zabel, Geschäftsführer der Zabel Group, dessen Familienunternehmen seit 23 Jahren im Facility Management und dem Energiemarkt tätig ist. „Wir bekommen alles aus einer Hand: nicht nur M2M, sondern auch Mobilfunk, Standortvernetzung und Festnetz.” Johannes Pruchnow, Geschäftsführer Business bei Telefónica O2 Germany, ergänzt: „In den kommenden Jahren wird das Smart Metering die Energie-Branche grundlegend verändern, und unsere Technik leistet einen wertvollen Beitrag dazu. M2M bietet weit mehr, als nur die reine Datenübertragung zwischen Maschinen. Die automatisierte Kommunikation gewährleistet einen reibungslosen Betriebsablauf und ermöglicht eine viel effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen.” Videotelefonie wird immer beliebter10.02.2011
Besonders beliebt ist Videotelefonie der Befragung zufolge bei jungen Menschen. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren nutzt mehr als jeder 5. (21 Prozent) Videotelefonie-Angebote. Fast jeder 4. Schüler und Student (23 Prozent) telefoniert mit Bild über das Internet. Mit dem Boom bei Smartphones und Tablet-PCs bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von Breitband dürfte die Nachfrage nach Videotelefonie weiter zunehmen. „Videotelefonie auf mobilen Endgeräten wird ein Megatrend”, ist sich Scheer sicher. Viele Anbieter bringen bereits entsprechende Smartphone Anwendungen auf den Markt. Doch auch internetfähige Fernseher ermöglichen zunehmend Videotelefonie. BITKOM beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Videotelefonie: Welche technischen Voraussetzungen benötigt man, um Videotelefonie nutzen zu können? Welche Kosten entstehen bei Videotelefonie? Auf welche Merkmale eines Dienstes sollte der Kunde bei der Wahl des richtigen Anbieters achten? Müssen die Teilnehmer die gleichen Anbieter nutzen? Wie gut funktioniert mittlerweile Videotelefonie auf dem Smartphone? Wie sicher sind Skype und Co. vor Viren? Können Videotelefonie-Gespräche abgehört werden? Methodik: Das Marktforschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag von BITKOM Anfang Februar 2011 in Deutschland telefonisch 1004 Internetnutzer ab 14 Jahren. 1 Jahr öffentlich-rechtliches Fernsehen in HD-Qualität11.02.2011
Vor genau einem Jahr begann im Deutschen Fernsehen ein neues Zeitalter. ARD und ZDF starteten am 12. Februar 2010 bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver den Regelbetrieb mit hochauflösenden Übertragungen. Die Bildschärfe der HDTV-Bilder ist bis zu 5-mal höher als bisher. „Der Regelbetrieb der öffentlich-rechtlichen Sender in HD hat dem hochauflösenden Fernsehen den Durchbruch ermöglicht”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. 2010 wurden nach Angaben des Marktforschungsinstituts EITO 9,6 Millionen Flachbildfernseher in Deutschland verkauft. Für dieses Jahr wird ein Rekordabsatz von 9,8 Millionen Geräten erwartet. Seit Einführung der ersten HD-fähigen Flachbildfernseher wurden knapp 30 Millionen Geräte verkauft. „Hochauflösendes Fernsehen hat in Rekordzeit die deutschen Wohnzimmer erobert. HDTV kann schon von 1 Drittel der 40 Millionen Haushalte geschaut werden”, so Scheer.
Der BITKOM gibt Tipps, wie der Einstieg in die hochauflösende Fernsehwelt funktioniert:
Nähere Informationen gibt es im kostenlosen „Leitfaden zum hochauflösenden Fernsehen der Zukunft (HDTV)”“ unter www.bitkom.org/de/themen/54914_54439.aspx und hier. Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE, IDC und GfK zusammen. Zahl der App-Downloads explodiert14.02.2011
Im Jahr 2010 waren fast 90 Prozent aller in Deutschland herunter geladenen Apps kostenlos. Mit den 110 Millionen kostenpflichtigen Apps wurde im Jahr 2010 ein Umsatz in Höhe von 357 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von 88 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittspreis der Bezahl-Apps lag bei 3,25 Euro. „Die Download- und Umsatzzahlen mit mobilen Apps werden weiter steil ansteigen”, sagte Joussen. „Hier ist ein neuer, lukrativer Wachstumsmarkt entstanden.” Neben dem Verkauf der Apps können die Anbieter zusätzliche Umsätze durch Werbung generieren, die innerhalb der Anwendungen geschaltet wird. Bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Apps haben aus Sicht des BITKOM insbesondere regionale Anbieter gute Chancen. „Viele mobile Anwendungen sind auf die Bedürfnisse der Kunden im jeweiligen Land oder sogar einer Stadt zugeschnitten”, sagte Joussen. So liefern Apps zum Beispiel Informationen, welche Filme im Kino um die Ecke laufen, wann die U-Bahn fährt oder wo sich der nächste Bankautomat befindet. Treiber der App-Downloads ist die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs. Nach Angaben des BITKOM wurden im Jahr 2010 in Deutschland rund 7,4 Millionen Smartphones verkauft (plus 38 Prozent). Im Jahr 2011 rechnet der Verband mit einem Absatzplus von 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück. 1 Drittel aller neu verkauften Handys sind inzwischen Smartphones. Jedes neue Gerät verfügt bereits über einige vorinstallierte Apps, viele andere stehen in virtuellen Marktplätzen zum Download bereit. Telefónica wird Unternehmensname in Deutschland15.02.2011
Im Laufe dieses Jahres wird der neue Unternehmensname in allen Ländern von Telefónica Europe eingeführt. Deutschland stellt als erstes Land in der Gruppe um. „Wir gehören seit genau 5 Jahren zu Telefónica und arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen sehr eng zusammen”, erklärt René Schuster, CEO Telefónica O2 Germany. „Mit unserem neuen Namen verdeutlichen wir einmal mehr, dass wir Teil eines der weltweit größten Telekommunikationsunternehmen sind.” „Egal, ob in der Forschung, der Entwicklung oder auch im sozialen Engagement, sehen wir täglich viele Telefónica-Elemente in unserer Arbeit”, sagt der CEO von Telefónica Europe, Matthew Key. „Der neue Name ist der konsequente Schritt, um uns als starke Einheit zu präsentieren.” Für die Kunden des Unternehmens ändert sich nichts. O2 bleibt weiterhin die starke Marke für alle Produkte und Serviceleistungen im Privat- wie Geschäftskundenbereich. Lediglich das Geschäft mit multinationalen Großunternehmen läuft zukünftig unter dem Namen Telefónica. Deutsche Telekom schlägt ver.di tarifpolitisches Zukunftsbündnis vor16.02.2011
Die Deutsche Telekom hat in der 3. Runde der Tarifverhandlungen ein attraktives und umfangreiches Angebot vorgelegt. Der für den weiteren Umbau des Unternehmens richtungsweisende Vorschlag verbindet Berufs- und Beschäftigungsperspektiven mit einer fairen Lohnerhöhung. „Der Arbeitgeber reicht mit diesem Angebot ver.di die Hand, gemeinsam ein Bündnis für die Zukunft des Unternehmens zu schmieden”, so Dietmar Welslau, Personalchef der Telekom Deutschland GmbH und Vorstandsbeauftragter für den Personalumbau bei der Deutschen Telekom. Das Zukunftsbündnis besteht aus folgenden Inhalten:
Welslau betont, dass das in Hamburg vorgestellte Zukunftsbündnis ein Ausdruck moderner Tarifpolitik sei: „Die Zeiten, in denen man in den Tarifverhandlungen fantasielos ausschließlich über Prozente streitet, sind vorbei. Wir wollen keine rückwärtsgewandte Tarifpolitik machen, sondern nach vorne schauen. Deshalb haben wir ver.di heute einen Vorschlag gemacht, der sich durch kluge und anständige Bedingungen für alle Mitarbeiter über den gesamten Zyklus des Arbeitslebens hinweg auszeichnet. Das Zukunftsbündnis mit Elementen eines Generationenvertrages soll die Menschen bei der Telekom vom Einstieg bis zum Ausstieg begleiten.” Dazu gehöre natürlich auch, dass man über die Verlängerung des betrieblichen Kündigungsschutzes sprechen werde, so Welslau. Er appellierte an den Verhandlungspartner, „gemeinsam mit dem Arbeitgeber Verantwortung für Mitarbeiter und Unternehmen” zu übernehmen und auf Basis des Zukunftsbündnisses konstruktiv auf einen Abschluss hinzuarbeiten. Premiere für Vodafone TV16.02.2011
Das Basisangebot von Vodafone TV umfasst rund 50 Programme, plus 12 HD-Sender. Darüber hinaus werden kostenpflichtig Pay-TV-Sender in 4 thematischen Paketen angeboten und mit einer Auswahl von Programmen aus der Vodafone Videothek gebündelt – je nach Paket mit Spielfilmen, Serien, Sendungen für Kinder oder mit Dokumentationen. Zusätzlich gibt es bei Vodafone Senderpakete in Fremdsprachen etwa in Türkisch, Polnisch und Russisch. Die innovative Box ist für eine einfache Nutzung konzipiert: Im elektronischen Programmführer werden die Sendeplätze übersichtlich auf dem Bildschirm geordnet. Bei der Installation wählt die hybride Box automatisch die beste verfügbare Empfangsqualität, da sie nahtlos bereits Satelliten- und Kabelanschlüsse integriert und diese mit IPTV ergänzt. High-Definition-Signale werden über DSL sowie Satellit verarbeitet. Dank der Hybridtechnologie können fast alle Vodafone DSL-Kunden das neue TV-Angebot nutzen: Bereits ab einer Bandbreite von rund 2 Megabit gibt es Vodafone TV mit HD-Kino aus der Videothek sowie den hybriden Festplattenrecorder. Bei HD-Filmen aus der Videothek wird die persönliche Videoauswahl über Nacht auf die Festplatte der Vodafone-TV-Box übertragen. Für den TV-Empfang über DSL ist eine Bandbreite von 5 Megabit erforderlich. Bei dieser DSL Geschwindigkeit können Filme aus der Videothek sofort betrachtet werden. Die Set-Top-Box mit integriertem Festplattenrecorder hat 320 Gigabyte Speichervolumen und ermöglicht bis zu 140 Stunden SD-Aufnahmen und etwa 90 Stunden in HD-Qualität. Sie ist für jeden Empfangsweg mit einem Dual-Tuner ausgestattet, sodass das laufende Programm angeschaut und gleichzeitig eine andere Sendung aufgezeichnet werden kann. Serien werden auf Wunsch regelmäßig aufgezeichnet. In der Anlaufphase seit Dezember 2010 haben bereits einige hundert Kunden Vodafone TV genutzt. Zum offiziellen Start bietet Vodafone das Komplettangebot mit bis zu 16 Megabit schnellem Internetanschluss, kombinierter DSL- und Sprachflatrate und TV-Basispaket für insgesamt 39,95 Euro monatlich an. Für andere Vodafone DSL-Pakete kostet der Zugang zum TV-Basisangebot zusätzlich 10 Euro monatlich. Congstar: Prepaid-Karte nun mit mobiler Surf-Flatrate15.02.2011 Mega-Cloud für Shell: Microsoft und T-Systems kooperieren in globalem Projekt21.02.2011 Shell hat SharePoint bisher schon als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit im Unternehmen eingesetzt. Nun bereitet T-Systems den nächsten Schritt vor: Ab April 2011 werden alle Shell-Mitarbeiter die Microsoft SharePoint-Lösung sicher aus der Wolke nutzen. Die Plattform läuft in einem T Systems-Rechenzentrum und bietet den Shell-Mitarbeitern den Vorteil, von allen Standorten des Unternehmens aus jederzeit mit Kollegen in aller Welt zusammenarbeiten zu können. „Für uns als weltweit tätiges Unternehmen ist SharePoint wichtig, damit dezentral arbeitende Teams in Projekten problemlos miteinander arbeiten können. Die neue Lösung spart uns erheblich Kosten und erhöht unsere Flexibilität”, erklärt Jay Crotts, bei Shell Vice President IT Services. Microsoft und T-Systems arbeiten gemeinsam an diesem Projekt. Microsoft Sharepoint stellt die zentrale Plattform für verschiedene Anwendungen bereit, so für das Verwalten von Dokumenten und Inhalten ebenso wie für die Organisation und Zusammenarbeit in Projekten. Reinhard Clemens, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom und CEO von T-Systems betont: „Mit diesem neuen Großauftrag bauen wir unsere bestehenden Vertragsbeziehungen aus. Shell setzt sich mit dieser Lösung bei Innovationen an die Spitze, denn sie kombiniert die geschützte Umgebung von Cloud-Diensten in Unternehmen mit den Vorteilen vollständig skalierbarer Cloud-Anwendungen des öffentlichen Internets.” „Microsoft und T-Systems bündeln für Shell in diesem SharePoint-Projekt ihre Stärken”, erklärt Jan Piet van Roon, Global Client Director für Shell bei Microsoft. „Es ist für uns von enormer Bedeutung, dass Shell als einer unserer größten SharePoint-Kunden die Anwendung jetzt über eine Hybrid-Cloud bezieht. Das ist Innovation pur.” Himmlisches Internet: Telekom startet HotSpot Service auf ausgewählten Langstreckenflügen22.02.2011
„Die Freude der Passagiere über den neuen WLAN Service im Flugzeug ist auch nach dem Ende der kostenlosen Einführungsphase ungebrochen, was möglicherweise auch an der Downloadgeschwindigkeit von bis zu 5 Mbit/s liegt. Durchschnittlich wurde pro Flug ein Datenvolumen von ca. 2,35 GB herunter und 250 MB heraufgeladen. Das anhaltend große Interesse am neuen WLAN-Angebot bestätigt unsere Strategie. Wir wollen unseren Kunden ein mobiles Interneterlebnis der 4. Generation bieten, das, unabhängig von der zugrunde liegenden Technologie, auf hoher Geschwindigkeit, einfacher Nutzung und umfassendem Service beruht. Der komfortable Zugang über WLAN Netze spielt beim Interneterlebnis der 4. Generation eine wichtige Rolle. Ob zu Hause, an öffentlichen HotSpots und ganz besonders bei langen Reisen in Zügen oder Flugzeugen kann man die Zeit auf diese Weise wunderbar verkürzen”, sagt Olivier Baujard, Chief Technology Officer der Deutschen Telekom. Bestätigt werden diese Zahlen durch eine Befragung der Deutschen Lufthansa. Darin haben die Nutzer durchweg große Zufriedenheit mit dem Service geäußert. Mit FlyNet haben Passagiere der Lufthansa über einen HotSpot der Telekom auch noch in 10.000 Meter Höhe unbegrenzten Internetzugriff. Er ist sowohl mit WLAN-fähigen Notebooks als auch mit entsprechend ausgestatteten Smartphones, zum Beispiel iPhone und BlackBerry Geräten, möglich. Der in der gesamten Flugkabine verfügbare Service bietet extrem schnelle Verbindungen. So lassen sich auch große Dateianhänge schnell und ohne Zeitverzögerung übertragen. Die Anbindung des Flugzeuges an die weltweiten Netze erfolgt via Satellit. Lufthansa ist die erste Fluggesellschaft, die ihren Kunden mit FlyNet einen Breitband-Internetzugang auf Interkontinentalstrecken mit ihrem Partner Telekom und dem Technologieführer Panasonic Avionics Corporation anbietet. FlyNet steht aktuell auf ausgewählten Nordatlantikstrecken der Lufthansa zur Verfügung und soll bis Ende 2011 auf fast dem gesamten Langstreckennetz angeboten werden. Telekom Kunden können das Internet an Bord im Rahmen ihres Vertrags zu 1,79 Euro je 10 Minuten in Anspruch nehmen. Auch anderen Passagieren steht der Dienst zur Verfügung. Sie bezahlen über die Kreditkarte, über ihren Provider, sofern er WLAN-Roamingpartner der Telekom ist, oder durch das Einlösen von Miles & More Prämienmeilen. Das Standard-Kreditkartenangebot beträgt 10,95 Euro für 1 Stunde und 19,95 Euro für einen 24-Stunden-Zugang, den Kunden an Bord erwerben und in den Lufthansa Lounges oder während der mit FlyNet ausgestatteten Lufthansa Langstreckenflüge weiter nutzen können. Die Telekom startete bereits 2002 ihr WLAN-Angebot und betreibt aktuell mehr als 8.000 HotSpot Standorte in Deutschland. Weltweit sind es rund 44.000. In Deutschland umfasst das Angebot mobile HotSpots in 72 ICE-Zügen der Deutschen Bahn. Mit ihrem WLAN Angebot will die Telekom ihren Kunden überall und zu jederzeit den Zugang ins Internet ermöglichen und so ihrem Anspruch, das vernetzte Leben und Arbeiten zu ermöglichen, gerecht werden. Neben Telekom Mobilfunkkunden steht das Angebot auch Privat- und Geschäftsleuten zur Verfügung, die nicht Kunde der Telekom sind. Elektromobilität: Telekom sieht Chancen beim Billing23.02.2011
Wettbewerb in diesem neuen Markt für Autostrom entsteht nur dann, wenn Besitzer von Elektroautos oder Flottenbetreiber ihre Stromtarife mit ihrem Versorger verhandeln und an jeder Zapfsäule auftanken können. Ein Beispiel: Hat ein Fahrzeugbesitzer mit seinem Energieversorger einen Auto-Stromvertrag abgeschlossen, will er auch in ganz Deutschland oder gar Europa zu den jeweils vereinbarten Tarifen Strom tanken können. Lädt er sein E-Auto aber zum Beispiel in einem Parkhaus auf, das ein anderer Versorger mit Strom beliefert, müssen die Versorger den verbrauchten „Kraftstoff” untereinander abrechnen. Dieses sogenannte Roaming hat sich bereits im Mobilfunk bei Auslandsreisen bewährt. Da es jedoch mehr als 800 regionale und überregionale Stromversorger allein in Deutschland gibt, ist die Komplexität, die sich aus Anbietern, Tarifen und Abrechnungsmodellen ergibt, noch deutlich höher als in der Telekommunikationsbranche. Es braucht also stabile Softwaresysteme und europaweite Datennetze, die den gesamten Prozess der Stromlieferung und Abrechnung korrekt abbilden. „Genau hier kann die Deutsche Telekom ihr Know-how einbringen”, so Leonberger. Im Mobilfunk- und Festnetzbereich übernimmt das Bonner Unternehmen für ausländische Roaming-Partner und selbst für inländische Wettbewerber den Abrechnungsprozess bis hin zum Drucken der Rechnungen, versendet diese oder übergibt elektronische Rechnungen in die Systeme der Provider. Die einheitliche Abrechnungsplattform der europäischen Mobilfunkbetreiber könnte durchaus als Blaupause in der Elektromobilität dienen. Und so könnte es funktionieren: Das Auftanken eines Elektroautos beginnt mit der Identifikation an der Steckdose, um die spätere Rechnung korrekt auszustellen. Denn im Gegensatz zum Tanken an der Benzinzapfsäule soll das Bezahlen von getanktem Strom nicht bar erfolgen, sondern bargeldlos verbucht werden wie bei einer Telefonrechnung. Da die Authentifizierung mit dem Austausch persönlicher Daten verbunden ist, gelten besondere Sicherheitsrichtlinien. Erst nach Prüfung der Kundendaten startet der Stromladevorgang. Dafür müssen die Stromsäulen mit den dahinterliegenden IT-Systemen der Versorger vernetzt sein. Ist der „Tank” geladen, muss der Kunde die korrekte Strommenge und den Preis prüfen können. Mit einer Strom-Tank-App ist es technisch machbar, den Tankvorgang auf dem Bordcomputer des Autos zu überwachen und die Quittung im Display des Navigationssystems anzuzeigen. Mit der Serienproduktion von Elektroautos wird der Internetzugang ab Fahrzeugwerk zum Standard. Im neuen Konzerngeschäftsfeld „Vernetztes Fahrzeug” erschließt die Telekom die Wachstumspotenziale, die sich aus den veränderten Anforderungen an die Mobilität ergeben. Die Telekom arbeitet an Lösungen für sicheres und effizientes Autofahren, für eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Flottensteuerung und für vernetzte Elektroautos. Bei 350 Millionen Fahrzeugen allein in Europa sieht die Telekom erhebliche Marktchancen. Telekom mit HSPA+ und Datengeschwindigkeiten bis zu 42 Mbit/s21.02.2011 In den USA sind bereits große Teile des Netzes auf Geschwindigkeiten bis 21 Mbit/s ausgebaut, das in diesem Jahr noch einmal auf bis zu 42 Mbit/s erhöht wird. Gleichzeitig wird die Telekom auch in Europa die verfügbare Bandbreite erhöhen. In diesem Jahr modernisiert der Konzern die Netze in 4 Ländern auf den schnellen Standard HSPA+. Heute ist HSPA+ bereits in weiteren 6 Ländern verfügbar, darunter Deutschland. Außerdem baut die Telekom auch andere mobile Datentechnologien massiv aus, so WLAN-Hotspots und LTE. Bereits heute können Kunden der Deutschen Telekom an den meisten Standorten in Deutschland, Österreich, Polen, Griechenland, Bulgarien und Montenegro mit bis zu 21 Mbit/s mobil surfen. Tschechien, Kroatien, die Slowakei und Mazedonien werden noch in diesem Jahr folgen. In Deutschland und Österreich wird die verfügbare Geschwindigkeit in diesem Jahr auf bis zu 42 Mbit/s verdoppelt. Damit ihre Kunden die Möglichkeiten des Hochgeschwindigkeits-Netzes voll nutzen können, stellte die Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Geräte vor. Besonders interessant sind das Smartphone „move by T-Mobile”, das Samsung I 9001 Galaxy S II die Tablet-PCs LG Optimus Pad V900 und Motorola Xoom sowie der USB-Stick Huawei E398. Dieser funktioniert als erstes mobiles LTE-Gerät im 800 MHz und im 1,8 sowie dem 2,6 GHz Band und kann in 2G-, 3G- sowie 4G-Netzen betrieben werden. Bundesnetzagentur gibt endgültige Genehmigung der Mobilfunkterminierungsentgelte bekannt24.02.2010
Die Mobilfunkterminierungsentgelte waren Ende November 2010 zunächst nur vorläufig genehmigt worden, weil erstmals vor einer endgültigen Entscheidung zunächst noch ein nationales Konsultationsverfahren durchgeführt und anschließend eine Stellungnahme der EU-Kommission abgewartet werden musste. Dieses Verfahren ist nun abgeschlossen. Aufgrund zusätzlich gewonnener Erkenntnisse im Rahmen der nationalen Konsultation sind die jetzt endgültig festgelegten Entgelte marginal höher als die Ende November 2010 vorgeschlagenen und bislang vorläufig genehmigten Entgelte. Die deutliche Reduzierung gegenüber dem bis Ende November geltenden Entgeltniveau (6,59 ct/Min. für die beiden D-Netze und 7,14 ct/Min. für die beiden E-Netze) beruht im Wesentlichen auf der deutlichen Zunahme der Verkehrsmengen in den Mobilfunknetzen. Grund hierfür ist wiederum ein sehr deutlicher Anstieg der Datenmengen, u.a. getrieben durch die sehr erfolgreiche Smartphone-Vermarktung der Mobilfunk-Netzbetreiber. Dem Anstieg der Gesamtverkehrsmenge steht allerdings bislang eine stabile Kostensituation im Mobilfunkbereich gegenüber, d.h. die Kosten steigen nicht proportional zur Nutzung. Beide Effekte führen zu deutlich geringeren Minutenentgelten. „Bei der Anrufzustellung in ein Netz handelt es sich um ein natürliches Monopol, deshalb werden die Mobilfunkterminierungsentgelte reguliert. Die abgesenkten Mobilfunkterminierungsentgelte beeinträchtigen auch nicht den mobilen Breitbandausbau. Hier gibt es keinen kausalen Zusammenhang”, betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. „Kunden fragen zunehmend mobile Datendienste nach, die über hinreichende Netzkapazitäten abgewickelt werden müssen. Gerade im Mobilfunk besitzt das Unternehmen, das am schnellsten ein leistungsfähiges Netz aufbaut, auch die größte Attraktivität für die Kundenaquisition”, erklärte Kurth. Die jetzt endgültig festgesetzten Entgelte gelten rückwirkend ab dem 1. Dezember 2010 und ersetzen damit die vorläufig genehmigten Entgelte vollumfänglich. Die Entgelte sind bis zum 30. November 2012 befristet. Bundestag billigt De-Mail-Gesetz24.02./18.03.2011 Das Gesetz schreibt die von Datenschützern und einigen Abgeordneten geforderte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht verbindlich vor. Die durchgehende Verschlüsselung wird lediglich ein Zusatzangebot der De-Mail-Provider sein, das extra bezahlt werden muss. Ebenso umstritten war im Gesetzgebungsverfahren die sogenannte Zustellfiktion, mit der Behörden arbeiten dürfen. Zustellfiktion bedeutet, dass eine Behörde einen Brief oder Bescheid in das De-Mail-Postfach eines Bürgers schicken kann. Dieser Brief gilt dann nach 3 Tagen als zugestellt, egal ob der Bürger in sein elektronisches Postfach geschaut hat oder nicht. Dies ist wichtig für das Einhalten zum Beispiel von Widerspruchsfristen. Hier wurde immerhin aufgrund der Kritik nachgebessert. Jetzt gilt die sogenannte veränderte Zustellfiktion. Die absendende Behörde erhält eine Abholbestätigung des De-Mail-Providers, wenn die Mail im Postfach des Empfängers abgelegt wurde. Das Gesetz sei im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig, sagte der Abgeordnete Clemens Binninger (CDU), stehe dort aber am 18. März auf der Tagesordnung. Danach kann das Gesetz vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden und in Kraft treten. Am 18. März billigte der Bundesrat den Rechtsrahmen für die De-Mail-Dienste. De-Mail: Was bedeutet Zustellungsfiktion? Wann können De-Mails von Behörden an Bürgerinnen und Bürger verschickt werden? Wann gilt nach erfolgter Zugangseröffnung ein per De-Mail übersandter Bescheid als förmlich zugestellt? In welchen Fällen gelten Bescheide automatisch nach 3 Tagen als zugestellt (auch ohne sichere Anmeldung am De-Mail-Konto)? Der Grund für diese neu eingeführte Zustellungsfiktion liegt darin, dass die Behörde in dieser Fallkonstellation verpflichtet ist, das Dokument elektronisch zuzustellen. Damit ist ihr der Weg der klassischen papiergebundenen Zustellung, bei der der Empfänger praktisch keine Möglichkeit hat, sich der Zustellung zu entziehen (insbesondere durch Einlegen in den Briefkasten, Niederlegung), versperrt. Es besteht aber kein Grund, den Empfänger von elektronischen Dokumenten gegenüber dem Empfänger von Papierdokumenten zu begünstigen. Bundesministerium des Innern, IT-Stab Referat IT 1 Der Webbrowser feiert 20-jähriges Jubiläum25.02.2011 Nur jeder 3. Internetnutzer verwendet ausschließlich den voreingestellten Browser auf seinem Rechner, mehr als jeder 5. (22 Prozent) hat ihn durch einen individuell gewählten ausgetauscht. 23 Prozent haben sogar mehrere Programme für den Webzugang auf ihrem Computer installiert. Frauen und ältere Nutzer begnügen sich häufiger mit dem bereits vorinstallierten Browser. In dieser Gruppe behalten mit 38 und 39 Prozent jeweils etwa 4 von 10 Befragten jenen Browser bei, der auf ihrem PC oder Notebook vorinstalliert ist. Umgekehrt arbeitet fast jeder 3. Mann mit mehreren Browsern (31 Prozent), aber nur jede 8. Frau (13 Prozent). Methodik: Im Auftrag des BITKOM befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa deutschlandweit 1.003 deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren per Telefon. Die Umfrage ist repräsentativ. Deutsche Telekom schließt Geschäftsjahr 2010 erfolgreich ab25.02.2010
Die Deutsche Telekom hat ihre Finanzziele für 2010 erreicht, zum Teil sogar übertroffen. Der Konzern verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein bereinigtes EBITDA von 19,5 Milliarden Euro. Das entspricht der zu Jahresbeginn 2010 abgegebenen Prognose (ohne die entkonsolidierte T-Mobile UK mit rund 0,5 Milliarden Euro). Der Free Cash-Flow lag mit 6,5 Milliarden Euro klar über den ursprünglichen Erwartungen von 6,2 Milliarden Euro. Stark zeigte sich das Deutschlandgeschäft. Mobiles Internet, Smartphones, Breitbandanschlüsse und internetbasiertes Fernsehen waren Wachstumstreiber.
Der Konzernumsatz wuchs ohne UK um 0,4 Prozent auf 62,4 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag mit 3,4 Milliarden Euro auf dem Niveau von 2009. Unbereinigt um Sondereinflüsse betrug der Nettogewinn 1,7 Milliarden Euro, ein deutlicher Gewinnsprung nach 0,4 Milliarden Euro im Vorjahr. „Wir haben 2010 solide Zahlen geliefert. Wir haben es geschafft, dem Gegenwind aus Konjunktur, Sondersteuern in mehreren Ländern und scharfem Wettbewerb zu begegnen. Gerade das leichte Umsatzplus freut mich”, sagte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Gleichzeitig haben wir begonnen, die neue Strategie umzusetzen, und wir haben in die Zukunft investiert: Bevor man ernten kann, muss man säen.”
Der Konzern investierte auch 2010 kräftig. Der Cash Capex betrug 8,6 Milliarden Euro, rund 7 Prozent weniger als 2009. Zusätzlich investierte die Telekom 1,3 Milliarden Euro in neues Spektrum bei der Frequenzauktion in Deutschland. Parallel führte das Unternehmen seine Effizienzanstrengungen mit dem 2. Teil von „Save for Service” erfolgreich fort. Von den 2010 bis 2012 geplanten Bruttoeinsparungen von 4,2 Milliarden Euro sind bereits 2,4 Milliarden Euro erreicht. Auf dem Weg zum Ziel des neuen 3-Jahresprogramms sind also schon 60 Prozent zurückgelegt. Einen erheblichen Teil dieser Einsparungen investierte das Management in die Verbesserung der Marktposition. Trotzdem blieb netto ein Kostenrückgang um 1 Milliarde Euro. Ihre gute Bonität unterlegt die Deutsche Telekom mit soliden Finanzkennzahlen. So stieg die Eigenkapitalquote um fast 1 Prozentpunkt auf 33,7 Prozent. Hierin enthalten sind bereits Aufwendungen für das Settlement in Polen, Sonderaufwendungen im Personalbereich sowie die ungarische Sondersteuer. Angepasst wurden auch die Bewertungen auf den Goodwill und Sachanlagen in Griechenland und Rumänien. Insgesamt führten Sondereinflüsse und Einmalfaktoren per Saldo zu einer Belastung des Konzernüberschusses von rund 1,3 Milliarden Euro im 4. Quartal. Im operativen Geschäft entwickelten sich Breitbandanschlüsse, Internet-basiertes Fernsehen und die Verbreitung von Smartphones besonders erfreulich. Ein Wachstumstreiber war erneut das Geschäft mit dem mobilen Internet. Die mobilen Datenumsätze stiegen 2010 um 29,2 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Auch das Geschäft von T-Systems mit Cloud-Services lieferte wachsende Umsätze. Auf Basis der erreichten Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung für 2010 eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie vor. Mit den bereits abgeschlossenen Aktienrückkäufen von 0,4 Milliarden Euro erreicht die Ausschüttungssumme damit 3,4 Milliarden Euro. Das entspricht der vor einem Jahr vorgestellten Ausschüttungspolitik bis 2012. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet das Unternehmen mit einer nahezu stabilen Ergebnisentwicklung, auch hier ohne UK. Das bereinigte EBITDA soll 2011 annähernd auf dem Niveau des abgelaufenen Jahres liegen und rund 19,1 Milliarden Euro erreichen. Der Free Cash-Flow soll bezogen auf den 2010er-Wert von 6,5 Milliarden Euro mindestens stabil bleiben oder leicht steigen. „Wir sind verlässlich bei dem, was wir sagen. Das gilt für unser Geschäft wie auch für das Verhältnis zu Mitarbeitern und auch Aktionären. Wir stehen für eine nachhaltige Finanzstrategie, solide Bilanzrelationen und eine planbare Dividendenpolitik”, erklärte Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom. „Die Dividende von 70 Cent je Aktie – für Inländer übrigens wieder steuerfrei – macht die T-Aktie zu einer attraktiven Kapitalanlage.” Deutschland – Umsatzanstieg im 4. Quartal Die Service-Umsätze im Mobilfunk stiegen 2010 um 4,4 Prozent im Vorjahresvergleich auf 7,3 Milliarden Euro. Damit konnte die Marktführerschaft gegenüber den Wettbewerbern erneut ausgebaut werden. Dazu beigetragen hat vor allem das Wachstumssegment des mobilen Datengeschäfts. Die Umsätze stiegen hier im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.
Die Telekom treibt die Erweiterung des Smartphone-Portfolios weiter nach vorne. Der Anteil der Smartphones an den abgesetzten Endgeräten ist stark gestiegen und lag im 4. Quartal bei 50 Prozent. Damit liegt dieser Anteil mehr als 20 Prozentpunkte höher als 1 Jahr zuvor. Die klar am stärksten wachsende Gruppe waren dabei Geräte mit dem Betriebssystem Android. Der Gesamtumsatz des Deutschlandgeschäfts ging 2010 mit 25,1 Milliarden Euro um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr nur leicht zurück. Im 4. Quartal ist dagegen ein Anstieg von 0,6 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zu verzeichnen. Das bereinigte EBITDA lag bezogen auf das Gesamtjahr 2010 bei 9,6 Milliarden und stabilisierte sich damit auf Vorjahresniveau. Der Umsatz im Festnetzsegment ging im 4. Quartal 2010 um nur noch 0,7 Prozent im Jahresvergleich zurück. In den vorangegangenen Quartalen hatte dieser Rückgang noch bei rund 3 bis 6 Prozent gelegen. Das bereinigte EBITDA stieg sogar um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, damit liegt die EBITDA-Marge im Gesamtjahr weiterhin stabil bei 33,3 Prozent. Bis Ende des Geschäftsjahres 2010 hat die Telekom rund 1,6 Millionen Entertain-Pakete vermarktet. Das entspricht einem Wachstum von 81 Prozent. Das Jahresziel von 1,5 Millionen vermarkteten Entertain-Paketen wurde übertroffen. Die Anschlussverluste waren auf dem niedrigsten Stand der vergangenen 5 Jahre – 500.000 weniger als im Vorjahr. Der Breitbandmarktanteil liegt weiterhin stabil bei 46 Prozent des gesamten Kundenbestandes in Deutschland. Im Rahmen des Programms „Mehr Breitband für Deutschland” wurden im Jahr 2010 über 800 neue Kooperationen mit Gemeinden vereinbart. Zusammen mit dem Regelausbau wurden mehr als 300.000 Haushalte zusätzlich mit Breitband versorgt. Deutschlandgeschäft
Europa – Margen trotz Belastungen verteidigt Während die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen für Griechenland und Rumänien weiter schwierig bleiben, zeigen sich in anderen Ländern Erholungstendenzen. In Griechenland setzte sich die konjunkturelle Talfahrt im abgelaufenen Jahr fort und ließ das Geschäft der OTE nicht unberührt. Die Folge waren im 4. Quartal 2-stellige prozentuale Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Im direkten Vergleich mit den Wettbewerbern gelang es der griechischen Mobilfunktochter jedoch, in der Krise Marktanteile zu gewinnen. Demgegenüber erreichten besonders die Ländergesellschaften in Polen und den Niederlanden eine sehr positive Entwicklung. So konnte die PTC 2010 den Umsatz um 4,7 Prozent erhöhen und gleichzeitig die EBITDA-Marge um 2,5 Prozentpunkte auf 37,6 Prozent ausbauen. Mit rund 140.000 neuen Vertragskunden wurde deren Anteil am Kundenstamm weiter erhöht. In den Niederlanden zeigen sich zunehmend die Erfolge aus der Zusammenführung mit der früheren Orange NL: Bei einem leichten Umsatzrückgang um 2,2 Prozent stieg das bereinigte EBITDA um 7,2 Prozent, die Marge verbesserte sich dadurch um 2,3 Prozentpunkte. Viele Landesgesellschaften belasteten die Entscheidungen von Regulierungsbehörden zu mobilen Terminierungsentgelten sowie zu Roaminggebühren. Die neu erhobene Sondersteuer in Ungarn schlug zusätzlich mit 0,1 Milliarden Euro bei Umsatz und bereinigtem EBITDA negativ zu Buche. Ohne diesen Einfluss konnte die Magyar Telekom Gruppe im 4. Quartal das bereinigte EBITDA nahezu stabil halten und die EBITDA-Marge um 2 Prozentpunkte auf 38 Prozent verbessern. Positiv wirkten sich Wechselkursveränderungen aus, vor allem des polnischen Zloty gegenüber dem Euro. Die Zahl der Breitbandkunden im Segment Europa wuchs im Gesamtjahr um 12 Prozent auf 4,6 Millionen. Um mehr als 50 Prozent auf 654.000 stieg die Zahl der Nutzer des internetbasierten Fernsehens IPTV. Im Mobilfunkbereich verdoppelte sich der Anteil von Smartphones bei neuen Vertragsabschlüssen im 4. Quartal auf mehr als 30 Prozent. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden stieg 2010 um 4 Prozent auf 26,3 Millionen. Im Segment Europa erreichte der Anteil der Vertragskunden an den gesamten Mobilfunkkunden damit einen Wert von knapp 44 Prozent, das sind 2,8 Prozentpunkte mehr als noch 2009. Bei den mobilen Datenumsätzen verzeichneten in diesem Jahr die Landesgesellschaften in Bulgarien und den Niederlanden die erfreulichste Entwicklung. USA – Datengeschäft erfreulich, Kundenentwicklung unbefriedigend Das starke Datengeschäft leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Umsatzentwicklung des 4. Quartals. Mit 4,6 Milliarden Dollar erzielte das Unternehmen bei den Service-Umsätzen erstmals seit 6 Quartalen wieder ein leichtes Plus von 0,1 Prozent im Jahresvergleich. Dabei hatte das im Oktober 2010 aufgenommene Geschäft mit Endgeräte-Versicherungen einen positiven Umsatzeinfluss von knapp 0,1 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA ging gleichzeitig um 1,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar zurück. Mit 25,4 Prozent blieb die bereinigte EBITDA-Marge im Vergleich zum 4. Quartal 2009 fast stabil. Für 2010 verzeichnete T-Mobile USA einen nahezu stabilen Gesamtumsatz gegenüber 2009 von 21,3 Milliarden Dollar und ein Minus beim bereinigten EBITDA von 7,1 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar. Dank der positiven Wechselkursentwicklung des US-Dollar fällt diese Betrachtung auf Euro-Basis erfreulicher aus: Der Gesamtumsatz stieg um 4,0 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA ging um 2,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zurück. Unbefriedigend verlief die Kundenentwicklung im 4. Quartal. Wegen der unverändert hohen Kündigerquote, der Churn-Rate, verlor das Unternehmen netto 23.000 Kunden. Bei den Vertragskunden war sogar ein Rückgang um 318.000 zu registrieren. Das Thema steht für das Management des neuen CEO Philipp Humm an erster Stelle: Die Verbesserung der Churn-Rate ist eine zentrale Zielgröße bei der Umsetzung der neuen Strategie, die im Januar in New York vorgestellt wurde. T-Systems – Umsatzwachstum und Margenverbesserung 2010 erhöhte sich der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro. Der konzerninterne Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Damit trägt T-Systems als Dienstleister für den Konzern wesentlich zur Optimierung der IT-Kosten bei. Mit plus 5,4 Prozent beim externen Umsatz konnte T-Systems diesen Rückgang mehr als wettmachen. Die deutlich verbesserte Profitabilität spiegelt der Anstieg des bereinigten EBIT wider. Mit 137 Millionen Euro im 4. Quartal verdoppelte sich der Wert fast. 2010 betrug das EBIT-Wachstum gegenüber 2009 mehr als 45 Prozent. Grundlage bleiben das Effizienzprogramm „Save for Service” und die optimierte Nutzung von Anlagegütern. Die bereinigte EBIT-Marge betrug für das Gesamtjahr 3,7 Prozent. Im 4. Quartal stieg sie auf 5,5 Prozent. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich 2010 auf 948 Millionen Euro, entsprechend einer Marge von 10,5 Prozent. Im 4. Quartal kam die Marge auf 12,1 Prozent. Mitarbeiter Die Zahl der Beamten im Konzern lag im Jahres-Durchschnitt bei 28.066 (Vorjahr: 31.141).
Grafiken: Quelle Deutsche Telekom Geschäftsbericht 2010 O2 mit starkem Wachstum bei Umsatz und Kundenkreis25.2.2011
Das Jahr 2010 war durch ein starkes Wachstum geprägt. Dies wurde besonders durch einfache und transparente Tarifangebote wie O2 O und O2 Blue sowie durch das umfangreiche Smartphone-Angebot erreicht. Zum Ende des vergangenen Jahres hatte Telefónica O2 Germany, zu dem seit 16. Februar 2010 auch der DSL- und Kommunikationsanbieter HanseNet gehört, fast 19,6 Millionen Kunden. Das sind 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg auf 17,05 Millionen - ein Anstieg von 1,54 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Fast die Hälfte davon (8,25 Millionen) sind Vertragskunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um 12,7 Prozent auf 8,8 Millionen, wozu besonders die Kooperationspartner wie Fonic, Tchibo und Schlecker beitrugen. Das DSL-Geschäft von HanseNet profitiert von der erfolgreichen Zusammenführung der beiden Unternehmen und schaffte im 3. Quartal den Turnaround. Gemeinsam wuchs das DSL-Geschäft um mehr als 140.000 auf 2,53 Millionen Kunden. 2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 4,83 Milliarden Euro. Er wuchs damit organisch* um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und anorganisch um 28,9 Prozent. Auch das konsolidierte, um Restrukturierungsaufwendungen bereinigte, operative Jahresergebnis (Adjusted OIBDA) verbesserte sich weiter: Es stieg um 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte 1,145 Milliarden Euro. Dies wurde im Wesentlichen durch steigende Bruttomargen und sinkende Kosten ermöglicht. „Die Integration von O2 und HanseNet wird am 1. April 2011 plangemäß abgeschlossen sein”, sagt René Schuster, CEO von Telefónica O2 Germany. „Es ist eine beachtliche Leistung, dass wir trotz der Integration von HanseNet und der Restrukturierung des Unternehmens auf so einem eindrucksvollen Wachstumskurs sind.” Seit 2006 investierte Telefónica in Deutschland rund 7 Milliarden Euro, unter anderem in den Ausbau von Netz und Vertrieb sowie die Entwicklung neuer Produkte. Dieses Investitionsprogramm wird auch 2011 fortgeführt. Der Aufbau von Netzen für die kommerzielle Nutzung von LTE hat bereits begonnen, die Einführung von O2 LTE-Produkten für Endkunden ist für das 1. Halbjahr geplant. „Telefónica O2 Germany befindet sich auf einem Wachstumspfad”, erklärt CFO André Krause. „Das letzte Quartal des Jahres brachte die stärksten Kundenzuwächse des ganzen Jahres.” Von Oktober bis Dezember wuchs die Zahl der Kunden um mehr als 505.000, das sind 30,3 Prozent mehr als im vorangegangenen Quartal. Der Umsatz wuchs in diesen 3 Monaten um 5,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal, während der Adjusted OIBDA um 2,3 Prozent zulegte. Immer mehr Kunden integrieren das mobile Internet in ihren Alltag und nutzen Datenprodukte im Netz von O2. Im 4. Quartal entschieden sich daher fast 90 Prozent der Handykäufer bei O2 für ein Smartphone, maßgeblich beeinflusst durch den erfolgreichen Verkaufsstart des iPhone. Dadurch stieg 2010 der Datenumsatz (ohne SMS) um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Monatsumsatz (Average Revenue per User - ARPU) der Prepaid-Kunden erhöhte sich um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Postpaid-ARPU reduzierte sich dagegen um 8,8 Prozent. Seit der Einführung von O2 MyHandy werden die Hardwareumsätze nicht mehr dem ARPU zugerechnet. Dies spiegelt sich neben der drastischen Kürzung des Terminierungsentgelts in dem rückläufigen ARPU wider. „Die Kürzung des Terminierungsentgelts wirkte sich bereits im 4. Quartal erheblich auf unser Ergebniswachstum aus”, erklärt André Krause. „Der Mobilfunk-Serviceumsatz stieg in Q4 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr - ohne diesen Effekt beträgt der Anstieg sogar 4,9 Prozent.” Die Bundesnetzagentur hat das Terminierungsentgelt zum 1. Dezember halbiert. *organisch: Telefónica O2 Germany ohne HanseNet
Deutsche Telekom startet Glasfaserausbau in Deutschland28.02.2011
„Mit unserer Entscheidung, Glasfaser in Deutschland auszubauen, bekennen wir uns klar zu unserem Heimatmarkt. Mit dem heutigen Start des Ausbaus setzen wir unsere Strategie konsequent um”, so Niek Jan van Damme, Vorstand der Deutschen Telekom AG, zuständig für das Deutschlandgeschäft. „Nur durch einen intelligenten Technologie-Mix aus Mobilfunk und Festnetz können wir unseren Kunden schnelle Anschlüsse, eine hohe Qualität und attraktive Preise bieten. Vernetztes Leben und Arbeiten ist keine Vision, sondern gelebte Praxis: Zu Hause und unterwegs pflegen Menschen ihre Kontakte über soziale Netzwerke und shoppen online; sie kommunizieren mit Kollegen und Geschäftspartnern per Webkonferenz und greifen über mobile Verbindungen auf Daten und Anwendungen ihres Unternehmens zu. Für all diese Anwendungen sind schnelle Netze die Grundlage: Deutschland stehe an der Schwelle zur Gigabit-Gesellschaft”, erläuterte van Damme die Entscheidung, mit dem Glasfaserausbau zu beginnen. Ausgewählte Stadtteile der Städte Braunschweig, Brühl, Hannover, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt werden 2011 mit Glasfaser versorgt werden. Die Telekom favorisiert die Fibre to the Home (FTTH) Lösung, d. h. Glasfaserleitungen bis in die Wohnung der Kunden. Voraussetzung für den Ausbau und letztendlich auch für maximale Geschwindigkeiten sind moderne Gebäudenetze. „Wir müssen beim Ausbau mit den Eigentümern zusammenarbeiten und uns gemeinsam auf den Weg in Richtung Gigabit-Gesellschaft machen. Dadurch steigt nicht nur der Wohnwert, sondern auch die Attraktivität einer Immobilie”, so Niek Jan van Damme. Um den Aufbau der FTTH-Netze zu beschleunigen, ist insgesamt eine moderne, investitionsfreundliche Regulierung notwendig. „Es ist erforderlich, dass alle bereits vorhandenen Infrastrukturen wie z. B. Kabelkanäle anderer Netzindustrien oder auch Gebäudenetze mitgenutzt werden dürfen, um Kosten zu sparen und Synergiepotenziale zu heben. Außerdem müssen wir einen Flickenteppich lokaler Glasfasernetze in Deutschland vermeiden, deshalb muss sich die Branche auf einen gegenseitigen offenen Netzzugang einigen”, appelliert van Damme. Technologie-Mix für das Gigabitnetz 2010 starteten die Glasfaser-Pilotprojekte in Hennigsdorf und Braunschweig. Außerdem wurde ein Pilot-Haushalt in Dresden per Glasfaser-Direktanbindung (FTTH) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s versorgt. VDSL steht in 50 deutschen Städten zur Verfügung und mehr als 60 Prozent der Haushalte in Deutschland können mit Übertragungsraten von 6 bis 16 Mbit/s surfen. Highspeed über Funk Noch bessere Abdeckung und noch höhere Übertragungsraten - das sind auch im Bereich Mobilfunk zentrale Ziele für 2011. So wird die Telekom das HSPA/UMTS-Netz noch einmal ausweiten und bis zum Jahresende im gesamten Netz die verfügbare Bandbreite auf bis zu 42 Mbit/s verdoppeln. Noch wesentlich mehr Tempo liefert die LTE-Technik auf Basis der Frequenzbänder in den Bereichen 1,8 und 2,6 GHz. Anvisiert sind bis zu 100 Mbit/s. Im Frühsommer 2011 wird die Telekom diese Technik ausgewählten Geschäftskunden im Rahmen von „Friendly-user-Tests” zur Verfügung stellen. Zudem wird Köln mit LTE auf Basis der 1,8 und 2,6 GHz Frequenzen großflächig ausgebaut und im Anschluss kommerziell für Privatkunden verfügbar gemacht. Der LTE-Stick von Huawei ist das erste 4G-Endgerät. Der Stick unterstützt neben LTE auch die vorhandenen 2G- und 3G-Netze und wählt automatisch die jeweils schnellste verfügbare Übertragungstechnik. Deutsche Telekom erschließt weiße Flecken Telekom optimiert ihr WLAN-Angebot HotSpot28.02.2011
Auf rund 1.500 Schienenkilometern können Bahnreisende in 69 ICEs bereits heute bei Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern drahtlos im Internet surfen und E-Mails verschicken. Zusammen mit der Deutschen Bahn wird die Telekom das mit WLAN versorgte Streckennetz sukzessive auf 5.000 Kilometer erweitern; mehr als 200 weitere ICE-Züge dienen dann als rollende HotSpots. Mit großem Erfolg hat die Telekom gemeinsam mit Lufthansa und Panasonic Avionics im Dezember 2010 den „himmlischen” HotSpot Service FlyNet® gestartet. Damit haben Passagiere der Lufthansa über HotSpots der Telekom auch 10.000 Meter über Land und Meer unbegrenzten Internetzugriff. Der in der gesamten Flugkabine verfügbare Service bietet sehr schnelle Verbindungen mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 5 Mbit/s. FlyNet® steht aktuell auf ausgewählten Nordatlantikstrecken der Lufthansa bereit und soll bis Ende 2011 auf nahezu dem gesamten Langstreckennetz verfügbar sein. Neben dem mobilen HotSpot Service baut die Telekom auch den stationären WLAN-Dienst deutlich aus. Im Laufe des Jahres 2011 stattet das Telekommunikationsunternehmen zusätzlich rund 3.000 öffentliche Telefone mit WLAN-Technik aus. Zum Vergleich: Bisher dienen etwa 2.000 öffentliche Telefone als HotSpots. Insgesamt erhöht sich die Anzahl der HotSpot Standorte in Deutschland damit von rund 8.000 auf über 11.000. Zu attraktiven Konditionen gehen auch HotSpot Kunden ohne Telekom Vertrag (Festnetz oder Mobilfunk) mobil ins Netz. Der HotSpot Pass mit einer Stunde Nutzzeit kostet nur noch 4,95 Euro - das sind fast 40 Prozent weniger als bislang. Ganz neu ist der HotSpot Pass mit 600 Minuten zum Preis von 19,95 Euro. Dieser Pass steht dem Nutzer nach dem ersten Einloggen 30 Tage lang zur Verfügung. Die Telekom berechnet nur die Zeiten, in denen der Pass-Inhaber tatsächlich via HotSpot online ist. Abgerechnet wird über alle gängigen Kreditkarten oder andere Bezahlarten wie ClickandBuy. Für viele Kunden der Telekom ist das HotSpot Surfvergnügen völlig kostenlos - und das ohne Zeit- oder Volumenlimit: In zahlreichen Festnetz- und Mobilfunktarifen ist die HotSpot Flatrate ohne Mehrpreis inklusive. Mobile Live-Übertragung von HD-Videos über LTE28.02.2011
Für die Live-Vorführungen auf dem Vodafone-Stand der CeBIT im Messepavillon 32 wurden die hohen Datenraten von LTE von bis zu 100 Mbit/s genutzt. Die Echtzeit-Übertragung wird durch die deutlich geringere Antwortzeit des Servers auf eine Anfrage (Ping- oder Latenzzeit) bei der neuen Netztechnik möglich. Ein Anwendungsbeispiel auf dem Vodafone-Stand war die Nutzung von LTE durch mobil arbeitende TV-Teams. Dabei wurden Filmteams mit einer komplett auf Mobilfunk basierenden Übertragungstechnik ausgestattet. Neben der hochauflösenden HD-Videokamera und einem geeigneten Transcoder in Form eines handelsüblichen Notebooks wird zur Live-Übertragung noch ein LTE-Modem benötigt. Die aufwendige und teure Satellitenübertragung ins Sendezentrum per Übertragungswagen wird überflüssig. Dank der geringen Antwortzeiten entfallen auch die häufig bei Live-Interviews über Telefon oder Satellit auftretenden Pausen zwischen den Fragen des Moderators und den Antworten des Vor-Ort-Reporters. Gezeigt wurde auch, wie Verbraucher komfortabel via Mobilfunk zum Beispiel auf die WDR-Mediathek zugreifen können, in der der Sender ausgewählte Fernseh- und Hörfunksendungen zum Abruf bereithält. Die hier gespeicherten Programminhalte können per Streaming problemlos angeschaut werden - soweit vorhanden auch in HD-Qualität. Dies gilt sowohl für die Multimedia-Nutzung unterwegs per Notebook als auch am TV-Gerät im Wohnzimmer über eine entsprechende LTE-Version der Vodafone-EasyBox. Vodafone: Cloud Computing-Handy vereint PC und Smartphone28.02.2011
Cloud Computing ermöglicht im Kern 2 Ansätze zur Kosteneffizienz: Statt aufwendig unternehmenseigene Daten- und Rechenkapazitäten zu unterhalten, nutzen Unternehmen den Service professioneller Datenzentren. Lokale Software ersetzen sie durch maßgeschneiderte und pro Nutzer abgerechnete Onlineservices, inklusive Aktualisierungen und Virensicherheit. Motorola hat den innovativen Hardwareansatz mit „Atrix” realisiert. Es erfüllt treffend die Cloud-Computing-Vorgaben für das Business und zugleich Multimediaanforderungen für die Privatnutzung. Äußerlich entspricht das Gerät in Gewicht und Ausmaßen dem ansprechenden Design eines schlanken Smartphones. Dabei integriert „Atrix” 2 Betriebssysteme ins Gerät, ein leistungsstarkes Smartphone auf Android-Basis und einen Miniatur-PC. Ein schneller Dual-Core-Prozessor sorgt mit 2 x 1 GHz Rechenleistung für die Power und Performance eines herkömmlichen Rechners. Mittels der Docking-Station wird das kleine Handy zum Bindeglied zwischen herkömmlicher Tastatur und Bildschirm und den Cloudlösungen. Um die schlanke Lösung unterwegs zu nutzen, hat Motorola für das „Atrix” Zusatzkomponenten entwickelt: „Lapdock” nennt der Handyhersteller die Erweiterung mit Bildschirm und Tastatur, die äußerlich an einen tragbaren Rechner erinnert. Auch hier ist das „Atrix” das Herzstück. Doch nicht nur im Businessalltag ist das „Atrix” eine intelligente Lösung. Für das System gibt es das sogenannte HD Multimediadock - ein Verbindungsstück zu TV und Stereoanlage. Telekom Entertain in Zukunft auch per Satellit verfügbar28.02.2011
Noch in 2011 wird Entertain, das TV-Angebot der Telekom, auch per Satellit zu empfangen und damit nahezu bundesweit verfügbar sein. Dank einer Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und Astra Deutschland wird Entertain Sat nicht nur alle unverschlüsselten TV-Sender bieten, die in Deutschland via Satellit empfangbar sind, sondern auch die Möglichkeit sämtliche HD+ Sender zu sehen. Die Entertain-typischen Leistungsmerkmale wie Onlinevideothek, TV-Archiv und Programm Manager werden bei Entertain Sat bereits mit einer DSL-Mindestbandbreite von 3 Mbit/s nutzbar sein. Zeitversetztes Fernsehen, Elektronischer Programmführer und ein Festplattenrekorder mit 500 GB Speicherplatz werden auch via Satellit die bekannte komfortable und flexible TV-Nutzung ermöglichen. Entertain Sat wird den vollen Funktionsumfang von Entertain bieten mit Ausnahme der Zubuchmöglichkeit von LIGA total! und der TV-Pakete. „Derzeit erreichen wir mit Entertain rund 20 Millionen Haushalte in Deutschland”, erklärt Christian P. Illek, Geschäftsführer Marketing Telekom Deutschland GmbH. „Mit unserem Sat-Angebot werden wir neue Kundengruppen erschließen und noch mehr Menschen von unserem TV-Angebot überzeugen. Potenzial bieten insbesondere die bundesweit 16 Millionen Haushalte, in denen Satellitenfernsehen geschaut wird sowie die Abschaltung des analogen Satellitensignals Anfang 2012.” „Die Zusammenarbeit von Astra, HD Plus und Telekom zeigt die Stärken des Satellitenempfangs und die Attraktivität von HD+”, sagt Ferdinand Kayser, President und CEO von SES ASTRA. „Der Direktempfang vom Astra-Satelliten, einschließlich des großen HD-Angebots, und die interaktiven Zusatzdienste der Telekom lassen sich zu einem attraktiven Medienangebot kombinieren.” Entertain Sat wird über Astra bis zu 330 TV- und 260 Radiokanäle ins Haus bringen und dank der mitgelieferten HD+ Smart Card den Empfang aller HD+ Sender inklusive RTL HD, Sat.1 HD und Pro7 HD ermöglichen. Komfortfunktionen wie das Anhalten des laufenden Programms und ein elektronischer Programmführer (EPG) werden ebenso zum Leistungsumfang gehören wie der persönliche Videorekorder mit einer Festplattenkapazität von 500 GB. Aufnahmen werden sich bis zu 14 Tage im Voraus über den EPG oder mithilfe des Programm Managers per PC und Smartphone programmieren lassen. Zudem stehen in Onlinevideothek und TV-Archiv Tausende Filme, Serien und Dokumentationen zum Abruf bereit. Dies wird im „Download & Play”-Modus funktionieren, d. h. der Zuschauer kann bereits während des Herunterladens den Film starten. Hier stehen auch zahlreiche Inhalte in HD und 3D zur Verfügung. Neben dem TV-Angebot wird Entertain Sat auch Flatrates für die Festnetztelefonie und das Internet umfassen. Cloud Computing wächst 2-stellig28.02.2011
Cloud Computing boomt mit hohen 2-stelligen Wachstumsraten. „Cloud Computing ist der Megatrend im Hightechsektor. Er wird die ITK-Branche tiefgreifend verändern”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer kurz vor Beginn der CeBIT in Hannover. Die weltweit größte Technologiemesse wurde am 28. Februar eröffnet. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto „Work and Life with the Cloud”. Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen in Echtzeit über Datennetze (aus der „Wolke”) bereitgestellt statt auf lokalen Rechnern. Das Angebot reicht vom Versand von Nachrichten über einen webbasierten E-Mail-Dienst über einfache Speichermöglichkeiten für Fotos und Filme im Web bis zu hochkomplexen Anwendungen für Unternehmen. Viele CeBIT-Aussteller hatten das Thema in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts gestellt. Der Cloud-Umsatz mit Geschäftskunden und Privatverbrauchern wird in diesem Jahr um rund 55 Prozent auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro steigen. Bis 2015 wird der Cloud-Markt auf 13 Milliarden Euro zulegen. Dann werden etwa 10 Prozent der gesamten IT-Ausgaben in Deutschland auf diese Technologie entfallen. Im vergangenen Jahr waren es nur 1,5 Prozent. Das Wachstum ist durchgängig 2-stellig und soll auch 2012 noch bei 51 Prozent liegen. Das ergab eine aktuelle Studie der Experton Group, die der BITKOM anlässlich der Messeeröffnung vorstellte. Die Nachfrage kommt etwa hälftig von Geschäftskunden und Privatverbrauchern.
1,9 Milliarden Umsatz entfallen derzeit auf den Geschäftskundenbereich, die Wachstumsraten liegen laut Experton-Studie in diesem Segment aktuell bei 70 Prozent. Bis 2015 sollen sich die Cloudumsätze im Business-Sektor auf 8,2 Milliarden Euro vervierfachen. Der größte Umsatzbringer im B2B-Segment ist Software-as-a-Service, also das Bereitstellen von Programmen übers Netz je nach Bedarf des Kunden. Cloud-Angebote sind auch deshalb attraktiv, weil sie standardisiert sind und nutzungsabhängig abgerechnet werden können. „Der Bezug von Diensten aus der Cloud ist ein Schritt zum atmenden Unternehmen: Anwender werden flexibler, können schneller wachsen und ihre Ideen kostengünstig umsetzen” sagte Scheer. Privatverbraucher geben derzeit 1,6 Milliarden Euro für Cloud Computing aus. Jeder 5. Internet-Nutzer in Deutschland nimmt bereits kostenpflichtige Cloud-Dienste in Anspruch. Dazu gehören beispielsweise Speichermöglichkeiten im Netz, kostenpflichtige Leistungen sozialer Netzwerke oder bestimmte Online- bzw. Browserspiele. In 5 Jahren wird fast jeder 2. (45 Prozent) Internetnutzer kostenpflichtige Dienste aus der Cloud beziehen. Die Umsätze mit Privatkunden werden bis dahin auf über 6 Milliarden Euro klettern. Derzeit speichert jeder 3. Nutzer private Daten in der Cloud oder pflegt dort seinen Terminkalender bzw. sein Adressbuch. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM. „Bei Cloud-Diensten können Verbraucher mit unterschiedlichen Endgeräten auf die gleichen Daten zugreifen. In der Cloud sind die Daten sicher, eine aufwendige Synchronisation entfällt”, so Scheer. Allerdings kennt nur jeder 8. Internet-Nutzer den Begriff. „Viele Menschen nutzen Cloud Computing, doch kaum einer weiß es”, sagte Scheer. Für viele CeBIT-Aussteller hatte die Cloud-Technologie eine herausragende Bedeutung. Bei einer aktuellen BITKOM-Umfrage nannten 62 Prozent der befragten Unternehmen Cloud Computing als das Top-Thema des Jahres. Im Vorjahr stand das Thema ebenfalls an der Spitze, wurde aber nur von 45 Prozent der Firmen genannt. Die neue Technologie stellt die Anbieter vor große Herausforderungen. Viele IT-Leistungen, die bislang individuell für einzelne Kunden gefertigt wurden, werden künftig in standardisierter Form über das Netz angeboten. Hierzu brauchen die Anbieter neue Lizenzierungs- und Abrechnungsmodelle. „Cloud Computing ist zwar nur eine Evolution in der Technologie, aber eine Revolution im Business”, sagte Scheer. Diese neue Form zur Erbringung von IT-Leistungen werde Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern. Zur Methodik: Aris Umfrageforschung befragte im Auftrag des BITKOM im Januar in Deutschland telefonisch 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren. Die Marktzahlen zum Umsatz mit Cloud Computing basieren auf einer Studie der Experton Group. Schüler lernen mit Computer und Internet schneller02.03.2011
Aus Sicht des BITKOM sind digitale Medien unerlässlich, um moderne Unterrichtskonzepte umzusetzen. „Im Kern geht es um eine stärkere individuelle Förderung der einzelnen Schüler”, sagte Scheer. Diese Notwendigkeit werde durch mehrere Trends in der Bildungspolitik verstärkt. Haupt- und Realschulen werden abgeschafft, Gemeinschaftsschulen gegründet oder jahrgangsübergreifendes Lernen eingeführt. „Die Leistungsunterschiede in den Klassen werden größer”, sagte Scheer. Zudem sei es notwendig, Kinder mit Defiziten bei der deutschen Sprache besser zu unterstützen. Computer, Internet und intelligente Lernsoftware bieten zahlreiche Vorteile, die eine gezielte Förderung der Schüler ermöglichen:
Der Einsatz digitaler Medien hat weitere Vorzüge. „Unterrichtseinheiten mit multimedialen Inhalten, also Fotos, Filmen, Musik oder Audioaufnahmen, machen die Stoffvermittlung unterhaltsamer und interaktiver”, sagte Scheer. Außerdem können die Schüler Inhalte mit geringem Aufwand und zu geringen Kosten selbst produzieren. Das kann eine Präsentation sein, bei der Fotos und Videos eingeblendet werden, oder komplexe Projekte wie die Erstellung eines Films in Gruppenarbeit. „Die Schülerinnen und Schüler sind geradezu begeistert, wenn es um die Nutzung digitaler Medien geht”, sagte Scheer. 92 Prozent der befragten Schüler sagen, dass elektronische Medien den Unterricht interessanter machen. 79 Prozent sind der Ansicht, dass sie zu einem besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen. Deshalb wünschen sich 84 Prozent der Schüler, dass digitale Medien verstärkt im Unterricht eingesetzt werden. Voraussetzung für eine intensivere Nutzung digitaler Medien in den Schulen ist eine bessere Ausstattung. So sollten nach Ansicht des BITKOM innerhalb der nächsten 3 Jahre alle Klassenräume in Deutschland mit breitbandigen, möglichst drahtlosen Internetzugängen ausgestattet sein. Whiteboards, interaktive Tafeln mit Internetzugang, müssten ebenfalls flächendeckend eingeführt werden. Daneben benötigen die Schulen ausreichend Lizenzen für Lernsoftware. „In den Oberschulen sollte jeder Schüler einen mobilen Computer besitzen, den er in der Klasse benutzen kann”, forderte Scheer. Dafür sei ein Finanzierungskonzept notwendig, das die Eltern einbezieht, aber Schülern aus sozial schwachen Familien nicht zurück lässt. Neben einer besseren Ausstattung müssten die Schulbehörden der zuständigen Bundesländer Strategien für den Einsatz neuer Medien entwickeln. „Die E-Education-Strategien der Länder sollten klare Zeitpläne für die Ausstattung der Schulen und didaktische Konzepte für den Medieneinsatz enthalten”, sagte Scheer. Notwendig sei in diesem Zusammenhang eine bessere Zusammenarbeit der Bundesländer. „Ein bundesweites Schulnetz würde einen großen Fortschritt bedeuten”, sagte Scheer. Innerhalb dieses Netzes könnten die Schulen Erfahrungen austauschen, Lehrmaterialien teilen und gemeinsam neue Geräte oder Software anschaffen. Massiv müsse zudem in die Weiterbildung der Lehrer investiert werden. Laut der Umfrage hat nur die Hälfte der Lehrer in den vergangenen 3 Jahren an einer Fortbildung teilgenommen, die den Einsatz neuer Medien zum Thema hatte. Scheer: „Der Fortbildungsbedarf in diesem Bereich hört eigentlich nie auf, weil sich die Medien ständig weiter entwickeln.” Zur Datenbasis: Die Marktforschungsinstitute Forsa und Aris haben im Auftrag des BITKOM 500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren sowie 501 Lehrerinnen und Lehrer an Oberschulen (Sek. I) befragt. Die Befragungen sind repräsentativ. TelePresence: Deutsche Telekom ermöglicht Videokonferenzen über Unternehmens- und Herstellergrenzen hinweg02.03.2011
Zur CeBIT 2011 präsentierte die Deutsche Telekom ein umfassendes neues Spektrum an TelePresence-Leistungen, mit denen sich HD-Video-Conferencing auch für die Kommunikation zwischen Unternehmen zum Standard für morgen entwickelt. Das erweiterte Endgeräte-Angebot reicht vom reinen TelePresence-Konferenzraum für bis zu 18 Teilnehmer über Systeme zur Ergänzung normaler Besprechungsräume für bis zu 10 Teilnehmer bis zum Bürosystem für 1 oder 2 Teilnehmer. Abgerundet wird die Palette um eine Client-Lösung für die mobile Einwahl über ein Laptop. Unternehmenskunden können Systeme leasen, kaufen oder gegen monatliche Entgelte beziehen. Telekom Deutschland oder T-Systems bieten TelePresence als voll gemanagten Dienst inklusive Betrieb, Wartung und Service. Bei Partnern der Telekom - Kongresszentren und Tagungshotels - können TelePresence-Räume für Einzelkonferenzen angemietet werden. Zum Netzwerk gehören neben bundesweiten Hotelketten wie Lindner Business Hotels und Commundo Tagungshotels auch das Kameha Grand in Bonn und die Deutsche Messe AG in Hannover. Die Telekom baut die Zahl der TelePresence-Standorte in allen Metropolregionen Deutschlands aus, sodass zunehmend über frei mietbare Anlagen Konferenzen ohne Anschaffungskosten möglich sind. Um TelePresence auch über Unternehmensgrenzen hinweg zu ermöglichen, bietet T-Systems einen „Cross Company Exchange Service”. Über diese Plattform können sich die Kunden der Deutschen Telekom mit den Anlagen der Partner zu HD-Video-Konferenzen treffen. Auch vorhandene Systems können an die Plattformen angebunden werden. International verteilte Standorte sind über dedizierte Leitungen oder über IP-Netze anzuschließen. Auf Basis eigener Infrastrukturen bietet die Deutsche Telekom bereits den Zugang in über 30 Ländern an. Zudem werden sukzessive Brücken zu anderen Netzwerk-Carriern installiert, sodass Kunden global auch providerübergreifend von TelePresence profitieren können. Für die Planung solcher Konferenzen werden schon im 2. Quartal 2011 komfortable elektronische Buchungstools eingerichtet. Technologische Schranken zwischen Endgeräten unterschiedlichen Hersteller beseitigen Telekom Deutschland und T-Systems indem sie die Interoperabilität konsequent vorantreiben. Telekom Deutschland setzt TelePresence Lösungen und Angebote für mittelständische Unternehmen um. T-Systems projektiert und realisiert TelePresence Plattformen und Lösungen für große Unternehmen und Institutionen. Auf der CeBIT 2011 präsentierten Telekom Deutschland und T-Systems den TelePresence-Dienst in einem gemeinsamen Exponatsbereich. Änderung des Telekommunikationsgesetzes02.03.2011 „Der europäische Rechtsrahmen lässt Möglichkeiten für eine investitionsfreundliche Regulierung, doch diese Chancen werden im aktuellen Entwurf nicht voll genutzt”, so Scheer. So sollten aus BITKOM-Sicht etwa Gas- und Stromversorger verpflichtet werden, unter bestimmten Bedingungen Leerrohre für Internetkabel zur Verfügung zu stellen. Dadurch würden doppelte Kosten und zusätzliche Baustellen vermieden. Gleiches gelte für die sehr kostenträchtige Verkabelung innerhalb von Gebäuden. Zudem seien Planungs- und Rechtssicherheit für investierende Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Auch in diesem Punkt bleibe die Novelle hinter ihren Möglichkeiten. Scheer: „Wir brauchen Sicherheit für Investitionen, um schnellstmöglich Bandbreiten von 50 bis 100 Megabit pro Sekunde überall in Deutschland verfügbar zu haben.” Problematisch sei am derzeitigen Entwurf der TKG-Novelle die geplante Verpflichtung, kostenlose Warteschleifen nicht nur bei (0)180- und (0)900-Diensten sicherzustellen, sondern bei allen Arten von Sonderrufnummern. Das bedeute eine erhebliche technische und finanzielle Zusatzbelastung für die Telekommunikationsfirmen. Scheer: „Wir treten für einen starken Verbraucherschutz ein. Dabei muss darauf geachtet werden, dass man nicht über das Ziel hinausschießt und die Falschen trifft.” Die Telekommunikations-Anbieter sind in den allermeisten Fällen nicht für die Warteschleifen verantwortlich, sondern stellen lediglich die Netzverbindung her. Für den Wechsel des Telefon- oder Internetanbieters oder bei Umzügen von Kundenanschlüssen warnt der BITKOM vor zu engen zeitlichen Vorgaben. „Bei einer Frist von nur einem Arbeitstag ist zwangsläufig mit erhöhten Fehlerquoten bei der Umstellung des Anschlusses auf einen anderen Anbieter zu rechnen”, sagte Scheer. Für Telefonkunden, die den Anbieter wechseln, sei vor allem von Bedeutung, dass die Umschaltung problemlos funktioniert. O2 baut M2M-Business erfolgreich aus02.03.2011 Der bundesweite Gebäudedienstleister Zabel Group nutzt die M2M-Technik von O2 beispielsweise zum Fernablesen von Energiezählern - und beim S+M Schaltgeräteservice aus Erkelenz wird damit beispielsweise der Füllstand von Warenverkaufsautomaten an die Zentrale gemeldet. Über das Mobilfunknetz von O2 werden alle Daten über den Betriebszustand und die Abverkäufe in Echtzeit an das SAP-System der Betreibergesellschaft übergeben. Auch die ortsungebundene Zeiterfassung ist mit M2M möglich. Die Wismarer Firma Softclean hat die Lösung TimeScan im Angebot, mit der Gebäudereiniger nur ihre Chipkarte an einem kleinen Lesegerät vorbeiziehen müssen, das über das Mobilfunknetz von O2 mit einem Server verbunden ist - und schon werden ihre Arbeitsstunden minutengenau und manipulationssicher an die Lohnbuchhaltung gemeldet. Außerdem dienen diese Daten zur Nachweisführung gegenüber den Kunden der Gebäudereiniger. Eine sichere Datenübertragung war ebenfalls die Hauptanforderung von Lyra Network, einem international tätigen Anbieter von elektronischen Bezahlsystemen mit Europazentrale in Frankfurt am Main. Der neue Rahmenvertrag mit O2 umfasst die regelmäßige Abnahme Zehntausender SIM-Karten für M2M über mehrere Jahre. „Lyra Network ist ein weiterer Meilenstein unseres M2M-Geschäfts”, sagt Johannes Pruchnow, Geschäftsführer Business bei Telefónica O2 Germany. „Wir konnten das Unternehmen mit unserer M2M-Expertise überzeugen und stellen eine automatisierte Datenübertragung bereit, die einen reibungslosen Betriebsablauf gewährleistet.” Die automatisierte Datenkommunikation von Maschine zu Maschine entwickelt sich zu einem wesentlichen Bestandteil der Telekommunikation - jedes Jahr wächst der Markt um ungefähr 20 Prozent. Besonders die Logistikbranche und Stromversorger nutzen M2M-Kommunikation für Flottensteuerung oder „Smart Metering”. Doch auch die Automobilindustrie interessiert sich schon für die neue Technik. Die Ferndiagnose bei einer Panne oder automatische Aktualisierungen von Navigationssystemen sind damit einfach möglich. Versicherungen könnten durch M2M beispielsweise „Pay-As-You-Drive”-Tarife anbieten, welche die zurückgelegten Kilometer und die Fahrweise ihrer Kunden berücksichtigen. „Neue Übertragungstechniken wie der Mobilfunkstandard LTE werden noch weitere Geschäftsmodelle ermöglichen”, ergänzt Johannes Pruchnow. „Dabei liegt die Herausforderung immer darin, die individuellen Geschäftsmodelle der Kunden mit ihren speziellen Bedürfnissen optimal zu unterstützen.” Die Mutterfirma von O2 verstärkt deshalb ihr M2M-Geschäft weltweit und hat eine spezielle Einheit zur Unterstützung von internationalen Kunden eingerichtet. Die Telefónica M2M Global Unit besteht aus einem internationalen, fachübergreifenden Team aus 100 Mitarbeitern, das global tätige Unternehmen betreut und M2M-Dienste in allen Telefónica-Ländern ausrollt. Dazu gehören Techniker, Produktentwickler und Marketing-Spezialisten. Eine eigene Innovationseinheit entwickelt immer neue Anwendungen und Geräte für den M2M-Bereich. Kabel Deutschland mit 1,273 Millionen Internet- und Telefon-Kunden28.02.2011 Das Unternehmen konnte im 3. Quartal seines Geschäftsjahres erwartungsgemäß den durchschnittlichen monatlichen Umsatz pro Kunde auf 13,32 Euro steigern. Im Rahmen der weiteren Umrüstung auf den DOCSIS 3.0 Standard kann Kabel Deutschland in beinahe 40 Prozent seines aufgerüsteten Verbreitungsgebiets Internet-Geschwindigkeiten von bis 100 Mbit/s anbieten. Internet mit einer Datengeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s kostet bei Kabel Deutschland monatlich 19,90 Euro inklusive einer Doppel-Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz und eine Internet-Flatrate. Nach der Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten kostet das Internet- und Telefonpaket 39,90 Euro. Zusätzlich bekommen Kunden einen WLAN Router im Wert von 69,95 Euro. Augmented Reality: Vor dem Durchbruch in den Mainstream02.03.2011
Auf diese Weise würden Medieninteresse und öffentliche Aufmerksamkeit zunehmen, auch wenn die Verbraucher noch nicht immer unbedingt verstünden, wie AR funktioniere, so Studienautor Windsor Holden. Durch die zunehmenden Aktivitäten würde jedoch der gesamte Markt aufgeklärt – sowohl Verbraucher als auch Werbetreibende. Entwickler und Verbraucher müssten jedoch noch davon überzeugt werden, dass AR mehr sei als ein Gimmick. Laut Juniper liegt dies aber auch daran, dass das ganze Potenzial von AR bisher noch nicht ausgeschöpft worden sei. Viel Aufmerksamkeit beim Experimentieren mit AR hat zuletzt Metaio erzeugt. Das Münchner Technologie-Unternehmen hatte im Januar beispielsweise mit dem TV-Sender Pro Sieben kooperiert. In dessen Wissens-Show Galileo wurde ein Quiz durchgeführt, an dem die Zuschauer per Handy teilnehmen konnten. Handy schickt Quiz-Antworten an TV Ein noch größeres Publikum als Galileo in Deutschland hatte der Football Superbowl in den USA. Im Rahmen dieses Sportgroßereignisses arbeitete Metaio mit der Tageszeitung „USA Today” zusammen. Vor dem Spiel konnten die Junaio-Nutzer sich auf ihrem Handy das Stadion in einer 360-Grad-Panorama-Ansicht ansehen. Drehte sich der Nutzer, so veränderte sich auch die Perspektive auf dem Bildschirm. Zudem konnten die Leser von „USA Today” in der am Tag nach dem Finalspiel erscheinenden Ausgabe durch das Abfotografieren eines Artikels den entscheidenden Spielzug der Superbowl noch einmal in einer virtuellen Animation auf ihrem Handy ansehen. Siehe nachfolgend die Pressemitteilung vom 20. Januar 2011, mit der junaio die ProSieben-Sendung angekündigt und das „Fernsehen zum Mitmachen” beschrieben hat:
Junaio-Pressemitteilung vom 20. Januar 2011 Mit „Galileo” und junaio wird der Fernseher zum Touchscreen München, 20.1.2011 – In Zusammenarbeit mit dem Augmented Reality Browser junaio präsentiert „Galileo” auf ProSieben am 25. Januar um 19:10 die erste interaktive Fernsehsendung der Welt. Beim „Fernsehen zum Mitmachen” kann der Zuschauer aktiv an einem Quiz teilnehmen, sofort erfahren, ob seine Antwort richtig ist, und sich mit anderen Teilnehmern vergleichen. Es ist wie Fernsehen mit einem interaktivem „Touchscreen”, allerdings unter Zuhilfenahme eines Smartphones, dessen Kamera man auf die Fernsehbildfläche hält, und der App junaio, die sich kostenlos vom Apple iStore oder Android Marketplace herunterladen lässt. Seit Jahrzehnten träumt man vom interaktiven Fernsehen, bei dem Zuschauer in real time abstimmen, ihre Meinung kundtun oder bei einem Quiz mitmachen können. Bisher wurde bei populären Unterhaltungssendungen ein Mindestmaß an Zuschauerbeteiligung nur per Telefon und unter enormem materiellen Aufwand geboten. Ganze Batterien von Callcentern waren nötig, um am Ende doch nur einer begrenzten Anzahl von Zuschauern Rechnung zu tragen, die es irgendwie schafften durchzukommen. Jetzt kann ohne großen Aufwand problemlos jeder mitmachen, vorausgesetzt, er besitzt ein Smartphone. Die junaio App ist schnell heruntergeladen, der „Galileo smart” Channel im Nu per Klick aktiviert, und schon ist man dabei. Beim „Galileo”-Quiz sollte man die Kamera des Smartphones dicht genug am Fernsehbild und genau auf die vorgegebenen alternativen Antworten halten, denn junaio arbeitet mit einer Technik, die sich digitale Bilderkennung nennt. Das Fernsehbild wird erkannt und dies aktiviert übers Internet die entsprechende Kommunikation mit dem Server des TV-Senders, um Informationen in beide Richtungen zu übermitteln. Diese wird grafisch aufbereitet, sodass nicht mehr als ein Klick auf den Touchscreen des Smartphones nötig ist, um seine Antwort kundzutun. Ergebnisse werden augenblicklich und ohne Verzögerung verarbeitet und angezeigt, sowohl beim Sender als auch beim Zuschauer. Im Fall des „Galileo”-Quiz sieht man sofort, ob man falsch oder richtig getippt hat, welcher Anteil an Zuschauern dies ebenso wusste und wie viele Fragen man insgesamt richtig getippt hat. Wem es live zu schnell ging, kann im Anschluss die Galileo-Homepage besuchen und das Quiz noch einmal durchspielen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung interaktives Fernsehen. Mit ein wenig Fantasie sind diverse Einsatzmöglichkeiten vorstellbar. „Es sind nicht nur Meinungsumfragen möglich”, sagt Peter Meier, Cheftechnologe bei metaio, den Entwicklern von junaio, „man könnte auch Filme oder Sendungen spontan nach Zuschauerabstimmung anbieten. Oder weiterführende Informationen, wie zum Beispiel Kochrezepte, direkt auf das Smartphone des jeweiligen Interessierten übertragen. Mit bahnbrechenden Technologien wie junaio ergeben sich in der Medienlandschaft der Zukunft ganz neue Möglichkeiten.” Über junaio® Hörbücher weiter im Höhenflug13.03.2011
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr 2,7 Millionen Hörbücher aus dem Internet auf ihre PCs geladen – ein Plus von 18 Prozent. Das geht aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK hervor, die GfK auf einer aktualisierten Datengrundlage für den BITKOM durchgeführt hat. Auch der Umsatz ist um 1 Fünftel gestiegen – auf 27 Millionen Euro. „Immer mehr Hörbuch-Fans wählen ihre Lieblingstitel am Rechner aus. Der Höhenflug wird andauern – dank schneller Internet-Zugänge und attraktiver Preise”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer im Vorfeld der Leipziger Buchmesse.
Jedes 7. Hörbuch wird inzwischen über das Internet verkauft. Der Durchschnittspreis für Hörbuch-Downloads liegt derzeit bei 9,87 Euro. Mit steigender Nachfrage werden die Preise weiter sinken, erwartet BITKOM. Derzeit kommen immer mehr mobile Geräte für Downloads zum Einsatz. Smartphones mit UMTS-Standard übertragen schon in vielen Regionen Daten mit DSL-Geschwindigkeit. Dieses Jahr startet der Netzstandard LTE und bietet noch schnellere Verbindungen. BITKOM zufolge werden auch Tablet-PCs den Markt für Downloads antreiben. Scheer: „Tablet-PCs sind überall sofort startbereit und haben große, benutzerfreundliche Bildschirme. Sie sind ideal für mobile Downloads.” Der Anteil der Hörbücher am Download-Gesamtmarkt beträgt 8 Prozent. Jeder 2. Hörbuch-Käufer ist jünger als 30 Jahre. Damit ist der Anteil der Jüngeren höher als bei Musik-Downloads. Zu 55 Prozent werden Hörbücher von Männern heruntergeladen, zu 45 Prozent von Frauen. Abonnements machen 69 Prozent der Download-Umsätze aus. Zur Methodik: Die Angaben wurden von GfK Panel Services im Rahmen einer Verbraucherbefragung erhoben. Die Datengrundlage von GfK ist breiter als bei früheren Erhebungen. In den aktuellen Daten werden neben Einzel-Downloads auch Abonnements vollständig abgebildet. Vodafone startet mit Komplettpaket für Sprach- und Datendienste über LTE15.03.2011 „Alles aus einer Hand – das ermöglichen wir unseren Kunden nun auch bei der Nutzung der neuen mobilen Breitbandtechnik LTE”, so Frank Rosenberger, Geschäftsführer für das Privatkundengeschäft bei Vodafone Deutschland. „Als erster Telekommunikationskonzern in Deutschland bieten wir bereits seit letztem Jahr schnelle Internetzugänge über die 4. Mobilfunkgeneration in bisher unterversorgten Gebieten an. Auch bei integrierten LTE-Angeboten ist und bleibt Vodafone Vorreiter. Mit dem neuen Vorschaltmodem und der Vodafone Easybox können unsere Kunden vor Ort jetzt auch drahtlos über die mobile Breitbandtechnik telefonieren - genau so, wie sie das von kabelgebundenen Anschlüssen gewohnt sind”, ergänzt Rosenberger. Die Vodafone Easybox wird ganz einfach mit dem neuen LTE-Modem verbunden. Die bisher nötige Verkabelung mit der Telefonbuchse entfällt. Das Modem kann flexibel überall im Haus aufgestellt werden. Über die Vodafone Easybox können wie gewohnt Notebooks, Tablet-PCs oder Desktops per WLAN oder über 4 Ethernet-Anschlüsse angebunden werden. Das Betreiben von analogen und ISDN-Telefonen ist gleichermaßen möglich. Komfortmerkmale wie das Führen von 2 parallelen Telefongesprächen, Konferenzschaltung, Makeln und mehrere Rufnummern können dazu gebucht werden. Schnell und einfach werden auch Faxgeräte und Anrufbeantworter angeschlossen. Außerdem bietet die Easybox mehrere USB-Anschlüsse für Drucker, Festplatten und Datensticks. Die Kosten der LTE-Hardware für Telefonie und Internetzugang liegen nach einer einmaligen Zahlung ab 1 Euro bei 2,50 Euro pro Monat. Den LTE-Zuhause-Tarif mit Doppelflatrate gibt es bei Vodafone ab monatlichen 39,99 Euro. Enthalten sind ein Breitbandzugang ins Web mit bis zu 3,6 Mbit/s und eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz. Für alle, die noch schneller ins Web möchten, gibt es Tarife inklusive Festnetzflatrate mit Datenraten von bis zu 7,2 Mbit/s für 49,99 Euro, bis zu 21,6 Mbit/s für 59,99 Euro und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s für 79,99 Euro im Monat. Telefonate in Mobilfunknetze kosten ab 19 Cent pro Minute. Deutsche Telekom präsentiert Digitales Lesen mit PagePlace auf der Leipziger Buchmesse16.03.2011
Elektronische Bücher, Magazine und Zeitungen kommen gerade in der Mitte der Gesellschaft an. Befeuert durch mobile Endgeräte und das mobile Internet geht der Zukunftstrend immer stärker zu elektronischen Publikationen, die überall und jederzeit nutzbar sind. Dieser Entwicklung trug auch die Leipziger Buchmesse Rechnung. Als wichtigster Frühjahrstreff der Buchbranche konzentrierten sich Veranstalter und Aussteller der Messe unter anderem auf das Thema Digitalisierung. Ein Schwerpunkt der Buchmesse waren elektronische Publikationen. Hier präsentierte die Deutsche Telekom PagePlace, ihren digitalen Online-Kiosk für Bücher, Zeitungen und Magazine. An einem alltäglichen Straßenkiosk, der in die digitale Welt von heute überführt wurde, konnten Besucher per Touchscreens das Angebot live ausprobieren.
Um das neue Lesen auf mobilen Endgeräten testen zu können, bot PagePlace in Kooperation mit dem Bastei Lübbe Verlag allen interessierten Lesern 3 Bestseller während der Leipziger Buchmesse gratis an. Zum Start der Messe am 17. März konnten Messebesucher „1 Billion Dollar” von Andreas Eschbach kostenlos auf ihre Endgeräte laden. Von einer weiteren spannenden Geschichte konnten sich Leser am 2. Messetag fesseln lassen. Cody McFaydens Publikumserfolg „Die Blutlinie” und der Romanbestseller „Für jede Lösung ein Problem” von Kerstin Gier wurde ebenfalls zum freien Download angeboten. PagePlace: eine Anlaufstelle für alle digitalen Inhalte Neuer Weltrekord bei der Datenübertragung: 240 DVDs in einer Sekunde11.03.2011 Der neue Rekord basiert dabei auf 2 wesentlichen Neuerungen. Zum einen wird die Pulswiederholrate bei der Datenübertragung erhöht, indem die Lichtblitze, die die Daten in der Glasfaser übertragen, sehr viel schneller und mit geringer Pause an- und ausgeschaltet werden. Zum anderen erhöhen die Forscher die Anzahl der pro Lichtblitz übertragenen Informationen, indem sie neben der Amplitude auch die optische Phase der elektromagnetischen Lichtwelle modulieren. Mittlerweile bilden optische Glasfasernetze die Basis für die Daten- und Nachrichtenübertragungssysteme mit hoher Kapazität. Dabei steigt der Datenverkehr in den Telekommunikationsnetzen jährlich um mehr als 50 Prozent. Soll es dann in Zukunft zu keinem Datenstau kommen, braucht das Internet schnellere Verbindungen einhergehend mit entsprechendem Kapazitätsausbau der Glasfasernetze. Bei den Telefonanschlüssen liegt die maximale Datengeschwindigkeit bei 128 Mbit/s und wird aktuell vom Kabelnetzprovider Unitymedia offeriert. Bei den normalen Telefonleitungen liegt der Datendurchsatz bei 16 Mbit/s, bei den VDSL-Netzen kann eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s erreicht werden. Telekom erleichtert Kommunikation nach Japan nach Erdbeben und Tsunami17.03.2011 „So können wir als Deutsche Telekom schnell und unbürokratisch einen kleinen Beitrag für die Bewältigung der Katastrophe leisten. Die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen haben unser volles Mitgefühl”, betont Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef des Konzerns. Jeder 4. will Internetzugang im Auto18.03.2011 Die Möglichkeit, unterwegs – etwa als Beifahrer – im Web zu surfen, ist dabei aber nur ein Aspekt des automobilen Internetzugangs. Der eigentliche Vorteil von Internet im Auto ist die intelligente Vernetzung zwischen verschiedenen Fahrzeugen, die sogenannte Car-to-Car-Kommunikation. So können Verkehrsinformationen direkt zwischen den Autos ausgetauscht werden. Das hätte zum Beispiel den Vorteil, dass man über Staus oder aufgelöste Staus ohne jeden Zeitverlust informiert würde. Methodik: Im Auftrag des BITKOM befragte das Meinungsforschungsinstitut Aris deutschlandweit 1.001 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren per Telefon. Die Umfrage ist repräsentativ. Deutsche Telekom verkauft T-Mobile USA an AT&T20.03.2011
René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom: „Wir haben die beste Lösung für unser Unternehmen, unsere Kunden und unsere Aktionäre gefunden. Unsere Position in Europa wird gestärkt, gleichzeitig werden wir weiter am stark wachsenden Geschäft mit dem mobilen Internet in den USA teilhaben. Wir können uns nun stärker auf den Ausbau der schnellen Netze in Europa und die Entwicklung moderner Internetprodukte konzentrieren, ganz im Sinne unserer Strategie 'Verbessern, Verändern, Erneuern'. Nachdem wir in der jüngeren Vergangenheit bereits Lösungen für unsere Beteiligungen in Großbritannien und Polen finden konnten, wird mit der Transaktion in den USA der Teil 'Verbessern' unserer Strategie weitestgehend abgeschlossen sein. Wir können uns und unsere Ressourcen nun den großen Blöcken 'Verändern' und 'Erneuern' widmen und so die Transformation der Deutschen Telekom weiter vorantreiben.” Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom: „Als größter Einzelaktionär von AT&T werden wir auch von deren Dividendenstärke profitieren. Mit dem gewaltigen Erlös aus der Transaktion können wir unser Unternehmen weiter entwickeln, unsere Schulden abbauen und einen der größten Aktienrückkäufe in Deutschland und in der europäischen Telekommunikationsbranche vornehmen.” Die Deutsche Telekom plant nach Vollzug der Transaktion mit dem Erlös ihre Verbindlichkeiten um ca. 13 Milliarden Euro zu reduzieren. Ca. 5 Milliarden Euro sind für den Rückkauf eigener Aktien nach Vollzug und Gremienbeschlüssen in gesetzlich zulässigem Rahmen geplant. „Diese Transaktion bringt signifikante Vorteile für die Kunden, Aktionäre und die Öffentlichkeit, die sich so nur durch die Kombination dieser beiden Unternehmen mit ihren sich ergänzenden Netztechniken, Spektrumpositionen und Arbeitsprozessen ergeben”, sagt Randall Stephenson, AT&T Chairman und CEO. „Wir sind zuversichtlich, eine reibungslose Integration gewährleisten zu können. Mit zusätzlichem Spektrum und Netzkapazitäten können wir den Anforderungen unserer Kunden besser gerecht werden und können so unseren Beitrag zum Ziel von Präsident Obama, alle Amerikaner an Hochgeschwindigkeitsnetze anzubinden, leisten.” Für die Deutsche Telekom bedeutet die Transaktion nach Vollzug unter anderem eine Stärkung der Bilanz. So hätte sich damit pro forma für 2010 ein Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten EBITDA von 1,9 statt 2,2 errechnet. Die Nettoverschuldung selbst sinkt um 31 Prozent. Keine Veränderung ergibt sich für die auf 3 Jahre festgesetzte Ausschüttungspolitik. Wie bisher ist im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vorgesehen, für die Jahre 2010 bis 2012 jährlich 3,4 Milliarden Euro auszuschütten, bestehend jeweils aus einer Mindestdividende von 70 Euro-Cent und Aktienrückkäufen. Die für die Zeit nach Vollzug geplanten Aktienrückkäufe in Höhe von ca. 5 Milliarden Euro sollen zusätzlich erfolgen. Unberührt bleibt auch die Guidance für 2011. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBITDA von rund 19,1 Milliarden Euro und damit, dass der Free Cashflow, bezogen auf den 2010er-Wert von 6,5 Milliarden Euro, mindestens stabil bleiben oder leicht steigen wird. Die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen sieht vor, dass die Deutsche Telekom zukünftig mit einem Sitz im Board der AT&T vertreten sein wird. Die Deutsche Telekom wurde von Morgan Stanley beraten, die zudem auch eine „fairness opinion” für den Aufsichtsrat abgegeben hat. Deutsche Bank und Credit Suisse waren weitere Berater der Deutschen Telekom. Nicht nur die Börse reagierte positiv auf den Verkauf von T-Mobile USA. Auch die Arbeitnehmervertreter. „Ich halte das für ein gutes Geschäft”, sagte Lothar Schröder, Mitglied des Bundesvorstandes der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. M-net und Stadtnetz Bamberg mit 50 Mbit/s22.03.2011 Der Breitbandausbau erstreckt sich über den Gemeindeteil Bischberg und das Industriegebiet Trosdorf. Die Erschließung realisieren die Kooperationspartner auf Basis der VDSL-Technologie mit Datenübertragungsraten bis zu 50 Mbit/s. Dabei werden 6.500 Meter Glasfaserkabel und 6.500 Meter Kupferkabel und 21 Kabelverzweiger-Schränke installiert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Das Projekt der Kooperationspartner M-net, Stadtnetz Bamberg und Gemeinde Bischberg fördert der Freistaat Bayern im Rahmen seines Programms zum Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Bundesnetzagentur veröffentlicht Gutachten zur Frequenzverteilungsuntersuchung25.03.2011 Im Dezember 2009 hatte die EU-Kommission die Bundesnetzagentur gebeten, nach der Frequenzauktion im Frühjahr 2010 eine Frequenzverteilungsuntersuchung durchzuführen. Im Rahmen der Untersuchung wurde auch der Gutachtenauftrag vergeben, um ökonomische und technische Fragestellungen hinsichtlich der bestehenden Frequenzverteilung zu untersuchen. Das Gutachten ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter folgender Adresse veröffentlicht: http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/195666/publicationFile/10375/GutachtenFreqVertUntersuchgSBR_pdf.pdf. Auch hier finden Sie das Gutachten. Jeder 2. neue Fernseher ist internetfähig25.03.2011
Fernsehen und Internet wachsen zusammen. Vor allem TV-Geräte mit Internet-Anschluss boomen. In diesem Jahr wird nach Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM in Deutschland jeder 2. verkaufte Fernseher ein sogenanntes Hybrid-Gerät sein. Damit werden 5 Millionen Fernseher mit einem integrierten Web-Anschluss ausgeliefert. Das ist fast eine Verzehnfachung innerhalb von 2 Jahren. Die ersten internetfähigen TV-Geräte kamen 2009 auf den Markt. „Durch die hohe Marktdurchdringung von Hybrid-Geräten werden Internet und Fernsehen endgültig verschmelzen. Der Web-Anschluss wird zum Standard-Feature bei modernen Fernsehern”, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Alle älteren Flachbildschirme können für den Internet-Empfang über hybride Set-Top-Boxen nachgerüstet werden. Diese Set-Top-Boxen gibt es auch mit einer eingebauten Festplatte zur Aufzeichnung von Programmen, ein Videorecorder wird damit überflüssig. Fast jeder 2. Deutsche (46 Prozent) möchte seinen Fernseher ans Internet anschließen, um so Web-Inhalte auf seinem TV-Gerät ansehen zu können. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Rahmen der Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics”. Insbesondere die junge Generation sehnt sich nach dem Fernseh-Web: Bei den Deutschen zwischen 14 und 26 Jahren sind es 60 Prozent. Junge US-Amerikaner wünschen sich zu 74 Prozent das Internet-TV, junge Briten gar zu 77 Prozent. Viele Fernsehsender stellen sich auf die Verschmelzung von TV und Internet ein: Zusätzlich zu ihrem linearen Programm sind beispielsweise die Tagessschau, die ZDF Mediathek, RTL Now, Arte und Sky mit Mediatheken und speziellen On-Demand-Angeboten für PCs, Tablets oder Smartphones im Netz. Hinzu kommen neue Anwendungen wie das internetbasierte Musikfernsehen, das sich auf den Musikgeschmack des Zuschauers einstellt. Rund 25 Millionen Bundesbürger sehen sich schon jetzt Fernseh- und Videoangebote im Internet an. Knapp jeder 2. Internetnutzer (49 Prozent) nutzt entsprechende Videoangebote. Am populärsten sind dabei kurze Videoclips, die sich 40 Prozent der Internetnutzer anschauen. Jeder 6. (17 Prozent) Internetnutzer verfolgt TV-Sendungen wie die Tagesschau online, jeder 8. sieht sich Filme per Download oder Livestream an. Live-Übertragungen, etwa von Sportveranstaltungen, schaut sich jeder 10. im Internet an. Methodik: Die Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics“ erstellten 2010 die Unternehmensberatung Deloitte und der BITKOM. Im Rahmen der Studie gab es eine repräsentative Verbraucherumfrage. Für die Umfrage zur Nutzung von Fernseh- und Videoangeboten befragte Forsa im Jahr 2010 per Telefon 1.002 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Internetnutzer. Deutsche Telekom und ver.di verständigen sich in der Schlichtung auf Ergebnis26.03.2011
In den Schlichtungsverhandlungen zur Tarifrunde der Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, der Telekom Deutschland GmbH und deren Servicegesellschaften haben sich die Verhandlungspartner am 26. März 2011 auf ein Ergebnis verständigt. Unter Moderation des früheren Hamburger Bürgermeisters Henning Voscherau wurde folgender Kompromiss erzielt:
Der Personalvorstand der Telekom, Thomas Sattelberger, zum Schlichtungsergebnis: „Wir haben in den letzten Monaten hart miteinander gerungen. Angesichts der sehr hohen Tarifforderungen von ver.di kann sich das jetzt ausgehandelte Ergebnis sehen lassen. Mit diesem Kompromiss schaffen wir eine gute und faire Balance zwischen den Interessen der Mitarbeiter und denen des Unternehmens. Mit dem Tarifabschluss tragen wir zur Wettbewerbsfähigkeit der Telekom auf dem deutschen Markt bei und haben die Voraussetzung für den weiteren sozialverträglichen Umbau geschaffen.” Bundesverband Breitbandkommunikation mit Kritik bei der sanften Regulierung des Telekom Glasfasernetzes29.03.2011 Der Bundesverband kann nicht nachvollziehen, warum der Regulierer bei den Glasfaseranschlüssen der Telekom „auf dieses scharfe Schwert” verzichtet und damit ausgerechnet im zukunftsweisenden Glasfasermarkt eine erneute Monopolisierung durch die Telekom riskiert. Auf die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen im Falle einer lediglich nachträglichen Kontrolle der Zugangsentgelte zum Glasfasernetz der Telekom hatte auch die EU-Kommission im Februar 2011 in einem Schreiben an die Bundesnetzagentur in ungewöhnlich deutlicher Form hingewiesen, teilt Breko mit. Kabel Deutschland mit 100 Mbit/s für 19,90 Euro und 50 Euro Startguthaben28.03.2011 Wer es ganz sparsam mag, kann für monatliche 12,90 Euro einen 6 Mbit/s schnellen Breitbandanschluss einschließlich Telefonanschluss und Internet-Flatrate und für 3 Monate kostenlos eine Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz buchen. Der Anbieter Kabel Deutschland erweitert außerdem die bestehende Telefon-Option „Flat International”. Damit können Telefonkunden für eine monatliche Flatrate von 14,90 Euro in 60 ausländische Festnetze telefonieren. Dies ist nahezu eine Verdoppelung der bisherigen Länderliste. RWE und Vodafone gemeinsam mit schnellem Internet28.03.2011 In den genannten Regionen stehen dann Datenverbindungen mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 bis 100 Mbit/s zur Verfügung. Per Glasfaser kann Vodafone zudem ihre Mobilfunk-Basisstationen besser anbinden und so auch Haushalte mit LTE, dem UMTS-Nachfolger, versorgen. Besonders ältere Menschen fühlen sich von Informationen überflutet31.03.2011
Pro Tag nutzt jeder Deutsche durchschnittlich 100 Minuten aktiv das Internet. Vor 2 Jahren waren es noch 88 Minuten. „Kaum jemand, der die Möglichkeiten des Internets kennt, möchte darauf verzichten”, so Scheer. „3 Viertel der Nutzer können sich ein Leben ohne Web nicht mehr vorstellen.” Mit fast 4 Stunden steht aber das Fernsehen nach wie vor an erster Stelle beim Medienkonsum und ist nach Meinung der Bundesbürger am stärksten für die Überflutung mit Informationen verantwortlich. 71 Prozent nennen das Fernsehen als Grund für die Informationsflut, nur 43 Prozent das Internet. Addiert man die Nutzung von TV, Radio, Internet und Telefon, kommt man auf fast 9 Stunden täglich. Prof. Scheer: „Selbst wenn man berücksichtigt, dass Fernsehen und Radio zuweilen nur mitlaufen, ist das eine enorme Summe.” Im Internet gelingt es bereits vielen Deutschen, zeitweise abzuschalten. 38 Prozent der Nutzer legen gelegentlich bewusst internetfreie Tage ein, weitere 17 Prozent tun dies sogar häufig. Nur 1 Fünftel der Onliner verzichtet nie von sich aus einen ganzen Tag auf das Netz. Recht viele Handybesitzer schalten ihr Mobiltelefon nachts (41 Prozent) und im Urlaub (40 Prozent) ab oder stumm, um ungestört zu sein. Bei jedem 5. Handybesitzer ist das Gerät aber immer angeschaltet. Scheer: „Es ist gut, dass wir immer erreichbar sein können, wenn wir es möchten. Aber genauso wichtig sind bewusste Kommunikationspausen, um sich zu erholen oder konzentriert arbeiten zu können.” Eine Mehrheit der Deutschen hält der Studie zufolge solche Pausen für wichtig. Beruf und Privatleben sind durch die neuen Medien verschmolzen: „Internet und Handy haben die Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwinden lassen”, so BITKOM-Präsident Scheer. Jeder 3. Berufstätige (29 Prozent) ist heute auch außerhalb der Bürozeiten jederzeit erreichbar – die Verbreitung von Mobiltelefonen und internetfähigen Smartphones macht es möglich. Besonders abends sind viele noch erreichbar. Nur 12 Prozent der Berufstätigen sind nie in der Freizeit erreichbar, weitere 14 Prozent in Ausnahmefällen. Flexibilität wird aber auch von Arbeitgebern erwartet: Mehr als jeder 4. Mitarbeiter (28 Prozent) nutzt das Internet am Arbeitsplatz täglich auch für private Zwecke, weitere 22 Prozent tun das gelegentlich oder sporadisch. Die meisten Nutzer einer beruflichen Mail-Adresse (80 Prozent) schauen permanent oder mehrfach täglich nach neuen Nachrichten. Eine Mehrheit (55 Prozent) würde maximal 1 Tag auf ihre dienstlichen Mails verzichten. „Das Vorurteil, Berufstätige litten unter einer Flut unwichtiger E-Mails, stimmt aber nicht – wenn der Spam-Filter richtig eingestellt ist”, ergänzt Prof. Scheer. „Für 2 Drittel der beruflichen Nutzer sind die meisten Mails im Posteingang wirklich wichtig.” Im Durchschnitt bekommen berufliche E-Mail-Nutzer 13 Nachrichten pro Tag. Die wichtigsten BITKOM-Tipps fürs Handy:
Die wichtigsten BITKOM-Tipps für E-Mails:
BITKOM-Tipps für Arbeitgeber und Arbeitnehmer:
Zur Methodik: Basis der Angaben ist eine Studie im Auftrag des BITKOM, für die Institute Aris und Forsa 1.000 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ befragt haben. O2 Gurus erklären die Welt der SmartphonesMärz 2011 Weil sich die O2 Gurus im Job täglich intensiv mit Handys beschäftigen, können sie viele wertvolle Hilfestellungen geben. Alles wird ganz einfach erklärt, damit die Zuschauer noch während des Videos ihre Smartphones mit Hilfe der Anleitung konfigurieren können. Auch Experten kommen auf ihre Kosten, weil sie mit den Filmen die neuesten Smartphones genau begutachten können. Während die meisten Produktvideos eher trocken und theoretisch sind, legen die O2 Gurus viel Wert auf eine direkte Ansprache und unterhaltsame Beiträge. Sie stellen die neuesten Funktionen der aktuellen Smartphones vor und geben praktische Tipps zu deren Anwendung und Konfiguration. Die Videos leben von der Erfahrung, aber auch ganz besonders von dem Witz und dem persönlichen Charme, den jeder einzelne O2-Guru mitbringt. Gestaltet werden die Videos von O2 Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen: Der Smartphone-Experte aus dem Einkauf ist genauso dabei, wie die Personal-Managerin mit Smartphone-Leidenschaft oder der Shop-Mitarbeiter, der seine Kunden am besten kennt. „Das Ziel der O2 Gurus ist einfach: Sie sollen den Smartphone-Nutzern das Leben leichter machen”, erklärt Peter Rampling, Managing Director Marketing bei Telefónica O2 Germany. „Wir hoffen, dass jeder nach dem Anschauen der Videos sagt: So einfach ist das!” Gleich zum Start stehen 5 Filme bereit. Danach veröffentlicht O2 regelmäßig neue Folgen der Video-Reihe. Beim Sony Ericsson Xperia X8 wird beispielsweise die praktische 4-Ecken-Navigation für Android vorgestellt und beim HTC HD7 das neue Betriebssystem Windows Phone 7 genau erklärt. Auch die WLAN-Installation bei Smartphones wird gleich mit 3 Videos für verschiedene Betriebssysteme vorgeführt. Die O2 Gurus sind sowohl auf der Website www.o2.de/guru als auch im offiziellen YouTube-Kanal von Telefónica O2 Germany zu finden. Neue Videos werden sofort über Twitter und Facebook angekündigt. Außerdem gibt es die Videos auch in 210 Shops von O2 mit Untertiteln zu sehen.◊
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